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21.02.2011 Protokoll AK Demenz 16. Februar im Landratsamt

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21.02.2011
Protokoll AK Demenz 16. Februar im Landratsamt
Demenzkampagne – was war und wie geht es weiter?
Seit September 2009 engagiert sich der Arbeitskreis Demenz zum Thema
„Demenzfreundliche Kommune“.
Theaterstück Dementus und Dementine; Ein Herzstück der Kampagne im
Kreis ist das Theaterstück Dementus und Dementine;
2010 gab es
3
Aufführungen in VS-Schwenningen, weiteren in Niedereschach, Bräunlingen,
Brigachtal, St. Georgen, VS-Villingen sowie beim Demenzkongress des
Sozialministeriums
in
Fellbach
Planungen für Frühjahr 2011 in Furtwangen, Blumberg, Triberg (siehe
Terminübersicht) für Herbst in Donaueschingen, Bad Dürrheim, Unterkirnach;
bei Interesse: Brennpunkt Theater VS, Karin Pittner, 07721 50 99 90
info@brennpunkt-theater.de
Ein weiterer Schwerpunkt war die Demenzkampagne in St. Georgen mit
Vorträgen, Theater, Ausstellung, Lesung, Schulungen, Urlaubsprojekt für
pflegende Angehörige mit Touristinfo Ferienland Schwarzwald u.a.
Die Polizeidirektion VS beteiligt führt seit 2009 regelmäßig Schulungen zu
Demenz für alle Streifenpolizisten durch. Am 18. 01.2011 führte Dr. Britsch im
LRA eine Fortbildung für Mitarbeiter von DRK, Polizei und Feuerwehr durch mit
etwas 100 Interessierten. Weitere Schulungen auf Gemeindeebene auf Anfrage.
Kino; Gisela Gerst bietet mit Filmen im Capitol VS-Schwenningen und einem
mobilen Kinoprogramm (zu Altersbildern, alten Filmen, Filmen zu Demenz) eine
weitere Herangehensweise an das Thema Demenz:
Kontakt zu Möglichkeiten von Kino Aufführung in Einrichtungen durch mobiles
Kino: Gisela Gerst; giselagerst@gmx.de
Schulen; Gerlinde Kastl, Schwenninger BKK, bietet Unterricht an Schulen zum
Thema Demenz mit sehr großem Erfolg.
Seminar und Schulungsreihen für Angehörige und Pflegende
Die Schwenninger BKK bietet führt in Schwenningen Schulungsreihe für
Angehörige durch.
Das AWO Seniorenzentrum Bräunlingen hat Anfang des Jahres eine
Schulungsreihe über 4 Abende durchgeführt, bietet gemeinsam mit Gisela Gerst
regelmäßige Filmnachmittage auch für Menschen, die nicht in der Einrichtung
leben.
Darüber hinaus bieten einzelne Einrichtungen wie das Haus der Betreuung und
Pflege in Schwenningen regelmäßig öffentliche Veranstaltungen an.
Die Katholische Sozialstation VS-Villingen bietet Besuchsdienste an für Menschen
mit einer Demenz, innerhalb der Station werden regelmäßige Schulungen
durchgeführt:
Angeregt wird eine Fortbildung für Busfahrer.
1
Aktion Demenz – Förderung der Robert-Bosch Stiftung
Für dieses Jahr erhält der Arbeitskreis eine Förderung der Robert-Bosch Stiftung.
Die Aktion Demenz will vor allem durch zivilgesellschaftliches Engagement zu
einer Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz
beitragen. Ein Kernanliegen ist dabei die Beseitigung der Stigmatisierung von
Demenz. Es geht hier vor allem um die bisher vernachlässigten sozialen,
kulturellen und zivilgesellschaftlichen Dimensionen.
Der Verein Generationentreff LEBENSWert in Bad Dürrheim möchte
gemeinsam mit Verantwortlichen aus dem Senioren-, Gesundheits- und Sportbereich und mit Unterstützung des AK-Demenz in Bad Dürrheim das Thema
Demenzfreundliche Kommune aufgreifen, vorhandene Angebote vernetzen, Ideen
sammeln und neue Projekte umsetzen. Gewünscht wird ein lokales Forum, aus
dem heraus weitere Angebote geschaffen werden. Gedacht ist dabei an
Schulungen für Angehörige, beruflich und ehrenamtlich Pflegende, Vorträge,
Ausstellungen und Lesungen zum Thema Demenz, aber auch an Präventionsund Unterstützungsmaßnahmen für die Erhaltung von Gesundheit und geistiger
Leistungsfähigkeit im Alter.
