close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Jahresbericht 2010 WIR FANGEN AUF, WAS - ECO Grischun

EinbettenHerunterladen
Jahresbericht 2010
WIR FANGEN
AUF, WAS
ANDERE
WEGWERFEN
Inhalt
2
3
Orientieren - überblicken handeln
4
Vorrücken in neue Dimensionen
5
Die Wirtschaftskrise ist überwunden
6
Innovativ und nachhaltig
7
Interviews
8
Zauber der Kreativität in der Eco
10
Neugierig und neu in der Recyclingabteilung
11
Schiff ahoi
12
Jahresrechnung, Bilanz EcoGrischun
13
Erfolgsrechnung Eco Grischun
15
Revisoren Bericht
16
IV-Integration / Mitarbeiterecke Eco
17
Brockenhaus Chur
18
Brockenhaus Ilanz
19
Jahresrechnung, Bilanz BrockiGrischun
20
ErfolgsrechnungBrocki Chur
22
Erfolgsrechnung Brocki Ilanz / IV-Integration
23
Statistik Brocki Chur/Ilanz
24
Umsatz Brocki Chur/Ilanz 2002 - 2010
25
Trägerschaft
Orientieren - überblicken
handeln
Der Vorstand muss sich
immer wieder "Ueberblick"
verschaffen. Das allerdings
ist in den Niederungen des
Alltags nicht immer ganz
einfach,
manchmal
herrscht sogar dicker Nebel.
Nebel, dichter Nebel…..
….. und die Orientierung
fällt schwer, wir verlieren das Gefühl für Distanzen und Zeit. Die Farben verschwimmen, unsere
Wahrnehmung wird beinahe gespenstisch, jeder
unerwartete Laut lässt uns zusammenzucken. Automatisch versuchen wir alle möglichen Anhaltspunkte wie das Rauschen eines Baches, Strassenoder Bahngeräusche, den Geruch einer Bäckerei
oder eines Misthaufens in unser Bemühen um
Standortbestimmung einzubeziehen. Wir möchten
wissen, wo wir stehen und in welche Richtung wir
weiter gehen sollen. Wir wünschten uns, aus dem
Nebel in die Höhe springen zu können, um uns
"Überblick" zu verschaffen. Diesen Wunsch haben tüchtige Vorausseher schon immer genutzt,
ihr Geschäft ist ein einträgliches. Sie nehmen Karten, Kugeln und andere Dinge zur Hilfe. Alles
wirkt geheimnisvoll, aber vor allem profitieren sie
von der Leichtgläubigkeit ihrer Kunden.
Sie sagen jetzt vielleicht, dafür gibt es heute Hilfsmittel wie zum Beispiel Navigationsgeräte.
Stimmt, aber mussten Sie auch schon mal mit einem grossen Fahrzeug in der endlosen Weite der
Artischockenfelder wenden, weil es sinnlos gewesen wäre, weiterzufahren?
Überblick verschaffen...
... als Vorstand beschäftigen wir uns mit strategischen Fragen. Das heisst, wir haben die Aufgabe
nach vorne zu schauen und für einen mittel- oder
längerfristigen Horizont Ziele festzulegen. Man
könnte auch sagen, wir zeigen auf, wohin die Reise gehen soll.
Wir setzen uns mit der künftigen Ausrichtung,
Positionierung und Finanzierung der bestehenden
Betriebszweige, und mit möglichen neuen Projekten und Angeboten auseinander. Um solche Visionen zu beschreiben und Zielvorgaben zu definieren, müssen wir uns mit unserem Wissen und den
zur Verfügung stehenden Fakten dazu auseinandersetzen. Wir müssen die Vergangenheit reflektieren und die Zukunft skizzieren. Dabei nehmen
wir Rücksicht auf die Entwicklungen des Umfeldes, die Ressourcen der Betriebe, die Konkurrenz
und unsere Wertvorstellungen. Der fortlaufende
Prozess fordert immer wieder Standortbestimmung und ein flexibles Reagieren auf sich verändernde Bedingungen. Selbst der Beizug aller Fakten, allen Wissens und aller Fachkräfte würde niemals restlos vor dem 'sich Verfahren' schützen,
wir stossen immer wieder an die Grenze 'Mensch'.
Persönlich bin ich überzeugt, dass wir in unserem
Tun und Entscheiden immer auch mit Gott, sozusagen dem 'obersten Überblicker', kommunizieren
sollen.
Handeln...
... einige Blitzlichter:
 Am 27. Februar feierten wir die Eröffnung der
neuen Brocki Chur. Bis heute hat sich der getroffene Entscheid mit jedem Monatsabschluss
bestätigt. Wir sind von Herzen dankbar dafür.
 Der Vorstand hat Standorts- und Machbarkeitsabklärungen zur Weiterführung der Ablaugerei
und Möbelrestauration eingeleitet.
 Der Vorstand hat ein internes Reglement zu
den Vergabungen erarbeitet und verabschiedet.
 Am 29. Mai hat sich der Vorstand einen Tag
lang anhand eines konkreten Beispiels mit dem
Thema Strategie auseinandergesetzt und auch
mögliche zu erwartende strategischen Fragestellungen zusammengetragen.
 Der Vorstand hat, wie jedes Jahr, die Grundlagen überprüft und neue Überarbeitungsziele
und Termine festgelegt und Rechnung, Budget,
Löhne und Gewinnbeteiligungen beraten und
Entscheide dazu gefällt.
 Im Zusammenhang mit dem NFA setzte und
setzt sich der Vorstand - mit Blick auf die Eco
- mit dem Gesetzesentwurf zur sozialen und
beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung auseinander.
Danke…..
….. für alles Mitwirken und Mittragen
Martin Schär, Präsident Verein BrockiGrischun
3
Vorrücken in neue
Dimensionen
Wir haben unser Zelt vergrössert, die Zeltdecke weit
ausgespannt, nicht gespart, die Seile verlängert und
die Pflöcke fest eingeschlagen. So wie es Jesaja vorschlug. (Jes.54.2)
Das Jahr begann für die Brocki-Leute mit einer grossen
Herausforderung: den Aus-, Um- und Einzug in die
neuen Brocki-Räumlichkeiten. Das beinhaltete auch die
Reinigung und Abgabe der alten Räume, die Werbung
für die Neueröffnung organisieren, immer mit der grossen Spannung: schaffen wir alles bis zur Eröffnung im
Februar?
Wir haben es geschafft.
Der Lohn war die grosse Besucherzahl; über 1‘400
Personen kamen und knapp 1‘000 Gratiswürste wurden
verteilt. Dank der Gastrokantine, die im gleichen Gebäude ist und für den Nachschub verantwortlich war,
konnten wir diesen grossen Ansturm bewältigen. Ich
bin begeistert von den neuen, hellen Räumen und der
guten Präsentation. Wenn ich auf das Jahr zurückschaue, hat es sich auch auf den Umsatz positiv ausgewirkt. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
sowie dem Vorstand kann ich nur sagen: „Danke
vielmals, es hat sich gelohnt.“
Wo bleibt der Allrounder?
