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Die bewegen was - Revier Manager

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Die Top-Mediziner
Privat
Die bewegen was
Aus der Serie „Top-Ärzte der Region: Die besten Orthopäden“
N
icht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO das letzte Jahrzehnt zur
„Bone and joint decade“ (Knochen- und
Gelenk-Jahrzehnt) ernannt: Wie im Vorjahr standen auch 2009 Erkrankungen des Muskel- und
Skelett-Systems in Deutschland an der Spitze.
Laut DAK-Gesundheitsreport 2010 nahmen sie
mit einem Anteil von 20,8 Prozent an den AUTagen der DAK-Versicherten die Spitzenposition
ein, bei den AU-Fällen den zweiten Platz.
Einen enormen Stellenwert unter diesen
Erkrankungen haben Rückenschmerzen: In westlichen Industrieländern leiden 80 bis 90 Prozent
der Bevölkerung unter gelegentlichen Schmerzen. Solange sie nur akut sind und wieder vergehen, ist dies auch kein Problem. Gerade Männer
sind hier die Leidtragenden – anscheinend nicht
ganz unverschuldet: Während man davon ausgehen kann, dass sie eher Berufe ausüben, die
Spitzenmedizin im Revier
SERIE
1: Top-Herzspezialisten – Februar
2: Top-Krebsspezialisten – März
3: Top-Lungenspezialisten – April
4: Top-Leberspezialisten – Mai
5: Top-Therapie bei Infektionen – Juni
6: Top-Allergologen – Juli/August
7: Top-Psychotherapeuten – September
8: Top-Orthopäden/Physiotherapeuten – Oktober
9: Top-Dermatologen – Nov./Dez.
10: Top-Augen- und Zahnspezialisten – Januar
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von körperlicher Belastung geprägt sind und sie
statistisch schneller durch Rückenschmerzen
beeinträchtigt sind, nehmen sie deutlich seltener
Präventionsmaßnahmen in Anspruch. Einer Studie des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen zufolge war in 2006 nicht einmal jeder fünfte
Teilnehmer eines Bewegungsangebotes oder Rückenschulkurses männlich. Dabei kann es schnell
zu einer Chronifizierung der Rückenschmerzen
kommen – mit fatalen Folgen: Allein in 2006
gingen 17 Prozent aller Frühberentungen auf Erkrankungen des Bewegungsapparates zurück.
Der medizinische Bereich, der sich mit diesem kolossalen Problem auseinandersetzen muss,
ist die Orthopädie. Zunächst als Untergruppe der
allgemeinen Chirurgie dazu gedacht, Störungen
des Bewegungsapparates und vor allem Fehlbildungen konservativ, also nicht-operativ, zu therapieren, ist sie in den letzten Jahrzehnten dementsprechend stark gewachsen. Zum Einen liegt
dies an neuen Therapiemöglichkeiten. So können
mittlerweile Fehlbildungen wie die Wirbelsäulenverkrümmung oder verkürzte Extremitäten operativ korrigiert werden oder auch funktionsverbessernde Eingriffe an gelähmten Extremitäten
durchgeführt werden. Vor allem in der Therapie
von Rückenschmerzen hat sich eine Menge getan. Heutzutage können Experten ausgediente
Bandscheiben durch künstliche ersetzen, benachbarte Wirbel durch Schrauben versteifen
und Titan-Ministoßdämpfer einsetzen – oder
eine Kombination aus allem wählen. Während
Neurochirurgen mit diesen Ministoßdämpfern
die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten
versuchen, wollen Orthopäden den Schmerzur-
sprung minimalinvasiv kurieren: durch Spritzenkuren, mikrochirurgische Eingriffe und sogar
Zelltransplantationen in die Bandscheibe. Einer
sich dramatisch entwickelnden Orthopädietechnik stehen immer mehr kranke Menschen
gegenüber. Viele ältere Menschen bekommen
Verschleißerkrankungen im Bereich der großen
Gelenke und der Wirbelsäule. Die meisten dieser
Erkrankungen können mittlerweile durch immer
bessere Prothesen (sogenannte Endoprothesen),
auch als Teilersatz oder individuell zusammengestellt, korrigiert werden.
