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Alles, was Atem hat, lobe Gott

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Mallnower Bote
Gemeindebrief für die Evangelischen Kirchengemeinden in
Mallnow Carzig Schönfließ Hohenjesar Niederjesar
Libbenichen Alt Mahlisch Neu Mahlisch Dolgelin Sachsendorf
9. Jahrgang
Februar März April 2010
Nummer 1
Alles, was Atem hat, lobe Gott
Bild und Motto vom Weltgebetstag 2010
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
2
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Die Armen werden niemals ganz aus deinem
Land verschwinden.
Darum mache ich dir
zur Pflicht: Du sollst
deinem Not leidenden
und armen Bruder, der
in deinem Land lebt,
deine Hand öffnen.
Deuteronomium 15,11
Ein hartes Herz muss alles, was es hat, für
sich behalten. Hartherzig werde ich, wenn ich
das Gefühl habe, zu kurz zu kommen. Oft passiert das, weil ich mich mit denen vergleiche,
die es besser haben als ich: dem Nachbarn, der
mehr verdient, der Bekannten, die Karriere
gemacht hat, dem Freund, der so toll Gitarre
spielen kann.
Gegen Hartherzigkeit hilft, die Blickrichtung zu wechseln und auf das zu schauen, was
ich völlig unverdient geschenkt bekommen habe: Es gab Menschen, die mich gefördert haben. Ich habe ein besonderes Talent. Manchmal war es, als habe mir der Himmel einen
Engel geschickt. Und oft hatte ich mehr Glück
als Verstand.
Plötzlich merke ich, dass ich gar nicht immer zu kurz komme, im Gegenteil, oft komme
ich viel zu gut weg. Wie viele Menschen sind
schlechter dran. Sie haben keinen Arbeitsplatz, sind einsam, voller Sorgen oder krank.
Ich denke an eine Mutter, die mit Hartz IV
über die Runden kommen muss. Jede ungeplante Ausgabe wird für sie zum Problem. Sogar in unserem eigentlich reichen Land.
Gott kennt uns Menschen gut, scheint
mir. Arme werden niemals ganz verschwinden.
Das ist eine realistische Einschätzung. Und
die, die genug haben, geben oft nicht gerne
davon ab.
Wenn ich erkenne, wie gut ich es habe,
dann werde ich glücklich und mein Herz wird
weit. Weitherzige Menschen sind großzügig.
Sie geben gern. Sie verschenken, was ihnen
geschenkt wurde. Nicht nur Geld. Auch Zeit
oder Fantasie, eine helfende Hand oder ein
offenes Ohr.
Tina Willms
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Es gibt keine größere Liebe, als
wenn einer sein
Leben für seine
Freunde hingibt.
Johannes 15,13
Der Pfeil schnellt durch die Luft und die
liebende Frau wirft sich in die Flugbahn. Vor
Entsetzen starr ruhen die Waffen. Ein unschuldiges Opfer, das war nicht vorgesehen bei
dem Kampf. So oder so ähnlich läuft es in dramatischen Filmen oft ab.
Menschen greifen zum Schwert, haben
den Finger am Abzug, treten oder schlagen zu,
und einer geht dazwischen, setzt sein Leben
aufs Spiel. Immer wieder siegt das Böse, und
Menschen vernichten auf die eine oder andere
Weise Leben.
Ebenfalls gibt es immer wieder Menschen,
die nicht tatenlos zusehen und eingreifen ohne Rücksicht auf die eigene Person. Jesus hat
das vorgemacht. Er hat sein Leben für andere
gegeben. Gab es, gibt es wirklich keinen ande-
ren Weg als ein solches Opfer? Wohl nicht,
denn: „Das Sinnen und trachten des Menschen ist böse von Jugend an“, weiß die Bibel.
Und der Alltag bestätigt das leider nur zu oft.
Jesus stirbt bis heute, weil Menschen einander Feind sind, weil wir den Finger am Abzug haben, direkt mit Waffen in den Händen
und indirekt, wo Leben durch Armut, Hunger
und Bösartigkeit bedroht ist.
