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Jesus ist das Wort Gottes. Alles, was Gott den Menschen zu sagen

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NR. 1461 / 19. DEZEMBER 2010
zwischenraum
Pfarrnachrichten Maria Lourdes – 4. Adventsonntag/Weihnachten
Jesus ist das Wort Gottes.
Alles, was Gott den Menschen
zu sagen hat, ist: Jesus.
Phil Bosmans
> www.maria-lourdes.at
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 2
Willkommen auf dem
Campus der Generationen
P. Thomas Thandappilly CST
Herzlich Willkommen auf dem Boden der Pfarre Maria
Lourdes, dem Ort der festen Verwurzelungen von unterschiedlichen Generationen. Hier, auf diesem Campus
des christlichen Miteinanders, dürfen sich die verschiedenen Zeitgenossen begegnen, können sich miteinander
bewegen und sich dann auch in sich selbst bereichern.
Denn dieser Ort bietet allen einen Boden wie auch ein
Dach für eine sinnvolle Gemeinschaft miteinander, eine
enge Freundschaft als JüngerInnen Jesu Christi, wo sie
die Spuren von dem Vergangenen in
ihren Erinnerungen herabrufen und noch
ein Mal intensiv erleben dürfen.
Sie können hier wiederum ihre Phantasie
über die Zukunft ihres freudigen Lebens
beflügeln lassen. Maria Lourdes ist in
diesem Sinne ein Campus der Begegnung, Bewegung und Bereicherung des
persönlichen wie auch des gemeinschaftlichen Lebens im Licht des Glaubens, in
der Kraft der Liebe und in der Zuversicht
der Hoffnung, wie es für das Reich Gottes geeignet ist. Auf diesem Lebensfeld
der Pfarre dürfen sie sich daheim fühlen,
sie als ihre Haltestelle und Heimat zur Erfrischung des Lebens sehen. Maria Lourdes bleibt ein
solcher Campusboden für solche Heimaterlebnisse.
Jeder Mensch hat eine Ursehnsucht nach einem Leben,
das auf stabilem, festem Boden verwurzelt ist, und
orientiert sich zur endgültigen Erfüllung an der ewigen
Heimat im Himmel (Phil 3,20). Das gilt nicht nur für die
Festlegung des Familienlebens, sondern auch für die
psychischen, geistigen und seelischen Ebenen.
Der deutsche Forscher Gerhard Schmidtchen hat dieses
elementare Grundbedürfnis im Menschen als Heimaterlebnis identifiziert. Es kommt aus den Wurzeln des
persönlichen Lebens.
Jeder Mensch braucht einen Ort, den er besitzen kann
und an dem er sich niederlassen kann, einen Boden für
seine Füße, ein Dach für seine Seele, das heißt, einen
Halt für sein Dasein. Diese Sehnsucht weist hin auf das
Beiwohnen im Herzen der geliebten Mitmenschen in
den gewohnten Umgebungen. Das ist eigentlich der
Campus von Maria Lourdes, wo Generationen – Babys,
Kids, Jungschar, Jugendliche, Erwachsene – und vor
allem Menschen guten Willens sich begegnen, bewegen
und beruhigen lassen.
Auf diesem Campus bleiben alle Grenzen offen, alle Barrieren sind niedergerissen. Die frische Luft des offenen
Himmels bringt uns die Freude an der
Gemeinschaft und in dem Miteinander
öffnet der Wind und das Feuer des
Heiligen Geistes unaufhörlich alle
Grenzen des Verschlossenseins.
Auf diesem Feld der Gemeinde dürfen
wir nicht immer auf den höchsten
Wolken des Geheimnisses des Glaubens
schweben. Wir dürfen mutig und kräftig
mit beiden Beinen auf der Erde stehen
und gemeinsam die Freude erleben, eine große Pfarrfamilie zu sein, wo wir einander in Huld und Vertrauen
begegnen, wo Gerechtigkeit und Friede, Liebe und
Freude sich küssen (Psalm 85,11), wo keiner ein ausgeschlossener Nomade ist. Und hier herrscht nur jene
Ordnung des Reiches Gottes, die Papst Benedikt XVI
in aller Klarheit betont: „Unsere Existenzen greifen ineinander, sind durch vielfältige Interaktionen miteinander
verbunden. Keiner lebt allein. Keiner sündigt allein. Keiner wird allein gerettet. In mein Leben reicht immerfort
das Leben anderer hinein: in dem, was ich denke, rede,
tue, wirke“ (Spe salvi, 48). Wer in diesen Campus
hineintritt, kann nie allein, nie verlassen sein.
