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gibt es zum Beispiel in der DCG Paten- dienen, was, wenn man sich

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Außerdem sollte man bedenken. daß ohne
private Zichter viele Arten in der Aquaristik
schon ausgestorben wären. Nicht umsonst
gibt es zum Beispiel in der DCG Patenschaften für die verschiedensten Buntbarsche. Hier übernehmen private Züchter die
Verantwortung über eine selbst ausgewählte
Art; sie pflegen diese Cichliden über mehrere Jahre, wobei die Nachzuchten nicht verkauft werden düfen. Wer eine solche Patenschaft übernimmt, beweist doch wohl, daß
er sein Hobby mit Verantwortung betreibt.
Sicher gibt es Züchter, die der Meinung
sind. man könne mit Fischen viel Geld ver-
dienen, was, wenn man sich die Preise
(besonders bei Buntbarschen) im Fachhandel anschaut, nicht ganz unverständlich ist.
Insbesondere Diskusfische und seit einiger
einige der Tiere zeigten einen kräftig rötlichen Bauch. Der Name ,,Cichlasoma" po-
penoei sagte mir nichts, und die Informationen, die ich über die Fische erhielt,
waren eher dürftig. Zumindest erfuhr ich,
woher die Tiere wahrscheinlich stammten.
Da mir der Preis ziemlich hoch vorkam,
wollte ich kein Risiko eingehen und erst
weitere Erkundigungen einziehen. DCGMitglied Hans-Günther Breidohr beantwortete meine Fragen und teilte mir in seinem
Brief mit, daß es sich um ,,Cichlasoma"
longimanus aus Honduras handelte.
Die mir zur Verfügung stehende Literatur
gab kaum etwas her. Auch in Stawikowskis
und Werners Buntbarschbuch fand ich nur
wenige Angaben. Breidohrs Brief entnahm
ten, so daß keine dieser Kreaturen entstehen,
wie sie in manchen Zoogeschäften zu sehen
ich, daß die Fische problemlose, einfach zu
haltende Allesfresser sind. Allerdings passen die Fische nicht in meine Vorstellungswelt von einem gepflegten, dicht bepflanzten Aquarium: Sie wühlen stark und ziehen
dabei die Pflanzen in Mitleidenschaft, auch
wenn sie sie nicht gleich fressen. Die Einrichtung müßte also mehr aus Steinen und
Wurzeln bestehen. Leider wurde mein Streben nach diesen Cichliden ohnehin durch
Platzmangel vorerst gebremst.
Die Objekte meiner Begierde blieben also in
sind. Außerdem sollte man immer bemüht
sein, seine Pfleglinge möglichst artgerecht
zu halten, und sich vorher vergewissern, daß
man auch genug Zeit hat, um sich um sein
Hobby zu kümmern.
Günter Bertels
dem viel zu kleinen Händlerbecken. entwickelten sich mangels Pflege nicht weiter
und fanden wohl auch nur wenige Abnehmer (wenn der Bestand nicht, was wahrscheinlicher ist, auf andere Weise nach und
Zeit
auch Buntbarsche aus dem Tanganjika-
see werden teilweise zu astronomisch hohen
Preisen gehandelt. Dagegen sind die Preise
für Malawisee-Cichliden eher rückläufig,
und amerikanische Cichliden bekommt man
mitunter fast geschenkt.
Jeder, der Fische züchtet oder züchten will,
sollte das mit Ven.runft und Verantwortung
tun und auf das Kreuzen von Arlen verzich-
nach reduziefi wurde). Eine bessere Präsen-
tation der Fische hätte sicher Abhilfe ge-
Betrifft ,,Cichlosomo" longimonus
,,popenoei"
Bei einem Besuch der Firma ,,Marx-Aquaristik" (Butzbach-Münster) entdeckte ich in
einem ganz unten im Regal versteckten
Aquarium einige Fischchen, die mir auf Anhieb gefielen. Obwohl sie noch klein waren,
glänzten ihre Schuppen schon auffällig, und
240
schaffen. aber da ist der Händler wohl überforderl...
Schade. daß solche schönen Fische kaum
Beachtung finden und wieder aus unseren
Aquarien verschwinden. Oder man trifft sie
eines Tages nur noch als Schatten ihrer
selbst - nämlich als asiatische Massenzuchten - in den Händlerbecken an.
Udo Elster
DCG-I nf ormotio nen
28 l12l: 24O
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