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Neues zum Zehentbauer-Haus, Lerchenauer Straße 206
Anlageobjekt für das Stiftungskapital
Nach fünfmonatiger Gesprächsverweigerung – sogar mehrere Termingesuche
des Münchner Kulturreferats wurden
ignoriert – hat sich die Stiftung der Raiffeisenbank nun erstmals mit einer Presseerklärung zu Wort gemeldet.
Sie rechtfertigt darin den Kauf des
Zehentbauer-Hauses mit dem „elementaren Interesse der Sicherung des
Stiftungsvermögens“, um so mit Vermietung und Verpachtung langfristig
Erträge zu erzielen. Dabei würde sie die
Belange des Bürgervereins gegebenenfalls berücksichtigen indem sie über einen
Weiterverkauf nachdenken würde, falls ein
Investor der Stiftung ein gleichwertiges
Ersatzgrundstück „direkt an der Lerchenauer
Straße“ zur Verfügung stellen könnte.
Doch hier gerät die Argumentation ein
wenig ins wanken, denn in Immobilien invesModell einer Krippenfigur aus
dem Atelier Zehentbauers
tieren kann die unternehmerisch von der
Bank völlig unabhängige Stiftung überall in
der Region – nicht nur ausschließlich „direkt an der Lerchenauer Straße“.
Mit keinem Wort erwähnt die Presseerklärung den geplanten Bau
einer Bankfiliale auf dem gekauften Grundstück. Dabei ist das ein nicht
unerhebliches Detail, denn die Errichtung einer neuen Bankfiliale ist allein
der Entscheidung des Bankvorstands gemeinsam mit dem Aufsichtsrat
der Bank vorbehalten. Keinesfalls kann die Stiftung entscheiden, ob und
wo eine neue Filiale für die Raiffeisenbank gebaut wird.
Die Stiftung wurde vor sieben Jahren mit einem Vermögensgrundstock von 250.000 Euro gegründet. Ein Stiftungsinsider behauptet, das
heutige Stiftungsvermögen würde gar nicht ausreichen, um das Grund-
stück kaufen und neu bebauen zu können. Sollte diese Aussage stimmen, stellt sich die Frage, welches
Geld hier angelegt werden soll? Aufsichtsrat und
Genossenschaftsvertreter der Bank sollten ihre Kontroll- und Aufsichtsaufgaben wahrnehmen und kritisch die Details hinterfragen.
Die Stiftung fördert viele Projekte im Münchner
Norden, ihr Engagement ist unumstritten. Der Bürgerverein will die Stiftung keinesfalls daran hindern,
weiterhin Erträge zu erzielen, um damit gemeinnützig tätig zu sein. Das kann sie aber auch anderswo
mit einem anderen Grundstück, insofern finden wir
unsere Bitte, das Haus weiterzuverkaufen, um es
dann im Interesse der Allgemeinheit zu erhalten
einen fairen Vorschlag, der durchaus mit den Stiftungszielen im Einklang steht.
Wir machen einen großen Unterschied zwischen
dem Interesse der Stiftung, ihr Vermögen anzulegen
und dem Interesse der Bank, ein neues Betriebsgebäude zu errichten. Die Stiftung vermengt beides und
stellt das wirtschaftliche Interesse der Bank in den
Vordergrund, indem Sie ein Ersatzgrundstück „an der
Lerchenauer Straße“ fordert. Damit hängt sie die Hürde für den Erhalt des Zehentbauer-Hauses sehr hoch,
denn was tun, wenn dort – zwar immer mal wieder –
aber eben jetzt gerade kein Grundstück zum Verkauf
steht?
