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Hamilton will tun, was er kann Vettels Angst vor Türen & Licht - svz.at

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Donnerstag, 25. September 2008
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SPORT
Soeder Vizeweltmeisterin!
Am Schluss „tat es weh“
Historischer Triumph für Österreichs Radsport: Christiane Soeder hat gestern beim WM-Einzelzeitfahren der Damen in
Varese Silber geholt! Nur 7,56
Sekunden fehlten der Wahl-Wienerin in der Zeit von 33:58,91
Minuten auf die siegreiche USAmerikanerin Amber Neben
(33:51,35). Damit sorgte die 33Jährige sechs Wochen nach ihren
beiden Spitzenplätzen bei den
Olympischen Spielen und genau
ein Jahr nach WM-Bronze in
Stuttgart 2007 für den größten
Triumph einer österreichischen
Radsportlerin.
Die gebürtige Deutsche Soeder
verwies auf dem 25,1 km langen
Kurs ihre ehemalige Landsfrau
Judith Arndt mit klarem Vorsprung auf Platz drei. Die favorisierte Olympiasiegerin Kristin
Armstrong (USA) musste sich
mit Platz fünf zufriedengeben.
Soeder freute sich über ein „perfektes Rennen“. Sie hatte sich
die Kräfte optimal eingeteilt.
„Auf den ersten sechs ansteigenden Kilometern habe ich mich
etwas zurückgehalten, so hatte
ich auf dem letzten Abschnitt
noch genug Kraft. Dass es am
Schluss weh tut, ist normal, es
war ein sehr hartes Rennen“,
erklärte sie und wollte über ihre
sportliche Zukunft nichts verraten. Das heutige Zeitfahren der
Männer geht ohne österreichische Beteiligung über die Bühne.
Armstrong zum Auftakt
mit Astana in Australien
Der siebenfache Tour-de-FranceChampion Lance Armstrong
wird sein Comeback im ProfiRadsport bei der AustralienRundfart von 19. bis 25. Jänner
2009 geben. Dies gab Südaustraliens Premier Mike Rann gestern
bekannt. Armstrong wird entgegen ursprünglicher Dementis in
den Farben des Teams Astana
bei der „Tour Down Under“ antreten. Der 37-jährige US-Amerikaner „wird ein neues sportliches Wahrzeichen Kasachstans“,
kündigte der Vizepräsident des
kasachischen Radsportverbands,
Nikolaj Proskurin, an.
In der Zwischenzeit wurden in
Spanien Stimmen laut, die auf
einen Weggang Alberto Conta-
Hamilton will tun, was er kann
Vettels Angst vor Türen & Licht
Nachdem ihn das FIA-Berufungsgericht mit dem Österreicher Erich Sedelmayer in Paris
auf dem Weg zum Formel-1WM-Titel eingebremst hat, will
Lewis Hamilton im ersten Singapur-Spektakel unter 1.500
Scheinwerfern richtig Vollgas
geben. „Die Leute erwarten vielleicht jetzt, dass ich niedergeschlagen bin über das Urteil, aber
das bin ich nicht“, meinte der
WM-Spitzenreiter, der nun (statt
wie erhofft 7 Punkte) nur einen
Zähler vor Ferrari-Pilot Felipe
Massa liegt: „Alles, was ich nun
will, ist, diese Angelegenheit
hinter mir zu lassen und das zu
machen, was wir Fahrer am
besten können – gegeneinander
fahren.“
Die Augen sind in Singapur aber
auch wieder auf Sebastian Vettel
gerichtet, der das letzte Rennen
überraschend gewinnen konnte.
Ihn selbst lässt der Trubel
scheinbar
unbeeindruckt.
„Durch den Sieg in Monza fühle
ich mich nicht anders. Es bedeutet mir zwar sehr viel, und ich
werde diesen Tag wohl so
schnell nicht vergessen, aber es
geht ja immer weiter“, sagte der
Deutsche.
