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1.- Was versteht man unter techn. Doku? Nennen - it-2day.de Server

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1.- Was versteht man unter techn. Doku? Nennen Sie Beispiele für techn. Dokumente.
Texte, die der fach- und berufsspezifischen Kommunikation dienen, wie
•Gebrauchsanleitungen
•technische Produktbeschreibungen
•Abnahmemeldungen
•Montageanleitungen
•Datenblätter
•Ersatzteilkataloge
•Service-Handbücher
•technische Rundschreiben
•Prüfberichte
•Wartungsunterlagen
•Pflichtenhefte
2. Was sind Anforderungen an die techn. Dokumentation?
Produktion:
kurze Produktzyklen, häufige Änderungen
Globalisierung:
Mehrsprachigkeit, kulturelle Eigenheiten, Informationvernetzung
Juristische Anforderungen:
Gesetze, Richtlinien, Produkthaftung
Qualität:
Normen, Vorschriften, Abnahmeprozeduren, Zertifizierung
Technologie:
Hardware, Software, Formate, Werkzeuge
Informationsorganisation:
Wiederverwendbarkeit, Variantenvielfalt, Quantität
Wirtschaftlichkeit:
Kosten/Nutzen,
Arbeitsorganisation:
Teamarbeit, Workflow, Informationsaustausch
Informationsverständlichkeit:
adressatengerechte Texte, Mensch-Maschine-Schnittstellen
3. Wodurch sind moderne Produkte gekennzeichnet?
Produkte sind kompliziert
Produkte haben kurze Lebenszyklen
Produkte werden in Teams entwickelt
Produkte werden ohne Dokumentationen nicht verstanden (können nicht
benutzt werden)
Produzenten haften für Schäden, die ein Produkt verursacht
Produkte werden weltweit vertrieben
4: Wodurch ist eine Zielgruppe charakterisiert?
Sind die Benutzer der Technische Doku. ??
5. Welches Ziel verfolgt der Leser einer techn Doku?
Er möchte Erfahren wie das Produkt funktioniert, Aufbau... ???
6. Was ist Primärmotivation?
Primärmotivation: Leser will das Produkt benutzen
7. Wie kann die Qualität techn. Doku getestet werden?
Eine zuverlässige Beurteilung technischer Dokumentationen ist nur im Rahmen
von Benutzungstests durch typische Produktbenutzer(usibility tests) möglich
unter realen Verwendungssituationen
8. Nennen Sie 4 Hauptmerkmale des Hamburger Verständlichkeitskonzeptes?
Sprachliche Einfachheit
Kompliziertheit
kognitive Gliederung
Zusammenhanglosigkeit
9. Welche Vor und Nachteile hat das Hamburger Verständlichkeitskonzept?
Nachteil:
berücksichtigt weder Vorwissen,
noch unterschiedliche Textsorten,
noch spezielle Leseinteressen,
ist weitgehend textorientiert
Vorteile?
10. Unterschied zw. Lesbarkeit und Leserlichkeit?
Leserlichkeit (auf der typografischen Ebene) Schriften, deren Wortbilder sich im Alltag
eingeprägt haben, sind amschnellsten zu lesen (z.B. Times, Helvetica)
Lesbarkeit (auf der sprachlich-stilistischen Ebene)Lesbarkeitsforschung befasst sich seit ca.
1930 mit der sprachlich-stilistischen Optimierung von Textmaterial
11. Nennen Sie Typographienmerkmale
Makrotypographie:
Mikrotypographie:
Format
Schriften
Satzspiegel
Schriftgrößen
Kopf- und Fußzeilen
Schriftschnitte
Spalten
Tracking
Absätze
Zeilenabstände
Marginalien
Zeilenausrichtung (Satzart)
Text/Bild-Verteilung
12. Wann sind Bilder besser geeignet als Texte für die Vermittlung eines Inhaltes?
Das Ergebnis empirischer wissenschaftlicher Untersuchungen:
Wenn es auf die Genauigkeit des Produktbenutzungsprozesses
ankommt, sollte man Text verwenden
Wenn es auf die Geschwindigkeit des Produktbenutzungsprozesses
ankommt, sollte man Bilder verwenden
– räumliche Beziehungen beschrieben werden
– konkrete Gegenstände beschrieben werden
– in Zusammenhang mit Instruktionstexten (Verbesserung der Behaltens- und
Verstehensleistung)
