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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht - DaybyDay

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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Auszug aus DaybyDay ISSN 1860-2967
http://www.iris-media.info/spip.php?article3608
Erleben, was verbindet: Die
Telekom telefoniert nicht
- DaybyDay ISSN 1860-2967 -
Redaktionsdatum: Freitag 3. Juni 2011
Erscheinungsdatum: 6. Juni 2011
DaybyDay ISSN 1860-2967
Copyright © 2004 - 2014 IRIS® Media
Seite 1/10
Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Unglaublich, aber wahr: alle Versuche, mit der Deutschen Telekom telefonischen Kontakt aufzunehmen, um mit
einem Zuständigen aus dem T-Online-Team zu reden, blieben auch nach mehr als einer Woche ohne Erfolg.
Schliesslich wurde das an die IRIS Media gerichtete und per Post zugestellte Schreiben vom 25. Mai 2011 am
Freitag, den 3. Juni 2011 per Fax nach Darmstadt zurückgeschickt, verbunden mit der Bitte um eine telefonische
Kontaktaufnahme.
Stattdessen wird erneut auf schriftlichem Wege geantwortet. Dieses Mal - erneut - per Mail. Das "Sehr geehrte
Kunde", "sehr geehrte Kundin" betitelte Schreiben beginnt wie folgt:
Von:Deutsche Telekom Abuse Team R [...] W[...]
An:03046200660-0001@t-online.de
CC:info [at]iris-media.com
Betreff:Ihr Fax / Account: 03046200660-0001
Datum:03.06.2011, 12:17
Und endet mit den Zeilen:
Hinweis: Diese E-Mail und / oder die Anhänge ist / sind vertraulich und ausschließlich für den bezeichneten
Adressaten bestimmt. Jegliche Durchsicht, Weitergabe oder Kopieren dieser E-Mail ist strengstens verboten. Wenn
Sie diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte unverzüglich den Absender und vernichten Sie die
Nachricht und alle Anhänge. Vielen Dank. [1]
Zunächst einmal wird der Eingang der Bitte um einen Rückruf formal bestätigt mit der Zeile:
wir haben Ihr Fax erhalten.
Sodann wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Lektüre der T-Online-Mails quasi "Erste Nutzerpflicht" zu sein
habe:
Wir hatten Sie zuvor mehrfach per E-Mail an Ihre t-online.de-E-Mail- Adresse auf die missbräuchliche Nutzung
hingewiesen. Jeder Kunde, der über Zugangsdaten (geheime Anschlusskennung, Zugangsnummer und persönliches
Kennwort) verfügt, hat als integralen Bestandteil des Vertrages auch ein E-Mail-Postfach bei uns.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen senden wir vertraglich relevante Hinweise per E-Mail bei Verdacht auf
Missbrauch ausschließlich an das Hauptbenutzer-Postfach @t-online.de, da andere Adressen unsererseits technisch
nicht jederzeit der Verfügungsgewalt und Identität des Anschlussinhabers zuzuordnen sind.
Bitte rufen Sie daher Ihr zur E-Mail-Adresse IRISMedia@t-online.de gehörende Postfach regelmäßig ab.
Informationen zur Konfiguration und Nutzung finden Sie unter:
http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/con...
Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass man sich ja die Mail auf eine andere Adresse weiterleiten könne:
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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Sie können sich selbst auch eine Weiterleitung an eine andere Adresse einrichten, um eingehende E-Mails
umzuleiten. Rufen Sie hierzu ...
https://kundencenter.telekom.de/kun...
... auf und klicken Sie in der Zeile "E-Mail-Weiterleitung" auf "Einstellungen". Folgen Sie dann bitte dem Dialog.
