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1. Was ist im Sommer 2008 neu? 04 2. Was wird - Walensee-Bühne

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INHALTSVERZEICHNIS
1.
Was ist im Sommer 2008 neu?
04
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
04
04
05
05
05
Neu: Michael Furler als Geschäftsführer
Neu: Mary Harper in der Rolle als Johanna Spyri
Neu: Das ausgebaute Heidi-After-Show-Programm
Neu: Der Familientag mit familienfreundlichen Preisen
Neu: Heidi-Alphütte, Essen wie zu Heidis Zeiten
2.
Was wird diesen Sommer in Walenstadt gezeigt?
06
3.
«Heidi – Das Musical, Teil 2»: Die Geschichte
06
4.
Johanna Spyri und C. F. Meyer
07
5.
Johanna Spyri und Heidi
08
6.
Heidi – Das Musical, Teil 2
09
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
09
11
12
13
14
7.
8.
9.
Der Autor Shaun McKenna
Der Komponist Stephen Keeling
Der Regisseur Stefan Huber zur Inszenierung
Die Bühne
Die Kostüme
Die Menschen dahinter
15
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
15
15
15
15
16
Der Initiant
Der Geschäftsführer der TSW Musical AG
Die Autoren
Das Kreativteam
Das Ensemble
Das Heidi-Musical in der Ferienregion Heidiland
17
8.1
8.2
17
19
Wie das Heidi-Musical ins Heidiland kam
Was das Heidi-Musical im Heidiland auslöste
Facts & Figures
21
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
9.6
9.7
21
22
22
22
23
23
23
Die Spieldaten
Tickets
Gastronomie
Anreise
Pauschalangebote
Kontakt Produktionsfirma
Aufführungsrechte
10.
Die Sponsoren
24
11.
Was können wir Medienschaffenden bieten?
25
12.
Kontakt
25
2
AKTUELLE BILDER
www.heidimusical.ch / www.swissimage.ch (Login: heidi/geissenpeter) / Keystone / Reuters
3
1.
Was ist im Sommer 2008 neu?
1.1
Neu: Michael Furler als Geschäftsführer
Das von Produzentin und Geschäftsführerin Susanne Steinbock erfolgreich aufgebaute Heidi-Musical
wurde am 14. Januar 08 einer neuen Führung übergeben. Der versierte Veranstaltungsprofi Michael
Furler hat auf diesen Zeitpunkt hin die Geschäftsführung des Heidimusicals übernommen. Der in Grüningen/ZH wohnhafte Michael Furler ist Vater von drei Kindern und seit mehr als 20 Jahren im nationalen
und internationalen Marketing-, Kommunikations- und Veranstaltungsgeschäft tätig. So war er beispielsweise für Coca-Cola, die UEFA oder die Münchner Sportrechtevermarktungsgesellschaft ISPR tätig.
Seit 1999 realisierte Michael Furler mit seiner Firma Brothers & Sisters GmbH verschiedenste Projekte.
Unter anderen besitzt Brothers & Sisters die Exklusiv-Rechte zur weltweiten Vermarktung und Veranstaltung aller Charlie-Chaplin-Filme mit Orchesterbegleitung und hat damit bis heute weltweit 53 Aufführungen in 45 Städten realisiert. Er hat die Konzertreihe «Kinderkonzerte» zur grössten Schweizer LiveMusikveranstaltung für Familien, mit jährlich über 40'000 Besuchern, aufgebaut. An der Expo.02 war er
für die Koordination und Programmation sowie für die Vermarktung aller Expo-Events verantwortlich. In
Zahlen bedeutet dies: Vier Arteplages, 25 Bühnen, 480 Mitarbeitende, 77'723 Künstlerinnen, Künstler
und Statisten, 13'561 Darbietungen und Konzerte, 10,3 Millionen Besucherinnen und Besucher.
Die Übernahme der Geschäftsführung von «Heidi – Das Musical» ist für Michael Furler eine berufliche
Neuausrichtung, die ihn sehr motiviert:«Für mich ist die Heidi-Musical-Produktion eine der wenigen
wirklich authentischen Schweizer Veranstaltungen mit grossem Entwicklungspotenzial!»
1.2
Neu: Mary Harper in der Rolle als Johanna Spyri
Bereits im Sommer 2006 brillierte Mary Harper als Alternativbesetzung der Johanna Spyri auf der
Seebühne Walenstadt. Nun kehrt Mary Harper nach Walenstadt zurück. Die gebürtige Amerikanerin
wuchs in der Schweiz, in Österreich und Deutschland auf. Ihre Schauspiel- und Gesangsausbildung
erhielt sie bei Prof. Susi Nicoletti in Wien und an den Herbert Berghoff Studios in New York u. a. mit Uta
Hagen, F. Murray Abraham und Donna McKechnie.
Sie spielte am New Yorker Broadway in Molière’s «Tartuffe» und in Los Angeles in Noel Coward’s
«Hayfever». In Europa war sie ebenfalls auf zahlreichen Theaterbühnen zu sehen. Die Eliza in «My Fair
Lady» hat sie bereits in drei verschiedenen Produktionen gespielt: am Theater in St. Gallen, am
Deutschen Theater in München und in Bad Gandersheim, wo sie für diese Darstellung als beste Schauspielerin mit dem «Roswitha Ring» ausgezeichnet wurde.
Zu einer weiteren wiederkehrenden Rolle gehört auch die Schwester Amnesia in «Nonnsens» an der
Komödie am Kurfürstendamm und am Schlossparktheater Berlin sowie an der Komödie Düsseldorf. Sie
verkörperte ebenso die Titelrolle der Evita am Nationaltheater Mannheim, Kathy Selden in «Singin’ In
The Rain» an der Staatsoperette Dresden, Audrey aus «Little Shop Of Horrors» in Luzern und Sandy
aus «Grease» in Basel sowie Ellen aus «Miss Saigon», wieder in St. Gallen.
An der Komödie am Bayerischen Hof in München kreierte sie die Rolle der Sophie Rauschmeyer in Neil
Simons Komödie «Das Mädchen mit dem Sternenbanner» (DE). In Berlin spielte sie am Schlossparktheater in der Deutschen Erstaufführung von «Pinkelstadt, Das Musical». Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit arbeitet sie auch als Gesangsdozentin in Berlin.
4
1.3
Neu: Das ausgebaute Heidi-After-Show-Programm
Jeden Freitag- und Samstagabend wird das Heidi-Dörfli auf dem Musicalgelände in Walenstadt zum
geselligen Treffpunkt mit hoch stehender Unterhaltung für die Gäste von «Heidi – Das Musical» und für
die regionale Bevölkerung.
Jeweils am Freitagabend gehört die Bühne im Heidi-Dörfli den Darstellerinnen und Darstellern von
«Heidi – Das Musical», welche dort ihre Eigenproduktionen präsentieren. Die Late Night Shows
etablierten sich innert kurzer Zeit weit über die Region hinaus als wahre Highlights mit Kultcharakter und
werden auch diesen Sommer das Publikum begeistern.
Aber auch regionale Bands- und Musikgruppen erhalten auf der Dörfli-Bühne Auftrittsmöglichkeiten.
Jeweils am Samstagabend präsentiert «Heidi – Das Musical» nach der Aufführung regionale Acts!
Detailprogramm zu den Heidi-After-Shows ab Anfang Juni unter: www.heidimusical.ch.
