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Mal was Neues bei den Schwaben - GT Masters Schwaben

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Bericht von der ersten GT Masters Schwaben
Mal was Neues bei den Schwaben. Unter diesem Motto startete am Dienstag die GT Masters
Schwaben Rennserie auf dem schnellen Geläuf des SCD Bosch in Schwieberdingen. Stark
angelehnt am bestehenden DTSW Reglement rollten 15 GT Renner an den Start, trotz
Championsleague VFB Stuttgart – FC Barcelona. Einer kam sogar extra aus Frankfurt
angereist wo er geschäftlich zu tun hatte. Wer macht so was? Natürlich, Fola. Ziemlich spät,
das Auto nicht regelkonform – wir haben alle Augen zugedrückt.
Im Vorfeld wurde schon gemunkelt dass diese Serie zu einer Carrera Rennserie werden
könnte, haben doch einige Fahrer in der SLP geprägten Region auf diese beliebten Karossen
zurückgegriffen wie man hörte. Doch weit gefehlt. Mit 4x GFK, 1x Resine, 2x Bausatz und
8x Carrera war alles doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet.
Manche Autos wurden erst kurz vor dem Rennen fertig, (der Saisonstarttermin war ja auch
dermaßen kurzfristig), so dass einiges an Abstimmung bei diesen Wagen notwendig war.
Nur bei einem nicht. Sergey’s Audi R8 LMS fuhr auf Anhieb furchtbar schnell, ein klarer
Anwärter auf einen Podiumsplatz, das muß man erst einmal nachmachen. Die übrigen
Boliden präsentierten sich schon sehr performant so dass man die Zeit nutzen konnte sich mit
der Bahn anzufreunden.
Die Wagenabnahme verlief fast Reibungslos, nur drei Starter mussten Kleinigkeiten
nachbessern. Mit diesem überschaubaren Starterfeld hat man sich entschieden 2 Rennen mit
je 4 Minuten pro Spur zu fahren, so dass man dann auch gleich das Quali starten konnte.
8,231 sec
8,201 sec
8,199 sec
8,191 sec
Berthold Fessler / Carrera Corvette C6R (mit stark übergewichtiger Corvette)
Rainer Baudach / CarreraFerrari 575 GTC (mit Leihwagen unterwegs)
Christian Eckel / Nissan R34 JGTC (neues Terrain fur Christian)
Andreas Keller / Scaleauto Porsche GT3 RSR (hatte noch
Abstimmungsprobleme)
8,153 sec Carsten Schöll / Carrera Corvette C6R (wurde erst ein Tag vor dem Rennen
fertig)
8,122 sec Ulrich Eckel / Toyota Supra JGTC (da war er Senior schneller als der Junior)
8,078 sec Thomas Zibull / Carrera Corvette C6R (da hätte man mehr erwarten dürfen)
8,053 sec Daniel Friese / Carrera Corvette C6R (war beim Bahnaufbau dabei – das reicht
aber nicht)
8,047 sec Martin Friemann / Carrera Corvette C6R (etwas holprig noch im Qualifying)
8,007 sec Rüdiger Phillip / Carrera Corvette C6R (schnell die Vette)
7,961 sec Wolfgang Ratsch / Fola Audi R8 LMS (gerade noch geschafft in die erste
Startergruppe)
7,883 sec Chris Hotz / Ditech Porsche Cayman CSR (sauschnell das Ding mit dem kurzen
Radstand)
7,772 sec Steffen Serway / Fola Audi R8 LMS (au das wird heiß)
7,753 sec Sven Geiger / PSR BMW Z4 M Coupe (die Zeit konnte schon im Training
gefahren werden)
7,662 sec Fola Osu / …. Audi R8 LMS (das war ja klar)
Rennstart:
Startgruppe 1:
Kein Frühstart, kein Crash in der ersten Kurve, gut so. Andreas diktierte das Rennen Anfangs,
der Porsche lief nun besser. Rainer war schneller im Speed, konnte den Ferrari aber nicht
immer kontrollieren. Christian wollte evtl. Räder tauschen – wäre vielleicht besser gewesen.
Carsten haderte noch etwas mit dem Fahrverhalten seiner Corvette, und Berthold setzt sich im
Fotofinish mit der übergewichtigen Corvette gegen alle durch.
140,10 Runden
140,03 Runden
138,99 Runden
137,73 Runden
137,41 Runden
Berthold Fessler
Andreas Keller
Carsten Schöll
Christian Eckel
Rainer Baudach
Startgruppe 2:
Schon seit Monaten laufen die Vetten von Tom und Rüdi auf diesem Kurs. Da durfte man
gespannt sein was Martin Himself dagegenzusetzen hatte. In diesem Quintett konnten Dani
und Ulrich lediglich mitspielen. Ulrich mit wenig Bahnkenntnissen knapp hinter Dani mit
Bahnaufbaukenntnissen. Martin Himself hatte in dieser Gruppe knapp die Nase vor dem
Rüdiger, Tom knapp hinter Rüdi (im Training war das meist andersrum). Sauschnell die Vette
von Martin der stellenweise 7,8er Zeiten fuhr. Wenn der Bolide doch nicht so nervös wäre.
144,77 Runden
143,56 Runden
142,23 Runden
140,57 Runden
138,25 Runden
Martin Friemann
Rüdiger Phillip
Thomas Zibull
Dani Friese
Ulrich Eckel
Startgruppe 3:
Das ging mal los wie die Feuerwehr. Sergey und Sven konnten sich schnell von den
Konkurrenten absetzen. Das merkte auch Fola der übereifrig versuchte Anschluss zu halten
und so das ein oder andere Mal mit Abflügen überzog.
