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IT-Amortisation durch HIS-Denken Was Sie erwartet… - Michael Thoss

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IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
Leiter Zentrale Dienste Organisation und IT
Michael Thoss
DRK Kliniken Berlin
(45 Minuten)
Was Sie erwartet…
Zu diesem Vortrag
ƒ 38% aus der Sprache
ƒ 55% aus der Körpersprache
ƒ 7% aus Inhalt
(Ausdruck, Modulation)
Æ und das nach der Mittagspause…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
2
1
Zum Einstieg
ƒ „Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass
man ununterbrochen dazulernen muss.“
(George Bernhard Shaw)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
3
Agenda
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Betrachtung des HIS als konsolidierte KIS/RIS/PACS
Sind Einzel-/Abteilungssysteme wirtschaftlich sinnvoll?
„Prozessproblem“ Schnittstelle
„Amortisationsmythen“ (Beispiel PACS)
Mehrwertpotentiale aus integrierten Prozessen
Benefit aus der Nutzungsbreite und –tiefe von Lösungen
Das persönliche Fazit obliegt dem Zuhörer…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
4
2
IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
1. Betrachtung des HIS als konsolidiertes
KIS/RIS/PACS (…und mehr)
Begriffsdefinition als Ausgangspunkt
In Ermangelung einer „kurzen“ Definition
ƒ
Im Sprachschatz
KIS = Krankenhausinformationssystem
ƒ
Im allgemeinen
HIS = Hospital Information System
(englische Übersetzung von KIS)
ƒ
Aktuelle
CIS = Clinical Information System
ƒ
In der Interpretation dieses Denkansatzes
HIS = Hospital Integrated Services
im integrativen und globalen Verständnis
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
6
3
Lasten der Vergangenheit
ƒ „Abrechnungssysteme“ standen im Vordergrund
ƒ Prozesse wurden nicht berücksichtigt
ƒ Abteilungslösungen dienten den Fachinhalten
¾ Heterogene Umgebungen entstanden
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
7
Heterogene Kommunikationsbeziehungen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
8
4
Ansätze
ƒ Erweiterte Ziele werden benötigt
ƒ Die wirtschaftlichen Herausforderungen und das
Veränderungsmanagement sind allerdings
beträchtlich
ƒ Strategisch langfristige Planungen notwendig, z.B. in
3-Jahres-Zyklen
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Modelle
1. Produktintegration
= Bedarf der Lösungsmigration
(globaler Austausch durch Neuausschreibung)
2. Schnittstellenkommunikation
= Fortsetzung des „Status Quo“
(Veränderungsmanagement nur im Bestand)
3. „Sanfte“ Migration
= nur bei vorhandener Kernlösung mit Optionen
(Veränderungsmanagement und Entwicklung)
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5
Clinical Information System (Prozess-Software)
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Krankenhausinformationssystem (KIS)
Laborinformationssystem (LIS)
Radiologieinformationssystem (RIS)
Picture Archive and Communication System (PACS)
Dokumenten Management System (DMS)
ERP-System (Rechnungswesen, Material, Kosten)
ƒ Alle klinischen Prozesse werden unter höchsten
Integrationsgesichtspunkten mit dem CIS komplex abgebildet.
ƒ Einzelfälle eignen sich für eine Schnittstellenkommunikation
ƒ Schnittstellen bedeuten oftmals Medienbrüche und damit
Informationsverluste und Redundanzfolgen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
2. Sind Einzel- und/oder Abteilungssysteme
wirtschaftlich sinnvoll?
Interaktionskomplexe
6
Interaktionen (1: Basiselemente Leistung)
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Stelle / MA
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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Interaktionen (2: Wechselwirkungen entstehen)
Teilprozess
Teilprozess
Integration
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Stelle / MA
14
7
Interaktionen (3: Organisationsbedarf entsteht)
Teilprozess
Teilprozess
Integration
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Stelle / MA
Nutzung
Organisation
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Interaktionen (4: Teilwerkzeuge entstehen)
Teilprozess
Teilprozess
Integration
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Stelle / MA
Nutzung
Organisation
Werkzeug(e) / Abteilungs-Software (RIS, LIS)
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8
Interaktionen (5: Komplexität nimmt zu)
Prozess / Verfahren / Klinischer Pfad
Teilprozess
Teilprozess
Integration
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Stelle / MA
Nutzung
Organisation
Krankenhausinformationssystem
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Interaktionen
Qualitätsziel (EFQM, JCIA, KTQ, Zentren, usw.)