1.4
Neu: Der Familientag mit familienfreundlichen Preisen
«Heidi – Das Musical» ist ein Familienerlebnis! Daher wurde der Family-Day ins Leben gerufen. Am
3. August ab 13.30 Uhr steht der Family-Day auf dem Programm. Er wird speziell für Eltern, Grosseltern
und Kinder organisiert. Am Family-Day sind auch die besten Plätze zum Preis der Kat. 4 (CHF 62.–
erhältlich. Kinder erhalten zudem einen Rabatt von 50%. Erwachsenentickets sind nur zusammen mit
Kindertickets buchbar. Der Family-Day ist eine Gelegenheit für einen Ausflug in die Ferienregion Heidiland.
Altersempfehlung ab 8 Jahren
1.5
Neu: Heidi-Alphütte, Essen wie zu Heidis Zeiten (Exklusiv: für Gruppen ab 20 Personen)
Neu bietet «Heidi – Das Musical» dieses Jahr neben der Spyri-Stube und dem Musical-Schiff ein weiteres, einmaliges gastronomisches Erlebnis! Die Heidi-Alphütte bietet Gruppen ab 20 Personen den
idealen Rahmen, wenn ein aussergewöhnlicher kulinarischer Einstieg in den Musicalabend gewünscht
ist. Die Alphütte steht direkt auf dem Musicalgelände und bietet einen einmaligen Blick auf den
Walensee und die nahen Churfirsten!
In heimeliger Atmosphäre kann an Holztischen mit rot-weiss karierten Tischtüchern aus Guss-Pfännli
Älplerrösti genossen werden. Selbstverständlich schöpfen die Gäste wie zu Heidis Zeiten selber aus
Schüsseln und das Brot wird im altbewährten Brotsäckli gereicht.
5
2.
Was wird diesen Sommer in Walenstadt gezeigt?
«Heidi – Das Musical» am Walensee wurde bisher von rund 150'000 Menschen besucht und bietet
internationales Niveau. Aufgrund des Grosserfolges wird im Sommer 2008 – wie bereits 2007 – «Heidi –
Das Musical, Teil 2» zu sehen sein. «Heidi – Das Musical, Teil 2» ist mehr als eine herkömmliche
Musical-Fortsetzung. Das Englische Autorenteam Shaun McKenna und Stephen Keeling verfolgten das
Ziel, dass in «Heidi – Das Musical, Teil 2» Persönlichkeitsentwicklungen, verschiedenste Stimmungswelten und neue historische Inhalte über das Leben Johanna Spyris zum Tragen kommen. Entstanden
ist so ein eigenständiges Musical mit vielen neuen Liedern. Dies ermöglicht es, dass alle – auch diejenigen, welche den ersten Teil nicht gesehen haben – der Geschichte problemlos folgen können.
3.
«Heidi – Das Musical, Teil 2»: Die Geschichte
Inszeniert wird «Heidi – Das Musical, Teil 2» als Doppelgeschichte, in der Johanna Spyris Lebensrealität
die Welt ihrer Romanfiguren prägt und beeinflusst. «Heidi – Das Musical, Teil 2» setzt mit dem Erfolg
von Spyris erstem Heidi-Roman ein. Die Freude darüber währt allerdings nicht lange. Denn der Tod
ihres Ehemannes wirft sie aus der Bahn und weckt schmerzhafte Erinnerungen an das Sterben ihres
einzigen Kindes Bernhard. Die Arbeit an ihrem zweiten Heidi-Roman, «Heidi kann brauchen, was es
gelernt hat», hilft Johanna, wieder Tritt im Leben zu finden. Aber nicht nur das Schreiben lenkt Johanna
in ihren dunklen Stunden ab, auch ihre Freundin Betsy bemüht sich sehr um sie. Ist es doch Betsy,
welche Johanna dazu überredet, nach Montreux zu reisen und dort die Belle Epoque in der gehobenen
Gesellschaft zu geniessen.
In Montreux begegnet Johanna nach Jahren wieder Betsys Bruder, dem Schriftsteller Conrad Ferdinand
Meyer. Eine Begegnung, die den Beginn tiefer Zuneigung markiert, welche von ihrer beidseitigen Leidenschaft für literarisches Schaffen lebt. Aber nicht nur das Schreiben verbindet die beiden. Sowohl C.
F. Meyer wie auch Johanna Spyri wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Trauer die
Seele so verfinstert, dass jede Hoffnung und Lebensfreude schwindet. Zudem bewegen sich zwar beide
in bester Gesellschaft, Johanna lange Zeit als Frau des Zürcher Stadtschreibers und C. F. Meyer als
Ehemann der Tochter des Zürcher Stadtpräsidenten, doch beide bekunden Mühe mit der Oberflächlichkeit und der Gefühlsarmut, welche dieser Gesellschaftsschicht eigen ist.
So verwundert es nicht, dass sich aus der anfänglichen Freundschaft zwischen den beiden eine Liebe
entwickelt, welche sowohl das Leben Johanna Spyris wie auch das ihrer Romanfiguren nachhaltig
prägen wird. Lange Zeit scheint es, als könnte es Johanna Spyri und C. F. Meyer gelingen, aus den
gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen. Doch Verrat und Missgunst in ihrem engsten Umfeld
holen die beiden ein. Johanna erlebt am eigenen Leibe, wie Liebe und Eifersucht, Freundschaft und
Verrat Hand in Hand gehen können, und bleibt hilflos, einsam und verzweifelt zurück. Von Johannas
Verzweiflung bleibt auch Heidis bis anhin heile Welt nicht verschont. Erst kurz vor Abgabe des
Manuskriptes entschliesst sich Johanna dazu, Heidis Welt ein versöhnlicheres Ende zu gönnen…
6
4.
Johanna Spyri und C. F. Meyer
Die Bekanntschaft zwischen dem Schriftsteller C. F. Meyer und Johanna Spyri geht in ihre Kindertage
zurück, als sich ihre Mütter in einem Kurort kennen gelernt hatten und sich aufgrund ihrer pietistischen
Lebens- und Denkweise näherkamen. Meyer erinnert sich 1883 in einem Brief an Louise von François,
wie er und Johanna sich kennen lernten: «Hinter den Eltern eine Stunde lang neben einander, ohne ein
Wort aneinander zu verlieren. Das hat sich seither ein wenig geändert, obwohl nicht allzu sehr, denn wir
sind beide von kurzen Worten geblieben. Im Übrigen sind wir, Frau Spyri und ich, gute treue Freunde.»
Johanna Spyri war oft Gast im Hause Meyer und verehrte C. F. Meyers Mutter ausserordentlich. Zudem
verband sie mit C. F. Meyers Schwester Betsy eine tiefe Freundschaft. Für Meyer verkörperte Johanna
Spyri als herkunftsmässig strenggläubige Pietistin ein Stück Mutterwelt. Johanna Spyri, welche wider
Willen zur Frau Stadtschreiber aufgestiegen ist, hatte Mühe mit dem oberflächlichen Treiben der Zürcher
Gesellschaft. Eine Eigenschaft, welche sie mit C. F. Meyer verband, welcher ähnlich empfand. Zudem
durchlebten sowohl Johanna Spyri wie auch Meyer Phasen tiefster Depression. Nach seiner Hochzeit
mit Luise Ziegler (1875) wurde Johanna Spyri als Ersatz für Betsy zu seiner neuen literarischen Ratgeberin.