Und dann geht's zur Sache:
Nun zum eigentlichen Problem:
Die Vorgänge, die zu unserer Nachricht und letztlich zum Setzen der Mailversandbeschränkung führten, fußen auf
wiederholten Versuchen, E-Mails trotz immer wieder auf's Neue erfolgter Abweisung direkt bei den Servern eines
bekannten Providers einzuliefern. Es folgt eine Wiedergabe des Inhalts der letzten Beschwerdefälle. Beachten Sie
bitte, dass die angegebenen Uhrzeiten sich auf die Zeitzone UTC (+0000) beziehen, während die deutsche Zeit im
Sommer MESZ (+0200) und im Winter MEZ (+0100) ist. Demzufolge sind zu den angegebenen Uhrzeiten jeweils
zwei Stunden bzw. eine Stunde hinzu zu addieren, um die jeweilige lokale Zeit zu ermitteln:
| IP: 91.23.40.31 | First seen: 2011-04-28 10:25:43 UTC | Last seen: 2011-04-28 15:55:44 UTC | | This IP was seen
13 times during the last 6 hours trying to deliver | mail to our MXs but was rejected because it is either part of a dialup
| range or listed on an antispam blacklist. In case of dynamic IPs, it is | likely that the machine(s) behind it are part of
a spamming botnet.
| IP: 91.23.30.44 | First seen: 2011-05-23 16:54:47 UTC | Last seen: 2011-05-23 21:27:47 UTC | | This IP was seen
13 times during the last 6 hours trying to deliver | mail to our MXs but was rejected because it is either part of a dialup
| range or listed on an antispam blacklist. In case of dynamic IPs, it is | likely that the machine(s) behind it are part of
a spamming botnet.
| IP: 91.23.55.93 | First seen: 2011-05-24 16:12:48 UTC | Last seen: 2011-05-24 21:27:48 UTC | | This IP was seen
15 times during the last 6 hours trying to deliver | mail to our MXs but was rejected because it is either part of a dialup
| range or listed on an antispam blacklist. In case of dynamic IPs, it is | likely that the machine(s) behind it are part of
a spamming botnet.
| IP: 91.23.43.88 | First seen: 2011-05-25 10:38:11 UTC | Last seen: 2011-05-25 15:53:11 UTC | | This IP was seen
12 times during the last 6 hours trying to deliver | mail to our MXs but was rejected because it is either part of a dialup
| range or listed on an antispam blacklist. In case of dynamic IPs, it is | likely that the machine(s) behind it are part of
a spamming botnet.
Wichtig: Die Einlieferungsversuche wurden NICHT von einem herkömmlichen E-Mail-Programm wie Outlook u.ä.
vorgenommen und haben auch nichts mit ihrem Postfach oder ihrer E-Mail-Adresse bei t-online.de zu tun, sondern
ausschließlich mit der Einwahl. Die Zustellung erfolgte direkt über die Internet-Verbindung an den für die Domain
zuständigen Mailserver (MX).
Es muss sich hier nicht zwingend um eine Schadsoftware handeln, es könnte auch eine falsch konfigurierte
Mailserver-Software o.ä. dahinterstecken. Davon müssten Sie dann aber wissen! In dem Falle bitten wir Sie darum,
diesen Konfigurationsfehler zu beheben, da sonst mit weiteren Beschwerden zu rechnen wäre, die dann unsererseits
wiederum zu Maßnahmen führten usw.
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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Soweit die Darstellung der Vorwürfe.
Und dann die Mitteilung,
Da ausschließlich Beschwerden von diesem Typ vorliegen, haben wir die Sperre für Ihren Account aufgehoben; die
Freischaltung wird spätestens 15 Minuten nach dem Versand dieser E-Mail wirksam. Bitte trennen Sie Ihre
Internetverbindung und bauen Sie diese neu auf, damit Sie wieder E-Mails versenden können.
Sofern keine Beschwerden mehr bei uns eingehen, werden wir den Vorgang schließen. Sollten wir weiterhin
Beschwerden erhalten, werden wir Sie per E-Mail an Ihr t-online.de-Postfach informieren.
Friede, Freude, Eierkuchen...?
Sollten Sie davon aber nichts wissen, ist davon auszugehen, dass sich auf wenigsten einem der Rechner, der in den
oben aufgeführten "Tatzeit- räumen" mit Ihrem LAN/WLAN verbunden war, eine Schadsoftware befindet.