Prozess / Verfahren / Klinischer Pfad
Teilprozess
Teilprozess
Wechselwirkung
Integration
Aufgabe
Funktion
Org-Einheit
Stelle / MA
Nutzung
Organisation
Hospital Integrated Services
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9
„Quo Vadis Krankenhaus IT?“
3. „Prozessproblem“ Schnittstelle
Schnittstellen in komplexen Prozessen
Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Teilprozess
Temporäre und Aufgabenbasierte Folgeprozesse
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10
Schnittstellen in komplexen Prozessen
Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Teilprozess
Teilprozess
Temporäre und Aufgabenbasierte Folgeprozesse
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Schnittstellen in komplexen Prozessen
Te
ilp
ro
ze
ss
Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Teilprozess
Teilprozess
Temporäre und Aufgabenbasierte Folgeprozesse
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11
Schnittstellen in komplexen Prozessen
Te
ilp
ro
ze
ss
Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Te
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
s
es
oz
r
ilp
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
Temporäre und Aufgabenbasierte Folgeprozesse
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23
Schnittstellen in komplexen Prozessen
Teilprozess
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
Te
ss
ze
ro
p
il
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Teilprozess
Te
ilp
ro
ze
ss
Te
ilp
ro
ze
ss
Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Temporäre und Aufgabenbasierte Folgeprozesse
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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12
Kommunikation „Mehr oder Weniger“
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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Schwierigkeiten
ƒ Systemvielfalt (Finanzierte Lösungen)
ƒ Neue Herausforderungen (Kostenträgerechnung DRG)
ƒ Kommunikationslösungen mit mehreren beteiligten
Partnern und damit Störfeldern
ƒ Veränderte Anforderungen
ƒ Änderungsmanagement in Diversifikation
ƒ Ressourcenbindung intern
ƒ …
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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13
IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
4. „Amortisationsmythen“ (Beispiel PACS)
Anforderungen Radiologie
ƒ Neue Werkzeuge
(unproblematisch: Befundstationen an allen Großgeräten)
bedeuten
ƒ Neue Technologien
ƒ Neue Funktionen
(DICOM-Worklist, DICOM-Store, DICOM-Print)
ƒ Neues Integrationsverständnis
(Zusammenhänge, veränderte Beziehungen)
ƒ Neues Organisationsverständnis
(Schnellere Bereitstellung, kürzere Durchlaufzeiten)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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14
Technische Anforderungen (IT)
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Infrastruktur Server
Infrastruktur Archiv (Volumen, Fristen, Revision)
Infrastruktur Backup (dito)
Infrastruktur Netzwerk
ƒ Radiologie
ƒ Campus
ƒ Archive
ƒ Normen,Verordnungen und Richtlinien
ƒ Prüfungen (Konstanzmessungen, etc.)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
29
Erschließungsaufwand (Technologie)
ƒ Technologie Arbeitsplätze
ƒ Technologie Befundung/Betrachtung(*1)
ƒ Technologie außerhalb der Radiologie:
OP-Räume, Eingriffsräume, Intensiv-Station, RS/EH
(für Prozesse mit sachlich/fachlich qualifiziertem Personal)
ƒ Zusatztechnik(*2) Zubehör (Film-Scanner, Patienten-CD)
ƒ Parallelinstallationen (Befund- und Betrachtungsplätze
zusätzlich zu Lichtkästen)
ƒ Verkabelung (Plattformen, Cat5, Cat6, Durchsatz)
ƒ Datenkonzepte (Übertragung, Bandbreite)
ƒ Versorgungskonzepte (Energie, 230 V, 3-SchirmBefundarbeitsplatz benötigt 4 230V-Anschlüsse!)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
30
15
(*1) Standard-Befundarbeitsplatz
ƒ Definitionen zur Differenzierung der kostenintensiven
Technologien:
Befundung (und Mindestqualitätsdefinition!)