Der Beginn der intensiveren Beziehung zwischen C. F. Meyer und Johanna Spyri datiert auf das Jahr
1880. 1882 wendet sich C. F. Meyer als Bittsteller an die «verehrte Freundin» und Johanna Spyri
antwortete folgendermassen: «Mein verehrter Freund! Nichts kann mir angenehmer sein als Ihr
Vorschlag, der mir nur Genuss und Gewinn bringen kann. Was die guten Räte betrifft, fügt sie in ihrer
bestimmten und geraden Art einschränkend bei, so halte ich nicht viel davon, ein erster Wurf ist
meistens das Beste.» Der rege Briefwechsel zwischen Spyri und Meyer, welcher durch gelegentliche
Besuche belebt und ergänzt wurde, versiegt erst um 1891.
Quelle: Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898), Hans Wysling und Elisabeth Lott-Büttiker, Verlag Neue Zürcher
Zeitung, 1998, ISBN 3 85823 724 8
Bilder: Zentralbibliothek Zürich
7
5.
Johanna Spyri und Heidi
Johanna Spyri ist die wohl bekannteste Schweizer Autorin im Ausland. Ihren Weltbestseller und
beispiellosen Dauerbrenner «Heidis Lehr- und Wanderjahre» schrieb sie als 52-Jährige während
weniger Wochen. Er erschien 1880. Nur ein Jahr später folgte der zweite Band «Heidi kann
brauchen, was es gelernt hat». Spyris Heidi-Geschichte wurde in über 50 Sprachen übersetzt und
etliche Male verfilmt. Johanna Spyri wuchs in Hirzel auf und lebte später in Zürich, wo sie 1901,
74-jährig, starb.
Johanna Spyri wuchs als Tochter des Arztes Johann Jacob Heusser und der pietistischen Dichterin
Meta Heusser-Schweizer in der kleinen Landgemeinde Hirzel auf. Mit sechzehn verbrachte sie zwei Jahre in einem Internat in Yverdon. Vom 18. bis zum 25. Lebensjahr wohnte sie wieder zu Hause, unterrichtete ihre jüngeren Geschwister und half der Mutter im Haushalt. 1852 heiratete sie den Juristen und
Redakteur Bernhard Spyri, der ab 1868 Stadtschreiber von Zürich war. Die beiden hatten einen Sohn
mit Namen Bernhard, welcher 1884, mit 28 Jahren, an Tuberkulose starb. Sein Vater starb noch im selben Jahr.
Johanna Spyris Ehe war nicht sonderlich glücklich. Johanna mochte die Hausarbeit nicht, und während
der Schwangerschaft geriet sie in eine tiefe Depression, die jahrelang anhielt. Etwas Trost in diesen
schweren ersten Ehejahren war ihre Freundschaft mit Betsy Meyer, der Schwester Conrad Ferdinand
Meyers. Johanna schrieb Betsy sehr leidenschaftliche Briefe: «Liebe Betsy, findest Du wohl Zeit, mir
einige Worte zu sagen? Ich harre mit Sehnsucht darauf; lass mich nicht zu lange allein ohne Dich, Du
weisst die Lücke, die Du mir machst» (1858). Die Freundschaft mit Betsy Meyer zerbricht später.
Die beiden Kinderbücher «Heidis Lehr- und Wanderjahre» (1880) und «Heidi kann brauchen, was es
gelernt hat» (1881) gehören weltweit zu den bekanntesten und beliebtesten Kinderbüchern. Mit ihren
Heidi-Büchern schuf Johanna Spyri ein noch heute weit verbreitetes romantisches und idealtypisches
Bild der Schweiz. Die beiden Romane wurden in über 50 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage beträgt mittlerweile mehr als 50 Millionen Exemplare und der Stoff wurde 18 Mal verfilmt.
Der Erfolg der Heidi-Romane verschafft Johanna Spyri einen sehr komfortablen Lebensabend. Während
ihrer letzten Lebensjahre schreibt sie weitere Kindergeschichten, reist viel und tauscht sich regelmässig
mit Conrad Ferdinand Meyer aus.
Den Erfolg von Heidi bezeugen die Fortsetzungen der Geschichte, welche andere Autoren verfasst haben. Vor allem aber die zahlreichen Bearbeitungen für Film und TV, Radio und Bühne verhalfen dem
Stoff zu ungemeiner Popularität. Viel zu dieser Popularität trug die in den 70er-Jahren in Japan produzierte Zeichentrickfilmserie bei, welche auch heute noch fester Bestandteil des Kinderprogramms ist.
8
6.
Heidi – Das Musical, Teil 2
6.1
Der Autor Shaun McKenna
Lebenslauf unter www.heidimusical.ch
Interview
Shaun McKenna, Sie haben ein sehr erfolgreiches Musical zum ersten Heidi-Buch geschrieben.
Mit der Doppelgeschichte von Heidi und ihrer Schöpferin Johanna Spyri haben Sie einen echten
Coup gelandet. Das zweite Musical setzt da ein, wo das erste aufhört. Das Format der parallel
verlaufenden Handlungsstränge wurde beibehalten. Wie werden die beiden Geschichten im
zweiten Musical miteinander verknüpft?
«Heidi» (Geschichte und Figur) stellt das Verbindungsglied dar. Das Buch, das wir heute als «Heidi»
kennen, war ursprünglich in zwei getrennten Fassungen veröffentlicht worden. Wir treffen Johanna nach
dem Erfolg des ersten Heidi-Buches «Lehr und Wanderjahre» und begleiten sie, während sie die zweite
Sequenz, «Heidi kann brauchen, was es gelernt hat», schreibt. Kurz nach der Veröffentlichung des
ersten Teils starb Johannas Mann. Im ersten Musical wird sie durch die Krankheit ihres Sohnes Bernhard dazu motiviert, Heidis Geschichte zu schreiben. In der Fortsetzung hilft ihr das zweite Buch, den
Tod ihres Mannes zu verkraften.
Heidis emotionale Reise zurück ins Dörfli (und ihre dortigen Abenteuer) reflektieren Johannas emotionale Reise, als ihre gute Freundin Betsy Meyer sie zu einem Urlaub überreden kann, der überraschende
Konsequenzen für sie hat.
Was Johanna erlebt, beeinflusst Heidis Erfahrungen und Entscheidungen, und was Heidi geschieht,
lässt Johanna ihre eigenen Entscheidungen und Erfahrungen überdenken.
Heidi war in Frankfurt, in einer fremden Umgebung. Kehrt sie verändert ins Dörfli zurück? Wie
verändert sich das Leben im Dörfli, wenn sie zurückkehrt?
Heidi hat sich nicht allzu sehr verändert, sondern vielmehr an Erfahrung und Vertrauen gewonnen. Sie
ist immer noch das unglaublich gradlinige Mädchen, das sagt, was es denkt, und die Welt genauso
beschreibt, wie es sie sieht. Dies entwickelt sich in ihrer Freundschaft mit Peter, der sehr eifersüchtig
wird, als Klara ins Dörfli kommt. Es kommt zwar zu Konflikten, doch Heidis Integrität, Ehrlichkeit und ihr
Mut lösen die Probleme. Fräulein Rottenmeier kommt zusammen mit Klara auf die Alp. Jetzt sehen wir
nicht mehr Heidi, das Mädchen vom Lande, in der Stadt, sondern das vornehme Stadtfräulein, das versucht, mit dem Leben auf dem Lande zurechtzukommen.
9
Nach dem Tod ihres Mannes geht Johanna auf Reisen, um über den Schock hinwegzukommen.