In der Brocki Ilanz erstaunt mich immer wieder, wie
die MitarbeiterInnen die Brocki, die sich in einem alten
Gebäude mit vielen Ecken und Nischen befindet, den
knappen Raum optimal ausnützen und einrichten. Auch
entdecken immer mehr Einheimische, dass die Brocki
nicht nur für randständige, arme Menschen eine gute
Einkaufsmöglichkeit ist. Was uns immer noch fehlt, ist
ein zuverlässiger, männlicher Allrounder, der die Arbeit nicht scheut.
genprodukten, die uns langfristig unabhängiger von der
Wirtschaftslage machen. Alle Produkte, die wir herstellen sind aus Recycling Material und sollen den ökologischen Kreislauf schliessen. Eine Spezialität sind die
Weihnachtskarten, die grossen Anklang finden. Eine
gute Werbemöglichkeit war der gelungene Stand am
Churer Weihnachtsmarkt.
Die Anzündhilfe (100% Natur) wurde in Zusammenarbeit mit der HTW weiterentwickelt, so dass wir jetzt
bereit sind, sie auf den Markt zu bringen.
Studenten der HTW sind uns dabei eine grosse Hilfe.
Ihr langfristiges Ziel ist, die EcoGrischun als Sozialfirma zu platzieren. Sozialfirma bedeutet, dass wir uns
durch Eigen- und Fremdaufträge selber finanzieren.
KWA
Die EcoGrischun gehört zum Verband „Heime und
Spitäler“ und ist in der Konferenz Wohnheime und
Arbeitsstätten organisiert. Regelmässig treffen sich alle
Geschäftsführer aus dem Kanton. In der Zwischenzeit
sind wir zu einer wichtigen Stimme oder zu einem Gegenüber des Kantonalen Sozialamts geworden. In der
letzten Jahreshälfte haben wir intensiv an der Vernehmlassung für das neue Behindertengesetz gearbeitet. Dabei haben wir auch mit den Politikern Gespräche geführt, weil diese am Ende entscheiden. Ziel der neuen
Finanzierung ist, dass die Werkstätten wirtschaftlich
arbeiten können.
Zum Schluss
möchte ich meine Freude und meinen Dank zum Ausdruck bringen, mit so tollen, engagierten Mitarbeitern
in der Brocki Chur/Ilanz und EcoGrischun zusammen
arbeiten zu dürfen.
Edi Wäfler, Geschäftsführer
Im Blick auf die Ablaugerei und Möbelrestaurierung
sind wir auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten
und einer Fachperson, die „Hilfskräfte“ anleiten und
führen kann. Der Standort Ilanz wäre sehr ideal, so
könnten wir punktuell eine Hilfskraft parallel in der
Brocki einsetzen.
Eco’s Zukunftspläne
In der Eco spürten wir bis nach den Sommerferien den
Einbruch in der Autoindustrie. Wir hofften, in den drei
bis vier verbleibenden Monaten die Umsatzzahlen und
somit auch die Arbeitsstunden noch etwas aufholen zu
können. (Die Arbeitsstunden sind vom Kanton vorgeschrieben, das heisst, wenn wir sie nicht erreichen, gibt
es eine Kürzung der Beiträge.) Diese Hoffnung wurde,
dank dem grossen Einsatz der Mitarbeiter, Wirklichkeit.
Ein wichtiges Standbein ist die Entwicklung von Ei-
4
Vereinsvorstand (Gérard Hirsbrunner fehlt)
Neue Aufträge und Kunden die Wirtschaftskrise ist überwunden
Veränderungen im Team und in der Struktur der
EcoGrischun
Team
Das Jahr 2010 brachte für
uns als Team grosse Veränderungen mit sich. So
hat uns Reto Raimann
nach drei Jahren als ausgebildeter Arbeitsagoge
verlassen. Und Josias
Burger darf seit dem
1.Oktober 2010 seinen
wohlverdienten
Ruhestand geniessen. Beide
waren sie im Recyclingbereich tätig. Mit Andreas Treichler als Gruppenleiter und Mauro Oprandi
haben wir motivierte Persönlichkeiten gefunden, welche unser Team ideal ergänzen. So dürfen wir uns als Team neu zusammenfinden und entwickeln.
Zur Entwicklung eines Teams gehören Teamprozesse
in verschiedenen Bereichen, wie der fachliche Teamprozess, der uns in Sachfragen gemeinsam wachsen
lässt. Doch alleine Fachkompetenz macht noch kein
gutes Team aus. Der Mensch ist ganzheitlich gefragt.
Dies schaffen wir durch gemeinsame Unternehmungen
als Team wie zum Beispiel Badminton oder dem Jahrestreffen mit den Familienangehörigen. So dürfen wir
uns über den Arbeitsrand hinaus von verschiedenen
Seiten her kennen und schätzen lernen.
Ich bin sehr froh, auf so ein motiviertes und mittragendes Team zählen zu dürfen. Denn es hilft, gemeinsam
und bestmöglich durch die Veränderungen und Herausforderungen des Alltags zu gehen. Somit kann ich meine Gedanken auf den wirtschaftlichen Teil des vergangenen Jahres richten.
Wirtschaft
Bevor ich näher auf die wirtschaftliche Situation eingehe, möchte ich allen unseren Auftraggebern, seien es
Firmen oder Privatpersonen, die uns durch Arbeitsaufträge unterstützen, ganz herzlich für ihre Treue danken.
Das vergangene Jahr war noch stark geprägt durch die
Wirtschaftskrise von 2009. So war die erste Hälfte ertragsmässig eher ein schwächeres Jahr. Wir hatten jedoch immer genügend Arbeit. So durften wir erleben,
wie in den Zeiten des Auftragsrückgangs immer wieder
neue Kunden mit neuen Aufträgen an uns herantraten.
Wir konnten wieder zwei grössere Unternehmungen
akquirieren. Zudem durften wir dank der guten zweiten
Jahreshälfte den Verlust etwas reduzieren.
Viel Arbeit gab auch
die Entwicklung unserer Anzündhilfe, welche
mit der Vermarktung
im Jahr 2011 ihren Abschluss findet. Das Projekt mit den Studenten
der HTW Chur soll uns
zu einem sozialen Unternehmen mit grösserer
Unabhängigkeit
führen.
Was wir aus dem vergangenen Jahr lernen
können und müssen ist,
unsere Stärke der Flexibilität besser einzusetzen. Dies heisst, dass
wir als gesamte EcoGrischun bereichsübergreifend die
Aufträge erfüllen und schnell auf andere Aufträge umrüsten können. Dies bedingt einen Mehraufwand in der
Logistik aber auch im Begleiten und Fördern unserer
Mitarbeiter. Ein weiterer Punkt nahm uns in Beschlag:
die Vorbereitung für die zukünftige Beitragsbemessung
des Kantons. So mussten Daten ermittelt werden, die
der Kostenträger braucht, um ein ausgewogenes Finanzierungsgefäss zu entwickeln. Es soll uns als Institution
mehr Freiraum für wirtschaftlicheres Handeln schaffen.
Ausblick
Wir gehen hoffnungsvoll und motiviert an die kommenden Herausforderungen heran. Eines unserer Ziele
ist, mit den Lazüsa – Anzündhilfen einen neuen Absatzmarkt zu finden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung der zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Sozialamt, um einen guten Übergang in die neue Abrechnungszeit zu svollziehen.
Ernst Schatzmann, Betriebsleiter
5
Innovativ und
nachhaltig
Für die Industrieabteilung war das Jahr 2010
ein sehr gutes Jahr. Noch nie hatten wir so
viele Aufträge für unsere Kunden zu bewältigen (450 Aufträge).