Noch prüft das Landesamt für Denkmalpflege, ob
das Anwesen an der Lerchenauer Straße 206 in die
Denkmalliste aufgenommen werden kann. Dann
wäre ein Abriss nicht mehr möglich. Die Prüfung wird
aber noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.
kk
Fotoausstellung im Kulturzentrum 2411
„Lebenswelten“ in den Stadtbezirken
Die Stadtbezirke 24 und 11 sind von
der besonderen Vielfalt ihrer Bewohner
geprägt. In diesem Quartier zwischen
Rangierbahnhof und der nördlichen Stadtgrenze leben über 70.000 Menschen mit
sehr unterschiedlichen kulturellen und
sozialen Prägungen. In Zusammenarbeit
mit dem Fotografen Werner Resch, (der
vor kurzem aus der Lerchenau weggezogen ist) und Tatiana Hänert (kultur_vergnuegen), entstand eine eindrucksvolle
Ausstellung, die mit 30 großen SchwarzWeiß-Portraits einen Einblick in ganz persönliche Lebenswelten gibt und den kulturellen Reichtum unserer Stadt wider-
spiegelt. Ein „Lieblingsgegenstand“ und
die Aufzählung der Lebensstationen erzählen dabei indirekt viel über die Lebenswelten des Fotografierten und lassen
dem Betrachter viel Raum zum Reflektieren.
Die Fotoportraits können Sie in einer
Ausstellung im Kulturzentrum 2411 im
dritten Stock in Augenschein nehmen.
Sie werden auch einige Lerchenauer
Gesichter darunter entdecken. Die Vernissage dazu findet am Sonntag, den 9.
November um 15.00 Uhr statt – begleitet
von einem musikalischen Intermezzo des
Jazz-Saxophonisten Thomas Faist.
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Lerchenauer Termine im November 2014
Feldmochinger Volkstheater
„D’ Wahl-Lump‘n
Das Feldmochinger Volkstheater bringt
wieder ein neues Stück zur Aufführung
„D’Wahl-Lump‘n“ von Peter Landstorfer
ist eine bayerische Komödie in drei Akten.
Die Regie führt wie immer Georg Hölzl.
Der Bürgermeister von Stöttham sitzt
sicher und konkurrenzlos auf seinem Amtssessel. Dass die Amtsgeschäfte langsam
und träge vorangehen, ist also kein Wunder
mehr. Zumindest bis jetzt. Neuwahlen für
das Bürgermeisteramt stehen an, und erstmals überhaupt lässt sich ein Gegenkandidat aufstellen, und noch dazu ein Zugereister. In der weiblichen Dorfbevölkerung fin-
det der auch gleich eine treue Anhängerschaft. Es entbrennt bald ein heißer Wahlkampf mit dem Ergebnis, dass sich keiner
der beiden Amtsanwärter seines Wahlsiegs mehr sicher sein kann. Schließlich
schrecken beide Lager nicht einmal mehr
vor einem Lumpenstückl zurück, nur um
ihren Wunschkandidaten auf den Bürgermeisterstuhl zu hieven.
Premiere ist am 8. November um
19.30 Uhr im Theater im Augustinum,
Weitlstr. 66. Weitere Aufführungen am:
So. 9.11, Fr., Sa. 14./15.11. und am Sa.,
So. 22./23.11.2014. Beginn ist freitags
und samstags um 19.30 Uhr, sonntags
um 18.00 Uhr. (Kartenvorbestellung von
16 bis 18.00 Uhr unter Telefon: 3147174).
Mittwoch, 5. November, 19.00 Uhr
Offenes Singen im Eschengarten (S. 2)
Sonntag, 9. November, 15.00 Uhr
Vernissage „Lebenswelten“, Fotos von Werner
Resch, Kulturzentr. 2411, Blodigstr. 4, 3. OG (S. 3)
Dienstag, 11. November, 19.30 Uhr
Öffentliche Bezirksausschusssitzung,
Kulturzentrum 2411 (3. Stock), Blodigstr. 4
Donnerstag, 13. November, 14.00 Uhr
Seniorengemeinschaft St. Agnes; Vortrag
„Loslassenkönnen ist eine schwere Kunst“
Helga Fritze, Pfarrheim St. Agnes
Samstag, 15. November, 20.00 Uhr
Liederabend mit Michi Dietmayr,
Bethanienkirche, Eberhartstr. 10, Eintr. 10,- Euro
Sa./So, 15./16. November, 13-18/11-17.00 Uhr
Kreativmarkt, (Siehe Seite 1)
Sonntag, 23. November, 9.00 bis 15.00 Uhr