Passionszeit – das ist die Zeit, in der wir
vor der eigenen Haustür kehren und auch mal
das eigene Verhalten unter die Lupe nehmen
sollen. Zu schnell verschieben sich nämlich die
Wertvorstellungen.
Carmen Jäger
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Dialog mit der Bibel
Der Apostel Paulus gilt als erster Theologe
der Christenheit. Er missionierte im Mittelmeerraum
und musste auch Streit
schlichten, der einige Gemeinden bis an
den Rand der Spaltung brachte. Wir
befragten ihn nach seiner Meinung zum
2. Ökumenischen Kirchentag
vom 12. bis 16. Mai.
Quelle: Römer 12; 1 Korinther 12-13
? Sagen Sie mal, Paulus, ist das nicht toll: Im
Mai werden evangelische und katholische
Christen in München gemeinsam einen Kirchentag feiern – fünf Tage lang!
! „Evangelisch“? „Katholisch“? Was bedeutet
das?
? Paulus! Haben Sie etwa 2000 Jahre lang gar
nicht mitverfolgt, was in der Christenheit geschehen ist? Dann muss ich Sie wohl aufklären. Also: Es gibt mehrere Konfessionen, man
könnte auch sagen: Kirchen.
! Interessant. Solche Entwicklung hatte ich
schon vorausgesehen. Schon damals gab es
Spaltungen in den Gemeinden.
Sagen Sie – was aber bedeuten diese seltsamen
Namen Ihrer heutigen Kirchen?
? „Evangelisch“ bedeutet, dass diese Kirche
sich in allem, was sie tut, am Evangelium orientiert. „Katholisch“ meint, dass dies eine
weltumfassende Kirche ist.
! Wie? Das muss sich doch nicht widersprechen?!?
? Eben. Das meinen immer mehr Christen beider Kirchen. Deswegen feiern sie ja gemeinsam den Kirchentag. Das müssten Sie doch
sehr unterstützenswert finden!
! Nun, meiner Meinung nach gibt es einen
Geist und viele Glieder – die übrigens gleichwertig sind. Wenn Sie sich so über diesen gemeinsamen Kirchentag freuen, vermute ich,
dass sich die Glieder, die Kirchen Ihrer Zeit
also, nicht als gleichwertig empfinden? Dass es
also etwas Besonderes ist, dass die Christen
dieser Kirchen zusammenkommen?
? Ja, das kann man schon so sagen.
! In diesem Fall sage ich: Respekt! Denn das ist
ja ein Grundübel seit der Urchristenheit: Dass
sich einige Christen besser, frommer, toller
finden als andere. Eine unselige Mentalität,
gegen die ich schon ankämpfen musste.
? Wie haben Sie das getan? Verraten Sie uns
Ihre Strategie!
! Die Liebe habe ich in den Mittelpunkt gestellt, habe ihnen gesagt: „Lasst alles geschehen in der Liebe!“ Wenn die Menschen – oder
die Kirchen Ihrer Zeit – alles in Liebe geschehen lassen, werden sie sich nicht mehr voneinander abgrenzen, sondern aufeinander zugehen. Weil ihr Blick sich auf jene konzentriert,
die Liebe brauchen – und nicht auf die eigenen Befindlichkeiten. Viel Spaß beim Feiern!
Uwe Birnstein
www.birnstein.de
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Kleine liturgische Farbenlehre
Weiß bedeutet Freude an Christus:
Christfest, Erscheinungsfest, Osterfest, Himmelfahrt, Totensonntag (Ewigkeitssonntag)
Violett bedeutet Vorbereitung, Buße:
Adventszeit, Passionszeit, Buß- und Bettag
Rot bedeutet Heiliger Geist, Kirche:
Pfingstfest, Dreieinigkeitsfest, Kirchweihfest,
Reformationsfest, aber auch Konfirmation und
andere Feste
Grün bedeutet Wachsen und Reifen:
Epiphaniaszeit, Trinitatiszeit, Erntedankfest
Feiertage
Für Christen gibt es Einschnitte und Höhepunkte im Jahr, auf die sie sich vorbereiten und die sie feiern. Es
sind Festzeiten und Feste im Kirchenjahr. Im Mittelpunkt fast aller Feste steht Jesus Christus. Anlass ist oft
ein Ereignis, das schon Jahrhunderte zurückliegt. In vielen Kirchen hängen an Altar und Kanzel besondere
Tücher. Man nennt sie Paramente. Sie haben verschiedene Farben je nach Festen im Kirchenjahr.
