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Jahresbericht der Fraktion DaZ Was ist meine - beim LSO

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Jahresbericht der Fraktion DaZ
Was ist meine Hauptaufgabe als Fraktionspräsidentin? Ich vertrete die Anliegen
meiner Fraktion.
Diese Aufgabe lässt sich nicht einfach schnell mal erledigen und ist dann fertig.
Es heisst im LSO Vorstand, in den Geschäftsleitungssitzungen (GL+), am LSOWochenende oder -Arbeitsnachmittag Augen und Ohren offen halten, allenfalls
Anliegen einbringen, intervenieren, nachfragen oder nachhaken. Es heisst auch
Mails, Berichte, Protokolle und Zeitungsartikel lesen und möglicherweise
weiterbearbeiten, Telefonate führen und vieles mehr. Es braucht Passion und
Herzblut und es braucht auch Vertrauen in die Vertreter der Geschäftsleitung,
wenn es nicht möglich ist, die Anliegen selbst einzubringen. In den
Teilprojektgruppen zur Projektorganisation „Umsetzung §36 VSG Spezielle
Förderung“ ist das der Fall. Hier arbeite ich nur in der internen Arbeitsgruppe
des LSO und informiere mich, was im Bereich DaZ ansteht. Dass DaZ ausserhalb
des Pensenpools angeboten wird und speziell geregelt ist, findet die
Zustimmung des LSO und ist für die Fraktion DaZ sehr positiv. Die Anzahl der
Lektionen ergibt sich auch zukünftig aus dem Anspruch des Kindes,
beziehungsweise der Gruppe, gemäss Verordnung.
Unterstützt werde ich bei meiner Arbeit durch die Fraktionskommission. Nach
der letztjährigen Demission von Susanne Steiner erhielten wir Verstärkung
durch zwei Frauen, welche jeweils an unseren Sitzungen teilnahmen. Darüber
bin ich sehr froh, denn auch Sonja Amport wendet sich nun neuen Aufgaben zu.
Ich freue mich jeweils auf die Fraktionssitzungen. Gerade weil wir Frauen so
verschieden sind, empfinde ich dies als Bereicherung! Es braucht nicht nur die
intellektuelle Arbeit, es braucht auch Herz! Und wenn unsere Sitzungen mit
einem gemeinsamen Essen und guten Gesprächen ausklingen, gehe ich
zufrieden nach Hause!
Die DaZ-Treffs sind ein fester Bestandteil unseres Programms geworden und
für unsere Mitglieder nicht mehr weg zu denken. Am DaZ-Treff vom Februar
2010 beschrieb Anna Walser die Arbeit mit Bilderbüchern. Im Mai 2010 stellten
meine Kollegin Franziska Affolter-Brosi und ich den ersten Teil des neuen
Lehrmittels „HOPPLA“ für Kindergarten und Unterstufe vor. Vom
Besucheransturm waren wir alle überwältigt. Es waren auch viele DaZLehrpersonen aus dem Kanton Aargau dabei und ich freute mich sehr über
bekannte, aber ebenso sehr über unbekannte Gesichter. Trotzdem musste ich
angesichts der vielen Lehrpersonen kurz durchatmen! Noch nie hatte ich bisher
vor so vielen Personen ein Referat gehalten oder einen Kurs geleitet! Doch
dann verspürte ich einfach nur noch Freude und alles lief wie von selbst.
Seit drei Jahren ist die Fraktion-DaZ nun eine LSO-Fraktion und seit Beginn hat
sich einiges verändert. Die kleinen Fraktionen sind akzeptiert und die
Präsidentinnen der kleinen Fraktionen haben untereinander ein gutes
Netzwerk aufgebaut. Jetzt stehen wieder Veränderungen an. Wenn die
Fraktion-Werken ihren Geschäftsleitungssitz aufgibt, wird auch sie zu den
kleinen Fraktionen gehören. Es ist vorgesehen, dass in diesem Fall die
Präsidentinnen der kleinen Fraktionen vier Mal, statt wie bisher zwei Mal, an
den Geschäftsleitungssitzungen teilnehmen. Ich finde diese Entwicklung für
unsere Fraktion sehr positiv und freue mich auf die erweiterte
Zusammenarbeit.
Mit Engagement und einer positiven Einstellung lässt sich viel erreichen! Das
haben mir die letzten drei Jahre als Präsidentin gezeigt. Wenn die Arbeit Freude
macht und Erfolge sichtbar werden, ist sie auch keine Belastung! Für die
kommende Zeit wünsche ich mir, dass es so bleiben mag!
Annelies Humm
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Bildung
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