13. Was sind Piktogramme, Ikone, Symbol?
Piktogramme
• sollen möglichst schnell aufzunehmen sein
• werden auch von Analphabeten verstanden
• sind international verständlich
Ikonische Zeichen: verständlich über Wahrnehmung,
Ähnlichkeit zwischen Zeichenform und dem Bezeichneten
symbolische Zeichen: Zeichen wird eine Bedeutung zugeschrieben,
verständlich durch Lernen
14. Was sind Visualisierungen
Visualisierungen veranschaulichen Zusammenhänge in der Realität, die unter normalen
Sehbedingungen nicht wahrgenommen werden
15 Was sind Abbildungen
Abbildungen sind nonverbale Darstellungen, die die Realität in relevanten Aspekten
abbilden
16. Welche räumliche Verteilung von Text und Bild
– Vertikalverteilung: das Leitmedium gehört nach oben entspr. Leserichtung
– Horizontalverteilung: das Leitmedium gehört nach links entspr. Leserichtung
– Streuanordnung: Text und Bild sind willkürlich angreordnet, unübersichtlich und
verwirrend
17. Welche Inhaltliche Text-Bild-Bezüge gibt es?
– Redundante Beziehungen
– Komplementäre Beziehungen
– Elaborative Beziehungen
18. Was versteht man unter einem Leitmedium?
Das Leitmedium liefert die Hauptinformation und wird vom Leser primär ausgewertet
19. Wann ist der Text das Leitmedium? Wann Bild?
20. Was ist bei der Wahl der Größe von Bildern zu beachten?
Bild nicht zu klein, da vom Benutzer schwer zu verstehen. Bild muß in den räumlichen Text-BildBezug passen. Wenn Bild Leitmedium, größer; bei Text anders
21. Was ist bei der Gestalltung von Bildschirmseiten zu beachten?
– keine Wartezeiten > 2...4 s: Unzufriedenheit, geringere Produktivität
– Zeichenhöhe mind. 2,9 mm
– Leuchtdichteverhältnis >1,5:1
– Blinkfrequenz: 1...5 Hz
– hoher Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund (Kontrastverhältnis > 3:1)
– auf Farbabstände achten
– konsistentes Seiten- und Navigationslayout zur schnellen Orientierung
– Bilder im Dateiformat .gif oder .jpeg und nicht größer als 75 kB
22 Visualisierung von Umsatz im Jahr, absolut.
mit Balkendiagramm!
Text darunter
Betrachten Sie die untenstehende Abbildung!
Ist die Text-Bild-Anordnung richtig? Warum ?
Um welche räumliche Anordnung handelt es sich?
In welcher inhaltlichen Beziehung stehen Text und Bild zueinander?
•
•
korrekt, Bild Leitmedium, Text erklärt Bild näher. Text kann Bild ohne Blättern und suchen
räumlich zugeordnet werden
Vertikalanordnung
Welche Forderungen hat der Autor eines technischen Textes zu erfüllen ?
• Berücksichtigung der Adressatenmerkmale
• Formulierungskompetenz
• Verständnis der zu vermittelnden Sachverhalte
Was ist Terminologie?
• Definition: Terminologie ist Gesamtheit der Begriffe und Benennungen in einem
Fachgebiet
• Terminologie =Fachwortschatz
Warum hat die Terminologie heute eine große Bedeutung?
• weil die Arbeit mit Fachwörtern (Terminologiearbeit) erfolgt begriffsorientiert und ist
besonders zur Lösung mehrsprachiger Kommunikationsaufgaben geeignet
Was ist der Unterschied zwischen Internationalisierung und Lokalisierung?
Was ist Lokalisierung?
• Internationalisierung (kulturneutrale Gestaltung)
Produkte und Dokumentationen werden "kulturneutral" gestaltet,
Übersetzungsaufwand wird reduziert (z.B. durch nonverbale Informationen)
• Lokalisierung (Nationalisierung)
Anpassung des Produktes einschließlich seiner Dokumentation an die
Gegebenheiten eines anderen Absatzmarktes
Was ist Oberflächenlokalisierung?
• (general localization): Sprachtransfer, Umrechnung
von Währungsangaben, Maßeinheiten, Anpassen von Datum, Zeitangaben u.ä.
Was ist Tiefenlokalisierung?
• (radical localization): Anpassung an kulturelle Unterschiede der
Adressaten (Denken, Lernen, Erwartungshaltungen)
Warum gewinnt die Lokalisierung technischer Dokumente zunehmend Bedeutung?
• weil Produkte nicht mehr nur für einen Markt hergestellt werden, sondern weltweit vertrieben
werden
Was versteht man unter kontrollierter Sprache?
• der primäre Zweck der kontrollierten Sprachen ist das Erzielen höchster
Verständlichkeit. Keine unkontrollierten Veränderungen des Vokabulars !