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 3
ANIMA Seminar: Moderne
Kunst – (k)ein Zugang (?)
Acht spannende Vormittage haben
wir uns mit der modernen Kunst
beschäftigt, und mit Hilfe unserer
Referentin, Frau Dr. Edeltraud Walenta, „sehen“ und „verstehen“
gelernt. Der Anfang war nicht ganz
leicht, hatten wir doch fast alle unsere Vorurteile und Bedenken gegenüber Werken, die man nicht
sofort „versteht“. Im Laufe des Seminars gelang es uns aber immer
mehr, uns auf ein Werk „einzulassen“, es zu schauen und auf uns
wirken zu lassen. Sehr oft haben
wir uns in einer Ausstellung dabei
ertappt, dass wir alles an Informationen zum Werk lesen wollten,
dass wieder einmal unser Verstand
die Führung übernehmen wollte.
Unserer Referentin gelang es immer
wieder, uns zu verblüffen, mit Details zu konfrontieren, die wir davor
nicht gesehen haben.
Von Mal zu Mal wurden wir mutiger und konnten uns wirklich besser in die Werke hineinfühlen.
So haben wir gemeinsam die Ausstellungen im Unteren Belvedere –
Rodins Skulpturen, in der Albertina
– Picassos Werke und im Leopoldmuseum – verschiedene Objekte
besucht. An den Donnerstagen
dazwischen trafen wir uns in der
Pfarre, um aufgeregt unsere Eindrücke auszutauschen. Immer
wieder hat Frau Dr. Walenta uns ermutigt, auch selber „künstlerisch“
unterwegs zu sein, wir haben auch
einige (Früh)werke der Teilnehmerinnen gemeinsam betrachten und
als Geschenk schätzen können.
Am letzten Vormittag wagten wir
es dann mutig, zum Thema „Sehnsucht“ etwas selber zu malen. Es
war eine wunderschöne Erfahrung,
mit wieviel Muße und Ruhe, Freude
und Glück wir dabei beschenkt
wurden. Auf jeden Fall war die anschließende Austauschrunde über
unsere entstandenen Werke sehr
wertvoll.
Gemeinsam Kunst zu erleben, selber kreativ zu sein ist auf jeden Fall
etwas sehr Wertvolles und Verbindendes. Wir hoffen, in Zukunft wieder einmal in diese Richtung etwas
in dieser Runde zu unternehmen.
Und wir machen nun allen lieben
LeserInnen ein Geschenk mit diesem nachfolgenden Bild. Betrachten Sie es mit offenem Herz und
offenen Augen!
Gott wird Mensch
das hat Folgen
das bringt alles in Bewegung
das eröffnet Möglichkeiten
das macht betroffen
Gott wird Mensch
damit wird man sich
auseinandersetzen müssen
damit wird man
leben dürfen
damit sieht alles anders aus
Gott wird Mensch
für die Verlorenen
für die Verfolgten
für die Verachteten
für …
Gott wird Mensch
und alle Welt
könnte sich freuen
und jedermann und jedefrau
könnte aufatmen
und niemand
müsste abseits stehen
Gott wird Mensch
in unseren Zeiten
in der heutigen Situation
in einer Welt,
die nur eines braucht:
Gott wird Mensch
und der
Mensch wird Mensch
DIÖZESANVERSAMMLUNG
Seite 4
Wie geht der Weg der Kirche weiter ?
In den Impulsen im November zeichnet
Kardinal Schönborn einen Weg der Kirche,
aber „ganz konkret für die Erzdiözese Wien:
Wie geht es weiter mit ,Apostelgeschichte 2010?‘“
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Schwestern und Brüder!
Wir stehen knapp vor dem Beginn des neuen Kirchenjahrs. In den Texten der Sonntags-Lesungen gibt es sehr
ernste Worte. Sie sind gleichsam der Hintergrund für die
Sorge vieler gläubiger Menschen: Wie geht es weiter?
Wie sieht der Weg der Kirche in Zukunft aus; ganz konkret für die Erzdiözese Wien: Wie geht es weiter mit
dem Vorgang „Apostelgeschichte 2010“? Für mich persönlich habe ich aus den drei Diözesanversammlungen
im Rahmen des Vorgangs „Apostelgeschichte 2010“ vor
allem eines mitgenommen:
Keine Angst vor der Wahrheit,
keine Angst voreinander !