Auch das gesteigerte Interesse
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der Öffentlichkeit und der Medien nimmt der Hochgelobte gelassen. „So lange mir keiner die
Tür einrennt?! Nein, im Ernst:
Ich versuche, mich dadurch nicht
aus der Ruhe zu bringen“, meinte
Vettel. „Ich werde weiterhin
mein Bestes geben. Nicht, weil
jetzt mehr Leute herschauen,
sondern weil ich eines Tages
Weltmeister werden will.“
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In der Millionen-Metropole Singapur steht für ihn und den Rest
der
Formel-1-Fahrergemeinschaft mit dem ersten Nachtrennen die nächste Herausforderung
bevor. Einzige – nicht ganz ernst
gemeinte Sorge – vom schelmischen Vettel: „Das größte Problem wird sein, wenn das Licht
ausgeht. Das wär’ nicht wirklich
gut für uns alle.“
dors hindeuten. Der Spanier, der
letzte Saison die Tour de France
sowie in diesem Jahr den Giro
d’Italia und die Vuelta gewonnen
hat, wird in der Zeitung „As“
mit der Aussage zitiert, er habe
sich mit seinen Leistungen das
Recht verdient, Teamleader zu
sein, ohne dafür kämpfen zu
müssen.
Indes meldete sich auch Pat
McQuaid, Präsident vom Internationalen Radverband UCI,
zum Comeback und damit aufkommenden Dopingspekulationen um Armstrong zu Wort.
„Ich glaube nicht, dass er ein
Betrüger ist“, verteidigte er den
Superstar und appellierte: „Lasst
ihm eine Chance.“
SPORTPLATZ
Tennis
BANGKOK (576.000 Dollar) – 1.
Runde: Melzer (AUT-8) - Young
(USA) 6:3, 6:3; Nieminen (FIN-5) Djokovic (SRB) 6:2, 6:0; Monfils
(FRA-4) - Kendrick (USA) 6:4, 7:6;
roicki (SRB) - Santoro (FRA) 7:6, 6:2;
Bollelli (ITA) - Bellucci (BRA) 6:3,
6:3. 2. Runde: Tsonga (FRA-2) Dlouhy (CZE) 7:6, 3:6, 7:6. Doppel/1.
Runde: Safin/Zverev (RUS/GER) Aspelin/Knowle (SWE/AUT-2) 6:3,
6:4.
PEKING/ATP (524.000 Dollar) – 1.
Runde: Querrey (USA-8) - Levine
(USA) 1:6, 6:2, 7:6; Minar (CZE) Hyung-taik (KOR) 6:3, 3:6, 6:2; Sela
(ISR) - Devilder (FRA) 6:4, 6:3;
Scherrer (SUI) - Sun (CHN) 6:4, 7:6.
PEKING/WTA (600.000 Dollar) – 1.
Runde: Zheng (CHN) - A. Radwanska
(POL-6) 6:2, 6:3.
SEOUL (145.000 Dollar) – Achtelfinale: Peer (ISR) - Morita (JPN) 6:4, 7:5.
Tischtennis
SUPERLIGA (3. Runde): Damen –
Gruppe A: Villach - Hodonin 1:6.
Gruppe B: Szekszard (HUN) - Froschberg 4:6. Gruppe C: Pinkafeld Breclav (CZE) 1:6. Herren – Gruppe
A: Preßburg - SVS NÖ 2:6. Gruppe C:
Stockerau - El Nino Praha 0:7.
Fußball
Nach seinem Sieg in Monza macht sich Sebastian Vettel keinen Druck
– außer, dass er eines Tages Weltmeister werden will.
Foto: epa
ENGLAND – Ligacup (3. Runde):
ManU - Middlesbrough (Kapitän
Pogatetz sah Rot/67.) 3:1, Arsenal Sheffield United (II) 6:0, Swansea City
(II) - Cardiff City (II) 1:0, Watford (II)
- West Ham 1:0, Liverpool - Crewe
Alexandra (III) 2:1, Burnley (II) - Fulham 1:0, Leeds United (III) - Hartlepool (III) 3:2, Rotherham (IV) - Southampton (II) 3:1; Stoke City - Reading
(II) 2:2, 4:3 im Elfmeterschießen.
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