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7. Jahrgang
Ausgabe 2014
Macht Bier wirklich glücklich?
„Ich liebe es, genussvoll Bier zu trinken“, erzählte Hans K. bei
einer gemütlichen Stammtischrunde. Außerdem hätte er gehört,
dass wissenschaftlich nachgewiesen sein soll, dass Bier glücklich
macht. Es entstand eine rege Diskussion, ob das wohl stimmen
möge oder nur ein Stammtischmythos sei.
Dass
Bier zahlreiche Wirkungen
erzeugt, weiß man. Es ist anregend,
fördert die Entspannung und hebt
die Stimmung. Die Effekte werden
den natürlichen Inhaltsstoffen und
dem Alkohol im Bier zugeordnet.
Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Tatsächlich konnten Wissenschaftler
in einer Studie feststellen, dass allein
der Geschmack von Bier ausreicht,
um Glückshormone im Gehirn
freizusetzen.
Fördert schon der Biergeschmack Glücksgefühle?
An der Universität Indiana haben
Neurologen in einer Untersuchung
zur Entstehung von Sucht bei 49 biertrinkenden Männern die Wirkungen
von Bier auf die Stimmung der
Probanden genau untersucht. Dafür
wurde den Männern „ins Gehirn
geschaut“, nachdem diese Bier, Wasser
oder ein isotonisches Sportgetränk
zu sich genommen hatten. Bei den
Biertrinkern führte bereits der
Geschmack zur Ausschüttung des
Glückshormons Dopamin. Die freiwilligen
Testpersonen
bekamen
jeweils 1 Glas von ihrem Lieblingsbier und einem Mineralgetränk in
zufälliger Reihenfolge gereicht. Dies
sollten sie über einen Zeitraum von
15 Minuten langsam und in kleinen
Schlückchen trinken. Während dieser
Zeit beobachteten die Neurologen
die Aktivität im Gehirn der Studienteilnehmer mit einem PositronenEmissions-Tomografen (PET).
Die Wissenschaft liefert
den Beweis.
Die Wissenschaftler stellten eindeutige
Zusammenhänge zwischen dem Biergeschmack und der Ausschüttung
des Glückshormons Dopamin fest.
Der Alkohol konnte in diesem Zusammenhang außer Acht gelassen
werden, da in einer Biermenge von
15 Millilitern viel weniger davon
enthalten ist als in einer reifen Banane.
„Wir glauben, dass dies das erste
Experiment mit Menschen ist, das
zeigt, dass allein der Geschmack
eines alkoholischen Getränks wie
Bier, ohne den berauschenden Effekt
des Alkohols, diese Glücksgefühle
auslösen kann“, sagte der Neurologe
David Kareken, der die Studie leitete.
Schneller als der Alkohol
wirkt der Geschmack des
Bieres.
Erstaunlich war, dass Dopamin relativ
schnell nach dem Genuss eines Mini-
Bieres ausgeschüttet wurde. Bei reinem
Alkohol dauert es normalerweise
cirka 20 Minuten, bis es zu entsprechenden Wirkungen im Gehirn kommt.
Was zeigt, dass der Geschmack von
Bier ausreicht, damit das Glückshormon ausgeschüttet wird.
Offen bleibt allerdings, ob es bei biertrinkenden Frauen, Weinliebhabern,
Kaffeeliebhabern oder Milchbubis
vergleichbare Ausschüttungen von
Glückshormonen gibt, wenn sie nur
den Geschmack ihres Lieblingsgetränks auf der Zunge spüren.
Zu Dopamin
Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff
(Neurotransmitter) im Gehirn, der Signale
zwischen Neuronen weiterleitet. Das
anregende Hormon wirkt auf das Belohnungssystem im Gehirn und führt bei
starker Freisetzung zu Zufriedenheit und
Glücksgefühlen. Im Extremfall sogar zu
einem Rausch. Im Volksmund wird es
deshalb als Glückshormon bezeichnet.
Durch diese als größtenteils positiv wahrgenommenen Auswirkungen kann ein
Verlangen nach Stoffen entstehen, die zur
Dopaminausschüttung im Gehirn führen.
Gewöhnt sich das Gehirn an ein Überangebot an Dopamin, kann es im
schlimmsten Fall zu einer Sucht kommen.
Ausgabe 2014
Grußwort
Liebe Freunde eines guten Bieres,
der „gewerbliche Offenausschank
schäumender Flüssigkeiten“ darf
laut einer neuen EU-Richtlinie nur
noch aus gläsernen Gefäßen erfolgen, weil nur da genau gesehen
werden kann, ob der Krug auch bis
zum Eichstrich gefüllt ist.
Interessiert Sie das? Wohl eher
nicht, es sei denn, Sie denken an ein
frisches Bier in einem schattigen
Biergarten: Dort gibt es nichts
Schöneres, als sein Bier aus einem
kühlen Steinkrug zu genießen, bei
dem man – zugegeben – nicht genau
sieht, ob der Krug bis zur Eiche
gefüllt ist.
Und dieser Krug, Käferloher genannt, soll wegen der neuen Richtlinie nun verboten werden?
Welch ein Unsinn! Deshalb wurde
der bayerische Brauerbund aktiv
und verhandelte mit Brüssel. Heraus
kam eine „pragmatische“ Lösung:
Wenn der Gast Zweifel an der
rechten Füllung seines Kruges hat,
kann er vom Wirt einen Glaskrug
(mit sichtbarer Eiche!) verlangen,
um dann selbst den Inhalt seines
Steinkruges gaaaanz langsam in
den Glaskrug zu füllen und so zu
prüfen, ob das Bier bis zur Eiche
reicht, den entstehenden Schaum
mal abgezogen. Danach darf er dann
das Bier wieder in seinen Steinkrug
zurückfüllen, um es dann, mittlerweile schal und warm, zu genießen –
wenn’s noch ein Genuss ist.