Wir können es zulassen, aufeinander zu hören, weil wir
spüren, dass es allen darum geht, zu erfassen, was der
Herr für die Kirche heute will. Das Wagnis der offenen
Rede hat im Lauf des Vorgangs „Apostelgeschichte
2010“ den Umgangston miteinander verändert, weil
das Vertrauen gewachsen ist.
Bei der dritten Diözesanversammlung habe ich sehr
bewusst von einem „Masterplan“ für die Weiterarbeit
gesprochen. Dieser „Masterplan“ hat fünf Elemente:
1. Es geht um das „Ja“ zu unserer Zeit und unserer
Welt, um die Bereitschaft, sich wirklich auf eine
„säkulare Welt“ einzulassen.
2. Wir müssen die anderssprachigen Katholiken fördern. An die 30 Prozent der Katholiken in Wien
haben – wie man heute sagt – Migrationshintergrund. Die katholische Kirche in Wien wird immer
mehr „Weltkirche im kleinen“. Die anderssprachigen
Gemeinden sind „Frischzellen der Kirche“. Das aus
zwei Gründen: Weil sie viel Jugend haben und weil
viele anderssprachige Katholiken auch in ihren
Wohnsitzpfarren "daheim" sind und dort mittun.
3. Es geht aber auch darum, den anderen christlichen
Kirchen bei uns die Hand zu reichen. Die zweitgrößte
Religionsgruppe in Österreich sind die orthodoxen
und orientalisch-orthodoxen Christen. Das ist kaum
jemandem bewusst. Es ist unser vitales Interesse, sie
zu fördern, ihnen zu helfen, auch beim materiellen
Aufbau der Seelsorge.
4. Wir brauchen aber auch einen offenen Zugang zur
Vielfalt der Religionen bei uns; ich denke dabei besonders an den Islam. Das ist nicht immer leicht, da
gibt es oft sehr konkrete Schwierigkeiten im Alltag,
aber es gibt keine Alternative. Ich habe mich gefreut,
neulich in einer Reportage einer großen Wiener
Tageszeitung die Aussage eines Besitzers eines
traditionsreichen Knopf- und Tuchgeschäftes in
der Favoritenstraße zu lesen: „Schauen Sie, ich bin
Katholik. In unserer Religion ist Respekt vor den
anderen wichtig.“
5. Im inneren Aufbau der Kirche geht es um eine positive Bewertung aller Formen des Miteinanders von
Priestern und Laien. Hier erwartet uns intensive Arbeit, manche Schmerzen, aber auch neue Chancen.
Und dann gibt es drei Prinzipien, die unverzichtbar sind:
• Das „Ineinander“ von Mission und Strukturreform.
Das eine ist ohne das andere nicht denkbar.
• Die (Wieder)entdeckung, dass alle Mitglieder der
Kirche vor allem getaufte und gefirmte Christen sind.
Die Diskussionen über das Verhältnis von Priestern
und „Laien“ verlieren auf diesem Hintergrund viel an
Brisanz. Ich habe den Vorgang „Apostelgeschichte
2010“ als einen „Verjüngungsprozess“ erlebt, der
diesen großen Entwurf des Zweiten Vatikanischen
Konzils wieder neu in die Mitte rückt.
• Wir müssen alle miteinander in die „Schule Jesu“
gehen, seine Lebensschule. Diese „Einschulung“
hilft uns zugleich, den oft beschwerlichen Weg der
„Umkehr zum Herrn“ einzuschlagen. Aber nur dieser
Weg ist der Weg der Wahrheit, die uns frei macht.
Seite 5
Ist das alles zuviel verlangt? Ich glaube nicht. In den
letzten zehn Jahren hat es in Wien vielversprechende
Ansätze für einen neuen missionarischen Aufbruch
gegeben – natürlich in vollem Respekt vor der Freiheit,
dem Gewissen und der Würde der Menschen, die nicht,
noch nicht oder nicht mehr zur Gemeinschaft der katholischen Kirche gehören. Ich denke an den roten Faden,
der u. a. das Symposion Großstadtseelsorge, die große
Stadtmission, die alljährliche Erfahrung der „Langen
Nacht der Kirchen“, die Missionswoche heuer zu Pfingsten verbunden hat: Die Kirche macht ihre Türen auf,
sie geht aber auch dorthin, wo die Menschen sind und
lädt ein zum Gespräch über „Gott und die Welt“, zum
Dialog über die drei Fragen, die letzten Endes jeden
Menschen umtreiben:
Woher komme ich, wohin gehe ich,
wozu ist mein Leben ?