So die Behauptung.
Und jetzt die Empfehlung:
Um die Chance zu erhöhen, auch weniger verbreitete Manipulationen zu finden, empfehlen wir Ihnen darüberhinaus
einige kostenlose Tools. Sie müssen zwar nicht alle verwenden, sollten aber solange fortfahren, bis Sie das Problem
gefunden und beseitigt haben. Es ist zu beachten, dass einige Schädlinge den Aufruf und Download vieler
sicherheitsrelevanten Seiten & Tools blockiert. Ggf. muss der Download daher von einem anderen Rechner aus
erfolgen. Lassen Sie sich nötigenfalls von einem Bekannten helfen!
Dieses ist geschehen, mein Herr!
Der Hinweis sei an dieser Stelle gestattet, dass qualifizierte "Bekannte" sich diese Art der Hilfestellung auch
honorieren lassen.
Genau, wie die Deutsche Telekom selber, die sich auch selber als Problemlöser anbietet und für einen Anruf bei
Ihrer Hotline einen Preis von knapp unter 2 Euro pro Minute aufruft.
Ist das der Grund, warum kein anderer telefonischer Dialog mit dem Kunden bereitgestellt wird???
Weiter im Text:
Zusätzlich zum üblichen Virenscanner kann das "Tool zum Entfernen bösartiger Software" von Microsoft geladen und
ausgeführt werden. Unter http://www.microsoft.com/germany/si... finden Sie dieses zum Download vor.
Der Scanner von Malwarebytes unter http://www.malwarebytes.org (blauer Download-Button links auf der Seite für
die kostenlose Version), kann ggf. weitere Schadsoftware aufspüren. (Wichtig: Nach der Installation von
Malwarebytes muss diese Software zunächst einmal aktualisiert werden!)
Deutschsprachig und auch recht einfach in der Anwendung ist der DE-Cleaner, den Sie unter https://www.botfrei.de
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finden. Es gibt zwei Varianten des DE-Cleaners, den "DE-Cleaner powered by Symantec" und den "DE-Cleaner
powered by Kaspersky". Ersterer ist sehr klein und arbeitet nicht wie ein herkömmlicher Virenscanner, sondern prüft
die Reputation der auf Ihrem Rechner vorhandenen, ausführbaren Dateien. Letzterer ist ein normaler Virenscanner.
Wichtig: Lesen Sie bitte unbedingt die Hinweise zu den Anwendungen auf der Seite und laden Sie vor der Benutzung
bitte auch die Anleitungen herunter!
Aber sobald eine Schadsoftware auf einem Rechner installiert ist, hängt es mehr oder weniger nur noch vom
Geschick des Programmierers der Schadsoftware ab, ob sie von einer beliebigen Schutzsoftware, die auch auf dem
"infizierten" System läuft, überhaupt noch entdeckt werden kann. Ganz besonders gilt dies für sogenannte Boot- und
Rootkits: Diese können sich selbst und weitere Schadsoftware auf dem Rechner für das System unsichtbar machen.
Eine Schutzsoftware, die auf dem infizierten System läuft, hat dann in der Regel keine Chance. Speziell für diesen
Zweck wurde GMER konzipiert. Sie finden diese kleine Programm unter http://www.gmer.net ("DOWNLOAD
EXE"-Button unten auf der Seite). GMER ist allerdings ein Tool für Spezialisten.
Nach dem Hinweis auf die netzgebundenen Service-Tools folgt sodann der Hinweis auf die trägergebundenen Tools.
Das Mittel der Wahl wären dann Boot-CDs bzw. Boot-DVDs, mit denen man den zu untersuchenden Computer
starten kann, ohne dass dessen Betriebsystem geladen wird. Die meisten Schutz-Programme bieten daher ein
Option, solche "Rettungs-CDs" zu erstellen. Falls Ihre Schutzsoftware diese Option zwar anbietet, Sie diese aber
nicht beizeiten genutzt haben sollten, dann ist es jetzt zu spät: Denn wenn Sie auf einem infizierten Rechner eine
solche Boot-CD erstellen, müssen Sie damit rechnen, dass die Schadsoftware diese CD auch infiziert.
