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14. Jahrgang
ZJ 41.2014 vom 16. Oktober
Christian Scheid
Chefredakteur
Viele Anleger hatten auf eine Kurserholung zu Beginn des vierten
Quartals gehofft. Doch diesen Gefallen haben die Börsen den Investoren nicht getan. Im Gegenteil:
Statt in ihren jahrelangen Aufwärtstrend zurückzukehren, stehen
die Aktienindizes seit Anfang Ok-
l
tober weltweit gehörig unter
Druck. Der DAX hat bereits rund
1.400 Punkte von seinem Jahreshoch verloren. Damit zeichnet sich
das erste Verlustjahr seit 2011 ab.
Auch in den Vereinigten Staaten,
wo sich die wichtigsten Börsenbarometer lange Zeit unbeeindruckt
zeigten, beginnen die Kurse zu bröckeln. Der S&P 500 hat gerade die
charttechnisch wichtige 200-TageDurchschnittslinie durchbrochen.
Scheinbar vertrauen die Anleger den „Zauberkräften“ der Notenbanken immer weniger. In der
vergangenen Woche hatte eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten Zweifel an der Wirksamkeit einer lockeren Geldpolitik gesät und
stattdessen die Furcht genährt, dass
der Wirtschaftsabschwung in Europa auch die Konjunktur in den Ver-
einigten Staaten empfindlich treffen
könnte. Für uns ist die laufende
Korrektur jedenfalls Anlass genug,
um die weiteren Aussichten für die
internationalen Börsen unter die
Lupe zu nehmen (siehe Seite 3).
Der in der vergangenen Ausgabe empfohlene DAX Capped Put
(ISIN DE000PA11SE4) von BNP
Paribas hat bereits gut zulegen
können. Notierte der Briefkurs in
der vergangenen Woche noch bei
4,72 Euro, müssen nun schon 4,93
Euro für einen Schein bezahlt werden. Somit ist die Restrendite auf
rund 1,2 Prozent zusammengeschmolzen. Wer investiert ist, sollte
diese nicht verschenken. Denn ein
Anstieg des DAX Richtung Cap
von 9.600 Punkten ist bis zum Ende der Laufzeit am 21. November
doch eher unwahrscheinlich.
EURO STOXX 50
Maschinenbau
Der jüngste Ausverkauf beim europäischen Leitindex bietet für vorsichtige
Anleger Chancen. Interessant ist die
4,00% EURO STOXX 50 Protect Index
Anleihe V von der Erste Group Bank,
die mit einem jährlichen Kupon von 4,0
Prozent und einem großen Sicherheitspuffer aufwartet.
Der Solactive Deutscher Maschinenbau Index, der die Kursentwicklung
von 15 heimischen Konzernen abbildet, deren Kerngeschäft der Maschinen- und Anlagenbau ist, hat seit Anfang Juli rund 20 Prozent eingebüßt.
Für langfristig orientierte Anleger eröffnet sich eine Einstiegschance.
Länder & Regionen | Seite 3
Pick of the Week | Seite 2
OMV
Infineon
Mit dem Abtritt von OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss steigen die Chancen, dass bei dem österreichischen Ölkonzern endlich wieder Ruhe einkehrt.
Analysten blasen schon seit Längerem
zum Einstieg. Sollte die Aktie zu einer
Trendwende ansetzen, dürfte ein Bonus der RCB rasch an Wert gewinnen.
Der Chiphersteller Microchip Technology rechnet mit einer Korrektur für die
gesamte Branche – und hat mit seiner
Aussage viele Chip-Aktien tief ins Minus gerissen, auch die von Infineon. In
einem derartigen Marktumfeld dürfte
sich eine Kurserholung in Grenzen halten. Die Antwort: Ein Reverse Bonus.
Einzelaktien | Seite 4
Einzelaktien | Seite 5
GEA GROUP
SOLACTIVE DEUTSCHER MASCHINENBAU PERFORMANCE-INDEX
PICK OF THE
WEEK ``
Qualität – made in Germany
Im ersten Halbjahr 2014 schien es
um den deutschen Maschinenbau
noch gut bestellt. Im Mai hat die
Beschäftigtenzahl sogar erstmals
seit 1993 wieder die Marke von einer Million überschritten. Doch mit
Ausbruch der Ukraine-Krise und
des damit zusammenhängend rückläufigen Absatzes deutscher Maschinen in Russland endeten die
recht positiven Wachstumserwartungen. Daher wird es 2014 trotz
der zuletzt günstigen Nachfrageimpulse aus China und Westeuropa
wohl doch nicht zu mehr als einer
Stagnation der Fertigung reichen.