Ob diese Regelung nun in allen
Gaststätten per Aushang zu publizieren ist, entzieht sich unserer
Kenntnis. Irgendwie erinnert aber
dieses wichtige „Problem“ und
die Lösung an die Vorschriften, die
Brüssel zur Krümmung der Gurke
erlassen hat.
Prost!
Ihre Geschäftsleitung
Ev Eder-Widmann
Friedbert Eder
Peter Scholl
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Immer mehr Mut beim Brauen
– Biervielfalt wächst.
Der Trend zu neuen, kreativen Bieren hält weiter an: Auf der „Braukunst Live 2014“ stellten über 100 Aussteller ihre „flüssigen Ideen“
vor. Auch die Eder‘s Brauwerkstatt zeigte drei neue Kompositionen.
Was heißt „Craft-Bier“?
Kreativität und Ideenreichtum stehen
bei den Teilnehmern der Braukunst
Live jedes Jahr im Vordergrund.
Nirgendwo sonst in Deutschland
treffen sich einmal im Jahr so viele
„Craft-Bier“-Brauer an einem Ort.
München – Es gab Zeiten, da war Bier ein Getränk der einfachen Leute.
Wer etwas auf sich hielt, trank Wein. Diese Zeiten sind gottlob lange vorbei.
Längst ist Bier aus dem Schatten des Weines hervorgetreten und behauptet sich
beim Kampf um die Gunst der Verbraucher. Seit einigen Jahren rücken zudem
immer öfter mittlere und kleine traditionelle Brauereien ins Rampenlicht, die
die Vielfalt und Experimentier-Möglichkeiten des Brauens mehr und mehr neu
entdecken und ausschöpfen.
Eine neue Bierkultur.
Die Verbraucher wissen diese neue
Braukunst zu schätzen, ja man kann
sogar davon sprechen, dass in
Deutschland langsam eine neue
Bierkultur entsteht. Sicher, der
Trend steckt noch in den Kinderschuhen, doch stellen sich immer
mehr Bierfreunde neben dem
klassischen Bier für den Alltag auch
ein besonderes, außergewöhnliches
„Craft-Bier“ für besondere Genussmomente in den Keller.
Brauer und Bierliebhaber aus aller
Welt trafen sich Mitte Februar auf der
Braukunst Live in München, um ein
ganzes Wochenende lang über Bier,
seine Zutaten und seine Herstellung
zu fachsimpeln. Und dabei ihre
neuesten Kreationen einem fachkundigen Publikum vorzustellen.
Man konnte es wieder einmal regelrecht spüren – bei dieser ungewöhnlichen Messe liegt die Begeisterung
für das Brauen in der Luft. Überall
wird verkostet und diskutiert, frischer
Hopfen gerochen und von neuen
Kreationen geschwärmt. Stundenlang
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konnte man zwischen den Ständen
der Anbieter schlendern und doch
gleicht kaum ein Angebot dem
anderen. Vielfalt und Qualität sind
Trumpf.
Drei Kreationen aus
Eder‘s-Brauwerkstatt.
Die Braumeister aus Großostheim,
die auch „Schlappeseppel“ brauen,
hatten in den Wochen zuvor in ihrer
Brauwerkstatt immer wieder getüftelt,
ausprobiert und schließlich drei
neue Biere entwickelt, die sie auf der
Messe präsentierten.
Einen „Weizenbock aus alter Zeit“
zum Beispiel, der noch nach
ganz
alter
Braukunst
hergestellt wurde, digeriert und ohne
das Wissen um die biologischen
Prozesse des Brauens. Heraus kam
dabei ein herrlich karamellfarbenes Weizen, das im Geschmack sehr
harmonisch und fruchtig daherkommt, intensiver als „normal“
gebrautes Weizenbier.
Reges Interesse fand bei den Bierexperten in München auch das
„Musketier“-Starkbier, bei dem Braumeister Sabel die Aromahopfensorten
Aramis aus Frankreich, daher stammt
auch der Name „Musketier“, und
Ella aus Australien gemischt hatte. So
entstand ein Starkbier mit kräftigem
Röstaroma des Malzes und einem
feinen Duft von Kräutern, Frühlingsblumen und leichten Fruchtnoten.
Das dritte Bier hatten Frau EderWidmann und ihr Team „Yin und
Yang“ getauft, in Anlehnung an die
chinesische Philosophie.
Denn bei diesem Experiment hatten
die Brauer zwei vollkommen getrennt
eingebraute und vergorene Biere gemeinsam gelagert: ein dunkles, kräftiges Bier mit hohem Alkoholgehalt
und ein schlankes, helles Bier. Nach
monatelanger Reifung kam eine ganz
ungewöhnliche Kreation heraus, kein
Bier für den „Alltag“, sondern eins, welches Bierliebhaber für ganz besondere
Genussmomente bereithalten sollten.
Ausgabe 2014
Halt, was sind eigentlich „Craft-Biere“?
Hinter diesem Begriff verbirgt sich
einfach die Absicht (Trend aus USA,
der auch den Namen Craft = Handwerk mit sich brachte), Biere fernab
der „herkömmlichen“ Bier-Sorten
handwerklich in kleinen Mengen
zu brauen. Craft-Biere sind anders
als „normale“ Biere, bei ihnen experimentieren die Brauer mit neuen
Hopfen- und Malzsorten, gehen teilweise zu den Wurzeln des Brauens
zurück, verzichten auf moderne
Verfahren und stellen dabei nicht selten
auch die „gelernten“ Brautechniken
infrage. Kurz gesagt: Sie beweisen Mut,
mit ihren Bierkreationen völlig neue
Wege zu gehen.
