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E-Bilanz – Was kommt auf Unternehmen zu?

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E-Bilanz – Was kommt auf Unternehmen zu?
Stand: 01.12.2011
Agenda
 Einführung
 Rechtliche Rahmenbedingungen
 XBRL und Taxonomie
 Taxonomie E-Bilanz
 DATEV-Prozess zur E-Bilanz
 DATEV-Unterstützung zur E-Bilanz
 Bisherige Entwicklungen und wie geht es weiter?
2
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Einführung
3
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Bisheriger Ablauf der Bilanzübermittlung
Bilanz
zum
Bilanz
zum
Kanzlei
Finanzamt
4
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Neuer, elektronischer Ablauf
der Bilanzübermittlung
Bilanz
Bilanz
elektronisch
Basis: DatenStandard XBRL
Kanzlei
Finanzamt
Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens
(Steuerbürokratieabbaugesetz/SteuBAG) vom 20. Dezember 2008
Motto: Elektronik statt Papier
5
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
E-Bilanz: Nichtbeanstandung für Erstjahr
 Nichtbeanstandung der Einreichung von Bilanz und GuV in
Papierform für VZ 2012 lt. BMF-Schreiben zu § 5b EStG vom
28.9.2011
 Dies bedeutet:
 E-Bilanzen können erstmals für Wirtschaftsjahre übermittelt
werden, die nach dem 31.12.2011 beginnen
 E-Bilanzen müssen erstmals für Wirtschaftsjahre übermittelt
werden, die nach dem 31.12.2012 beginnen
Gewonnene Zeit heißt:
Frühzeitig mit Änderungen vertraut machen
und mit der Vorbereitung beginnen!
6
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.09.2011 – weitere
Erleichterungen zeitliche Umsetzung
 Wirtschaftsjahr 2012* (d.h. Übermittlung Anfang 2013)
 Nichtbeanstandungsregelung : Jahresabschluss kann wie bisher in
Form und Gliederung beim Finanzamt eingereicht werden.
 Wirtschaftsjahr 2013* (d.h. Übermittlung Anfang 2014)
 E-Bilanz grundsätzlich verpflichtend für alle
 Wirtschaftsjahr 2015* (d.h. Übermittlung Anfang 2016): E-Bilanz
erstmals verpflichtend bei
 Unternehmen mit ausländischen Betriebsstätten bzw. inländischen
Betriebsstätten ausländischer Unternehmen
 Steuerbefreiten Körperschaften
 Juristischen Personen des öffentlichen Rechts mit Betrieben
gewerblicher Art
* Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12. des Vorjahres beginnen.
7
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Grobprozess
von der Buchführung bis zur E-Bilanz
Pflicht zur elektron. Abgabe von
 Handelsbilanz + GuV (mit
Überleitungsrechnung) oder
 Steuerbilanz
!
Vorsysteme
z.B. WaWi/Kost
Jahresabschluss

Finanzbuchführung


Steuerdeklaration
und wg. BilMoG
latente Steuern
8
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Überblick E-Bilanz
Was?
Wie?
Wer?
Wann?
Status?

Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung oder
Steuerbilanz

Elektronisch auf Basis von XBRL

Alle bilanzierenden Unternehmen ohne
Größenklassenunterschiede

Analog der Fristen für die Steuererklärung;
erstmals verpflichtend für 2012
(Nichtbeanstandungsregelung für 2012)