Die Analysten der Deutschen
Bank bescheinigen der Branche
langfristig dennoch blendende Aussichten: „Den deutschen Maschinenbauern kommt perspektivisch
ihre besondere Vielfalt des Angebots, das mehr als 30 Fachzweige
umfasst, ebenso entgegen wie ihre
Spezialisierung. Damit startet die
Branche gut gerüstet in Richtung
l
Zukunft“, schreibt Analyst Josef
Auer in einer aktuellen Studie. Dabei müssten sich die Unternehmen
auf vier Megatrends einstellen: Erstens befänden sich wichtige Weltmaschinenmärkte im Wandel: Einige bisher wachstumsstarke Märkte
haben deutlich an Wachstumsdynamik verloren. Aber eine neue
„biopolare
Maschinenbauabsatzwelt“ mit zwei aussichtsreichen
Wachstumszentren, China und
USA, zeichne sich ab. Zweitens ändere sich der Produktfokus merklich. Zukunftsträchtig erscheinen
insbesondere auf den speziellen
Kunden zugeschnittene Systemund Integrationslösungen. Drittens
gehe der Trend weiter zu nichtpreislichen Wettbewerbsfaktoren
wie Service, Qualität, Zuverlässigkeit und zunehmend Nachhaltigkeit. Viertens sei die globale Arbeitsteilung im Weltmaschinenbau
in Bewegung; die „klassische Zweiteilung“ in Produzentenländer mit
Fokus Serienmaschinen und andere
mit Schwerpunkt Spezialmaschinen
trage immer weniger. „Nutzt der
Maschinenbau die globalen Trends,
ist Zuwachs programmiert“, lautet
das Fazit des Deutschbankers.
Langfristig orientierte Anleger
sollten daher die Rückgänge in den
Aktienkursen als Einstiegschance
begreifen. Der Solactive Deutscher
Maschinenbau Performance-Index,
der die Kursentwicklung von 15
heimischen Unternehmen abbildet,
deren Kerngeschäft der Maschinenund Anlagenbau ist, hat seit Anfang Juli rund 20 Prozent eingebüßt. Die Überprüfung des Index
wird halbjährlich durchgeführt,
wobei nur Aktien aus der DAXFamilie berücksichtigt werden. Das
passende Zertifikat kommt von
HypoVereinsbank
onemarkets
(ISIN DE000HV3DMB6). Die Gebühren schlagen mit insgesamt 1,0
Prozent pro Jahr zu Buche. Dividenden werden angerechnet.
ZJ 41.2014
02
Der Konzernumbau dürfte Umsatz und Marge kräftig
voranbringen. Anleger profitieren mit einem Bonus.
Unter den deutschen Maschinenund Anlagenbauern ragt GEA
Group heraus. Mit der jüngst in
London abgehaltenen Investorenveranstaltung hat der Konzern seine Ausnahmestellung untermauert.
Erstmals gab das Management mittelfristige Finanzziele für die Jahre
bis 2020 heraus. Demnach soll das
durchschnittliche Umsatzwachstum
bis dahin aus eigener Kraft vier bis
sechs Prozent pro Jahr betragen.
Bei der Gewinnmarge auf EBITBasis sind ab 2017 Werte zwischen
13 und 16 Prozent geplant.
Die guten Perspektiven sind
dem laufenden Konzernumbau geschuldet, der mit dem Verkauf des
angestammten Wärmetauschergeschäftes angestoßen wurde. Die
Zahl der Sparten des unter anderem auf Anlagen für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
spezialisierten Konzerns wird von
vier auf zwei reduziert, rund 1.000
Stellen fallen weg. So sollen ab
2017 mindestens 100 Mio. Euro
jährlich eingespart werden. Neben
der Mittelfristprognose legte GEA
auch Eckdaten zum abgelaufenen
dritten Quartal vor: Der Umsatz
stieg um fünf Prozent auf knapp
1,15 Mrd. Euro, der Auftragseingang lag stabil bei 1,165 Mrd. Euro.
An der Börse kamen Zahlen und
Prognose gut an. In einem schwierigen Marktumfeld konnte die
MDAX-Aktie deutlich zulegen.
Durch die Kurserholung ist der
Abstand zur Barriere des in ZJ
30.2014 vorgestellten Bonus der
BNP (ISIN DE000PA3JFD8) wieder gewachsen. Das Papier bleibt
interessant. Es wirft bis Juni 2015
eine Rendite von 12,7 Prozent ab,
wenn die Schwelle bei 28 Euro intakt bleibt. Der Abstand zu dieser
Marke beträgt auf aktueller Kursbasis 14,1 Prozent. Gleichzeitig
ermöglicht das Zertifikat eine volle
Partizipation an steigenden Kursen
über das Bonusniveau hinaus.