Advent
Die erste Festzeit im Kirchenjahr ist
die Adventszeit.
Als die Isrealiten in großer Not waren, verkündigten die Propheten,
dass eines Tages ein Befreier käme. Er würde das
Volk aus aller Not herausführen, Gerechtigkeit
schaffen und den Menschen ihre Angst nehmen...
Christen sehen in Jesus den Befreier, der im Neuen Testament die Namen Messias, Christus, Menschensohn, Gottessohn oder Sohn Davids trägt.
In der Adventszeit erinnern wir uns an sein Kommen. In Gottesdiensten und in Andachten denken wir darüber nach, dass Jesus Christus das
Licht der Welt ist.
Weihnachten und Erscheinungsfest
In der Weihnachtszeit erinnern wir uns an die
Geburt Jesu. Die Evangelisten Matthäus und Lukas erzählen davon. Mit Jesus fing eine neue Zeit
für die Menschen an, weil er sie auf Gottes Frie-
densreich hinwies...
Weihnachten ist für viele Menschen
das wichtigste Fest im Jahr. Sie wollen
friedlich Zusammensein und die Festtage genießen.
Weltgebetstag
Der Weltgebetstag wird in der ersten
Märzwoche gefeiert. Er wird jedes
Jahr von Frauen eines anderen Lan-
des vorbereitet. Sie laden die Frauen in der ganzen
Welt zum Gebet ein. Alle beschäftigen sich mit
den Nöten und Sorgen der Menschen in diesem
Land und bitten Gott um Hilfe.
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Passionszeit
Jesus sprach vom Reich Gottes. Er
sagte: "Das Reich Gottes ist nahe,
wo Menschen sich für Gott entscheiden. Bei euch fängt es an!" So beschreibt Jesus das vollendete Reich Gottes: Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schul-
digen wird vergeben. Den Sanftmütigen wird die
Erde gehören!...
Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von
diesem Reich nichts wissen. Sie nahmen Jesus gefangen und verurteilten ihn. Sie ließen ihn kreuzigen... Ein besonderer Tag ist dabei der Karfreitag,
an dem Jesus gekreuzigt wurde.
Ostern
Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es
beginnt in der Nacht vor dem Ostersonntag. Das
Licht, die Sonne oder das Feuer sind Zeichen für
Ostern. Sie deuten die Auferweckung Jesu an. Er
ist gestorben, aber Gott hat ihn zu neuem Leben
erweckt. Daran denken die Christen, wenn sie Ostern feiern.
Sie glauben: Das Reich Gottes hat
begonnen. Eines Tages wird es von
Gott vollendet werden.
Himmelfahrt
An diesem Tag, 40 Tage nach Ostern, denken wir Christen daran,
dass wir Jesus nicht mehr sehen können, weil er bei Gott ist.
Dennoch ist Jesus bei uns, wenn wir von ihm Geschichten erzählen und das tun, was er uns aufgetragen hat. Die Christen in der ganzen Welt warten darauf, daß Jesus wiederkommen und Gottes
Reich vollenden wird.
Pfingsten
Die Jünger waren ängstlich und eingeschüchtert,
als Jesus für sie nicht mehr sichtbar war. Sie lebten
versteckt und zurückgezogen. Eines Tages, 50 Tage
nach Ostern, erfüllte sie ein neuer Geist. Er kam
wie Wind und Feuer über sie. Sie verloren alle
Angst und traten ins Freie und begannen von Jesus zu erzählen...