Aber Orthopädie ist nicht nur Medizin
für alte Leute: Auch jüngere Menschen haben
vermehrt Gelenkprobleme durch zunehmende
Fettleibigkeit, Bewegungsarmut – oder das andere Extrem, den Fitness-Fanatismus. Bei ihnen
lässt sich ein operativer Einsatz durch besonders
haltbare künstliche Gelenke mittlerweile ethisch
gut vertreten. Durch diese Möglichkeiten wird
es in Zukunft aber auch zunehmend WechselOperationen geben, also der Austausch von alten
gegen neue Prothesen. Experten gehen davon
aus, dass in den nächsten zehn Jahren auf zwei
neue Implantationen eines künstlichen Gelenkes
eine Wechsel-Operation kommen wird. Kurzum:
Orthopäden sehen sich einer enorm wachsenden
Patientenklientel mit immer anspruchsvollerem
Therapiebedarf gegenüber und ein Ende des
Wachstums ist nicht in Sicht. Wie gut, dass wir
uns im Pott nicht sorgen müssen: Wir stellen Ihnen unsere besten Spezialisten für Wirbelsäule,
Knie, Hüfte und Schulter vor.
Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, Chefarzt der
Orthopädischen Klinik des Klinikums Dortmund
gGmbH
In der Orthopädischen Klinik des Klinikums Dortmund gGmbH ist die Behandlung
von Hüftgelenkserkrankungen seit vielen Jahren
der Hauptschwerpunkt. „Pro Jahr führen wir
hier durchschnittlich über 1.200 Hüftoperationen durch. Etwa die Hälfte der Operationen bezieht sich auf verbessernde Gelenkoperationen,
sogenannte gelenkerhaltende Operationen, die
andere Hälfte auf den Gelenkersatz, sogenannte Hüftendoprothesen“, erklärt Prof. Katthagen, Chefarzt in einem Expertenteam von zehn
Fach- und Oberärzten sowie 12 Assistenzärzten.
„Hüftgelenke werden bei uns vom Säuglings- bis
zum fortgeschrittenen Seniorenalter untersucht
und behandelt. Bei den Säuglingen und Kindern geht es um die Erkennung angeborener
oder erworbener kindlicher Hüftgelenkserkrankungen“, führt der Experte aus. Zur Diagnostik
setzt sein Team je nach Bedarf Hüftultraschall,
Röntgen, Hüftarthrographie, Magnetröhrenun-
Die Top-Mediziner
Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen
tersuchung, Computertomographie, Szintigraphie oder Arthroskopie ein. Bei den kindlichen
Hüftgelenkserkrankungen stehen die sogenannte Hüftdysplasie – die Hüftfehlstellung –, der
Morbus Perthes als Durchblutungsstörung des
Hüftkopfes und als Wachstumsstörung um das
Pubertätsalter die Hüftkopfepiphysenlösung im
Vordergrund. Da aus diesen Krankheiten im
späteren Erwachsenenalter oft Hüftarthrosen
entstehen, sollten sie bereits im Kindesalter erkannt und schonend behandelt werden, um die
Gelenke möglichst zu normalisieren und lange
zu erhalten. Aber auch im Erwachsenenalter
kann das Expertenteam durch Stellungskorrekturen an den Oberschenkelknochen und der
Hüftgelenkspfanne die Gelenke verbessern oder
bei dem sogenannten femuroacetabulären Impingement störende Knochenanteile entfernen.
„Erst wenn ein Gelenkerhalt durch konservative
oder operative Therapiemaßnahmen nicht mehr
möglich ist, kommen gelenkersetzende Verfahren in Betracht. In unserer Klinik führen wir alle
bewährten Endoprothesenverfahren durch wie
die minimalinvasive Hüftendoprothesentechnik
mit Kurzschaftprothesen und zementfreie Endoprothesentechniken mit Titanprothesen. Bei
Bedarf können wir auch die neuesten Zementierungstechniken verwenden“, beschreibt Prof.
Katthagen. Ein zusätzlicher Schwerpunkt betrifft
Wechseloperationen gelockerter oder nicht gut
funktionierender Hüftendoprothesen. Dabei
kommen Rekonstruktionstechniken auch mit
Knochenaufbau und Knochentransplantation
zur Anwendung. „Für diesen Zweck wird an unserer Klinik schwerpunktmäßig eine lizenzierte
Knochenbank vorgehalten, um so Knochendefekte mit qualitätsgesicherten Transplantaten
auffüllen und aufbauen zu können.
