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Mein Kind hat keine Lust auf Schule – Was kann da helfen? - Kolping

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Schulmüdigkeit Ansprechpartner
und Beratungsstellen
IMG 7760 pixelio
Scheuen Sie sich nicht,
bei Bedarf weitere professionelle
Hilfen in Anspruch zu nehmen
stop, michaela pixelio
Gibt es z.B. Freunde, Verwandte oder Vereine, die Einfluss auf Ihr Kind haben?
Manchmal ist es überraschend, wie hilfreich ein Vorbild im Bekanntenkreis oder eine tolle Freizeitbeschäftigung sein kann, damit das Kind besser in der Schule
werden kann. Beziehen Sie diese „Helfer“ in Ihre Überlegungen mit ein.
tBild pixelio
Wer kann
Sie unterstützen?
Was geschieht, wenn Ihr Kind schwänzt, stört und im
Unterricht nicht mitmacht?
Wer informiert wen?
Wer macht dann was?
Welche Folgen aus seinem Verhalten ergeben sich für
Ihr Kind?
Schulverweigerung Beratungsstelle der 2. Chance Paderborn
Die 2. Chance Paderborn unterstützt Sie, die Probleme
im Zusammenhang mit dem Schulbesuch Ihres Kindes
zu überwinden.
Wir beraten schulmüde Schüler und deren Eltern und
Lehrer, um die Situation zu klären sowie Lösungsansätze zu erarbeiten. Nach Absprache vermitteln wir weitere Unterstützungsangebote.
Unter bestimmten Voraussetzungen können wir Ihr
Kind auch in unsere Einzelfallhilfe aufnehmen. Gerne
können Sie uns anrufen, mailen oder besuchen. Wir
beraten Sie dann persönlich.
Beratungsstellen und die Ämter sind dazu da, Ihnen
zu helfen. Eine Liste von möglichen Anlaufstellen finden Sie hier.
Unsere Kontaktadressen:
Kolping Berufsförderungszentrum Paderborn/Höxter,
Otto Stadler Str. 9, 33102 Paderborn
Tel.: 05251 5218-0
E-Mail: info@kolping-kbo.de
IN VIA Paderborn e.V., Bahnhofstr. 19, 33102 Paderborn
Tel.: 05251 1228-0
E-Mail: zentrale@invia-paderborn.de
Erziehungsund Familienberatungsstellen:
Jugendamt der Stadt Paderborn
Am Hoppenhof 33, 33014 Paderborn; Tel.: 05251 88-0
Jugendamt des Kreises Paderborn
Aldegreverstraße 10-14, 33102 Paderborn,
Tel.: 05251 308-0
Die Jugendämter können, ggf. in Zusammenarbeit
mit der 2. Chance, gemeinsam mit Ihnen geeignete
Formen der Unterstützung suchen und auf Wunsch
einrichten.
Psychologische Beratungsstelle für Schule,
Jugend und Familie des Kreises Paderborn –
Regionale Schulberatungsstelle Riemekestr. 55 (gegenüber der Polizei),
33102 Paderborn
Tel.: 05251/308-381; Fax: 05251/308-893811
Die Schulberatungsstelle unterstützt und fördert Kinder, Jugendliche und Eltern insbesondere bei Problemen der schulischen Entwicklung (Lernen und Verhalten).
LWL Tagesklinik und Ambulanz für Kinderund Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie
Karl Schoppe Weg 4a, 33100 Paderborn,
Tel.: 05251 14650, Fax: 05251 146533
E-Mail: rainer.fischer@wkp-lwl.org
Die LWL Tagesklinik und Ambulanz Paderborn ist eine
medizinische Einrichtung der LWL Klinik Marsberg, Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie. Sie behandelt
psychisch auffällige und problembelastete Kinder und
Jugendliche. Dies schließt auch Schulangst und Schulverweigerung ein.
Caritasverband Paderborn e.V.,
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Geroldstr. 50, 33098 Paderborn, Tel.: 05251 688878-0;
E-Mail: eb-paderborn@caritas-pb.de;
Onlineberatung unter www.eb-paderborn.de
Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle unterstützt bei Fragen zur Entwicklung und Erziehung von
Kindern, bei Eltern-Kind Konflikten sowie Fragen zu
Partnerschaft und Trennung.
Freies Beratungszentrum Paderborn
Nordstr. 8, 33102 Paderborn
Tel.: 05251 150950; Fax: 05251 150956;
E-Mail: fbz.pader@t-online.de;
web: www.fbz-pb.de
Das Freie Beratungszentrum leistet Erziehungsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung und ist
Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Layout: Sabine Pelizäus, © BDKJ-Verlag Paderborn, Titelfoto:Photocase
Treffen Sie
verbindliche
Vereinbarungen
Mein Kind hat keine
Lust auf Schule –
Was kann da helfen?
Tipps und
Anregungen
für Eltern
Halten Sie
Kontakt zu
ihrem Kind
➢ Sie
sind nicht
allein
Schulunlust gibt es in jeder Klasse. Meistens betrifft es
nicht nur einen Schüler oder eine Schülerin.
