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Einleitung Frischinstallation: Was in welcher reihenfolge, und was

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Einleitung
Windows-XP hat bald ausgedient würden viele sagen. Denn
schließlich soll ja mitte dieses Jahres Windows-Vista
erscheinen, der nachfolger von XP der mit einer schnellen
Suchfunktion, die bei Mac-OS abgeguckt wurde, und einem
sehr stilistischen auftreten, zum Beispiel
fensterdekorationstranzparenz, die bei Linux schon vor zwei
Jahren möglich war, und einer vernünftigen Konsole, wie sie
es bei Linux/Unix schon einigen Jahren gibt, glänzt. Trotz
vielen als innovationen hingestellten Dingen, die es
eigentlich schon gibt, wird es wohl ein recht gutes
Betriebssystem sein. Denn aufgrund des Abguckens,
werden sehr gute Dinge mit in das neue Betriebssystem mit
einfließen. Trotzdem: Auf halbwegs aktuellen Rechnern läuft Vista schon nicht mehr ganz so gut.
Und warum nicht XP weiter verwenden? Viele Dinge, die nur wenige Menschen wissen, erkläre ich
in diesem Artikel: Wie man XP schneller macht, unnötige Dateien löscht, Einstellungen in der
Registery vornimmt und vieles mehr: All das habe ich in diesem Artikel zusammengestellt.
Frischinstallation: Was in welcher reihenfolge, und was nicht installieren
Die Windows-Installation erklärt sich eingentlich von selbst: CD-Einlegen, [ENTER] drücken und
warten. Dann Lizenz akzeptieren und danach Formatieren und Installieren. Nach der Installation
sollten als Erstes die Treiber für die auf dem Mainboard verankerten komponenten installiert
werden. Danach die Grafikkartentreiber und Sound. Auch bei Onboardlösungen für Grafik und
Sound diese Reihenfolge beibehalten. Danach kommt die Software. Aber bittte nur das, was man
wirklich Braucht:
1. Utilities: Webbrowser, Messenger, E-Mail-Programm, Acrobat-Reader und so'n kleinkram
2. Arbeitssoftware: Für einen Games-PC heißt das die Spiele. Also die Software für den/die
Anwendungszweck(e) des PC's.
3. Dann noch kleinere Tool, wie zum Beispiel einen Media-Player, CD-Ripper oder so.
4. Sicherheit: Anti-Spyware, Virenscanner, Firewall
Was nicht auf den Rechner gehört ist:
1. Tools, die man nicht braucht: Die einstellungen Vornehmen, die man auch selber zum
Beispiel in der Systemsteuerung vornehmen könnte.
2. Schadprogramme: Keine Software installieren, die RootKits, Spyware oder gar Viren
enthalten könnten.
Viele Einstellungen, die solche Tools aus [1] vornehmen kann man über die Anzeigeeinstellungen
bzw. in der Systemsteuerung unter System vornehmen. Unnötige Programme belasten nur die
Registry und verlangsamern das System: Recourcen, die hinterher bei den Applikationen fehlen!
Dieser Reg-Müll kann langfristig auch ein Grund sein formatieren zu müssen oder auch abstürze in
Form von Bluescreens verursachen.
Leistungsoptimierung: Autostart ausmisten und Protokolle
wegschmeißen
Um unnötige Autostart-Einträge zu entfernen, muss zu erst der Befehl "msconfig" ausgeführt
werden. Einfach [Windowstaste] + [R] drücken
und im folgenden Ausführen-Dialog msconfig
eingeben. Dann im sich darauf öffnenden Fenster
in den Register "Autostart" wechseln. Zuerst die
Checkbox vor "Microsoft-Dienste ausblenden"
aktivieren und sich die Liste der jetzt noch
angezeigten vornehmen. Es sollten nur noch
Autostarteinträge Aktiviert sein, die auch wirklich
benötigt werden. Das sind Virenscanner und
vielleicht noch ein Programm wie Spybot
TeaTimer, der änderungen an der Registery überwacht. Alles Andere kann weg, also das häckchen
davor wegmachen. Allerdings dürfen keine Dienste wie den für den Grafik oder Soundtreiber
deaktiviert werden.