Das hätte Chris mit dem Cayman für sich nutzen können, er hatte am Ende nur 0,10 Runden
Rückstand auf den Drittplatzierten. Wolfi vermasselte den ersten Lauf komplett und startet im
zweiten Rennen in der 2. Startgruppe. Sergey und Sven boten sich ein Kampf wie es
spannender kaum sein konnte. Mit 0,06 Runden Vorsprung konnte sich Sven den 1. Platz im
ersten Rennen sichern worauf es im Anschluss Szenenapplaus gab.
147,95 Runden
147,89 Runden
145,85 Runden
145,75 Runden
142,42 Runden
Sven Geiger
Steffen Serway
Fola Osu
Chris Hotz
Wolfgang Ratsch
Regrouping:
Startgruppe 1:
Die Eckels haben sich wieder vereint. Nun durfte der Junior wieder schneller sein als der
Senior was er mit dem 8. Platz im zweiten Lauf deutlich machte und sich damit den Sieg in
dieser Gruppe holte. Senior Eckel sicherte sich genau eine Runde vor Rainer den zweiten
Platz, obwohl Rainer im zweiten Rennen besser zurecht kam als im ersten. Der GT3 Porsche
von Andreas erlebte einen Einbruch im zweiten Lauf, Carsten Schöll gar einen Abbruch der
Karosserie vom Chassis was ihn zur Aufgabe zwang. Sieht lustig aus wenn auf einmal das
Chassis ohne Karosse daher kommt.
141,31 Runden
139,01 Runden
138,01 Runden
137,41 Runden
109,00 Runden
Christian Eckel
Ulrich Eckel
Rainer Baudach
Andreas Keller
Carsten Schöll
Startgruppe 2:
Rüdi hat seine Chance gewittert dem Wolfi ein Schnippchen zu schlagen. Beide zogen auf
und davon, keiner konnte den hohen Speed der beiden mitgehen. Wolfi mit dickem Hals aus
dem ersten Rennen konnte sich letztendlich knapp vor Rüdi behaupten. Tom konnte sich
gerade noch Dani vom Leibe halten während die Corvette von Berthold sicherlich ein paar
Pfunde weniger vertragen dürfte. Da wäre vielleicht mehr drin gewesen lieber Berthold. Tom
hat schon angekündigt beim nächsten Rennen die Corvette in der Garage zu lassen und etwas
Neues zu präsentieren. Da sind wir mal gespannt.
145,14 Runden
144,13 Runden
140,41 Runden
139,23 Runden
139,12 Runden
Wolfgang Ratsch
Rüdiger Phillip
Thomas Zibull
Dani Friese
Berthold Fässler
Startgruppe 3:
Gleich mit einem Fehlstart begann für den Sieger aus dem ersten Lauf dieses zweite Rennen.
5 sec. Zeitstrafe hierfür, da müssen wir noch mal drüber reden. Nun hieß es erstmal
hinterherfahren. Sergey machte mal wieder den Speed den man gehen musste. Martin merkte
schnell, dass er da nicht mithalten konnte und fuhr das Ding nach Hause. Chris hingegen war
voll motiviert und gab mächtig Gas. Sergey machte die Pace bis zur letzten Spur, dann kam
Fola – und wie. Schnellste Runde auf Spur 1, 2 und 4 reichten Ihm am Ende zum Sieg im
zweiten Rennen. Sven konnte seinen Fehlstart nicht mehr aufholen und kam hinter Sergey ins
Ziel. Chris zeigte mit seinem Resine Body dass er mithalten kann und landete auf P4.
Übrigens: Chris war zum ersten Mal da.
Endergebnis:
Platz
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Fahrer
Steffen Serway
Sven Geiger
Fola Osu
Chris Hotz
Martin Friemann
Rüdiger Philipp
Wolfgang Ratsch
Thomas Zibull
Daniel Friese
Berthold Fessler
Christian Eckel
Andreas Keller
Ulrich Eckel
Rainer Baudach
Carsten Schöll
Durchgang 1
147,89
147,95
145,85
145,75
144,77
143,56
142,42
142,23
140,57
140,10
137,73
140,03
138,25
137,41
138,99
Durchgang 2 Gesamtergebnis
148,16
296,05
147,24
295,19
149,22
295,07
146,45
292,20
144,90
289,67
144,13
287,69
145,14
287,56
140,41
282,64
139,23
279,80
139,12
279,22
141,31
279,04
137,41
277,44
139,01
277,26
138,01
275,42
109,00
247,99
Punkte
30
27
25
24
22
21
20
19
18
17
16
15
14
13
12
Fazit:
GT Masters Schwaben : Championsleague 1:0!
Trotz dieses Fußballhighlights waren wir sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl beim ersten
Rennen; vielen Dank an alle die zu diesem tollen Rennabend beigetragen haben. Es hat sich
keiner beschwert – es hat keiner gemault. Also kann man davon ausgehen dass es allen Spaß
gemacht hat und das ist gut so. Noch ein bisschen Übung mit den Hosenträgergurten, noch
etwas Abstimmungsarbeiten an den doch so ungewöhnlichen Autos (SLP ist halt flacher und
breiter) dann klappt das schon. Wir jedenfalls sagen vielen Dank für den gelungenen Einstieg,
uns hat es eine Menge Spaß gemacht. Vielen Dank auch an den Veranstalter SCD Bosch der
Pokale für dieses Rennen gestiftet hat.
Ich hoffe wir sehen uns alle (und noch mehr) zum zweiten Rennen am 19.03.2010 im
Highwaystar in Filderstadt.
Euer Rennberichtfuzzi Sven
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