Zu Pfingsten feiern die Christen den
"Geburtstag" der Kirche.
Dreieinigkeitsfest
Der letzte Sonntag in der Osterzeit
ist das Dreieingkeitsfest (Trinitatis).
Wir erinnern uns an diesem Tag daran, dass Gott uns auf verschiedene
Weise begegnen kann: im Heiligen Geist, wie den
Freunden Jesu zu Pfingsten;
in Jesus Christus, dem auferstandenen Herrn;
im Schöpfer, der die Erde geschaffen hat und die
Menschen in sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit führen möchte.
Erntedankfest
Wir danken Gott für die vielen Gaben, die er den
Menschen in ihrem Leben schenkt: für die Früchte, die auf dem Feld wachsen, und für das Obst.
Wir danken für alle Gaben Gottes.
Wie Jesus teilen wir Gottes Gaben mit
den Menschen, die nicht genug zum
Leben haben.
Ewigkeitssonntag (Totensonntag)
Am Totensonntag gedenken wir der
Verstorbenen. Wir wissen, dass sie
nach der Botschaft des Alten und
des Neuen Testamentes nicht für
immer tot sein werden. Gott wird sie auferwecken
zu neuem Leben. Gott hat einen neuen Himmel
und eine neue Erde versprochen. Wir feiern an
diesem Tag die Hoffnung auf dieses Versprechen.
Am Totensonntag gehen viele Menschen auf den
Friedhof, um an die Verstorbenen zu denken und
die Gräber zu schmücken.
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Weltgebetstag 2010 Kamerun
Alles, was Atem hat, lobe Gott
fenstadt und wirtschaftliche Metropole
Duala sowie im Gebiet um die Hauptstadt
Yaoundé. Demgegenüber sind die Mitte
und der Südosten des Landes nur schwach
besiedelt. Kamerun verfügt über diverse
natürliche Ressourcen, unter anderem
Holz, Rohöl, Bauxit, Erdöl, Diamanten,
Kaffee, Bananen, Kautschuk, Aluminium
und Eisenerz.
Das Land ist von Trocken-Regenzeiten geprägt. Im Süden, wo ein äquatoriales Klima herrscht, existieren überwiegend tropische Regenwälder, im mittleren Landesteil
findet man Savannenklima und im Norden trocken-heißes Steppenklima.
Kamerun ist zwar nicht das größte Land Afrikas, doch in seiner ökologischen, ethnischen
und kulturellen Vielfalt spiegeln sich alle Facetten des Kontinents wieder. „Afrika im Kleinen“ wird das zentralafrikanische Land deshalb häufig genannt. Kamerun grenzt im
Nordwesten an Nigeria, im Norden an den
Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische
Republik und im Süden an die Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Das Land
fasst die Vielfalt der Natur, der Kulturen,
Sprachen, Volksgruppen und Lebensweisen
Afrikas zusammen. Im Vergleich mit vielen
Ländern der Region, erweist sich Kamerun als
ein relativ stabiles Land. Ein wichtiger Aspekt
dieses Landes ist seine religiöse Heterogenität und das friedliche Zusammenleben verschiedenerer religiöser und ethnischer Gruppen.
