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Echo Aug. 11 - maierhofer-info.de

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16 STADT ASCHAFFENBURG
Stadtgespräch
DIENSTAG, 23. AUGUST 2011
»Was könnte es sein?«
Ausstellung: Experimentelle Acrylmalerei von Susanne Maierhofer in der Galerie im Schweinheimer Hofgut
ASCHAFFENBURG. Als »Nebenbei-Bilder«
Rollende Kiste: Jörg Schick (Mitte) rudert mit verlängerten Pümpeln, während das
gegnerische Team versucht, Kronkorken in seine Kiste zu werfen. Acht witzige und
knifflige Disziplinen müssen die Teilnehmer der »Bambelympics« absolvieren, die heuer
der Ersatz für die traditionelle Stadtrallye des Kneipenkollektivs waren. Foto: C. Blume-Esterer
Wettkampf: Gäste treten
erstmals bei »Bambelympics« an
Wenn sich Erwachsene voller Freude wie Kinder benehmen, dann ist
Hannebambel-Sommerfest: Statt
der traditionellen Stadtrallye haben
sich die Gäste des Kneipenkollektivs
am Sonntag zum ersten Mal bei den
»Bambelympics« gemessen. »Wir
bringen ein neues Volxküchenkochbuch heraus und eine Neuauflage des alten, deswegen konnten
wir keine zeitaufwendige Rallye organisieren«, erklärt Jörg Schick. Im
Hof und in der Kneipe in der Kleberstraße traten acht Teams in vier
Vorrundenspielen an. Im abgedunkelten Nebenraum, in dem eine Nebelmaschine waberte, schlängelten
sich die Teilnehmer etwa zwischen
Schnüren durch, an denen Glöckchen hingen. Klingelte es, gab es
Punktabzug. In einer Kiste ruderten
die Teams mit Hilfe von Pümpeln
durch die Gaststätte, während die
Gegner Kronkorken in die Kiste
warfen. Im Finale war Karaoke gefragt. Bon Jovis »Bed of Roses« hatte
das Team »The Holds Fasts« umgedichtet: Sie schmetterten: »Ich leg
mich rein in ein Bett aus Anchovis«
und der ganze Hannebambelhof
sang mit. Verdient kamen sie auf
Platz eins. Das Team »world wide
winners« (das 2010 Erster wurde)
interpretierte Nicoles »Ein bisschen
Frieden« als Ode an die Gurke und
wurde Zweiter. Den Schlager von
1982 konnte im Bambel-Hof kaum
einer mitsingen – sogar das Team
hatte Melodieschwierigkeiten. fee
Weggang: Dominic Fischer
steigt bei »Verlegen« aus
Dominic Fischer steigt bei »Verlegen« aus: Der 22 Jahre alte BWLStudent und Aschaffenburgs vielversprechende Nachwuchsband
gehen nun getrennte Wege. »Wir
gehen aufgrund musikalischer Differenzen auseinander«, sagt Fischer. »Die Jungs wollen lieber
Rock und Elektro machen, ich
würde lieber in der Pop-Rock-Ecke
bleiben«, sagt der ehemalige Sänger
der Band auf Nachfrage. Ob Verlegen solo weitermachen, stehe laut
Fischer noch nicht fest. Auf Fischers Gesang müssen die Fans
nicht verzichten: Der junge Mann,
der außerdem seit Anfang August
den Titel »Mister Spessart« trägt,
will »eine neue Band gründen oder
eine bestehende suchen«. Außerdem singt Fischer im Mainaschaffer
Musical »Killerqueen« mit. »Die
Proben dazu rauben mir die meiste
Zeit.« Fischer und Gitarrist Christian Staab hatten Verlegen vor drei
Jahren gegründet. Der Gitarrist war
im Januar ausgestiegen. Verlegen
schaffte es 2010 bis in das Bundesfinale des Wettbewerbs »Localvision Songcontest« in Berlin. »Der
Ausstieg fällt mir sehr schwer. Wir
waren nicht umsonst die erfolgreichste Aschaffenburger Newcomerband der vergangenen Jahre«,
sagt der 22-Jährige. »Die Band war
mein Baby.« fee
Dominic Fischer (22) trennt sich von der
Band »Verlegen«.