Ein besonderes Abenteuer.
Craft-Biere sind in der Herstellung
sehr aufwändig, die Rohstoffe erlesen
und die Qualitätsansprüche entsprechend hoch. Dies erklärt auch
den im Vergleich zu den klassischen
Bieren deutlich höheren Preis einer
Flasche „Craft-Bier“. Trotzdem finden
Craft-Biere auch hierzulande zunehmend mehr Interesse. Craft-Biere
trinkt man nicht bei Festen und
Feiern oder einfach so beim Fußballschauen auf dem Sofa. Craft-Biere
genießt man ganz bewusst, lässt sie
würdevoll durch die Kehle gleiten
und erfreut sich am außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Craft-Biere
sind ein Abenteuer, auf das man sich
ganz bewusst einlassen muss.
Zwei der Bier-Kreationen aus der Eder‘s
Brauwerkstatt sind auch im Internethandel über www.eder-craftbier.de
erhältlich.
Übrigens: Die jährlich stattfindende
Braukunst Live ist ein wirklich guter
Tipp für alle privaten Bierfreunde
und sicherlich einen Ausflug wert. Alle
wichtigen Informationen findet man
rechtzeitig unter:
www.braukunst-live.com
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Die Temperaturen steigen –
jetzt wird gegrillt!
Damit das Hormon aber auch dorthin
gelangt, wo es hinkommen soll, ist
entscheidend, dass die Durchblutung
gut in Schuss ist.
Gewürze und Kräuter, wie zum
Beispiel Basilikum, Petersilie und
Kresse, aber auch Chili, Pfeffer und
Ingwer halten die Adern elastisch
und sorgen so für den problemlosen
Transport. Scharfe Speisen regen
zudem die Produktion körpereigener
„Glückshormone“ (Endorphine) an.
Grillen ist Trend und zählt zu den
Lieblings-Freizeitbeschäftigungen der
Deutschen. Unabhängig von Jahreszeit,
Ort und Anlass. Grillen wird immer
attraktiver, komfortabler und vielseitiger. Der Begriff „Grill“ kommt
aus dem Englischen und bedeutet
schlicht „Rost“ oder „Gitter“. Grillen
ist also das Garen auf dem Rost und
gilt als die urtümlichste, einfachste
und natürlichste Form der Zubereitung von Fleisch, Fisch, Gemüse und
vielem mehr. Grillen gilt als reine
Männersache. Und obwohl sich meistens die Frauen im normalen Alltag
um das leibliche Wohl der Männer
kümmern, nehmen sie beim Grillen
oft und bewusst eine Nebenrolle ein,
um den Herren der Schöpfung mit
Salaten und Beilagen das Grillerlebnis
zu vervollständigen.
Grillen ist Männersache.
Die Männerdomäne Grillen hält viele
Mythen bereit. Doch welche sind wahr
und welche entpuppen sich als
Märchen der selbst ernannten Grillmeister?
Ein Mann, ein Grill, ein Bier: dieses
Trio trifft man auf jeder Grillparty.
Aber viele der Grillmeister greifen
nicht nur beherzt zum Bier, wenn es
darum geht den Durst zu löschen.
Es herrscht der Glaube, wenn die
Flammen durch heruntertropfendes
Fett oder Öl hochschlagen mit einem
kräftigen Schuss Bier zu löschen und
damit noch den Geschmack des
Fleisches zu verfeinern. Positiv auf den
Geschmack wirkt sich der Einsatz allerdings nicht aus. Weil das Bier viel zu
schnell verdampft, hat es keine Chance,
etwas von seinem Aroma an das Fleisch
abzugeben. Das Ablöschen mit Bier
zur Veredelung beim Grillen gehört
damit absolut ins Reich der Mythen.
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Gehört & Gesehen
Snake Venom
– das stärkste Bier der
Welt mit 67,5 % Vol.
Da
bleibt kein Auge trocken:
„Snake Venom“ – auf Deutsch
„Schlangengift“ –, so bezeichnet
sich das zurzeit stärkste Bier der
Welt. Gebraut in der Brauerei
Brewmeister von den beiden
Schotten Mckenzie und Lewis
Shand mit einem Alkoholgehalt
von 67,5 Prozent.
Besonders interessant, weil für die
Gefäße gesund, ist auch erhitzter
Knoblauch in Kombination mit Öl.
Wird Knoblauch nämlich gemeinsam
mit Öl erwärmt, bildet sich ein dem
Vitamin B1 ähnliches Vitamin, das vom
Körper besser aufgenommen werden
kann sowie Verletzungen der Gefäße
und Verkalkung entgegenwirkt.
Statt Löschen lieber marinieren.
Gesund und zwischenmenschlich anregend.
Wegen der zartmachenden Wirkung ist
das Marinieren von Grill-Fleisch beliebt.
Durch das Einlegen von rohem Fleisch
in eine Marinade wird das Grillgut
aromatischer und zarter. Und die durch
das Marinieren eingedrungenen Aromen sind vor der Hitze geschützt.
Marinaden sollten kein Salz enthalten,
da sie sonst dem eingelegten Fleisch
Flüssigkeit entziehen und die Aromen
aus der Marinade schlechter ihre
Wirkung entfalten.