Gottesdienst
LAND DER VIELFALT
Freitag, 5. März 2010
19.00 Uhr Dolgelin
Mit einer Fläche von ca. 475.440
km² (das ist etwa ein Drittel größer
als die Fläche der Bundesrepublik Deutschland) und seinen 17.173.000 Einwohnern (das
sind ungefähr 29 Einwohner pro km²) ist Kamerun relativ schwach besiedelt. Der Großteil
der Bevölkerung lebt im Grasland der Bamiléké- Völker, in der Küstenprovinz um die Ha-
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Kantaten "Jesu, meine Freude" von Dietrich Buxtehude
Carl-August Tessenow "Herr Jesu, deine Angst und Pein"
Ausführende:
Stefanie Thurmann, Sopran;
Antje Finkenwirth, Alt;
Christian Knopf-Albrecht, Baß
Brita und Michael Jarczyk, Violine,
Irene Wiencke, Violoncello;
Isabell Gruner, Kontrabaß;
Matthias Orphal, Cembalo
Kammerconsort Oderbruch,
Leitung Christian Knopf-Albrecht
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
07.02.2010
14.02.2010
21.02.2010
28.02.2010
05.03.2010
07.03.2010
14.03.2010
21.03.2010
28.03.2010
02.04.2010
04.04.2010
05.04.2010
Sexagesimä
Estomihi
Invokavit
Reminiszere
Freitag
Okuli
Lätare
Judika
Palmsonntag
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
Quasimodoge
11.04.2010
niti
18.04.2010
Misericordias
Domini
25.04.2010
Jubilate
Mallnow
14.00 Müller
14.00
14.00
14.00
14.00
Niederjesar
8.30
Müller
8.30
Müller
8.30
Müller
8.30
Müller
Hohenjesar
14.00
Müller
14.00
Müller
14.00
Müller
14.00
Müller
Müller
Müller
Müller
Müller
8.30
14.00 GEDENKGD
17.04.10
8.30
10
Müller
Müller
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Alt Mahlisch
Libbenichen
07.02.2010 Sexagesimä
10.00 GD
Müller
Orgel
14.02.2010 Estomihi
14.03.2010
Lätare
21.03.2010
Judika
14.00
14.00
04.04.2010 Ostersonntag
9.00
9.00
Gehlsen
19.00 WGT
10.30 Müller
9.00
Müller
9.00
Gehlsen
MoKa
10.30
Orgel
Müller
Müller 10.00 GD Müller
9.00 Müller
10.30
Müller
Müller
10.30
Müller
9.00
Gehlsen
10.30
Orgel
Müller
9.00
Müller
Müller
9.00
Müller
10.00 GD
Müller
Chor
05.04.2010 Ostermontag
Quasimodog
eniti
Misericordias
18.04.2010
Domini
25.04.2010 Jubilate
14.00
Müller
Müller 10.00 GD Müller
10.00 GD
Müller
Orgel
28.03.2010 Palmsonntag
02.04.2010 Karfreitag
Sachsendorf
9.00
Müller
MoKa
10.30
Orgel
21.02.2010 Invokavit
28.02.2010 Reminiszere
05.03.2010 Freitag
07.03.2010 Okuli
Dolgelin
10.30 Müller
11.04.2010
10.00 GD
Müller
Orgel
Müller
MoKa
10.30
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Unter Gottes Wort beigesetzt wurden unsere Gemeindeglieder:
Charlotte Höppner, 80 Jahre
Dolgelin
Brigitte Hübner, 82 Jahre
Dolgelin
Anna Dermann, 89 Jahre
Sachsendorf
Lisa Hoffmann, 82 Jahre
Dolgelin
Ruth Dressler, 88 Jahre
Alt Mahlisch
Hildegard Jänicke, 81 Jahre
Dolgelin
Handarbeitskreis
Immer Dienstags um 19.00 Uhr in Libbenichen
Weitere Informationen bei Familie Wendlandt unter 033602/45801
Seniorenkreis immer 14.00 in Mallnow
Mittwoch 3. Februar 2010, 14.00
als Gast: Pfr. Heide: „Gott hinter Gitter“
Mittwoch 10. März 2010, 14.00
als Gast: Ehepaar Schneidert: „Afrika im Herzen“
Mittwoch 14. April 2010, 14.00
als Gast: Dr. Steinhagen (Wetterdienst)
Kreischortag
Sonntag Kantate 2. Mai 2010,
17.00 Uhr Neuküstrinchen
Kennen Sie den „Dom des Oderbruchs“? Nein? Dann lassen Sie
sich die Gelegenheit nicht entgehen, über 100 Sängerinnen und Sänger zum Kreischortag zu erleben.