Taxonomie verabschiedet; Endgültige Festlegungen
mit BMF-Schreiben vom 28.09.2011
analog
EHUG
1,35 Mio.
Unternehmen!
9
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Exkurs:
Analogien zwischen E-Bilanz und EHUG-Offenlegung
EHUG-Offenlegung
E-Bilanz
Rechtliche
Grundlage
Handelsrecht: § 325 HGB
Steuerrecht: § 5b EStG
Betroffene
Kapitalgesellschaften;
KapCo-Gesellschaften; …
alle Bilanzierungspflichtigen,
d.h. auch EU, PersGes
Umfang
größenabh.
Zugeständnisse
Adressat der
Offenlegung
elektr. Offenlegung
auf Basis von …
inhaltliche
Anforderungen
handelsrechtlicher
Jahresabschluss
(1) Steuerbilanz oder
(2) Handelsbilanz inkl. GuV und
Überleitungsrechnung
Ja!
Nein!
Öffentlichkeit;
Interessierte Dritte
Finanzverwaltung
XBRL (= kostengünstigste
Formatalternative)
XBRL
vgl. §§ 266, 275 HGB
amtlich vorgegebener Datensatz
10
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Rechtliche Rahmenbedingungen
11
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Steuerbürokratieabbaugesetz (SteuBAG)
Auswirkungen SteuBAG auf …
E-Bilanz
Steuerdeklaration
„Unternehmen“
„Privatpersonen“
Pflicht zur elektronischen
Übermittlung …
Pflicht zur elektronischen
Übermittlung …
 der ESt-Erklärung bei Erzielung von
Gewinneinkünften (§ 25 Abs. 4 EStG)
 von Lohnsteuerabzugsmerkmalen
ELSTER Lohn II (§ 39e Abs. 2, 9 EStG)
 der KSt-Erklärung (§ 41 Abs. 1a KStG)
 der Daten zur Anlage VL (§ 15 Abs. 1
5. VermBG)
 der Erklärung zur Festsetzung des
GewSt-Messbetrags u. der Zerlegungserklärung (§ 14a GewStG)
 …
 von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (§§ 5b, 51 Abs. 4 Nr. 1b
EStG; § 60 Abs. 1 u. 4 EStDV)
 …
Elektronische
Übermittlung hat
Einfluss auf die
Prozesse in der
Kanzlei
12
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Gesetzliche Regelung E-Bilanz
Gewinneinkunftsarten
§ 5b EStG
Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen
(1) Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a ermittelt, so ist der Inhalt der Bilanz
sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem
Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Enthält die Bilanz Ansätze
oder Beträge, die den steuerlichen Vorschriften nicht entsprechen, so sind diese Ansätze
oder Beträge durch Zusätze oder Anmerkungen den steuerlichen Vorschriften
anzupassen und nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch
Datenfernübertragung zu übermitteln. Der Steuerpflichtige kann auch eine den
steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz nach amtlich vorgeschriebenem
Datensatz durch Datenfernübertragung übermitteln. [...]
Inhaltsbestimmung
eBilanz
elektronische
Einreichung
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©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Gesetzliche Regelung E-Bilanz
§ 52 EStG
(15a) § 5b in der Fassung des [SteuBAG] ist erstmals für Wirtschaftsjahre anzuwenden,
die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen.
für Wirtschaftsjahre 2011 ff.
ABER: …
§ 51 Abs. 4 EStG
Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, […]
1b)
im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder den Mindestumfang
der nach § 5b elektronisch zu übermittelnden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
zu bestimmen;
1c)
durch Rechtsverordnung … Vorschriften über einen … abweichenden späteren
Anwendungszeitpunkt zu erlassen, wenn bis zum 31. Dezember 2010 erkennbar ist,
dass die technischen oder organisatorischen Voraussetzungen für eine Umsetzung …
nicht ausreichen.
14
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
XBRL und Taxonomie
15
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
XBRL – Was ist das?
 XBRL = eXtensible Business Reporting Language
 Technologie zum elektronischen Austausch und zum Web-Reporting
von Finanzinformationen
 Bilanz- und GuV-Daten von Abschlüssen/Zwischenabschlüssen
 weitere Abschlussdaten und Elemente von Geschäftsberichten (Anhang,
Lagebericht, Testat, etc.)
 XBRL definiert einen offenen Standard und ist kein Produkt
 XBRL stellt die Mittel bereit, um Struktur und inhaltliche Bedeutung
in unstrukturierte Dokumente einzufügen
 PDF-, Word-, HTML-, etc.-Dokumente sind “optisch ansprechend”, aber
“dumm”, weil aus ihnen die Zahlen und ihre Bedeutung nicht automatisch
extrahiert werden können
16
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
XBRL - Wie sieht das aus?
<t:bs.ass.currAss.inventory
contextRef="31DEC2010" …>
20934300
</t:bs.ass.currAss.inventory>
<t:bs.ass.currAss.inventory
contextRef ="31DEC2009" …>
40106800
</t:bs.ass.currAss.inventory>
31.12.2010
31.12.2009
17
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Was ist eine Taxonomie?
Taxonomie
Komplette Abbildung aller Informationselemente
für einen eReporting-Standard
(“Meta-Postenplan”, bspw. für HGB oder IFRS)
E-Bilanz-Taxonomie
Gliederung mit markierten Pflichtfeldern
des nach § 5b EStG amtlich vorgeschriebenen
Datensatzes („E-Bilanz“)
20
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Taxonomie-Arten und Branchentaxonomien
 Kerntaxonomie
 Spezialtaxonomien
 Ersetzen Kerntaxonomie
 Anwendung: Banken (RechKredV), Versicherungen (RechVersV),
Pensionsfonds (RechPensV)
 Ergänzungstaxonomien
 Ergänzen Kerntaxonomie
 Anwendung: Krankenhäuser (KHBV) Pflegeeinrichtungen (PBV),
Land- und Forstwirtschaft (BMELV-Musterabschluss),
Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV), Kommunale Eigenbetriebe
(EBV o.ä.)
21
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Taxonomie E-Bilanz
22
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Aufbau Taxonomie
 Grundstruktur eines E-Bilanz-Datensatzes/der SteuBAG-Taxonomie
GCD-Modul
GAAP-Modul
Erstellungsdatum
Art des Berichts
Berichtsbestandteile
Bilanzart
Bilanzierungsstandard
GuV Format
Name des Unternehmens
Rechtsform
Unternehmenskennnummern
Gesellschafter
…









Bilanz
Haftungsverhältnisse
GuV (GKV/UKV)
Ergebnisverwendungsrechnung
KKE
stl. Gewinnermittlung (für EU/PersGes)
EK-Spiegel
Kapitalflussrechnung
Anhang
 Anlagespiegel
 div. Felder zur Aufnahme von Informationen
 stl. Modifikationen (insbes. Umgliederungsr.)
 Lagebericht
 Bericht Aufsichtsrat, Beschlüsse, …
verpflichtende
Berichtsbestandteile











