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Fahrt in die Vergangenheit Was tun, wenn sich ein Kind verbrennt?

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Gemeindeleben
Fahrt in die Vergangenheit
Der Esra-Club machte einen ganz besonderen Ausflug in die Eifel
Der diesjährige Ausflug des Esra-Clubs in die
Eifel wurde ein großer Erfolg. Dafür sorgten sowohl das ausgezeichnete Wetter wie auch das
von Hannelore Egerland gründlich und liebevoll
vorbereitete Programm. Um 11 Uhr ging es in der
Roonstraße los, so dass die gut gelaunten Senioren pünktlich zum Mittagessen im Kurpark-Restaurant in Gemünd waren, das - ebenso wie das
Café in Hellenthal - sehr flexibel auf alle
Wünsche der Besucher einging. Um 14.30 Uhr
ging es weiter nach Blumenthal , vorbei am Platz
der ehemaligen Synagoge zum großen jüdischen
Friedhof. Die besondere Überraschung galt Elfriede Schönfeld, die als Kind oft bei Verwandten
in Blumenthal zu Besuch war. Ihre Freude war
groß, und sie erkannte das Haus ihrer Tanten
sofort. Zur Erinnerung bekam sie von Bürgermeister Fritz Poensgen eine Collage geschenkt,
die Blumenthal einst und heute zeigt. Nachfolgend der Bericht aus den Kölner Stadt-Anzeiger.
D
ie Gräber der Rothschilds liegen neben denen der Familien Marx und
Haas. Die Grabsteine auf dem alten
Friedhof am Ortsrand von Blumenthal erinnern an die im Holocaust nahezu vollständig
ermordete jüdische Gemeinde im oberen
Oleftal. Am 31. Mai besuchte eine 30-köpfige
Seniorengruppe der Synagogen-Gemeinde
Köln auf Einladung der Gruppe „Judit.H“
(Juden im Tal. Hellenthal“) die Eifel. Das Programm sah unter anderem einen Besuch des
alten Friedhofs vor. Auf der Fahrt dorthin
ging es auch am ehemaligen Standort der am
9. November 1938 zerstörten Synagoge vorbei.
Auf dem Friedhof hieß der stellvertretende
Bürgermeister Fritz Poensgen die Gäste im
Namen seiner Gemeinde willkommen. Dort
steht eine im Jahre 1988 von der Gemeinde
errichtete Gedenktafel, die an die vielhundertjährige Geschichte der Juden im Schleidener Tal erinnert.
Namens der Gruppe „Judit.H“ begrüßte
Bernd Dreesman die Mitglieder des EsraClubs. Bevor die alten Grabstätten dann näher
betrachtet wurden, sprach einer der Gäste das
„El male rachamim“.
Zu den Gästen gehörte auch Elfriede
Schönfeld. Sie stammt aus Köln und hat
während ihrer Kindheit und Jugend oft ihre
Tanten in der Metzgerei Katz in Blumenthal
besucht ... Zum Abschluss fanden sich Gäste
und Gastgeber Bernd Dreesmann noch zu einer lockeren Gesprächsrunde im Café Dressel
in Hellenthal zusammen, ehe sie um 17 Uhr
wieder nach Köln fuhren. Bernd Dreesmann
berichtete dabei von einer Vision: Der Standort der ehemaligen großen Synagoge in Blumenthal ist heute in einem wenig ansehnlichen Zustand. Er liegt unmittelbar an der
Trasse der stillgelegten Oleftalbahn. Nach 16
Jahren Verhandlungen mit der Bahn hoffe
der Bürgermeister, die Trasse noch in diesem
Jahr erwerben zu können. Dann böte sich die
Möglichkeit, am Standort der früheren Synagoge 70 Jahre nach deren Zerstörung eine
würdige Gedenkstätte einweihen zu können.
F.A. Heinen, Kölner Stadt-Anzeiger
Was tun, wenn sich ein Kind verbrennt?
Hoch informativer WIZO-Abend mit Dr. Volker Soditt
A
m 13. Juni veranstaltete
die WIZO Köln einen
Abend rund um das Thema „Erste Hilfe für Kinder“.
In gemütlicher Runde schilderte
uns Dr. Volker Soditt, Chefarzt
der Kinder-und Jugendklinik Solingen, im ersten Teil seiner
Präsentation, was in Notfällen bei
Kindern zu machen ist und auf
welche Hausmittel doch lieber zu
verzichten sei.
Egal, ob Sonnenbrand, Insektenstiche, Verbrennungen oder
Schnittwunden, Dr. Soditt schil-
Gemeindeblatt / Juni 2007
derte uns ausführliche Maßnahmen der Ersten Hilfe bis hin zur
Reanimation.
Insbesondere so kurz vor der Ferienzeit war das Thema Reiseapotheke für uns alle sehr interessant,
und Dr. Volker Soditt hatte vorgesorgt, indem er allen Anwesenden eine Aufstellung mitgab, was
in die Reiseapotheke für Kinder
gehört.
Im zweiten Teil der Präsentation
ging es um Impfungen. Dr. Soditt
erläuterte uns die Impfpläne für
Kinder, schilderte uns die Not-
wendigkeit der Zeckenimpfungen bei Reisen in gefährdete Regionen, die möglichen Auswirkungen eines Zeckenbisses und wie
eine Zecke am besten zu entfernen ist.
Angeregt diskutiert wurde über
die neueste Möglichkeit der Impfung bei Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs - ab welchem Alter und vor allen Dingen bis zu
welchem Alter diese noch sinnvoll ist und ob auch Jungen geimpft werden können bzw. sollen. Auch hierzu stand Dr. Soditt
uns Rede und Antwort, so dass
wir alle am Ende dieses hoch informativen Abends unsere sämtlichen Fragen beantwortet wussten.
Alles in allem war es ein äußerst
gelungener Abend, dessen kompletter Erlös der WIZO in Israel
zu Gute kommt. Großer Dank
gebührt Herrn Dr. Volker Soditt
für sein unentgeltliches Engagement.
Wir hoffen sehr auf eine baldige
Wiederholung!
Tali Rosenfeld
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