Protokolle Wegschmeißen: Um den Verlauf zu leeren muss man den Rechner im Abgesicherten
Modus starten. Dazu während der Laufwerkerkennung (vor dem eigentlichen Bootvorgang) [F8]
drücken. Dann Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung auswählen und auf
[ENTER] drücken. Nachdem Windows hochgefahren wurde (erkennt man an der geöffneten
Konsole, sonst ist nichts da, außer der Message in den vier ecken "Abgesicherter Modus") sollte
man in der Konsole den Befehl cd C:\ eingeben um in das Stammverzeichnis zu wechseln.
Danach folgende Zeichenfolge del index.dat /s . Der Parameter /s dient dazu alle Dateien
in allen unterverzeichnissen zu löschen. Natürlich nur, die index.dat heißen. In diesen Dateien
werden nämlich alles Adresseingaben und Dateiaufrufe des Windows-Explorers protokolliert. So
kann man nicht mehr nachweisen, was am PC getrieben wurde. Und so wird auch ein klein Wenig
das System entschlankt.
Registery-Cracks
Viele Einstellungen kann man – wie gesagt
– ohne Hilfe von registerybelastenden Tools
durchführen. Viele Einstellungen, eigentlich
alle, aber manche ausschließlich wenn man
keine Software installieren will, kann man in
der Registery vornehmen, die nicht in der
Windows-Systemsteuerung zu finden sind.
Hier habe ich nicht alle, das wäre ja auch
ein bisschen viel, sondern meiner Ansicht
nach sinnvolle Cracks aufgelistet. Um sie anzuwenden muss [Windowstaste] + [R] gedrückt
werden und, diesmal, regedit eingegeben und bestätigt werden. Dann erscheint der RegisteryEditor. (Auf der nächsten Seite Abgebildet) Er ist wie der Windows-Explorer Aufgebaut. Links die
Ordnerstruktur, rechts der Inhalt der Ordner. Wenn man mal einen Schlüssel oder DWORT-Wert
(Beides sind soetwas wie Dateitypen in der Registery) nicht findet, kann man einfach [STRG] + [F]
drücken um die Registery nach diesen zu durchsuchen. In der Registery ist es wichtig Zeichen
immer richtig einzugeben. Groß- und kleinschreibung müssen Beachtet werden, sowie immer das
richtige Verzeichnis zu wählen. Denn bei manchen Namen muss man schon mal 10mal lesen, um
sie richtig einzutippen.
In der unten stehenden Tabelle sind die Orte der zu erstellenden Schlüssel etc. in der ersten
Spalte, in der zweiten der Typ, in der dritten der Name, in der vierten der Wert, und in der fünften
die Funktion/Wirkung zu sehen. Um einen Eintrag zu erstellen muss man im linken Teil des
Registery-Editors an den Ort navigiern und auf den letzten genannten Ordner klicken, damit der
Inhalt im Rechten Teil erscheint. Dann im rechten Teil mit der [MAUSTASTE L] klicken und im
kontextmenü auf Neu > und dann den Typ (ist in der Tabelle ja nachzulesen) auswählen. Darauf
erscheint der neue Eintrag und man muss den Namen eingeben. Der ist ebenfalls in der Tabelle
nachzulesen. Nach der Eingabe des Namens Doppelklick auf das Element oder wenn Markiert
einfach [ENTER] um den Wert zu setzten.
Noch einige spezifische Infos zu speziellen
Cracks:
Zum Tipp "Papierkorb entfernen": Durch das
entfernen des Papierkorbs vom Desktop wird seine
Funktion nicht deaktiviert. Gelöschte Dateien landen
weiterhin im Papierkorb. Um auch seine Funktion zu
deaktivieren, muss man, natürlich bevor man ihn
vom Desktop entfernt, auf den Papierkorb mit der
rechten Maustaste klicken und dann Eigenschaften
auswählen. Dann die Checkbox vor Dateien
sofort löschen aktivieren und auf Übernehmen.
So werden alle Dateien sofort gelöscht.