Meine Hoffnung ist, dass es in Zukunft in der Erzdiözese
Wien viel mehr „Gemeinden“ geben wird als heute.
Das müssen aber nicht Pfarrgemeinden im kirchenrechtlichen Sinn sein. Es sind vielmehr Gemeinschaften von
Firmvorbereitung…
Wir freuen uns, dass sich heuer 22 einzigartige Menschen auf das Sakrament der
Firmung vorbereiten und sich damit bewusst für die Gemeinschaft mit Christus
entscheiden. Am 8. Mai 2011 wollen wir
mit ihnen das Fest der Heiligen Firmung
feiern!
Die Firmlinge danken herzlich für IHRE
Unterstützung beim Weihnachtsbazar
und freuen sich, die eingenommenen
320,– Euro in Weihnachtsgeschenke
für die Bewohner der Notschlafstelle
U63 verwandeln zu können!!! DANKE!
DIÖZESANVERSAMMLUNG
Menschen, die sich um Christus sammeln. Auch Diakone,
Ordensleute, Pastoralassistentinnen und -assistenten
oder schlicht und einfach getaufte und gefirmte Christen
können solche Gemeinschaften leiten. Pfarrgemeinden
im kirchenrechtlichen Sinn müssen selbstverständlich
immer von einem Priester letztverantwortlich geleitet
werden. Aber auch dieser Priester soll nicht „allein“
sein, auf jeden Fall steht ihm der Pfarrgemeinderat zur
Seite. Und es gibt kirchenrechtlich auch „besondere Formen“ der gemeinsamen Leitung von Pfarrgemeinden
durch ein Team von Diakonen, Ordensleuten, Laien
unter der Letztverantwortung eines Priesters, der vielleicht nicht am Ort wohnt. Im Grunde geht es immer
darum, dass wir ein schon vor 40 Jahren geprägtes Wort
in die Alltagspraxis umsetzen: „Von der ‚versorgten‘
Pfarre zur ‚mitsorgenden‘ Gemeinde“. Das ist vielleicht
anstrengend, aber im „Volk Gottes“ gibt es so viel
Energie und großartige Begabungen!
Mit Segensgrüßen Ihr Christoph Kardinal Schönborn
Quelle: ttp://www.themakirche.at/impulse/articles/2010/
11/12/a4003/
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 6
Da sind sie – „unsere“ Biblischen Erzählfiguren!
Am Nachmittag des 22. Oktober traf eine Gruppe von 13 Frauen aller Altersstufen (und ein Mann) in der
Pfarre „Am Schöpfwerk“ zusammen, um unter der äußerst kompetenten Anleitung von Frau Mag. Eva
Schiffel „Biblische Erzählfiguren“ herzustellen. Alle benötigten Materialien und Arbeitsgeräte waren bereits
an den einzelnen Arbeitsplätzen vorbereitet.
gar nicht mehr alle Figuren ein – sogar ein Baby gab es
zu bewundern! Liebevoll wurden die Figuren verpackt,
vorsichtig in die Pfarre transportiert und am Sonntag
nach dem Gottesdienst gebührend bewundert.
Ein kleines Team hatte schon vorgearbeitet, das heißt, es
stand fest, welche Figuren entstehen und auch welche
Gewänder sie tragen sollten. So blieb uns die (sicher
sehr zeitraubende) Qual der Wahl erspart. Im Lauf der
Produktion wurde uns sehr rasch bewusst, wie viele
Arbeitsschritte notwendig sind, bis man endlich einmal
die „nackte“ Figur vor sich hat. Den ganzen Samstag
verbrachten wir dann damit, die einzelnen Figuren zu
bekleiden, sie mit den nötigen Accessoires zu versehen,
ihnen eine Frisur, eventuell eine Kopfbedeckung, und
zuletzt auch noch Schule oder Sandalen zu verpassen.
Es hat große Freude gemacht, gemeinsam zu arbeiten,
einander zu helfen und Kreativität, handwerkliches
Geschick oder einfach nur den guten Willen im Team
so zu kombinieren, dass etwas Schönes entstand, das
in unserer Pfarre sehr vielfältig eingesetzt werden kann
(z. B. im WOKI oder auch in diversen „Gruppen“ bei
der Beschäftigung mit einzelnen Bibelstellen).