EURO STOXX 50
S&P 500
Der US-Index ist unter die 200-Tage-Linie gefallen. Das
muss aber nicht unbedingt zu weiteren Verlusten führen.
686 Tage lang hat der S&P 500
seine 200-Tage-Linie nicht mehr
touchiert, doch nun ist es passiert:
Am 13. Oktober hat der wichtigste
US-Aktienindex erstmals seit November 2012 die wichtige charttechnische Unterstützung nach unten durchbrochen. Ein wesentlicher
Belastungsfaktor ist die anhaltende
Furcht vor einer Abkühlung der
Weltwirtschaft. Das beherrschende
Thema an den Märkten bleibt die
Frage, inwieweit die Notenbanken
noch die Wirtschaft ankurbeln oder
wenigstens vor einem Absturz bewahren können. Auch bei den
Währungshütern selbst wachsen die
Sorgen wegen der sich abschwächenden
Weltwirtschaft.
FedVizechef Stanley Fischer deutete
an, dass die Zentralbank die erwartete Zinswende aufschieben könnte, falls das Wachstum im Ausland
schwächer als erwartet ausfalle.
Bislang wird an den Märkten mit
einer ersten Zinsanhebung seit der
Finanz- und Wirtschaftskrise in etwa für Mitte 2015 ausgegangen.
Angesichts des Bruchs der 200Tage-Linie im S&P 500 warnen
Analysten wie Jasper Lawler von
CMC Markets vor einer weiteren
Korrektur. Allerdings wäre es kurzfristig höchst ungewöhnlich, wenn
der Index jetzt in einem Rutsch
nach unten durchbrechen würde.
Denn in den vergangenen fünf Jahren gab es immer wieder ähnliche
Situationen. Dabei ist der Index
nach dem Bruch der Linie zunächst
jedes Mal wieder gestiegen. Zudem
kam es anschließend nur einmal –
2011 – zu einem nachhaltigen
Durchbruch mit empfindlichen Verlusten. Mit einem Discounter (ISIN
DE000DX7PPS0) der Deutschen
Bank überstehen Anleger eine weitere kleine Korrektur unbeschadet.
Das Papier erzielt im Juli 2015 eine
Maximalrendite von 6,9 Prozent,
wenn der S&P 500 mindestens bei
1.850 Punkten steht.
S&P 500: Fall der 200-Tage-Linie ist (noch) kein Beinbruch
Trotz der jüngsten Kursverluste des
S&P 500 steht der US-Leitindex
noch immer weitaus besser da als
der EURO STOXX 50. Seit Jahresbeginn hat das Euro-Auswahlbarometer knapp fünf Prozent eingebüßt, während der S&P 500 auf ein
moderates Plus von 1,2 Prozent
kommt. Legt man beide Charts
übereinander, wird ersichtlich, dass
sich die Schere im Mai begonnen
hat, zu öffnen. Ungefähr zeitgleich
– bei einem Stand von 1,40 Dollar
– ließ Mario Draghi durchblicken,
dass ihm an einem schwächeren
Euro gelegen sei. Nachdem der
Präsident der Europäischen Zentralbank dann auch noch die Zinsen
gesenkt und ein Wertpapier-Kaufprogramm angekündigt hatte, ist
der Euro in den freien Fall übergegangen. Das vorläufige Tief fand er
bei knapp 1,25 Dollar.
Angesichts dieser Entwicklung
ist es kein Wunder, dass Anleger,
die aus dem Dollarraum kommen,
Protect Index Anleihe V
1.950
1.900
1.850
3.350
3.300
Emittent
Erste Group Bank
3.250
Basiswert
EURO STOXX 50
3.200
Laufzeit
29. Oktober 2018
3.150
4,00% p.a./ 60,0%
3.100
101,00% (1,0%)
3.050
Ausgabekurs (Agio)
1.750
1.700
1.650
l
10/13
12/13
02/14
04/14
06/14
08/14
Großer Sicherheitspuffer
Die EURO STOXX 50 Protect Index Anleihe V
sieht einen jährlichen Kupon von 4,0 Prozent vor.
Ein hoher Sicherheitspuffer von 40 Prozent
schützt vor Kursverlusten.
Erste Group Bank, die noch bis 24.
Oktober gezeichnet werden kann.
