close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Die CAD--Revolution und was sie für Sie bedeutet - PTC.com

EinbettenHerunterladen
 Die CAD-Revolution...
...und was sie für Sie bedeutet
Von: Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Einführung CAD ist langweilig, schwerfällig und überholt.
Ich kann mich mit absoluter Klarheit an den Augenblick
erinnern, als mir dieser Gedanke zum ersten Mal durch den
Kopf ging. Es war auf einer Analysten-Veranstaltung während
der Besprechung eines Produktupdates. Der Produktmanager
erklärte gerade eine von etwa tausend neuen Funktionen der
aktuellsten Version dieses speziellen CAD-Tools. Er ging bis
ins kleinste Detail. Und das, obwohl keine der Funktionen
bahnbrechende Neuerungen enthielt. Ich wünschte, ich könnte
sagen, diese eher langweilige Besprechung wäre eine
Ausnahme gewesen und nicht die Regel, doch das entspräche
nicht der Wahrheit. Im Grunde kann man sagen: CAD ist die
Software-Anwendung, die von der Innovation übergangen
wurde. Zumindest eine Zeit lang.
Aber diesmal ist etwas anders. Es geht nicht um das übliche
Gerangel unter den Softwareanbietern. Es geht nicht nur
darum, den CAD-Spezialisten die aktuellsten und besten
Funktionen an die Hand zu geben. Und es geht nicht nur
um die Details bei technischen Zeichnungen. Es werden
Möglichkeiten diskutiert, die Tools für Skizzen und
Modellierung für völlig neue Aufgaben zu verwenden.
Es ist auch davon die Rede, dass alle Prozesse neu gestaltet
werden sollten. Einige neue Anwendungen für CAD sind einfach
großartig. Allerdings sind sie bei aller Großartigkeit auch
ziemlich verwirrend. Warum sollten unerfahrene Benutzer
CAD verwenden? Wo liegt der Vorteil? Wird das Ganze vielleicht
Probleme mit sich bringen? Fragen über Fragen.
Vor einigen Jahren begann dann die Revolution. Google machte
Sketchup massentauglich. Spaceclaim begann, 3D für einen
breiteren Benutzerkreis als die traditionellen CAD-Benutzer
interessant zu machen. Siemens PLM stellte beide
Modellierungsparadigmen mit der neuen Synchronous
Technology zur Verfügung. Autodesk begann, mit neuer
Technologie im Bereich Fusion zu experimentieren. Und erst
kürzlich hat PTC versprochen, dass durch Creo die Welt nie
wieder so sein wird, wie sie einmal war. Und auf einmal ist
CAD wieder ein spannendes und heiß diskutiertes Thema.
Zum Glück gibt es zu diesem Thema eine Reihe von
E-Books. Sie bieten konkrete Informationen dazu, wie die
aktuelle CAD-Revolution sich auf die verschiedenen Funktionen
einzelner Mitarbeiter und somit auf ihr Unternehmen auswirkt.
Daher sollten Sie ruhig etwas Zeit zum Lesen einplanen. Es hat
zwar etwas gedauert, aber letzten Endes ist CAD es wieder
wert, sich damit zu befassen. Chad Jackson ist Gründer und
Firmenchef von Lifecycle Insights,
einem Forschungs- und
Beratungsunternehmen, das
Untersuchungen zu den für die
technische Entwicklung wichtigen
Themen durchführt. Die
Untersuchungsergebnisse werden
unter engineering-matters.com
veröffentlicht. Sie können Chad
entweder per E-Mail oder unter
+1 (512) 284-8080 erreichen.
Abonnieren 2
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Ein vielversprechender, aber
schwieriger Weg...
Paradigma der KE-Historie Damit wir die Auswirkungen der CAD-Revolution vollständig
begreifen, ist es wichtig, die Funktionsweise und die
Auswirkungen dieser Technologie zu verstehen. Daher folgt
an dieser Stelle ein kurzer Überblick über die Grundlage des
herkömmlichen CAD, den Modellaufbau oder das Paradigma
der KE-Historie.
 Die Bausteine für ein 3D-Modell sind durch Parameter
festgelegte geometrische Konstruktionselemente (KEs).
Bei einigen Beispielen handelt es sich um skizzenbasierte
Profilkörper und Rundungen.
 Die KEs werden in eine verlaufsbasierte Reihenfolge
gebracht. Aufeinanderfolgende KEs verwenden oftmals
die Geometrie der vorhergehenden KE als Referenz,
wodurch ein Netzwerk aus Abhängigkeiten zwischen
übergeordneten und untergeordneten Elementen
entsteht.