Auch dürfen wir einen Neukunden zu unsern Partnern zählen. Es handelt sich dabei um eine interessante Arbeit für unsere Lötprofis: Solarpanele
(Sunbag) löten - fürs Aufladen von Natel und Laptop. Einen gebührenden Dank an unsere Auftraggeber! Was wäre unsere Industrieabteilung ohne
sie! Unsere Mitarbeiter haben Qualitätsarbeit geleistet, so konnten wir denn auch unsere Kunden
zu deren Zufriedenheit bedienen. Herzlichen
Dank!
Eigenprodukte
Um die Lazüsa – Anzündhilfe Produktion zu steigern und zu optimieren, konnten wir anfangs Dezember einen über die RAV vermittelten Mitarbeiter einstellen. Somit war es möglich, diesen Zweig
weiter auszubauen und einige Arbeitsschritte zu
vereinfachen.
Personell
Zwei neue Mitarbeiter sind in diesem Jahr zu unserer Abteilung gestossen. Sie haben sich gut
eingelebt. Herzlich willkommen! Dank den guten
Aufträgen konnten wir auch bei der RAV Unterstützung anfordern. Vier BetriebsmitarbeiterInnen
hatten so eine mehrmonatige Anstellung bei uns.
Auch Dank ihnen konnten wir den zahlreichen
Kundenaufträgen gerecht werden. 23 Interessenten besichtigten im 2010 unsere Werkstätte. Davon absolvierten 12 Personen in unseren Abteilungen eine vierzehntägige Abklärungszeit. Im
Ganzen gesehen war es ein intensives, gutes
Jahr.
Urs Minder / Hans Hartmann
Interviews in der Industrieabteilung
der EcoGrischun
Was war für dich das schönste EcoErlebnis im letzten Jahr?
M. J.
S. W.
U. M.
P. Z.
6
Vals-Ausflug.
Weihnachtsessen.
Der Eco Tagesausflug nach Vals Zervreila Staudamm. Ein Gemeinschaftserlebnis anderer Art, wo man Zeit hatte
mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen einen Schwatz zu halten.
Viel Arbeit vorhanden.
W. B.
H. H.
J. K.
M. H.
S. T.
Super Leistung im TA blau, neuer Rekord!
Die Fortschritte von mehreren Mitarbeitern zu beobachten und ihre Freude zu
teilen.
Tagesstruktur: morgens gerne zur Arbeit
gehen und abends die Zufriedenheit
über das Geleistete spüren.
Jahresabschlussfeier mit gutem Essen
und Weihnachtsgeld, sowie Input von
Edi.
Vals.
Was bereitet dir Freude bei der Arbeit? Was
empfindest du als mühsam?
M. J.
Litzen löten finde ich sehr interessant.
Es macht Spass und beruhigt mich. Ich
mag es nicht, wenn viel geredet oder
jemand gemobbt wird.
S. W.
Abwechslung dank verschiedenen interessanten Arbeiten.
U. M.
Das Begleiten der Mitarbeiter und das
Anleiten von verschiedenen Arbeiten.
Als eher mühsam empfinde ich manchmal die Zusammenarbeit mit dem Computer und seinen Launen.
P. Z.
Stecklöten, Lötarbeiten machen Spass,
ebenso LED.
W. B.
TA blau, TA gross und grosse Magnete
machen mir Freude. Mit Litzen verzinnen
komme ich nicht so vorwärts.
H. H.
Freude gemacht hat mir im vergangenen
Jahr, wie auch in diesem, vor allem das
Experimentieren und Tüfteln. Das Optimieren sowie das Ausprobieren von
Neuem macht echt Spass. Als mühsam
empfinde ich manchmal die Spannung,
das rechte Mass an Arbeit zu finden. Zu
gewissen Zeiten haben wir eher zu viel,
dann wieder eher wenig. Die goldene
Mitte wäre schön. Was auch an die Kräfte gehen kann, ist die Tatsache, dass wir
für unsere Lazüsa (Eigenprodukt Anzündhilfe) noch keinen grösseren, regelmässigen Abnehmer gefunden haben.
J. K.
Mache alles gerne und lerne immer wieder etwas dazu. Was ich nicht mag, sind
dumme Sprüche beim Mittagessen.
M. H.
Ich habe Freude, selbständig arbeiten zu
können und gesteckte Ziele zu erreichen. Mühsam empfinde ich manchmal,
an der gleichen Arbeit über längere Zeit
zu sein.
Interviews in der
Industrieabteilung
S. T.
Verschiedene Arbeiten.
Was erachtest du als wichtig in der Zusammenarbeit mit anderen Eco Mitarbeitern und
Betreuern?
M. J.
Guter Umgang miteinander. Respekt
und Akzeptanz.
S. W.
Respektvoller Umgang miteinander.
U. M.
Der Zusammenhalt ist sehr wichtig, in
dem man offen und fair miteinander um
geht, sich gegenseitig akzeptiert, unterstützt und ergänzt. Für andere Sorge zu
tragen heisst Mensch zu sein (Henri J.M.
Nouwen).
P. Z.
Dass es möglich ist mit Betreuern über
Probleme zu reden.
W. B.
Sehr gutes Arbeitsklima, man kann sich
nicht beklagen.
H. H.
Als wichtig empfinde ich, dass wir gemeinsam vorwärts gehen, gegenseitig
unsere Gaben entdecken und sie auch
gewinnbringend einsetzen können, so
dass alle davon profitieren können. Einander ermutigen, Neues zu wagen und
dabei entdecken, wie erbauend das sein
kann. Uns gegenseitig zu respektieren
und zu unterstützen.
J. K.
Respektvoller und guter Zusammenhang
untereinander.
M. H.
Dass wir kollegial miteinander umgehen
und uns gegenseitig immer wieder neue
Chancen geben. Dass es keine Bevorzugung von Einzelnen gibt.
S. T.
Gutes Teamwork und gutes Arbeitsklima.
Wie gefällt dir der neue Arbeitsort an der Rossbodenstrasse 43?
M. J.
Ich bin dankbar, dass ich hier in so einem guten Arbeitsverhältnis und in einer
so schönen Umgebung arbeiten darf.
S. W.
Es ist ziemlich angenehm, in den neuen
Räumlichkeiten zu arbeiten.
U. M.
Es ist ein guter Standort gegenüber dem
früheren und für mich der kürzere Arbeitsweg. Helle Räumlichkeiten dank
grosser Fensterfront. Im Sommer etwas
zu warm, im Winter etwas zu kühl.
P. Z.
Sehr gut, möchte die hellen Räume nicht
mehr missen.
W. B.
Helle Räume, was mir sehr gefällt.
H. H.
Unsere neue Werkstätte gefällt mir gut.
Die Arbeitsplätze für Mitarbeiter sowie
J. K.
M. H.
S. T.
fürs Personal sind optimal eingerichtet.
Die Lage an der Rossbodenstrasse ist
ideal für An- und Auslieferungen. Auch,
um von der Öffentlichkeit gesehen und
wahrgenommen zu werden.
Die Räume sind hier viel heller, was ich
besonders schätze.
Es hat viel mehr Platz in den neuen
Räumlichkeiten. Wir haben eine bessere
Aussicht. In der alten Eco war es familiärer. Im Ganzen gesehen hat die neue
Eco aber mehr Vorteile.
Sehr gut.
Wie hast du den Tagesausflug nach Vals erlebt
und was hat dir dabei am besten gefallen?
M. J.
Im Vals hat mir alles gefallen.
S. W.
Ganzer Ausflug.
U. M.
Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom
Wetter her etwas grau und trüb, aber mit
wenig Regen. Die Besichtigung des
Staudamms Zervreila war imposant, die
Abfahrt mit Trottinett vom Staudamm
hinunter ins Dorf ein Highlight und zum
Schluss auf der Heimfahrt die Nachricht
vom Sieg der Schweizer Fussball Nationalmanschaft gegen Spanien an der WM
2010 ein schöner Schlusspunkt.