Ich hoffe sehr, dass es wieder einmal einen derartigen
Werkkurs geben wird – vielleicht für die Anfertigung
von Tieren?
i.h.
Voll Stolz, aber auch ziemlich müde, betrachteten wir
am späten Nachmittag „die Werke unserer Hände“ –
da standen sie also: Jesus, Maria, ein Engel, ein Bettler,
ein alter Mann, eine junge und eine alte Frau, der Hohepriester, ein Kaufmann, einige Kinder – mir fallen jetzt
Ein Danke an die MinistrantInnen!
Nicht nur der wunderschöne Adventkranz über dem Altar, sondern
auch rund 50 Adventkränze für Pfarrangehörige wurden heuer wieder
von den MinistrantInnen angefertigt. Danke für diese Intitiative!
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 7
Der Weltmissionssonntag
Die Feier des Weltmissionssonntag
– heuer stand Kambodscha im Mittelpunkt – ist in unserer Pfarre untrennbar mit Familie Wieländer
verbunden. Um mit dem Missionsgedanken vertraut zu machen und
zur Nächstenliebe zu motivieren,
bereiten Christine und Georg Wieländer immer hochprofessionell die
Feier des MISSIO-Gottesdienstes
und weiterer Aktivitäten vor. So
wurde textlich und inhaltlich gestaltet, bei der musikalischen Umrahmung mitgewirkt, in einem Vortrag
Kambodscha vorgestellt, das Missio
Spendenanliegen transportiert und
nebenbei auch noch der Verkauf
von fair gehandelter Schokolade
organisiert. Eine Schulklasse von
Christine Wieländer hat sich eingebracht und ein wundervolles Plakat
gestaltet, das am Altar befestigt
war, Menschen, Landschaft und
Sehenswürdigkeiten Kambodschas
zeigte und nach dem Gottesdienst
noch von vielen Messbesuchern
bestaunt wurde.
Unsere WOKI-Kinder waren ebenfalls eingebunden. Auch sie hatten
das Thema Mission behandelt und
sich vor allem mit den unschuldig,
durch unkontrolliert herumliegende
Landminen, verletzten Kindern in
Kambodscha beschäftigt. Als Zeichen der Verbundenheit mit den
Menschen in Kambodscha legten
die Kinder Alltagsgegenstände wie
zum Beispiel eine Pfeffermühle,
Pfeffer, Sonnenschirm, Reiskörner
und Räucherstäbchen sowie auch
zwei verletzte Kinder symbolisierende Figuren vor den Altar. Nach
dem Gottesdienst wurde zum Kauf
von Schokolade bzw. Nüssen und
damit zum Spenden eingeladen.
Das „Geschäft“ lief ausgezeichnet
und so war beim Ende des Kontaktkaffees nur mehr ein kleiner Restposten übrig. Dank der großherzigen Mithilfe unserer Pfarrgemeinde
konnten dann ca. 1.300,– Euro
Spendenerlös an die Mission überwiesen werden.
Ein besonderes Danke jedoch an
Christine und Georg Wieländer.
E. Dernesch
Das Kreuz des „Handicapped Jesus“ ist ein beeindrukkendes Zeichen, wie Jesus am Kreuz mit allen Opfern
von Landminen in Kambodscha mitleidet. Es ist kein
toter Jesus – es ist ein lebendiger, der mit allen Amputierten den Weg des Leidens geht. Die Botschaft
dieser Jesus–Abbildung ist eindeutig: „Jesus ist bei
mir, wenn ich leide, aber auch wenn wir ein wenig
Glück finden.“
© Missio/Zerche, Quelle: MISSIO DVD
DIÖZESANVERSAMMLUNG
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten 2009
Seite 8
35 Jahre und schon SENIOR
Voll Dankbarkeit blicken wir auf das zu Ende gehende
Jahr zurück. Es war durchaus positiv für uns: wir konnten einige neue Gäste (hoffentlich auf Dauer) bei uns
begrüßen, haben mit Dias und Filmen interessante Länder kennen gelernt, miteinander gesungen und vieles
mehr. Die Wallfahrt nach Mariazell war wie immer ein
Höhepunkt im Jahreskreis, und schließlich feierten wir
im November mit einer Festmesse, liebevoll zelebriert
von P.Thomas und musikalisch von unserer Schola begleitet, das 35-jährige Bestehen des Seniorenklubs. Die
Monatsmesse des Klubs (jeweils am 1. Mittwoch des
Monats) erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch
die anschließende Jause wird gern angenommen.