Gegrilltes in Kombination mit Knoblauch und Öl zu genießen, nützt der
Gesundheit. Allerdings kommt diese
Genusskombination meist am nächsten
Tag im zwischenmenschlichen Bereich
nochmals zur Sprache. Angesprochene
Kenner reagieren darauf gelassen,
Knoblauch-Verächter sind oft empört
und dramatisieren, Tolerante treten
ein Stück zurück, um der Knobi-Fahne
zu entgehen. Und wer es noch nicht
erlebt hat, hat Knoblauch nie genossen.
Männerdomäne Grillen –
reine Lagerfeuer-Romantik
oder mehr?
Knoblaucharoma:
ein Wispern, das die Nase hört
(unbekannt)
Dass Grillen eine Männerdomäne ist,
mag viele Ursachen haben, eine davon
ist aber auch ernährungsphysiologisch
zu begründen. Der Mann braucht seine
gute Portion Fleisch, um seinen
Hormonhaushalt in Ordnung zu halten,
denn das Lust- und Kampfhormon
Testosteron lässt sich dadurch tatsächlich steigern. Testosteron braucht
nämlich Zink, und Zinklieferant
Nummer eins in unserer Nahrung ist
nun einmal Fleisch. Egal ob vom Rind,
Schwein, Lamm oder Wild.
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Laut Angaben der Brauerei „Brewmeister“, soll das Bier nur Weizenmalz, Weizen, Haferflocken und
100 Prozent schottisches Quellwasser enthalten.
Aus den Zutaten ist ein sogenannter
„Eisbock“ entstanden. Dabei wird
während der Lagerung das Bier
gefroren, wobei nur das Wasser
einfriert und nicht der Alkohol.
Danach wird das Eis komplett entfernt und der Alkohol bleibt übrig.
Eine Verzehr-Warnung angesichts
des Alkoholgehalts halten offenbar
auch die trinkfesten Schotten für
angebracht. Nur 35 Milliliter sollten
sich Bierfreunde davon pro Sitzung
genehmigen. Auch sinnvoll, denn
immerhin kostet die Flasche
Schlangengift 50 Pfund pro 0,33 l.
Zum Ausschneiden und Aufheben
Seppel‘s Biermarinade ...
... für saftige Grillsteaks vom Rind oder Schwein.
Und so geht’s:
Zutaten für Seppel ‘s Biermarinade:
• 250 ml Schlappeseppel
Dunkel oder Pils
• 1 Spritzer Chilisauce
• 2 EL Senf (scharf)
• 1 mittelgroße Zwiebel(n)
(fein gewürfelt)
• 3–4 kleingehackte
Knoblauchzehen
• 2 EL Meerrettich (frisch,
gerieben) oder aus dem Glas
• den Saft einer mittelgroßen BioZirone und 1 TL feingeraspelte
Zitronenschale
Ausgabe 2014
Alle Zutaten miteinander gut
durchmischen und zum Schluss
das Bier dazugeben. Nochmal gut
durchmischen und dann das Grillfleisch nach Wahl darin marinieren.
Am besten luftdicht abdecken
und über Nacht darin durchziehen
lassen.
Auf gutes Gelingen – beim Grillen.
GutenAppetit!
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Biermischgetränke setzen junge Akzente.
Es ist eigentlich keine neue Idee, Bier mit Limonade oder Cola zu mischen. In Gaststätten
und Biergärten gehören „Radler“, „Russ’n-Maß“, „Alsterwasser“ oder „Diesel“ zum festen
Repertoire. Auch die Berliner Weiße mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup
ist ein klassisches Biermischgetränk. Bedingung war allerdings bis Ende 1992, dass die
Mischung „vor den Augen des Gastes“ entstehen musste. Erst seit der Änderung des
Biersteuergesetzes 1993 ist es den deutschen Brauereien erlaubt, Biermischgetränke direkt
herzustellen und abzufüllen.
frisch beworbenen und mit viel
Innovationsfreude kreierten Biermischgetränke sind gerade für junge
Erwachsene eine willkommene und
attraktive alkoholarme Abwechslung
zu den sogenannten „Soft-Drinks“
und deshalb gut geeignet, diese
aufgeschlossene, neugierige und anspruchsvolle Zielgruppe auch für
Bier zu begeistern.
Viele
Brauer setzen seither mit
einem erweiterten Angebot und neuen
Produktideen neue Akzente in ihrer
Produktpalette: Die modern gestylten,
Sommertages durch den Ansturm
vieler Radfahrer mit seinen Biervorräten ins Schleudern und streckte
sein Helles kurzerhand mit Limo. Die
erfrischende „Radler-Maß“ kam an.
Eine Variante des „Radler“ ist unser
„Bavaria-Russ“, der zu gleichen Teilen
aus Zitronenlimonade und Weizenbier gemischt wird.
Klassiker für den Sommer.
Wie die „Russ’n-Maß“
entstand.
Der „Urvater“ aller Biermischgetränke
ist sicher das „Radler“, seit jeher ein
Sommerhit in den Biergärten. Radler
wird aus hellem Bier und Zitronenlimonade im Verhältnis 1:1 gemischt
und soll von einem bayerischen Gastwirt aus der Not heraus erfunden
worden sein. Der kam eines schönen
Der Legende nach entstand Russ‘nMaß in München zur Zeit der
Revolution von 1918. Die kommunistischen Anhänger der Räterepublik
– vom Volksmund „Russ’n“ genannt –
trafen sich bevorzugt im Münchener
Mathäser-Keller. Sei es, dass die
Revolutionäre einen klaren Kopf
behalten wollten oder dass das
Weizenbier knapp wurde. Auf jeden
Fall soll hier zum ersten Mal die
„Russ’n-Maß“ gemischt worden sein.