P. Z.
War in Vals krankheitshalber nicht anwesend.
W. B.
Vals war sehr schön.
H. H.
Ich habe die Zeit in Vals genossen. Es
tat mir gut, mal einen Tag einen Tapetenwechsel zu erleben. Schön war auch,
Zeit zu haben, um mit dem einen oder
dem anderen etwas zu plaudern. Am
besten gefiel mir die Besichtigung der
Staumauer und die Ausführungen des
Wärters zur Entstehung dieses eindrücklichen Bauwerks.
J. K.
Mir hat alles gefallen, aber vor allem die
Besichtigung der Valserwasserfabrik.
M. H.
Ich war früher schon in Vals, deshalb
kannte ich es schon.
S. W.
Gemeinsames Mittagessen und Trottinettfahrt vom Staudamm ins Dorf.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
7
Zauber der
Kreativität
Wie kreativ man mit Abfall umgehen kann,
ist im „Meins Shop“ an der Rossbodenstrasse ersichtlich.
Es ist immer wieder spannend, wenn neue
Mitarbeiter bei uns im Krea/Textil beginnen.
Es gibt eine Veränderung im Team. Man fragt
sich: wer ist die neue Frau oder der neue
Mann? Sind die alten Mitarbeiter nett mit dem
„Neuen“/der „Neuen“? Diese Einführung und
Begleitung von uns Betreuerinnen ist etwas
Schönes und Anspruchsvolles. Letztes Jahr
haben drei junge Männer neu bei uns begonnen. Und - wie könnte es auch anders sein mit ganz unterschiedlichen Begabungen. So
ist unsere Truppe wieder vollständig: neun
Mitarbeiter – neun Begabungen. Lesen Sie
jetzt selbst wie einer seine Begabung nutzt.
8
Der Schreibbegabte
Das Kreativitätskonzept der Eco Gruppe zahlt
sich aus. Auch letztes Jahr waren die Auftragsbücher in der Kreativ-Abteilung voll. Der
Sinn des Kreativen sowie das Motto der Wiederverwertung von Materialien, die dem Abfalleimer gerade noch entrinnen konnten, haben sich ausgezahlt.
Dass man aus Abfall so berauschende Karten
in der Eco
gestalten kann, mag manchen erstaunen. Denn
das Prinzip des Recyclings engt den Gestaltungsraum stark ein. Und gerade darin steckt
denn das Besondere. Abfall ist nicht Abfall
sondern beginnt, beim gestalterischen Element gerade einen besonderen Zauber zu entfalten. Die Meins Karten gewinnen so ihren
speziellen Touch, dem man sich nur schwer
entziehen kann. Ob Weihnachten, Geburtstag
oder Kondolenz: an originellen Einfällen fehlt
es nie. Der kreative Drang bringt mit sich,
dass die Arbeiten bisweilen recht aufwändig
sind und sehr viel Fingerspitzengfühl erfordern, aber der Fleiss der hinter der Arbeit
steckt, macht die Meins Karten so speziell
und einzigartig. Die Mühe hat sich bisher immer ausbezahlt.
Das Arbeitsklima ist entspannt und konzentriert. Man tauscht sich unter einander aus
und kann etwas voneinander lernen. Man ist
dann auch schon mal erstaunt wie schnell man
vorwärts kommt. So nehmen die grossen Auftragsberge denn ab. Man sieht wie man weiter
kommt, und wenn man nicht mehr weiss wie
weiter, so ist auch in einem sehr geregelten
Arbeitsumfeld ein Spass an der Tagesordnung.
(Geschrieben von Martin Kohler)
So freuen wir uns jetzt auf 2011 und sind gespannt auf die nächsten Juwele.
Silvia Stolz und Elisabeth Pingeon
9
Neugierig und neu in der
Recyclingabteilung
Ich bin 44 Jahre alt, in
Zürich aufgewachsen
und lebe nun seit rund
18 Jahren mit meiner
Frau und meinen drei
Kindern im wunderschönen Klosters. Mit
einem reich erfüllten
beruflichen
Hintergrund habe ich am 1. Mai 2010 mit grosser Spannung und Freude meine Arbeit in
der Eco gestartet.
Nach rund 22 Jahren Tätigkeit im Kochberuf habe ich mich auf einem zweiten Bildungsweg als Kaufmann weitergebildet.
Meinen
kaufmännischen
Werdegang
konnte ich in einer öffentlichen Verwaltung wahrnehmen. Berufsbegleitend absolvierte ich anschliessend noch den Lehrgang „Fachdiplom Öffentliche Verwaltung
und Non Profit Organisationen“ an der
HTW in Chur. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem die SVA in
Chur, sowie das Steueramt in Klosters.
In der Eco erwartete mich ein neues Tätigkeitsfeld und eine neue Herausforderung
sowie die Ablösung von Josias Burger, der
in den wohlverdienten Ruhestand ging. Ich
habe ein tolles, sehr motiviertes Mitarbeiterteam übernommen, welches auch für
viele spontan anfallende Tätigkeiten in unserm Betrieb stetig zu begeistern ist.
Andreas Treichler
10
Schiff ahoi
Ende 2009 verliess
ich die Gewässer des
Handels und betrat
das Eco-Schiff, welches im Gewässer der
sozialen
Aufgaben
fährt.
Auf meinen Schultern
trug ich meine Lebenserfahrungen, in
meinem Herzen herrschte grosse Vorfreude und Tatendrang und in meinem Kopf
wohnten Neugier, Bangigkeit und viele
Fragen.
Ahoi Leute!
Ich wurde am 19. April 1959 in der ersten
Stadt am Rhein geboren. Aufgewachsen
bin ich in Igis-Landquart, wo ich noch
heute zusammen mit meiner allerliebsten
Rosmarie und unserem Sohn Gianluca lebe. Fabienne, unsere Tochter, hat das Elternhaus verlassen, geheiratet und uns zu
Grosseltern gemacht.
Kaders und dem fleissigen Einsatz der
Mitarbeiter, die Eco Grischun ihren Weg
mit und durch die verschiedenen Winde
findet.
Mauro Oprandi
2009 war für mich das Jahr der Wende.
Ich beschloss - nachdem es jahrelang in
mir reifte - den Schritt auf ein Schiff, das
Aufgaben im sozialen Bereich wahrnimmt. Um für diese Aufgaben gut gerüstet zu sein bilde ich mich in der Schule für
Arbeitsagogik IFA weiter.