• Sachlicher Stil mit dem Ziel der reinen Wissensvermittlung
• Fest umrissener Fachwortschatz
• Eindeutigkeit der Formulierungen
• Häufige Übersetzung in viele verschiedene Sprachen nötig
Kennzeichen kontrollierter Sprachen
• Grundwortschatz: ca. 700 bis 5000 Einträge
• Jedes Wort hat festgelegte Bedeutung
• Bedeutungsgleiche oder -verwandte Wörter sind ausgeschlossen
Nennen Sie Nachteile und Vorteile kontrollierter Sprache!
Nachteile kontrollierter Sprachen
– Einführung kontrollierter Sprache erfordert zunächst erhöhten Arbeitsaufwand
(zeitlich, finanziell)
– Reduktion der Ausdrucksmöglichkeiten
– Aufnahmekapazität des Lesers wird nicht optimal aktiviert
Vorteile kontrollierter Sprachen
– Vereinheitlichung der Dokumentation
– bessere Allgemeinverständlichkeit der Texte
– Senken von Herstellungs- und Änderungskosten
Wie kann man Übersetzungen effektiver gestalten? Ordnen Sie die Möglichkeiten
nach ihrem materiellen Aufwand!
1. Optimierung des Ausgangstextes
– Terminologische und stilistische Erarbeitung von Basisanleitungen als
Grundlage für weitere Anleitungen
– Erstellung einer mehrsprachigen Firmenterminologie
– Festlegung von Stielregeln für Redakteure (z.B. Aktivsätze, Satzbau, Verzicht
auf "Füllwörter")
– modularer Aufbau der Dokumente
2. Änderung des Produktionsprozesses
– Zeitversetzter, paralleler Verlauf von Redaktion und Übersetzung
– Durchführung der Formatierung zeitlich nach Redaktion und Übersetzung
– Automatisiertes Layout
3. Standardisierung des Layouts
– Arbeiten mit professionellen Layoutvorlagen (statt manueller Formatierung)
– Eingeschränkte Layoutvielfalt
4. Einsatz von Programmen und Werkzeugen
– Dokumenten-Management-System (datenbankgestützt)
die Übersetzung kann begonnen werden, bevor das Endprodukt komplett ist,
kleinere Textteile können übersetzt werden,
– Terminologie-Datenbank:
verwaltet feststehende Begriffe mit ihrer Übersetzung in die jeweilige
Fremdsprache (Wörterbuch)
– Translation-Memory-System
verwaltet in einer Datenbasis bereits übersetzte Textsegmente, in Folgeübersetzungen
werden lediglich die modifizierten Informationseinheiten
bearbeitet
Wer ist in Deutschland für die Normung zuständig?
• DIN: Deutsches Institut für Normung e.V. www.din.de
• Gründung: 1917 als technisch-wissenschaftlicher Verein
• Sitz: Berlin
Welche Bedeutung hat die Normung für die Gesellschaft? Nennen Sie Ihnen
bekannte Normen!
Normen dienen
• dem Verbraucherschutz
• der Rationalisierung
• der Kommunikation
• dem Umweltschutz und
• der Sicherheit
• der volkswirtschaftliche Nutzen der Normung beträgt über 15 Mrd. € jährlich
• Wirtschaftswachstum wird durch Normen stärker beeinflusst als durch Patente und
Lizenzen.
• Unternehmen, die sich an der Normungsarbeit beteiligen, erzielen Wissens- und Zeitvorteile
• Wenn europäische und internationale Normen angewendet werden, werden
Transaktionskosten gesenkt
• Forschungsrisiko und Entwicklungskosten werden für alle am Normungsprozess Beteiligten
reduziert
Normung
• Mittel zur Ordnung (Vereinheitlichung von materiellen und immateriellen
Gegenständen)
• Grundlage für ein sinnvolles Zusammenarbeiten und -leben,
• Lösung für wiederkehrende Aufgaben unter Berücksichtigung des Standes der
Wissenschaft und Technik
• Mittel zur Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gegebenheiten
Bei der Erstellung von Dokumentationen sind Gesetze, Verordnungen, Vorschriften,
Normen und Richtlinien zu beachten: z.B. ISO 8601 (Angaben des Datums, der
Uhrzeit)/ ISO 4217 (Währungsangaben)
Wann muss sich ein Hersteller an Normen halten?
• DIN-Normen haben verbindlichen Charakter, soweit sie als
"anerkannte Regeln der Technik“ im Bundesgesetzblatt aufgeführt sind (derzeit ca. 1700)
• werden sie nicht eingehalten und die dort für notwendig erachteten Maßnahmen nicht
durchgeführt, so entsteht eine Gefahrenerhöhung
Müssen sich Hersteller immer an Normen halten?