Betrachtung
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Müssen alle Arbeitsplätze die Höchstanforderung erfüllen?
Müssen alle Funktionen überall verfügbar sein?
Wie sind die tatsächlichen gesetzlichen Regelungen?
Gibt es organisatorische Möglichkeiten?
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
31
(*2) Zusatztechnologien
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Filmscanner für Fremdbilder analog
Erstellen Patienten-CD (Produktionsstationen)
Einlesen Fremddaten (z.B. von CD)
Diktat und/oder Spracherkennung
ƒ …dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt!
ƒ …dem wirtschaftlichen Potential (meistens) schon!
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
32
16
Organisatorische Anforderungen
ƒ Prozessmanagement der medizinischen
Fachbereiche (Radiologie, Fachrichtungen, u.v.m.)
ƒ Prozessmanagement von Fachbereichen in
Integration und Betrieb:
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Organisation und IT (Standards)
Medizintechnik (Normen, Strahlenschutz, Prüfungen)
Technische Dienstleister intern (KT, Elektro)
Technische Dienstleister extern (Hersteller, Klima)
Administrative Abteilungen (Verträge, Recht, ReFinanzierung)
ƒ Servicekonzepte für den Anwender (Komplexität der
Störungen nimmt zu)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
33
Organisatorische Anforderungen Klinik (Campus)
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Anforderungswesen
Befundwesen
Bilderverfügbarkeit
Visite-Umstellung
Demo-Umstellung / Fallbesprechungen
Veränderte Organisation verschiedener Teilprozesse
Ggf. Ausbildung (Sach- und Fachkunde)
Veränderte Kommunikationswege
(nichts liegt mehr im Fach, aber vielleicht blinkt was am Bildschirm…)
ƒ Verändertes (optimiertes) Zeitverhalten
(bei Zusammenwirken aller Beteiligten)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
34
17
Beispiel Raumkosten
ƒ Ausgangsposition, Reduzierung von:
Æ Archivflächen (qm, Regalmeter, Fristen)
Æ (Zugriffszeiten, Zugriffsorganisation)
ƒ Gegenposition, Aktivierung von:
Æ IT-Flächen (<qm, bei höherer Absicherung)
Æ Problempotential:
Aufbewahrungsfristen
- Röntgenbilder
10 Jahre
- Patientenakten
30 Jahre
- Röntgenbilder Ki ab 18 + 10 Jahre...
- Röntgenbilder ? 30 Jahre wie EPA...?
ƒ Gegenrechnung nicht zu kurzfristig betrachten!
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
35
Finanzierung
ƒ Einmal- (und Folge-)investitionen
-
Archiv, Applikation
Hardware Archiv, Hardware Befund
Hardware Zubehör (Filmscanner, Patienten-CD)
Systemerweiterungen (aus Technologieaustausch, etc.)
…
ƒ Folge-/Betriebskosten Technologie
-
Softwarepflege (Servicezeiten)
Hardwarewartung (Servicezeiten)
Hardwareersatz (Lebensdauer Befundstationen!)
…
ƒ Weitere (Interne) Betriebskosten
- Z.B. Konstanzprüfungen Befundung
- Z.B. Instandhaltung / Ersatz Arbeitsplätze und Peripherie
- …
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
36
18
IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
5. Mehrwertpotentiale aus integrierten
Prozessen
Abstufungen Prozessnutzen
ƒ KIS – RIS – Integration:
Pflicht
ƒ RIS – PACS – Integration:
Kür
ƒ ~ Diskussionsfähig ;-)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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19
KIS – RIS - Integration
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Durchgängige Prozesse
Standardisierte, lesbare Anforderungen
Optimierte Terminabstimmungen
Befundbereitstellung optimieren (zeitlich)
Befundbereitstellung optimieren (Form)
Such- und Wegezeiten entfallen
Weitgehend geschlossene Krankenakte
(komplexes EPA-Element)
ƒ Radiologie als elementare Leistungsstelle zwingend
bestmöglich integriert
ƒ Æ…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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RIS – PACS - Integration
ƒ Optimierter Aufruf aus Integration
ƒ Arbeitsoberflächen standardisiert
(maßgeblicher in der Klinik als der Radiologie mit
einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte)
ƒ Pre-fetching
(Standard, geht eigentlich immer…)
ƒ Potential PACS: Integration DMS auf gleicher Basis
ƒ Æ…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
40
20
Elektronische Patientenakte (EPA)
ƒ Flächendeckende, zeitlich (weitgehend ;-)
uneingeschränkte Verfügbarkeit der Daten
ƒ Elektronische Kommunikation
(geplant / Prozessorientiert / organisiert)
statt „spontane Kontakte“
(ungeplant / Ereignisorientiert / dispositiv)
ƒ Zeitliche Ablaufoptimierung (Organisationspotential
Leerzeiten (laufen und suchen…)
ƒ Æ…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
41
Effizientere Diagnostik?
