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allmountain mit vollaus stattung ktm hat beim bark an alles gedacht

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11 X AM 3000 Test
ALLMOUNTAIN MIT VOLLAUSSTATTUNG – KTM HAT BEIM
BARK AN ALLES GEDACHT,
WAS DIE KLASSE VERLANGT.
KTM
Bark 20
66 World of MTB
FAZIT
AllMountain allererster Güte: Das
Bark überzeugt bei Ausstattung und
Fahrverhalten. Lediglich das Gewicht
spielt nicht in der ersten Liga.
Saubere Sache I:
Nicht jeder ist ein Freund davon,
aber innenverlegte Züge sorgen
für ein cleanes Erscheinungsbild.
Außerdem ist hier noch Platz für
einen zweiten Flaschenhalter.
XTR Trail – der kleine goldene
Hebel mit großer Wirkung.
Das Kettenschlagen wird
minimiert, was nicht nur im
AM-Bereich Sinn macht.
DAS BIKE
Darf’s ein wenig mehr sein? Der Hinterbau des Bark liefert
laut Hersteller 155 Millimeter Federweg, was das Maximum
im Feld darstellt. Dabei wird Foxens Float-RP23-Federbein
nicht nur von der zweiteiligen, verschraubten Umlenkwippe angelenkt, sondern auch unten von der Schwinge
angesteuert. Die Dämpferbuchsen, mit denen das Federbein im Rahmen befestigt ist, sind zwar breit ausgeführt,
haben aber im Inneren eine Stahlbuchse, um auch harte
Landungen locker wegstecken zu können. Die Hinterradnabe wird sicher über die DT-Spannachse geklemmt, dabei
verfügt der Rahmen über eine Einfädelhilfe ähnlich dem
X-12-System, was den Radeinbau zum Kinderspiel macht.
Selten gesehen und sauber gelöst ist die 7-Zoll-PM-Aufnahme zwischen Sitz- und Kettenstrebe, wo der XT-Bremssattel
ohne Adapter mit der 180-mm-Scheibe kombiniert wird. Bis
auf den Zug für die RockShox-Variostütze sind alle Leitungen
sauber und aufgeräumt im Inneren des Rahmendreiecks
verlegt, wobei Ersterer sicher am Oberrohr fixiert ist und
auch bei abgesenkter Stütze keinen Knick macht. Die
Ausstattung lässt sich nicht lumpen und rechtfertigt
durchaus den Preis von 3.399 Euro. So findet sich neben
der kompletten XT-Schaltgruppe und XT-Bremse sogar ein
XTR-Trail-Schaltwerk, welches den Kettenschlag im harten
Gelände minimiert. Syncros-Naben, gepaart mit DT-E530Felgen und Schwalbes Nobby Nic mit SnakeSkin-Karkasse,
liefern passend zum hochwertigen Rest den Laufradsatz.
Saubere Sache II:
180-mm-Bremsscheibe ohne
Adapter, das Ganze versteckt
zwischen den Streben
AUF DEM TRAIL
Beim Bark hat KTM alles richtig gemacht. Das Zusammenspiel von Federelementen und Rahmen ist allererster Güte,
der Hinterbau bleibt auch im Uphill aktiv und hilft über
ruppigen Untergrund. Dabei neigt er kaum zum Wippen
und zieht sich auch nicht in den Federweg. Wenn’s steil
wird, hilft die Absenkfunktion der Talas-Gabel, wobei auch
ohne diese der Anstieg zu bewältigen ist. Auch bergab
arbeitet das Bike überzeugend. Der Hinterbau ist stabil im
mittleren Federwegsbereich, gibt Feedback vom Untergrund
und zeigt sich auch bei großen Brocken dank sattem Hub
nicht überfordert. Der Sportfahrer vermisst an der Gabel
höchstens die fehlende Druckstufeneinstellung, welche
beim Hinterbau durch die zuschaltbare Plattform individuell
eingestellt werden kann. Ausstattungstechnisch ist das
Bark AM-typisch sehr gut bestückt. Die XT-Komponenten
plus XTR-Trail-Schaltwerk, die Reverb-Sattelstütze und die
2.4er-Nobby-Nic mit stabilen Seitenwänden garantieren
Zuverlässigkeit und Fahrfreude passend zum Fahrwerk.
Einziger Kritikpunkt sind die Griffe mit ihren weichen
Außenringen.
Preis: 3.399 €
Gewicht: 13,6 kg
67
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Kategorie
Reisen
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