Wichtig sind uns Qualitätssicherungsmaßnahmen vor, während und nach der Operation
und die regelmäßige Überwachung der postoperativen Komplikationen. Erst kürzlich wurden die
im 10-Jahreszeitraum beobachteten Komplikationen bei 12.590 Hüftoperationen ausgewertet
und verglichen“, ergänzt der Experte. Der Klinik
ist auch eine Wirbelsäulenabteilung angeschlossen. Durch die Einbettung in ein Großkrankenhaus mit allen Subspezialitäten einschließlich
Kardiologie und Kardiochirurgie, Nephrologie
und Onkologie, Neurologie, Pädiatrie und Gynäkologie sowie Strahlentherapie können Patienten
auch mit schwierigen Begleiterkrankungen in
Dortmund versorgt werden.
Dr. Harris Georgousis, Chefarzt Schulter- und
Ellenbogenchirurgie am St. Josef-Krankenhaus
Essen-Kupferdreh
Seit rund 15 Jahren operiert Dr. Harris Georgousis am St. Josef-Krankenhaus in
Essen-Kupferdreh ausgekugelte Schultern,
Privat
Dr. Georgousis erklärt einem Patienten anhand eines Modells
die Problemzone Schulterdach. Ab dem 40. Lebensjahr können
dort typische Erkrankungen auftreten wie z. B. das Engpasssyndrom. (Quelle: Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel)
gerissene Sehnen oder verrenkte Ellenbogen.
Der Orthopädie-Facharzt und Chefarzt der
Schulter- und Ellenbogenchirurgie hat sich
auf die komplizierten Gelenke spezialisiert
und hilft jährlich operativ rund 400 Patienten
aus ganz Deutschland. Schulter und Ellenbogen gehören zu den beweglichsten Gelenken.
Ihre komplexe Struktur aus Muskeln, Knochen, Sehnen und Bändern ermöglicht große
Bewegungsfreiheit, ist allerdings auch anfällig für Verletzungen oder Verschleiß. Starke
Schmerzen und Funktionsverlust können
Folge hoher Belastung sein, selbst alltägliche
Handgriffe bereiten dann große Schwierigkeiten. „Auf die sprichwörtliche leichte Schulter sollte man Schmerzen keinesfalls
nehmen“, rät Dr. Georgousis, „verschleppte Erkrankungen sind schwieriger zu behandeln und
heilen langsamer.“ In seiner auf Schulter- und
Ellenbogen spezialisierten Fachabteilung gehört
neben der Versorgung von Unfall- und Sportverletzungen und arthroskopischen Eingriffen die
Gelenkersatz-Chirurgie zum Spektrum, wenn
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von der Implantation bis zum Zahnersatz auf Implantaten, der im angeschlossenen Meisterlabor angefertigt
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gehört zu einer der wenigen Kliniken, die eine HighEnd-Diagnostik mit einem hochauflösenden, strahlungsarmen Kopf-CT (DVT) anbietet. Das 3-D-Röntgen
ermöglicht absolut sichere, präzise und minimalinvasive
Implantationen. Neben der Sicherheit ermöglicht das
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Privat
Die Top-Mediziner
Dr. Theodoros Theodoridis, Ltd. Arzt der Abteilung
minimalinvasive und operative Wirbelsäulentherapie
Dr. Alexander Rosenthal, Ärztlicher Direktor und
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Bochum
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die Gelenke infolge von Verschleiß, Unfall oder
entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma und Arthritis zerstört sind. An der Schulter
macht vielen Patienten das Engpass- oder Impingement-Syndrom zu schaffen. Es kündigt sich
an durch leicht ziehende Schmerzen am oberen
Oberarm, besonders nach ungewohnten Überkopf-Tätigkeiten oder beim Sport. Ab 40 kann
auch der Verschleiß der Sehne am Schulterdach
die Ursache sein. Sie reibt auf dem Knochen,
entzündet sich und reißt im schlimmsten Fall.
Durch einen minimal-invasiven Eingriff kann
das Problem sehr erfolgreich behoben werden.