Hoffentlich können wir noch viele schöne Nachmittage
mit Ihnen, liebe Senioren/innen, verbringen. Sie wissen
ja, unser „tolles Team“ wird Sie bestens betreuen.
Abschließend wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes
Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Neue Jahr.
Klara Scherrer und ihr Team
Neues aus unserer Bibliothek
Seit einem Jahr ist Patrick jetzt schon als Mitarbeiter bei
uns. Im November hat er mit Erfolg den ersten Kurs der
Ausbildung zum ehrenamtlichen und nebenberuflichen
Bibliothekar in Strobl absolviert. Wir gratulieren herzlich
und hoffen, dass uns seine Mitarbeit noch lange erhalten bleibt.
Die Weihnachtsbuch-Ausstellung ist vorbei und wir
möchten uns bei allen bedanken, die wieder ihre Bücher
bei uns gekauft haben. Der Umsatz war gut und wir
konnten wieder Einiges für die Bibliothek anschaffen.
Besonders empfehlen möchten wir:
Krätzl, Helmut
Markus, Georg
Raab, Thomas
Larsson
Taylor
Erne
Krause
Lobe, Mira
Thilo
…und suchen dein Angesicht
Was uns geblieben ist
Den Metzger holt der Teufel
Verblendung
Ein irisches Weihnachtsfest
Mein erstes Fühlbuch
Meine Weihnachts-Wimmelwelt
Zwei Elefanten, die sich gut kannten
Kleine Katze, großes Abenteuer
Sobald die Bücher katalogisiert sind, können sie
entlehnt werden. Die letzte Möglichkeit dazu gibt
es am Donnerstag, den 23.12., im neuen Jahr sind
wir wieder ab Donnerstag, den 13.1.2011 für Sie da.
Das Bibliotheksteam wünscht allen Leserinnen und
Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen
friedlichen Rutsch ins neue Jahr.
Maria Gallhuber
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 9
Die Jugend in Bewegung
Ursprünglich wollten wir heuer am Ende der Sommerferien mit einem Radwochenende am Neusiedlersee ins
neue Schuljahr starten, doch tagelanger Regen und 15
Grad Celsius hätten vor allem das Zelten zu einem eher
ungemütlichen Vergnügen gemacht, und so mussten
wir uns eine Alternative für einen Tag überlegen.
Schlussendlich haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert, frühmorgens auf unsere Drahtesel geschwungen und sind entlang der Donau bis nach Bratislava
geradelt, um uns dort in der Altstadt mit einem guten
Abendessen zu belohnen. So enttäuscht wir anfangs
waren, dass das Wochenende buchstäblich ins Wasser
gefallen ist, so gelungen war dann der Tagesausflug.
Etwa einen Monat später haben wir uns getroffen, um
ganz hoch hinaus zu kommen. Im „Kletterpark Irenental“ ging es für die einen darum, die höchsten Plattformen zu erklimmen, gewaltige Hindernisse zu überwinden und einen Flug mit dem Flying Fox zu genießen.
Die anderen nutzten den Ausflug dazu, der eigenen
Höhenangst ins Auge zu blicken und sie zu überwinden.
So war für jeden von uns etwas dabei und wir konnten
den Heimweg voller Erinnerungen antreten. Der Hochseilgarten war auf jeden Fall einen Besuch wert!
Und noch einmal in diesem Jahr wurde unsere Jugend
richtig aktiv. Am 4. Adventssonntag haben wir Zwiebeln, Karotten,… geschnitten, um daraus ein leckeres
Chili con carne zuzubereiten. Am darauffolgenden
Abend haben wir dann unsere Gäste, die von der
Pfarrcaritas betreuten Menschen, mit einem guten
Abendessen und davor mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Auch diese beiden Abende werden uns noch
lange in Erinnerung bleiben.
Einen ausführlicheren Erlebnisbericht davon lesen Sie
im nächsten Zwischenraum. Ebenfalls in der aktuellen
Ausgabe des Pfarrblattes finden Sie das Plakat zum
Hausball 2011, den die Jugend unserer Pfarre wieder
mitgestalten wird. Hierzu haben wir auch gleich zwei
Bitten: Notieren Sie sich den Termin schon jetzt und nutzen Sie die Möglichkeit, Vorverkaufskarten zu erwerben,
da Sie uns damit die Planung wesentlich erleichtern!