JahresabschlussModul
mögliche
Berichtsbestandteile
StammdatenModul
23
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Anforderungen der E-Bilanz-Taxonomie
Finanzverwaltung definiert in der „E-Bilanz-Taxonomie“ Pflichtfelder,
die für jeden Jahresabschluss übertragen werden müssen:
 Mussfelder
 Mussfelder, Kontennachweis erwünscht
 Summenmussfelder
 Rechnerisch notwendig, soweit vorhanden
Sofern die Konten der Buchführung (noch) nicht die Differenzierung
der geforderten Mindestpositionen hergeben, kann an zahlreichen
Stellen eine Überleitung auf sog. „Auffangpositionen“ erfolgen.
Es entsteht erstmals ein Größenklassen-unabhängiges Normschema
für eine „Steuerbilanz“, das deutlich detaillierter ist als z.B. die HGBGliederung für große Kapitalgesellschaften.
24
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Anforderungen der E-Bilanz-Taxonomie
Finanzverwaltung definiert in der „E-Bilanz-Taxonomie“ Pflichtfelder,
die für jeden Jahresabschluss übertragen werden müssen:
 Mussfelder
 Mussfelder, Kontennachweis erwünscht
 Summenmussfelder
Die Qualität der E-Bilanz liegt in der FIBU!
 Rechnerisch notwendig, soweit vorhanden
Sofern die Konten der Buchführung (noch) nicht die Differenzierung
der geforderten Mindestpositionen hergeben, kann an zahlreichen
Stellen eine Überleitung auf sog. „Auffangpositionen“ erfolgen.
Es entsteht erstmals ein Größenklassen-unabhängiges Normschema
für eine „Steuerbilanz“, das deutlich detaillierter ist als z.B. die HGBGliederung für große Kapitalgesellschaften.
25
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Anforderungen der E-Bilanz-Taxonomie
Finanzverwaltung definiert in der „E-Bilanz-Taxonomie“ Pflichtfelder,
die für jeden Jahresabschluss übertragen werden müssen:
 Mussfelder
 Mussfelder, Kontennachweis erwünscht
 Summenmussfelder
Neue
Konten
im SKR
2012!
 Rechnerisch notwendig, soweit vorhanden
Sofern die Konten der Buchführung (noch) nicht die Differenzierung
der geforderten Mindestpositionen hergeben, kann an zahlreichen
Stellen eine Überleitung auf sog. „Auffangpositionen“ erfolgen.
Es entsteht erstmals ein Größenklassen-unabhängiges Normschema
für eine „Steuerbilanz“, das deutlich detaillierter ist als z.B. die HGBGliederung für große Kapitalgesellschaften.
26
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Pflichtangaben in der Pilot-Taxonomie (Bilanz)
Quelle:
Herzig/Briesemeister/Schäperclaus,
in: Der Betrieb 41/2010, Beilage Nr. 5
27
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Pflichtangaben in der Pilot-Taxonomie (GuV)
Quelle:
Herzig/Briesemeister/Schäperclaus,
in: Der Betrieb 41/2010, Beilage Nr. 5
28
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Taxonomie und § 5b EStG
§ 5b EStG
Taxonomie
Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen
(1) Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a ermittelt, so ist der Inhalt der Bilanz sowie der
Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch
Datenfernübertragung zu übermitteln. Enthält die Bilanz Ansätze oder Beträge, die den
steuerlichen Vorschriften nicht entsprechen, so sind diese Ansätze oder Beträge durch Zusätze oder
Anmerkungen den steuerlichen Vorschriften anzupassen und nach amtlich vorgeschriebenem
Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Der Steuerpflichtige kann auch eine den
steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch
Datenfernübertragung übermitteln. [...]
§ 51 Abs. 4 EStG
Mussfelder
Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, […]
1b)
im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder den Mindestumfang der nach § 5b
elektronisch zu übermittelnden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu bestimmen;
…
29
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Mussfeld
Die in den Taxonomien als „Mussfeld“ gekennzeichneten Positionen
sind zwingend zu befüllen (Mindestumfang). Bei
Summenmussfeldern gilt dies auch für die darunter liegenden
Ebenen. Es wird elektronisch geprüft, ob formal alle Mussfelder in
den übermittelten Datensätzen enthalten sind. Sofern sich ein
Mussfeld nicht mit Werten füllen lässt, weil die Position in der
ordnungsmäßigen individuellen Buchführung nicht geführt wird
oder aus ihr nicht ableitbar ist, ist zur erfolgreichen Übermittlung
des Datensatzes die entsprechende Position ohne Wert (technisch:
NIL-Wert) zu übermitteln.
30
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Ergänzende Erläuterung zu „Mussfeld“ lt. FAQ-Katalog der
Finanzverwaltung
Ein Wert ist grundsätzlich aus der Buchführung ableitbar, wenn er
sich aus den Buchführungsunterlagen im Sinne des § 140 AO
ergibt. Die Ableitbarkeit erfasst die Buchführung als Ganzes. Die
Ableitung kann demnach aus dem Hauptbuch oder aus den
Nebenbüchern, z.B. aus dem Beteiligungsverzeichnis, oder z.B.
durch eine maschinelle Auswertung von Buchungsschlüsseln
erfolgen. In der Einführungszeit der E-Bilanz wird es ausreichen,
die Ableitung der Werte aus dem Hauptbuch, d.h. die Werte wie sie
sich aus den im Unternehmen geführten Kontensalden des
Hauptbuches ermitteln lassen, vorzunehmen. Dabei ist auf das
ordnungsmäßige individuelle Buchungsverhalten des jeweiligen
Unternehmens abzustellen
31
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Beispiel für „Mussfeld“
Umlaufvermögen
jeweils
„Mussfeld“
Vorräte
…
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
…
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Anteile an verbundenen Unternehmen (UV)
Anteile an herrschender oder an mit Mehrheit beteiligter Gesellschaft
Anteile an Tochterunternehmen
sonstige/nicht zuordenbare Wertpapiere des UV
Aktien
Optionsscheine
Genussscheine
Investmentzertifikate
Obligationen
…
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten …
32
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Mussfeld, Kontennachweis erwünscht
Für die als „Mussfeld, Kontennachweis erwünscht“ gekennzeichneten Positionen gelten die Ausführungen zum Mussfeld in gleicher