Dabei wird arthroskopisch operiert mit extrem
verkleinerten Instrumenten durch Mini-Schnitte
und unter Kamera-Sicht. Arthroskopische Verfahren können immer häufiger eingesetzt werden, sie sind sehr schonend aufgrund der kleinen
Schnitte und einer speziellen Nahttechnik. Die
Wunden heilen schneller, der Arbeitausfall ist
gering. Eine typische Verletzung – übrigens nicht
nur bei Sportlern – ist der Tennisarm, bei dem
die Sehnenansätze an der Ellenbogenaußenseite
durch Verschleiß oder einseitiger Beanspruchung
überlastet sind. „Wenn die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht in der Lage sind, den
Schaden zu beheben, kann die Sehne reißen“, erklärt Dr. Georgousis. Die verschlissenen Sehnenanteile müssen entfernen und die gesunden wieder angenäht werden. Der Eingriff erfolgt durch
sehr kleine Hautschnitte, die wieder „schönheitschirurgisch“ vernäht werden. „Je früher die Diagnostik und Therapie, desto besser das Ergebnis
und desto kürzer der Arbeitsausfall“, appelliert
Dr. Georgousis. Nach der Therapie sind Nachsorge und Reha Pflichtübungen. Beim Sport gilt:
Gegen Verletzungen und Überlastungen schützt
am besten eine saubere Technik, die ist wichtiger
als viel Muskulatur. „Wenn trotzdem einmal etwas passiert, machen wir auch Leistungssportler
wieder fit“, verspricht Dr. Georgousis, der als Spezialist unter anderem die griechische VolleyballNationalmannschaft betreut.
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Rückenschmerzen mit und ohne Ausstrahlung in das Bein oder in den Arm sind
so häufig, dass sie als „Volksleiden“ bezeichnet
werden. „Damit sich die Erkrankung nicht zu
einem Dauerleiden entwickelt, ist eine frühzeitige Behandlung wichtig“, rät der Orthopäde Dr. Theodoros Theodoridis. Der Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische
Chirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie
leitet die Abteilung „minimalinvasive und
operative Wirbelsäulentherapie“ der Viktoria
Klinik Bochum. Seit Juni 2010 wird er in der
FOCUS-Ärzteliste als einer der führenden Rückenspezialisten aufgeführt. „Je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, umso schwieriger wird die genaue Diagnose und umso
komplexer wird das Krankheitsbild“, warnt er.
Bandscheibenschäden oder ein enger Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) können zu einer
Vielzahl unterschiedlicher Rückenschmerzen
führen. Die Behandlungsmethoden sind vielfältig. „Es gilt, eine optimale Therapie zum
richtigen Zeitpunkt zu finden“. Wird der Nerv
bei einem Rückengeplagten stark bedrängt,
stehen als erste Maßnahmen schmerzstillende
Therapien auf dem Plan. Dabei werden unter
anderem entzündungshemmende Substanzen
und lokale Betäubungsmittel an den Ort des
„Geschehens“ gespritzt, in der Regel ohne Zuhilfenahme von Röntgenstrahlung. Üblicherweise reicht eine ambulante Behandlung aus.
In einigen Fällen ist allerdings eine kurzstationäre minimal invasive Wirbelsäulenbehandlung erforderlich, die von einem individuellen
Rehabilitations- und Trainingsprogramm
begleitet wird. Ist dennoch eine Operation
erforderlich, zum Beispiel bei Lähmungserscheinungen oder hartnäckigen Schmerzen,
so erfolgt diese mikrochirurgisch. Neben den
mikrochirurgischen, endoskopischen und minimal invasiven Eingriffen an der Wirbelsäule
werden in Dr. Theodoridis´ Fachabteilung mikroskopische Bandscheibenersatztherapien,
Eigengewebs-Transplantationen, minimal invasive Fusionen, Implantationen von „Spacern“
(Dornfortsatzimplantate) bei Spinalkanalstenose und Bandscheibenvorfall sowie Dekompressionsoperationen bei Spinalkanalstenose
unter mikroskopischer Sicht durchgeführt. Die
besonderen Schwerpunkte der privaten Fachklinik sind neben der Wirbelsäulentherapie die
Die Top-Mediziner
Privat
Prof. Dr. Andreas Krödel, Chefarzt der Klinik für
Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Alfried
Krupp Krankenhaus Essen
Dr. Alexander Rosenthal
arthroskopische Chirurgie (Dr. A. Rosenthal;
Kniespezialist; FOCUS-Ärzteliste 2010) und
die Gelenk-Endoprothetik (PD. Dr. M. Wiese). Neben der konservativen Behandlung
aller Gelenkserkrankungen steht im Vordergrund die operative Versorgung degenerativer,
frisch verletzter sowie komplex traumatisierter Gelenke. Hierbei nimmt die Behandlung
komplexer Verletzungen des Kniegelenkes
einen großen Raum ein. Unter der Leitung
von Knie-Spezialist Dr. Alexander Rosenthal
werden vornehmlich arthroskopische Kreuzbandersatzoperationen, Meniskusoperationen
und arthroplastische Knorpeleingriffe am
Kniegelenk durchgeführt. Zum Leistungsspektrum der Klinik gehört auch die Behandlung
sämtlicher Gelenk- und Sportverletzungen wie
arthroskopische und offene Dekompressionsund Rekonstruktionsverfahren der Schulter-,
Ellenbogen- Hand- und Sprunggelenke, Arthrolysen bei Fibroarthrosen, Synovektomien
(Abtragung der Gelenkinnenhaut) bei rheumatischen Erkrankungen, Hüftendoprothetik,
Knieendoprothetik, Teilgelenkersatz, korrigierende Fußchirurgie und Umstellungsosteotomien. Jährlich werden rund 2.000 Patienten in
der Privatklinik mit Hotelatmosphäre behandelt, 16 Betten stehen zur Verfügung.
