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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant? - SGSH

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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
14.09.2007, Park Hotel Weggis
Grundlagen – Warum DRG?
DRG leicht gemacht:
Was ist für die Schweiz geplant?
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Frau und Herr Schweizer,
bevor sie mit DRG in
Berührung kamen.
1. Grundlagen eines DRG-Systems
Frau und Herr Schweizer,
seitdem sie mit DRG in
Berührung kamen.
2. Informationen zum Projekt SwissDRG
• Vorgehen/Timing
• G-DRG als Ausgangsmodell
• SwissDRG AG / Casemix-Office (CMO)
3. Berührungspunkte zur Spitalhygiene
• Risiken?
• Qualität?
KVG-Revision
Für die Vergütung der stationären Behandlung einschliesslich Aufenthalt in einem
Spital (Art. 39) vereinbaren die Vertragsparteien Pauschalen. In der Regel sind
Fallpauschalen festzulegen; die Pauschalen sind leistungsbezogen und beruhen auf
gesamtschweizerisch einheitlichen Strukturen. Die Vertragsparteien können
vereinbaren, dass besondere diagnostische oder therapeutische Leistungen nicht in
der Pauschale enthalten sind, sondern getrennt in Rechnung gestellt werden. Die
Spitaltarife orientieren sich an der Entschädigung jener Spitäler, welche die tarifierte
obligatorisch versicherte Leistung in der notwendigen Qualität effizient und günstig
erbringen.
• die Umstellung von inputorientierter (Betten- und Infrastrukturplanung)
zu outputorientierter (Leistungs- und Kostenplanung) Steuerung
• die Schaffung von Transparenz (damit auch Benchmarking und
Wettbewerb)
• einen effizienten Einsatz und Verteilung der Ressourcen
(Ressourcenallokation)
Die Tarifpartner setzen gemeinsam mit den Kantonen eine Organisation ein, die für
die Erarbeitung und Weiterentwicklung sowie die Anpassung und Pflege der Strukturen
zuständig ist. Zur Finanzierung der Tätigkeiten kann ein kostendeckender Beitrag
• einen Anreiz zur effizienten Leistungserbringung (Wirtschaftlichkeit)
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• Leistungsaufträge bzw. Leistungsvereinbarungen mit
Leistungsprogramm.
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pro abgerechnetem Fall erhoben werden.
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DRGs ermöglichen:
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DRG sind leistungsbezogene Pauschalen.
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Warum DRG?
Art. 49 Tarifverträge mit Spitälern
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Gesetzliche Rahmenbedingungen
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Grant Wood, 1930
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Dr. Walter Bosshard, TeamFocus AG, Geschäftsleiter,
Projektleiter SwissDRG
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
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Was läuft in der Schweiz?
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Quelle: ZIM, Fischer
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
2006/07/08
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
14.09.2007, Park Hotel Weggis
Die wichtigsten Infos zu SwissDRG
Die Schweiz setzt auf das deutsche System G-DRG!
Merkmale von G-DRG (2006)
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Quelle: Abschlussbericht G-DRG 2006, www.g-drg.de
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Der Kooperationsvertrag zwischen SwissDRG und InEK wurde in Berlin am
22. März 2006, am Vorabend des 5. Nationalen DRG-Forums unterzeichnet.
Dr. Frank Heimig, Geschäftsführer des InEK in Siegburg und
Regierungsrat Dr. Carlo Conti, Präsident des Vereins SwissDRG.
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
Was sind Diagnosis Related Groups (DRG)?
Was sind Diagnosis Related Groups (DRG)?
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Was sind Diagnosis Related Groups (DRG)?
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
14.09.2007, Park Hotel Weggis
Die wichtigsten Infos zu SwissDRG
SwissDRG: Verein und Projekt
Homepage: www.swissdrg.org
Newsletter SwissDRG
• Verein SwissDRG Ende April 2004 gegründet
• Projekt SwissDRG im Mai 2004 gestartet
(Kick-off zum Vorhaben bereits im Januar 2003)
• Ziel: Bereitstellung eines refined DRG-Systems, welches schweizweit
für stationäre, akut-somatische Spitalaufenthalte eingeführt werden
kann. Tarifwirksame Einführung per 2009/2010.
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• Weitere Informationen über SwissDRG:
Homepage: www.swissdrg.org
Newsletter SwissDRG
Vereinssekretariat: c/o GDK; 031 356 20 20
Projektsekretariat: c/o TeamFocus AG; 041 220 01 11
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
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14.09.2007, Park Hotel Weggis
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SwissDRG AG / Casemix-Office (CMO)
Ziel:
Jetzt anmelden!