Biermix – Durstlöscher mit
wenig Alkohol.
In Norddeutschland greift man im
Sommer gern zum „Alsterwasser“,
das aus Pils und Limonade gemixt
wird. Und auch die Mischung aus Bier
mit Cola wie unser „Brown Shuga“,
oft auch „Diesel“ genannt, ist bei
vielen Konsumenten beliebt.
Gerade bei hohen Temperaturen sind
sie für Jung und Alt eine willkommene
Alternative zu Vollbieren. Der Alkoholgehalt der meisten Biermischgetränke
liegt bei rund 2,5 Prozent.
Neuer Biermix von Schlappeseppel:
„Seppel´s Früchtchen“ Ingwer-Limone
Nostalgie und Genuss – Seppel‘s Biermix ist
eine klassische Mischung mit exotischem,
feinherbem Ingwer-Aroma, frisch-fruchtigem
Limonen-Zitronensaft und Schlappeseppel Bier.
Ingwer und Limone habe eine Aus Japan stammt in Essig eingelegter
lange Tradition.
Die Komposition Ingwer und Limone
als aromatische und erfrischende
Zugabe im Tee kannte schon der weise
Konfuzius. Jede Mahlzeit, so wird
überliefert, musste mit Ingwer gewürzt werden, denn Ingwer fördert
die Durchblutung und steigert die
Gallensaft-Produktion.Auch, für Ginger
Ale, das vor allem um die Mitte des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sehr
beliebt war (alkoholfreie Limonade
mit Ingwergeschmack oder Ingwerbier), wurden Ingwer und Lemone zur
Geschmacksverfeinerung eingesetzt.
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Ingwer, der als Gari zwischen unterschiedlichen Sushi-Gängen gegessen
wird und als solcher in Sushi-Restaurants auf der ganzen Welt verbreitet
ist. Ingwer und Limone bereichern
Getränke, Speisen oder Schokolade
ebenso wie den neuen Biermix
Seppel‘s Früchtchen auf bemerkenswie probierenswerte Weise.
Erfrischend - fruchtiges Biermix
Geschmackserlebnis in echter
Schlappeseppel Qualität mit nur
2,2 % Alkohol.
Einfach probieren –
her mit den Früchtchen!
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Schlappeseppel Bier im einzigartigen
Gast- und Kulturhaus Teufelhof Basel.
Eine außergewöhnliche Kombination unter einem Dach – Gastronomie,
Hotellerie, Theater und Kunst. Auf die Frage, warum ein Bier aus
dem bayerischen Großostheim in Basel ausgeschenkt wird, gab uns der
Inhaber und Geschäftsführer Raphael Wyniger folgende Antwort: „Ein
feines Bier, das für Qualität und Tradition steht, wie unser Haus.“
Die Geschichte des „Teufelhofs“ begann mit einem Talisman, einem freund- Der „Teufelhof“ lebt heute in zwei
lichen, kleinen Teufel, den ein Zuschauer den fahrenden Theatermachern Monica
und Dominique Thommy aus Basel schenkte, als diese in den 1960er Jahren mit
ihrem Straßentheater durch Europa tourten. Es blieb das Markenzeichen, als sie,
nach Möglichkeiten suchend, unabhängige Kunst zu machen, zuerst ein Café
und dann ein Hotel zur Subventionierung der eigenen Kunst eröffneten.
historischen Gebäuden, dort, wo
Basels Altstadt am charmantesten ist.
Ein Teil des früheren Stifts St. Leonhard und ein prächtiges Bürgerhaus
bilden das Gesamtkunstwerk „Teufelhof“.
Die Gäste verzaubern mit
vielfältigen Facetten.
Auf den Gebieten Gastronomie, Hotellerie und Kultur Vermittler sein: Theaterbesucher sollen auf die Esskultur
und die bildende Kunst aufmerksam
werden; Gourmets sollen neugierig
gemacht werden auf die Theaterarbeit, die Kunstzimmer und die Ausstellungen; und wer Kunstinstallationen
bewundert, soll auch die Koch- und
Bühnenkunst schätzen lernen. Der
Gast soll im Teufelhof Partner sein.
Partner auf einer gemeinsamen Entdeckungsreise durch die Gastronomie,
die Hotellerie und die Theater- und
Kunstwelt. Der „Teufelhof Basel“ ist
überdies eine einzigartige Hotelwelt
mit 33 Räumlichkeiten von jeweils
ganz besonderem Charakter. Sie
befinden sich entweder im historischen Gebäude – genannt Kunsthotel
– oder im moderneren Teil des Hauses, dem Galeriehotel. Das Kunsthotel
verfügt über acht Zimmer und eine
Suite, welche alle als bewohnbare
Kunstwerke kreiert sind.
Werte und Qualität sind
wesentlicher Bestandteil der
Unternehmenskultur im
Teufelhof.
Bei Raphael Wyniger, Inhaber und
Geschäftsführer des Hauses, und den
62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
ist der Gast das Zentrum des täglichen
Schaffens. So gesehen, haben sich
zwei gefunden, deren Geschichte und
deren Namen einzigartig sind und
deren Bestreben es ist Werte, Qualität
und (Brau-)Kunst zu pflegen – zum
Wohl des Gastes.
Mehr Infos zum „Teufelhof Basel“
unter www.teufelhof.com
Kurioses & Anekdoten
Frau Merkel zum Thema „Schlappeseppel“!
Zu einer Veranstaltung während des Wahlkampfes zur bayerischen Land-
tags- und zur Bundestagswahl war die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu
Gast in Aschaffenburg. Dabei trug sie sich in das goldene Buch der Stadt
Aschaffenburg ein. Festgehalten von dem Karikaturisten Marc Rubitzky.