 Die KEs können geändert werden, indem parametrische
Bemaßungen oder Variablen durch dynamisches Drücken
und Ziehen der Geometrie bearbeitet werden.
 Die Änderungen sind jedoch auf die ursprünglichen
KE-Definitionen begrenzt, die zum Erstellen der
Geometrie verwendet wurden.
Die Funktionsweise dieses Technologieparadigmas birgt
für den Benutzer einige Implikationen.
 Die parametrische Steuerung und die Abhängigkeiten
innerhalb des Modellaufbaus ermöglichen intelligente
Reaktionen auf Änderungen sowie eine leistungsstarke
Entwurfsautomatisierung. Modelle können automatisch
abgewandelt werden, um verschiedene
Produktkonfigurationen zu berücksichtigen.
 Dieser Vorteil hat jedoch seinen Preis. Spezifisches
Fachwissen und Kenntnisse müssen erworben und
gepflegt werden, um Modelle basierend auf dem
Netzwerk aus KEs erstellen und bearbeiten zu können.
Modellierung mit
KE-Historie  Geometrieerstellung
durch KEs
 Persistente KE-Definitionen
 Rekonstruktion der Geometrie
in Abfolge der Historie
 Geometrieerstellung durch
Einzelschritte
 Persistente
Geometrietopologie
Geometrieerstellung
Geometriemanipulation
Parametrisch
 Änderungen durch explizite
Bearbeitung der
Bemaßungen oder Variablen
KE-basiert
 Änderungen über
vorhandene KEDefinitionen. Änderungen
werden auf abhängige KEs
übertragen.
Abonnieren Explizite
Modellierung 3
Auswahl/Rückschluss
 Änderungen durch
Drücken/Ziehen der
Geometrie, mithilfe von
Ziehpunkten usw.
Drücken oder Ziehen
 Änderungen an explizit
ausgewählten oder abgeleiteten
Teilen der Geometrie
Direkte Manipulation
 Direkte
Geometriemanipulation mit
Aktionen
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Ein Weg, der weniger Hindernisse
bereit hält
Direkte und explizite
Paradigmen Welche Alternative gibt es also zum Paradigma der
KE-Historie? Die Antwort ist eine Kombination aus expliziten
und direkten Paradigmen, die bereits seit einiger Zeit
eingesetzt wird. Und so funktioniert es:


Modellierung mit
KE-Historie Geometrie kann mithilfe von KEs oder mithilfe
von Einzelschritten erstellt werden. In letzterem Fall
wird statt der verlaufsbasierten Reihenfolge der KEs
die geometrische Topologiedefinition beibehalten.
Aus diesem Grund gibt es kein Netzwerk aus
Abhängigkeiten zwischen den einzelnen KEs.
Die Bearbeitung einer Geometrie erfolgt in zwei
Schritten. Zunächst wählt der Benutzer die zu ändernde
Geometrie aus. Dabei kann die geometrische
Durchdringung verwendet werden, eine Funktion,
die automatisch ermittelt, welche anderen Aspekte
ebenfalls geändert werden müssen. Anschließend
verwendet der Benutzer vor allem die Funktionen
zum Drücken/Ziehen, um die Geometrie zu bearbeiten.
Alternativ können auch parametrische Modifikationen
der Geometrie vorgenommen werden.
 Geometrieerstellung
durch KEs
 Persistente
KE-Definitionen
 Rekonstruktion der
Geometrie in Abfolge der
Historie

Parametrisch
 Änderungen durch
explizite Bearbeitung der
Bemaßungen oder
Variablen
Es bedarf lediglich eines geringen Maßes an
Fachwissen, um dieses Modellierungsparadigma
verwenden zu können. Es muss kein Netzwerk aus
abhängigen KEs berücksichtigt werden.
Ohne ein Netzwerk aus abhängigen KEs gibt es keine
Grundlage für eine Automatisierung oder intelligente
Reaktionen auf Änderungen. Diese Modelle können
somit nicht automatisch abgewandelt werden.
KE-basiert
 Änderungen über
vorhandene KEDefinitionen. Änderungen
werden
auf abhängige KEs
übertragen.
Abonnieren  Geometrieerstellung
durch Einzelschritte
 Persistente
Geometrietopologie
Geometrieerstellung
Geometriemanipulation
Auch dieses Verfahren bringt bestimmte Implikationen
mit sich.

