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Broschüre "Was(s)erleben" in Nürnberg - Stadt Nürnberg

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Was(s)erleben in Nürnberg
Dem Wasser auf der Spur:
Schulklassen entdecken Wasserorte in Nürnberg
IPSN / Umweltstation Nürnberg
Liebe Leserinnen und Leser,
„Nicht schon wieder Regen!“, stöhnen wir oft, wenn uns das kühle Nass von
oben die Stimmung verdirbt. In diesen Momenten verdrängen wir gern die
Bedeutung des Wassers in unserem Leben.
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Und wir nutzen Wasser als Transportmittel und zur Energiegewinnung. Wasser ist Lebensraum für viele Tiere und
Pflanzen und letztlich hat Wasser auch eine große Bedeutung für uns als Erholungsraum.
In vielen Teilen der Welt ist Wasser – bzw. sauberes Wasser – ein sehr knappes
Gut. Auch Nürnberg ist verhältnismäßig wasserarm. Dank eines gut ausgebauten
Trink- und Abwassersystems sprudelt dennoch scheinbar unbegrenzt sauberes
Wasser aus unseren Wasserhähnen.
Kindern zu vermitteln, dass Wasser ein kostbares Gut ist, war Ziel des Projektes
„Was(s)erleben in Nürnberg!“. Dazu hat die Umweltstation Nürnberg mit
16 Nürnberger Schulklassen der Jahrgangstufen drei bis sechs das Thema Wasser
aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe genommen.
Schwerpunkt des ersten Projekttages war der Trinkwasserkreislauf in Nürnberg.
Passend zu den Themen haben die Schüler/innen an sechs Stationen Experimente
durchgeführt. Darüber hinaus wurde u.a. auch die Wassersituation in anderen
Ländern und Möglichkeiten zum Wassersparen thematisiert.
Am zweiten Projekttag haben wir mit den Klassen je einen anderen „Wasserort“ besucht, wobei wir uns sowohl technische Einrichtungen, z.B. der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung als auch natürliche Gewässer als Lebensraum
für Tiere und Pflanzen angeschaut haben.
Der dritte Projekttag fand wieder in der Schule statt. Die Schüler/innen haben
mit Fotos und eigenen Texten ein Plakat zu „ihrem“ Wasserort gestaltet. Die
Ergebnisse davon sind thematisch sortiert auf den Seiten 8-37 in dieser Broschüre
zusammengefasst.
Impressum:
Herausgeberin: Stadt Nürnberg
Institut für Pädagogik und Schulpsychologie
Nürnberg / Umweltstation Nürnberg
Fürther Str. 80a, 90429 Nürnberg
www.ipsn.nuernberg.de
Bei einer abschließenden „Was(s)erleben“-Tagung konnten Vertreter/innen der
Klassen sich gegenseitig und politischen Vertretern ihre Exkursionsorte vorstellen.
Vielleicht bekommen Sie ja Lust, sich selber mit Ihrer Klasse auf die Spuren des
Wassers in Nürnberg zu begeben.
Viel Spaß beim Lesen der Broschüre!
Das Team der Umweltstation Nürnberg
Gestaltung: Stadtgrafik Nürnberg, Ralf Weglehner
Bildmaterial: Stadt Nürnberg, sofern nicht anders ausgeschrieben
Druck: Wiedemann & Dassow Druck GmbH
Oktober 2013, Auflage: 1.000 Stück
2
3
Inhaltsverzeichnis
Was(s)erleben in Nürnberg – Das Projekt
6
Ablauf erster Projekttag
10
Ablauf zweiter Projekttag – Exkursionen
11
Ablauf dritter Projekttag
Exkursionsorte zur Trinkwasserversorgung in Nürnberg
12
Wasserwerk Erlenstegen – Buchenbühler-Grundschule
14
Hochbehälter Krottenbach – Mittelschule Bertolt-Brecht-Schule
Exkursionsorte zur Abwasserreinigung in Nürnberg
16
Regenüberlaufbecken und Museumskanal – Grundschule Wiesenschule
18
Klärwerk 2 – Geschwister-Scholl-Realschule
Exkursionsorte zu Wasser und Technik in Nürnberg
20
Energiegewinnung im Wasserkraftwerk Hammer –
Theodor-Billroth-Grundschule
22
Wehre in der Innenstadt und Hochwasserschutz –
Mittelschule Insel Schütt
24
Schleuse Eibach – Mittelschule Katzwang
Exkursionsorte zum Lebensraum Wasser
26
Goldbach und Bucher Landgraben – Maria-Ward-Gymnasium
28
Langwassergraben – Grundschule Altenfurt
30
Reptilien und Amphibien im Freilandaquarium – Maiacher Grundschule
32
Rednitzauen – Erich-Kästner-Grundschule
34
Alter Kanal – Regenbogenschule
35
Röthenbacher Landgraben – Helene-von-Forster-Grundschule
Aktionen zur Biotoppflege
4
36
Pflanzaktion am Dutzendteich – Grundschule Viatisstraße
38
Pflanzaktion am Wetzendorfer Landgraben –
Geschwister-Scholl-Realschule
40
Biotoppflege am Bucher Landgraben – Buchenbühler-Grundschule
5
Projekt – „Was (s) erleben in Nürnberg!“
Erster Projekttag
Wasser in Nürnberg
Im zweiten Themenblock wird der Trinkwasserkreislauf in Nürnberg besprochen. Anschließend führen
die Schüler/innen an sechs Stationen Experimente
durch.
Experimente zum Trinkwasserkreislauf
Ausgerüstet mit einem Forscherzettel machen die
Schüler/innen in Zweierteams an sechs Stationen
Experimente, mit denen sich einzelne Teile des Trinkwasserkreislaufs anschaulich erklären lassen.
Postergestaltung: Der Trinkwasserkreislauf
Im Rahmen des Projektes „Was(s)erleben“ durchliefen die Klassen insgesamt drei Projekttage. Der erste
Projekttag wurde in der Schule durchgeführt und
dauerte insgesamt vier Stunden.
Wasservorkommen und
globale Wasserproblematik
Nach der Begrüßung lernen die Kinder unterschiedliche Formen der Wassernutzung kennen und setzen
sich mit der Trinkwassersituation hier und in anderen
Ländern auseinander.
Aktion: Wasser hier und anderswo
Die Schüler/innen stellen sich zu diesem Themenkomplex gegenseitig Bilder mit kurzen Texten über
Kinder aus anderen Ländern vor und vergleichen
die Situation dort mit ihrem eigenen Alltag. Dabei
erfahren sie zum Beispiel, dass viele Kinder, meistens Mädchen, täglich Stunden unterwegs sind, um
Wasser zu holen. Für den Besuch einer Schule bleibt
oft keine Zeit mehr.
Anhand einer Karte wird zunächst besprochen,
welche Gewässer es in Nürnberg gibt. Anschließend
werden 15 Fotos ausgeteilt, aus denen der Trinkwasserkreislauf auf einem Plakat zusammengesetzt wird.
Die Schüler/innen erfahren dabei Wissenswertes über
Trinkwassergewinnung, -transport und -reinigung in
Nürnberg.