Adventsausstellung in der Gärtnerei
Breitmoser, Karlsfelder Str. 48
Sonntag, 23. November, 13.00 bis 16.00 Uhr
Stadtteilspaziergang Hasenbergl, Klaus Mai,
Treffpunkt: U-Bahnhof Hasenbergl, Aufgang
zum Kulturzentrum 2411, VHS-Veranstaltung
Mittwoch, 26. November ab 19.00 Uhr
Stammtisch des Bürgervereins im La Giara II,
Lerchenauer Straße 195
Donnerstag, 27. November, 19.30 Uhr
Boarisch gredt, gsunga und gspuit, Gerhard Holz,
Feldmochinger Hof, Feldmochinger Str. 389
Freitag, 28. November, 18.00 Uhr
Lerchenauer Advent, Goldlackplatz (S. 2)
Freitag, 28. November, 20.00 Uhr
Franz Schubert: „Winterreise“; Maharani
Chakrabarti, Klavier, Thomas Gropper, Bariton,
Kulturzentrum 2411, Blodigstr. 4, 3. Stock,
Karten: info@kultur2411.de, Tel. 89 05 94 25
oder an d. Abendkasse 10,-/8,- Euro
aktuell bis 28. November 2014
Ausstellung Stadtentwicklung im Münchner
Norden, Stadtbereichszentrum Nord, Troppauer Str. 10, montags bis donnerstags von 9.00
bis 17.00 Uhr, freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr
De boarische Sprach, lebendig erzählt und
musiziert. Unterhaltsam präsentiert mit Horst
Münzinger (Förderverein Bairische Sprache)
und Ludwig Brandl, Kulturzentrum 2411,
Blodigstr. 4, Eintritt 8,-/6,- Euro
Besondere Auszeichnung
Impressum
Ehrung für Wolfgang Gensberger
Bezirkstagspräsident Josef Mederer
verlieh am 16. Oktober die Bezirksmedaillen für besondere Verdienste im Ehrenamt. Die Verleihung fand im Europäischen Künstlerhaus Oberbayern in Freising statt.
Wolfgang Gensberger hat sich um die
Trachtenkultur in Bayern besonders verdient gemacht. Er ist seit 14 Jahren Vorsitzender des „Heimat- und Volkstrachtenvereins Edelweiß-Stamm Lerchenau“.
Außerdem ist er seit November 2013
auch stellvertretender Vorsitzender des
Fördervereins „Haus der bayerischen
Trachtenkultur und Trachtengeschichte
e.V.“ in Holzhausen bei Landshut. Dort
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war er auch maßgeblich am Aufbau des
Trachtenkulturzentrums beteiligt, das in
vielen ehrenamtlichen Stunden aufgebaut wurde. Sämtliche Planungs-, Archivund Museumsarbeiten wurden von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den verschiedenen Trachtenvereinen vorgenommen.
Zum Trachtenkulturzentrum gehört
ein Museum, das Kleidung, Orden, Fahnen, Münzen sowie Schmuck bis hin zu
Bildern und Musikinstrumenten ausstellt.
Also alles, was zur bayerischen Trachtenkultur gehört. Zur Zeit ist dort die Sonderausstellung „Gut behütet“, Kopfbedeckungen aus dem späten 19. bis zum
mittleren 20. Jahrhundert zu sehen.
kk
Herausgeber:
Bürgerverein Lerchenau e.V.
Azaleenstr. 17, 80935 München
www.buergerverein-lerchenau.de
Redaktion und Gestaltung:
QuerFormat Werbeagentur
Redaktionsadresse: Karola Kennerknecht,
Azaleenstr. 17, 80935 München,
Tel. 089/8 11 96 67, Fax 0 89/8 11 98 35
E-Mail: BV-Lerchenau@t-online.de
Die Redaktion behält sich Textkürzungen eingesandter Manuskripte vor. Alle Artikel geben
die Meinung der jeweiligen Autoren wieder.
Eine Haftung kann nicht übernommen werden.
Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Christine Fraß, Karola Kennerknecht, Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 23.11.2014
Bürgerverein Lerchenau e.V.:
1. Vorsitzende: Karola Kennerknecht,
80935 München, Tel. 089/8 11 96 67
Jahres-Mitgliedsbeitrag: 12,- Euro
Spendenkonto: Raiffeisenbank München Nord
IBAN-Nr. DE 40 701 694 65 0000 200 255;
BIC: GENODEF1M08
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