Herzliche Einladung
Herzliche Einladung
KONZERT Kammerkonsort Oderbruch
Sonntag 28. März 2010
17.00 Uhr Kirche Niederjesar
Leitung Christian Knopf-Albrecht
(siehe Seite 9)
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Chor SINE TITULO
trifft sich wöchentlich immer donnerstags:
Treffpunkt jeweils um 19.00 Uhr im Pfarrhaus Mallnow.
Interessierte Sänger sind immer willkommen!!
Gemeindechor der Hoffnungsgemeinde
Proben jetzt in der Regel 14 tägig
immer montags
Treffpunkt jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrhaus Dolgelin.
Kinderchor
probt mit Frau Liske in der Schulzeit wöchentlich immer dienstags
von 14.00 bis 14.45 Uhr im Pfarrhaus Dolgelin
Die Telefonnummer finden Sie auf Seite 19
Christenlehre
erteilt Frau Ewald immer freitags im Pfarrhaus Dolgelin
1. - 3. Klasse von 13.00 - 14.00 Uhr
4. - 6. Klasse von 14.00 - 15.00 Uhr
Die Telefonnummer finden Sie auf Seite 19
Monatskaffee immer um 14.00 Uhr
Sonntag, 14. Februar 2010
Sonntag 14. März 2010
Sonntag 18. April 2010
im Pfarrhaus Dolgelin. Rückfragen bei Frau Kranz unter 03346 84 58 60
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Die alles entscheidende Alternative
1. Korinther 15, 12 - 28
Ist Jesus wie jeder andere Mensch im Grab
verwest? Ist er allenfalls noch in der Erinnerung seiner Anhänger lebendig, die das Gedächtnis an sein irdisches Wirken hochhalten?
Dann wäre das
Christentum das
Interessant
grandioseste religiöse Schwindlerun„Die zentralste
ternehmen aller
Frage der Kirche
Zeiten: Verkünund Theologie ist die
det es doch seit
Frage nach der Aufer2000 Jahren,
weckung Jesu. Die
dass Jesus leibgesamte Christenheit
haftig von den
steht und fällt damit,
Toten auferstanden und
ob Jesus in verklärter
zur Rechten
Leiblichkeit auferGottes erhöht
standen ist oder
sei …
nicht“
Es sind die Aussa(Gerhard Bergmann)
gen des Paulus
selbst, die zu solch
radikalen Schlussfolgerungen Anlass geben.
Denn schon der Apostel bringt es gegenüber
Kritikern der Auferstehung von den Toten auf
den Punkt: Entweder ist Jesus von den Toten
auferstanden. Dann haben wir allen Grund
zur Hoffnung, dass auch wir nach unserem
Tode einmal auferweckt werden. Oder Jesus
ist nicht auferstanden, dann ist alles Predigen
und Glauben vergeblich (Vers 14); ja, dann
sind die Christen die elendsten unter allen Menschen (Vers 19)
Für Paulus selbst steht außer Zweifel, dass Jesus leiblich von den Toten auferstanden ist.
Der Auferstandene hat sich ihm ja selbst auf
dramatische Weise offenbart - damals auf dem
Weg nach Damaskus. Und es gibt eine lange
Liste von Zeugen, von denen etliche zur Zeit
der Abfassung des Korintherbriefes (ca. 20
Jahre nach dem Ereignis) noch leben und darum befragt werden können (Verse 5 - 8). Dass
die Begegnungen mit dem Auferstandenen
somit zu den am besten bezeugten Ereignissen
der Antike gehören, kann nicht bestritten werden. Es sei denn, man hält die Zeugen für
Phantasten und Betrüger. Trotzdem macht
auch ihr einstimmiges Zeugnis den Glauben
nicht überflüssig.
Im Gegenteil! Jeder, der dieses Zeugnis hört,
muss sich neu dafür entscheiden, ob er ihm
glaubt und seine Hoffnung darauf setzt, dass
Gott auch ihn einmal wie Jesus vom Tod auferwecken wird. Ermöglicht wird solcher Glaube dadurch, dass sich Jesus bis heute immer
wieder neu als der Lebendige unter uns zu erkennen gibt.