• Nein, es sind keine Gesetze in Deutschland
• DIN-Normen sind keine Rechtsnormen
Wesen und Inhalt von DIN-Normen:
- DIN-Normen stehen jedermann zur Anwendung frei,
- DIN-Normen haben den Charakter von Empfehlungen,
- Anwendungspflicht kann sich aus Rechts- oder Verwaltungsvorschriften,
Verträgenoder aus sonstigen Rechtsgrundlagen ergeben,
- DIN-Normen sind geschützte Werke im Sinne des Urheberrechtes.
Was kann einem Hersteller passieren, wenn er sich nicht an geltende Normen hält?
• bei Nichtanwenden der Normen und es kommt zu Schäden, die evntl. bei der Beachtung
der DIN-Normen vermieden worden Somit kann zulässig
unterstellt werden, dass die Schäden auf die Verletzung der DIN-Normen
zurückzuführen sind
• die Beweislast kann umgekehrt werden und der Nichteinhaltende muss beweisen, dass die
Schäden nicht auf der Verletzung der anerkannten Regeln der Technik beruhen also auch
dann eingetreten wären, wenn die DIN-Vorschriften eingehalten worden wären
Was bedeutet Harmonisierung?
• In allen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft sollen an die Produkte bezüglich der
Sicherheit die gleichen Anforderungen gestellt werden (Harmonisierung =
Vereinheitlichung )
Warum wurde die Harmonisierung bestimmter Produktbereiche mit Einführung des
europäischen Binnenmarktes notwendig?
• Harmonisierung zur Verwirklichung des Binnenmarktes:
– Einteilung in Bereiche, in denen Harmonisierung unerlässlich ist
(Richtlinien mit Kennzeichnungspflicht) und Bereiche ohne Harmonisierung
– Harmonisierung von Rechtsvorschriften mit dem Ziel, Erfordernisse für
– Gesundheit und Sicherheit festzulegen, die für alle Mitgliedsstaaten
vorgeschrieben sein müssen (Voraussetzung für freien Warenverkehr)
– durch die Ausarbeitung europäischer Normen wird die Harmonisierung
technischer Normen gefördert
Wann muss ein Produkt das CE-Kennzeichen tragen ?
CE-Kennzeichnung (Communauté Europeénne=Europäische Gemeinschaft)
– ist notwendig für jedes Produkt, das unter eine der Richtlinien der neuen
Konzeption fällt, der Anbringung des CE-Kennzeichens geht eine
Konformitätsbewertung voraus, mit der CE-Kennzeichnung ist eine
Konformitätserklärung verbunden
Für jedes Produkt, das unter eine der Richtlinien der neuen Konzeption fällt und im EWR in
Verkehr gebracht werden soll. Alle Produkte, die einer der Richtlinien mit Kennzeichnungspflicht
zuzuordnen sind müssen das CE-Kennzeichen tragen!
Wann darf ein Produkte kein CE-Kennzeichen tragen ?
Produkte, die unter keine dieser Richtlinien fallen, dürfen kein CE-Kennzeichen tragen.
Welche Richtlinien der „neuen Konzeption“ sind für Nachrichtentechniker wichtig ?
73/23/EWG Niederspannungsrichtlinie
für Geräte mit Nennspannungen zwischen 75 V und 1500 V Gleichspannung
bzw. 50 V und 1000 V Wechselspannung
89/336/EWG EMVG
für alle elektrischen und elektronischen Apparate, Anlagen und Systeme, die
elektrische und/oder elektronische Bauteile enthalten
99/5/EG Telekommunikationsendgeräterichtlinie TKG
(Achtung ! vorgeschriebenes Prüfverfahren)
Telekommunikationsendeinrichtungen
Satellitenfunkanlagen,
Sendefunkgeräte
Welche Möglichkeiten hat ein Hersteller, das CE-Kennzeichen zu erlangen ?
Es muss nachgewiesen werden, dass die Einhaltung der entsprechenden
Sicherheitsanforderungen , lt. Richtlinie, gewährleistet ist. Geschieht z.B. durch:
-Anwendung harmonisierter europäischer Normen
-Baumusterprüfung durch akkreditierte Stelle
-Zertifiziertes Qualitätssicherungssystem (ISO 9000)
-> Konformitätsbewertung!
Was ist bei der Vergabe des CE-Kennzeichens für Telekommunikationsendgeräte zu
beachten ?