Das Papier bietet unabhängig von
der Kursentwicklung des EURO
STOXX 50 eine Verzinsung von
4,0 Prozent pro Jahr. Am Fälligkeitstag erfolgt die Rückzahlung zu
100 Prozent des Nennbetrages, sofern der Kurs des Index während
der Laufzeit niemals unter die Barriere von 60 Prozent des Startwerts
fällt. Aus heutiger Sicht läge die
Barriere bei rund 1.750 Punkten.
Da der endgültige Wert erst am 24.
Oktober 2014 fixiert wird, kommt
die aktuelle Marktkorrektur nicht
ungelegen. Denn je weiter der EURO STOXX 50 bis dahin fällt, umso
tiefer wird das Sicherheitsnetz eingezogen. Nur wenn der Basiswert
gegenüber dem Startwert, der
ebenfalls am 24. Oktober festgelegt
wird, während der Laufzeit um 40
Prozent oder mehr fällt, richtet sich
die Rückzahlung nach der tatsächlichen Indexentwicklung.
EURO STOXX 50: Empfindliche Korrektur
Indexanleihe
Kupon/Barriere
1.800
aus Angst vor Währungsverlusten
aus Europa flüchteten. Auf dem europäischen ETF-Markt kam es im
September erstmalig seit einem
Jahr zu Nettomittelabflüssen. Das
in ETFs auf deutsche und Aktienindizes der Eurozone angelegte Vermögen fiel um 2,3 Mrd. Euro beziehungsweise um 1,2 Mrd. Euro.
Auf der anderen Seite stützt der
niedrigere Euro die Exportwirtschaft, was die Aktienkurse tendenziell stützen sollte. Früher oder
später könnte dieser Effekt wieder
die Oberhand gewinnen.
Einstweilen bleibt die Lage aber
angespannt. Ein volatiler Seitwärtstrend ist wahrscheinlich. In diesem
Umfeld tun sich sicherheitsorientierte Anleger schwer. Doch gerade
jetzt bieten sich bei längerfristigem
Anlagehorizont gute Einstiegsmöglichkeiten. Interessant ist vor diesem Hintergrund die 4,00% EURO
STOXX 50 Protect Index Anleihe
V (ISIN AT0000A19RS1) von der
AT0000A19RS1/EB0ETB
Produkt-Typ
2.000
03
Besser mit Sicherheitsnetz
ISIN/WKN
2.050
ZJ 41.2014
3.000
2.950
2.900
10/13
12/13
02/14
04/14
06/14
08/14
RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL
OMV
Personalquerelen belasten
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Personaldebatten in einem Unternehmen belasten den Aktienkurs
– oder ein ins Bodenlose fallender
Aktienkurs löst Personaldebatten
aus. Welcher Wirkungsmechanismus bei OMV im Gange ist, ist unter Experten umstritten. Fest steht:
Der ATX-Titel markiert derzeit fast
täglich ein neues Jahrestief.
Es brodelt seit Wochen: Zwischen Management und Aufsichtsräten ist ein Streit über die weitere
Strategie entbrannt. In den vergangenen Tagen kam es dann zum Eklat: Generaldirektor Gerhard Roiss
erklärte seinen Rücktritt. Der 62jährige Manager wird OMV Ende
Juni 2015 verlassen. Schon länger
vermuteten Insider, dass der Staatsfonds von Abu Dhabi (IPIC), der
seinen 24,9-prozentigen Anteil an
der OMV mit der Staatsholding
ÖIAG syndiziert hat, Roiss loswerden will. Ein Nachfolger ist zwar
noch nicht gefunden. Dennoch stei-
OMV: Überfällig für eine Gegenbewegung
40
38
36
34
32
30
28
26
24
22
20
10/10
l
07/11
04/12
01/13
10/13
07/14
gen nun die Chancen, dass bei dem
Ölkonzern endlich wieder Ruhe
einkehrt. Analysten blasen schon
seit Längerem zum Einstieg. Bereits
Anfang September hatte Goldman
Sachs im Rahmen einer Branchenanalyse betont, dass sie die Unterbewertung für übertrieben halten
und Aufwärtspotenzial für die Aktie sehen. Daher wurde das Votum
von „Sell“ auf „Buy“ angehoben.
Das Kursziel lautet 35 Euro – gut
zehn Euro mehr, als aktuell an der
Börse bezahlt werden muss.
Risikobereite Anleger können
sich statt der Aktie auch ein bis Januar 2016 laufendes Bonus (ISIN
AT0000A19ZJ3) von der Raiffeisen Centrobank ansehen. Die Barriere von 22,10 Euro ist zwar nur
6,8 Prozent vom aktuellen Aktienkurs entfernt. Doch sollte die Aktie
kurzfristig zu einer Trendwende
ansetzen und sich zügig von der
Barriere entfernen, dürfte das Zertifikat rasch an Wert gewinnen.