Ratespiel zur Wassernutzung: „Wer bin ich?“
15 Ratekärtchen werden verteilt und nacheinander
vorgelesen. Dabei wird den Schüler/Innen die Vielfalt
der Wassernutzung bewusst.
Steine, Kies und Sand: Schüler/innen vergleichen die Filterwirkung unterschiedlicher Materialien und erfahren, warum Grundwasser in der Regel relativ sauber ist.
Die Schüler/innen tragen Wasser. Manch einer würde lieber
täglich Wasser holen als zur Schule zu gehen. „Aber es müssen
ja nicht gleich 20 Liter sein und nicht wenn die Sonne so heiß
scheint!“
Ratekärtchen
Veranschaulichung des Trinkwasservorkommens
Mit Hilfe unterschiedlich großer Gefäße, die die
Kinder mit Wasser füllen, wird das globale Wasservorkommen anschaulich thematisiert.
Vom großen „Topf“ des weltweiten Wasservorkommens ist nur
ein minimaler Teil als Trinkwasser nutzbar.
6
Aus einzelnen Bildern wird unser Trinkwasserkreislauf auf einem
Plakat zusammengefügt
Hintergrund: Trinkwasser
Die Erde wird auch „blauer Planet“ genannt, da
ca. 70% der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist.
97,5% davon ist Salzwasser und 2,5% Süßwasser.
Das meiste Süßwasser ist gebunden in Gletschern
und Dauerfrostböden. Für uns als Trinkwasser sind
daher eigentlich nur ca. 0,3% der Süßwasservorräte
nutzbar. Wasser ist weltweit sehr ungleich verteilt. In
manchen Regionen der Erde herrscht aufgrund geringer Niederschläge Wassermangel. Für eine unzureichende Trinkwasserversorgung sind aber u.a. auch
wirtschaftliche Faktoren sowie Wasserverschmutzung
verantwortlich.
Von 100 Kindern dieser Erde haben 19 Kinder keinen
Zugang zu sauberem Wasser - weltweit sind es über
eine Milliarde Menschen. Rund 40% der Kinder
leben ohne Toiletten oder Latrinen. Krankheiten
infolge von unsauberem Wasser gehören zu den
häufigsten Todesursachen weltweit. Jährlich sterben
daran Millionen Kinder. Dies zeigt, wie wichtig ein
gut ausgebautes Abwassersystem ist.
Hintergrund: Wasservorkommen in Nürnberg
Im Bundesvergleich liegt Nürnberg in einem niederschlags- und wasserarmen Gebiet. Für die Grundwasserneubildung sind hauptsächlich die Niederschläge im Winter verantwortlich. Daher haben
wir im Frühjahr höhere Grundwasserstände als im
Herbst. Negativ auf die Grundwasserneubildung
wirkt sich die hohe Flächenversiegelung in der Stadt
aus, da ein großer Teil des Regenwassers direkt über
die Kanalisation abgeleitet wird.
Fertiges Plakat zum Trinkwasserkreislauf in Nürnberg
Wasser fließt bergab: Ein wichtiges Prinzip in der Wasserversorgung und Abwasserreinigung.
7
Hintergrund: Abwasserreinigung
Im Jahr 1874 wurden in Nürnberg die ersten unterirdischen Rohrkanäle gebaut. Bis zu dieser Zeit
floss das Wasser oberirdisch in abgedeckten Gräben,
den sogenannten Dolen, direkt in die Pegnitz. Die
ersten kleinen Klärwerke wurden ab 1897 in Betrieb
genommen, das erste Großklärwerk 1913.
Heute hat das Nürnberger Kanalnetz eine Länge von
rund 1465 Kilometern. In zwei Großklärwerken wird
das Wasser sowohl mechanisch als auch biologisch
gereinigt. Mit dem Bau von Regenüberlaufbecken
seit Ende der 1970er Jahre wurde sichergestellt, dass
auch bei Anfall großer Mengen von Abwasser (z.B.
bei Starkregen) kein Wasser mehr ungereinigt in die
Flüsse geleitet werden muss.
Schaffen die Kinder es,
den Fisch durch Nürnberg
schwimmen zu lassen und
„über Wasser zu halten“?
Löcher im Tuch symbolisieren die Gefahren für unser
(Trink-)Wasser und damit
auch für die Tiere, die darin
leben.
Gewässerschutz und Wassersparen
Kooperationsspiel: Gewässer schützen
Auf einem Tuch ist ein Umriss von Nürnberg mit den
Hauptgewässern aufgezeichnet. Außerdem sind potentielle Verschmutzungsquellen bildlich dargestellt
(z.B. Industrie, Landwirtschaft). Die Themen werden
mit den Schüler/innen besprochen. Im Anschluss
müssen die Kinder gemeinsam einen Spielzeugfisch
auf dem Tuch durch Nürnberg „schwimmen“ lassen,
ohne dass er in eines der Löcher (Gefahr), die im
Tuch sind, fällt.
Füllt man Wasser in einen durchsichtigen Schlauch und bewegt
diesen hin und her, kann man das Prinzip der kommunizierenden Röhren beobachten.
Hintergrund: Trinkwassergewinnung
Wasser fließt scheinbar unbegrenzt aus unseren
Wasserhähnen. Was viele nicht wissen ist, dass nur
20-25% unseres Trinkwassers aus Nürnberg
ist (Wasserwerk Erlenstegen). Ca. 12% liefern die
Wassergewinnungsgebiete Ursprung und Krämersweiher. Ca. 40% kommt aus Karstquellen bei Ranna
in der Frankenalb kommt über 45 km lange Leitungen nach Nürnberg. Das übrige Wasser ist aus dem
ca. 100 km entfernten Mündungsgebiet des Lechs in
die Donau.
Das Wasser aus Ranna bzw. Grundwasser aus dem
Donau-Lech-Gebiet fließt im leichten Gefälle durch
Betonrohre bis nach Nürnberg in die Hochbehälter.
Diese liegen so hoch, dass – ganz nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren – die meisten
Haushalte ohne Pumpen mit Wasser versorgt werden
können.
Klares Wasser muss nicht unbedingt sauber sein! Das erfahren
die Schüler/innen durch Riechen...
8
Öl, Sand und Kies. Wie sich diese Stoffe im Wasser verhalten,
können die Schüler in den drei Flaschen sehen. So lässt sich ein
Teil der mechanischen Reinigung im Klärwerk gut erklären.
...und durch Schmecken.
Hintergrund: Gewässerschutz
Die Qualität der Gewässer hat sich dank moderner
Abwassertechnik in den letzten Jahrzehnten rapide
verbessert. Dennoch gibt es immer wieder Gefahrenquellen, die zu einer Belastung der Gewässer führen
können. Dazu zählen nicht nur Industrieanlagen,
Schifffahrt und wilde Müllablagerungen. Auch die
Düngung der Felder und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft können trotz
zunehmender Sensibilisierung und technischer Optimierung nach wie vor ein Problem für die Qualität
der Gewässer sein.
