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Ju Jutsu Herzogenaurach e.V. Herzogenaurach – da war doch was

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Ju Jutsu Herzogenaurach e.V.
Die Jugendmannschaft des Ju Jutsu-Vereines Herzogenaurach feiert die Bayerische Meisterschaft 2012 – bereits
Sechsjährige fangen mit der Kampfkunst an.
Herzogenaurach – da war doch was? Richtig, zumindest Sportinteressierte wissen
um die 24.000 Einwohner zählende Stadt vor den Toren Nürnbergs und der Unistadt
Erlangens, um ihre Bedeutung als Weltmetropole der Sportartikelindustrie. Dort, wo
sich die Topstars der meisten Sportdisziplinen von allen fünf Kontinenten fast täglich
die Türklinken in die Hände drücken, müsste doch auch ein optimaler Nährboden für
die Förderung eigener Sporttalente anzutreffen sein.
Eigentlich. Tatsächlich aber befinden sich hier vor allem die jungen Ballsportler in der
Zwickmühle, denn wo die einschlägigen Weltfirmen Adidas und Puma ganz andere
Strategien verfolgen, vertritt der Mittelstand und Einzelhandel den Standpunkt, dass
gefälligst jene beiden Firmen, welche mit gewaltigem Aufwand Spitzenathleten und
Klubs überall in der Welt sponsern und ausrüsten, gefälligst auch vor Ort aktiv sein
sollen. In diesem Vakuum ist es dann umso erstaunlicher, dass es in Ju Jutsu
Herzogenaurach e.V. einem relativ kleinen, aber äußerst engagierten Verein
gelungen ist, mit der bedeutendsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport,
dem Grünen Band, geehrt zu werden.
Seit 1998 sind die Vereinsverantwortlichen bestrebt, ihren heute 200 Mitgliedern,
davon allein 109 Kinder und Jugendliche, optimale Voraussetzungen für die
Ausübung ihres trainingsintensiven Sports zu bieten. 15 kompetente Trainer sichten
und gewinnen in Kooperation mit zahlreichen Schulen in der Region interessierte
Talente für den Verein, somit sind auch Nachwuchssorgen derzeit unbekannt. Mehr
noch, mit umfangreichen Rahmenbedingungen am Standort werden nicht nur
zahlreiche sportliche Erfolge errungen, sondern auch der längerfristige Verbleib der
Aktiven über das Jugendalter hinaus im Verein gewährleistet. Gelebte Talent- und
Anschlussförderung also.
Dabei nutzt die mittelfränkische Talentschmiede Angebote der Stadt, sich auf
entsprechenden Veranstaltungen öffentlich darzustellen ebenso wie die
Verantwortlichen anderen Vereinen Schnupperkurse für die Selbstverteidigung
anbieten. Natürlich bewegt man sich im Rahmen der Sichtungskriterien des
bayerischen Landesverbandes und dank der hervorragenden Kontakte zu den
Landes- und Bundestrainern, die immer wieder Übungsstunden bei Ju Jutsu
Herzogenaurach abhalten, ist es möglich, zusätzliche Highlights zu setzen.
Spezielles Individualtraining gehört ebenso zu den Selbstverständlichkeiten wie die
Teilnahme an Kadertrainingsmaßnahmen, was im übrigen auch für die Trainer gilt,
die regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen besuchen. Zudem werden die Wettkämpfer
psychologisch geschult, ebenso das Teamverhalten über gruppendynamische
Veranstaltungen – angesichts der spezifischen Voraussetzungen für die seriöse
Ausübung dieses Kampfsportes selbstverständlich.
Da bleiben tolle Erfolge dann auch nicht aus: So wurde Matthias Rossberg u.a.
Deutscher Meister und Dritter bei der Junioren- Europameisterschaft, Christian
Richardson Junioren- Weltmeister 2007 und Wilhelm Siegemund u.a. mehrmaliger
Deutscher Polizeimeister. Der Nachwuchs – allen voran Janick Körner – wurde
seinem Ruf als nordbayrische Ju Jutsu-Hochburg gerecht und räumte bei den
Süddeutschen Meisterschaften im Mai richtig ab. Beste Werbung also in eigener
Sache, einmal mehr. Und wenn dann die beiden Sportartikelriesen aus der
Schuhmetropole bei ihren vielen Repräsentationsveranstaltungen mal um einen
diskreten, sanften – denn dafür steht Ju Jutsu – Sicherheitsdienst oder aber einen
eindrucksvollen Show-Act in Sachen asiatische Verteidigungskunst verlegen sind,
spätestens dann kann man sich ja mal an den Verein vor der Haustür erinnern ...
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Seele and Geist
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