Besonderes vorgeschriebenes Prüfverfahren durchzuführen!
1. Baumusterprüfung durch benannte Stelle und anschließende Produktprüfung
oder 2. Baumusterprüfung durch benannte Stelle und QMS nach ISO 9002
oder 3. QMS nach ISO 9001 und Zertifizierung durch benannte Stelle
Welche Bedeutung hat das CE-Kennzeichen für den Verbraucher ?
Der Verbaucher kann durch das CE-Kennzeichen erkennen, das das Produkt den
harmonisierten Richtlinien entspricht und die Einhaltung der Schutzanforderungen
gewährleistet.
Vorschriften zur Technischen Dokumentation
Erläutern Sie Inhalt und Zweck des Produktsicherheitsgesetzes !
Enthält gesetzliche Ermächtigungsgrundlagen, für verwaltungsrechtliche Möglichkeiten,
den Verbraucher vor „unsicheren“ Produkten zu schützen.
->Behörden müssen dann eingreifen, wenn Kenntnis von unsicheren Produkten
Präzisiert geltende Rechtsgrundsätze über Inverkehrbringen von Produkten.
ZWECK: mehr Verbraucherschutz durch Unterbindung des Handels mit Produkten, die zu
unrecht CE-Kennzeichen tragen.
Erläutern Sie Inhalt und Zweck des Produkthaftungsgesetzes !
Haftung für Schäden, die als Folge eines fehlerhaften Produktes oder einer
fehlerhaften Leistung (Mangelfolgeschäden) entstehen.
Mangelfolgeschäden haben unter Umständen eine größere Bedeutung als
Mangelschäden.
ZWECK: Änderung der Haftungsgrundlage->fehlerhaftes Produkt hat Schaden
verursacht, Hersteller muss jetzt Entlastungsbeweise erbringen
Was hat sich für den Verbraucher durch das Inkrafttreten des
Produkthaftungsgesetzes geändert ?
Verschärfung der Rechtsfolgen zugunsten des Verbraucher:
– Käufer hat Anspruch auf Wandlung oder Minderung
– oder Nacherfüllungsanspruch (Recht auf Nachbesserung, Recht auf Ersatzlieferung)
– Käufer hat Anspruch auf Schadensersatz (außer für Schäden, die für den Verkäufer nicht
vorhersehbar waren):
– Kosten für notwendige Untersuchungen durch den Käufer,
– entgangener Gewinn und sonstige Schäden.
• Verlängerung der Verjährungsfrist von 6 Monaten auf 2 Jahre
• Beweislastumkehr: innerhalb von 6 Monaten nach Übergabe des Kaufgegenstandes wird
vermutet, dass der Sachmangel vorhanden war. Der Verkäufer muss beweisen, dass er eine
fehlerfreie Ware geliefert hat.
• Bisher lag die Beweislast beim Käufer
Was versteht man unter Mangelfolgeschäden ?
Ist das geschuldete Werk selbst nicht fehlerfrei, so spricht man von Mangelschäden. Schäden
bzw. Mängel, die dem Werk selbst nicht unmittelbar anhaften, bezeichnet man als Folgeschäden
. Darunter versteht man Schäden, die erst als Folge der mangelhaften Werkleistung entstehen.
Die Rechtsprechung unterscheidet zwei Arten von Folgeschäden. Unmittelbare
Mangelfolgeschäden sind Schäden, die an anderen Sachen oder Rechtsgütern des Kunden als
dem tatsächlichen Objekt der Werkleistung auftreten, jedoch in unmittelbarem Zusammenhang
zur fehlerhaften Werkleistung stehen. Entfernte Mangelfolgeschäden treten ebenfalls an
anderen Sachen oder Rechtsgütern des Kunden auf, stehen aber nicht direkt mit der
Werkleistung in Verbindung.
Welche Schäden werden nicht durch das Produkthaftungsgesetzt erfasst ?
die nicht als Folge eines fehlerhaften Produktes oder einer fehlerhaften
Leistung (Mangelfolgeschäden) entstehen.
– Mängel an der gelieferten Sache oder der Leistung selbst gehören zur
Gewährleistung/Garantie und fallen nicht unter die Produkthaftung.
– Mangelfolgeschäden haben u.U. größere Bedeutung als Mangelschäden
Wer haftet für Mangelfolgeschäden nach dem Produkthaftungsgesetz, wenn der
Hersteller nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann ?
Haftungsadressat ist der Hersteller des Endproduktes, eines Teilproduktes
(Technische Dokumentation !) oder eines Grundstoffes sowie jede Person, die
sich als Hersteller ausgibt. Gleichgestellt ist der Importeur. Können Hersteller
und Importeur nicht festgestellt werden, haftet der Händler.