Eine Möglichkeit wäre dann die "DE-Cleaner Rettungssystem CD" von Avira, die Sie unter
https://www.botfrei.de/rescuecd.html zum Download vorfinden. Lesen Sie auch hier bitte unbedingt die Hinweise auf
jener Seite und laden Sie vorher auch die Anleitungen herunter!
Und dann kommen die Nach-Sätze mit der folgenden ultima ratio:
Leider haben Sie jedoch nie die Gewissheit, wirklich alles gefunden zu haben, dann wäre das System womöglich
nach kurzer Zeit erneut befallen. Guten Gewissens können wir Ihnen dann nur noch eine vollständige
Neu-Installation des Betriebssystems empfehlen.
Unter https://www.botfrei.de/neuinstallat... finden Sie wichtige Informationen und Anleitungen, die bei einer
Neu-Installation beachtet werden sollten.
Mit freundlichen Grüßen R[...] W.
Products & Innovation
Deutsche Telekom AG
T-Online-Allee 1
D-64295 Darmstadt
E-Mail abuse@t-online.de
http://www.t-online.de/abuse
http://www.telekom.de
Deutsche Telekom AG
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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Aufsichtsrat: Prof. Dr. Ulrich Lehner (Vorsitzender)
Vorstand: René Obermann (Vorsitzender), Dr. Manfred Balz, Reinhard Clemens, Niek Jan van Damme, Timotheus
Höttges, Edward R. Kozel, Thomas Sattelberger
Handelsregister: Amtsgericht Bonn HRB 6794
Sitz der Gesellschaft: Bonn
WEEE-Reg.-Nr.: DE50478376
Große Veränderungen fangen klein an - Ressourcen schonen und nicht jede E-Mail drucken.
So weit so "gut".
Zunächst einmal sei darauf hingewiesen, dass ein Grossteil der in den letzten Tagen an die t-Online-Adresse
gerichteten Mails von unbekannten Absendern stammten. So haben in der letzten Woche "Jeremy Sauer", "Bastian
Pohl", "Lotta Braun", "Chiara Werner", "Bastian Hofmann", "Daniel Ludwig" und "Felix Jung" Mails abgesetzt die an
Personen mit Namen wie "P.Schill", "h-knopp", "manfred-wittich", "r-l.hamman" oder "torsten.lueke" adressiert waren
und dennoch bei der IRISMedia[at]t-online angekommen sind. [2] [3] [4]
Das war schon früher so - und hat die weitere aktive Nutzung dieses Accounts zunehmend unattraktiv gemacht.
Doch damit nicht genug. Jetzt wird auch noch der Bock zum Gärtner gemacht.
Bei der weiteren Durchsicht der Mails kommt auch diese Nachricht vom 2. Mai zum Vorschein in der es u.a. heisst:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
über Ihren Anschluss wurde - trotz ablehnender Fehlermeldung - mehrfach E-Mail an fremde Mailserver versandt, die
grundsätzlich keine Mails von Dialup-IPs annehmen. Dies ist gewöhnlich ein Indiz dafür, dass Angreifer von außen
auf Ihren Computer zugreifen können und womöglich auch versuchen, Passwörter, Kreditkarten-, Bank- und sonstige
persönliche Daten abzufangen.
Wir geben Ihnen gern Hilfestellungen um weiteren Missbrauch zu vermeiden und legen Ihnen daher den Inhalt dieser
E-Mail ganz besonders ans Herz.
Wie geht es nun weiter? Derzeit gehen wir Hinweisen nach, die belegen, dass über eine auf Ihrem Computer
genutzten Einwahlkennung (Kundenkonto) Spam versandt wurde. Wir bitten Sie daher dringend, Ihren Computer auf
eine Infektion durch Schadsoftware zu prüfen und diese zu beheben.