Explizite
Modellierung
4
Drücken oder Ziehen
 Änderungen durch
Drücken/Ziehen der
Geometrie, mithilfe von
Ziehpunkten usw.
Auswahl/Rückschluss
 Änderungen an explizit
ausgewählten oder
abgeleiteten Teilen der
Geometrie
Direkte Manipulation
 Direkte
Geometriemanipulation
mit Aktionen
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Der Status Quo des traditionellen
CAD-Verfahrens
Die neuen Regeln der CAD-Revolution
Durch eine technologische Revolution ist die Diskussion um
CAD wieder aufgelebt. Die Menschen begannen, Fragen zu
stellen. Waren die alten Annahmen bezüglich CAD noch immer
gültig? Und nachdem einige Aspekte, die jahrelang nicht in
Frage gestellt wurden, neu durchdacht wurden, entwickelte
sich eine neue Einstellung.
 2D-CAD ist ein legitimes Konstruktionstool. Verstehen
Sie mich nicht falsch. Niemand möchte wieder anfangen,
manuelle 2D-Zeichnungen zu erstellen. Jedoch wurde
erkannt, dass es einen großen Unterschied zwischen
dem Entwerfen und dem Dokumentieren von Produkten
gibt. Und in diesem Fall ist die Verwendung von 2D ein
absolut legitimes Mittel, um Konzepte zu erstellen,
Entwürfe zu entwickeln und auszuarbeiten und
Entscheidungen hinsichtlich der Entwürfe zu treffen.
 Es können einander ergänzende
3D-Modellierungsparadigmen verwendet werden.
Viele Mitarbeiter der Branche stimmen darin überein,
dass jedes Modellierungsparadigma seine Stärken und
Schwächen hat. Und interessanterweise sind die Stärken
des einen Paradigmas die Schwächen des anderen.
Der neue Ansatz besteht darin, das Beste aus beiden
Paradigmen zu nutzen, wobei zwischen beiden
gewechselt und das für den jeweiligen Auftrag geeignete
Paradigma ausgewählt werden kann. Es geht nicht länger
um eine Grundsatzfrage. Beide Varianten können
genutzt werden.
In dem Maße, wie die Modellierungstechnologie ausreifte,
bildete sich ein grundlegender Konsens bezüglich der
ursprünglichen Ideen, die hinter der Verwendung von CAD
standen. Und im Laufe der Zeit haben sich aus diesem Konsens
einige Annahmen entwickelt. Annahmen, die praktisch niemand
mehr in Frage stellte. Sie sind im Folgenden aufgelistet.
 2D-CAD ist etwas für Hinterwäldler. Das klingt nicht
gerade professionell, war aber jahrelang die
vorherrschende Meinung innerhalb der Branche.
Die Verwendung von 2D-CAD wurde stets als
Zwischenschritt auf dem Weg zu 3D-CAD gewertet.
Benutzern, die bei 2D blieben, wurde nachgesagt, sie
würden sich vor dem Unausweichlichen drücken. Mit der
Zeit hat sich eine deutliche Stigmatisierung im
Zusammenhang mit 2D herausgebildet. Und diese
Meinung hielt sich eisern.
 Man wählt ein 3D-Modellierungsparadigma und
bleibt dann dabei. Im Großen und Ganzen wurden das
Paradigma der KE-Historie und das direkte Paradigma als
einander ausschließend angesehen. Viele Unternehmen
entschieden sich für eine Variante und blieben dann
dabei, unabhängig davon, welche Vorteile oder
Verfügbarkeit die zweite Möglichkeit ihnen bot.
Manchmal ging es sogar so weit, dass Befürworter der
jeweiligen Seiten leidenschaftlich diskutierten. Für viele
Benutzer wurde die Diskussion zu etwas Persönlichem.
Abonnieren 5
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Was bedeutet dies für CAD-Experten?
Umsetzen der Wiederverwendbarkeit
Für CAD-Experten geht es bei der neuen Vision von CAD um
Flexibilität und Leistung. Die direkte Modellierung kann
eingesetzt werden, um vorhandene Modelle zu bearbeiten und
die Modelle anderer Benutzer wiederzuverwenden, ohne dass
sie neu erstellt oder zeitaufwändig korrigiert werden müssen.