ZJ 41.2014
04
Die Ukraine-Krise holt die Raiffeisen ein. Nach der jüngsten Gewinnwarnung ist die Unsicherheit gestiegen.
Nur wenige Wochen nachdem die
Raiffeisenbank International (RBI)
überraschend starke Zahlen für das
erste Halbjahr 2014 präsentiert hat,
muss Vorstandschef Karl Sevelda
zurückrudern: Der Konflikt in der
Ostukraine geht doch nicht so spurlos an dem Institut vorüber wie erhofft. Wegen der Kämpfe und der
brachliegenden Wirtschaft können
viele Kunden ihre Schulden nicht
mehr bezahlen. Daher fürchtet die
RBI um die 470 Mio. Euro an ausstehenden Krediten in der Ukraine.
Deswegen wird die Risikovorsorge
statt der bisher geplanten 1,3 bis
1,4 Mrd. Euro auf 1,5 bis 1,7 Mrd.
Euro steigen. Unter dem Strich
dürfte die RBI damit in diesem Jahr
zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte im Minus landen.
Wie groß die Unsicherheit ist, zeigt
die weite Spanne der Prognose von
minus 50 Mio. bis minus 500 Mio.
Euro. Größter Hoffnungsträger –
und größter Unsicherheitsfaktor
zugleich – bleibt Russland. Dort erzielt die RBI traditionell den Großteil ihres Gewinns. In Summe hat
die Bank 10,3 Mrd. Euro an Krediten in Russland vergeben. Bei einer
Verhärtung der Fronten mit dem
Westen wären die Folgen für die
Wiener unabsehbar. Anleger sind
daher gut beraten, wenn sie die
Aktie vorerst meiden. Denn nach
der erneuten Gewinnwarnung ist
selbst ein Fall auf das aus dem Jahr
2011 stammende Mehrjahrestief
von 13,56 Euro nicht ausgeschlossen. Für weitere Unsicherheit
könnten die am 26. Oktober zur
Veröffentlichung anstehenden Ergebnisses des EZB-Bankenstresstests sorgen. Bei einem Discounter
von HSBC (ISIN DE000TB4F5C8)
ist der Cap bei 13,41 Euro – und
damit unterhalb des Mehrjahrestiefs – angesiedelt. Notiert die Aktie im Juni 2015 mindestens auf
diesem Niveau, wirft das Papier einen Ertrag von 8,4 Prozent ab.
INFINEON
DAIMLER
werde als im Vorjahr. Auch in den
Sparten LKW, Transporter und
Busse sowie der Finanzierungstochter lief es besser als gedacht. Unter
dem Strich blieb deutlich mehr
hängen als im Vorjahresquartal.
Die endgültigen Zahlen will Daimler am 23. Oktober vorlegen.
Der Vorgeschmack auf die Q3Bilanz entfachte ein kleines Kursfeuerwerk am Parkett. DaimlerAktien schlossen am Dienstag 3,7
Prozent fester – und konnten im
Wochenverlauf sogar die wichtige
60-Euro-Marke ankratzen. Inzwischen haben sich auch die ersten
Analysten zu dem Zahlenwerk geäußert. Besonders angetan ist die
Société Générale: Die französische
Großbank bestätigte ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 80 Euro – das entspricht einem Aufschlag
von mehr als 35 Prozent auf den
aktuellen Kurs. Auch die Analysten
der Commerzbank halten an ihrer
Kaufempfehlung fest.
Technisch hat sich die Situation
nach dem Abverkauf der vergangenen Wochen – auf Monatssicht
hatte die Aktie zeitweise rund zehn
Prozent verloren – leicht aufgehellt. Besonders wichtig: Die Unterstützungszone zwischen 56 und
58 Euro hat gehalten. Mit einem
StayHigh der Société Générale
(ISIN DE000SG43DY8) können
spekulative Anleger darauf setzen,
dass die Daimler-Aktie bis Dezember über 52 Euro bleibt.
Daimler StayHigh
ISIN/WKN
Produkt-Typ
Emittent
Bewertungstag
K.o.-Level (Abst.)
DE000SG43DY8/SG43DY
StayHigh OS
Société Générale
19. Dezember 2014
52 EUR (9,4%)
Max. Rendite (p.a.)
39,7% (367% p.a.)