Weise. Der Auszug aus der Summen-/Saldenliste der in diese
Position einfließenden Konten im XBRL-Format kann vom
Steuerpflichtigen mitgeliefert werden (Angaben: Kontonummer,
Kontobezeichnung, Saldo zum Stichtag).
Darüber hinaus ist ein freiwilliger Kontennachweis auch für
jedwede andere Taxonomieposition durch Datenfernübertragung
(Angabe der Kontonummer, Kontenbezeichnung sowie des Saldos
zum Stichtag im Datensatz) möglich.
33
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Rechnerisch notwendige Positionen/Summenmussfelder
Da die übermittelten Datensätze auch im Übrigen den im Datenschema hinterlegten Rechenregeln genügen müssen, werden
Positionen, die auf der gleichen Ebene wie rechnerisch verknüpfte
Mussfelder stehen, als „Rechnerisch notwendig, soweit vorhanden“
gekennzeichnet. Diese Positionen sind dann zwingend mit Werten
zu übermitteln, wenn ohne diese Übermittlung die Summe der
Positionen auf der gleichen Ebene nicht dem Wert der Oberposition
entspricht, mit denen diese Positionen rechnerisch verknüpft sind.
Oberpositionen, die über rechnerisch verknüpften Mussfeldern
stehen, sind als Summenmussfelder gekennzeichnet. Werden z. B.
im Datenschema rechnerisch in eine Oberposition verknüpfte
Positionen übermittelt, so ist auch die zugehörige Oberposition mit
zu übermitteln.
34
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Beispiel für „Mussfeld“ und „Summenmussfeld“
hinterlegte Rechenregel:
Umlaufvermögen
Vorräte
Anteile an verbundenen Unternehmen (Umlaufvermögen)
+ sonstige/nicht zuordenbare Wertpapiere des Umlaufvermögens
.
= Wertpapiere des Umlaufverm.
…
d.h. Oberposition, die über
rechnerisch verknüpften
Mussfeldern steht
 „Summenmussfeld“
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
…
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Anteile an verbundenen Unternehmen (UV)
Anteile an herrschender oder an mit Mehrheit beteiligter Gesellschaft
Anteile an Tochterunternehmen
sonstige/nicht zuordenbare Wertpapiere des UV
Aktien
Optionsscheine
Genussscheine
Investmentzertifikate
jeweils
„Mussfeld“
Obligationen
…
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten …
35
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Beispiel für „Rechnerisch notwendige Positionen“
Umlaufvermögen
Vorräte
…
hinterlegte Rechenregel:
Schecks
+ Kasse
+ Bundesbankguthaben
+ Guthaben bei Kreditinstituten
„Summenmussfeld“
.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
= Kassenbestand, Bundesbank...
…
Wertpapiere des Umlaufvermögens
…
Kassenbestand,
Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
Bundesbankguthaben, Guthaben
Guthaben bei
bei …
…
Schecks
Kasse
Bundesbankguthaben
Guthaben bei Kreditinstituten
„Mussfeld,
Kontennachweis
erwünscht“
„Rechnerisch
notwendig, soweit
vorhanden“
d.h. diese Positionen sind
zwingend mit Werten zu
übermitteln, damit die Summe
der Positionen auf dieser Ebene
dem Wert der Oberposition (hier
„Kassenbestand …“) entspricht.
36
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Auffangpositionen
Um Eingriffe in das Buchungsverhalten zu vermeiden, aber
dennoch einen möglichst hohen Grad an Standardisierung zu
erreichen, sind im Datenschema der Taxonomie Auffangpositionen
eingefügt (erkennbar durch die Formulierungen im beschreibenden
Text „nicht zuordenbar“ in der Positionsbezeichnung). Ein
Steuerpflichtiger, der eine durch Mussfelder vorgegebene
Differenzierung für einen bestimmten Sachverhalt nicht aus der
Buchführung ableiten kann, kann zur Sicherstellung der
rechnerischen Richtigkeit für die Übermittlung der Daten alternativ
die Auffangpositionen nutzen.
37
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
 Erläuterung der Kennzeichnung von Positionen
Ergänzende Erläuterung zu „Auffangposition“ lt. FAQKatalog der Finanzverwaltung
Wenn eine in der Taxonomie vorgegebene Differenzierung durch
Mussfelder in den Buchungskonten abgebildet wird, besteht kein
Wahlrecht zwischen der Nutzung der Auffangposition und der als
„Mussfeld“ oder „Mussfeld, Kontennachweis erwünscht“
gekennzeichneten Position.
Damit gehen ein Mussfeld bzw. die Mussfelder einer
Auffangposition vor. Soweit sich ein Mussfeld mind. mit Werten aus
den Kontensalden (Summen- und Saldenliste) des Hauptbuches
mit Werten füllen lässt (s.o).
38
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.9.2011
hinterlegte Rechenregel:
Umlaufvermögen
+
+
+
+
Vorräte
…
Genussrechte
Einzahlungsansprüche zu …
Genossenschaftsanteile (kurzfristiger …)
…
übrige sonstige Verm./nicht zuordenb. …
„Summenmussfeld“
= sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
…
sonstige Vermögensgegenstände
Genussrechte
Genussrechte
Einzahlungsansprüche
Einzahlungsansprüchezu
zuNebenleistungen
Nebenleistungenoder
oderZuzahlungen
Zuzahlungen
„Rechnerisch
notwendig,
soweit
vorhanden“
Genossenschaftsanteile
Genossenschaftsanteile(kurzfristiger
(kurzfristigerVerbleib)
Verbleib)
Rückdeckungsansprüche
Rückdeckungsansprücheaus
ausLebensversicherungen
Lebensversicherungen(kurzfristiger
(kurzfristigerVerbleib)
Verbleib)
Umsatzsteuerforderungen
Umsatzsteuerforderungen
……
sonstige
sonstigeVermögensgegenstände,
Vermögensgegenstände,gegenüber
gegenüberGesellschafter
Gesellschafter
„Mussfeld“
übrige sonstige Vermögensgegenstände/nicht zuordenbare sonstige Verm.
Wertpapiere des Umlaufvermögens
…
„AuffangKassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten …
position“
Wenn sich die vorgegebene Differenzierung nicht
…
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
aus der Buchhaltung ableiten lässt, kann die
Auffangposition genutzt werden. Damit ist die
rechnerische Richtigkeit für die Übermittlung
sichergestellt (vgl. die hinterlegte Rechenregel
im übergeordneten Summenmussfeld).
39
Buchungsverhalten
Beispiel Umsatzerlöse differenziert nach
umsatzsteuerlichen Sachverhalten
40
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
DATEV-Prozess zur E-Bilanz
41
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Zukünftiger Prozess mit DATEV-Software
Standard-Fall
FIBU/JA