Die KE-Historie-Modellierung kann eingesetzt werden, um
Geometrie explizit zu definieren oder die Modellierung
programmatisch zu automatisieren. Der größte Vorteil liegt
jedoch darin, dass beide Paradigmen sich gegenseitig ergänzen
und somit den Benutzern stets die richtigen Tools zur richtigen
Zeit zur Verfügung stehen.
Wenn wir eines über CAD-Experten wissen, dann dass sie das
Paradigma der KE-Historie perfekt beherrschen. Sie haben
gelernt, Netzwerke aus abhängigen KEs zu erstellen und darin
zu navigieren, und sie können die Ursachen von Problemen
ermitteln. Sie beherrschen ganz einfach ihr Handwerk.
Das teilweise erfüllte Versprechen der Wiederverwendbarkeit
Einer der großen ursprünglichen Vorteile der KE-Historie
besteht in der Wiederverwendbarkeit. Es geht darum, ein
vorhandenes Modell durch Änderungen in ein neues Modell
umzuwandeln. Doch manchmal treten Probleme auf. Bei
instabilen Modellen können kleine Abänderungen eine
Kettenreaktion aus Fehlern innerhalb des Netzwerks aus
abhängigen KEs in Gang setzen.
Wenn genug Zeit zur Verfügung steht, können CAD-Experten
die Fehler identifizieren und beseitigen. Manchmal besteht die
schnellere Lösung jedoch darin, das Modell teilweise oder
vollständig neu zu erstellen. In jedem Fall verbringen sie
jedoch wertvolle Zeit mit der Fehlerbehebung und
Ausbesserung von Modellen, anstatt mit der Arbeit an neuen
Modellen zu beginnen.
Einige abschließende Bemerkungen für CAD-Experten
Es besteht kein Zweifel, dass CAD-Experten Modelle reparieren
und neu erstellen können, damit diese für neue Entwürfe
verwendet werden können. Doch könnten sie ihr Fachwissen
nicht besser einsetzen? Durch die Verwendung von einander
ergänzenden Modellierungsparadigmen können sie ihr Ziel auf
dem direktesten Weg erreichen. Und somit bleibt ihnen mehr
Zeit, ihr Fachwissen für die Modellierung neuer Teile und
Produkte einzusetzen.
Probleme beim
traditionellen CAD Beim Paradigma der KEHistorie müssen CADExperten oftmals Modelle
reparieren oder neu
erstellen, bevor sie sie
wiederverwenden können.
Grund hierfür sind die
komplexen
Abhängigkeiten zwischen
den KEs. Abonnieren 6
Veränderung im Zuge
der CAD-Revolution Vorteile und Nutzen Die Funktionen der direkten
und expliziten Paradigmen
ermöglichen eine schnelle
und problemlose Bearbeitung
vorhandener Modelle, ohne
dass Konstruktionselemente
geändert werden müssen. Die Zeit, welche CADSpezialisten normalerweise
für die Reparatur oder
Neuerstellung vorhandener
Modelle aufwenden, kann
nun für neue Projekte
genutzt werden. Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Mehr Wiederverwendbarkeit, mehr Unabhängigkeit
Was bedeutet dies für CAD-Manager?
Für CAD-Manager liegt ein großer Vorteil der CAD-Revolution
in der Möglichkeit für mehr Vorhersagbarkeit bei der
Wiederverwendung von Entwürfen. Das direkte
Modellierungsparadigma bietet neue Tools für die Bearbeitung
von Geometrie, ohne dass schwerwiegende Fehler befürchtet
werden müssen.
Doch es gibt noch weitere Vorteile für CAD-Manager
als lediglich die Wiederverwendbarkeit. Ein Aspekt der
CAD-Revolution besteht darin, dass zahlreiche andere Benutzer
künftig produktiver mit CAD arbeiten können. Das bedeutet,
die endlose Liste von Hilfeanfragen kann deutlich reduziert,
eventuell sogar ganz vermieden werden.
Zweifelsohne hatten es die Manager während der Rezession
nicht einfach. Teams, die auf möglichst viele Mitarbeiter im
CAD-Bereich angewiesen waren, hatten sehr unter den
Personaleinsparungen zu leiden. Wenn beinahe alle Projekte
über zu wenig Mitarbeiter verfügen, ist Produktivität von
entscheidender Wichtigkeit.
Unvorhersehbarkeit untergräbt Produktivität
An einigen Tagen macht es den Mitarbeitern Spaß. An anderen
Tagen nicht. Doch eines bleibt immer gleich: Die Bearbeitung
von Modellen mithilfe des Paradigmas der KE-Historie ist ein
äußerst komplizierter Vorgang. Es lässt sich kaum
voraussagen, ob ein Team einen alten Entwurf in einen neuen
umwandeln kann oder ob es einen gänzlich neuen Entwurf
erstellen muss. Dadurch wird es sehr schwer, Zeitpläne
einzuhalten.