Am 18. und 19. Oktober 2014 auf dem
Hofgut von Hünersdorff in Wörth am Main.
Im Mittelpunkt der zweitägigen
Veranstaltung steht das Thema
„Regionale Spezialitäten genießen“.
Jeweils von 11.00 bis 20.00 Uhr
präsentieren Erzeuger aus der Region
Churfranken nicht nur eine Vielzahl
kulinarischer Spezialitäten, sondern
laden auch zum Gespräch ein.
Eine gute Adresse für alle, die
churfränkische Spezialitäten und
Lebensfreude gnießen wollen. Denn
qualitativ
hochwertig
erzeugte
Produkte sind auch ein Stück Kultur
und schaffen eine Verbindung zur
Region, zur Natur und den Menschen,
die regionale Lebensmittel herstellen.
Neben Topweinen aus den churfränkischen Weinbaugebieten wird auch
Schlappeseppel mit seinen Bierspezialitäten vertreten sein und freut sich
darauf, mit Ihnen anzustoßen.
Auf bald beim churfranken
Genuss-Festival.
Mehr Informationen zum churfranken Genuss-Festival finden Sie
unter folgender Adresse:
www.churfrankengenussfestival.de
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Tabakanbau und Zigarren aus dem Spessart.
Aufstieg und Niedergang der Tabakindustrie in unserer Heimat.
Prozent normal. Viele Frauen verdienten in Heimarbeit dazu und rollten zu
Hause mit flinken Fingern die wertvollen Zigarren. Diese Tätigkeit ließ
sich gut mit der Familie vereinbaren,
zumal aus „Rücksicht auf Schicklichkeit und Anstand“ keine verheirateten
Frauen mehr in den Fabriken angestellt wurden. Offiziell hieß es, dies
geschehe „des Haushaltes wegen“.
Welche Kapazitäten im Kahlgrund
im Laufe der Zeit geschaffen wurden,
zeigt folgendes Beispiel aus dem
Heimatjahrbuch 1930 des Ortsteils
Brücken: Hier wurden wöchentlich von
210 Arbeitskräften 180.000 Zigarren
gefertigt. Bei einer „Fünf-Tage-Woche“
gab das eine Produktion von 36.000
Zigarren am Tag. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter konnte das nicht
ohne Folgen für ihre Gesundheit
bleiben, Lungentuberkulose war eine
häufig auftretende Krankheit.
Tabakanbau im Spessart und Kahlgrund um 1900 – Foto: www.spessartverlag.de
Tabak
ist ein edler Rohstoff. Die
großen Ballen aus Java, Brasilien und
Mexiko werden zuerst geordnet,
angefeuchtet und durchgeschüttelt.
Man entfernt die Rippen aus den
Blättern, streicht die Blätter glatt
und schichtet sie übereinander.
Anschließend kommen sie in die
Trockenstube. Dann wird es ernst.
Der „Wickelmacher“ nimmt eine
bestimmte Menge des kostbaren
Gutes und presst es in eine Form, ehe
der „Roller“ schließlich das Deckblatt
aufrollt und dem Ganzen die edle
Form gibt. Fertig ist sie – die feine
Zigarre.
Tabakpflanzen mit und bauten sie in
Plantagen an. Graf Philipp Ludwig II.
war es, der die Neubürger anno 1609
mit steuerlichen, wirtschaftlichen und
rechtlichen Privilegien anlockte und
sich dann an den sprudelnden Steuereinnahmen gütlich tat. Der Tabakanbau und seine Verarbeitung gehörten über viele Jahrhunderte hinweg
zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Hanaus. Anfang des 17.
Jahrhunderts war Hanau der Ort in
Deutschland, in dem der meiste Tabak
angebaut wurde. Sogar bis zur Messe
nach Leipzig wurden die Produkte
einige Jahrzehnte später transportiert
– für damalige Verhältnisse schon eine
strapaziöse Reise.
war das Aufkommen der Zigarrenindustrie zunächst ein Segen. Anders
als in den Städten, in denen durch
die fortschreitende Industrialisierung
mehr und mehr qualifizierte Fachkräfte
gesucht wurden, war die Landbevölkerung meist schlechter gebildet
und arm. Die Kahlgrundbahn, die
1898 offiziell in Betrieb genommen
wurde, war da ein Glücksfall für alle
Beteiligten: sie verband die ganze
Region mit Offenbach und Hanau und
so entstanden binnen weniger Jahre
große Tabakimport- und Zigarrenfabriken entlang der Bahnlinie. Die
arme Landbevölkerung bekam Arbeit
und die Fabrikanten mussten nur
geringe Löhne für die meist wenig
gebildeten Arbeitskräfte zahlen.
In Aschaffenburg und anderen Orten
der Umgebung war der Tabak-Boom
nicht so ausgeprägt. So gab es in
Aschaffenburg „nur“ sieben Fabriken,
außerdem zum Beispiel in Kleinostheim, Schweinheim und Kleinwallstadt je eine Zigarrenfabrik kleineren
Ausmaßes.
Das Ende der TabakIndustrie im Spessart.
Flüchtlinge brachten den
Tabak in den Spessart.
Die goldene Zeit des edlen Tabaks
und seiner Verarbeitung ist heute in
unseren Landstrichen längst vorbei.
Die Geschichte der Zigarrenindustrie
reicht zwar bis ins 20. Jahrhundert
hinein – erst in den 70er Jahren
schlossen die letzten Zigarrenfabriken
in Strötzbach und Dörnsteinbach.