Bewegungsförderung für Menschen mit einer Demenz
2011 stellt der Landkreis zusammen mit dem Arbeitskreis Demenz und anderen
Organisationen das Thema „Bewegungsförderung für ältere Menschen“ in den
Mittelpunkt: eine Veranstaltung am 21. Januar im Landratsamt mit dem Thema
„Bewegung - Gesundheit und geistige Leistungsfähigkeit im Alter“ zeugte mit
mehr als 200 Besuchern von enormen Interesse an dem Thema.
Ziel ist es einerseits im Sinne von Prävention auf die Bedeutung und Zusammenhänge von Bewegung und geistiger Leistungsfähigkeit hinzuweisen. Weiteres Ziel
ist die Initiierung von begleiteten Spaziergängen auch für Menschen mit einer
Demenzerkrankung.
Für Interessierte wird im Februar/ März ein Seminar über zwei Nachmittage
angeboten. Referentin sind Dr. Petra Mommert-Jauch, Diplom Sportlehrerin und
Dorit Aletta Zulley, Dipl. Psychologin.
Tanzcafe für Menschen mit Demenz in VS-Schwenningen;
Christa Lörcher wird in Kooperation mit AK Demenz und weiteren Organisationen
in Schwenningen im Salinen Cafe ein Tanzcafe auch für Menschen mit Demenz
organisieren. SchülerInnen der Albert-Schweitzer Schule werden das Thema
Tanzcafe im Unterricht aufgreifen und Nachmittage begleiten. Moderation und
Musik erfolgt über eine Tanzschule. Termine jeweils 3. Freitag im Monat, 15.0017.00 Uhr. Beginn ist Freitag, 15.04.2011
Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit einer Demenz und ihre
Angehörigen, die zu Hause leben, ist aber auch offen für andere interessierte
ältere Menschen.
Das Casa Vitale bietet seit vorigen Herbst ein Tanzcafe an, wird sehr gut
angenommen, bisher allerdings überwiegend Menschen aus der Einrichtung.
Über sehr gute Erfahrungen mit Musikangeboten (Fehnharfe) berichtet Frau
Scherer vom Heilig Geist Spital.
Cafe Damals in VS-Villingen; Christine Wewior berichtet vom Cafe Damals im
Seniorentreff am Romäusring an jedem 2. Mittwoch im Monat, 14.30-17.00 Uhr.
2
Das Angebot wird gut genutzt - allerdings bisher auch zu wenig von Menschen,
die daheim leben für die das Angebot eigentlich gedacht.
Fortbildungen Klinikum
Susanne Tormann berichtet von regelmäßgen Schulungen im Klinikum, im
Rahmen einer kleinen AG wird das Thema „Demenz im Krankenhaus“ weiter
verfolgt.
Fortbildungshinweis 10 Minuten Aktivierung Erinnerungen wie Erdbeeren vom
Weck-Glas, 5.04 und 6.04.2011, jeweils 9.00-17.00 Uhr Kliniken Villingen
Kosten 195 €, Teilnehmerbegrenzung, Info 07721 931778, Frau Lange
Martina zu Dohna stellt in einer praktischen Übung die "Sensomotorische Simulation" als Fortbildungsangebot für Alltagsbetreuer vor.
Sie regt an, daß die sens. mot. Methode für die Ausbildung der Alltagsbetreuer
aufgegriffen wird, weil es eine praktische Hilfe ist, wo Alltagsbetreuer ganz
persönlich angesprochen sind. Nähere Infos: Martina zu Dohna
[m.dohna@gmx.de], weitere Infos finden Sie in den angehängten Ausführungen.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Demenz findet am Mittwoch,
20.07.2011, 14.00 – 16.00 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes statt.
Thema: "Innovative Projekte in der Versorgung von Menschen mit
Demenz- Kommunale und/oder wohlfahrtsverbandliche Initiierung von
Bürgerschaftlichem Engagement"
Michael Szymczak hat zwei Jahre das Projekt bei Prof. Klie "Implementierung von
Pflegewohngruppen unter Beteiligung von Bürgerschaftlichem Engagement" mit
begleitet und hat zudem als Geschäftsführer einer Sozialstation konkret eine
Pflegewohngruppe mit initiiert.
Im Rahmen des Arbeitskreises Demenz werden dort Zertifizierungskurse für
Demenzhelfer durchgeführt und 20 Betreuungsgruppen wurden aufgebaut.
Referent: Michael Szymczak, KIRCHLICHE SOZIALSTATION Nördlicher Breisgau
e.V.
Regina Büntjen
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