Die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Rüttenscheid gehört mit 75 Betten
und rund 2800 operativen Eingriffen pro Jahr
zu den großen orthopädischen Kliniken in
der Region. Zum Leistungsspektrum der 14
Klinikärzte unter der Leitung von Chefarzt
Prof. Dr. med. Andreas Krödel gehören unter
anderem der Gelenkersatz von Hüfte, Knie,
Schulter und Sprunggelenk, die Kapselbandchirurgie, die Fußchirurgie und die Behandlung sämtlicher Wirbelsäulenschäden oder
-verletzungen, die, je nach Diagnose, auch in
interdisziplinärer Kooperation mit der Klinik
für Neurochirurgie durchgeführt werden.
Einer der Behandlungsschwerpunkte liegt
in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Knies. „Das Kniegelenk ist das
größte Gelenk des menschlichen Körpers und
in seinem Bewegungsablauf komplizierter als
alle anderen Gelenke“, erläutert Prof. Dr. Andreas Krödel, der mit seinem Team Kreuzbandoperationen, Kniegelenksarthroskopien
sowie den Einsatz von Kniegelenksprothesen
auf dem OP-Plan stehen hat. Der Verschleiß
von Gelenken kann viele Ursachen haben:
Rheuma, Arthrose, angeborene und erworbene Fehlstellungen, Unfälle oder auch genetische Erkrankungen. Die Folgen davon sind
meist eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit, im schlimmsten Fall Immobilität und
starke Schmerzen. Aufgrund der steigenden
Lebenserwartung und der verbesserten Operationstechniken – besonders im minimal
invasiven Bereich steigt die Zahl der jährlichen Eingriffe. “Mit dem Einsatz von Prothesen und künstlichen Gelenkoberflächen
hat sich der Leidensdruck vieler Patienten
in den letzten Jahren erheblich gesenkt”, sagt
Prof. Dr. Andreas Krödel
Professor Krödel, der nicht nur hochwertige
Prothesen einsetzt, sondern seit zwei Jahren
auch Knochenersatz aus dem Hightechmetall Tantalum transplantiert. Dieses kommt
insbesondere bei schwierigen Wechseloperationen zum Einsatz. Doch nicht immer ist
der Einsatz von Prothesen notwendig. Im
Bereich der gelenkerhaltenden Operationen
hat die knorpelrekonstruktive Chirurgie eine
wichtige Bedeutung. „Der Knorpel ist zentraler Baustein des Gelenkes“, sagt Krödel „
Knorpelglättungen und Eigenknorpeltransplantationen führen bei vielen Patienten
zu einem beschwerdefreien Leben“. Bereits
während einer Kniegelenksarthroskopie
können unter Ausspiegeln des Kniegelenkes
– nach Einbringen einer Spezialkamera über
einen winzigen Hautschnitt – Knorpelschäden behandelt werden. „Schwierigkeiten mit
dem Kapselbandapparat haben vor allem
junge Sportler”, berichtet Krödel, der mit
seinem Team lizensiertes Untersuchungszentrum des Deutschen Sportbundes ist und
freut sich mit, wenn Spitzensportler nach
“einem minimal invasiven Eingriff in der Klinik bereits nach wenigen Monaten Rehabilitation wieder auf altem Niveau trainieren”.
Thomas Corrinth | tc@rm-redaktion.de
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