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Abitur – und was dann? - Gesamtschule Waldbröl

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Abitur – und was dann?
Gesamtschule Waldbröl
Waldbröl, 4. März 2013
Beruflicher Werdegang
Christian Näser
» geboren 1948
» Abitur 1970
» 1970 – 1972 Offiziersausbildung
» 1972 – 1977 Studium der Wirtschaftswissenschaften
(Schwerpunkt Personalwesen; Abschluss: Diplom-Kaufmann)
» 1977 Eintritt in die Kienbaum Beratungen als Fachberater
» 1982 Bereichsleiter der Kienbaum Vergütungsberatung
» 1990 Mitglied der Geschäftsleitung der Kienbaum Management Consultants GmbH
» Seit 1992 Partner der Kienbaum Management Consultants GmbH
2
Agenda
Vorbereitungen
Bewerbung & Lebenslauf
Vorstellungsgespräch
Testverfahren
3
Vorbereitungen
Berufseinsteiger stehen am Beginn eines für sie neuen
strategischen Prozesses!
4
Stellen und beantworten Sie zunächst drei zentrale Fragen
Welcher Beruf passt zu mir?
Was kann ich?
Was gibt es?
Was ist machbar?
» In welchen Fächern bin ich gut?
» Welche Hobbys habe ich (z.B. Computer = IT, Heimwerken = Handwerk)?
» Welche Begabungen habe ich (z.B. handwerkliches Geschick, Organisationstalent etc.)?
Hilfe: Gespräche mit Freunden, Eltern und Verwandten, Eignungstest z.B. bei der
Bundesagentur für Arbeit
» Welche Berufe gibt es?
» Welche Alternativen gibt es zu meinem Wunschberuf?
Hilfe: Praktika, Freunde und Verwandte interviewen, Internetrecherche,
Berufsinformationszentrum
» Welchen Abschluss benötige ich?
» Brauche ich besondere Voraussetzungen?
» Wie groß sind die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen?
Hilfe: Bundesagentur für Arbeit, IHK
5
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Jobsuche
Wo finde ich einen passenden Ausbildungsplatz?
Stellenanzeigen
Initiativbewerbung
Anzeigenschaltung
Empfehlung
»
»
»
»
»
Bei der BAA Bundesagentur für Arbeit
In Zeitungen
In Internet-Jobbörsen
Bei der IHK
Firmen-Homepages
» Informieren Sie sich vorab persönlich oder per Telefon, ob Interesse an Ihrer
Bewerbung besteht, ermitteln Sie einen konkreten Ansprechpartner
» Erwecken Sie mit Ihrer Bewerbung Aufmerksamkeit und stellen Sie Ihre Stärken klar
heraus → Werben Sie für sich!
» Recherchieren Sie vorab, in welchem Medium es Sinn macht, eine Anzeige
zu schalten (Fachzeitschrift, Tageszeitung, Online-Jobbörse)
» Studieren Sie andere Stellengesuche
» Formulieren Sie klar und verständlich
» Sprechen Sie Freunde, Verwandte und Bekannte an, ob sie Ihnen einen Kontakt
vermitteln können → Vitamin B hilft, aktives Networking wird immer wichtiger!
6
Ihre Bewerbung – Ihre Visitenkarte
Fakten zum Thema „Bewerbung“
» Großunternehmen erhalten bis zu 24.000 Initiativ-Bewerbungen jährlich
» Bei der BMW Group gehen jährlich über 200.000 Bewerbungen ein
(ca. 2 x aktueller Personalbestand weltweit)
» Offline- und Online-Bewerber verschicken jährlich 30 Millionen
Bewerbungsmappen und Millionen suchen einen neuen Job
» Die Zahl internationaler Mitbewerber nimmt stetig zu
» Die Investition in Ihre Bewerbungsunterlagen lohnt sich!
» Einladung zum Vorstellungsgespräch als Zielsetzung
» Innere Haltung: Bewerbung als Werbeaktion in eigener Sache
7
Kienbaum Studie 2010 – zentrale Ergebnisse
Welche Kriterien sind bei der Rekrutierung von Hochschulabsolventen für Unternehmen wichtig?