ƒ Schneller, ortsunabhängiger Datenzugriff
(Einschränkung: Befundanspruch nicht gänzlich
ortsunabhängig)
ƒ Mehr Möglichkeiten durch fortgeschrittene
Technologien (3-D, Vessel-Tracker, Vermessung)
ƒ Mehr Möglichkeiten durch bessere Darstellung
(Kontrast, Helligkeit, Zoom, medienunabhängig)
ƒ Tele-Radiologie (Konferenz ohne räumliche Nähe)
ƒ u.v.m.
ƒ Æ spezielles Thema der Radiologie…
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
42
21
Kann sich ein PACS amortisieren?
ƒ Thesen:
Æ Ein PACS lässt sich nur schwer amortisieren!
Æ Eine RIS/PACS-Integration bietet bessere
Potentiale (lokal Radiologie)
Æ Eine KIS/RIS-Integration bietet wesentlich
bessere Potentiale bei Prozessen (Campus)
Æ Eine KIS/RIS/PACS-Integration bietet echte
Potentiale bei voller Nutzung der
Prozessmöglichkeiten (Campus)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
43
Nur PACS…
PACS
Bedingte Vorteile in der Radiologie.
Bedingte Potentiale am Campus.
Tatsächliche wirtschaftliche
Verbesserungen nicht zu erwarten.
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
44
22
RIS und PACS (in der Radiologie)…
RIS
PACS
Vorteile in der Radiologie.
Bedingte Potentiale am Campus.
Tatsächliche wirtschaftliche
Verbesserungen nur bedingt zu erwarten.
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
45
KIS und RIS (am Campus)
OPs
ITS
RIS
KIS
Stat
LSt
Größere Prozessmengen in der
Betrachtung.
Breitere funktionale Streuung ermöglicht
mehr Potentialerfassung am Campus.
Wirtschaftliche Verbesserungen sind bei
geeigneter Umsetzung zu erwarten.
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
46
23
KIS und RIS und PACS (am Campus)
Je mehr Potentiale in den Schnittmengen
aktiviert werden können, desto besser
das Ergebnis der Amortisation!
OPs
ITS
RIS
PACS
KIS
Stat
LSt
Komplexe Prozessmengen in der
Betrachtung.
Breite funktionale Streuung ermöglicht
mehr Potentialaktivierung am Campus.
Wahrnehmbare wirtschaftliche
Verbesserungen zu erwarten (bei
Kennzahlenverfügbarkeit…)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
47
KIS und RIS und PACS (am Campus)
Je mehr Ergebnisse abgeleitet werden,
desto besser ist das Gesamtergebnis der
Betrachtung!
KTR
OPs
ITS
RIS
QS
KIS
PACS
Stat
LSt
Nutzen aus Sekundärprozessen ebenfalls
einbeziehen!
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
48
24
KIS und RIS und PACS (am Campus)
Je mehr Nutzen die Plattformen
generieren, desto mehr steigert sich das
Gesamtergebnis der Betrachtung!
KTR
OPs
ITS
RIS
QS
PACS
KIS
Stat
LSt
Foto
Endo
DMS
Admin
Nutzen aus optionalen Sekundärprozessen
ebenfalls einbeziehen!