Wir hoffen, folgende Informationen helfen Ihnen weiter:
Wie werten wir die gesendeten Hinweise aus?
Der Hinweisgeber sendet uns typischerweise eine Information, die einen E-Mail-Header (Kopfzeilen mit dem
Laufweg der E-Mail) oder vergleichbare Daten beinhaltet. In diesen Daten ist eine IP-Adresse mit Zeitangaben
inklusive Zeitzone enthalten. Die übermittelten Daten sind in diesem Fall:
IP-Adresse: 91.23.40.31
Zeitangaben: 28.04.2011, 12:25:43 (MESZ)
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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Bei jeder Einwahl wird Ihrem Rechner oder Router eine andere IP-Adresse zugewiesen. Wir haben ermittelt, dass die
genannte IP-Adresse zu dem Zeitpunkt Ihrer Zugangsnummer zugeordnet war. Informationen, welcher Rechner in
einem privaten Netzwerk verantwortlich ist, können wir jedoch nicht liefern, da im Internet nur die IP-Adresse des
Routers genutzt wird.
Welche Ursachen kann die Versendung von Spam haben?
— die E-Mails wurden ohne Ihr Wissen von Dritten über Ihr Kundenkonto gesendet (offenes W-LAN,
gehackter Rechner und so weiter)
— Sie haben diese E-Mails selbst über Ihren Zugang gesendet
— es befindet sich Schadsoftware, wie beispielsweise Viren oder Trojaner auf Ihrem Computer
— Ihr E-Mail Server ist falsch konfiguriert
Ferner können sich auch Rootkits oder Malware auf Ihrem Computer befinden, die die Versendung von Schadcode
über die von Ihrem Computer genutzte Kennung (Kundenkonto) steuern. Diese wurden unbemerkt auf Ihren
Computer installiert, um damit einen Fernzugriff durch einen Angreifer zu ermöglichen.
Welche Möglichkeiten gibt es, die Infektion auf Ihrem Computer zu beheben?
Einen grundlegenden Schutz bietet der Einsatz eines aktuellen Virenscanners auf Ihrem Computer, der eingehende
Daten und Ihren Computer untersucht.
Wir empfehlen Ihnen das Sicherheitspaket mit Norton 360. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier
dsl-und-dienste.t-online.de/sicherheit-im-internet/id_12646964/index
Weitere Informationen haben wir für Sie im angehängten "Merkblatt Sicherheit" zusammengestellt.
Ist eine Fehlkonfiguration der Grund, so muss der PC und die verwendeten Applikationen umgehend neu konfiguriert
werden. Hinweise hierzu erhalten Sie in der Bedienungsanleitung der einzelnen Komponenten oder direkt beim
jeweiligen Hersteller.
Bitte beachten Sie, dass der Versand von Spam eine Verletzung vertraglicher Pflichten gemäß unserer Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) darstellt. Wir müssen Sie daher auffordern, unsere Internet-Dienste in Zukunft im
Einklang mit unseren AGB zu nutzen. Sollten wir weitere Hinweise auf die missbräuchliche Nutzung unserer Dienste
erhalten, so kann dies - zur weiteren Schadensabwehr - notfalls erfordern, die Nutzung dieser Dienste
einzuschränken.
Sie haben noch Fragen? Dann sind wir gern für Sie da. Damit wir Ihnen schnellstmöglich antworten können,
übernehmen Sie bitte die Betreffzeile dieser E-Mail und senden Sie Ihre Anfrage bitte ausschließlich an die
E-Mail-Adresse abuse@t-online.de, da die Kundenberater der Telekom Hotline Ihnen zu diesem speziellen Thema
keine telefonischen oder schriftlichen Auskünfte erteilen können. Weitere Informationen und unsere Kontakt-Seite
finden Sie auch auf www.t-online.de/abuse.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Telekom www.t-online.de/abuse
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Erleben, was verbindet: Die Telekom telefoniert nicht
Ah, da steht es ja, dass die "Kundenberater der Telekom Hotline Ihnen zu diesem speziellen Thema keine
telefonischen oder schriftlichen Auskünfte erteilen können"
Um so peinlicher, wenn sich die Deutsche Telekom AG zum Abschluss dieses Schreibens mit dem Slogan
verabschiedet:
Erleben, was verbindet.