»
Praxiserfahrung (z. B. durch Praktika)
»
Fremdsprachenkenntnisse
»
Fach- und Methodenkompetenz
»
Internationale Orientierung und Auslandserfahrung
»
(Examens)note
»
Außercurriculares Engagement
»
Kurze Studiendauer
»
Referenzen
»
Alter bei Examen
»
Ansehen der Hochschule/Fakultät
8
Kienbaum Studie 2010 – zentrale Ergebnisse
Welche persönlichen Eigenschaften sind Unternehmen wichtig?
»
Eigenmotivation
»
Lernbereitschaft und Fähigkeit zur Selbstkritik
»
Belastbarkeit
»
Zielorientierung und analytische Fähigkeiten
»
Flexibilität
»
Kontaktfähigkeit
»
Teamfähigkeit
»
Konfliktfähigkeit
»
Führungspotenzial
»
Mobilität
9
Bewerten Sie ein Jobangebot immer anhand vorab definierter Kriterien
Beim Berufseinstieg stellen sich
folgende 3 Fragen:
Inhalte des Jobs ?
Entwicklungsperspektiven ?
10
Gehalt ?
Überdenken Sie vor Ihrer Entscheidung folgendes
Welchen Mehrwert biete ich ?
• Was kann ich, welche Qualifikationen habe ich, welchen Nutzen bringe ich der Firma ?
Was wird mir insgesamt geboten ?
• Inhalte, Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten ?
Wie möchte ich mein Leben gestalten ?
• Arbeit/Motivation/Geld: eine Abwägung !
11
Agenda
Vorbereitungen
Bewerbung & Lebenslauf
Vorstellungsgespräch
Testverfahren
12
Die Bewerbung
Die schriftliche Bewerbung
Die “Standardversion“ enthält:
Die “Deluxe-Version“ enthält:
»
Anschreiben
»
Deckblatt mit Foto
»
Lebenslauf mit Foto
»
Anschreiben („Motivationsschreiben“)
»
Letzte Zeugnisse
»
Lebenslauf
»
Anlagenverzeichnis
»
letzte Zeugnisse
»
Bescheinigungen/Zertifikate (z.B. Praktika)
13
Die Bewerbung
Das Anschreiben
Aufbau des Anschreibens
»
»
»
»
Adresskopf
Unternehmensadresse
Datum
Betreffzeile
»
»
Adresse komplett angeben
Adresse und Ansprechpartner richtig schreiben
»
»
»
»
Anrede
Text
Unterschrift
»
»
»
Vier Zeilen unterhalb der Anschrift
(Das Wort „Betreff“ nicht ausschreiben)
Nach der Anrede steht eine Freizeile
Der Text sollte in Absätze unterteilt sein
Unterschreiben Sie das Anschreiben eigenhändig
»
Anlagen
»
Drei Zeilen unter dem Namen steht der
Anlagenvermerk
Unterschätzen Sie nicht das Anschreiben. Es ist die erste Hürde, die Sie nehmen müssen!
14
Die Bewerbung
Das Anschreiben
Maria Mustermann
Ahlefelderstr. 12
12345 Gummersbach
» eigener Adresskopf
» Ort/Datum
Gummersbach, 7. November 2005
Sonder Systemhaus GmbH
Personalabteilung
Martin Schlüter
Am Fischbach 3
51645 Gummersbach
» Adresse des Unternehmens/Ansprechpartner
» Betreffzeile/Anliegen des Schreibens
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Informatikkauffrau
Sehr geehrter Herr Schlüter,
» persönliche Anrede
vielen Dank für das freundliche und informative Telefonat. Wie angekündigt, möchte ich mich hiermit
um einen Ausbildungsplatz als Informatikkauffrau bewerben.
Zurzeit besuche ich die zehnte Klasse der Friedens-Realschule in Gummersbach, die ich
voraussichtlich im Juli 2006 mit dem Realschulabschluss beenden werde. Während meines
dreiwöchigen Praktikums in der IT-Abteilung eines Beratungsunternehmens, konnte ich bereits erste
Einblicke in den beruflichen Alltag gewinnen. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Beruf sehr
vielseitig ist: Neben dem sicheren Umgang mit dem Computer, erfordert er zugleich kaufmännisches
Geschick und Kontaktstärke.
