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C-Plus An Weihnachten machen wir in Familie „Arbeits-Los! Was ist

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C-Plus
C-Plus-Gottesdienst am 12. Dezember
16.00 Uhr und 18.30 Uhr - Ev. ref. Gemeindehaus Uelsen
An Weihnachten machen wir in Familie
- von guten Kindern und nicht von schlechten Eltern Kommt Onkel Wilfried wieder zum Familienessen? Würden Sie auch viel lieber ohne Ihre Oma
feiern, wollen sie aber nicht verletzen? Hassen Sie es, wenn Sie unter dem Weihnachtsbaum so
tun müssen, als würden Sie sich glänzend vertragen?
An Weihnachten wird zusammen gefeiert, was
oft schon lange nicht mehr zusammengehört.
Kein Wunder, dass die Selbstmordrate um die
Feiertage rapide ansteigt. Hinter Apfel, Nuss
und Mandelkern verstecken sich häufig
Verlogenheit, Aggressionen und Einsamkeit,
Gibt es denn überhaupt eine gesunde
Grundlage
für
ein
Miteinander
der
Generationen?
Ein Theatergottesdienst mit einem sehr
komischen Stück über die Sehnsucht, endlich
mit den verschiedenen Rollen klarzukommen
und mit dem Versuch, endlich ehrlich zu werden.
Bei dieser anderen Weihnachtsparty werden Sie
es bedauern, wenn Sie Ihre Verwandten nicht
mitgebracht haben.
C-plus Gottesdienste am 13. Februar 2005
„Arbeits-Los! Was ist der Mensch wert?
Die realen Arbeitslosenzahlen sollen bei fünf Millionen liegen, die Wirtschaft kommt nicht
in Schwung und rechte Parteien verspüren Aufwind.
Aber all das wird erst richtig dramatisch, wenn
die eigene Arbeitslosigkeit oder die eigene
Angst um die Sicherheit des Jobs das Leben
bestimmt. Immer mehr Schulabgänger finden
keinen Ausbildungsplatz, immer mehr Gesellen
werden nicht übernommen und immer mehr
Menschen stehen plötzlich auf der Straße. Um
eine Stelle zu bekommen oder zu behalten,
kann man bei der jetzigen wirtschaftlichen
Situation nicht immer nach Arbeits- und
Tarifrecht
fragen,
sondern
muss
die
Bedingungen
des
jeweiligen
Betriebes
akzeptieren, behaupten manche.
Für wie weit dürfen wir uns unter Preis
verkaufen? Gibt es eine moralische Grenze für
Arbeitsgeber? Wie weit spielt Hartz IV dieses
Spiel mit und welchen Wert hat uns Gott
eigentlich zugemessen? Das C-plus Team lädt
Sie zu einer Auseinandersetzung mit der
eigenen Lebenssituation und zu einen
Gottesdienst ein, für den Sie vorher keinen
Antrag ausfüllen müssen. Der Gottesdienst
findet am 13. Februar 2005 um 16 Uhr (mit
Kinderabenteuerland) und um 18.30 Uhr im ref.
Gemeindehaus statt.
Nächste C-plus Gottesdienste:
10.04.05
„Die Kirschen in Nachbars Garten. Warum wir alle neidisch sind.“
22.05.05
„Warum ich?“
25.09.05
„Kleine Sünden und Freunden. Sollen Christen artig sein?“
06.11.05
„Monster unterm Bett – vom richtigen Umgang mit Ängsten.“
13
Parabel
Die Parabel von der kleinen Seele
und der Sonne
Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und
deshalb auf Erfahrung erpicht.
»Ich
bin das Licht«, sagte sie. »Ich bin das
Licht.« Doch all dieses Wissen und
Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht
ersetzen. Und in dem Reich, aus dem die
Seele auftauchte, gab es nichts außer dem
Licht. Jede Seele war großartig, jede Seele
war herrlich, und jede Seele erstrahlte im
Glanz meines ehrfurchtgebietenden Lichts.
Und so war diese kleine Seele eine
Kerzenflamme in der Sonne. Inmitten des
grandiosesten Lichts - von dem sie ein Teil war
- konnte sie sich selbst nicht sehen und auch
nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.
Nun
geschah es, dass diese Seele sich
danach sehnte und verzehrte, sich selbst
kennenzulernen. Und so groß war ihr
Verlangen, dass ich eines Tages zu ihr sagte:
»Weißt du, Kleines, was du tun musst, um dein
Verlangen zu befriedigen?«
»Oh, was denn, Gott? Was? Ich werde alles
tun!« sagte die kleine Seele.