Ablösung des Vereins/Projekts
Gründung der (gemeinnützigen) SwissDRG AG
Zieltermin: 19. November 2007
24. September 2007
Vorbereitungen zur Gründung sehr weit fortgeschritten
Statuten
Aktionärsbindungsvertrag
Organisationsreglement
Finanzierungsmodus für Übergangs- und operative Phase
Rekrutierung des Geschäftsführers CMO ist erfolgt!
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Rekrutierung des Teams beginnt demnächst
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
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14.09.2007, Park Hotel Weggis
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SwissDRG: Fahrplan
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Helvetisierung
SwissDRG AG / Betrieb SwissDRG CMO
„Scharfe“ Einführung?
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DRG – Berührungspunkte
zur Spitalhygiene?
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Kalkulationsergebnisse
nderungsanträ
äge
Eingabe Änderungsantr
Datenerhebung 2009
2009
Einfü
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Tarifwirksame Einf
Datenerhebung 2008
SwissDRG Grouper 0.1
2008
SwissDRG Casemix Office
Projektende
Kalkulationsergebnisse
Kalkulationsergebnisse
SwissDRG Grouper 0.0
Datenerhebung 2007
CHOP
2007
Mapping OPS301
Datenerhebung 2006
2006
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
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Risiken/unerwünschte Effekte (DRG tendiert aber hierzu…)
Kalkulation der DRG-Relativgewichte
Zu frühe Austritte
„Blutige“ Austritte
Werden die Kosten der Spitalhygiene berücksichtigt?
Unterversorgung
med. suboptimale Behandlung
Billig produzieren
Qualitätseinbusse; falsche
Sparmassnahmen
Zuerst die gute Nachricht
Die Kosten der Spitalhygiene sind DRG-spezifisch eingerechnet
(es sind anrechenbare Kosten).
Dann die schlechte Nachricht (?)
Es werden Vergangenheitsdaten für Zukunftstarife verwendet
(Daten Jahr X-1 für Tarifjahr X+1)
infolge besserer Codierung oder…?
Misscoding / DRG-Creeping / Upgrading / Upcoding
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Konzentration auf „gute“ DRGs?
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Rosinenpickerei
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Die Tarif-Kalkulation hinkt immer der aktuellen Medizin hinterher
Innovationen sind nicht (vor-)finanziert
Tendenz zu (falschen!) Sparmassnahmen trifft jeden Bereich der
Leistungserbringung, auch die Spitalhygiene…
Verschiebung in prä-/poststationäre Institutionen
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CMI wächst
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
14.09.2007, Park Hotel Weggis
Für welche Qualität ist SwissDRG zuständig?
Marktdruck und medizinische Notwendigkeit
Falscher Anreiz zur Kosteneinsparung
Beispiel: Das Spital versucht, seine Kosten zu senken und verzichtet
vermehrt auf den Einsatz moderner Hilfsmittel der Spitalhygiene
und/oder auf ein umfassendes Qualitätsmanagement.
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Kurzfristiges Denken!
Behandlungsqualität sinkt, Infektionsrate steigt, Rehosp-Rate steigt,
unnötige „nosokomiale“ Folgekosten entstehen, PatientIn ist unzufrieden.
SwissDRG hält sich an Grundsatz:
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Daher zwingend: Als Begleitmassnahme der DRG-Einführung ist
Qualitätssicherung erforderlich!
Monitoring von Q-Parametern, Q-Berichte u.ä.
Benchmarking darf nicht nur ökonomische Aspekte beinhalten, sondern
muss auch Qualität berücksichtigen
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DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
DRG leicht gemacht: Was ist für die Schweiz geplant?
14.09.2007, Park Hotel Weggis
14.09.2007, Park Hotel Weggis
Qualitätsberichte als Führungsinstrument
Spitalhygiene = effizientes Qualitätsmanagement!
• Monitoring statt (Kosten-)Benchmarking
Q-Berichte mit Kennzahlensystem,
z.B. Anteil Wiedereintritte, Mortalitätsrate u.v.m.
• Steuerung
Q-Berichte geben Anhaltspunkte für Massnahmen!
• Qualität ist kein Selbstzweck!
Q verbessert die medizinische Leistungserbringung und
ermöglicht einen sinnvollen Ressourceneinsatz!
Der Aufwand für Spitalhygiene
hilft letztlich Kosten sparen!
Empfehlung:
Studium des Q-Ansatzes der Helios-Kliniken, Fulda (D).
„Q-DRG-Guru“: PD Dr. Thomas Mansky, Q-Beauftragter…
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www.helios-kliniken.de und CD-ROM
TeamFocus Consulting AG, Cysatstrasse 23a, 6004 Luzern,
041 220 01 11, walter.bosshard@teamfocus.ch
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