Die Jugend der Pfarre Maria Lourdes wünscht Ihnen
und ihren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest und
erholsame Tage rund um den Jahreswechsel!
M.C.
Wir wünschen Ihnen und Euch auch im Namen des Pfarrgemeinderates, dass das Wort, der
Mensch gewordene Gott, in Ihrem Leben lebendig ist, ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und Gottes Segen im Neuen Jahr. Herzlichst P. Thomas, Stefan, Constance, Ingrid und Erich
PS.: Pater Thomas verbringt im Jänner seinen Urlaub in Indien. Wir wünschen ihm entspannende Urlaubstage.
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 10
Erstkommunion: 2 Tische, reich gedeckt...
Ich freue mich, heuer 18 Kinder auf dem Weg zu ihrer
Erstkommunion begleiten zu dürfen! Am „Tisch des
Wortes“ waren sie ja immer schon dabei, aber am 5.
Juni 2011 wollen wir ein großes Fest feiern, denn dann
ist auch der „zweite Tisch“ reich für sie gedeckt!
Es bereiten sich vor: Gregor Berger, Lena Ebinger,
Lukas Ereiz, Vanessa Fox, Jessica Gartner, Tristan Groher,
Christopf Hofmann, Janis Lalunio, Roman Lalunio,
Hedwig Landgraf, Tobias Liegl, Johanna Pauritsch,
Moritz Pennetzdorfer, Eva Prinz, Sonja Reisenbichler,
Joshua Söllhammer, Lara Taferner und Julius Völker C.K.
Wenn eine Familie zuhause miteinander isst oder wenn
Freunde sich zusammen an einen Tisch setzen, dann tut
das doppelt gut: Das Essen gibt uns Kraft, aber es stärkt
uns auch, wenn wir miteinander plaudern, einander von
unserem Leben erzählen. So ist es ja eigentlich auch im
Gottesdienst: Wenn wir miteinander feiern, deckt der
liebe Gott zwei Tische für uns. Er stärkt uns in zweifacher Weise: Zum einen ist da das Wort Gottes, die Geschichten vom Leben der Menschen, von ihren unterschiedlichen Begegnungen mit Gott. Zum anderen sind
da Brot und Wein, mit denen wir uns als Zeichen der
Fülle und Lebensfreude stärken dürfen. Auch darin begegnet uns Jesus hier und heute.
Liebe Wintersportfreunde !
Andrea Klinger und Barbara Wiltsche möchten dich zu einer lustigen und sportlichen Woche
mit deinen Freunden einladen.
Wann:
Wohin:
Kosten:
Verpflegung:
Skifahren:
in den Semesterferien von Sonntag, 6.2. bis Freitag, 11.2.2011
Mariapfarr im Lungau, Skigebiet Fanningberg
Erlebnisgästehaus Carinth (www.carinth.at)
470 € + ev. Leihgebühr für die Ausrüstung von ca. 35 €
In diesem Jugendhotel werden die jungen Gäste den ganzen Tag über, zusätzlich zur
Vollpension, mit einer Auswahl an Fruchtsäften sowie vitaminreichem Fingerfood verwöhnt.
An 3–4 Tagen in der Woche je 2 Stunden am Vormittag und Nachmittag mit geprüften
Skilehrern, im Skigebiet Fanningberg.
Wir freuen uns auf viele Anmeldungen und eine coole Skiwoche!
Für Fragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung unter 0664/41 20 521.
Babsi im Halbinternat Maurer Lange Gasse und Andrea über andrea-klinger@gmx.at
Maria Lourdes – Pfarrnachrichten
Seite 11
In dieser Nacht öffnet sich der Himmel,
um für immer offen zu bleiben.
In dieser Nacht
berührt der Himmel die Erde,
um sie für immer zu verwandeln.
In dieser Nacht ist Gott Mensch geworden,
um sich auf ewig mit uns zu verbinden.
In dieser Nacht ist alles anders.
Für einen Augenblick
hält die Welt den Atem an.
Einsame und Verzweifelte,
Enttäuschte und Unzufriedene,
Starke und Selbstsichere,
Erfolgreiche und Glückliche
staunen über das Kind in der Krippe.
Gott wird Mensch.