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
49
Die Suche nicht beschränken
ƒ Sie werden eine vernünftige RIS/PACS-Amortisation
nicht rechnen können, wenn sie lediglich die lokal
begrenzten Optionen einer Organisationseinheit
(Radiologie) einbeziehen / aktivieren!
ƒ Organisationspotentiale suchen
ƒ Optimierungspotentiale suchen
ƒ Effizienzpotentiale (durch Werkzeugeinsatz in Breite
und Tiefe) aktivieren (Nutzungsgrade verstärken)
ƒ Sekundärpotentiale suchen
ƒ Aber auch: Gegenposten berücksichtigen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
50
25
Amortisationspotentiale
ƒ Nicht nur in der Radiologie!
ƒ Auf dem Campus:
ƒ Stationen (Zeitersparnis, Kommunikation)
ƒ Leistungsstellen (Zeitersparnis, Kommunikation)
ƒ Funktionsstellen (Zeitersparnis, Kommunikation)
ƒ In den Sachkosten:
ƒ IT-Material ./. sonstiges Material (Filme, usw.)
ƒ Raumkosten (~)
ƒ In den Servicebereichen:
ƒ Serviceoptimierung, Servicestandardisierung
ƒ In der Technologie(-beschaffung):
ƒ Standardisierung, Vereinheitlichung
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
51
Potentialermittlung vor Beschaffung
ƒ Erst alle kommunizierenden Prozesse ermitteln
ƒ Erst die betriebsrelevanten Prozesse definieren
(Kostenwirksame Prozesse)
ƒ Kennzahlen ermitteln
(z.B. Mitarbeiterzahlen, Fallzahlen,
Untersuchungszahlen, Durchlaufzeiten, Wege- und
Suchzeiten, kalkulatorische Mietkosten
(Raumkosten), u.v.m.)
ƒ Amortisierungsfristen nicht zu optimistisch betrachten
(Umstellungsszenarien, Dauer, Einschränkungen z.B.
nur teil-digitale Prozesse, Technologiemigration aus
Fristvorgaben)
ƒ Kennzahlen vergleichen (nach n Monaten / Jahren)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
52
26
Ergänzende Optionen prüfen
ƒ RIS/PACS-Integration mit anderen Maßnahmen
koppeln:
z.B. Einführung einer qualifizierten Bausteinbasierten
Arztbriefschreibung
z.B. Diktat / Spracherkennung zur Entlastung der
„teuersten“ Schreibkräfte: Ärztliches Personal
z.B. Anforderungs- und Terminwesen
z.B. Leistungserfassung und Kostenträgerrechnung
z.B. Dokumentenmanagement-System
z.B. Organisationsänderungen:
Visite ohne Röntgenbilder
Konsequent keine Print-Outs intern
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
53
Gegenfinanzierung
ƒ Messbar (Auszug):
ƒ Personal (zweifelhaft gegen Sachkosten)
ƒ Film- und Verbrauchskosten (kompensiert durch Technik)
ƒ Sonstige Sachkosten (Raumkosten)
Æ Keine ausreichende wirtschaftliche Basis!
ƒ Bedingt messbar (Auszug):
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Produktivitätssteigerung
Prozessoptimierung
Personalentlastung (Such- und Wegezeiten, Kommunikation)
Qualitätsverbesserungen (am Patienten, im Service)
Æ Kennzahlensysteme schaffen zur Bewertung!