Und obwohl es den Mitarbeitern nichts ausmacht, anderen zu
helfen, ist die Liste derjenigen, die Hilfe mit CAD benötigen,
einfach zu lang. Da gibt es einen Konstruktionsingenieur, der
ein neues Konzept modelliert, einen Analysten, der ein Modell
für die Simulation vorbereitet, oder einen Fertigungsingenieur,
der herausfinden muss, wo der Fehler in seinem Modell liegt.
Dabei kann die Produktivität schon mal auf der Strecke bleiben.
Probleme beim
traditionellen CAD Mit dem Paradigma der
KE-Historie ist die
Möglichkeit einer
Wiederverwendung
vorhandener Entwürfe nur
schwer vorhersagbar.
Zudem benötigen andere
Benutzer häufig Hilfe bei
Modellierungsaufgaben. Veränderung im Zuge
der CAD-Revolution Die Funktionen der direkten
und expliziten Paradigmen
ermöglichen eine höhere
Wiederverwendbarkeitsrate
und dadurch eine bessere
Vorhersagbarkeit. Besser
zugänglichere Formen von
CAD ermöglichen es anderen
Benutzern, unabhängig zu
arbeiten. Einige abschließende Bemerkungen für CAD-Manager
CAD-Manager sehen sich zwei großen Problemen gegenüber,
die hinderlich für die Produktivität sind: einerseits die
Unvorhersagbarkeit der Wiederverwendungsmöglichkeit
eines Entwurfs und andererseits die Hilfegesuche anderer
Benutzer bei CAD-Aufgaben. Die CAD-Revolution hat
beide Aspekte berücksichtigt. Die Tools des direkten
Modellierungsparadigmas sind speziell auf die
Wiederverwendbarkeit von Entwürfen ausgerichtet. Die Idee
hinter der CAD-Revolution ist es, Benutzern die richtigen
Tools für ihre jeweilige Funktion an die Hand zu geben.
Vorteile und Nutzen Wenn CAD-Experten und
anderen Benutzern stets
die richtigen Tools für die
richtigen Aufgaben zur
Verfügung stehen, spart
dies Zeit und macht die zu
bewältigende Arbeitslast
viel vorhersagbarer. Abonnieren 7
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Was bedeutet dies für
Produktingenieure?
Produktive Entwurfskonzepterstellung
ohne Schulungsbedarf
Den Produktingenieuren bietet die CAD-Revolution die
Möglichkeit, Konzepte zu erstellen, ohne dass sie gleich zum
CAD-Experten werden müssen. Da der Unterschied zur
Verwendung von 2D-Skizzen oder der direkten Modellierung
nicht sehr groß ist, benötigen die Produktingenieure kein
detailliertes Fachwissen, um ihre Konzepte zu erstellen.
Darüber hinaus sind diese Modellierungsmethoden auch in das
Paradigma der KE-Historie integriert, sodass CAD-Experten
daraus detaillierte Modelle erstellen können. Es besteht also
keine Notwendigkeit mehr, im Alleingang Konzepte zu
erstellen.
Produktingenieure haben es heute nicht leicht. Sie müssen
verschiedenste Aufgaben in unterschiedlichen
Arbeitsumgebungen wie dem Schreibtisch, dem Testlabor oder
dem Fertigungsbereich ausführen. Und zwischendurch sollen
sie auch noch Ideen und Konzepte im Handumdrehen
entwickeln, damit andere Mitarbeiter aktiv werden können.
Entwurfskonzepte im Alleingang
Wie lassen sich Entwurfskonzepte am besten erstellen? Es schien
immer so, als wäre 3D-CAD aufgrund der Möglichkeit, einzelne
Entwurfsschritte schnell zu analysieren, die perfekte Lösung.
Doch dieses Potenzial wurde niemals voll ausgeschöpft. Die
Produktingenieure sind ständig darum bemüht, ihre
verschiedenen Aufgaben im Rahmen des Lebenszyklus ihrer
Produkte unter einen Hut zu bringen. Aus diesem Grund
verwenden sie Anwendungen, darunter auch CADAnwendungen, nur gelegentlich. Somit fehlt ihnen einfach die
Zeit, um sich die Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen, die
für eine effektive Nutzung des Paradigmas der KE-Historie
erforderlich sind. Stattdessen greifen die Produktingenieure
oftmals auf einfachere und schnellere 2D-CAD-Lösungen
zurück, auch wenn diese weniger angesehen sind.