Geld/Brief (Spread)
6,96/7,16 EUR (2,9%)
Wette auf Unterstützung
Der StayHigh der Sociéte Générale lockt mit einer
Renditechance von 39,7 Prozent. Dafür muss die
Daimler-Aktie bis Dezember über der Marke von
52 Euro notieren.
Schock für die Halbleiterbranche:
Der US-Chiphersteller Microchip
Technology warnt vor einem Abschwung, der kurzfristig die ganze
Industrie erfassen werde. Das Unternehmen zählt zwar nicht zu den
großen Playern am Markt, als Zulieferer gilt der Konzern aber als
guter Indikator für die Branche.
Entsprechend sensibel reagieren
Investoren auf derartige Aussagen.
Ob sich das Umfeld wirklich eingetrübt hat, ist unklar. Noch können
Marktforscher keinen NachfrageKnick feststellen. Zumindest bei
Microchip scheint die Nachfrage zu
schwächeln. Wegen nachlassender
China-Geschäfte erwartet das Unternehmen im laufenden Quartal
deutlich geringere Umsätze – und
dabei ist das Septemberquartal eigentlich ein saisonal starker Zeitraum. Auch andere US-Hersteller
klagten zuletzt über Anzeichen für
einen Abschwung. Anleger reagierten geschockt. Die Aktie wurde
massiv abgestraft – und mit ihr viele andere Chip-Aktien, auch die
von Infineon. Seit Anfang September hat der Titel rund 20 Prozent
an Wert verloren – und dabei hatte
der Konzern nach einem starken
zweiten Quartal seine Prognose
angehoben. Dennoch: In solch einem schwierigen Branchenumfeld
dürfte sich eine Kurserholung in
Grenzen halten, auch wenn die Q3Zahlen solide ausfallen sollten. Unsere Antwort: ein Reverse-Bonus.
Infineon Reverse Bonus
ISIN/WKN
DE000GT957X5/GT957X
Produkt-Typ
Emittent
Reverse Bonus-Zertifikat
Goldman Sachs
Bewertungstag
19. Dezember 2014
Barriere (Abst.)
8,60 EUR (22,4%)
Bonus-Rendite (p.a.)
5,2% (30,4% p.a.)
Geld/Brief (Spread)
9,30/9,32 EUR (0,2%)
Angezählt
Die Infineon-Aktie kam zuletzt massiv unter die
Räder. Das Erholungspotential scheint mit Blick
auf das Branchenumfeld begrenzt. Mit einem Reverse Bonus kann man daraus Kapital schlagen.
Heftiger Absturz
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05
Microchip rechnet mit einer Branchen-Korrektur – und
schickt Infineon & Co mit seinen Aussagen auf Talfahrt
Surprise! Surprise!
Daimler hat Anfang der Woche
überraschend einige Eckdaten zum
dritten Quartal vorgelegt. Anleger
waren begeistert. Was an der Börse
besonders gut ankam, war das operative Ergebnis. Die PKW-Sparte
von Daimler hat im dritten Quartal
deutlich mehr verdient als vor einem Jahr. Wie das Unternehmen
am Dienstag mitteilte, sei das operative Ergebnis aus dem laufenden
Geschäft von knapp 1,3 auf 1,6
Mrd. Euro gestiegen. Aber das ist
nicht alles: Auch die Liquiditätslage
der Schwaben hat sich deutlich
verbessert – und zwar so stark,
dass man derzeit die Prognose für
den bereinigten Cashflow überprüfe. Im Industriegeschäft seien 2,9
Mrd. Euro erzielt worden, ein Jahr
zuvor waren es 1,6 Mrd. Euro. Bislang war der Autobauer davon
ausgegangen, dass der um Effekte
aus Beteiligungszu- und -abgängen
bereinigte Free Cash Flow im laufenden Jahr niedriger ausfallen
ZJ 41.2014
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NEU AM MARKT
KOLUMNE
Anouch Wilhelms
Commerzbank
l
Waren das noch schöne Zeiten für
Sparer. In den 90er-Jahren konnten
sie ihr Geld für zehn Jahre an den
Bund ausleihen und kassierten dafür Renditen zwischen vier und
neun Prozent. Manch einer hatte
sogar Bedenken, 1996 bei sechs
Prozent Rendite für zehn Jahre
einzusteigen. Damals hieß es, vielleicht steigen die Zinsen ja wieder,
und dann hat der Anleger das
Nachsehen.
Rund 20 Jahre später sieht die
Zinswelt völlig anders aus. 0,70
Prozent Rendite erhalten Sparer,
die ihr Geld in zehnjährige Bundesanleihen investieren. Das entspricht nicht mal der aktuellen Inflationsrate von 0,80 Prozent in
Deutschland. Auch die Finanzagentur zog ihre Schlüsse aus der Niedrigzinsphase und stellte beispielsweise die Ausgabe von Bundesschatzbriefen im Januar 2013 ein.