(Organisatorische) Vorbereitung und Berücksichtigung der E-Bilanz-Pflichtfelder
(inkl. der neuen Konten) bzgl. des unterjährigen Buchungsverhaltens
(Kontierungsrichtlinien, Vorsysteme, ...)
Relevant zum
01.01.2012
bzw.
01.01.2013!
Denken Sie an
selbstbuchende
Mandanten!
Vorsysteme:
WaWi
Kost
usw.
42
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Exkurs: Auswirkungen auf die Kontenrahmen
SKR 03/SKR 04
Zusätzliche Konten (> 100) werden u.a. in folgenden Bereichen
notwendig:
 Stärkere Differenzierung USt- und Vorsteuer-Konten
 Aufteilung Anteile, Beteiligungen, Erträge aus Beteiligungen und
Wertpapieren nach Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften
 Stärkere Differenzierung bei den steuerlichen Rücklagen (vormals SoPo)
und nach Auslösungsgründen sowie jeweils mit Auflösung/Einstellung
 Gesonderte Darstellung jedes Gesellschafters
(Kapitalkontenentwicklung)
 Stärkere Differenzierung bei Privatkonten (Einlagen/Entnahmen), z.B.
„davon Sacheinlagen zum Buchwert“, „davon übrige Sacheinlagen“ (pro
Gesellschafter!)
 Unsystematische Einzelfälle
Informations-Datenbank
Dokument Nr. 0903471
43
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Exkurs: Auswirkungen auf die Kontenrahmen
SKR 03/SKR 04
SKR 03
SKR 04
Neu eingeführte
Konten
Angepasste
Konten
Neu eingeführte
Konten
Angepasste
Konten
137
38
136
34
 175
Kontenrahmenänderungen
 170
Kontenrahmenänderungen
Es sind hierbei sowohl neu einzuführende Konten, als auch schon
bestehende Konten, deren Beschriftung der Taxonomie entsprechend
angepasst wird, berücksichtigt.
44
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Buchungsverhalten:
Auszug aus dem angepassten Kontenrahmen
Kontenwerte
werden in der
DATEV-E-Bilanz
zugeordnet!
Steuerschlüssel
stellen korrekte
UStVA sicher,
nicht aber
die E-Bilanz!
Vorsicht bei
Sammelkonten,
individuellen
Konten bzw.
Kontenbereichen!
45
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
BMF-Schreiben vom 28.09.2011 und
Taxonomie vom 5.10.2011
 Zumindest in den ersten Jahren kann bei der E-Bilanz die nahezu
identische Gliederung der Handelsbilanz erreicht werden, und zwar
unter folgenden Voraussetzungen:
 Nutzung aller Auffangpositionen
 Extensive Auslegung und Nutzung der Möglichkeit, Pflichtfelder
mit Nullwerten zu befüllen, sofern nicht aus Konten ableitbar
Zu bedenken hierbei ist:
 Auffangpositionen fallen evtl. nach der Einführungsphase weg
 Nutzung von Auffangpositionen und „Null-Wert-Befüllungen“ in
größerem Umfang erhöht das Nachfragerisiko seitens der
Finanzverwaltung
46
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Auffangposten als Rettung?
 Zumindest in den ersten Jahren kann bei der E-Bilanz die nahezu
identische Gliederung der Handelsbilanz erreicht werden sofern alle
Auffangposten genutzt werden
 Zu bedenken hierbei ist:
 Auffangposten bleiben ca. 4-5 Jahre bestehen
 Nutzung von Auffangposten in erweitertem Umfang kann das
Nachfragerisiko seitens der Finanzverwaltung erhöhen
47
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Zukünftiger Prozess mit DATEV-Software
FIBU/JA
Standard-Fall

