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CHIP-Extremtest für Speichermedien - Was - Firmenpresse.de

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firmenpresse.de | 07.04.2008 - 17:25 | ID: 46322
CHIP-Extremtest für Speichermedien - Was
Festplatten, Speicherkarten, USB-Sticks und CDs
aushalten
Speichermedien sind die Tresore der digitalen Welt. Privates und Berufliches, Finanzielles und
Unterhaltsames, Peinliches und Verbotenes – auf digitalen Datenträgern finden sich all die
Geheimnisse, die früher bevorzugt in Schließfächern und Banksafes lagerten. Das Technikmagazin
CHIP hat jetzt erstmals getestet, wie zehn verschiedene Speichertypen mit extremen, aber
alltäglichen Belastungen zurechtkommen.
München, 7. April 2008 – Speichermedien sind die Tresore der digitalen Welt. Privates und Berufliches,
Finanzielles und Unterhaltsames, Peinliches und Verbotenes – auf digitalen Datenträgern finden sich all die
Geheimnisse, die früher bevorzugt in Schließfächern und Banksafes lagerten. Ein Verlust dieser Daten kann
teuer werden. Das wissen nicht nur Liechtensteiner Bankkunden, denn neben dem doch eher seltenen
Diebstahl drohen Speichermedien viel trivialere Gefahren. Das reicht vom mitgewaschenen USB-Stick über
die zerkratzte CD bis zur magnetisierten Festplatte. Das Technikmagazin CHIP hat deshalb erstmals
getestet, wie zehn verschiedene Speichertypen mit extremen, aber alltäglichen Belastungen zurechtkommen.
Drei USB-Sticks unterschiedlicher Qualität, zwei Speicherkarten, drei verschiedene Festplatten und zwei
CD-Rohlinge, einer davon besonders kratzbeständig, wurden dem Härtetest ausgesetzt. Die Ergebnisse
fielen zum Teil überraschend aus, wie CHIP-Redakteur Thomas Littschwager berichtet: „Erstaunlicherweise
können weder starke Magneten noch Minusgrade den Speichermedien gefährlich werden. Flüssigkeiten
schaden nur den Festplatten. Hitze und hohen Druck hingegen können jeden Typ zerstören, wenngleich es
auch hier positive Überraschungen gibt.“
So schnitten die zehn Speichertypen auf den neun Stationen des Extremtests ab:
1. Feuer-Test
Die zwei Minuten in der Stahlwanne mit brennendem Spiritus überstanden nur die beiden hochwertigeren
USB-Sticks und eine Standard-Festplatte.
2. Cola-Test
Um die aggressiven Eigenschaften von Cola ranken sich Mythen; das 14-Stunden-Bad des CHIP-Tests
zerstörte aber nur die Festplatten, die Flüssigkeiten grundsätzlich nicht vertragen.
3. Koch-Test
Zehn Minuten im kochenden Spaghetti-Wasser ruinierten einen USB-Stick und eine Compact-Flash-Karte –
und natürlich die wasserempfindlichen Festplatten.
4. Eis-Test
Eine Nacht im Gefrierfach bei minus 18 Grad Celsius? Kein Problem, alle Medien überstanden die Kälte
schadlos.
5. Magnet-Test
Fünf Sekunden lang wurde jeder Speicher einem extrastarken Neodym-Eisen-Bor-Magneten ausgesetzt. Die
Sättigungsmagnetisierung von 1,6 Tesla konnte etwas überraschend keinem einzigen Testkandidaten etwas
anhaben.
6. Sand-Test
Unter der Einreibung mit feinkörnigem Quarzsand litten erwartungsgemäß die CD-Rohlinge, denen aber
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wenigstens ein Teil der Daten noch zu entlocken war.
7. Fall-Test
Den Sturz aus dem sechsten Stock des CHIP-Redaktionsgebäudes (Fallhöhe 15 Meter) überlebten nur die
CDs, die Speicherkarten und ein besonders stabiler USB-Stick.
8. Auto-Test
Wenn ein US-Army-Hummer H1 (Leergewicht 3,6 Tonnen) über Speichermedien rollt, behalten zwei
USB-Sticks vielleicht nicht die Fassung – wohl aber die Daten. Der Rest: Schrott.
9. Wasch-Test
Hauptwaschgang bei 90 Grad mit Buntwaschmittel, anschließend Schleudern bei 1.200 Umdrehungen pro
Minute – damit lassen sich weder Sticks, noch Cards, noch CDs beeindrucken. Nur den Festplatten war’s
wieder zu feucht.
Der komplette Härtetest ist in der aktuellen CHIP 05/2008 zu finden, die derzeit im Handel ist. Die
CHIP-Redaktion hat auch ein Testvideo produziert, das im Internet unter www.chip.de/crashtest kostenlos
bereit steht.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über CHIP
CHIP, das Magazin für die digitale Welt, bietet kritisch kompetente Informationen
über technische Entwicklungen und stellt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Veränderungen in Folge der Digitalisierung dar. CHIP erreicht 1,55 Millionen
Leser pro Ausgabe und gehört damit zu den Spitzentiteln der IT- und Kommunikationsbranche. Das Magazin
ist nicht nur in Deutschland erfolgreich: CHIP ist eine internationale Marke und derzeit in 16 Ländern Europas
und Asiens vertreten.
In vielen dieser Länder ist CHIP Markt- oder Meinungsführer. Diese und weitere Presseinformationen von
CHIP können Sie unter www.chip.de/media abrufen.
Weitere Infos zur Pressemeldung:
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