Und du sollst es auch werden. (Udo Hahn)
„Seht, die gute
Zeit ist nah“
Unter diesem Motto stand am
27. November die Einstimmung
zum Advent mit der Schola der
Pfarre Maria Lourdes in der Kirche.
Die ausdruckstark vorgetragenen
Lieder und Texte ermöglichten
den zahlreichen ZuhörerInnen
ruhig zu werden um sich bewusst
auf den Advent einzustimmen.
DANKE!
IMPRESSUM
MARIA LOURDES PFARRNACHRICHTEN
Alleininhaber, Herausgeber, Redaktion: Pfarrgemeinde Maria Lourdes; 1120 Wien, Tivoligasse 20
Tel.: 813 22 68, Fax: 813 22 687
Kanzleistunden: Montag bis Freitag 10 – 12 Uhr,
Donnerstag auch von 14 – 18 Uhr
Bankverbindung: Raiffeisenbank
Kontonummer: 2.931.269 Bankleitzahl: 32000
E-Mail: office@maria-lourdes.at,
Termine und Pfarrnachrichten finden Sie auch
im Internet unter: www.maria-lourdes.at
Ein spezielles Dankeschön diesmal an Fam. Dernesch,
die mangels SponsorInnen durch eine Spende einen
Teil der Druckkosten abdeckt. SponsorInnen für die
nächste Ausgabe werden noch gesucht!
Unser Pfarrleben vom 19. Dezember 2010 bis 9. Jänner 2011
SONNTAG,
19.12.
4. ADVENTSONNTAG
HL. MESSE mit VORSTELLUNG der ERSTKOMMUNIONKINDER
09.30 Uhr
Nach d. hl. Messe
KONTAKTKAFFEE und BIBLIOTHEKSBETRIEB
MONTAG,
20.12.
09.30 Uhr
09.30 –11.00 Uhr
18.00 Uhr
18.30 Uhr
LAUDES in der Krypta
WEIHNACHTSFEIER der SENIORENTURNGRUPPE
SCHOLAPROBE
BEGRÄBNISMESSE ( –l Charlotte MÜLLNER) in der Krypta
DIENSTAG,
21.12.
08.00 Uhr
GOTTESDIENST der VOLKSSCHULEN
MITTWOCH,
22.12.
15.00 Uhr
HL. MESSE im „Haus Schönbrunn“
DONNERSTAG,
23.12.
08.00 Uhr
16.00 –18.30 Uhr
GOTTESDIENST des GYMNASIUMS
PFARRBIBLIOTHEK
FREITAG,
24.12.
HEILIGER ABEND
16.00 Uhr
22.15 Uhr
23.00 Uhr
KRIPPENANDACHT für KINDER
WEIHNACHTSSINGEN
CHRISTMETTE
SAMSTAG,
25.12.
HOCHFEST DER GEBURT DES HERRN
09.30 Uhr
HL. MESSE
SONNTAG,
26.12.
FEST DES HL. STEPHANUS
09.30 Uhr
HL. MESSE, danach SEGNUNG des JOHANNISWEINES
FREITAG,
31.12.
SILVESTER
18.30 Uhr
SAMSTAG,
01.01.
HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA
09.30 Uhr
HL. MESSE
SONNTAG,
02.01.
2. SONNTAG NACH WEIHNACHTEN
09.30 Uhr
HL. MESSE
MITTWOCH,
05.01.
18.30 Uhr
DONNERSTAG,
06.01.
ERSCHEINUNG DES HERRN EPIPHANIEKOLLEKTE
09.30 Uhr
HL. MESSE
SAMSTAG,
08.01.
18.30 Uhr
ABENDLITURGIE
SONNTAG,
09.01.
TAUFE DES HERRN
09.30 Uhr
Nach d. hl. Messe
HL. MESSE und WOKI
KONTAKTKAFFEE und BIBLIOTHEKSBETRIEB
KOLLEKTE für das HAUS DER BARMHERZIGKEIT
JAHRESSCHLUSSMESSE mit JAHRESSCHLUSSSEGEN
HL. MESSE mit SEGNUNG von
Weihrauch, Kreide und Dreikönigswasser
Unsere Sternsinger werden am 4., 5. und 6. Jänner ganztägig
unterwegs sein. Bitte geben Sie Besuchswünsche in der Pfarrkanzlei bekannt. Bei der Monatssammlung am 9. Jänner
erbitten wir Ihre großzügige Spende. DANKE!
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Seele and Geist
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