Da wundert es schon, dass sich laut
einer Statistik der Deutschen Bundesbank das Volumen von Privaten
im Tagesgeldbereich in der Zeit
von 2008 bis heute auf über 950
Mrd. Euro verdoppelt hat. Wie lange die Sparer diese „kalte Enteignung“ noch in Kauf nehmen werden, bleibt abzuwarten. Sinnbildlich für diese Entwicklung ist beispielsweise der Zinssatz, zu dem
sich Banken über Nacht Geld leihen. Dieser Zins liegt aktuell im
negativen Bereich bei minus 0,018
Prozent.
Die Alternativen für Sparer
sind rar gesät. Grundsätzlich gilt:
Wer das Risiko vollends scheut, der
verzichtet auf Rendite und erzielt
mit etwas Geschick gerade so die
aktuelle Inflationsrate. Ohne zusätzliches Risiko lässt sich der Erfolg eines Investments nicht mehr
steigern. Eine Alternative stellen
Discount-Zertifikate dar.
In der vergangenen Woche war
beispielsweise das Interesse auf Anlegerseite besonders bei einem Discount-Zertifikat auf die Deutsche
Telekom groß. Der Cap des Papiers
(ISIN DE000CZ6NU01) liegt bei
11,00 Euro, also etwa 4,1 Prozent
über dem aktuellen Kurs. Notiert
die T-Aktie am 19. März 2015
oberhalb des Caps, wird das derzeit
zu Briefkursen um 10,10 Euro gehandelte Zertifikat zum Maximalbetrag von 11,00 Euro getilgt. Daraus errechnet sich eine Renditechance von 8,9 Prozent. Andernfalls wird je Zertifikat eine Telekom-Aktie ins Depot gebucht. So
können Anleger beispielsweise gezielt die Rendite steigern und das
Risiko moderat adjustieren (EDGRisikoklasse 2).
ZJ 41.2014
06
EUR/USD Express
(Société Générale)
Deutsche Post Express
(Deutsche Bank)
Bayer Aktienanleihe
(LBBW)
Der Euro konnte zuletzt gegenüber
dem Dollar an Boden gewinnen.
Die Fed hatte am Mittwoch keine
Signale für eine baldige Leitzinsanhebung gegeben. Stattdessen haben
die Notenbanker vor den Folgen
einer Abschwächung der Weltkonjunktur für die US-amerikanische
Wirtschaft und dem starken Dollar
gewarnt. Aus dem Schneider ist die
Gemeinschaftswährung
damit
nicht. Die Lage im Euro-Raum
bleibt fragil. Und auch charttechnisch sieht es nach wie vor nicht
gerade rosig aus. Mit einem neuen
Express-Zertifikat der Société Générale können Anleger auf einen
moderat steigenden Dollar gegenüber dem Euro setzen (ISIN
DE000SG6C6W6). Hier winkt eine
Jahresprämie von 5,25 Prozent,
wenn die EUR/USD-Relation an
einem der jährlichen Bewertungstage auf oder unterhalb ihres
Startwerts notiert.
Die Deutsche Post-Aktie kam in
den vergangenen Wochen gewaltig
unter die Räder. Mitte September
musste man für den DAX-Wert
noch gut 26 Euro auf den Tisch legen, heute sind es nicht mal mehr
23 Euro. Eigentlich verwunderlich:
Die meisten Analysten haben zuletzt für die Papiere eine Kaufempfehlung ausgegeben. Denn die Geschäfte laufen. So hat der Ex-Monopolist vor kurzem eine Portoerhöhung für Standardbriefe und internationale Post angekündigt. Das
dürfte den Bonnern, so Schätzungen, rund 50 Mio. Euro mehr einbringen. Mit einem Express der
Deutschen Bank können Anleger
darauf setzen, dass sich der Kurs
nach dem Sell-Off wieder stabilisiert (ISIN DE000DB91495). Hier
ist eine Rendite von 7,6 Prozent
p.a. drin, wenn die Post-Aktie an
einem der Beobachtungstage über
ihrem Startwert schließt.