Willkommen an Bord
hiess es von allen Seiten. Ich fühlte mich
aufgenommen, spürte Vertrauen. Ich war
glücklich und froh. Nun, nach einem Jahr
an Bord der Eco Grischun schau ich dankbar zurück und mit grosser Zuversicht in
die Ferne, vertrauend darauf, dass mit Gottes Hilfe, der sicheren Führung unseres
Kapitäns, der guten Zusammenarbeit des
11
Jahresrechnung 2010
Bilanz per 31.12.2010 EcoGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Aktiven
Umlaufvermögen
1000
1021
1022
1023
1059
1060
1090
Kassa
GKB, CK 322.859.200
Raiff.Bauk 74288.71
Raiff.Liegensch.k. 74288.53
Verrechnungssteuer
Übrige Debitoren
Transitorische Aktiven
3'327.80
119'119.20
342'898.60
6'600.60
392.80
200'351.80
1'711.30
674'402.10
3'618.05
163'613.17
268'003.95
37'112.60
224.05
349'493.85
108'916.45
44.3 %
930'982.12
16.7 %
Anlagevermögen
1110
1115
1120
1125
1200
1205
Betriebseinrichtungen
WB Betriebseinrichtungen
Fahrzeuge
WB Fahrzeuge
Neubauprojekt Chur
WB Neubauprojekt Chur
53'354.40
-19'288.60
39'813.00
-28'665.80
845'823.75
-42'291.20
848'745.55
Total Aktiven
1'523'147.65
38'692.70
-4'981.20
39'813.00
-27'272.40
4'637'024.25
-21'145.60
55.7 %
4'662'130.75
83.4 %
100.0 %
5'593'112.87
100.0 %
116.7 %
25'853.35
269'099.15
200'000.00
1'300'000.00
2'993.90
203'899.50
3'587'301.00
5'589'146.90
99.9 %
Passiven
Fremdkapital
2000
2050
2080
2085
2090
2092
2093
Kreditoren
Kontokorrent Brocki
Darlehen Brocki
Hypothek Raiffeisen
Transitorische Passiven
RS Spenden Neubau
Beiträge Neubau Chur
44'454.50
229'736.60
200'000.00
1'300'000.00
3'345.50
1'777'536.60
Eigenkapital
2190
2191
Verlustvortrag
Beiträge Brocki Verlust VJ
Jahresergebnis
Total Passiven
12
3'965.97
76'852.55
91'610.15
-335'207.47
-87'644.18
-254'388.95
-16.7 %
3'965.97
1'523'147.65
100.0 %
5'593'112.87
0.1 %
100.0 %
Jahresrechnung 2010
Erfolgsrechnung von 01.01.2010 bis 31.12.2010 EcoGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Betriebsertrag
6100
6300
6313
6320
6650
6950
6951
6952
6970
Beiträge Wohnkanton
Fertigwaren-Verkauf
Ertrag aus Eigenleistungen
Ertrag aus Dienstleistungen
Kapitalzinsertrag
Beiträge Kanton, Vorjahre
Beiträge Kanton, Akto.lfd.Jahr
Beiträge Kanton, Anschaffungen
Beiträge u. Spenden Dritter
6'704.25
19'443.20
17'890.80
10'114.40
214'124.70
15'718.25
285'562.60
1'159.10
-79'512.00
573'500.00
9'530.00
2'150.90
818'538.05
668'133.00
1'075.20
100.0 %
927'056.35
100.0 %
Personalaufwand
3100
3101
3110
3111
3520
3600
3648.1
3648.2
3648.5
3650
3650.1
3700
3710
3720
3730
3780
3810
3890
3930
Löhne Betreuung
Lohnrückvergütung Betreuer
Löhne Betreuung
Lohnrückvergütung Betreuung
Löhne Technische Dienste
Löhne Aushilfen
Löhne Behinderte
Sozialleistungen Behinderte
Lohnrückvergütung Behinderte
Löhne Betreute
Lohnrückvergütung Betreute
AHV, ALV, FAK
Pensionskasse
Unfallversicherung
Krankenversicherung
Sozialleistungen Betreute
Aus-, Fortbildung
Übriger Personalaufwand
Honorare für Leistung. Dritter
Betriebsergebnis 1
534'158.70
-2'425.00
595'788.05
-20'799.55
23'283.75
22'287.50
20'370.00
132'137.00
13'214.00
-174.00
133'170.60
-188.65
44'943.30
38'408.05
2'426.30
12'124.25
13'443.00
9'875.00
2'638.80
2'460.00
879'860.40
-61'322.35
36'885.55
34'744.25
1'923.85
10'570.40
107.5 %
2'741.85
1'470.00
785'616.60
84.7 %
-7.5 %
141'439.75
15.3 %
Sachaufwand
4220
4300
4310
4320
4480
4400
4420
4460
4470
4475
4500
4510
4550
Wasch-, Reinigungsmittel
Unterhalt u. Reparatur Immob.
Unterhalt u.Reparatur Mobilien
Unterhalt u.Betrieb Fahrzeuge
Abschr. Betriebseinrichtungen
Miet-, Baurechtszinsen
Kapitalzinsen, Hypozinsen
Abschr. Betriebseinrichtungen
Abschr. Fahrzeuge
Abschr. Liegenschaft
Strom
Gas
Wasser
Betriebsergebnis 2
2'608.90
10'495.40
8'298.05
7'766.21
5'500.00
13'750.00
30'540.00
14'307.40
1'393.40
21'145.60
21'885.05
2'349.15
673.05
140'712.21
505.70
5'977.70
2'773.00
12'131.78
17.2 %
-202'034.56
-24.7 %
40'390.00
21'061.70
3'773.85
1'395.40
21'145.60
3'810.55
112'965.28
28'474.47
12.2 %
3.1 %
13
Jahresrechnung 2010
Erfolgsrechnung von 01.01.2010 bis 31.12.2010 EcoGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Büro und Verwaltung
4700
4710
4711
4740
4770
4780
4790
4791
Büromaterial u. Drucksachen
Telefon, Porti, Fax, Internet
Werbung
Spesen
Aufwand für admin. Fremdleist.
Beratungen, Rechnungsrevision
Übr. Büro- u. Verwaltungsaufw.
Bauprojekt
18'025.35
3'103.00
6'005.20
520.00
8'536.30
6'714.25
4'050.25
8'459.70
55'414.05
17'466.85
4'912.45
17'148.10
740.00
8'168.25
7'311.85
7'484.70
6.8 %
63'232.20
6.8 %
Werkzeug- und
Materialaufwand
4810
4820
4830
4840
4850
4890
Aufwand Eigenproduktion
Verbrauchsmaterial
Verbrauchsmaterial
Werkstattmaterial+Werkzeuge
Aufwand Fremdproduktion
Übriger Werkstättenaufwand
2'797.25
2'463.80
323.65
7'812.55
41'972.86
2'741.70
58'111.81
10'413.30
4'984.50
7.1 %
2'714.45
17'369.45
5'569.00
41'050.70
4.4 %
2.4 %
4'542.50
3'720.35
2'776.85
796.05
11'835.75
1.3 %
-87'644.18
-9.5 %
Übriger Sachaufwand
4900
4910
4950
4990
Sachversicherungen
Gebühren, Abgaben
Auslagen für Betreute
Übriger Sachaufwand
Nettoergebnis
14
7'136.05
8'777.80
3'590.20
143.00
19'647.05
-335'207.47
-41.0 %
Revisoren Bericht 2010
15
Die neue Chance
Integrationsmassnahmen
in den ersten Arbeitsmarkt sind immer wieder
Thema in der Öffentlichkeit. Der Verein BrockiGrischun hat dieses
Anliegen aufgenommen.
Der Verein baut seit dem
1. September 2010 einen
neuen Arbeitszweig auf.
Menschen, die eine IV–
Abklärung hinter sich haben und bei denen eine
grosse Chance besteht, dass sie zu 50% in den
ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden können,
haben bei uns die Möglichkeit - im begleiteten
und geschützten Rahmen - sich für diesen Schritt
vorzubereiten und aufzubauen. Wir bieten drei
Arbeitsplätze in folgenden Arbeitsbereichen an:
Industriearbeiten, Recycling, Näh- und Klebarbeiten, Arbeiten in der BrockiGrischun
Schritt für Schritt
In einem ersten Schritt lernen die Teilnehmer, regelmässig mindestens zwei Stunden pro Tag am
Arbeitsplatz zu erscheinen. Wenn sie fähig sind,
mindestens vier Stunden pro Tag zu arbeiten, wird
die Arbeitszeit gesteigert auf ein Vollpensum.