Æ Von längerfristiger Betrachtung ausgehen (>5 Jahre)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
54
27
Vorteil KIS / RIS / PACS Integration (Organisation)
ƒ Klinik mit ca. 540 Betten, >200 Untersuchungen / Tag
70% Klinikpatienten, 30% externe Untersuchungen (KV)
ƒ Vollintegrierte Radiologie, KIS, RIS, PACS
Terminplanung für extern, Rahmenplanung intern
ƒ Komplettes Anforderungs-, Untersuchungs- und
Befundwesen digital
ƒ 60-70% der Arztbriefe werden sofort bei Bildverfügbarkeit
durch die Radiologen mittels eines komplexen
Bausteinsystems erstellt
ƒ 30-40% der Arztbriefe / Befunde werden mittels analogem
Diktat und Schreibkraft erstellt
ƒ Der Großteil der Befunde ist unter 2 Stunden auf dem
Campus verfügbar (~Abhängig von sonstiger Auslastung)
ƒ Alle Arztbriefe / Befunde sind am selben Tag verfügbar
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
55
IT-Amortisation durch HIS-Denken
Nutzenpotentiale von Clinical Information Systems
6. Mehrwertpotentiale aus der Steigerung der
Einsatzbreite und –tiefe von
Prozessintegrierten Lösungen
28
Nutzenpotentiale
ƒ Optimierte Prozesse
ƒ Mehrwerte aus Nutzung von Prozessergebnissen
(z.B. Erstellen der Qualitätssicherung aus laufenden
notwendigen Tätigkeiten wie der Anforderung, der
Anamnese, dem Befund, usw.)
ƒ Mehrwerte aus Vermeidung redundanter
Arbeitsschritte und Systeme (PACS-/DMS-Integration)
ƒ Unterstützung von Standards, Prozess- und
Organisationslösungen
ƒ Mehrwerte aus Organisationsentlastungen (Suchen,
Wege, verifizierende Telefonate, Abstimmungen…)
ƒ Mehr Leistung aus gleichen „Human Ressources“
ƒ Progressives Nutzungsverhalten Æ
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
57
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
50 %
30 %
Phasen
Zeit
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
58
29
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Zeit
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
59
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Überzeugungs- und ErkenntnisSpital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Zeit
60
30
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Stationen im
Prozess und
Order / Entry
Überzeugungs- und Erkenntnis-
Zeit
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
61
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Stationen im
Prozess und
Order / Entry
Überzeugungs- und Erkenntnis-
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS)
Mehrwert- und
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Zeit
62
31
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Applikationen - Projektphasen
70 %
Applikationsvolumen
/ Betrieb
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Stationen im
Prozess und
Order / Entry
Überzeugungs- und Erkenntnis-
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS)
Mehrwert- und
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS),
PACS, DMS,
Flächenprozesse, Org.änderungen
Benefitphase
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Zeit
63
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Anforderungsverhalten
Nutzer / Durchdringung
Applikationen - Projektphasen
70 %
Applikationsvolumen
/ Betrieb
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Stationen im
Prozess und
Order / Entry
Überzeugungs- und Erkenntnis-
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS)
Mehrwert- und
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS),
PACS, DMS,
Flächenprozesse, Org.änderungen
Benefitphase
Zeit
64
32
Anforderungsverhalten Lösungsnutzung
Nutzung
Anforderungsverhalten
Nutzer / Durchdringung
Applikationen - Projektphasen
70 %
„Break-Even-Point“
Applikationsvolumen
/ Betrieb
50 %
30 %
Verwaltung
Phasen
Start-
Stationen
administrativ
Stationen im
Prozess und
Order / Entry
Überzeugungs- und Erkenntnis-
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS)
Mehrwert- und
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
Stationen im
Prozess,
Order/Entry,
Funktionsstellen /
Leistungsstellen (RIS),
PACS, DMS,
Flächenprozesse, Org.änderungen
Benefitphase
Zeit
65
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Redesign-Phase
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
66
33
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Redesign-Phase
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1
2
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
67
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Redesign-Phase
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1+2
1
2
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
68
34
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Redesign-Phase
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1+2
1
2
3
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
69
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Redesign-Phase
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1+2
1
2
1+3
3
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
70
35
Wechselwirkungen aus Teilprojekten
Nutzungsgrad
Wechselwirkung aus Teilprojekten
Redesign-Phase
Wechselwirkung von Anwendern:
z.B. zusätzliche Roll-Outs
Mehrwertaktivierung / Benefit außerhalb der Planung
70%
50%
30%
1+2
1
1+3
2
3
4
5
Teilprojekte / Funktionen
Anwendervolumen
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit…
ƒ …und noch Zeit für Fragen.
ƒ Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein,
dann müssen Sie mich missverstanden haben.
(Alan Greenspan)
Spital 2006 - IT-Amortisation durch HIS-Denken
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