Zwar hatte man sich seit längerer Zeit
auf die Veredelung und Spezialisierung konzentriert, auf Zulieferdienste,
Verpackungen und Wickelformen.
Lithografische Firmen stellten Banderolen und Etiketten für Zigarrenkisten her. Doch irgendwann waren
die Lohnkosten doch zu hoch
gewesen, die Konkurrenz aus Billiglohnländern zu erdrückend und der
Automatisierungsgrad zu weit fortgeschritten. Für die Handarbeit war
kein Platz mehr. Und so bleibt heute
nur noch die Erinnerung, wenn man
einen dicken Stumpen anzündet und
im dahinziehenden blauen Dunst
an längst vergessene Zeiten in der
Heimat denkt. Als die Zigarre noch
aus Hanau und selten aus Cuba kam.
Angefangen hatte alles mit den Flüchtlingen aus den Niederlanden und
der Wallonie, die den Tabak mit in
den Spessart brachten und dort
binnen weniger Jahre ein wahres
Tabak-Imperium
aufbauten. Die
Holländer brachten nicht nur die
Technik, sie brachten sogar ganze
An dieser Stelle sei auch das Buch
„Blauer Dunst und flinke Finger“
empfohlen, welches sich mit der
Geschichte des Tabakanbaus und der
Zigarrenindustrie beschäftigt. Das
reich bebilderte Werk hat 180 Seiten,
ist im CoCon-Verlag Hanau erschienen
und kostet 19,80 Euro.
Größte Zigarrenfabrikation
in Europa.
Man mag es kaum glauben, und nur
noch einigen Älteren ist es bekannt:
Nicht nur im fernen Cuba wurden
(und werden) Zigarren gedreht, im
heimischen Hanau lag einst sogar
die größte Ansammlung von Zigarrenfabriken in ganz Europa! Allein
im 19. Jahrhundert gab es weit
über 100 Zigarrenfabriken im Spessart
und den angrenzenden Regionen.
Der mittlere Kahlgrund, eine Landschaft im nordwestlichen Spessart,
war einst Zentrum der Zigarrenindustrie mit zeitweise mehr als
2000 Beschäftigten.
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Schlecht bezahlte Handarbeit.
Vor der heutigen, meist maschinellen
Fertigung wurden Zigarren noch
ausschließlich mit der Hand gerollt.
Es war eine mühsame und zumeist
schlecht bezahlte Arbeit. Für die Landbevölkerung im Kahlgrund mangelte
es wegen der meist ärmlichen Landwirtschaft an Arbeitsplätzen. Für sie
Flinke Frauenhände bevozugt.
Zeitweise arbeiteten rund um Hanau
fast 35 Prozent der Erwerbstätigen für
die Tabakindustrie. Es war ein harter
Job. Die Arbeiter, vorwiegend Frauen,
mussten im Akkord schaffen. Die
hohe Zahl von Frauen war typisch für
die Branche, eine Frauenquote von 70
Zigarrenfertigung im Kahlgrund - Foto: www.spessartverlag.de
Ausgabe 2014
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Warum tibetische Grunzochsen
gesünderes Fleisch haben.
Yak-Fleisch aus dem Bergwinkel zwischen Rhön, Vogelsberg und Spessart.
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Besonders wertvoll und es
behält über mehrere Jahre
seinen Nährwert …
... so beschreibt der anerkannte
Experte PROF. PAUL WALTER von
der Schweizerischen Gesellschaft für
Ernährung in Bern getrocknetes
Yak-Fleisch.
„Yak-Fleisch verfügt über einen hohen
Myoglobingehalt. Das bedeutet, dass
das Fleisch in der Farbe noch dunkler
ist als Rindfleisch.
Das Fleisch ist geschmackvoll, zart
und sehr mager, weil das wenige
intramuskuläre Fett nur in den äußeren Hautschichten eingelagert ist und
deshalb leicht abgetrennt werden
kann. Es zeichnet sich zudem durch
seinen hohen Protein- und Vitamingehalt aus; es enthält beispielsweise
die Vitamine B1, B2, B6 sowie Eisen
und Zink. Zudem ist Yak-Fleisch wie
Wildfleisch cholesterinarm und reich
an Spurenelementen.
Es ist aromatischer als Rindfleisch und
sein Geschmack ist angenehm.
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass Käse von den Yakrindern
gut fürs Herz ist. Denn im Vergleich
zu Käse aus der herkömmlichen Kuhmilch enthält Yak-Käse deutlich mehr
herzfreundliche, ungesättigte Fettsäuren. Gemäß dieser Studie verzögern
sie Diabetes und Arterienverkalkung,
fördern die Mineralisierung der
Knochen, senken den Körperfettgehalt
und wirken sogar krebshemmend.“
Wer zum Bio-Hof von Hans Rüffer
mehr erfahren möchte, unter
www.bergwinkel-kraeuter-yaks.de
In
Tibet, Nepal und anderen Himalaja-Ländern Yaks zu sehen, ist je
nach Trekking-Route nichts Außergewöhnliches. Yaks liefern neben
Fleisch auch Milch, Wolle, Leder und
Brennmaterial – die getrockneten
Kotfladen sind in Tibet für die Energieversorgung notwendig. Die Tiere
eignen sich aber auch als Last- und
Reittiere. Sieht man sie jedoch in
unseren Regionen, ist es immer
wieder etwas Exotisches. Doch es
gibt sie seit vielen Jahren immer
öfter in Deutschland, Österreich und
der Schweiz – Hochlandrinder, auch
Yaks oder Grunzochsen genannt. Die
zotteligen, eigenwilligen Rindviecher
sind nicht nur genügsamer als hiesige
Milchkühe – ihr Fleisch und der Käse
sind auch gesünder.