Wichtig ist: Jeder von uns kann einen Beitrag zum
Gewässerschutz leisten und sorgsam mit unserem
Trinkwasser umgehen, z.B. durch sparsamen Einsatz
von Waschmitteln oder fachgerechter Entsorgung
von Stoffen wie Farbreste, Öl usw.
Kooperationsspiel: Wassersparen
Zum Abschluss des Projekttages überlegen die
Schüler/innen, wo sie Wasser sparen würden, wenn
sie täglich nur 20 Liter Wasser zur Verfügung hätten.
Eine schwere Entscheidung, aber die Schüler haben
viele Ideen: Nutzung von Regenwasser im Garten,
Spartasten an Toiletten, Duschen statt Baden. Die
Schüler/Innen tragen dann ihre 20 Liter Wasser (symbolisch Wassertropfen aus Papier und einen Becher
Wasser) zu den Nutzungsbereichen, dargestellt durch
Gegenstände, die auf dem Pausenhof verteilt liegen.
Hintergrund: Wasserverbrauch,
virtuelles Wasser und Wasser sparen
Zu Hause verbraucht jeder Nürnberger im Schnitt
fast 130 Liter Wasser pro Tag. Welch ein Luxus,
wenn man bedenkt, dass Menschen in anderen Teilen der Welt mit einem Bruchteil dessen auskommen
müssen.
Was bei unserer persönlichen Wasserbilanz meist
nicht genannt wird, ist das sogenannte virtuelle
Wasser, also das Wasser, das für die Herstellung von
Lebensmitteln und Alltagsprodukten aufgewendet
wird. In einer Jeans sind beispielsweise ca. 11.000
Liter Wasser versteckt. 85% davon fallen bei der
Produktion von Baumwolle an, weitere 15% werden
für die Weiterverarbeitung benötigt. In einem Kilo
Rindfleisch stecken sogar 15.500 Liter Wasser. Der
hohe Wasserverbrauch für die Herstellung der Produkte kann in den Produktionsländern zu Problemen
in der Wasserversorgung sowie zu Problemen der
Wasserverschmutzung führen.
Nur gemeinsam kann es gelingen, das Wasser zu transportieren!
9
Zweiter Projekttag
Dritter Projekttag
Wasserexkursionen
Am zweiten Projekttag besuchten die Klassen je
einen anderen möglichst schulortnahen Wasserort.
Ausgewählt wurden technische Einrichtungen der
Wasserversorgung (Wasserwerk, Hochbehälter),
der Abwasserentsorgung (Museumskanal, Regenüberlaufbecken, Klärwerk) sowie andere technische
Einrichtungen (Wehre, Schleuse, Wasserkraftwerk).
Mit einigen Klassen wurden Biotoppflegemaßnahmen und Pflanzaktionen durchgeführt (Bucher- und
Wetzendorfer Landgraben, Dutzendteich). Andere
Klassen nahmen den Lebensraum Wasser näher
unter die Lupe (z.B. Vergleich von zwei Gewässern,
Freilandaquarium Stein, Rednitzgrund).
An den Exkursionsorten wurden die Klassen von
Experten der jeweiligen Einrichtungen geführt. Im
Anschluss konnte jede Klasse an einem Gewässer
in der Nähe (Weiher, Bach, Graben) ausgerüstet mit
Becherlupen und Keschern forschen und Wassertiere
unter die Lupe nehmen. Als Vorbereitung auf die Plakatgestaltung am dritten Tag wurden die Ergebnisse
dokumentiert und auf Fotos festgehalten.
Wasser als Lebensraum: Neu ist für viele Schüler, dass nicht nur
Fische, Enten und Frösche im Wasser leben, sondern auch viele
kleine Wassertierchen und Insektenlarven.
10
Konzentration und Teamarbeit: Mit vielen kreativen Ideen gestalten die Kinder ihre Plakate.
Wasser hautnah: Nass und schmutzig... Für die Schüler/innen
kein Problem.
Plakatgestaltung
Aus den Erlebnissen des Exkursionstages und den
Erfahrungen des ersten Tages werden am dritten Projekttag (ca. vier Stunden) in Kleingruppen (maximal
fünf Kinder pro Gruppe) Plakate erstellt. Zunächst
wurde das Erlebte wiederholt und besprochen, wie
man ein Plakat gestaltet. Zur Gestaltung der Plakate
erhielten die Schüler/innen Fotos, die am Exkursionstag gemacht wurden. Dazu schrieben sie Texte
oder malten Bilder. Auf einen Wassertropfen notierte
außerdem jede Gruppe ihren Tipp zum Wassersparen
oder zum Gewässerschutz.
Wasser und Technik: Faszinierend, aber manchmal auch nicht
leicht zu begreifen.
Ein (Wasser-)Bewegungsspiel macht den Kopf frei.
Abschließend wurden in jeder Klasse jeweils drei
Vertreter/innen gewählt, die ihre Plakate auf einer
Abschlussveranstaltung im Nürnberger Tiergarten
den anderen Schülern, sowie Politikern und Wasserexperten vorstellen dürfen.
Die Plakate waren die Grundlage für die folgenden
Seiten der Broschüre, auf denen die verschiedenen
„Wasserorte“ in Nürnberg beschrieben werden.
Die Kinder stellen sich ihre fertigen Plakate vor.
11
Wasserwerk Erlenstegen
Schon gewusst?
In Nürnberg gab
es Ende des
16. Jahrhunderts
neben den
über 1.000 priva
ten Brunnen
bereits 118 öffent
liche Brunnen und 14 mei
st hölzerne
Wasserleitungen
.
Buchenbühler Grundschule, Klasse 3
Kooperationspartner: N-ERGIE Aktiengesellschaft/Schulinformation
Das Wasserwerk in Erlenstegen ist eines der fünf
für Nürnberg zuständigen Wasserwerke. Es wurde
bereits 1896 in Betrieb genommen. Es gibt dort
über 90 Brunnen, aus denen Grundwasser nach
oben gepumpt wird.
Das Wasserwerk Erlenstegen deckt mit dem Wasserwerk Krämersweiher und dem Wasserwerk Am
Fosthaus ca. ein Drittel des Nürnberger Trinkwasserverbrauchs. In Nürnberg gibt es ca. 60.000 Wasseranschlüsse und ein Leitungsnetz von insgesamt ca.
1.100 km Länge.
Foto: N-ERGIE
Historische Wasserleitung aus Holz
So funktioniert ein Wasserwerk
Das aus Brunnen hochgepumpte Grundwasser
wird zunächst Rohwasser genannt. Das Rohwasser ist trinkbar, enthält aber Eisen und Mangan
in geringen Mengen. Diese Stoffe werden in der
Filterhalle entfernt, damit das Trinkwasser nicht
bräunlich aus dem Wasserhahn kommt. Erst
nach dem Filtern wird das Wasser Reinwasser
oder Trinkwasser genannt. Vom Wasserwerk aus
wird das es dann zu den Hochbehältern weitergeleitet, um von dort aus zu unseren Häusern zu
fließen.