Einige abschließende Bemerkungen für Produktingenieure
Traditionelle CAD-Anwendungen haben den
Produktingenieuren stets große Vorteile beim Erstellen ihrer
Konzepte versprochen. Doch fehlt den Ingenieuren einfach die
Zeit, CAD-Experten zu werden. Bei der CAD-Revolution werden
die Tools aus 2D-Anwendungen und dem direkten Modellieren
verfügbar gemacht, sodass die Ingenieure auf produktive Weise
und ohne zusätzliche Schulungen ihre Konzepte erstellen
können. Oder einfacher ausgedrückt: CAD wurde für die
Produktingenieure nutzbar gemacht. Probleme beim
traditionellen CAD Die für das Paradigma der
KE-Historie erforderlichen
Kenntnisse sind für
Ingenieure, die CAD nur
gelegentlich verwenden, zu
umfassend. Oft verwenden
sie stattdessen 2DEntwurfstools und
erhalten dadurch
Ergebnisse, die nicht
weiterverwendet werden
können. Abonnieren 8
Veränderung im Zuge
der CAD-Revolution Vorteile und Nutzen Die Tools für direktes
Modellieren und 2D-Skizzen
ermöglichen es Ingenieuren,
Konzepte und Ideen schnell
und ohne zusätzlichen
Schulungsbedarf zu
entwickeln. Produktingenieure können
ihre Konzepte eigenständig
in einem Format
bereitstellen, das von CADExperten für die
Ausarbeitung detaillierter
Modelle in einer späteren
Phase weiterverwendet
werden kann. Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Was bedeutet dies für Analysten?
Direktes Modellieren sorgt für Unabhängigkeit
der Analysten
Die Modellgeometrie ist für die Arbeit der Analysten ungemein
wichtig, gleichzeitig interessieren sie sich in der Regel aber
nicht dafür. Sie ist die Grundlage für Simulationen, doch den
Analysten ist es meist egal, wie diese erstellt wurden. Für sie
handelt es sich lediglich um ein Mittel zum Zweck.
Welche Veränderungen bringt die CAD-Revolution? Es hat sich
gezeigt, dass das Paradigma der direkten Modellierung nicht
nur neue Möglichkeiten zum Bearbeiten von Geometrie bietet,
sondern auch Tools bereitstellt, mit denen sich Geometrie
schnell und einfach entfernen lässt, ohne dass chaotische
Fehler innerhalb des Netzwerks abhängiger KEs entstehen.
Das bedeutet, dass die Analysten ihre Analysevorbereitungen
eigenständig treffen können, ohne CAD-Modelle reparieren
oder neu erstellen zu müssen.
Die Probleme beim Entfernen von Elementen
CAD-Modelle sind wie gesagt die Grundlage für Simulationen.
Häufig entfernen Analysten jedoch einige Elemente der
Geometrie, die für die Simulation nicht relevant sind. Dies kann
aufgrund der Abhängigkeit zwischen den einzelnen KEs leider
zu Fehlern bei anderen KEs führen, wodurch das Modell
unbrauchbar wird. Natürlich könnte sich ein Analyst die
erforderlichen Fähigkeiten erarbeiten, um den
Modellierungsansatz der KE-Historie zu verwenden, doch bei
all dem anderen Wissen, das von einem Simulationsanalysten
erwartet wird, hat dieser Bereich einfach nicht oberste Priorität.
Daher verbringen Analysten sehr viel Zeit damit, Modelle
vorzubereiten und sie in Simulationstools neu zu erstellen,
oder sie bitten die ohnehin unter Zeitdruck stehenden
CAD-Experten um Hilfe.
Probleme beim
traditionellen CAD Die Vereinfachung oder
das Entfernen von
Elementen bei Modellen,
die mit dem Paradigma
der KE-Historie erstellt
wurden, kann zu
Fehlfunktionen führen, die
von den Analysten
behoben werden müssen. Veränderung im Zuge
der CAD-Revolution Das Paradigma der direkten
Modellierung bietet schnelle
und benutzerfreundliche
Tools für die Vereinfachung
von Modellen und das
Entfernen von Elementen,
ohne dass dadurch
Modellfehler verursacht
werden. Einige abschließende Bemerkungen für Analysten
Die Modellgeometrie war für die Arbeit von Analysten
stets wichtig. Problematisch wird es dann, wenn durch
Vereinfachung oder Entfernung von Elementen im Rahmen
der Simulationsvorbereitung Fehler bei KEs verursacht werden.