Auf Ihrer Homepage habe ich gesehen, dass Sie u.a. Internetauftritte für Unternehmen realisieren. Da
mich das Internet sehr interessiert und ich bereits Erfahrungen in HTML besitze, möchte ich mich um
einen Ausbildungsplatz als Informatikkauffrau in Ihrem Unternehmen bewerben.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich
sehr freuen.
Mit besten Grüßen
Anlagen
» Anliegen/Text in Absätze unterteilt:
Auftakt:
z.B. Verweis auf vorausgegangenes Telefonat
Hauptteil:
Warum sind Sie der richtige Bewerber?
Was ist Ihre Motivation?
Welche Qualitäten und Qualifikationen besitzen Sie?
Schlussformel: z.B. Freude über eine Gesprächseinladung
» eigenhändige Unterschrift in blau oder schwarz
» Anlagen
15
Die Bewerbung
Das Anschreiben
Claudia Mustermann
Musterstraße 27
50000 Gummersbach
Robin Miller
Gummersbacher Str. 20
50001 Gummersbach
Tel.: 02261/11111
Tel.: 02261/55555
XYZ GmbH
Frau Anne Meyer
Kaiserwasser 1
Gummersbach, den 28.03.2006
XYZ GmbH
Frau Anne Meyer
Waldstrasse 40
4000 Düsseldorf
Gummersbach, den 02.03.2006
5000 Gummersbach
Ihre Anzeige auf Ihrer Homepage www.XYZ.de
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Werbekauffrau ab dem 1.08.2007
Sehr geehrte Frau Meyer,
Ihr Ausbildungsplatzangebot im Anzeigen-Echo vom 29. Februar 2006
auf Ihr Ausbildungsangebot auf Ihrer Homepage bin ich durch die interessante Beschreibung
des Berufsbildes sowie Ihrer Agentur aufmerksam geworden.
Über den von Ihnen angebotenen Ausbildungsberuf habe ich mich durch persönliche Beratungsgespräche im Berufsinformationszentrum sowie durch Recherchen im Internet kundig
gemacht und mein Interesse an dieser Tätigkeit dadurch bestätigt gefunden.
Ich bewerbe mich deshalb um eine Ausbildung zur Werbekauffrau in ihrer Agentur.
Sehr geehrte Frau Meyer,
mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen, in der Sie kontaktfreudige, freundliche und
aufgeschlossene Auszubildende zum Beruf des Bankkaufmanns für das Jahr 2007 suchen.
Im November 2004 hatte ich im Rahmen eines Praktikums bereits die Möglichkeit, einen Einblick
in die Tätigkeiten des Bankkaufmanns zu bekommen und war sehr begeistert, wie vielfältig und erfolgsversprechend die Arbeit in Ihrem Unternehmen ist.
Zurzeit besuche ich das Gymnasium Gummersbach, das ich im Juli 2007 mit dem Abitur
verlassen werde.
Vor allem reizt es mich sehr, einen Beruf im Dienstleistungsbereich zu erlernen, in dem neben der
fachlichen Kompetenz auch der ständige Kontakt zu anderen Menschen ein wichtiger Bestandteil
und zugleich eine große Herausforderung ist.
Für die von Ihnen beschriebenen Anforderungen bringe ich entsprechende Voraussetzungen
mit: Einen großen Teil meiner Freizeit widme ich künstlerischen Tätigkeiten wie der Fotografie und der Malerei mit verschiedenen Materialien, die mich meine Kreativität weiter ausbilden und ausleben lassen. Weiter bin ich im Umgang mit dem Computer und speziell verschiedenen Fotobearbeitungsprogrammen gut vertraut. An den zuvorkommenden Umgang mit
Menschen sowie die Arbeit im Team bin ich durch meine Aushilfstätigkeit als Mitarbeiterin in
einem Bekleidungsgeschäft gewöhnt.
Nach den Sommerferien werde ich die Stufe 13 des Gymnasiums in Gummersbach besuchen und im
Juni 2007 meine Schullaufbahn mit dem Abitur beenden.
Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.
Gerne würde ich in einem persönlichen Gespräch noch mehr über die Ausbildung in Ihrer
Agentur erfahren. Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich
deshalb sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Mit freundlichen Grüßen
Robin Miller
Claudia Mustermann
Anlagen
Anlagen
16
Die Bewerbung
Der Lebenslauf
Aufbau des Lebenslaufs
Wichtig:
» Persönliche Daten
Nur wenige Unternehmen erwarten
einen handgeschriebenen Lebenslauf.
Die Erwartung ist, dass Sie einen am
Computer geschriebenen, tabellarischen
Lebenslauf einreichen!
» Schulausbildung
» Praktika/Weiterbildung
» Sprachen
» Sonderinformationen (soziales
Wenn Sie ein besonderes Design für
Ihre Unterlagen verwenden, beziehen
Sie auch Ihren Lebenslauf mit ein!
Engagement, Auslandsaufenthalt)
» Hobbys, Interessen, Kenntnisse
Der Lebenslauf muss lückenlos und
unterschrieben sein!
» eigenhändige Unterschrift
» Datum
17
Die Bewerbung
Der Lebenslauf
Lebenslauf
Lebenslauf
Foto
Persönliche Daten
Name:
Anschrift:
Heiko Horn
Gummersbacher Str. 1
50004 Gummersbach
Tel: 02261/12345
Email: H.Horn@aol.com
24. Juni 1988 in Gummersbach
deutsch
Name:
Adresse:
Geburtdatum/-ort:
Staatsangehörigkeit:
Telefon:
Email:
Markus Weber
Stadtstrasse 30
50003 Gummersbach
12.09.1988, Gummersbach
deutsch
02261/12345
m.weber@aol.com
08/1994 – 06/1998:
Grundschule XYZ
Berufswunsch:
Bankkaufmann
08/1998 – 07/2004:
Städtische Realschule XYZ
(Fachoberschulreife)
09/2004 – 07/2007:
Städtisches Gymnasium XYZ
Gummersbach
Fremdsprachen:
Englisch (fließend in Sprache und Schrift)
Französisch (4 Jahre, Grundkenntnisse)
Neigungsfächer:
Englisch LK, Mathematik LK,
Sozialwissenschaften
Praktikum
Schulabschluss:
Abitur im Juli 2007
11/04
Geburtsdatum/-ort:
Staatsangehörigkeit:
Persönliche Daten
Schulbildung
Foto
Schulbildung
08/84 – 07/98
08/98 – 06/07
Kenntnisse und Fertigkeiten
Grundschule in Gummersbach
Gymnasium XYZ
Schulabschluss Abitur
Leistungskurse Mathematik, Englisch
Sparkasse XYZ
Qualifikationen
Kenntnisse:
Microsoft Word, Microsoft Powerpoint
Hobbys:
Schwimmen, Tanzen, Radfahren
Tätigkeiten:
Ehrenamtlicher Betreuer und Helfer im
Verein XYZ
Praktika:
24.03. – 10.04.2003:
Betriebspraktikum bei der Sparkasse XYZ
02.11. – 12.11.2004:
Betriebspraktikum in der Kanzlei XYZ
Sprachkenntnisse
Zertifikate
Englisch
fließend in Wort und Schrift
Französisch fließend in Wort und Schrift
ECDL (Europäischer Computerführerschein)
DELF (Diplôme d’études en langue francaise)
Hobbys
Computer (Office), Musik (Gitarre),
Golf
Gummersbach, 28.03.2006
Gummersbach, 28. März 2006
18
Anlagen
Die
Bewerbung
Anlagen
Inhalt: Zeugnisse oder Bescheinigungen, die Ihre Qualifikation belegen:
»Schule
»Praktika
»Ferienjobs
»Nachweise über soziales Engagement
»Auslandsaufenthalte/Fremdsprachen
Wichtig:
» Keine Originale verschicken, sondern gute leserliche Kopien
» Je wichtiger die Unterlage, desto weiter nach oben in der Bewerbungsmappe