Ebenfalls wird dann die Leistungsfähigkeit trainiert, so dass am Ende des Programms die Teilnehmer fähig sind 50% Leistung zu erbringen.
Im November konnte der erste Teilnehmer in dieses Programm aufgenommen werden. Im Dezember kam eine zweite Person dazu und Ende 2010
war der Start für die dritte Person im neuen Jahr
abgemacht. Es war interessant zu beobachten, wie
der erste Teilnehmer nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell Fortschritte machte. Er konnte in
kurzer Zeit einen guten Weg begehen.
Wer ich bin
Vom Verein wurde ich am 1. September 2010 für
diese Aufgabe zu 50% eingestellt. Ich wohne mit
meiner Familie in Felsberg. Mit meiner Frau führe
ich eine sozialpädagogische Pflegefamilie der
Stiftung Gotthilft. Bei uns zuhause wohnen neben
unseren zwei eigenen Kindern vier Pflegekinder.
Da unsere älteren Pflegekinder in nächster Zeit
selbständig werden, wollte ich mich beruflich neu
16
orientieren. Diese Stelle beim Verein BrockiGrischun war mir „zugefallen“. Die Aufgabe
ist für mich eine neue Herausforderung. Menschen
auf ihrem beruflichen Wiedereinstieg zu fördern
und zu begleiten, ist spannend und sehr vielseitig.
Die Arbeit gefällt mir sehr.
Mein Wunsch ist es, dass Menschen die Möglichkeit eines solchen Trainingsprogramms bekommen. Vor allem aber, dass sie anschliessend den
Schritt in den ersten Arbeitsmarkt schaffen und
Firmen auch bereit sind, solchen Menschen eine
neue Chance zu geben und sie anzustellen. Ich bin
gespannt, wie sich dieser Arbeitszweig im 2011
entwickelt.
Jean-Claude Fornerod
Mitarbeiterecke
EcoGrischun
Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich
für den engagierten Einsatz in der Eco und die
damit verbundene Treue.
Marko Jagodic: 15 Jahre
Martin Hänny: 10 Jahre
Vreni Casty ging am 31. März 2010 in Pension.
Wir wünschen der Pensionärin und den Jubilaren
weiterhin alles Gute und Gottes Segen.
Mitarbeiter Input
Ich finde die neue Eco sehr schön, vor allem sehr
hell, das tut mir gut. Seit 10 Jahren bin ich in der
Eco. Ich bin sehr froh, dass ich eine so gute Arbeitsstätte habe und arbeiten kann. Das ist für
mich sehr wichtig. Bei den Ta’s bringe ich eine
gute Leistung zustande: über 2000 TAblau. Ich
wünsche mir für die weiteren Jahre, in der Eco
bleiben zu können. Für die schönen Ausflüge
möchte ich euch herzlich danken. Danke für alles,
was ihr für mich macht. Werner
Werner Bearth
Brockenhaus Chur
Eröffnung des neuen Brocki
Grischun mit riesigem Publikumsaufmarsch
Trotz Momenten der Ungeduld hat sich das Warten
gelohnt. Wünsche, Visionen und Hoffnungen sind
wahr geworden.
Als ich im Jahre 2005 als Betriebsleiter in der Brocki
Grischun begonnen habe, war eines der klar formulierten Ziele: so schnell wie möglich neue Räumlichkeiten
beziehen! Ich nahm mir für dieses Vorhaben einen
Zeitraum von zwei Jahren vor. Es sind 5 Jahre darausgeworden.
Aus– und Umzug des Brocki Team
Mit aufopferndem Engagement, vielen organisatorischen Knackpunkten, einigen heissen - auch hitzigen Diskussionen, hat das gesamte Brocki Team den Umzug in Angriff genommen und zu meiner und unserer
vollsten Zufriedenheit eingerichtet. Es war für mich
selber immer wieder erstaunlich, wie sich anstehende
Fragen und Probleme laufend lösten und wir wirklich
ohne Überstunden über die Runden gekommen sind.
Ein riesiges Lob an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Am 27.Februar 2010 war dann der grosse Moment. Wir haben die Türen der neuen Brocki Grischun
geöffnet. Mit einem riesigen Besucheransturm durften
wir diesen Tag feiern. Viele Helfer und Helferinnen
waren am Werk und alle
wurden gebraucht. Wir und
die über tausend Gäste haben
uns begrüsst, haben gelacht,
beraten, verkauft, gekauft,
gegessen, getrunken, eingeladen, gehandelt, diskutiert,
gestaunt, getippt, beurteilt,
hinterfragt und genossen.
Mit grosser Dankbarkeit
blicken wir auf diesen wunderbaren Tag zurück, zufrieden mit dem, was wir geleistet haben und uns von der
Kundschaft zurückgegeben
wurde.
weiter. In den folgenden Tagen war der Kundenansturm noch nicht vorbei und wir waren mit aufräumen,
verkaufen, abholen und bedienen voll ausgelastet. Als
wollte es nie enden. Wir sind wirklich überwältigt.
Rückblickend können wir momentan von einer Kundenzunahme von ca. 20% sprechen, was unser Wagnis
vollumfänglich rechtfertigt. In dieser Zeit des Umbruches haben verschiedene Leute bei uns gearbeitet und
uns unterstützt. Nach der Eröffnung sind sie wieder
anderswohin gezogen. Auch diesen Mitarbeitern danke
ich ganz herzlich für ihren temporären Einsatz. Im Laufe des Sommers hat uns auch Nadia Krieg verlassen.
Wir wünschen ihr alles Gute für die weitere Zukunft
und herzlichen Dank für ihr Engagement in der Brocki.
Zur Verstärkung unseres Männerteams haben wir im
Herbst Tobias Häberli eingestellt. Tobias hat in Luzern
schon Brocki-Erfahrungen gesammelt und somit
brauchte er keine grosse Einarbeitungszeit.
Gespannt erwarten wir, was sich in den nächsten Jahren
bewegen und wie sich die Brocki weiter entwickeln
wird. Es gäbe noch vieles zu erzählen, doch die Arbeit
ruft.
All meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
gebührt ein riesiger Dank für ihren unermüdlichen, motivierten Einsatz für die Sache des Brocki.
Beni Kipf
Betriebsleiter Brocki Chur
Mehr Kunden und Mitarbeiter
Wir konnten uns aber nicht
auf unseren Lorbeeren ausruhen. Nein, gleich ging es
17
Brockenhaus Ilanz
Was ist sozial – wo liegt die
Grenze?
Das ist die grosse Frage im Alltag des Brocki
Ilanz.
Ein Beispiel zeigt die Problematik: Das Flüchtlingspärchen Ibrahim und Ilayda kommt aus Kurdistan. „Ich kaufen Jacke, ist viel kalt draussen“,
meint Ilayda. Sie geht nach oben und sucht sich
eine gute und günstige Winterjacke.