Eine Herde von 140
Grunzochsen.
Im Bergwinkel zwischen Naturpark
Rhön, Vogelsberg und Spessart züchtet
der Landwirt Hans Rüffer seit 1989
Yaks, Herford-Rinder, Ziegen, Gänse
und Hühner. Rüffer betreibt auf über
100 ha Grünland ökologische Freilandhaltung für Yaks in der Herde
und wurde 1996 als Bioland-Betrieb
anerkannt. Er verkauft lebende Yaks
an andere Züchter und natürlich das
erlesene Yak-Fleisch frisch oder als
fertige Gerichte.
Gourmets schwärmen: Das Filet ist
wunderbar zart, und die Entrecôtes
sind ein Genuss.
Hans Rüffers Herde besteht aus
140 Tieren. Schwarze, weiße und
schwarz-weiß gefleckte mit schmalen, spitzen und furchteinflößenden
Hörnern.
Wegen der komischen Laute, die sie
dauernd von sich geben, nennt man
sie auch Grunzochsen. Sie werden
das ganze Jahr im Freien gehalten und
bekommen nur im Winter Heu, von
den eigenen Wiesen, zugefüttert.
Genügsam und
widerstandsfähig.
Die asiatischen Hochlandrinder sind
eine perfekte Alternative zu einheimischem Vieh und im Unterhalt viel
genügsamer: Fünf große Yaks fressen
so viel wie eine Milchkuh. Außerdem
sind sie besser als jeder High-TechRasenmäher. Und sie brauchen auch
im tiefsten Winter keinen Stall: Yaks
können bis zu minus 60 Grad Kälte
aushalten und im Sommer 40 Grad
Wärme.
Yak-Fleisch zählt zu den exklusiven
Fleischsorten, es gibt es aber selten
zu kaufen. Durch die herausragende
Qualität und Verträglichkeit ist es
besonders beliebt.
Das sehr magere, wohlschmeckende,
protein- und vitaminreiche YakFleisch ist bestens geignet für die
Diätküche, für kreative Köche und
Menschen, die sich bewusst und nachhaltig ernähren wollen, die Massentierhaltung ablehnen und für artgerechte Haltung einstehen.
Ausgabe 2014
IMPRESSUM
Schlappeseppel Extrablatt
Schlappeseppel Extrablatt
Herausgeber:
Brauerei Schlappeseppel GmbH
Aschaffenburger Str. 3–5
63762 Großostheim
Tel.: 0 60 26 / 50 9-0
Schlappeseppel ist ein
Tochter-unternehmen der
Eder & Heylands Brauerei.
Verantwortlich für Inhalt
und Redaktion:
Friedbert Eder
Redaktion und Gestaltung:
well! Werbeagentur GmbH,
Großostheim
Fotos:
Bildarchiv Schlappeseppel,
well! Werbeagentur GmbH,
Biohof Rüffer, Shutterstock
Bildarchiv, Fotolia Bildarchiv
Marc Rubitzky, Teufelhof Basel
www.brewmeister.co.uk
Spessartverlag Erwin Kraus
Deutscher Brauerbund
Seite 7
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Volltreffer!
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Neues für
Schlappeseppel
Fans & Sammler
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Der Klassiker
„Seppel‘s Filzpantoffeln“
Bald rollt wieder der Ball, und die Fußball-Fans werden mit viel Leidenschaft
und Herzblut die Spiele der FußballWeltmeisterschaft vom 12. Juni bis
13. Juli verfolgen. Ob vor dem häuslichen Fernseher oder im Garten mit
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fehlen, um auf die Tore unserer Mannschaft anzustoßen.
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Ihre Meinung ist uns wichtig!
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Kasten Schlappeseppel Ihrer Wahl.
Mit jeder Ausgabe unseres Schlappe- Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und Schlappeseppel
seppel Extrablatts möchten wir Ihnen
Interessantes und Amüsantes rund um
das Thema Bier vorstellen. Um jedoch
noch besser auf die Interessen und
Wünsche der Schlappeseppel-Extrablatt-Leser eingehen zu können und
um die Verbreitung zu optimieren, ist
uns Ihre Meinung wichtig.
beantworten Sie uns nachstehenden
Fragen. Wir freuen uns auf Ihre
Meinung und bedanken uns für Ihre
Teilnahme.
Sie können uns Ihre Antworten per Post
mit ausgeschnittenem Frage-Coupon
senden oder online antworten.
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Eder & Heylands Brauerei
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Aschaffenburger Straße 3–5
63762 Großostheim
oder online unter
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bezüglich einer Veröffentlichung informieren.
bitte ausschneiden und an die Brauerei senden
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verbesserungsfähig
Meine Anregung:
Wie haben Sie das Extrablatt erhalten?
 Als Beilage in der Tageszeitung
 Bei meinem Getränkehändler
 In der Gastronomie
 Anderweitig
Seite 8
Welche Themen würden Sie interessieren?
 Regionale Geschichten rund ums
Bier und den Menschen
 Biergeschichten aus aller Welt
 Gesundheit und Ernährung
 Braukunst und Technik
 Historisches und Kurioses
 Aktuelles und Wissenschaftliches
 Typisches aus der Welt
des Schlappeseppel
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Möchten Sie das Schlappeseppel Extrablatt künftig zugesendet bekommen?
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2014. Die Gewinner erhalten die Gutscheine auf
dem Postweg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ihre Daten werden nur zum Zwecke der Verlosung
der Gewinne gespeichert. Sie werden nicht an
Dritte weitergegeben.
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