Zum Tipp "Autostart Deaktivieren": Die
Autostart-Funktion für Laufwerke kann mit dem
entsprechenden Wert nicht nur komplett
ausgeschaltet, sondern auch gezielt definiert werden. Um den Wert auszurechnen, kann man die
nachfolgende Tabelle benutzen. Die Spalte "Binär" muss mit der Spalte "Dezimal" multipliziert
werden. Die Ergebnisse in der Spalte "Produkt" müssen Summiert werden und das Ergebnis in den
entsprechenden Schlüssel in der Registery eingetragen werden. In der Tabelle ist die
Standarteinstellung von Windows-XP zu sehen.
Bit Autostart für
Binär
Dezimal
Produkt
7 Reserviert, immer gesetzt
1
128
128
6 RAM-Disk
0
64
0
5 CD-ROM
0
32
0
4 Netzlaufwerke
1
16
16
3 Festplatten
0
8
0
2 Wechselmedien
0
4
0
1 Laufwerke ohne ROOT
0
2
0
0 Unbekannte Laufwerkstypen
1
1
1
Summe 145
Zum Tipp "Weitere Schriften für die Konsole registrieren": Eigentlich steht es auch in der
Tabelle: Aber nur noch mal zum Verständnis: Die erste Schrift in der Registery hat eine 0 als
Name, die zweite 00 und alle folgenden pro weitere Schriftart eine Null mehr als Name.
Anwenden kann man die Schriften, wenn man in der Titelleiste der Konsole im Kontextmenü auf
Eigenschaften geht und dann unter Schriftart, die gewünschte auswählt.
Hier nun die Tabelle mit den Cracks:
Ort
Typ
Name
Wert
Funktion
HKEY_CURRENT_U REG_DWORD
SER\Software\Micro (DWORD-Wert)
soft\Windows\Curre
ntVersion\Polices\E
xplorer
NoDriveTypeAutoRu 255 (Dezimal)
n
Deaktiviert den
Autostart für alle
Laufwerke
HKEY_CURRENT_U REG_SZ
SER\Software\Micro (Schlüssel)
soft\Windows\Curre
ntVersion\Explorer\
CabinetState
Use Seach Asst
no
Such-Assistenten
von Windows-XP
deaktivieren und
von 2000
wiederbeleben
HKEY_CURRENT_U
SER\Control
Panel\Desktop
AutoEndTasks
1
Beendet hängende
Prozesse vor dem
Herunterfahren
ohne Nachfrage
HKEY_CURRENT_U REG_DWORD
SER\Software\Micro (DWORD-Wert)
soft\windows\Curre
ntVersion\Polices\N
onEnum
{645FF040-5081101B-9F0800AA002F954E}
1
Entfernt den
WindowsPapierkorb vom
Desktop
HKEY_CURRENT_U REG_DWORD
SER\Software\Micro (DWORD-Wert)
soft\Windows\Curre
ntVersion\Polices\E
xplorer
StartMenuLogoff
0
Blendet die
AbmeldenSchaltfläche aus
dem Modernen
Startmenü aus
HKEY_LOCAL_MAC REG_SZ
HINE\Software\Micr (Schlüssel)
osoft\Windows
NT\CurrentVersion\
Console\TrueTypeF
ont
000
(Eine Null mehr,
pro weitere
Schrifart)
Courier New
Registriert weitere
(oder andere
Schriftarten für die
Schriftarten, bei
Windows-Konsole
denen jedes
Zeichen gleich breit
ist)
REG_DWORD
(DWORD-Wert)
Schlusswort
Wie man sieht kann man ohne viel Know-How, jedenfalls mit Hilfe dieses Artikels, das System gut
einstellen. (Viele weitere Tipps zu Windows-XP und generell zu Computern finden sich auf
www.peter-folta.eu.tp.)Ein gezwungener Windows-User, der Aufgrund von fehlenden Treibern
oder fehlender Spezialsoftware nicht auf andere Plattformen wechseln kann, ist so vielleicht
weniger unzufrieden, wenn nicht sogar zufrieden. Wer zufrieden oder zumindest überzeugt
mit/von seiner Plattform >WINDOWS< ist, ist so vielleicht noch mehr überzeugt. Natürlich sind die
Infos aus diesem Artikel für Profis nichts neues: Aber ein Profi hätte sich den Artikel ja auch nicht
durchlesen müssen, wenn er sich an dieser Stelle darüber beklagt. Ach ja, damit MS nicht böse auf
GENOTIX wird: Microsoft® und Windows® sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft
Cooperation.
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