Oftmals müssen Analysten dann sehr viel Zeit darauf
verwenden, das Modell zu reparieren oder neu zu erstellen,
oder sie müssen einen CAD-Experten um Hilfe bitten.
Die CAD-Revolution gibt den Analysten Tools für die direkte
Modellierung an die Hand, sodass sie Modelle vereinfachen
können, ohne eine Kettenreaktion von KE-Fehlern auszulösen. Vorteile und Nutzen Die Zeit, welche die
Analysten in der Regel
für die Reparatur oder
Neuerstellung von
Modellen aufwenden,
kann nun für die
Vorbereitung und
Durchführung weiterer
Simulationen genutzt
werden. Abonnieren 9
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet Was bedeutet dies für
Fertigungsingenieure?
Benutzerfreundliches und gleichzeitig assoziatives
CAD für den Werkzeugbau
Während die Produktingenieure Produkte virtuell erstellen,
müssen die Fertigungsingenieure die Theorie in die Praxis
umsetzen. Dazu gehört nicht nur die Planung des
Herstellungsprozesses, sondern auch der Entwurf der
Einspannvorrichtungen, Spannelemente und Werkzeuge,
die für die Herstellung des Produkts benötigt werden.
Die CAD-Revolution bietet den Fertigungsingenieuren
einfachere und benutzerfreundlichere Anwendungen für den
Werkzeugbau, die in den Produktentwurf integriert sind. Dazu
gehören 2D-Skizzen, Funktionen der direkten Modellierung
und sogar spezielle Tool-Funktionen zur Erstellung der
einfachen Geometrie für Spannelemente und
Einspannvorrichtungen. Somit gestaltet sich der Werkzeugbau
nicht komplizierter als notwendig, und Änderungen am
Produkt werden assoziativ übernommen.
Wenig geeignete Möglichkeiten für den Werkzeugbau
Die Arbeit des Fertigungsingenieurs beginnt, wenn ein CADModell fertiggestellt ist. Oft werden die Modelle unter
Verwendung des Paradigmas der KE-Historie erstellt, doch für
einen Fertigungsingenieur, der CAD nur gelegentlich
verwendet, sollte die Werkzeugkonstruktion nicht komplizierter
sein als unbedingt nötig. Er muss sich also entscheiden. In der
Vergangenheit konnte er entweder Werkzeuge mithilfe des
Paradigmas der KE-Historie entwerfen, wodurch er gezwungen
war, ein komplexeres Tool zu verwenden. Oder er importierte
den Entwurf in eine spezielle, benutzerfreundlichere
Anwendung, wodurch dann allerdings die Assoziativität
zwischen Produkt- und Werkzeugmodell verloren ging.
Beide Möglichkeiten waren alles andere als ideal.
Einige abschließende Bemerkungen für
Fertigungsingenieure
In der Vergangenheit mussten Fertigungsingenieure zwischen
der Verwendung komplexer und einfacherer Anwendungen für
den Werkzeugbau wählen, wobei bei letzteren die Assoziativität
verloren ging. Dank der CAD-Revolution ist diese Wahl nicht
mehr nötig, da sie nun stets die passenden Funktionen unter
Beibehaltung von Assoziativität nutzen können. Probleme beim
traditionellen CAD Veränderung im Zuge
der CAD-Revolution Vorteile und Nutzen Die Geometrie von
Spannelementen und
Einspannvorrichtungen
ist oft einfach und
erfordert keine
komplexeren Funktionen
des Paradigmas der
KE-Historie. Fertigungsingenieure können
benutzerfreundlichere und
schnellere Tools wie das direkte
Modellieren und 2D-Skizzen
nutzen, um
Einspannvorrichtungen und
Spannelemente zu entwerfen.
Gleichzeitig bleibt die
Assoziativität mit dem
Entwurfsmodell erhalten. Fertigungsingenieure
müssen sich nicht länger
zwischen Einfachheit bei der
Modellierung und
Assoziativität entscheiden.
Sie können beides nutzen
und dadurch Zeit einsparen
und Fehler vermeiden. Abonnieren 10
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Die CAD-Revolution und was sie für Sie bedeutet 2: Vermeidung von Aktivitäten, die keinen
Mehrwert einbringen
Schlussfolgerung:
Was folgt aus all dem?