Der guten Ordnung halber sei zu guter Letzt noch darauf hingewiesen, dass die hier genannten sachdienlichen
Hinweise schon aus Eigeninteresse ausführlich studiert, in den meisten Fällen genutzt wurden und zu keinerlei
Intervention geführt hätte.
Dabei wurde die "Desinfec't 2011" aus der c't-Ausgabe 08/2011 unter Einsatz von gleich 4 (vier)
Schadensbekämpfungsmittelprogrammen zum Einsatz gebracht. Und darüber hinaus die Root-Kit-Jäger und
Anti-Virus-Programme aus dem Hause Sophos. Damit wurde der Server bis auf die letzten Ecken und Winkel
ausgespäht - es konnten dabei sogar die Spuren von zwei alten Hacker-Versuchen aus den Jahren 2006 und 2008
identifiziert und unter Quarantäne gestellt werden, aber das war's dann auch. [5]
Der langen Korrespondenz knapper Sinn: Wir sind clean, angeblich seit dem 3. Juni 2011 wieder freigeschaltet und
können nun - hoffentlich - unsere Arbeit wieder in vollem Umfang aufnehmen.
Allen, die durch diese von uns nicht zu verantwortenden Schritte [6] die ihnen zugedachte(n) Mail(s) nicht oder nicht
rechtzeitig erhalten haben, bitten wir an dieser Stelle um Entschuldigung.
C'est tout.
Merci
W.S.
[1] Nach Rücksprache mit einem Rechtsbeistand steht fest, dass das nachfolgend zitierte Schreiben nicht als vertraulich zu gelten hat und seine
kommentierte Wiedergabe an dieser Stelle nicht untersagt werden kann.
[2] Alle hier zugelassenen Spam-Mitteilungen haben das gleiche Thema im Betreff, das auch in der Online-Werbung überall prominent vertreten
ist.
Ein Schelm, wer da "böses" denkt...
[3] Diese Spam-Flut lässt auch nach der erneuten Freigabe der Verbindungen nicht nach: Um 05:31 Uhr am 5. Juni 2011 schreibt eine "Emma
Zimmermann" an eine(n) ujauch@t-online.de:
"Ihr Sofort-Kredit wartet auf Sie 707512"
"HTML E-Mail
Diese eMail enthält nicht nur Text. Die vollständige Nachricht wird angezeigt, wenn Sie auf diesen Link klicken.
In den Einstellungen können Sie die Option "HTML direkt anzeigen" generell aktivieren."
Diese Nachricht wird, wie all die anderen davor auch, in den Spamordner verschoben.
[4] Wenn man nach der per Default vorgegebenen Software-Oberfläche auf die sogenannte "Klassik"-Variante umschaltet, dann tauchen dort im
Posteingang all die bereits in den Spam-Ordner umgeschichteten Mails wieder in der Übersicht auf mit dem Hinweis: "8 ungelesene Mails".
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Doch damit nicht genug: der Versuch, diese Mails nochmals mit dem Spam-Schutz-Vermerk zu kennzeichnen und in den dafür vorgesehenen
Ordner zu verschieben, misslingt. Und zwar mehrmals.
Stattdessen erscheint auf dem Bildschirm die Nachricht, dass das, was in der anderen Umgebung möglich war, in der "Klassik"-Variante
derselben Software unmöglich sei - und eine (erneute?) Anmeldung für den Dienst "T-Online Spamschutz" erforderlich mache...
Was soll man dazu noch sagen - oder schreiben?