Blick in den Trinkwasserbrunnen
Trinkwasserschutz
In der Umgebung von Trinkwasserbrunnen gelten
besondere Regeln. Hier darf z.B. nicht gebaut
werden und LKW mit gefährlicher Ladung müssen
besonders Acht geben. Unmittelbar um die Brunnen
ist sogar ein Zaun, damit niemand unerlaubt das
Gebiet betreten kann. Dieses Gebiet wird Fassungsbereich genannt.
Hinweisschild auf einen Hydranten
Hydranten sind Stellen, an denen Wasser aus dem
öffentlichen Wasserleitungsnetz entnommen werden
kann. Solche Stellen sind wichtig für die Feuerwehr,
aber auch bei großen Festen
werden diese Stellen für
die Wasserversorgung
genutzt. Das Schild zeigt
an, wo unter der Erde ein
Wasseranschluss ist:
1,7 m vor dem Schild
und 5,4 m nach rechts.
Den Wassertieren auf der Spur am Tiefgraben
Mit Filtern wird das Wasser
schon beim Hochpumpen
gesäubert
„Wir haben interessante
Tiere im Bach gefunden:
z.B. Käfer, Strudelwurm,
Eintagsfliegenlarve und
Flohkrebs.“
Hier ist Muskelkraft gefragt
12
„Ganz schön groß, die Rohre!“
13
Der Hochbehälter Krottenbach
Schon gewusst?
Bertolt-Brecht-Mittelschule, Klasse 5HA
Gutes Trinkwasser ist nicht chemisch
rein. Im Gegenteil: Es enthält für den
Menschen wichtige Mineralien
und Salze wie z.B. Calcium
und Magnesium. Das Nürnberger
Trinkwasser hat
eine sehr gute Qualität.
Kooperationspartner: N-ERGIE Aktiengesellschaft/Schulinformation
Das Wasser wird von den Wasserwerken zunächst
in einen Hochbehälter gepumt. Hochbehälter haben
drei Funktionen: Sie gleichen Tagesspitzen des
Wasserverbrauchs aus und sind Wasserspeicher für
Notfälle (bspw. bei Betriebsstörungen). Zusätzlich
sorgen sie für den Duck in den Wasserleitungen,
denn Nürnbergs Hochbehälter liegen ca.
30m höher als die Häuser. So kann das
Wasser ohne zusätzliche Pumpen in unsere Haushalte gelangen. Dem zugrunde
liegt das Prinzip der kommunizierenden
Röhren, demzufolge der Wasserstand in
zwei miteinander verbundenen Gefäßen
immer gleich hoch ist. Das Trinkwasser
aus dem ca. 100 km entfernten Wasserwerk Genderkingen fließt zunächst in den Hochbehälter Krottenbach.
Unter diesem Grashügel ist der Hochbehälter.
Ganz schön schwer: Früher musste man Wasser
mit Eimern aus den Brunnen hochziehen.
Frisches Trinkwasser: Wir durften frisches Hochbehälterwasser
trinken.
Den Wassertieren auf der Spur
an einem kleinen Tümpel in Stein
14
15
Museumskanal und Regenüberlaufbecken
„Museumskanal“
Durch den sogenannten Sturmauslass (aus dem
engl. stormwater=Regenwasser) in Schniegling
floss von 1910 bis 1931 das gesamte Abwasser
aus dem nördlichen Einzugsgebiet ungereinigt in
die Pegnitz. Nach dem Bau des Klärwerks 1 im
Jahr 1931 diente der Sturmauslass nur noch bei
starken Regenfällen als Regenüberlauf. Heute
ist er nicht mehr in Betrieb, kann aber besichtigt
werden.
Wiesenschule, Klasse 4d
Kooperationspartner: Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
Bei sehr starken Regenfällen können Kläranlagen
nicht das gesamte Wasser (z.B. von den Straßen)auf
einmal aufnehmen. Damit kein schmutziges Wasser
in die Flüsse geleitet werden muss, werden Regenüberlaufbecken zur Zwischenspeicherung von Abwasser und Niederschlagswasser gebaut. Nach Ende
der Niederschläge fließt das Wasser im Kanalnetz
weiter zu den Klärwerken und wird dann dort gereinigt. Das im Jahr 1998 fertig gestellte Regenüberlaufbecken in Muggenhof ist das größte Nürnberger
Regenüberlaufbecken. Dank dieser Becken gelangt
heutzutage wesentlich weniger verschmutztes
Wasser in die Gewässer als früher. Eine große
Verbesserung für die Gewässergüte unserer Flüsse!
Schon gewusst?
Gerade in Städten ist Regenwass
er
häufig durch Schmutz von der
Straße verunreinigt. Deshalb wird
das
Wasser von den Straßen über
Gullys in die Kanalisation geleite
t
und in den Klärwerken gereinigt.
Regenüberlaufbecken
Die Bewohner des Kanals: Nacktschnecken
Den Wassertieren auf der Spur
im Pegnitztal West
Das haben wir u.a. in der Pegnitz gefunden…
Muschel
Schlammschnecke
Egel
…und das in einem Tümpel gegenüber der Pegnitz:
Wasserskorpion
16
Frosch
Rückenschwimmer
17
Abwasserreinigung im Klärwerk 2
Schon gewusst?
Günstiges Getränk: Fü
r einen m3
Trinkwasser zahlt ma
n in Nürnberg
zur Zeit knapp 2 Euro.
Die Abwassergebühr für das verbrau
chte Trinkwasser kostet ein paar
Cent mehr.
Geschwister-Scholl-Realschule, Klasse 6e
Kooperationspartner: Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
Das heutige Klärwerk 2 wurde 1913 als erste Großkläranlage Bayerns in Betrieb genommen. Heute
kann hier das Abwasser von ca. 230.000 Einwohnern gereinigt werden.
Da die Kapazitäten nicht ausreichten, wurde 1931
zusätzlich das heutige Klärwerk 1 in Betrieb genommen. Es ist auf 1,4 Mio. Einwohnerwerten ausgelegt.
Nürnberg hat zwar nur rund 500 000 Einwohner,
doch die Kapazitäten der Klärwerke sind so ausgerichtet, dass auch Industrieabwässer gereinigt
werden können. Deshalb ist die angegebene Zahl
von Einwohnerwerten größer als die Einwohnerzahl
von Nürnberg.
Beide Klärwerke haben mechanische und biologische Reinigungsstufen. Im Klärwerk 2 gibt es - im
Gegensatz zu den meisten anderen Kläranlagen keine Vorklärbecken. Um unangenehmen Geruch
zu vermeiden (direkt neben dem Klärwerk 2 liegen
Wohnhäuser), hat man die Vorklärung weggelassen
und dafür die erste biologische Stufe größer gebaut.
Biologische Reinigung
Anschließend folgen
biologische Reinigungsstufen. Hier wird das
Wasser in sogenannten
Belebungsbecken mit
Hilfe von Bakterien
gereinigt.
Abwasserfilter
Am Ende durchläuft
das Wasser noch einen
Abwasserfilter, der die
restlichen Schwebstoffe
und Schmutzpartikel
herausfiltert.
Überprüfung
auf Rückstände
In diesem Teich ist gereinigtes Wasser. Hier
leben Karpfen.