Währenddessen kommen zwei junge Afrikaner,
gehen zu den Elektroniksachen, suchen Computerzubehör und kommen zurück mit zwei Kabeln,
einem Mehrfachstecker, einem Radio und fragen:
„Was ist Preis von diese Sachen?“ „Die Kabel
kosten fünf Franken, der Mehrfachstecker drei
Franken und das Radio zehn Franken, macht zusammen achtzehn Franken“. Da es ebenfalls
Flüchtlinge sind verlange ich aber nur zwölf Franken. „Oh, das viel teuer. Keine Geld.“ Einer holt
aus seiner Hosentasche ein Häufchen Münzen und
legt es auf den Ladentisch. „Das schon ok, ich
keine mehr Geld.“ Ich zähle die Münzen und
komme auf eine Summe von Fr. 4.25. Das ist mir
aber entschieden zuwenig, denn ich weiss, dass
auch die Flüchtlinge Geld vom Staat erhalten,
wenn auch nicht viel. Der Afrikaner schaut mir
tief in die Augen und findet: „Du so gute Frau, das
ok so.“ Eine zeitlang geht die Feilscherei weiter
bis ich meine: „du hast in deiner anderen Hosentasche auch noch Geld und wenn du weniger als
zehn Franken zahlst, musst du einen Teil der Sachen hier lassen.“ Manchmal findet der Handel
kein Ende mit der Begründung, es sei ja alles alt
und gebraucht hier. Er nimmt ein Kabel und geht.
Das Feilschen ist für ihn wie ein Spiel.
Dann kommt Ilayda mit einer Winterjacke und ich
verlange dafür acht Franken. Sie ist total begeistert, bedankt sich – teschekür ederim – und drückt
mir eine Tüte mit kurdischem Fladenbrot in die
Hand. Sie sagt: „Du so gute Frau. Du immer so
gute Preise. Deine Chef immer so gut zu uns.“
Und sie freut sich über ihre neue Jacke.
Wir sind eine Non Profit Organisation
und so fragen wir uns immer wieder: was ist denn
sozial und wo ist die Grenze? Wenn die Reichen
mit uns um jeden Preis feilschen und nicht bereit
18
sind, den von uns angemessenen Preis zu zahlen?
Wenn der Afrikaner mir ein Häufchen Münzen
auf den Ladentisch legt und findet, das ist schon
ok so? Wenn Ilayda sich so sehr freut über die
gute Jacke? Wenn wir fast neue Sachen erhalten
und die Bringerin findet, es sei zwar beste Qualität
aber halt nicht mehr ganz neu? Ob wir es doch
nehmen würden? Wenn uns Leute kaputte und
schmutzige Sachen bringen und meinen, das könne bestimmt noch ein armer Mensch brauchen. Sie
glauben, uns damit ein grosses Geschenk gemacht
zu haben? Dabei ist es nur noch Müll.
Takt und Gespür
Es gibt nichts was es nicht gibt im Brocki. Das ist
meine Erfahrung. Ob reich oder arm, ob Schweizer oder Ausländer, ob elegant oder rustikal, wir
haben für alle ein freundliches Wort. Die Arbeit
im Brocki macht riesig Spass. Es ist jedoch immer
auch eine Gratwanderung, die sehr viel Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl erfordert.
Für uns im Brocki Ilanz ist es ganz klar – das
Menschliche steht im Vordergrund.
Nina Bernhardsgrütter,
Regina Nigg und
Robert Lombriser
Jahresrechnung 2010
Bilanz per 31.12.2010 BrockiGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Aktiven
Umlaufvermögen
1000
1001
1002
1003
1023
1024
1025
1027
1028
1029
1100
1140
1141
1176
1300
Kassa
Kassa Brocki allgemein
Kassa Brocki Ilanz
Kassa Stock Ilanz
GKB, CA 322.859.200
GKB, CA 322.859.201
GKB, CK 322.859.201
GKB, Konto Ilanz, Mietdepot
PC 85-44158-7
GKB Mieterdepot LUAN AG
Debitoren
Darlehen ECO
Kontokorrent Eco Grischun
Guthaben Verrechnungssteuer
Transitorische Aktiven
500.00
2'659.15
246.20
600.00
21'187.50
2'372.95
497'844.70
2'113.85
232'175.98
200'545.35
16'440.00
200'000.00
229'736.60
567.45
47'346.10
1'454'335.83
500.00
3'883.10
246.20
600.00
21'095.00
364.50
631'375.61
2'105.25
149'659.98
10'510.00
200'000.00
269'099.15
312.30
9'350.30
98.4 %
1'299'101.39
98.1 %
Anlagevermögen
1500
1510
1515
1530
1535
Maschinen, Werkzeuge
Mobiliar, Einrichtungen
Mobiliar, Einrichtungen Ilanz
Fahrzeuge
Fahrzeuge Ilanz
4'600.00
8'300.00
400.00
2'200.00
8'600.00
24'100.00
Total Aktiven
1'478'435.83
6'200.00
4'100.00
500.00
3'000.00
11'500.00
1.6 %
100.0 %
25'300.00
1'324'401.39
1.9 %
100.0 %
Passiven
Fremdkapital
2000
2300
2400
2410
2440
2470
2480
Kreditoren
Transitorische Passiven
RS Umzugskosten
RS Landquart
Rückstellung Ablaugerei
Rückstellung Gewinnbeteil.
Rückstellung Spenden
42'994.75
3'000.00
15'179.35
57'700.00
45'856.25
50'000.00
50'000.00
15'000.00
41'250.00
18'600.00
170'844.75
11.6 %
168'735.60
12.7 %
Eigenkapital
2990
Gewinnsaldo
Jahresergebnis
Total Passiven
1'155'665.79
151'925.29
885'933.77
269'732.02
1'307'591.08
88.4 %
1'155'665.79
87.3 %
1'478'435.83
100.0 %
1'324'401.39
100.0 %
19
Jahresrechnung 2010
Erfolgsrechnung von 01.01.2010 bis 31.12.2010 BrockiGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Ertrag aus Lieferungen und
Leistungen
3200
3600
3905
Handelsertrag
Übriger Ertrag
Verluste aus Forderungen
1'174'033.83
1'350.00
-440.00
1'174'943.83
967'384.84
2'930.00
-1'280.00
100.0 %
969'034.84
100.0 %
Aufwand für Material, Waren
und Drittleistungen
4200
4400
Handelswarenaufwand
Aufwand für Drittleistungen
12'927.75
32'211.75
45'139.50
Bruttoergebnis 1
1'129'804.33
14'991.40
35'360.70
3.8 %
50'352.10
5.2 %
96.2 %
918'682.74
94.8 %
Personalaufwand
5000
5001
5005
5010
5700
5720
5730
5740
5880
Lohnaufwand
Lohnrückvergütungen
Gewinnbeteiligungen
Löhne Aushilfen
AHV, IV, EO, ALV, FAK-Beiträge
Berufliche Vorsorge
Unfallversicherung
Krankentaggeldversicherung
Sonstiger Personalaufwand
Bruttoergebnis 2
20
472'779.30
-13'839.00
37'500.00
15'550.00
32'827.75
14'077.90
4'525.00
6'950.75
2'469.70
376'541.90
-3'029.00
25'000.00
6'240.00
34'223.30
12'041.20
3'380.20
6'737.60
4'338.00
572'841.40
48.8 %
465'473.20
48.0 %
556'962.93
47.4 %
453'209.54
46.8 %
Jahresrechnung 2010
Erfolgsrechnung von 01.01.2010 bis 31.12.2010 BrockiGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Sonstiger Betriebsaufwand
6000
6100
6200
6300
6360
6400
6500
6510
6530
6550
6600
6700
Mietzinsen
Unterhalt Maschinen, Werkzeug
Fahrzeugkosten
Sachversicherungen
Abgaben, Gebühren, Kehricht
Elektrizität, Wasser, Heizung
Büromaterial
Telefon, Porti
Buchführungs- u. Rechtskosten
Allg. Büro- u.Verwaltungsaufw.