(Organisatorische) Vorbereitung und Berücksichtigung der E-Bilanz-Pflichtfelder
(inkl. der neuen Konten) bzgl. des unterjährigen Buchungsverhaltens
(Kontierungsrichtlinien, Vorsysteme, ...)

Einrichten eines „Zwei-Kreis-Systems“ schon unterjährig zum 1.1.2012
(Empfehlung!) oder zum Abschluss; bei „Ein-Kreis-System“: eine
Differenzierung der Pflichtfelder inkl. Dokumentation erst in der
Überleitungsrechnung ist zwar möglich, aber eher problematisch
48
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Empfehlung: 2-Bereich-Bilanzierung
eBilanz
Idealszenario: Übermittlung Steuerbilanz
XBRL-Datei
ESt-/KStDeklaration
Finanzamt
Ermittlung
Latente
Steuern
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
49
Bei 1-Bereich-Bilanzierung
eBilanz
Praxisszenario: Übermittlung Handelsbilanz, GuV und
Überleitungsrechnung
XBRL-Datei
ESt-/KStDeklaration
Finanzamt
Ermittlung
Latente
Steuern
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
50
Exkurs: JA-Auswertung auf Basis E-Bilanz-ZOT
HGB-ZOT S50
E-Bilanz-ZOT
Jahresabschluss-Auswertung
HGB-ZOT vs. E-Bilanz-ZOT
51
©DATEV eG; alle Rechte vorbehalten
Zukünftiger Prozess mit DATEV-Software

(Organisatorische) Vorbereitung und Berücksichtigung der E-Bilanz-Pflichtfelder
(inkl. der neuen Konten) bzgl. des unterjährigen Buchungsverhaltens
(Kontierungsrichtlinien, Vorsysteme, ...); relevant zum 1.1.2012!

Einrichtung eines „Zwei-Kreis-Systems“ (IFRS: ggf. drei) schon unterjährig zum
1.1.2012 (Empfehlung!) oder zum Abschluss; eine Differenzierung der
Pflichtfelder inkl. Dokumentation erst in der Überleitungsrechnung
ist zwar möglich, aber eher problematisch

Erstellung der E-Bilanz auf Basis der Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung oder der Steuerbilanz (neue „E-Bilanz-ZOT“) in DATEV

Plausibilitätsprüfungen in DATEV

„Vorschau der E-Bilanz“ über eine eigene Auswertung in DATEV
!
Vorschau
eBilanz
erwsctsds
aerascs
seracvaes
aersc
31.12.2011