Einmal im Jahr werden
sie auf Rückstände
untersucht.
Das Wasser fließt am Schluss in die Pegnitz. Es
ist jetzt nahezu vollständig von Schmutzstoffen befreit.
Überblick über die
Stationen im Klärwerk
Den Wassertieren auf der Spur
im Pegnitztal West
Hier werden mit Rechen Feststoffe wie z.B. Toilettenpapier aus dem Wasser entfernt. Das Rechengut
kommt in Kompostieranlagen und kann dann als
Humus wiederverwertet werden.
Dreistacheliger Stichling
„Oh, ist die riesig!“ Dass man so große Muscheln nicht nur am Meer, sondern auch in
Nürnberg findet, hätte kein Schüler gedacht.
Der aus dem Abwasser entfernte Sand kann z.B. für
den Straßenbau verwendet werden.
Kleinlibellenlarve
18
19
Flusskraftwerk Hammer
Schon gewusst?
Theodor-Billroth-Schule, Klasse 4a
Nürnberger Messing
war bekannt für seine gute
Qualität. Sogar Dächer
indischer Tempel wurden
damit gedeckt.
Kooperationspartner: N-ERGIE Aktiengesellschaft/Schulinformation
Das Flusskraftwerk Hammer befindet sich im
Wasserschutzgebiet Erlenstegen und ist aus einer
befestigten, spätmittelalterlichen Industrieansiedlung entstanden. Heute steht das Industriegut unter
Denkmalschutz. Es gibt dort noch Wehrtürme, Reste
eines Herrenhauses (von 1640), Reste von Arbeiterund Wohnbauten aus dem 17ten und 18ten Jahrhundert und das Uhrenhaus.
Seit 1977 ist das Werk Hammer im Besitz der
N-ERGIE (damals noch Energie und Wasserversorgung AG). Dort wird seit 1894 mit der Kraft des
Wassers Strom erzeugt. Das Gefälle innerhalb des
Wehres beträgt 2,8 bis 3 Meter.
Das Kraftwerk
Ein Modell: Mit Wasserkraft wird das Rad in Bewegung gesetzt.
Dadurch bewegt sich der Hammer auf und ab. So hat man früher Metall bearbeitet.
Messingproduktion in Hammer
Schon im 14. Jahrhundert stand an der Stelle des
heutigen Kraftwerkes eine Mühle. Zwischen 1492
und 1943 wurden im Hammerwerk Messingprodukte hergestellt. Besonders die Produktion
von Messingfolien machte das Gut um 1806 zur
größten Fabrik im Nürnberger Land.
„Ein schöner Ausflug!“
Den Wassertieren auf der Spur
im Pegnitztal-Ost
Der Rechen mäht den Dreck raus,
damit die Turbinen nicht verstopfen.
20
Das hat der Rechen aus dem Wasser geholt.
Der Wasserskorpion
Im Wasserkraftwerk Hammer gibt es zwei Arten von Turbinen:
die Francis Turbine (seit 1922) und die Kaplan Turbine.
Erdkröte
21
Hochwasserschutz und Wehre an der Pegnitz
Schon gewusst?
Im frühen Mittelalter befand sich das
Flussbett der Pegnitz inmitten eines
sumpfigen Wiesengrunds, direkt dort,
wo heute der Hauptmarkt ist.
Hochwasser stellte damals noch
keine Gefahr für die höher gelegenen
Lorenzer und Sebalder
Stadthälften dar.
Mittelschule Insel Schütt, Klasse 6a
Kooperationspartner: Stadt Nürnberg / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
und Wasserwirtschaftamt Nürnberg
„Wahnsinn, man kann den Fluss ja einfach
anhalten!“ Das durften die Schüler/innen der Mittelschule Insel Schütt selber ausprobieren. Entlang
der Pegnitz in der Innenstadt findet man mehrere
Wehre. Mit ihnen wird der Wasserstand der Pegnitz
reguliert, damit der Pegel nicht zu tief absinkt bzw.
bei Hochwasser nicht zu stark steigt. Ohne Wehre
wäre die Pegnitz im Sommer nur 20 bis 50 cm tief.
Mit dem Pegnitzspegel würde auch der Grundwasserspiegel sinken. Viele Häuser entlang der Pegnitz
in der Innenstadt sind auf Holzpfählen gebaut. Diese
würden dann eventuell modern, was ein Absacken
der Häuser zur Folge hätte.
Das „Jahrhunderthochwasser“
Das sogenannte Jahrhunderthochwasser von
1909 gilt als eine der größten Hochwasserkatastrophen in der Nürnberger Geschichte. Eine
Flutwelle von über 4,5 m führte zur Überschwemmung von Straßen und Plätzen in der Innenstadt
und zur Zerstörung von Häusern, Brücken und
Mühlen. Im Anschluss an diese Katastrophe wurden zwar Maßnahmen des Hochwasserschutzes
geplant, diese konnten aber aufgrund der zwei
Weltkriege zunächst nicht umgesetzt werden.
Erst im Rahmen des Wiederaufbaus wurde in den
50er Jahren ein 140 m langer, 10 m breiter und
4 m hoher Hochwasserstollen zwischen Museumsbrücke und Trödelmarktinsel gebaut. Auch
das Anlegen des Wöhrder Sees diente u.a. dem
Hochwasserschutz.
Wir messen den Grundwasserpegel
Hochwasserstollen in der Innenstadt: Nach dem Jahrhunderthochwasser 1909 hat man Maßnahmen zum Hochwasserschutz
geplant. Hierzu gehören die Hochwasserstollen, die unterhalb
der Innenstadt verlaufen.
Wir lassen einen Schlauch mit Sonde in die Öffnung einer Grundwassermessstelle. Erreicht die
Sonde das Wasser beginnt das Messgerät zu piepen.
Den Wassertieren auf der Spur
am Goldbach und an der Pegnitz
Eintagsfliegenlarve
22
Wassermilbe
23
Schleuse Eibach
Schon gewusst?
Mittelschule Katzwang, Klasse 6
Kooperationspartner: Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg
1979 brach ein Damm des Kanals bei
Katzwang auf einer Länge von 10-15m.
Wassermassen schossen durch Katzwang
hindurch bis ins Rednitztal, rissen Autos,
Menschen und Häuser mit und hinterließen eine Spur der Verwüstung.
Nicht nur Straßen aus Asphalt, sondern auch eine
Wasserstraße verläuft durch Katzwang: der MainDonau-Kanal. Er ist aber nicht nur ein Verkehrsweg.
Bei Bedarf dient er auch zur Überleitung von Wasser
aus der Donau und Altmühl in das gelegentlich von
Trockenheit bedrohte Wassersystem um Main und
Regnitz. Der Main-Donau-Kanal wurde nach 30
jähriger Bauzeit 1992 fertiggestellt und ist 171 km
lang. Um die insgesamt 240 Höhenmeter zwischen
Donau und Main zu überwinden wurden 16 Schleusen gebaut. Die unterschiedlichen Schleusen im
Kanal überwinden eine Höhe von ca. 5 bis 25 m.
