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AK 4: Alles Jugendhilfe oder was? Zusammenarbeit von Jugendhilfe

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AK 4: Alles Jugendhilfe oder was? Zusammenarbeit von Jugendhilfe im Strafverfahren
(JuHiS) und Ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendrecht (NAM)
Beatrice Paschke, Jugendamt Magdeburg, Sprecherin der BAG JuHiS in der DVJJ
Frido Ebeling, Albert-Schweitzer-Familienwerk Lüneburg, Sprecher der BAG NAM in der
DVJJ
Moderation: Dr. Regine Drewniak, Wissenwasgutist Göttingen
Wer jungen Menschen in prekären Lebenslagen professionelle Unterstützung zu Verfügung
stellen will, muss funktionierende Strukturen entwickeln, die eine gelingende
Zusammenarbeit unterschiedlicher Handlungsfelder der Jugendhilfe ermöglichen.
Die vorgefundenen Strukturen in der Jugendhilfelandschaft und entsprechend die
unterschiedlich herausgebildeten fachlichen Perspektiven der Akteure der Jugendhilfe im
Strafverfahren und der ambulanten Maßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche und
Heranwachsende führen jedoch nicht selten zu Reibungsverlusten, die einem förderlichen
Umgang mit der Zielgruppe entgegenwirken.
Was sind die Ursachen dafür? Unter welchen Arbeitsbedingungen vor Ort müssen wir unsere
Aufträge erfüllen? Welche gegenseitigen Abhängigkeiten bestehen? Gibt es Rollenklarheit
über verschiedene Aufträge zwischen JuHiS und NAM? Wie wirkt sich die Sanktionsmacht
des Jugendgerichtes auf die Vorschlagspraxis der JUHIS aus? Was ist mit der
Steuerungsverantwortung und wer übernimmt sie? Werden vor Ort alternative spezialisierte
sozialpädagogische ambulante Angebote für straffällig gewordene junge Menschen
ausreichend vorgehaltenen? Wo müssen wir investieren, um die Potenziale entfalten zu
können, damit die JuHiS nicht zur Formalie (Berichtssozialarbeit) und die NAM nicht zur
Alibifunktion im Jugendstrafverfahren verkommen?
Wie kann Kommunikation auf Augenhöhe und Kooperation mit gegenseitiger Wertschätzung
gelingen, um der Verantwortung für die Zielgruppe gerecht zu werden?
Im Rahmen des Arbeitskreises werden potentielle Konfliktfelder in der Zusammenarbeit von
JuHiS und NAM diskutiert und Voraussetzung für die gelingende Kooperation aufgezeigt.
Ziel ist es, einen erweiterten Blick auf die jeweilige Arbeitssituation der Mitarbeitenden zu
gewinnen und alternative Wege der Zusammenarbeit zu entwickeln. Dabei sollen nicht die oft
ohnmächtig machenden Bedingungen der Realität beklagt werden, sondern die Erfolge in der
Arbeit als Orientierung für ein zukünftig noch besseres Gelingen unserer Praxis in den Blick
genommen werden.
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Bildung
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