Übertragung des Datensatzes über das
DATEV-Rechenzentrum an die Finanzverwaltung
Finanzverwaltung
E-Bilanz-Assistent
FIBU/JA
Standard-Fall
DATEVDATEVRechenzentrum
Statusmeldung der Finanzverwaltung (Eingangsbestätigung, …)
√
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DATEV-Unterstützung zur E-Bilanz
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DATEV-Info wg. Auswirkungen auf SKR03/04
(veröffentlicht am 7.10.2011)
InfoDB-Dokument #0903471
Inhalt
 Änderungen in den Kontenrahmen SKR 03
und SKR 04, die zum Jahreswechsel
2011/2012 im Zusammenhang mit der EBilanz-Taxonomie für 2012 vorgesehen sind
 Übersicht beinhaltet neu einzuführende
Konten und bestehende Konten, deren
Beschriftung der Taxonomie entsprechend
angepasst wird
Zielgruppe
 Berater/Mandanten, die die gesetzlichen
Vorgaben zur E-Bilanz bereits im Jahr 2012
umsetzen wollen
 Berater/Mandanten, die zumindest die
Differenzierung der Konten auf die
kommenden Anforderungen anpassen wollen
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DATEV-Info wg. Auswirkungen auf SKR03/04
Zusätzliche Konten (> 100) werden u.a. in folgenden Bereichen
notwendig:
 Stärkere Differenzierung USt- und Vorsteuer-Konten
 Aufteilung Anteile, Beteiligungen, Erträge aus Beteiligungen und
Wertpapieren nach Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften
 Stärkere Differenzierung bei den steuerlichen Rücklagen (vormals SoPo)
und nach Auslösungsgründen sowie jeweils mit Auflösung/Einstellung
 Gesonderte Darstellung jedes Gesellschafters
(Kapitalkontenentwicklung)
 Stärkere Differenzierung bei Privatkonten (Einlagen/Entnahmen), z.B.
„davon Sacheinlagen zum Buchwert“, „davon übrige Sacheinlagen“ (pro
Gesellschafter!)
 Unsystematische Einzelfälle
 vgl. Informations-Datenbank
Dokument Nr. 0903471
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Farblich markierter SKR03/04 in PDF-Form
(veröffentlicht am 28.10.2011)
Zielsetzung
 Zusätzlich zu den bereits bekanntgegebenen
neuen Konten erfolgt eine farblich markierte
Übersicht in der bekannten Optik der SKRVerkaufsformulare
Zielgruppe
 Berater/Mandanten, die die gesetzlichen
Vorgaben zur E-Bilanz bereits im Jahr 2012
umsetzen wollen
 Berater/Mandanten, die zumindest die
Differenzierung der Konten auf die
kommenden Anforderungen anpassen wollen
 vgl. Informations-Datenbank
Dokument Nr. 0903471
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Schnellberechnung „Arbeitshilfe Kontenzuweisung
SKR03/SKR04 auf E-Bilanz-Taxonomie“
 Auswertung „Welches SKR-Konto fließt in welches Taxonomie-Pflichtfeld?“
•
•
möglich: Auswertung getrennt nach Rechtsformen (KapGes, PersGes, EU)
möglich: Auswertungen für alle referenzierten SKRs
 www.datev.de/e-bilanz
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Schnellberechnung „Arbeitshilfe Kontenzuweisung
SKR03/SKR04 auf E-Bilanz-Taxonomie“
Um das Mussfeld
„Bauten auf eigenen
Grundstücken …“ in
der E-Bilanz zu
füllen, werden die
Konten 0230 bis
0289 abgegriffen.
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Schnellberechnung „Arbeitshilfe Kontenzuweisung
SKR03/SKR04 auf E-Bilanz-Taxonomie“
Um die Auffangposition
„Übrige Grundstücke/
nicht zuordenbar“ in der
E-Bilanz zu füllen,
werden die Konten 02000209 und 0290-0299
abgegriffen.
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Jahreswechsel 2011/2012
 Vorabbereitstellung SKR 03 u. 04 (nur Konten) zum Einspielen in
Kanzlei-Rechnungswesen am 18.11.
 DFÜ-Bereitstellung DATEV-SKR mit E-Bilanz-Konten am 9.12.
 Berücksichtigung der E-Bilanz-Konten in den HGB-
Zuordnungstabellen, in der BWA und im SSFP mit der Auslieferung
der Kanzlei-Rechnungswesen-Version 2.1 am 10.1.12
 Unterstützungstool für einen automatisierten Abgleich I-/S-Konten zur
Erleichterung der Jahresübernahme
- Hintergrund: zum Jahreswechsel werden wg. der E-Bilanz-Taxonomie >100
neue Konten als Standardkonten in SKR03/SKR04 eingeführt. Soweit eine
Kontonummer, die für eines dieser Standardkonten verwendet worden ist,
bereits durch ein individuelles Konto belegt ist, geht das vorgeschlagene
Standardkonto „verloren“. Der Anwender hat mit diesem Tool die
Möglichkeit, solche „Doppelbelegungen“ herauszuarbeiten und die
betreffenden individuellen Konten entsprechend zu verschieben.
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Weitere Unterstützung in 2012
 April 2012: DFÜ-Bereitstellung der E-Bilanz-ZOTs für
Anwender, die probeweise eine E-Bilanz-Sicht in KanzleiRechnungswesen erzeugen wollen.
 Ab Mai 2012: Pilotierung der dann von der Finanzverwaltung
erstmals freigegebenen ERiC-Einreichungsschnittstelle. Diese
Version kann für Testeinreichungen und ggf. auch für erste
Einreichungen von Sonderbilanzen verwendet werden, falls es
dafür (freiwillige) Praxisfälle geben sollte.
 Ab Juli 2012: Stabilisierung.
 September 2012: Freigabe des E-Bilanz-Assistenten
zusammen mit Kanzlei-Rechnungswesen 3.0. Diese Version ist
dann Basis für die freiwillige Einreichung von E-Bilanzen für das
Abschlussjahr 2012 (ab dem Frühjahr 2013).
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Bisherige Entwicklungen und wie geht es
weiter?
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Bisherige Entwicklungen 2011
2012er-Taxonomien
auf www.esteuer.de
veröffentlicht
SKR 03/04 in PDF-Form
(Verkaufsformular) mit
markierten neuen und