Laut einem Bericht der „FAZ“
droht Bayer eine milliardenschwere
Ersatzklage gegen sein Schlaganfall-Medikament Xarelto. Die Kläger behaupten, das Präparat hätte
zu unkontrollierbaren Blutungen
bei den Patienten geführt. US-Anwälte geben Millionen für Werbung
aus, um Klienten für Klagen gegen
Bayer zu gewinnen. Bereits jetzt
lägen die Werbeausgaben fast
achtmal so hoch wie beim Präzedenzfall Boehringer Ingelheim in
dessen heißesten Phase. Boehringer
hatte sich im Mai auf einen 650
Mio. Dollar teuren Vergleich im
Zusammenhang mit seinem Schlaganfall-Mittel Pradaxa eingelassen.
Die Aktie reagierte mit Kursverlusten, inzwischen befindet sie sich
nur noch knapp über der wichtigen
100-Euro-Marke. Deutlich darunter
wird bei einer neuen LBBWAktienanleihe der Basispreis eingezogen (ISIN DE000LB0ZLD1).
EUR/USD
Deutsche Post
Bayer
1,40
1,38
1,36
1,34
1,32
1,30
1,28
1,26
1,24
29
115
28
110
10/13
27
105
26
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LEONI
Leoni hat in dieser Woche eine Gewinnwarnung
ausgegeben – die Aktie kann dennoch zulegen.
Eine alte Börsenweisheit lautet:
„Buy on bad news“. Über die Praxistauglichkeit solcher „traditionellen Regeln“ lässt sich sicherlich
streiten. Im Fall von Leoni ist sie
allerdings aufgegangen. Der Autozulieferer aus dem MDAX hat eine
Gewinnwarnung ausgegeben. Wegen Anlaufschwierigkeiten bei neuen Projekten seiner wichtigen
Bordnetz-Sparte wird der Konzern
im laufenden Jahr statt der anvisierten 200 Mio. Euro vor Zinsen
und Steuern nur noch mindestens
180 Mio. Euro verdienen. An der
Börse sorgte die Nachricht zu-
ZJ 41.2014
PROSIEBENSAT.1
nächst für fallende Kurse, anschließend aber drehte die Aktie deutlich
ins Plus, wohl auch weil Leoni beteuerte, dass die Probleme „nach
dem Wirksamwerden von Gegenmaßnahmen im Monat September“
nicht mehr aufgetreten seien.
Gleichzeitig bestätigte Leoni sein
Umsatzziel für 2014 sowie seine
Mittelfristziele. Mit einem Bonus
Cap (ISIN DE000CR293W3) der
Commerzbank können Anleger
darauf setzen, dass die Aktie inzwischen das Schlimmste hinter sich
hat. Seit Sommer hat der MDAXWert ein Drittel an Wert verloren.
Prognose angehoben
In dieser Woche hat ProSiebenSat.1 zum Kapitalmarkttag geladen
– und das Medienhaus hatte gute
Neuigkeiten im Gepäck. Die Geschäfte laufen wie geschmiert.
Deswegen werde der MDAX-Konzern seine für 2015 anvisierten Finanzziele bereits Ende 2014 erreichen, so Vorstandschef Thomas
Ebeling. Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr einen Umsatzanstieg im hohen prozentual
einstelligen Bereich. Zuvor war
man von einem Zuwachs im mittleren bis hohen Prozentbereich ausgegangen. Gleichzeitig wurde das
Gewinnziel bestätigt. Das EBITDA
soll über dem des Vorjahres liegen.
Und auch bei den mittelfristigen
Wachstumszielen bis 2018 sieht
sich das Management auf Kurs. Die
Börse ist begeistert. Die Aktie
konnte gegen den Marktrend deutlich zulegen. Das war auch bitter
nötig: Seit Mitte September hatte
der Titel zwischenzeitlich rund 18
Prozent Minus auf dem Konto. Dabei ist nicht nur die wichtige Unterstützung bei 30 Euro gerissen, der
Titel hat zudem ein neues ZwölfMonats-Tief bei 27,91 Euro markiert.
Inzwischen ist die Aktie auf
dem Weg zurück in den von April
bis Anfang Oktober gültigen Korridor zwischen 30 und 35 Euro. Damit hat sich die technische Situation wieder verbessert – insbesondere für Seitwärtsinvestments. Unser
Favorit bleibt das in Ausgabe
33.2014 vorgestellte Bonus Cap
(ISIN DE000DT3U593) der Deutschen Bank. Die Barriere liegt mit
26 Euro knapp sieben Prozent unter dem zyklischen Tief und ist aktuell 11,3 Prozent vom aktuellen
Kurs entfernt. Bleibt sie bis Juni intakt, wird das aktuell zu Briefkursen um 29 Euro gehandelte Papier
zum Maximalbetrag von 35 Euro
getilgt. Das entspricht einer Renditechance von 20,7 Prozent.
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