19
Die Bewerbung
Bewerbungsfoto
„Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“
In jedem Fall …
»
»
»
Kleidung passend zum Wunschberuf
Foto auf der Rückseite mit Namen versehen
Foto auf den Lebenslauf oder ein separates Blatt kleben
Auf keinen Fall …
»
»
»
Schnappschüsse aus dem Automaten oder Urlaubsfotos
Schlecht eingescannte Fotos
Foto mit einer Büroklammer befestigen
20
Die Bewerbung
Tipps für die schriftliche Bewerbung
»
DIN A4, weißes Papier, unliniert, einseitig
beschrieben, ohne Plastikhüllen
Verpackung
»
»
Hefter in dezenter Farbe
Büroklammern oder Plastikhüllen sind tabu
Anschreiben
»
»
Das Anschreiben liegt lose auf der Bewerbungsmappe
Keine allgemein gehaltenen Serienschreiben verwenden
Versand
»
»
Normaler Briefversand mit ausreichender Frankierung
Kein Express oder Einschreiben
Papier
21
Tipps für die schriftliche Bewerbung
Die Bewerbung
Tipps für die schriftliche Bewerbung
»
Sorgfalt
»
Sauberkeit
»
Übersichtlichkeit
»
Aufrichtigkeit
»
Individualität
»
Vollständigkeit
»
Kontaktaufnahme
»
Optik
»
Prägnanz
22
Die Bewerbung
Typische Fehler bei der schriftlichen Bewerbung
» Rechtschreibfehler/Tippfehler
» Grammatikalische Neuschöpfungen
» Unzureichende Anschrift/unpersönliche Anrede
» Unvorteilhaftes Automatenbild oder eingescanntes Foto
» Unstrukturierter Aufbau des Lebenslaufs
» Lückenhafter, nicht aktualisierter Stand der Unterlagen
» Wechsel in der zeitlichen Darstellung
» Unwichtige Details
» Kein stellenadäquates Erscheinungsbild
» Konkrete Terminvorschläge für mögliches Interview
» Bewerbung ohne Unterschrift und Datum
23
Agenda
Vorbereitungen
Bewerbung & Lebenslauf
Vorstellungsgespräch
Testverfahren
24
Das Vorstellungsgespräch
Kein Grund, aufgeregt zu sein:
Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen, sich auf das
Gespräch einzulassen und mindert Ihre Aufregung.
Die langfristige Vorbereitung:
»
»
»
»
»
»
Ort ausfindig machen
Fahrzeit großzügig planen
Unterlagen sortieren und evtl. noch fehlende Kopien machen
Fragen notieren
Informieren Sie sich über das Unternehmen (z.B. im Internet)
Überlegen Sie auch, was Sie unbedingt über sich erzählen möchten, um sich
von der Bewerbermasse abzuheben
25
Das Vorstellungsgespräch
Die kurzfristige Vorbereitung:
»
»
Richtige Kleidung wählen
Pünktliches Erscheinen zum Termin
Denken Sie daran: Die erste Hürde haben Sie mit
Ihrer interessanten Bewerbung schon genommen!
26
Das Vorstellungsgespräch
Der “übliche“ Ablauf:
»
»
»
»
Begrüßung
Aufwärmphase
Vorstellung des Unternehmens durch den Arbeitgeber
Fragen an den Bewerber
»
»
»
»
»
Mögliche Fragen des Bewerbers
»
»
Umriss des Ausbildungsablaufs
Aufwärmphase
Was sagt Ihnen das Unternehmen?
Was reizt Sie an dem Beruf besonders?
Wie stellen Sie sich die Ausbildung zum/zur … vor?
Wie würde Ihr bester Freund Ihre Stärken und Schwächen beschreiben?
»
»
»
Wie läuft die Ausbildung ab?
Wie viele Auszubildende arbeiten im Unternehmen?
Welche Abteilungen/Bereiche werden durchlaufen?