Die Schleuse Eibach, die die Schüler der Mittelschule
Katzwang besichtigten, ist 19,41 m hoch.
Der Blick von oben auf die Schleusenanlage
Der Hafen Nürnberg
So funktioniert eine Schleuse
Schleusen sind im Prinzip „Fahrstühle“ für Schiffe. Eine Schleuse hat zwei
Tore. Steht man mit dem Schiff im
Unterwasser der Schleuse und will
nach oben, dann wird das Wasser in
der Schleuse abgelassen. Das obere Tor
ist dabei geschlossen. Das Schiff kann
durch das untere Tor einfahren. Das
untere Tor wird wieder geschlossen
und Wasser in die Schleuse eingelassen. Das Schiff, das in der Schleuse
ist, wird mit dem Wasser nach oben
gehoben. Ist die Schleuse voll, kann
nach dem Öffnen des oberen Tores das
Schiff ausfahren. Umgekehrt funktioniert es, wenn das Schiff abwärts
geschleust werden muss.
24
„Wir haben hitzefrei! Am Kanal kann
man eigentlich Kreuzottern sehen.
Leider war es zu heiß und wir konnten
sie nicht mehr anschauen gehen, aber
für eine Erfrischung hat die Zeit noch
ausgereicht.“
25
Am Goldbach
und am Bucher Landgraben
Schon gewusst?
Auf einer Strecke von 4,5 km kann
man entlang des Goldbachs von der
Innenstadt zu Fuß oder mit dem Rad bis
zum Valznerweiher in Zabo gelangen.
Dass dieser Weg immer attraktiver wird,
dafür setzt sich die Agenda 21 Gruppe
„Grünzug Goldbach“ ein.
Maria-Ward-Gymnasium, Projektgruppe
Wie kann man die Gewässergüte eines Flusses bestimmen? Mit dieser Frage setzten sich die Schülerinnen der Maria-Ward-Schule intensiv auseinander.
Dazu nahmen sie zum Vergleich zwei Gewässer
näher unter die Lupe: Den Goldbach an der Wöhrder
Wiese und den Bucher Landgraben in der Nähe
des Flughafens. Sie untersuchten nicht nur, welche
Tiere im Wasser leben, sondern bestimmten z.B.
auch den ph-Wert, Nitratwert und den Sauerstoffgehalt.
Den Wassertieren auf der Spur
am Goldbach und am Bucher Landgraben
Biologische Gewässeruntersuchung
Um herauszufinden, welche Güteklasse das
Gewässer hat, untersucht man zunächst dessen Flora und Fauna. Anhand der Art und der
Anzahl der dort lebenden Tiere kann man
herausfinden, wie belastet das Gewässer ist. An
verschiedenen Stellen am selben Bach, kann die
Wasserqualität unterschiedlich sein.
ph-Wert
Der ph-Wert zeigt an, ob das Wasser eher sauer
(niedriger ph-Wert), basisch (hoher ph-Wert) oder
neutral (ph 7) ist. Die Skala reicht von 1 bis 14. Meistens bewegt sich der ph-Wert in natürlichen Gewässern zwischen 6,5 und 8. Verändert sich der ph-Wert
durch einen äußeren Einfluss, kann das negative
Folgen für die Pflanzen und Tiere haben.
26
27
Am Langwassergraben
und am Altenfurter Weiher
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die Landgraben
Grundschule Altenfurt, Klasse 4c
„Was? Unter unserer Schule ist ein Bach?“ Das
haben die Schüler/innen der Grundschule Altenfurt
nicht gewusst. Ebenso wie der Langwassergraben,
der südlich von Altenfurt entspringt und in den Dutzendteich fließt, sind heute viele kleinere Fließgewässer nicht mehr sichtbar. Sie sind stellenweise verrohrt
oder zugebaut. Gräben wurden zum Teil einfach von
den ursprünglich mit ihnen verbundenen Gewässern
„abgeschnitten“.
Früher hatten Gräben und Bäche eine wichtige Funktion: Sie wurden an einigen Stellen zu Teichen für
den Fischfang gestaut, sie dienten u.a. der Bewässerung von Wiesen und Feldern und der Bereitstellung
von Löschwasser. Außerdem gab es an den Gewässern Mühlen z.B. zum Malen von Getreide und
Hammerwerke z.B. zum Schmieden.
Den Wassertieren auf der Spur
am Altenfurter Weiher
Der Altenfurter Weiher
Der Langwassergraben
In Altenfurt kann man gut sehen, wie der Langwassergraben durch den Siedlungsbau der
1960er und 1970er Jahre abschnittsweise verrohrt wurde. Meistens verschwindet er unter der
Straße, und kommt dann aus den Rohren wieder
hervor, um wieder oberirdisch weiterzufließen,
zum Teil in einem Betonbett. Nur wenige Stellen
sind naturbelassen. In den letzten Jahren wurden
Teile des Langwassergrabens wie auch andere
Gräben in Nürnberg renaturiert.
„Wir haben beim Keschern viele Kaulquappen,
Schnecken und Egel gefunden. Aus den Kaulquappen
werden später Frösche und Kröten.“
Kröte neben Umweltverschmutzung
Uralte
Wasserbewohner
Ein toller Fund im Graben: Fossilien erinnern
daran, dass hier in Franken vor vielen Millionen
Jahren ein Meer war.
„Das hätte ich nicht gedacht, dass an einem
einzigen Stein aus dem Wasser so viele Tiere
kleben!“
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Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein
Maiacher Grundschule, Klasse 4a
Kooperationspartner: Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg
Da Amphibien und Reptilien scheue Tiere und oft
nur schwer zu beobachten sind, machten sich die
Schüler/innen der Maiacher Grundschule auf ins
Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein. Hier kann
man seit über 80 Jahren heimische Reptilien, Amphibien, Fische und Insekten anschauen. An den
Teichen werden auch einheimische Wildpflanzen
und Kräuter sowie Sumpf- und Wasserpflanzen
gepflegt. Die Naturhistorische
Gesellschaft Nürnberg, die die
Einrichtung betreibt, ist übrigens der größte ehrenamtlich
arbeitende naturwissenschaftliche Verein Deutschlands.
Amphibien
Amphibien (Lurche) sind stark vom
Wasser abhängig. Viele Amphibien
verbringen den Beginn ihres Lebens als
Larve im Wasser und haben Kiemen.
Erst wenn sie sich vom Larvenstadium
zum „erwachsenen“ Tier verwandelt
haben, begeben sie sich auch an Land.
Amphibienarten in Deutschland sind
u.a. Frösche, Molche und Salamander.
Schon gewusst?
Viele Amphibien- und Re
ptilienarten sind gefährdet und
stehen
auf der „Roten Liste“. Ein
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sind sogar vom Aussterb
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bedroht. Alle in Deutschl
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lebenden Arten gelten als
besonders schützenswert
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Feuersalamander
Ringelnatter
Landschildkröte
30
Fleißig: Die Schüler fertigten bere
its zu Hause Tiersteckbriefe
an und stellten den Mitschülern
auf der Exkursion „ihr“ Tier vor.