Ihre beste Freundin, Betsy Meyer, die Schwester des Schriftstellers C. F. Meyer, ermutigt Johanna, die Enge von Zürich zu verlassen und den Sommer bei ihr und ihrem Bruder in Montreux zu
verbringen. Warum die Reise und warum Montreux als Schauplatz?
In schweren Zeiten brauchen wir alle die Unterstützung von guten Freunden. Manchmal hilft ein
Szenenwechsel, um schmerzliche Erinnerungen an die Vergangenheit zu unterbrechen. Johannas
eigene Zweifel in Bezug auf ihre Gefühle gegenüber dem verstorbenen Ehemann sind in dem Song «Ich
glaub’ es war so» ausgedrückt.
Die Entscheidung für Montreux als Schauplatz hat mehrere Gründe. Zum einen wollten wir einen See
als Hintergrund, um von dem wundervollen Ambiente von Walenstadt profitieren zu können, und zum
anderen suchten wir einen eleganten, mondänen Hintergrund, der mit Johannas Zürcher Umfeld und
dem einfachen Leben im Dörfli kontrastierte. Das High-Society-Ambiente ermöglicht interessante Einblicke in die verzerrten Moralvorstellungen einer Gesellschaft, die den anderen nur nach den eigenen
Normen beurteilt. Historisch hat Johanna die Gegend in ihrem späteren Leben zudem häufig besucht.
Durch die Erfahrung dessen, was Conrad und Johanna ineinander und in sich selbst entdecken, erreicht
ihr Leben einen wichtigen Wendepunkt.
C. F. Meyer ist ebenfalls eine berühmte Figur der Schweizer Literaturwelt. Er ist ein Zeitgenosse
von Johanna Spyri, wuchs in Zürich auf und der literarische Erfolg war ihm ebenfalls erst relativ
spät beschieden. Zu seinen bekanntesten Werken zählen «Huttens letzte Tage», «Jörg
Jenatsch», «Der Schuss von der Kanzel» und «Angela Borgia». Daneben veröffentlichte er
zahlreiche Gedichte. Spyri und Meyer verbinden nicht nur Kindheitserfahrungen, sondern auch
ihre literarischen Interessen.
Sie kannten sich seit ihren Kindertagen und ihre Mütter waren eifrige Verfechterinnen des Pietismus der
damaligen Zeit. Sowohl Conrad als auch Johanna litten psychisch unter den Absonderlichkeiten der
reaktionären Weltsicht ihrer Mütter. Es ist bekannt, dass C.F. Meyer und Johanna Spyri ihre Werke gegenseitig kommentierten. Betsy Meyer war lange Zeit Johannas beste Freundin. Die beiden gelangten
jedoch an einen Punkt, an dem Johanna alle Briefe zurückverlangte und die Freundschaft abrupt beendet wurde. Zum Ende ihres Lebens verbrannte Johanna ausserdem ihre gesamte Korrespondenz, da sie
nicht wollte, dass irgendwelche Verleger eine Biographie von ihr veröffentlichten, in der ihr Leben und
ihre Emotionen vollständig verkehrt interpretiert würden.
Wir präsentieren hier kein dokumentarisches Musical. Wir wissen nicht genau, in welchem Verhältnis
C.F. Meyer und Johanna wirklich zueinander standen. Angesichts der bekannten Fakten erscheint diese
Geschichte jedoch am wahrscheinlichsten. Die Daten stimmen und die Psychologie entspricht den Persönlichkeiten von Johanna und Conrad. Wie Shakespeare in seinen historischen Werken haben wir ein
Schauspiel um historisch reale Personen entwickelt. Die Dramaturgie verlangt jedoch plausible Handlungsabläufe, die – wenn sie auch nicht genauso waren – zumindest so hätten sein können.
Wir haben Zitate und Bilder aus Meyers Gedichten übernommen. Der Song «Ganz seltsam berührt» ist
ein gutes Beispiel dafür.
Shaun McKenna, was bringt einen Engländer dazu, sich mit einer Romanfigur wie Heidi zu
beschäftigen und nicht nur ein, sondern sogar zwei Musicals dazu zu schreiben?
Heidi ist eine universelle Geschichte, die nichts mit einem bestimmten Land zu tun hat. Allerdings hat
meine Mutter die Schweiz geliebt und ich war als Kind häufig dort, so dass ich wahrscheinlich etwas
davon im Blut habe. Ausserdem interessieren mich die schwierigen, dunklen Ereignisse einer Geschichte, deren zentrale Figur das Gute und Schöne verkörpert. Das «Gute» ist heute relativ unmodern geworden und ich bin fasziniert von unmodernen Konzepten.
10
6.2
Der Komponist Stephen Keeling
Lebenslauf unter www.heidimusical.ch
Interview
Stephen Keeling, worin liegt die Herausforderung beim Komponieren einer Fortsetzung zu einem
Musical?
Die Herausforderung besteht darin, dass das Musical zwar über eine eigene musikalische Identität
verfügt, sich aber dennoch in derselben klanglichen Welt bewegen muss wie das Original.
«Heidi – Das Musical, Teil 2» bietet mir die wunderbare Möglichkeit, den musikalischen Ausdruck des
Originals erneut aufzugreifen, ihn weiter zu erforschen und auszubauen. Die Möglichkeiten der neuen
Geschichte – insbesondere mit Blick auf die Liebesgeschichte zwischen Johanna und Conrad –
erlaubten es mir, den Musikstil in eine neue Richtung zu tragen und die Musik in vielerlei Hinsicht zu
erweitern und zu vertiefen. Gleichzeitig wollte ich aber auch die Heidi-Geschichte musikalisch beenden.
In der Tat gibt es am Ende des zweiten Teils einen Epilog, der die Geschichte sowohl musikalisch als
auch dramaturgisch zum Abschluss bringt.
Was haben wir neben den bereits genannten Beispielen musikalisch zu erwarten? Wie würden
Sie die Komposition von «Heidi – Das Musical, Teil 2» beschreiben?
Ich hoffe, das Publikum wird eine beschwingte, romantische Musik geniessen. «Heidi – Das Musical,
Teil 2» ist vor allem eine Liebesgeschichte. Daher habe ich die Gelegenheit genutzt, um romantische
Musik mit gross angelegten Melodien zu schreiben! Ausserdem hatte ich viel Spass mit Fräulein
Rottenmeier. Im Original haben ihre Lieder etwas Operettenhaftes. Dies konnte ich in Teil 2 noch weiter
ausbauen. Daneben bot sich die Gelegenheit für einige lustige Parodien im Gruppenteil, in dem die
Gesellschaft Johannas Affäre mit Conrad aufs Heftigste missbilligt. Dieser Teil hat deutliche Anklänge
an «Gilbert and Sullivan». Das gesamte Ensemble hat einige tragende Stücke. «Der Ehestand» ist in
der Tat die grösste Nummer, die Shaun und ich jemals geschrieben haben. Auch Heidi, Peter und der
Alpöhi haben starke Soli.
Zunächst einmal galt es, die richtige musikalische Farbpalette für «Heidi – Das Musical, Teil 2» ausfindig
zu machen. Nach den entsprechenden Gesprächen mit John Havu und Shaun McKenna erhielt ich den
ersten Text von Shaun, der dann als «Ein gutes Ende» zum Opening (nach dem Prolog) wurde.
Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten schrieb ich zwei Fassungen. Erst bei der zweiten hatte ich
das Gefühl, die musikalische Palette voll ausgeschöpft zu haben. Als Shaun McKenna und John Havu
die beiden Fassungen zum ersten Mal hörten, hatten auch sie sofort das Gefühl, dass die zweite die
richtige ist. Von Anfang an war klar, dass Teil 2 nicht viele direkte musikalische Zitate aus dem Original
hat, sondern vielmehr dessen Klangwelten fortsetzen sollte. Im Prolog wird zunächst an die Themen aus
Heidi 1 erinnert, diese werden in der Folge jedoch aufgegeben und es entwickelt sich ein grosses
romantisches Thema. So habe ich auf meine Art eine ganz neue, individuelle Klangwelt für «Heidi – Das
Musical, Teil 2» geschaffen.
Ich bin froh und stolz auf meine Arbeit. An dieser Stelle möchte ich auch die wunderbare Orchestrierung
von Stefan Mens erwähnen und freue mich sehr auf die TSW-Produktion von Stefan Huber.
11
6.3
Der Regisseur Stefan Huber zur Inszenierung
Interview
Stefan Huber, die Erwartungen an den zweiten Teil von «Heidi – Das Musical» waren riesig.
Waren Sie mit den Reaktionen des Publikums letzten Sommer zufrieden und was kann das
Publikum von der Wiederaufnahme erwarten?
Es ist nicht leicht, einen ersten Erfolg, wie wir ihn mit Teil 1 von «Heidi – Das Musical» hatten, zu
wiederholen. Die Reaktion des Publikums auf Teil 2 hat mich allerdings enorm überrascht. Die Menschen haben die Geschichte zwischen Johanna Spyri und Conrad Ferdinand Meyer genauso emotional
miterlebt wie die dramatischen Situationen um Heidi, Klara und den Alpöhi. Überzeugen konnten auch
die noch grössere Bühne mit ihren überraschenden Effekten und die opulenten Kostüme in den Montreux-Szenen. Wir hatten letztes Jahr ein fabelhaftes Ensemble, das in diesem Jahr grösstenteils wieder
auf der Bühne steht.
Freuen darf man sich auf Mary Harpers Johanna-Interpretation und andere neue Gesichter im Ensemble. Ausserdem haben die Autoren einen neuen Song für Herrn Sesemann und Alpöhi geschrieben,
der in diesem Jahr zum ersten Mal zu hören sein wird. Es bleibt also spannend.
Welche Aspekte der neuen Geschichte sind für Sie als Regisseur besonders interessant?
Im Theater hat man höchst selten die Möglichkeit, lieb gewonnenen Figuren wieder zu begegnen.
Insofern ist es auch eine Besonderheit, dass dieses Musical eine Fortsetzung erlebt. «Heidi – Das
Musical, Teil 2» ist aber mehr als eine Fortsetzung: Es ist eine runde Geschichte, die mit Vertrautem
spielerisch umgeht und überraschende Wendungen nimmt. An der neuen Geschichte interessieren mich
besonders zwei zentrale Fragen, die Shaun McKenna uns allen stellt: Wo ist unser Daheim? Wie finden
wir zu unserem Glück? Dabei geht es auch um die Erkenntnis, dass persönliche Lebensniederlagen uns
nicht dazu verleiten lassen sollten, dem anderen nichts zu gönnen.
Sie werden kommenden Sommer bereits zum vierten Mal in Walenstadt als Regisseur tätig sein.
Was zieht Sie immer wieder an diesen Ort zurück?
Walenstadt ist für mich mittlerweile ein sehr vertrautes Pflaster. Die Arbeit hier bietet ganz verschiedene
Aspekte, wie ich sie andernorts nicht erlebe. Dank der freundlichen Aufnahme der Bevölkerung und der
hoch konzentrierten Arbeit aller Mitwirkenden bündeln sich hier die Energien stärker als im normalen
Theater. Die Probenzeit ist deshalb immer sehr intensiv, und für mich als Regisseur bleibt leider kaum
Zeit, die Umgebung besser kennen zu lernen.
12
6.4
Die Bühne
Der österreichische Bühnenbildner Harald B. Thor ist als selbstständiger Ausstatter für Schauspiel- und
Musiktheaterproduktionen u. a. für Theater in München, Hamburg, Mannheim, Wien, Zürich, Basel, Agrigento, Moskau, Seoul tätig und war für das imposante Bühnenbild vom ersten Heidi-Musical verantwortlich.
Wer «Heidi – Das Musical, Teil 2» besucht, wird wiederum eine Bühne voller Überraschungen erleben.
Diverse Klappen und Schiebetüren bieten dem Publikum immer wieder überraschende Momente und
spannende Einblicke. Die Bühne mit den Spielorten Zürich, Montreux, Alp und Dörfli ermöglicht es, dass
die Geschichte parallel erzählt werden kann. Harald B. Thor hat am Bühnenkonzept festgehalten und die
neuen Spielorte effektvoll integriert. Besonders zu erwähnen ist eine neue 18 Meter breite Klappe,
welche neue Perspektiven mit einer spektakulären Sicht auf den Walensee und die Berge bietet. Die
Bühne ist 800m2 gross und misst 39x20 Meter. Solche imposanten Dimensionen sind nur bei Freilichtinszenierungen möglich und unterscheiden sich klar von Inhouse-Produktionen. Die Bühne wird mit
einem rutschfesten Belag versehen, der den Spielbetrieb auch bei Regen ermöglicht. Zudem werden
einzelne Spielorte bei Regen mit integrierten Dächern geschützt.
13
6.5
Die Kostüme
Die Kostüme für das Heidi-Musical entstehen nach Entwürfen der seit 1991 freischaffenden Kostümbildnerin Susanne Hubrich. Die aus Düsseldorf stammende Wahlmünchnerin arbeitet in erster Linie für
Opernproduktionen, Musicals und Schauspiele im In- und Ausland, unter anderem für namhafte
Regisseurinnen und Regisseure wie Chris Alexander, Andreas Baesler, Beverly Blankenship, John
Lloyd Davies, Kirsten Harms, Stefan Huber, Dominique Mentha, Dominik Neuner und Andrea Raabe.
Für «Heidi – Das Musical» entwarf sie ca. 120 verschiedene Kostüme, inspiriert durch historische Vorlagen. Während Susanne Hubrich für die Kostüme der Familie Sesemann aus Frankfurt mit
ausladenden Formen und intensiven Farben arbeitete, wirken die Kostüme der Zürcher Familie Spyri
zurückhaltender. Sie sind geprägt von der Strenge des protestantischen Mittelstandes um 1900.
Die Bekleidung der Figuren in Montreux ist dem Sommerfrische-Look der Haute-Volee der damaligen
Zeit nachempfunden. Ende des 19. Jahrhunderts unternahmen die Menschen der oberen Gesellschaftsschicht erste Vergnügungsreisen und verbrachten ihre Urlaubstage gerne am Genfersee. In exquisiter,
vornehmlich weisser Kleidung – diejenige Farbe, die auch heute noch die Sommermode bestimmt und
darüber hinaus im Heidi-Musical wiederum den Kontrast zur damaligen strengen Kleiderordnung des
calvinistisch geprägten Zürich versinnbildlicht – flanierten sie am Genfer Quai und nun auf der Bühne am
Walensee!
Die Bewohner des Dörflis und Heidi tragen die Kleidung der ärmeren, ländlichen Bevölkerungsschichten:
Für Susanne Hubrich war es wieder eine besondere Herausforderung, Kostüme für eine OpenairInszenierung zu schaffen: «Die Distanz zum Publikum ist extremer als im Theater und die Kostüme
stehen im Kontrast zur Natur», erklärt Hubrich.