4. Qualitätssicherung in der Technischen Dokumentation
Warum ist Qualitätssicherung notwendig ?
Fehlerbehebung wird umso teurer, je länger ein Produkt „lebt“ !
Produktentwicklung:
Idee- Konzept - Entwicklung - Fertigung - Vertrieb
Produktlebenszyklus:
Einführung - Wachstum - Reife - Rückgang (Degeneration)
Fragt mich nicht, die hat ne Folie da steht genau die Frage drüber und genau das als Antwort
drunter...
Welches Ziel hat Qualitätsmanagement ?
Qualitätsmanagement hat den primären Zweck, das Unternehmen zu befähigen, das zu
tun, was der Kunde sich wünscht
Qualitätsmanagement hat das Ziel , das Nebeneinander der unterschiedlichen Interessen zum
Nutzen des Kunden zu koordinieren.Somit ist Qualitätsmanagement als ein einrichtungsinternes
Konzept der Qualitätsverbesserung zu verstehen.
Was ist TQM ?
Total Quality Management
Total Quality Management steht für die Idee, dass Qualitätskontrolle nicht darauf beschränkt
sein sollte, ans Ende der Produktionskette einen „Qualitätskontrolleur“ zu stellen, der das
Endresultat prüft. Vielmehr sollte sie die ganze Organisation durchdringen – vom Augenblick der
Anlieferung der Rohmaterialien bis zu dem Moment, an dem das Endprodukt das Werk verlässt.
Die European Foundation for Quality Management (EFQM) sieht TQM-Strategien durch
folgende Merkmale charakterisiert:
die Güte aller Management-, Betriebsund Verwaltungsprozesse,
eine Kultur der ständigen Verbesserung bezüglich aller Aspekte der Geschäftsaktivität,
das Verständnis, dass Qualitätsverbesserung zu Kostenvorteilen und einem besseren
Gewinnpotenzial führt,
die Herstellung intensiverer Beziehungen zu Kunden und Zulieferern,
die Einbeziehung der gesamten Belegschaft,
marktorientierte Organisationspraktiken
Nennen Sie Vor- und Nachteile der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 :2000
Vorteile:
Mehr Kundennähe
Voraussetzung des Marktzutritts
Zugang zu Spezialmärkten
Vorbeugung gegen Produkthaftungsklagen
Wettbewerbsvorsprung
Kostenersparnis
Prozeßstandardisierung
Nachteile:
Bürokratie
Ausweitung staatlicher Kontrollen
Erschwernis des Marktzuganges für junge Unternehmen
Wozu ist ein Pflichtenheft notwendig ?
Es gilt als Vertragsgrundlage zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber zu einem konkreten
Projekt. Es ist die Grundlage für die Entwicklung eines Produktes.
Was ist der Inhalt eines Pflichtenheftes ?
1. Analyse der Aufgabenstellung (Validierungsanforderungen, Testerstellung)
2. Festschreibung der Projektziele und Vorgehensweisen (Rahmenbedingungen,
Leistungsmerkmale, Aufgaben des Systems,...)
3. Ermittlung geeigneter problemadäquater Strukturen (Personen, Abnahmetests,
Garantiebedingungen,...)
4. Festsetzung eines Termin- und Kostenrahmens (Priorisierung von Funktionen)
Was ist der Inhalt eines Lastenheftes ?
Das Lastenheft beschreibt ein neues Produkt aus Sicht des Kunden bzw. Anwenders.
Die Beschreibung erfolgt verbal, kann unvollständig und widersprüchlich sein.
Aufgabe der Definitionsphase ist es, aus diesen Angaben vollständige, konsistente, eindeutige
und durchführbare Produktanforderungen zu formulieren und im Pflichtenheft darzulegen.
Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft ?
– Pflichtenheft (Anforderungsspezifikation)
– Lastenheft (Produktspezifikation)
Wie ist ein Pflichtenheft aufgebaut (Inhalt des Pflichtenheftes) ?
1. Analyse der Aufgabenstellung
2. Festschreibung der Projektziele und Vorgehensweisen
3. Ermittlung geeigneter problemadäquater Strukturen
4. Festsetzung eines Termin- und Kostenrahmens
Ziele müssen in festgelegten Zeitrahmen mit festgelegtem Budget erreicht werden
1. Analyse der Aufgabenstellung
Validierungsanforderungen
Testerstellung
2. Festschreibung der Projektziele und Vorgehensweisen
Abgrenzung zu anderen Projekten, Rahmenbedingungen,
Umgebungsbedingungen, Überblick über die Leistungsmerkmale, Aufgaben des
Systems, Beschreibung der Funktionalität, Prozesse, die zu unterstützen sind,...