Reptilien
Reptilien (Kriechtiere) sind überwiegend Landtiere. Sie mögen warme, sonnige Lebensräume.
Sie haben eine schuppige Haut, manche besitzen
sogar einen Panzer. Da die Schuppenhaut nicht
mitwächst, häuten sich die meisten Reptilien
mehrmals in ihrem Leben. Zu den in Deutschland
lebenden Reptilienarten gehören Eidechsen,
Schlangen, und Schildkröten.
Quelle Tierfotos auf dieser Seite : NHG
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Wässerwiesen an der Rednitz
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Erich-Kästner-Grundschule, Klasse 3a
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Kooperationspartner: Umweltamt der Stadt Nürnberg / Storchenprojekt
Das Storchenpaar, das auf einem Dach im Stadtteil
Reichelsdorf nistet, kennt jeder Schüler der ErichKästner-Grundschule.
Die Rednitz ist nach der Pegnitz das zweitgrößte
Fließgewässer in Nürnberg. Ausgedehnte Wiesen
prägen die Flusslandschaft. An Stellen, an denen die
Rednitz noch naturnah ist, gibt es auch Auwälder.
Den Wassertieren auf der Spur
an einem Weiher in der Rednitzaue
Eine Besonderheit an der Rednitz ist die Wiesenbewässerung. Schon vor Jahrhunderten wurden
in den Wiesen kleine Gräben angelegt, in die bei
Trockenheit zwei bis dreimal im Jahr Wasser aus
der Rednitz und anderen Nebenflüssen geleitet
wird. Und zwar so viel, dass die Gräben überlaufen und das Wasser sich über die Wiesen verteilen
kann. Mit Hilfe von Wehren aus Holz können die
Landwirte steuern, welche der Wiesen bewässert
werden sollen. Durch diese besondere Form der
Bewässerung ist es möglich, die Wiesen mehrmals
im Jahr zu mähen.
Dieses Schild hat eine besondere
Bedeutung. Das Gras, das als Viehfutter
genutzt wird, darf nicht mit Hundekot
verschmutzt werden. Die Tiere können
davon krank werden.
Lebensraum Feuchtwiese
Feuchtwiesen sind ein wertvoller Lebensraum für
seltene Tiere und Pflanzen. Daher engagiert sich
das Umweltamt der Stadt Nürnberg auf vielfältige Weise für den Schutz und Erhalt der Lebensräume in den Rednitzauen.
Dort lebt auch der Weißstorch. Auffällig ist das
Schnabelgeklapper, mit dem sie sich verständigen oder ihren Horst verteidigen. Trocken gelegte Feuchtwiesen und eine zu intensiv betriebene
Landwirtschaft lassen seine Nahrung bei uns
knapp werden.
Wasserläufer
Foto: R_K_B_by_Domino/pixelio.de
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Der Alte (Ludwig-Donau-Main-) Kanal
Der Röthenbacher Landgraben
Regenbogenschule, Umwelt AG
Helene-von-Forster Schule, Klasse 4b
Der Ludwig-Donau-Main-Kanal,
oder auch „Alter Kanal“ genannt,
war vom 19. bis 20. Jahrhundert die
Wasserstraße zwischen der Donau bei
Kehlheim und dem Main bei Bamberg.
Der Kanal wurde unter König Ludwig
I. von Bayern als Verbindung zwischen Nordsee
und schwarzem Meer erbaut. Für die ca. 172 km
Länge und 264 Höhenmeter, die er überbrücken
musste, wurden 100 Schleusen benötigt. Der Kanal
hat kaum Strömung, daher wurden die Schiffe von
Pferden gezogen. Aufgrund des inzwischen ausgebauten Eisenbahnnetzes wurde der Kanal immer weniger genutzt und wurde daher in den 50er Jahren
zum Teil zugeschüttet. Sogar der Frankenschnellweg
verläuft heute teilweise auf dem alten Kanal. Heute
stehen Teile des Kanals unter Denkmalschutz. Viele
Pflanzen und Tiere finden hier ihren Lebensraum.
Nur ein kurzer Spaziergang und die Grundschüler
der Helene-von-Forster Schule haben den Röthenbacher Landgraben erreicht.
Der Graben verläuft von Osten nach Südwesten
durch den Stadtteil Röthenbach und mündet in den
Weiher im Faberpark. Vor allem durch die Bebauung
des Hafengebietes war er jahrelang seiner natürlichen Zuflüsse beraubt und nahezu ausgetrocknet.
Seit März 2000 führt er wieder Wasser, das ihm aus
dem Main-Donau-Kanal zugeführt wird. Durch diese Maßnahme erhält der Faberweiher
wieder einen dauerhaften Zulauf, wodurch sich die Wasserqualität dort verbessern soll.
Das ist der alte Ludwigskanal. Er wurde gebaut, damit Transportschiffe vom Main zur Donau fahren konnten.
Der Röthenbacher Landgraben im Bereich des Faberparks
Am Weiher im Faberpark
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Abschlussbesprechung
Wir legen ein Aquarium für unsere
Wassertiere an.
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Pflanzaktion am Großen Dutzendteich
Schon gewusst?
Am Südufer des Dutzendteic
hs wurde
1906 anlässlich einer Landes
ausstellung als Attraktion ein Leucht
turm
mit Aufzug und Aussichtspla
ttform
gebaut. Er wurde jedoch ber
eits 1935
von den Nationalsozialisten
wieder
abgerissen, um Platz für die
Kongresshalle zu schaffen.
Grundschule Viatisstraße, Klasse 4a
Kooperationspartner: Stadt Nürnberg / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Wer kennt sie nicht, den Großen und den Kleinen
Dutzendteich. Ob als Radfahrer, Inline-Skater, Jogger,
Wassersportler, Spaziergänger oder Rock im ParkBesucher – die Dutzendteiche im Süden Nürnbergs
sind immer ein beliebter Anlaufpunkt.
Die Entstehung des Großen Dutzendteiches vermutet man bereits im 13. Jahrhundert. Er wurde
durch die Aufstauung von Gewässern (Fischbach,
Langwasser-graben) künstlich angelegt. Ursprünglich diente er als Wasserspeicher und zur Fischzucht.
Im Nationalsozialismus wurde das Gelände um den
Dutzendteich umgestaltet und für Massenveranstaltungen genutzt. Heute ist der Dutzendteich eines
der wichtigsten Stadtbiotope in Nürnberg. Er bietet
Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.
Den Wassertieren auf der Spur
am Großen Dutzendteich
Der Name Dutzendteich kommt nicht, wie oft vermutet von
„dutzend Teichen“ (also 12 Teichen), sondern von den sogenannten „Doutze“ (=altdeutsches Wort für Schilfrohr), die dort
sehr häufig zu finden sind.
„Wir pflanzten u.a. Froschlöffel, Schwertlilien, Schilf und Rohrglanzgras.“
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Pflanzaktion am Wetzendorfer Landgraben
Schon gewusst?
Landgräben wurden früher
vielfältig von Menschen gen
utzt.
Sie dienten u.a. der Speisung
von
Teichen, der Bewässerung von
Feldern und Wiesen, zur Ber
eitstellung von Löschwasser und
zum
Antrieb von Mühlen.