Figurinen für «Heidi – Das Musical, Teil 2» von Susanne Hubrich.
14
7.
Die Menschen dahinter (alle Lebensläufe unter www.heidimusical.ch)
7.1
Der Initiant
Marco Wyss / Tourismus Direktor Ferienregion Heidiland
7.2
Der Geschäftsführer der TSW Musical AG
Michael Furler
7.3
Die Autoren
Shaun McKenna / Buch und Liedtexte
Stephen Keeling / Musik
John Havu / Idee und Entwicklung
Stefan Mens / Originalidee und Orchestrierung
Stefan Huber / Übersetzung / Regie
7.4
Das Kreativteam
Stefan Huber / Regie / Übersetzung
Dominique Huber / Musikalischer Leiter
Markus Buehlmann / Choreographie
Harald B. Thor / Bühnenbild
Susanne Hubrich / Kostüme
Pia Virolainen / Lichtdesign
Gregor Buser / Tondesign
15
7.5
Das Ensemble
Zürich / Montreux
Mary Harper / Johanna Spyri
Berlin
Christoph Wettstein / Conrad F. Meyer
München/Zürich
Katja Brauneis / Betsy Meyer
Berlin
Julia Klotz / Luise Meyer
Mannheim
Urs Werner Jaeggi / Perthes
Berlin
Alexandra Seefisch / Cl. Ehemant
Frankfurt a. M.
Martina Stach / E. Ehemant
Hamburg
Annette Lubosch / Fr. Stollen
Zirndorf
Christian Sollberger / Baron de Signac
Neftenbach
Paul Erkamp / Lord Chatwell
Winterthur
Franz Frickel / Otto Junker
Berlin
Dörfli/Alp
Sabine Schädler / Heidi
Magden/AG
Florian Schneider / Alpöhi
Eptingen/BL
Patric Scott / Peter
Gams/SG/Berlin
Franziska Becker / Fräulein Rottenmeier
Berlin
Jasmina Sakr / Klara
Wien
Daniele Nonnis / Herr Sesemann
Kassel
Livio Cecini / Pfarrer
St. Gallen
Dorothée Reize / Brigitte
Bolligen/BE
Fay Kaufmann / Grossmutter
Zürich
Bea Rohner / Vrony
Winterthur
Carin Lavey / Regula
Bern
Gregor Altenburger / Hansi
Zürich
Jochen Schaible / Ueli
Ehingen
Ensemble/Swing
Jeannine M. Wacker / Ensemble
Baden/AG
Tobias Bieri / Ensemble
Berlin
Franziska Flückiger / Swing
Luzern
16
8.
Das Heidi-Musical in der Ferienregion Heidiland
8.1
Wie das Heidi-Musical ins Heidiland kam
2004
Wäre nicht im Frühjahr 2004 in der «Sonntagszeitung» ein Interview mit Tourismusdirektor Marco Wyss
erschienen, wäre die Erfolgsgeschichte von «Heidi – Das Musical» wohl etwas anders verlaufen. In diesem Interview äusserte Wyss seine Vision, in der Ferienregion Heidiland ein Musical zur HeidiGeschichte zu realisieren.
Gelesen wurde dies vom Amerikaner John Havu und bald darauf fand das erste Meeting zwischen
Marco Wyss und John Havu statt. Was dann folgte, war die Realisierung einer Vision im Schnellzugstempo! Die Originalidee zum Musical entstand bereits 8 Jahre früher.
1996–2003
Der Schweizer Stefan Mens hat die Idee, ein Musical zum Thema «Heidi» für Erwachsene zu machen.
Damit dies gelingen kann, soll der Heidi-Roman mit der Lebensgeschichte der Autorin Johanna Spyri
verknüpft werden. Stefan Mens beginnt mit Recherchearbeiten und schreibt ein Konzept mit ersten
szenischen Entwürfen. Dieses Konzept präsentiert er im Herbst 1999 dem Produzenten John Havu.
John Havu und Walter Hitz (CH) beschliessen, das Thema aufzugreifen, und beauftragen den Autor
Shaun McKenna (GB), das Stück für eine Musicalbühne zu schreiben. Stephen Keeling (GB) wird als
Komponist von Havu/Hitz verpflichtet. Stefan Mens wird – neben seiner Tätigkeit als historischer
Supervisor – mit der Orchestrierung der Musik beauftragt.
17
2004–2005
Nun ging es darum, in der Ferienregion Heidiland alles zu tun, damit die Weltpremiere von «Heidi – Das
Musical» in Walenstadt stattfinden konnte. Und Wyss tat alles dafür: Er liess eine Machbarkeitsstudie
und einen ausführlichen Businessplan erstellen, beauftragte eine Agentur mit der Sponsorensuche,
erhielt die Bewilligungen für die Durchführung von der Gemeinde und der Armee, gründete als Trägerschaft eine AG, bildete ein Patronatskomitee und stellte Susanne Steinbock als ausführende Produzentin und Geschäftsführerin der TSW Event AG ein.
Das Produktionsbüro unter der Leitung von Susanne Steinbock lief auf Hochtouren: Im März 2005 waren
die Hauptrollen sowie ein grosser Teil des Ensembles besetzt. Das Bühnenbild und die Kostüme wurden
konzipiert und realisiert. Daneben liefen unzählige weitere Arbeiten: Ein Verkehrs- und Infrastrukturkonzept wurde erstellt, Personal wurde eingestellt und Sicherheitsfragen wurden geklärt. Mitte Juni
starteten unter der Regie von Stefan Huber die szenischen Proben in Walenstadt. Parallel zum
Probenbetrieb wurde die Seebühne auf- und die Licht- und Tontechnik eingebaut. Auch die Tribüne mit
2000 Plätzen und die gesamte Cateringlandschaft wurden in kurzer Aufbauzeit am Walensee Realität.
Zwei Wochen vor der Weltpremiere fanden die ersten Proben auf der Bühne unter freiem Himmel statt
und am 23. Juli 2005 war sie da: die Weltpremiere von «Heidi – Das Musical»! Ein Erfolg. Standing Ovations vor ausverkaufter Tribüne! Sue Mathys als Johanna Spyri, Florian Schneider als Alpöhi, Patric
Scott als Peter, Kerstin Marie Mäkelburg und vor allem Sabine Schädler als Heidi brillierten in ihren
Rollen. Am 1. Dezember erhielt Tourismusdirektor Marco Wyss in Vaduz aus den Händen des ehemaligen deutschen Aussenministers Joschka Fischer den «Beweger-Preis» für seine Verdienste um das
Heidi-Musical. Ende Dezember fällt der definitive Entscheid für die Wiederaufnahme von «Heidi – Das
Musical» im Sommer 2006.
2006
Am 1. März 2006 lief der Vorverkauf für die Wiederaufnahme von «Heidi – Das Musical» erfolgreich an.
Am 27. Juli war Premiere am Walensee in Walenstadt. Wiederum brachte das Musical fast 50'000
Zuschauer in die Ferienregion Heidiland.
2007
Mit dem Entscheid, jährlich eine qualitativ hochstehende Grossproduktion zum Thema Heidi zu
realisieren, stellte die veranstaltende TSW Event AG die Weichen für die Zukunft. Anknüpfend an das
erste Heidi-Musical wurde die spannende Geschichte von Johanna Spyri und ihrer Romanfigur weitererzählt. Welturaufführung des neuen Musicals war am 26. Juli 2007 in Walenstadt.