3. Ermittlung geeigneter problemadäquater Strukturen
Personen, Festlegungen von Definitionen, Bewertungsmaßstäbe, Abnahmetests,
Abnahmeverfahren, Garantiebedingungen, Gewährleistungen,
Wartungskonditionen
4. Festsetzung eines Termin- und Kostenrahmens
Priorisierung von Funktionen
5
5.1
Produktion technischer Dokumente mittels luK-Technologien
Entwicklung der Dokumentenerstellung
⇒Wie hat der Computer die Erstellung von Dokumenten verändert?
Text- bzw. Datenverarbeitung wurde möglich (DTP). Es konnte die typographische
Qualität eines gesetzten Dokumentes am Bildschirm überprüft werden. Große Mengen
an Text- und Bilddaten konnten gespeichert werden. Die Dokumente lagen digital vor.
Der Beruf des Schriftsetzers verschwand fast völlig.
⇒Welche Kennzeichen haben „moderne“ Dokumente?
Häufig multimediale Dokumente. Zeichnen sich aus durch:
- Multitaskingfähigkeit
- Parallelität
- Interaktivität
- Darstellung der Dokumente sollte dem Original entsprechen (Authentizität)
- sie sollten portabel sein
- Dateigröße möglichst klein (Kompressibilität)
- zerlegt sein in Inhalt, Struktur und Layout der Struktur
- verarbeiten ausschließlich digitale Daten, z.B. Textdatei-, Bilddatei-, ...-formate
- werden dynamisch erstellt
⇒Was ist „Cross Media“?
Die Datenausgabe erfolgt auf unterschiedliche Medien, kommt aber aus der gleichen
Datenquelle. Werden ausgegeben als Print-Dokumentation, Online-Dokumentation und
Onscreen-Dokumentation.
⇒Was versteht man unter “Markup”?
Mittels Markup wird ein Text formatiert. Markup besteht aus Codes oder Tags, die dem
Textinhalt zugefügt werden und sein Aussehen verändern. Außerdem geben Markups
die Struktur und Bedeutung eines Textelementes vor.
⇒Aus welchen Quellen können Dokumentendaten stammen?
- Textdaten
- Bilddaten (Fotos, Grafiken)
- Audiodateien
- Videodateien
- Animationen
⇒Welche Eigenschaften müssen Dokumente heute haben?
- Verarbeitung ausschließlich digitaler Daten
- Dokumente dynamisch erstellt
- Dokumenteninhalte sind nicht alle am gleichen Ort gespeichert
- auf unterschiedlichen Medien ausgebbar
- Dokumenteninformationen können sichtbar und hörbar gemacht werden
⇒Wie kann man Dokumentensprachen / Auszeichnungssprachen einteilen?
1. Sprachen für Formatvorgaben z.B. Textverarbeitung, DTP
2. Beschreibungssprachen PS, PDF, HTML
3. Auszeichnungssprachen SGML, XML
⇒Was sind Proprietäre Datenformate?
Dateiformate sind nicht normiert, sondern folgen firmenspezifischen Normen und sind
meist zu anderen Systemen inkompatibel.
⇒Was ist eine Codiervorschrift?
Dateiformate unterliegen Codiervorschriften. Sie legt fest, ob Daten im binären Format
(proprietäres System mit unbekannter Codiervorschrift) oder Textformat (offenes
System z.B. ASCII oder Unicode und dadurch hardware- und plattformunabhängig)
abgespeichert werden.
⇒Was sind Textdateiformate?
Sind plattformübergreifend einsetzbare „Austauschformate“ (open systems)
Es gibt für jedes Zeichen einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen
verschiedenen Systemen Texte auszutauschen z.B. ASCII. Keine Nutzung von
Sonderzeichen.
⇒Kenntnisse über ASCII, Unicode, Postscript, PDF
siehe Unterlagen (Textdateiformate)
⇒Unterschiede/Gemeinsamkeiten zwischen HTML, SGML, XML
HTML formatiert Dokumente. Es ist eine Anwendung von SGML. Es sagt nichts über
die Inhaltsstruktur aus.
SGML ist Sprache für Beschreibung der Dokumentenstruktur. Es ist für den Austausch
von Textdateien, unabhängig vom Zeichensatz dieser, zuständig.