Geschwister-Scholl-Realschule, Klasse 6a und Partnerklasse der Jakob-Muth-Schule
Kooperationspartner: Stadt Nürnberg / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Der Wetzendorfer Landgraben ist einer
der vielen Gräben in Nürnberg. Er entspringt im Marienbergpark und verläuft
in westlicher Richtung durch Thon und
Wetzendorf. In Fürth mündet er in die
Pegnitz. Sichtbar ist diese Stelle, die
unterhalb des Frankenschnellwegs liegt,
aber nicht, da der Bach dort wie auch an
vielen anderen Stellen verrohrt oder in Beton gefasst
ist. In den letzten Jahren wurde er stellenweise
wieder renaturiert. Abhängig von Niederschlagsmengen führt der Bach wenig oder gar kein Wasser. Die
Schüler/innen durften gemeinsam mit dem Kooperationspartner SÖR das Ufer eines renaturierten
Teilstücks mit bepflanzen.
Foto: Rosemarie Doll/pixelio.de
Foto: Himi/pixelio.de
So sieht der Wetzendorfer Landgraben noch heute an einigen Stellen
aus. (Foto Sör)
Renaturiertes Teilstück vom Graben.
Foto: Olga Meier-Sander/pixelio.de
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Biotoppflege am Bucher Landgraben
Schon gewusst?
Während des Wachstums häutet
sich
die Libellenlarve mehrmals. Für
ihre letzte
Häutung von der Larve zur
„erwachsenen“ Libelle brauch
t sie ein
sonniges Plätzchen an Land.
Buchenbühler Grundschule, Klasse 4
Auf „eine schlammige Reise durch den Dschungel“ begab sich die vierte Klasse der Buchenbühler
Grundschule im Rahmen ihrer Exkursion zum Bucher
Landgraben. Dieser verläuft im Nürnberger Norden,
u.a. auch entlang des Nürnberger Flughafens. Ursprünglich war der Bucher Landgraben ein kurvenreicher Bach mit einer breiten Wiesenniederung. Nach
und nach verschwand der natürliche Flussverlauf, da
er im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft und
der Flurbereinigung begradigt und in Beton gefasst
wurde. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen am
Flughafen wurde er stellenweise wieder renaturiert.
An vielen Stellen dominieren jetzt Schilf und Weiden
das Ufer. Jährlich werden dort Biotoppflegemaßnahmen durchgeführt: Schilf, Weiden
und andere größere Büsche werden
zurückgeschnitten, um Flächen für Tiere und Pflanzen zu schaffen, die Sonne
brauchen. Das war auch die Aufgabe
der Schüler/innen aus Buchenbühl.
Direkt am Bucher Landgraben
neben den Gewächshäusern
der Gemüsebauern wurden
offene Regenrückhaltebecken
angelegt. Sie nehmen das
vom Flughafen eingeleitete
Regenwasser auf.
Aus dem geschnittenen Schilf haben die Schüler/innen am dritten Projekttag Insektenhotels gebaut.
„Es hat sehr viel Spaß gemacht!“
Den Wassertieren auf der Spur
am Bucher Landgraben
Foto: Maria Lanznaster/pixelio.de
Gelbrandkäfer
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Projektpartner für die Exkursionen
Viele unserer Projektpartner bieten Führungen für Schulen an und stellen
auch zum Teil Materialien rund um das Thema Wasser im Internet bereit.
• Stadt Nürnberg, Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)
Projekt-Exkursionen: Klärwerke, Museumskanal, Regenüberlaufbecken
Internet: www.nuernberg.de/internet/sun/
• Stadt Nürnberg, Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR)
Projekt-Exkursionen: Biotoppflege, Hochwasserschutz und Wehre an der Pegnitz
www.soer.nuernberg.de
• Stadt Nürnberg, Umweltamt
Projekt-Exkursion: Storchenprojekt in den Rednitzauen/Wässerwiesen
www.nuernberg.de/internet/umweltamt/projekte
• N-ERGIE Aktiengesellschaft
Projekt-Exkursionen: Wasserwerk, Hochbehälter, Wasserkraftwerk
www.n-ergie.de/schulinformation
Die Umweltstation Nürnberg
Die Umweltstation Nürnberg wird vom Institut für Pädagogik und
Schulpsychologie in Kooperation mit dem Umweltreferat der Stadt
Nürnberg getragen und ist nach den Richtlinien des Landes Bayern als
Umweltstation anerkannt. Die Bildungsarbeit der Umweltstation
Nürnberg orientiert sich am Leitbild einer „Bildung für nachhaltige
Entwicklung“ (BNE). Dieses vermittelt eine ganzheitliche Sichtweise auf
die engen Verknüpfungen von ökologischen, ökonomischen, sozialen
und kulturellen Entwicklungen auf lokaler bis globaler Ebene und regt zu
konkretem Handeln an. Im Rahmen von verschiedenen Projekten widmet sich die Umweltstation Nürnberg u.a. den Themen Biodiversität und
Naturerfahrung, Klimawandel und Energiesparen, Wasser und Mobilität.
Neben Angeboten für Kinder und Jugendliche bieten wir auch Lehrerfortbildungen und Beratungen für Schulen an. Informationen über
unsere aktuellen Angebote und Projekte finden Sie auf unserer Website.
• Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (Bayern)
Projekt-Exkursion: Grundwassermessungen, Gewässeruntersuchung
www.wwa-n.bayern.de/wasserschule
• Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg
Projekt-Exkursion: Schleuse Eibach am Main-Donau-Kanal
www.wsa-nuernberg.wsv.de
• Naturhistorische Gesellschaft
Projektexkursion: Freiland-Aquarium und –Terrarium Stein
www.freiland.nhg-nuernberg.de
Umweltstation Nürnberg
Institut für Pädagogik und Schulpsychologie
Fürther Straße 80a, 90429 Nürnberg
Unterrichts Materialien zum Thema Wasser (Auswahl)
• Virtuelles Wasser - verstecktes Wasser auf Reisen
Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Bezug (kostenlos)
www.stmug.bayern.de
Tel.: 09 11 / 2 31-90 59
umweltstation @ stadt.nuernberg.de
www.umweltstation.nuernberg.de
• Wasser – woher kommst du? Wasser – wohin gehst du? Wasser- wie
können wir dich schützen?
Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.
Bezug (kostenlos) der drei Hefte unter www.stmug.bayern.de
• Wasserschule Mittelfranken
Bezug: Als Download unter www.regierung.mittelfranken.bayern.de
• Wasser im 21. Jahrhundert
Arbeitsheft für die Sekundarstufe. Hrsg.: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bezug (kostenlos): www.bmu.de/bestellformular
• Lernort Gewässer
Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Umwelt.
Bezug: Als Download unter www.wasserforscher.de
• Was lebt in Bach und Teich? Kosmos Naturführer
Autor: Franz Hecker, ISBN: 978-3-440-11365-3
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Umweltstation Nürnberg
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R N
www.umweltstation.nuernberg.de
www.ipsn.nuernberg.de
gefördert durch
Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit
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