Im dritten Jahr hat sich «Heidi – Das Musical» am Walensee definitiv etabliert. Die Fortsetzung des
Musicals vermochte rund 50'000 Besucherinnen und Besucher zu begeistern. Inzwischen haben mehr
als 150'000 Personen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland die erfolgreiche Musicalproduktion am
Walensee besucht. Und es sollen noch mehr werden. Aufgrund des grossen Erfolges ist auf Sommer
2008 die Wiederaufnahme von «Heidi – Das Musical, Teil 2» geplant. Premiere wird am 23. Juli 2008
sein.
Ende Jahr gab Susanne Steinbock aus familiären Gründen ihren Rückzug aus dem operativen Geschäft
bekannt. Als designierte Verwaltungsrätin wird sie dem Heidi-Musical aber weiterhin zur Verfügung
stehen. Susanne Steinbock hat während drei Jahren als Produzentin und Geschäftsführerin der TSW
Event AG «Heidi – Das Musical» zum Erfolgsmusical aufgebaut und in allen Bereichen geprägt.
Im Dezember wurde mit der Gründung der TSW Musical AG, einer 100-prozentigen Tochter der TSW
Event AG, ein weiterer Schritt Richtung Zukunft realisiert. Grund für den Aufbau der TSW Musical AG
ist, dass die TSW Event AG immer wieder angefragt wurde, anderen Produktionen beratend zur Seite zu
stehen. Um hierbei eine klare Aufgabentrennung sicherzustellen, wurde die TSW Musical AG gegründet,
welche künftig für die Durchführung des Musicals in Walenstadt verantwortlich ist.
18
2008
Am 14. Januar wurde «Heidi – Das Musical» einer neuen Führung übergeben. Der versierte Veranstaltungsprofi Michael Furler aus Grüningen/ZH übernahm auf diesen Zeitpunkt hin die Geschäftsführung
des Heidi-Musicals. ist Vater von drei Kindern und seit mehr als 20 Jahren im nationalen und internationalen Marketing-, Kommunikations- und Veranstaltungsgeschäft tätig.
Christian Nigg begleitete das Heidi-Musical als Verwaltungsratspräsident der TSW Event AG vom ersten
Tag an. Nach einer vierjährigen Aufbauzeit, mit drei erfolgreichen Spielzeiten und mehr als 150'000 begeisterten Zuschauern, hat er im Januar 2008 sein Präsidentenamt in die Hände von Marco Wyss,
Direktor der Ferienregion Heidiland und Musicalinitiator, übergeben
Am 23. Juli 2008 wird es soweit sein: Die Premiere der Wiederaufnahme von «Heidi – Das Musical, Teil
2» steht auf dem Spielplan in Walenstadt.
8.2
Was das Heidi-Musical im Heidiland auslöste
Seit 2000 ist Marco Wyss Direktor der Ferienregion Heidiland, die zwischen Walensee und Bad Ragaz
in der Ostschweiz liegt. Seit seinem Amtsantritt wollte Wyss ein Musical zur Heidi-Geschichte in der
Ferienregion Heidiland realisieren. Ziel sollte es sein, die gesamte Region im Bewusstsein der
Schweizerinnen und Schweizer und der ausländischen Feriengäste nachhaltig und positiv zu verankern.
Im Sommer 2005 war es dann soweit: «Heidi – Das Musical» feierte in Walenstadt am Walensee Weltpremiere. Was darauf folgte, ist eine Erfolgsgeschichte. 33 Mal kam «Heidi – Das Musical» im Sommer
zur Aufführung und mehr als 50'000 Menschen besuchten das Musical. Sowohl die Wirtschaft wie auch
die ganze Region profitierten vom Anlass.
Musical bewirkte Umsatzsteigerung
Dies zeigte eine Wertschöpfungsstudie auf, die im Auftrag der Ferienregion Heidiland im Anschluss an
den Event im Sommer 2005 in Auftrag gegeben wurde: Die Summe aller Umsätze, die durch das HeidiMusical ausgelöst wurden, lag bei über neun Millionen Franken in der Region. Unter dem Strich
verblieben fast drei Millionen Franken als so genannte Bruttowertschöpfung in der Region. Die Bilanzen
für die Schweiz fallen erwartungsgemäss höher aus: Hier belief sich der erzielte Gesamtumsatz auf 16
Millionen Franken, wobei die Bruttowertschöpfung bei knapp sieben Millionen Franken liegt.
Über 17’000 zusätzliche Übernachtungen
Insgesamt besuchten jährlich über 50’000 Zuschauer die 33 Aufführungen. Knapp siebzig Prozent der
Besucher kamen von ausserhalb der Region, ein weiteres Viertel aus der Region selbst. Über fünf
Prozent immerhin aus dem Ausland. Mehr als zwei Drittel der Besucher waren Tagesgäste. Das HeidiMmusical führte aber auch zu einer erhöhten Auslastung der Übernachtungskapazitäten in der Region:
Mehr als 17’000 Übernachtungen von Besuchern und Mitarbeitern des Musicals wurden jährlich gezählt.
«Heidi» schafft Arbeitsplätze
Auch der Indikator «Beschäftigungsvolumen» zeigt ein erfreuliches Ergebnis. Das durch das Heidi-Musical ausgelöste Beschäftigungsvolumen entspricht regional 32 Arbeitsplätzen, schweizweit kommen
weitere 46 hinzu. Insgesamt entspricht dies 78 vollzeitäquivalenten Jahresstellen.
Unternehmer und Besucher «pro» Musical
Die genannten Fakten begründen, warum sich die Gewerbetreibenden vor Ort für eine Wiederaufnahme
des Musicals aussprechen: Fast jeder Befragte tendiert sowohl aus betrieblicher als auch aus persönlicher Sicht dazu. Schliesslich wirke sich das Heidi-Musical nach Ansicht der Gewerbetreibenden positiv
auf die Stimmung im Dorf aus. Das Musical «Heidi» stiess bei den Besuchern auf positive Resonanz:
Fast neunzig Prozent sahen ihre Erwartungen als voll und ganz erfüllt an und fast drei Viertel lobten die
Veranstaltungsorganisation. Sowohl für die Besucher als auch für die Organisatoren des Musicals ist der
Event identitätsstiftend: Sie betrachteten das Musical als wichtig für die Festigung der Identität der Region und der hier lebenden Menschen. Auch in der Berichterstattung der Medien fand die Veranstaltung
national und international grosse Beachtung. Mehr als tausend Beiträge wurden zum Musical, zur
Region und damit ganz generell auch über die Schweiz verfasst.
19
Vision ging auf
«Diese Ergebnisse beweisen, wie wichtig Events und Aktionen wie das Heidi-Musical für die Region
Heidiland sind. Nicht nur die Region profitiert davon: Veranstaltungen in dieser Grössenordnung haben
überregionale Ausstrahlung», meint Marco Wyss, Projektinitiant des Musicals. Besonders erfreut ist er
über den Rückhalt und die Unterstützung, die der Event innerhalb der Region geniesst: «Das ist ein ermutigendes Signal, auch künftig auf ‹Leuchttürme› wie das Heidi-Musical zu setzen.» So könne man,
nach Ansicht von Wyss, wirtschaftliche und soziokulturelle Nachhaltigkeit erreichen. Seine Vision von
einem Event, der gesamtschweizerisch Wirkung erzielt und der Region mit ihrer Heidi-Geschichte
grössere Bekanntheit verschafft, ging also auf. Krönender Abschluss der Erstauflage von «Heidi – Das
Musical» war die Verleihung des «Beweger-Preises», welcher Marco Wyss für seine Verdienste am
Heidi-Musical am 5. Wirtschaftsforum in Vaduz entgegennehmen durfte.