27
Das Vorstellungsgespräch
Das Telefongespräch
Greifen Sie zum Hörer …
»
»
»
Kontakt zu dem Unternehmen/Ansprechpartner für die Bewerbung/
ggf. erste Informationen zum Ausbildungsplatz
Drei Wochen keine Antwort auf Ihre Bewerbungsunterlagen oder Ihr Bewerbungsgespräch erhalten
Sie haben eine Absage erhalten. Fragen Sie nach den Gründen und nach Tipps für künftige
Bewerbungsgespräche
Bevor Sie zum Hörer greifen …
»
»
»
»
Telefonate immer vorbereiten (Was ist das Ziel Ihres Anrufs?)
Namen Ihres Gesprächspartners notieren, Bewerbungsunterlagen bereit halten, vorher über das
Unternehmen informieren
Seien Sie für Rückfragen gewappnet
Telefonieren Sie nur in ruhiger Umgebung
28
Agenda
Vorbereitungen
Bewerbung & Lebenslauf
Vorstellungsgespräch
Testverfahren
29
Testverfahren
» IST (Intelligenz-Struktur-Test)
» Postkorbtest
» Persönlichkeitseinschätzungstests
» Logiktests
» Gruppenarbeit
30
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
» Psychologische Studien bestätigen eine hohe Korrelation zwischen Intelligenzquotienten und
beruflichem Erfolg.
» Der IST wird vornehmlich im Rahmen von Einstellungsverfahren der öffentlichen Verwaltung
eingesetzt.
» Private Unternehmen setzen relativ selten den Intelligenz-Struktur-Test ein, es kommen
jedoch häufig Teiltests zur Anwendung.
» Der Test besteht aus Aufgabenblöcken, welche verschiedene Aspekte der Intelligenz unter
Zeitdruck prüfen, z.B. verbale, numerische, logische oder räumliche Intelligenz.
Es werden Ihnen auf den folgenden Seiten verschiedenen Aufgaben gestellt.
Notieren Sie bitte die jeweils richtigen Ergebnisse.
31
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Beispiel:
Ein Kaninchen hat am meisten Ähnlichkeit mit einem (einer) …?
a) Katze
b) Eichhörnchen
c) Hasen
d) Fuchs
e) Igel
d) Liebe
e) Hass
Das Gegenteil von Hoffnung ist…?
a) Trauer b) Verzweiflung
c) Elend
Sie haben für die nächste Seite 1 Minute Zeit!
32
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
1. Zum Autofahren benötigt man vor allem…?
a) Geschick
b) Erfahrung
c) Ausdauer
d) Kraft
e) Aufmerksamkeit
2. Wer trainiert…?
a) schwimmt
b) übt
d) siegt
e) turnt
c) springt
3. Über längere Zeit kann man am wenigsten auf…? verzichten.
a) Trinken
b) Essen
c) Gehen
d) Sprechen
e) Schlafen
4. Die meisten Einwohner zählt…?
a) Madrid
b) Budapest
c) London
e) Rom
d) Athen
5. Im Umgang mit Menschen sollte man …? sein.
a) vorsichtig
b) gewandt
c) zurückhaltend d) aufgeschlossen e) vergnügt
33
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Beziehungen zwischen Wörtern
Das erste Wort verhält sich zum zweiten wie das dritte zum vierten.
Beispiel:
Wald : Bäume = Wiese : ?
a) Gräser b) Heu
c) Futter
d) Grün
e) Weide
Antwort:
Ein Wald besteht aus Bäumen, eine Wiese besteht aus Gräsern.
Sie haben für die nächste Seite 1:30 Minuten Zeit!
34
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
6. Atmen : Lunge = schwitzen : ?
a) Sonne
b) Anstrengung
c) Poren
d) Schweiß
e) Temperatur
7. Mensch : Gehirn = Stadt : ?
a) City
b) Verwaltung
d) Rathaus
e) Bürgermeister
8. Chronisch : akut = dauernd : ?
a) immer
b) oft
c) zeitweilig
d) andauernd
e) langwierig
9. Nerv : Leitung = Pupille : ?
a) Strahlung b) Auge
c) Sehen
d) Licht
e) Blende
10. Haus : Treppe = Fluss : ?
a) Ufer
b) Brücke
c) Schleuse
d) Wasser
e) Fähre
c) Marktplatz
35
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Wortpaare bilden
Finden Sie aus den sechs vorgegebenen Worten die beiden heraus, für die ein gemeinsamer
Oberbegriff gilt, z.B.:
a) Messer
b) Butter
c) Zeitung
d) Brot
e) Zigarre
f) Armband
Antwort:
Butter und Brot fallen beide unter den Oberbegriff „Nahrungsmittel“.