Bei der traditionellen CAD-Verwendung führten gelegentliche
Funktionsfehler in Modellen, die mithilfe des Paradigmas der
KE-Historie erstellt wurden, zu einer Vielzahl an Aktivitäten,
die keinen Mehrwert für das jeweilige Projekt bedeuteten,
darunter:
In den letzten Jahren hat es einige dramatische Veränderungen
bei der CAD-Technologie und ihren Einsatzmöglichkeiten
gegeben. Doch das allein bedeutet noch nicht, dass Sie Ihre
aktuelle Vorgehensweise verändern sollten. Zunächst einmal
müssen Sie eine wichtige Frage beantworten: Was bedeutet all
dies für mein Unternehmen? Im Grunde lautet die Antwort auf
diese Frage: mehr Produktivität in zweierlei Hinsicht.
 Reparieren oder Neuerstellen von instabilen Modellen,
die durch Wiederverwendung oder Bearbeitung
vorhandener Entwürfe beschädigt wurden
 Erstellen von neuen 3D-Modellen statt der Verwendung
vorhandener 2D-Skizzen
 Reparieren oder Neuerstellen von Modellen nach dem
Versuch einer Vereinfachung im Rahmen der
Simulationsvorbereitung
1: Teamübergreifende CAD-Unabhängigkeit
Bei der traditionellen CAD-Verwendung baten verschiedene
Benutzer bei Problemen CAD-Experten um Hilfe, damit diese
ihre Modelle reparierten oder neu erstellten. Das führte dazu,
dass die Unternehmen durch den Druck, der auf dieser einen
Position lastete, in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt
wurden.
Nach den neuen Regeln der CAD-Revolution kann die
Nutzung des richtigen Paradigmas innerhalb eines Satzes
komplementärer und interoperabler Modellierungstechniken
viele dieser Aktivitäten verkürzen oder sogar ganz eliminieren.
Dadurch können Unternehmen mehr Zeit darauf verwenden,
Projekte voranzutreiben.
Nach den neuen Regeln der CAD-Revolution steht jedem
Benutzer die passende CAD-Technologie zur Verfügung, mit
deren Hilfe verschiedene Aufgaben eigenständig ausgeführt
werden können. Dazu gehören folgende:



Abschließende Bemerkungen... und eine Frage
Es ist schon eine Weile her, dass das Thema CAD es wirklich
wert war, darüber zu diskutieren. Nach Jahren voller
schrittweiser Verbesserungen und Leapfrog-Funktionen leiten
der aktuelle Stand der Technik sowie eine neue Denkweise nun
einen wirklichen Wandel ein. Und das ist mehr als einfach nur
interessant. Diese Entwicklung hat einige reale Auswirkungen
sowohl für traditionelle CAD-Experten also auch für Analysten,
Produkt- und Fertigungsingenieure sowie viele andere
Berufsgruppen. Nach all den Jahren, in denen Sie sich – ganz zu
Recht – nicht mit CAD auseinandergesetzt haben, ist es nun an
der Zeit, dass Sie sich fragen:
Das Erstellen von Entwurfskonzepten mithilfe von
2D-Skizzen und direkter Modellierung durch
Produktingenieure
Die Vereinfachung von Entwurfsmodellen durch direkte
Modellierung im Rahmen der Simulationsvorbereitung
durch Analysten
Das Entwerfen von Werkzeugen mithilfe von
2D-Skizzen und direkter Modellierung durch
Fertigungsingenieure
Diese Unabhängigkeit bringt zwei Vorteile mit sich:


Das Wegfallen zahlreicher Aufgaben für die
CAD-Experten, sodass sie sich ganz auf neue
Produktentwürfe konzentrieren können
Das Vermeiden von Verzögerungen, die dadurch
entstanden, dass CAD-Experten die Aufgaben anderer
Benutzer übernehmen mussten
Ist der Moment gekommen, an dem ich CAD wieder mehr
Beachtung schenken sollte?
Die weiteren E-Bücher zum Thema CAD-Revolution
finden Sie unter www.ptc.com oder bei Lifecycle
Insights.
Abonnieren 11
Teilweise von PTC gesponsert, alle Konzepte und Ideen
sind eine eigenständige Entwicklung,
© 2010 LC-Insights LLC
Document
Kategorie
Internet
Seitenansichten
2
Dateigröße
6 342 KB
Tags
1/--Seiten
melden