XML ist kompatibel zu SGML, hat aber geringeren Umfang. Es ist plattformunabhängig
und ein textbasiertes Datenformat, das aber nur Zeichen des 16-Bit+ Unicode erlaubt.
Es beschreibt genau wie SGML die Strukturierung von Daten für unterschiedliche
Anwendungen.
5.2
Digitale Dokumentenformate
⇒Welche Bilddateiformate gibt es?
- Rasterformate z.B. Bitmaps, GIF, JPEG, PNG -> punktweise Daten eines Bildes
- Vektorformate -> mathematische Beschreibung eines Bildes
- Metagrafikformate -> enthalten Raster- als auch Vektorinformationen
⇒Additives/Subtraktives Farbsystem
additiv: Methoden der Farbdarstellung auf Computermonitor mit den RGB-Farben Rot,
Grün, Blau
subtraktiv: Methode der Farbdarstellung beim Druck. Farbsystem besteht aus
Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow (CMY). Das Licht wird von den Farben wie von
einem Farbfilter absorbiert. Zum Auge gelangen nur die Farbanteile des Lichtes, die
nicht absorbiert werden.
⇒Berechnung von Dateigrößen für Videodateiformate/Audiodateiformate
Videodateiformate: M= nco l* nlin* F* fB
col - column
lin - line
-> verlustbehaftete Datenreduktion
F - Farbtiefe in bit
nötig
fB - Framerate in fps
Audiodateiformate: M= K * FA * D K - Anzahl der Kanäle
FA - Abtastrate (Sampling-Frequenz)
-> verlustbehaftete D.reduktion nötig
D - Signalauflösung (wieviele Stufen)
durch Größe
⇒Welche Bedeutung hat die Zerlegung von Dokumenten in Inhalt, Struktur und Layout?
Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, das Inhalt, Struktur und Layout in einem oder
mehreren elektronischen Dokumenten abgelegt sein können. Erst bei der Betrachtung
werden sie wieder zusammengefügt. Dadurch sind für Lokalisierungen z.B. die Inhalte
leicht austauschbar, ohne das gesamte Dokument zuverändern.
5.3
Dokumentenmanagement
⇒Was versteht man unter „dynamischen Dokumenten“?
Dynamische Dokumente sind Dokumente, deren Daten in Datenspeichern (z.B.
Datenbanken, Dateien) nicht persistent sind, sondern deren Inhalte ständig von einem
Administrator aktualisiert werden.
⇒Wie kann die Effizienz von Unternehmen mittels Dokumentenmanagement erhöht
werden?
Die Geschäftsprozesse von Unternehmen werden direkt und prozessorientiert auf die
Computersysteme abgebildet. Dadurch lässt sich die Effizienz von Unternehmen
steigern. Dadurch gestaltet sich:
- einfache Einbindung von versch. Benutzern, Niederlassungen, Partnern,...
- niedrige Wartungskosten durch zentrale Datenhaltung
- einfacher zugriff auf Daten, auch durch unterschiedliche Medien
- einfache Erweiterbarkeit
- intelligente Zugriffs-, Funktionalitäts- und Benutzerverwaltung
⇒Was versteht man unter „Templates“?
Templates stellen Schablonen zur Vereinfachung von Modifikation von Dokumenten
dar. Der Inhalt wird von der Struktur getrennt.
5.4
Dokumentationen in verteilten Systemen
⇒Erklären sie den Unterschied zwischen Dokumenten auf der Festplatte eines Rechners
und in verteilten Systemen!
Sind Daten nur auf der Festplatte eines Rechners gespeichert birgt das die Gefahr, das
es zu einer Überlastung des Rechners kommt, wenn viele Clients darauf zugreifen. In
verteilten Systemen wird die Verarbeitungslast und –logistik auf mehrere Rechner
verteilt. Das Datenaufkommen wird so geringer und es können mehr Clients bedient
werden. Die Systeme sind einfach erweiterbar und damit Zukunftssicher.
5.5
XML-Grundlagen
⇒Was versteht man unter wohlgeformtem XML?
Unter wohlgeformtem XML versteht man, das die Datei den Regeln für XML entspricht.
⇒Was versteht man unter gültigem XML?
Unter gültigem (validen) XML versteht man, das die Datei eine Document Type
Definition enthält.
⇒Welche Vorteile für die Weiterverarbeitung einer Datei bringt die Strukturierung des
Inhalts mittels XML?
Durch die Strukturierung des Inhalts einer Datei mittels XML ist es möglich, diese auf
den verschiedensten Anwendungen zu verwenden. So können die Daten zwischen
verschiedenen Systemen (z.B. absolut unterschiedl. Datenbanken) ausgetauscht
werden.
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