»Du musst dich vom Rest von uns trennen«,
gab ich zur Antwort, »und dann musst du für
dich die Finsternis herbeibeschwören.«
»Was ist die Finsternis, o Heiligkeit?« fragte die
kleine Seele.
»Das, was du nicht bist«, erwiderte ich, und die
Seele verstand.
Und so entfernte sie sich von Allem und
machte sich sogar in ein anderes Reich auf.
Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht,
sämtliche möglichen Formen von Finsternis in
ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus:
»Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?«
So wie ihr das auch in euren dunkelsten Zeiten
getan habt. Doch ich habe euch nie verlassen,
sondern euch immer zur Seite gestanden, bereit, euch daran zu erinnern, wer-ihr-wirklich14
seid; bereit, immer bereit, euch nach Hause zu
rufen.
Seid deshalb der Finsternis ein Licht und
verflucht sie nicht.
Und vergesst nicht, wer-ihr-seid in dem
Moment, in dem ihr von dem umschlossen seid,
was ihr nicht seid. Und preist die Schöpfung,
auch wenn ihr danach trachtet, sie zu verändern.
Und wisst, dass das, was ihr in den Zeiten eurer
größten Prüfungen tut, euer größter Triumph
sein kann. Denn die von euch erschaffene
Erfahrung ist eine Aussage darüber, was-ihrseid und wer-ihr-sein-wollt.
Ich
habe euch diese kleine Geschichte - die
Parabel von der kleinen Seele und der Sonne erzählt, damit ihr vielleicht besser versteht,
warum die Welt so ist, wie sie ist, und wie sie
sich sofort verändern kann in dem Moment, in
dem alle sich an die göttliche Wahrheit als ihre
höchste Realität erinnern.
Nun gibt es jene, die sagen, dass das Leben
eine Schule ist, und dass die Dinge, die ihr in
eurem Leben wahrnehmt und erfahrt, euch
etwas lehren sollen. Ich habe diesen Punkt
bereits angesprochen und sage euch noch
einmal:
Ihr kamt in dieses Leben, ohne etwas lernen
zu müssen. Ihr sollt nur demonstrieren, was ihr
bereits wisst. Und indem ihr es demonstriert,
werdet ihr es ausarbeiten und euch selbst,
durch eure Erfahrung, neu erschaffen. So
rechtfertigt ihr das Leben und gebt ihm einen
Sinn. So heiligt ihr es.
Georg Klinge, Hamburg
Für Kommentare: gklinge@web.de
Quelle: "Gespräche mit Gott" - Band 1 – von Neale
Donald Walsch
Musikschul-Konzerte
Weihnachtskonzert
mit: Jugendchor Neuenhaus
Jugendchor Emlichheim
Knabenchor Neuenhaus
Experience und Gesangssolisten
Verschiedene Weihnachtslieder aus:
Frankreich, England, Spanien und Deutschland
Freitag, 10. Dezember 2004 um 19.00 Uhr
in der reformierten Kirche Uelsen
Adventskonzert
mit Blockflöten, Geigen und Cembalo
J.S. Bach, G.Fr. Händel, Ph. de Lavigne, A. Parcham, H. Purcell,
G.Ph. Telemann, Chr. Witt
und verschiedenen Weihnachtslieder
Samstag, 11. Dezember 2004 um 19.00 Uhr
in der reformierten Kirche Uelsen
Winterkonzert
Gitarren, Querflöten
und dem Kammerorchester
A. Vivaldi, J. Gabriel-Marie, S. Newbold u.a.
- verschiedene Weihnachtslieder –
Donnerstag, 16. Dezember 2004 um 19.30 Uhr
in der lutherischen Kirche Emlichheim
- Eintritt jeweils frei 15
Zum Jahreswechsel
IMPRESSUM:
Der GEMEINDEBRIEF wird herausgegeben im Auftrag Des Kirchenrates der
Ev.-altreformierten Kirchengemeinde Uelsen.
Redaktion: Herbert Klinge (Layout), Jan Borggreve, Dieter Bouws.
Textbeiträge nach Möglichkeit per Diskette bzw. per E-Mail an Jan Borggreve
(j.borggreve@gmx.de)
ADRESSE:
Evangelisch-altreformierte Kirchengemeinde Uelsen
z.Hd. Pastor Dieter Bouws, Eschweg 1, 49843 Uelsen
Telefon: 05942-419
Telefax: 05942-988959
E-Mail: DieterBouws@aol.com
16
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Seele and Geist
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