Einige Fakten
Bruttowertschöpfung regional:
Bruttowertschöpfung CH:
Summe aller Umsätze:
Zusätzliche Übernachtungen:
Beschäftigungsvolumen regional:
Beschäftigungsvolumen CH:
CHF 3 Mio.
CHF 7 Mio.
CHF 27 Mio.
17 000
32 Vollzeitäquivalente
78 Vollzeitäquivalente
20
9.
Facts & Figures
9.1
Die Spieldaten
Wochentag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Samstag
Sonntag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Datum
23.07.2008
24.07.2008
25.07.2008
26.07.2008
29.07.2008
30.07.2008
31.07.2008
02.08.2008
03.08.2008
05.08.2008
06.08.2008
07.08.2008
08.08.2008
09.08.2008
12.08.2008
13.08.2008
14.08.2008
15.08.2008
16.08.2008
17.08.2008
19.08.2008
20.08.2008
21.08.2008
22.08.2008
23.08.2008
26.08.2008
27.08.2008
28.08.2008
29.08.2008
30.08.2008
Uhrzeit
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
13.30 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
13.30 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
19.45 Uhr
21
9.2
Tickets
Tickets gibt es unter www.heidimusical.ch oder telefonisch unter 0900 313 313 (CHF 1.19/Min.). Tickets
bzw. ermässigte Kombitickets sind ebenfalls an allen ticketportal-Vorverkaufsstellen (Hotelplan-EscoFilialen und an über 260 Schweizer Bahnhöfen; zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr) erhältlich.
Für Kinder gibt es an der Nachmittagsvorstellung 50% Rabatt und an den Abendvorstellungen 20%.
Am 3. August ist Family-Day: ein Tag speziell für Eltern, Grosseltern und Kinder! Am Family-Day sind
auch die besten Plätze zum Preis der Kategorie 4 (CHF 62.–) erhältlich und Kinder profitieren zudem
von einem Rabatt von 50% (CHF 31.–).
Kategorie
Di / Mi / Do / So Premiere / Fr / Sa
Preis in CHF
VIP
Kat. 1
Kat. 2
Kat. 3
Kat. 4
147.00
127.00
107.00
82.00
62.00
Preis in CHF
157.00
137.00
117.00
92.00
72.00
Inkl. Systemgebühr und MwSt., exkl. allfälliger Bearbeitungs- und Vorverkaufsgebühren
9.3
Gastronomie
Vom einfachen Snack bis zur Gourmetküche – das vielfältige Angebot auf dem Musicalgelände lässt
keine Wünsche offen. Geniessen Sie die Gastfreundschaft von unserem Cateringpartner Bonaparty,
dem Partyservice der Migros Ostschweiz sowie den regionalen Verpflegungsständen. So haben Sie
beispielsweise in der «Spyri-Stube» die Möglichkeit, gehobene Gastronomie in stilvollem Ambiente zu
geniessen, unvergleichlicher Panorama-Ausblick inklusive!
Das «Musical-Bistro» wartet in gemütlich-eleganter Atmosphäre mit einer besonders grossen Auswahl
an Köstlichkeiten, vom Salat bis zum Dessert. Und für den kleinen Hunger zwischendurch findet man im
«Heidi-Dörfli» verschiedenste kulinarische Kleinigkeiten. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas
dabei!
Oder Sie geniessen einen Apéro in unserer Musical-Bar.
Auch für Geburtstage und spezielle Anlässe findet man einen passenden Rahmen auf dem Musicalgelände: Unser Catering-Partner «Bonaparty» unterbreitet Ihnen gerne eine Offerte.
9.4
Anreise
Mit dem Auto
Autobahn A3 Zürich–Chur, Ausfahrt Walenstadt, Ausfahrt Chur/St. Gallen, Ausfahrt Flums/Walenstadt.
Folgen Sie der Wegweisung zum Heidi-Musical.
Parkplätze in Gehdistanz zum Musicalgelände (CHF 5.–/Auto).
Mit der Bahn
Die Anreise mit der Bahn ist einfach und bequem. Für die Anreise gilt das Regelangebot der SBB mit
Umsteigen in Ziegelbrücke. Das Gelände ist in ca. 15 Min. zu Fuss erreichbar. Rückfahrt Walenstadt
nach Zürich HB: 22.46 Uhr (Extrahalt Schnellzug). Für diese letzte Zugverbindung steht ein Shuttle vom
Gelände zum Bahnhof zur Verfügung. Abfahrt: 22.35 Uhr.
22
9.5
Pauschalangebote
Wer nach der Vorstellung am liebsten in der Ferienregion Heidiland bleibt, wird es nicht bereuen: Zu
erleben gibt es die Bäderkultur im Alten Bad Pfäfers und in der Taminaschlucht, Entspannung in der
Tamina-Therme oder im Spahouse in Bad Ragaz, Wandern und Nordic Walking am Pizol und am
Flumserberg, Käsen wie zu Heidis Zeiten, eine gemütliche Schifffahrt, eine Tour mit den neuen E-Bikes
von Amden aus oder einen Besuch im Casino Bad Ragaz.
Infos unter www.heidiland.com.
9.6
Kontakt Produktionsfirma
TSW Musical AG
Rathausplatz 1
Postfach 126
CH-8880 Walenstadt
Tel. +41 (0)81 720 20 90
Fax +41 (0)81 720 20 91
info@heidimusical.ch
9.7
Aufführungsrechte
Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH, Berlin
23
10. Die Sponsoren
Presenting Partner
Co-Sponsoren
Mit Unterstützung von
Medienpartner
Und ohne sie wäre es nicht gegangen: Wir danken der Schweizer Armee für die Unterstützung.
11.
12.
Was können wir Medienschaffenden bieten?
•
Es freut uns sehr, wenn Sie in Ihrem Medium über «Heidi – Das Musical, Teil 2» berichten. Gerne
ermöglichen wir Ihnen auch aussergewöhnliche Einblicke in die Entstehung einer Musical-Produktion.
•
So stehen unsere Hauptdarsteller für Studiobesuche bei Ihnen zur Verfügung.
•
Falls Sie mehr über die Engländer Shaun McKenna und Stephen Keeling erfahren möchten,
schaffen wir Ihnen den Kontakt.
•
Selbstverständlich kann Ihr Kamerateam eine Probe besuchen und wir organisieren Interviews mit
verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Umfeld von «Heidi – Das Musical, Teil 2».
•
Wie wird man Musicaldarsteller? Gerne ermöglichen wir Ihnen Einblicke in die Ausbildung.
•
Auf ein besonders positives Echo stiess die aussergewöhnliche Bühne von Harald B. Thor. Erleben
Sie mit Ihrem Team, wie eine neue Bühne von ihm ab Anfang Juni in Walenstadt entsteht.
Kontakt
Medienstelle
Heidi – Das Musical
Rahel Röllin
Pfistergasse 23
6003 Luzern
Mobile: +41 (0)79 820 58 08
Telefon: +41 (0)41 508 10 11
Fax:
+41 (0)41 508 10 19
E-Mail: medien@heidimusical.ch
Weitere Informationen:
www.heidimusical.ch
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