close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

• Krebs als chronische Erkrankung • Neue diagnostische

EinbettenHerunterladen
Pressemeldung zu Vortrag Dr. Tippmar
Den Krebs überwinden – Was Sie unbedingt selbst tun müssen
Mit der Endeckung des Gens TKTL1 gibt es neue Erkenntnisse in der Diagnose und Therapie
von Krebserkrankungen, die genutzt werden, um aus einer bisher erfolglosen Therapie eine
erfolgreiche zu machen und Invasivität zu vermeiden. Ein Vortrag im Ärztezentrum
Wesendorf informiere die Patienten und zeigt neue Möglichkeiten auf.
In die Krebsforschung fließen immense Summen. Es kommen neue Medikamente auf den
Markt, deren Jahrestherapiekosten das Gesundheitssystem belasten. Trotzdem hat es größere
Therapieerfolge im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit, abgesehen von ein paar
Ausnahmen, seit Mitte des vergangen Jahrhunderts nicht geben. Jetzt gibt es neue
Erkenntnisse, die erstmals im Frühjahr 2010 in anerkannten Fachmagazinen weltweit
veröffentlich wurden, die möglicherweise die Misserfolge der letzten Jahrzehnte erklären.
Eines der größten Probleme moderner Krebstherapien besteht darin, dass resistente
Krebszellen nicht auf die Therapie ansprechen. Selbst wenn nur wenige resistente Krebszellen
vorhanden sind, überleben diese die Therapien. So lässt sich häufig beobachten, dass sich
unter einer Chemo- oder Strahlentherapie ein Tumor zurückbildet, die die Therapie
überlebenden Zellen aber sehr schnell wieder zu einem Tumor heranwachsen
(Rezidivbildung).
Mit der Entdeckung des Gens TKTL1 und der Aufklärung seiner Bedeutung könnte sich das
Problem resistenter Krebszellen lösen lassen. Das Gen TKTL1 führt durch eine Umschaltung
des Stoffwechsels der Krebszellen zur Resistenz und ermöglicht Invasivität und
Metastasierung.
Krebspatienten können diese Erkenntnisse schon heute nutzen. Mit einem einfachen Bluttest
(EDIM-TKTL1-Bluttest) lässt sich überprüfen, ob vorhandene Krebszellen diese Resistenz
aufweisen. Ist dies der Fall, müssen diese Resistenzen am besten vor Durchführung einer
Chemo- oder Strahlentherapie beseitigt werden. So behandelte Zellen reagieren empfindlich
auf die eigentliche Chemo- und Strahlentherapie, so dass die Gefahr von Rezidivbildung und
Invasivität deutlich reduziert werden kann.
Es existiert noch kein Medikament für die Hemmung dieses Stoffwechsels. Trotzdem gibt es
schon jetzt Möglichkeiten, den Stoffwechsel über die Therapie nach Dr. Coy zu beeinflussen.
Die Therapie lässt sich durch eine Umstellung der Ernährung durchführen. Dr. Tippmar,
Facharzt für Innere Medizin und Ernährungsmedizin, stellt die wissenschaftlichen
Hintergründe und die konkrete Umsetzung vor.
Somit ist für akut diagnostizierten Patienten zu prüfen, ob resistente Zellen vorliegen, und bei
Patienten in der Nachsorge regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Invasivität, zusätzlich zu
Standarduntersuchungen.
Leider dauert es lange, bis sich solche neuen Erkenntnisse allgemein durchsetzen. Hier sind
auch die Patienten gefordert, um von diesen Erkenntnissen zu profitieren.
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
61
Dateigröße
9 KB
Tags
1/--Seiten
melden