Bleiben Sie nicht allein! Reden Sie über Ihre Sorgen
und suchen Sie Hilfe.
Ansprechpartner sind neben Ihrer Familie und
Freunden
natürlich
die
Lehrer/-innen
und
Schulsozialarbeiter/-innen.
Suchen Sie
Kontakt
zur Schule
Zögern Sie damit nicht. Sie signalisieren damit, dass
Sie achtsam sind und nach Lösungen suchen. Stellen
Sie sich aber zunächst auf mögliche Beschwerden
über Verwaltensweisen des Kindes ein.
Treffen Sie Vereinbarungen mit Ihrem Kind, der Schule, den Schulsozialarbeiter/-innen und sorgen Sie für
einen täglichen Austausch mit der Schule über die Abwesenheit.
Denken Sie daran dass die Schule und Eltern aufeinander angewiesen sind.
Können Sie diese Gründe
verstehen?
Versetzen
Sie sich in die
Lage Ihres
Kindes
Was müsste geschehen, damit du
morgen wieder Lust hast, zur Schule
zu gehen?
➢
In welchen
Situationen treten die
Schulschwierigkeiten
auf?
Was könnte dahinter
stecken?
Back
Besteht möglicherweise ein
Zusammenhang zwischen
der Schulvermeidung und
bestimmten Fächern/Lehrpersonen/Mitschülern, dem
Schulweg oder Umständen
zuhause?
Bernd Sterzl, pixelio
Sicher, Sie und Ihr Kind haben mit der Schulunlust ein
Problem. Vielleicht hilft Ihnen aber die Erkenntnis, dass
Ihr Kind mit seiner Verweigerung und Lustlosigkeit immerhin ein starkes Zeichen setzt: „Da mache ich nicht
mehr mit!“ Das kann ein Zeichen von Selbstbewusstsein sein. Bestimmt ist es aber ein deutliches Signal
Ihres Kindes an seine Umgebung. Es muss sich etwas
ändern wenn es wieder erfolgreich sein will.
Suchen und betrachten Sie, trotz aller Schwierigkeiten,
auch immer die Stärken und Fähigkeiten Ihres Kindes.
Aus dieser Haltung heraus fällt es Ihnen leichter, in
Ruhe auf Ihr Kind einzugehen und zu erfragen, was
hinter seinem Verhalten stehen könnte.
Fragen
Sie
ihr Kind
Was hat Ihr Kind davon,
wenn es in der Schule
nicht mehr mitmacht?
huhu, pixelio
Nicht abwarten, sondern Lösungen suchen
Wichtig ist, dass Sie genau hinschauen was geschieht, und aktiv werden. Hinauszögern verschlimmert oft das Problem. Bei allem soll es nicht darum
gehen, die Schuldfrage zu klären, sondern mit allen
Beteiligten nach Lösungen zu suchen.
➢ Sehen Sie
nicht alles
schwarz
schule frisst individualität, jugendfotos
Ihr Kind geht nicht mehr regelmäßig zur Schule,
stört den Unterricht oder schaut nur noch aus dem
Fenster. Darauf angesprochen, bekommen Sie zur
Auskunft „Kein Bock.“ Sie machen sich Sorgen und
wollen etwas ändern. Hier einige Ratschläge.
Hilfreich ist zum Beispiel, Interesse für
Dinge zu zeigen, die es gut kann und
darüber ins Gespräch zu kommen.
Wenn der Kontakt schwierig geworden ist: Welche gemeinsamen Vertrauten können Sie dabei unterstützen, mit Ihrem Kind wieder ins Gespräch zu kommen?
Gerne können Sie auch die 2. Chance Paderborn als
Vermittler in Anspruch nehmen.
Was will Ihr Kind
damit bewirken/
was umgehen?
chalk, pixelio
Koordinierungs- und Beratungsstelle –
ein Paderborner Gemeinschaftsprojekt
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Überlegen Sie,
ob Sie selbst etwas ändern können
Gibt es in der Familie Ereignisse, die dazu
beitragen, dass Ihr Kind keine Lust mehr auf
Schule hat? Gibt es etwas im Tagesablauf,
das den Schulbesuch Ihres Kindes erschwert?
Lassen Sie körperliche Beschwerden die immer wieder
im Zusammenhang mit Schule auftreten (z. B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen) ärztlich abklären.
Machen Sie es dem Kind zuhause ungemütlich
(z.B. kein spätes Frühstück, PC Verbot).
Versuchen Sie herauszufinden was Ihr Kind tut,
wenn es nicht in der Schule ist.
Was kann in der Schule getan
werden, um es Ihrem Kind leichter
zu machen?
Haben Sie Vorschläge, wie die Lehrer/innen
durch ihr Verhalten und ihren Unterricht dazu
beitragen können, Ihrem Kind mehr Freude an
der Schule zu vermitteln? Wie sollten sich die
Mitschüler verhalten?
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Bildung
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