[5] Hier eine *.JPG-Datei mit einem entsprechenden ScreenShot vom Server:
[6] Hier zu guter Letzt ein Auszug aus dem Schreiben vom 25. Mai 2011, 09:32 Uhr:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
über Ihren Zugang wird noch immer schadhafter Code, wie zum Beispiel Viren oder Trojaner versendet - daher haben wir mit einer
Beschränkung der Mail - Versandmöglichkeit (Port 25) reagiert. In diesem Schreiben geben wir Ihnen Hilfestellungen, um weiteren
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Missbrauch zu vermeiden und legen Ihnen daher den Inhalt dieser E-Mail ans Herz.
Vor einigen Tagen haben wir Sie, an Ihre @t-online.de Adresse, bereits darüber informiert, dass uns Hinweise, über die Versendung von
schadhaftem Code, vorliegen.
Die Sperre bedeutet für Sie, dass über E-Mail-Programme wie zum Beispiel Microsoft Outlook weiterhin E-Mails empfangen können,
jedoch wurde der Versand beschränkt. Das Versenden über Ihre @t-online.de E-Mail Adresse ist weiterhin möglich. Der Versand von
E-Mails über Webportale beispielsweise das E-Mail - Center, welches unter dem Link email.t-online.de erreichbar ist, ist davon nicht
betroffen.
Wir können die Sperre erst aufheben, wenn die Ursachen beseitigt sind. Daher bitten wir Sie, umgehend Ihr Computersystem auf
Schadsoftware, wie beispielsweise Viren, zu überprüfen und uns eine kurze Nachricht zukommen zu lassen.
Folgende Daten sind für die Aufhebung der Sperre erforderlich:
Ihre Zugangsnummer
Gefundene / Entfernte Schadsoftware
Kontakt E-Mail Adresse, falls diese von der T-Online E-Mail-Adresse abweicht
(Wichtig, ohne Kontakt E-Mail-Adresse können wir das Schreiben leider nicht zeitgenau bearbeiten)
Zur Freischaltung wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Kontaktadressen:
— E-Mail: abuse@t-online.de
— Fax: 06151 680 9399
— www.t-online.de/abuse/freisc...
(Bitte geben Sie Ihre Abuse-ID an, welche Sie in diesem Anschreiben vermerkt finden)
Weiterhin bitten wir Sie, Ihre @t-online.de E-Mails abzurufen. Dazu können Sie folgende Seite benutzen: email.t-online.de (Sollten Sie sich noch
nicht registriert haben, müssen Sie dieses erst tun.)
Wir hoffen, folgende Informationen helfen Ihnen weiter:
Welche Möglichkeiten gibt es, die Infektion auf Ihrem Computer zu beheben?
Einen grundlegenden Schutz bietet der Einsatz eines aktuellen Virenscanners auf Ihrem Computer, der eingehende Daten sowie Ihren Computer
untersucht.
Wir empfehlen Ihnen das Sicherheitspaket mit Norton 360. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter diesem Link:
dsl-und-dienste.t-online.de/sicherheit-im-internet/id_12646964/index
Unter der Seite postmaster.t-online.de/mailversandsperre/id_21638046 und im beigefügten "Merkblatt Sicherheit" finden Sie Hilfestellungen zur
Beseitigung von Sicherheitsproblemen.
Beachten Sie bitte, dass es in vielen Fällen nicht ausreicht, Schadsoftware nur mit einem Virenscanner zu entfernen. Auch die gegebenenfalls von
der Schadsoftware hinterlassenen Komponenten wie Backdoors oder Registrierungseinträge im Betriebssystem müssen beseitigt werden.
Sofern Sie Ihr Sicherheitsproblem nicht selbst lösen können, raten wir Ihnen, einen Experten hinzuzuziehen. Sie finden auf unseren
Sicherheitsseiten im Serviceportal viele weitere Informationen, um die Sicherheit Ihres Computers zu erhöhen.
Unser Sicherheitsportal ist erreichbar unter www.t-online.de/sicherheit
Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen diese Maßnahme nicht ersparen konnten. Da Sie jetzt die Hintergründe kennen, setzen wir auf Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Telekom
www.t-online.de/abuse
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