Sie haben für die nächste Seite 1:45 Minuten Zeit!
36
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
11. a) Wurzel
b) Eiche
c) Rose
d) Wald
e) Laub
f) Tulpe
12. a) Lippenstift b) Gold
c) Standuhr
d) Ohrring
e) Armband
f) Pendel
13. a) Deckel
b) Bier
c) Krug
d) Gasthaus
e) Hopfen
f) Milch
14. a) Steuer
b) Aktie
c) Wechsel
d) Konto
e) Quittung
f) Scheck
15. a) bedauern
b) kneifen
c) mauern
d) frieren
e) komponieren f) bleiben
37
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Rechenaufgaben
Beispiel:
60 – 10 = A
Das Ergebnis lautet
A=?
A = 50
Sie haben für die nächste Seite 2 Minuten Zeit!
38
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
16. 86 – 29 = B
B=?
17. S + (S + 8) = 26
S=?
18. 18 x 12 = L x 4
L=?
19. 3/6 + 20/8 = M
M=?
20.
N-8
4
= 64
N=?
39
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Zahlenreihen
Beispiel:
2
4
6
8
10
12
14
Das Ergebnis lautet 16
Sie haben für die nächste Seite 2 Minuten Zeit!
40
?
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
21.
2
5
8
11
14
17
20
?
22.
18
16
19
15
20
14
21
?
23.
5
6
4
6
7
5
7
?
24.
57
60
30
34
17
22
11
?
25.
8
11
16
23
32
43
56
?
41
Testverfahren
Intelligenz-Struktur-Test
Trainingstipps:
»
Üben, üben, üben …
»
Kopfrechnen üben, weniger den Taschenrechner
»
Konzentrationstraining
42
Testverfahren
Postkorbtest
Der Postkorbtest konfrontiert Sie mit der Situation, längere Zeit nicht an Ihrem Arbeitsplatz
gewesen zu sein. Auf Ihrem Tisch stapeln sich Briefe, Kurzmitteilungen und Prospekte. Sie
sollen nun innerhalb einer (zu) kurzen Zeit das Material sichten und weitere Maßnahmen
beschließen.
Hierbei kommt es darauf an, dass Sie schnell lesen und – ganz wichtig – Prioritäten setzen.
Des weiteren sollen Sie auch Widersprüche, überschneidende Termine sowie Zusammenhänge feststellen.
43
Testverfahren
Postkorbtest
Die Postkorbregeln:
» Ruhe bewahren
» Schnell lesen und kurz Notizen machen
» Unterscheidung: dringend – hat Zeit
» Unterscheidung: wichtig – unwichtig
» Überschneidungen?
» Was fällt auf?
44
Testverfahren
Persönlichkeitseinschätzungstests
» Anhand einer Selbsteinschätzung werden Rückschlüsse auf das Persönlichkeitsbild getroffen.
» Tipp: Sie können sich in einem guten Licht darstellen, aber bleiben Sie dennoch in der
Tendenz ehrlich. Widersprüche fallen schnell auf. Bedenken Sie auch, dass Sie nicht eine
Position anstreben, für die Sie gar nicht geeignet wären oder in der Sie sich unwohl fühlen würden.
» Überlegen Sie sich, welche Charaktereigenschaften Ihrem zukünftigen Arbeitgeber wichtig sind.
Beispiel:
Gleiches Gehalt vorausgesetzt wäre ich lieber… (Thema: Kontaktfreudigkeit)
1. Chemiker im Labor
2. Unsicher
3. Manager im Hotel
45
Testverfahren
Persönlichkeitseinschätzungstests
Welches Persönlichkeitsmerkmal wird hinterfragt?
Kontakt – Leistung – Durchsetzung – Vertrauen – Veränderung – Ausgeglichenheit
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Ich halte viel von dem Satz „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“
Ich arbeite lieber a) mit Zahlen und Statistiken b) mit Menschen zusammen.