geänderten E-BilanzKonten gem. Taxonomie
Excel-Tool zur flexiblen
Aufbereitung der
relevanten Konten nach
Gesellschaftsform etc.
mit Markierung von
Auffangpositionen etc.
DATEV-Info über
neue/geänderte
Konten wg.
Auswirkungen auf
SKR03/04
5.10.11
01.03.2012
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7.10.11
Vorabbereitstellung
SKR 03 und 04 (nur
Kontenrahmen) zum
Einspielen in KanzleiRechnungswesen
28.10.11
Dr. Heino Weller
15.11.2011
18.11.2011
63
Geplante Entwicklungen 2011
bis zum Jahreswechsel
DFÜ-Auslieferung
der Standarddaten
für den
Kontenrahmen zum
1.1.2012
09.12.11
01.03.2012
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Dr. Heino Weller
DVD-Auslieferung
KanzleiRechnungswesen
mit Standarddaten
(Kontenrahmen, ZOT,
BWA, SSFP)
10.01.12
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E-Bilanz: Nächste Schritte
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1. Schritt: Vorbereitung in der Kanzlei
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Fachkenntnisse aneignen
 Informationen und Tipps von Experten über das Vortrags- und
Schulungsangebot der DATEV
 Fachartikel
 Fachliteratur
www.datev.de/e-bilanz
www.datev.de/wissensvermittlung
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Platzierung und allgemeine Mandanteninfo
 E-Bilanz-Ansprechpartner festlegen (Steuerberater + Mandant)
 Wer ist in welcher Art betroffen? (analysieren)
 Zukünftige E-Bilanz-Strategie für 2012/2013 festlegen
 Empfehlung: Bereits 2012 gemeinsam beginnen
 Festlegung der Rahmenbedingungen gemeinsam mit dem
Mandanten
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2. Schritt: Freiwillige Anwendung für 2012
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Klärung wichtiger Fragen vorab
 Arbeitsteilung Steuerberater/Mandant?
 Was soll eingereicht werden?
 Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung
 Steuerbilanz
 Wie detailliert soll zukünftig eingereicht werden?
 Intensität der Nutzung von Auffangposten
 Sind Anpassungen in vor- und nachgelagerten Systemen
erforderlich?
 Müssen individuelle Konten und Kontenbereiche beachtet werden?
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Umsetzung der E-Bilanz für 2012
 Anpassung der Organisations- und Buchungsanweisungen
 Ggf. zweiten Bereich in Kanzlei-Rechnungswesen eröffnen
 Laufende Erfassung der FIBU unter Beachtung der festgelegten
E-Bilanz-Konten in 2012 bereits ab dem 01.01.2012
 Vorschau, Überprüfung und Übermittlung der E-Bilanz für
Mandanten die frühzeitig umgestellt haben im Frühjahr 2013
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3. Schritt: Anwendungspflicht für 2013
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Umstellung der anderen Mandanten
 Spätestens zum 01.01.2013 müssen alle bilanzierenden Mandanten
E-Bilanz-fähig sein – sonst droht Mehraufwand
 Gezielte Ansprache und sukzessive Umstellung der restlichen
Mandanten
 Erste Erfahrungswerte der „frühen“ E-Bilanz-Einreicher nutzen
73
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www.datev.de/e-bilanz
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Abkürzungsverzeichnis
 Abs.
Absatz
 Amtl.
Amtlich
 BilMoG
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
 BMF
Bundesministerium der Finanzen
 BWA
betriebswirtschaftliche Auswertung
 bzgl.
bezüglich
 bzw.
beziehungsweise
 ca.
circa
 d.h.
das heißt
 DFÜ
Datenfernübertragung
 DSO
Dialog-Seminar-online
 E-Bilanz
elektronische Bilanz
 EHUG
(Das) Gesetz über elektronische Handelsregister und
Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister
 ERiC
ELSTER Rich-Client
 ESt
Einkommenssteuer
 EStDV
Einkommensteuer-Durchführungsverordnung
 EStG
Einkommensteuergesetz
 EU
Einzelunternehmung
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Abkürzungsverzeichnis
 Evtl.
eventuell
 FAQ
Frequently Asked Question
 FIBU
Finanzbuchführung
 GAAP-Modul
General Accepted Accounting Principles - Modul
 GCD-Modul
Global Common Data - Modul
 Gem.
gemäß
 GewStG
Gewerbesteuergesetz
 GewSt-Messbetrag
Gewerbesteuer-Messbetrag
 ggf.
gegebenenfalls
 GKV
Gesamtkostenverfahren
 GuV
Gewinn- und Verlustrechnung
 HaBil
Handelsbilanz
 HGB
Handelsgesetzbuch
 IFRS
International Financial Reporting Standards
 Info-DB
Informationsdatenbank
 inkl.
inklusive
 insbes.
insbesondere
 KapGes.
Kapitalgesellschaft
 KKE
Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung
 KSt
Körperschaftssteuer
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Abkürzungsverzeichnis
 LatSt
Latente Steuern
 lt.
laut
 NIL-Wert
Not In List – (Wert „0“, der automatisch vom Programm kommt)
 PersGes
Personengesellschaft
 s.o
siehe oben
 SKR
Standardkontenrahmen
 sog.
sogenannt
 SoPo
Sonderposten
 SSFP
Schnittstellenfunktionsplan
 SteuBAG
Steuerbürokratieabbaugesetz
 SteuBil
Steuerbilanz
 stl.
Steuerlich
 UKV
Umsatzkostenverfahren
 Umgliederungsr.
Umgliederungsrechnung
 Ust
Umsatzsteuer
 UStG
Umsatzsteuergesetz
 UStVA
Umsatzsteuer Voranmeldung
 usw.
und so weiter
 UV
Umlaufvermögen
 vgl.
vergleiche
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77
Abkürzungsverzeichnis
 VZ
Veranlagungszeitraum
 WaWi/Kost
Warenwirtschaft/Kostenrechnung
 wg.
wegen
 XBRL
extensible business reporting language (Datenaustauschformat)
 z.B.
zum Beispiel
 ZOT
Zuordnungstabelle
78
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