Archivfoto: Friedrich
bezeichnet Susanne Maierhofer (49)
aus Aschaffenburg ihre experimentelle Acrylmalerei, die derzeit in der
Galerie im Schweinheimer Hofgut
ausgestellt ist – zusammen mit Arbeiten der »kreativen Malstifte«. So nennen sich die sieben Frauen, die regelmäßig bei Maierhofer malen und Neues ausprobieren.
Vor zwölf Jahren hat sich die gelernte Kauffrau, die schon immer gern
malte, bei Leonie Simmerl in die Aquarelltechnik eingearbeitet. Auch wenn
Maierhofer längst ihren eigenen Stil
gefunden hat, ist der Einfluss der damaligen Lehrerin noch zu erkennen an
den erdigen Farben, dem großzügigen
Schwung der Formen und der Lust am
plastischen Gestalten des verwendeten Materials.
Als spannenden Vorgang beschreibt
Maierhofer die Entstehung ihrer experimentellen Acrylbilder. Verschiedenste Werkstoffe arbeitet sie in die
Farbe ein, von Papier, Servietten und
Tapeten über Sackleinen, Rost und
Modelliermasse bis hin zu Tusche und
Craquelé-Lack. Dieser hinterlässt beim
Trocknen winzige Risse, durch die der
andersfarbige Untergrund hindurchscheint.
Ausgangspunkt für jedes »Nebenbei-Bild« sind die abstrakt gesetzten
Farben. Im noch feuchten Zustand wird
die Leinwand gedreht und geschüttelt,
und es ergeben sich reizvolle Effekte
durch das Verlaufen und Gerinnen der
einzelnen Schichten.
Das halbfertige Werk wird zunächst
ein paar Wochen beiseitegelegt. Dann
die gespannte Frage: »Was könnte es
sein?« Bäume, von Nebelschlieren und
Spinnweben umrankt, hat die Malerin
auf einem dieser Rohlinge entdeckt, hat
sie mit weiteren Farbschattierungen
und Tusche herausgearbeitet und das
vollendete Stück schließlich »Herbststimmung« genannt.
Mit »Nebenbei-Bildern« im Schweinheimer Hofgut: Susanne Maierhofer.
Eine Batterie von orangegoldenen
Flaschen auf einem Kellerregal, in der
Mitte ein Steinguttopf, sind auf der Arbeit »Lichtreflexionen« zu sehen. Honiggelb fließt Sonnenschein vom oberen Bildrand herab und bricht sich in
wabenförmigen Strukturen. In die
Gasse eines orientalischen Dorfs versetzt das Bild »Mystisch« mit verschleierten Gestalten in Grau, Braun,
Beige und Gold auf einer Treppe, in ei-
Wissen: Indische Studenten zum
ersten Mal an der Hochschule
Foto: Christine Blume-Esterer
ne »Vinothek« das gleichnamige Gemälde mit Flaschen in warmen Rotweintönen. Vom purpurnen Burgunder bis zum orangebraunen Chianti ist
alles appetitlich aufgereiht.
Die »Malstifte« – Ruth Engelhard,
Sybille Fleckenstein, Gisela Gehrhardt, Sonja Karl, Walli Moll-Pointek,
Ilse Schulz und Sonja Stapel – stellen
ebenfalls Variationen zu dieser spontanen Maltechnik aus, zeigen aber auch
viel Konkretes: Landschaften, Stadtansichten, Stillleben, Porträts, Blumen
und Tiere. Mut zur Farbe und zum freien Experiment spricht auch aus diesen
Exponaten.