Karriere ist nicht alles im Leben.
Ich vermeide es, mich mit Leuten rum zu streiten.
In unserer Wirtschaftsordnung sollte im Prinzip alles so bleiben, wie es ist.
Ich denke, dass ich Herausforderungen mutig begegne.
Nachts habe ich bisweilen schlechte Träume.
Jemanden, der schlecht über mich redet lasse ich a) links liegen b) versuche ich zu ertappen
und zur Rede zu stellen.
46
Testverfahren
Logiktests
»
Logiktests können auch als Teil des Intelligenztests durchgeführt werden. Sie basieren auf den
Grundsätzen der aristotelischen formalen Logik.
»
Glücklicherweise lassen sie sich aber auch einfach mit gesundem Menschenverstand
bewerkstelligen. (Manchmal helfen auch kleine Schnittmengenzeichnungen auf einem Blatt Papier.)
»
Denken Sie immer daran, dass die Beispiele oft absurde Schlussfolgerungen beinhalten. Nehmen
Sie also Ihre Ergebnisse nicht wörtlich, sondern folgern sie stringent aus den Annahmen!
»
Das Gegenteil von schwarz ist nicht weiß, sondern “nicht schwarz”, das Gegenteil von groß ist
“nicht groß”.
Beispiel:
Alle Mäuse essen Fisch. Fisch kann miauen.
Also: Mäuse können miauen.
Richtig oder falsch?
Fische sind aber keine Mäuse!
47
Testverfahren
Logiktests
1. Bälle können alles beißen. Alle Hunde sind Bälle, und alle Katzen sind rund, weil sie
Bälle gerne essen.
a)
b)
c)
Behauptung: Alle Hunde können beißen
Behauptung: Alle Bälle sind rund
Behauptung: Bälle können Katzen beißen
2. Morgens sind immer alle Stühle blau. Morgens ist blau unmöglich. Was morgens unmöglich ist,
kann stehen.
a)
b)
c)
d)
Alle Stühle sind unmöglich
Alle Stühle können stehen
Abends ist blau möglich
Was nicht unmöglich ist, kann morgens stehen
48
Testverfahren
Gruppenarbeit
Gruppenarbeit „Eierfallübung“
Sie haben folgende Ressource:
Ein rohes Ei
30 Strohhalme
Eine Schere
1,5 m Tesafilm
Auftrag:
Schützen Sie das Ei so, dass es anschließend einen Fall aus 2m Höhe auf eine Steinplatte heil
übersteht!
49
Testverfahren
Gruppenarbeit
Beobachtungsbogen Gruppendiskussion
Beobachtungskriterien:
»
Einfühlungsvermögen
»
Überzeugungskraft
»
Durchsetzungsvermögen
»
Kooperationsbereitschaft
»
Beharrlichkeit und Ausdauer
»
Tatkraft und Energie
50
Lösungen der Testaufgaben
Intelligenz-Struktur-Test
Richtige Antworten:
1e, 2b, 3a, 4c, 5b, 6c, 7b, 8c, 9e, 10c,
11 c f, 12 d e, 13 b f, 14 c f, 15 c e, 16 (57), 17 (9), 18 (54), 19 (3), 20 (11),
21 (23), 22 (13), 23 (8), 24 (17), 25 (71).
Persönlichkeitstests
1. Leistung, 2. Kontakt, 3. Leistung, 4. Durchsetzung, 5. Veränderung, 6. Durchsetzung,
7. Ausgeglichenheit, 8. Vertrauen
Logiktests
Aufgabe 1: 1a und 1c sind richtig;
Aufgabe 2: 2 b ist richtig.
51
Was Sie sonst noch wissen sollten
Vortrag
Den Vortrag finden Sie auch auf der Homepage Ihrer Schule!
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!
52
Vielen Dank und viel Erfolg!
Kontakt
Kienbaum Management Consultants GmbH
Ahlefelder Straße 47
51645 Gummersbach
Christian Näser
Mitglied der Geschäftsleitung und Partner
:
+49 2261 703-608
+49 2261 703-626
christian.naeser@kienbaum.de
53
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Bildung
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