Werbung, Inserate
Übriger Betriebsaufwand
Betriebsergebnis 1
211'615.00
94'572.75
199.60
14'710.15
2'877.25
22'240.15
9'164.60
437.25
3'519.30
3'776.75
17'224.60
25'440.15
35'729.05
26'032.55
3'820.45
31'669.85
7'762.65
583.10
2'667.35
4'967.05
10'282.55
23'845.10
27'643.22
350'888.87
29.9 %
229'891.60
23.7 %
206'074.06
17.5 %
223'317.94
23.1 %
Finanzerfolg
6840
Bank-, PC-Spesen
687.24
687.24
6850
Zinsertrag
Total Finanzerfolg
Betriebsergebnis 2
616.22
0.1 %
7'233.85
616.22
0.1 %
6'698.95
7'233.85
0.6 %
6'698.95
0.7 %
6'546.61
0.6 %
6'082.73
0.6 %
212'620.67
18.1 %
229'400.67
23.7 %
Abschreibungen
6920
6921
6923
Abschr. Maschinen, Werkzeug
Abschr. Mobiliar, Einrichtung
Abschr. Fahrzeuge
1'600.00
2'800.00
800.00
5'200.00
Erfolg Betrieb Chur
207'420.67
2'032.60
1'300.00
1'000.00
0.4 %
17.7 %
4'332.60
225'068.07
0.5 %
23.2 %
21
Jahresrechnung 2010
Erfolgsrechnung von 01.01.2010 bis 31.12.2010 BrockiGrischun Chur
Konto Bezeichnung
Geschäftsjahr 2010
Vorjahr
Nebenbetrieb Ilanz
Ertrag
7000
Handelsertrag
248'143.12
248'143.12
243'364.45
243'364.45
Aufwand
7010
7012
7013
7014
7014.1
7015
7017
7018
7019
7020
7022
7023
7025
7030
7031
Handelswarenaufwand
Lohnaufwand
Löhne Aushilfen
Sozialleistungen
Berufliche Vorsorge
Mietzinsen
Abgaben, Gebühren, Kehricht
Elektrizität, Wasser, Heizung
Telefon, Porti
Werbung, Inserate
Übriger Betriebsaufwand
Fahrzeugkosten
Uebriger Betriebsaufwand
Abschr. Mobiliar, Einrichtung
Abschr. Fahrzeuge
Erfolg Betrieb Ilanz
30.00
131'356.95
630.00
13'136.00
5'876.40
17'647.20
4'570.10
7'093.35
2'043.75
6'566.85
17.00
11'096.75
539.45
100.00
2'900.00
203'603.80
127'858.75
2'150.00
12'786.00
5'618.40
16'503.60
4'531.25
5'540.25
1'812.90
8'825.55
7'879.55
1'194.25
200.00
3'800.00
198'700.50
44'539.32
3.8 %
6'825.00
6'825.00
0.6 %
44'663.95
4.6 %
269'732.02
27.8 %
269'732.02
27.8 %
IV-Integration
Ertrag
7500
Einnahmen Beiträge IV
Aufwand
7550
7551
7570
Lohnaufwand
Sozialleistungen
Übriger Betriebsaufwand
Erfolg IV Integration
Betriebsergebnis
13'542.00
1'354.00
111.15
15'007.15
1.3 %
-8'182.15
-0.7 %
243'777.84
20.8 %
Ausserordentlicher und
betriebsfremder Erfolg
8710
8740
22
Beiträge an Eco Grischun
Rückstellung Ablaugerei
76'852.55
15'000.00
91'852.55
7.8 %
Total ausserord.Erfolg,Steuern
-91'852.55
-7.8 %
Unternehmensergebnis
151'925.29
12.9 %
Statistik 2010
Statistik Brock Grischun Chur 2010
Restaurat.
1%
Verkauf
Eco 1%
Entsorgung
2%
Transport
1%
Bücher
2%
Reinigung
2%
Möbel
24%
Dienstl.
9%
Diverses
13%
Kleider
7%
Möbel
Kleider
Haushalt
Elektronik
Antik
Diverses
Transport
Antik
9%
Dienstl.
Bücher
Haushalt
22%
Elektronik
6%
Restauration
Mercerie
Verk. Eco
Reinigung
Entsorgung
Brocki Ilanz 2010
Mercerie
0%
Entsorgung
1%
Dienstl.
0%
Transport
12%
Bücher
2%
Möbel
39%
Diverses
9%
Möbel
Elektronik
2%
Kleider
Haushalt
Elektronik
Antik
Diverses
Transport
Dienstl.
Antik
5%
Bücher
Restauration
Mercerie
Entsorgung
Haushalt
22%
Kleider
8%
23
Statistik 2002 - 2010
2005
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
Gesamtumsatz
Brockenhäuser
Chur/Ilanz
2003
2002
-
200'000.00
24
400'000.00
600'000.00
800'000.00
1'000'000.00
1'200'000.00
1'400'000.00
1'600'000.00
Trägerschaft
Verein Brocki Grischun
Sekretariat
Rossbodenstr. 43
7000 Chur
Tel:
Fax:
E-mail:
081 284 84 71
081 284 52 62
ewaefler@cfc.ch
Präsident:
Martin Schär
Maienfeld
Vorstand:
Uschi Jeanneret
Margitta Bütler
Samuel Suter
Gérard Hirsbrunner
Markus Abplanalp
Edi Wäfler
Chur
Seewis
Chur
Scharans
Zizers
Domat/Ems
Betreuung in der Geschützten Werkstätte der Eco Grischun
Ernst Schatzmann
Urs Minder
Josias Burger
Hans Hartmann
Reto Raimann
Elisabeth Pingeon
Silvia Stolz
Mauro Oprandi
Andreas Treichler
Rossbodenstr. 43
7000 Chur
Tel:
081 284 00 36
Fax:
081 284 09 76
E-mail:
info@eco-grischun.ch
Homepage: www.eco-grischun.ch
IV-Integration
Jean-Claude Fornerod
Brockenhaus Chur
Bernhard Kipf
Sonja Kipf
Thomas Hotz
Frieda Duss
Vreni Castelberg
Nadia Krieg
Hans Bütler
Andreas Beeler
Mauro Fiori
Tobias Häberli
Pulvermühlestrasse 78
7000 Chur
Tel:
081 284 33 12
E-mail:
info@brocki-grischun.ch
Homepage: www.brocki-grischun.ch
Brockenhaus Ilanz
Robert Lombriser
Nina Bernhardsgrütter
Regina Nigg
Via Mulin (hinter dem Bahnhof)
7130 Ilanz
Tel:
E-mail
081 925 14 00
rlombriser@brock-grischun.ch
Buchhaltung und Revision
Buchhaltung:
Agnes Wäfler
Treuhandbüro: Gredig und Partner AG
Revisionsstelle: Stahel Partner AG
Folgende Projekte konnte der Verein
mit einem namhaften Beitrag unterstützen:
„Amtsvormundschaft Kreis Chur“ Fond für
Bedürftige Erwachsene und Jugendliche
Helimission, Diaconia, Aktion Gratishilfe
Chur, Familylife, Livenet, Begegnung in der
Ehe, Fenster zum Sonntag, Beratungsstelle
Rhynerhus, Stromgenerator Afrika.
25
26
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
11
Dateigröße
1 221 KB
Tags
1/--Seiten
melden