Melanie Pollinger
b
Gemälde-Ausstellung »Susanne Maierhofer
und ihre kreativen Malstifte« in der Galerie
im Hofgut, Unterhainstraße 50 bis 52 in
Aschaffenburg-Schweinheim: bis 28. August, donnerstags bis sonntags ab 18 Uhr
Aschaffenburger Wetter im Juli 2011
mit Zehn-Jahres-Rückblick
Ashmita Singh und Rajan Mishra
sind die ersten Studierenden aus
Indien, die durch die Hochschulpartnerschaft sechs Wochen in
Aschaffenburg gearbeitet haben.
Ashmita Singh und Rajan Mishra,
die beide am »Meri College of Engineering and Technology« in Delhi
Informatik studieren, forschten an
ingenieurwissenschaftlichen Laborprojekten. Ashmita Singh bearbeitete ein Projekt im Labor für
Embedded Systems unter der Leitung von Professor Jörg Abke. Rajan Mishra entwickelte im Labor für
Elektrische Messtechnik unter der
Leitung von Professor Hinrich Mewes ein thermisches Überwachungs- und Kontrollsystem. Singh
und Mishra kamen durch die Partnerschaft zwischen der deutschen
und der indischen Hochschule nach
Aschaffenburg. Seit 2008 besteht
ein Kooperationsvertrag, der den
Austausch von Studenten, Dozenten und gemeinsame Unterrichtsund Forschungsprojekte umfasst.
Vor allem waren die beiden jungen
Inder beeindruckt von der sprichwörtlichen deutschen Pünktlichkeit
und Disziplin. »Wenn hier die Ampeln rot sind, bleiben die Autos
stehen und lassen die Fußgänger
über die Straße gehen«, staunt
Ashmita Singh. An der Hochschule
hat den beiden besonders gefallen,
dass sie nicht nur graue Theroie
lernten, sondern in Projekten selbst
Hand anlegten. red
Messort: Robert Braun, Sulzbacher Straße 27, Aschaffenburg
Ausführliche weitere Daten: wetterstation-obernau.de, Messbeginn: 1988
Tagestemperatur
im Juli 2011
in °C
Minimum
Mittel
Maximum in °C
35
30
25
20
15
10
5
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Temperatur
2001 bis 2011:
Mittelwert
für Juli in °C
25
20
16,3
20,6
23,1
18,4
18,6
19,1
19,7
19,2
19,6
17,1
18,9
15
10
5
0
2001
Der Juli fiel weitgehend ins Wasser, ohne Regenschirme ging
nichts in der Museumsnacht. Foto: StefanGregor
Niederschlag
2001 bis 2011:
Wert für Juli
in Liter/m2
2002
2003
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Mittlere Temperatur: 18,1 °C – Höchste Temperatur: 30,9 °C (5.)
Niedrigste Temperatur: 8,6 °C (2.)
Niederschlag: 98,6 mm – Mittlere Luftfeuchtigkeit: 76 %
Niederschlagstage: 22 – Frosttage: 0
100
80
Juli 1988 bis 2011:
40
20
0
Main-Echo-Grafik
2005
Juli 2011:
120
60
Ashmita Singh (links) und Rajan Mishra (rechts) vom Meri College sind die ersten
indischen Studenten, die an der Aschaffenburger Hochschule an Projekten geforscht
haben. Diplomingenieur Stefan Schlotterbeck-Macht, der im Labor für Elektrische
Messtechnik arbeitet, hat sie unterstützt.
Foto: privat
2004
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
Kältester Juli: 16,9 °C (2000)
Wärmster Juli: 23,8 °C (2006)
Kälteste Nacht: 7 °C (9.7.1989)
Wärmster Tag: 38,4 °C (12.7.2010)
Temperatur, langjähriges Mittel: 18,7 °C
Höchster Niederschlag: 224,7 mm (2000)
Geringster Niederschlag: 14,6 mm (1991)
Niederschläge, langjähriges Mittel: 70 Liter/m2
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