14
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Die Bücherdiebin
Markus Zusak
Den Tod muss
man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich
-Erzähler von sich
selbst in einer
Vorbemerkung
sagt, „bemüht,
dieser ganzen Angelegenheit eine
fröhliche Seite zu
verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen
„einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so
sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der
Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich
die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er
sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr
wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine
solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare
Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der
neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs
für Totengräber lernt sie das Lesen und muss
fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie
„rettet“ auch welche -- vor den Flammen der
Nazis. Und hin und wieder bekommt sie
auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich
selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche
legen, findet sie Schutz im Keller – und in
ihren Büchern.
Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht
fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für
Menschen, die lesen und die Bücher
lieben. Ist das nicht beruhigend? Und
er kann obendrein -- zumindest in der
Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar
erzählen.
·Taschenbuch: 592 Seiten
·Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
(7. September 2009)
·Sprache: Deutsch
·ISBN-10: 3442373956
ISBN-13: 978-3442373956
15
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Charlotte
Marie-Luise
Lieselotte
Hans Joachim
Helga
Zygmunt
Emma
Hans-Joachim
Gerhard
Renate
Dieter
Ursula
Magda
Heinrich
Grete
Hildegard
Josef
Lieselotte
Herbert
Hildegard
Maria
Rudolf
Gisela
Balzer
Jakob
Mielke
Krappe
Schmidt
Weltzer
Günther
Fürst
Jakob
Rasper
Hans
Werner
Voigt
Kogler
Gerlach
Titze
Figura
Sepold
Höppner
Daske
Liebelt
Hoffmann
Reiche
16
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05
05
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10
12
12
12
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17
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25
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28
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
Februar
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Neu Mahlisch
Libbenichen
Neu Mahlisch
Niederjesar
Libbenichen
Libbenichen
Sachsendorf
Schönfließ
Libbenichen
Sachsendorf
Mallnow
Libbenichen
Sachsendorf
Sachsendorf
Niederjesar
Hohenjesar
Mallnow
Libbenichen
Dolgelin
Mallnow
Sachsendorf
Dolgelin
Libbenichen
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Irmgard
Gertrud
Marianne
Dora
Ursula
Berthold
Marie
Hermann
Annemarie
Erika
Elisabeth
Karl
Edith
Adolf
Hertha
Elisabeth
Alfred
Günter
Dorothea
Walter
Karl
Walter
Franz
Ausgabe Februar März April 2010
Henschke
Buss
Schneider
Schmidt
Hoffmann
Leske
Biering
Reiche
Bader
Schreiber
Piechota
Höppner
Lehmann
Rasper
Busch
Frevert
Müller
Müller
Dombrowski
Jänsch
Schumann
Kaschnowski
Fürstenberg
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06
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09
09
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24
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März
März
März
März
März
März
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März
März
März
März
März
März
März
März
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Niederjesar
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Alt Mahlisch
Libbenichen
Neu Mahlisch
Libbenichen
Mallnow
Mallnow
Alt Mahlisch
Dolgelin
Sachsendorf
Sachsendorf
Libbenichen
Libbenichen
Alt Zeschdorf
Sachsendorf
Niederjesar
Dolgelin
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
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Gertraud
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Ausgabe Februar März April 2010
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Schmidt
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Weinberg
Dupski
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Busch
Stolpe
Kuchenbäcker
Hübner
Primas
Rex
Jahns
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April
April
April
April
April
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1928
1928
1936
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1933
1936
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1939
1931
1934
Dolgelin
Libbenichen
Alt Zeschdorf
Libbenichen
Niederjesar
Libbenichen
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Sachsendorf
Dolgelin
Niederjesar
Mallnow
Dolgelin
Sachsendorf
Dolgelin
Schönfließ
Schönfließ
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Hackenow
Mallnow
Dolgelin
Sachsendorf
Libbenichen
Libbenichen
Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Wichtige Adressen und Telefonnummern
Evangelisches Pfarramt Mallnow:
Pfr. Martin Müller 15326 Lebus, OT Mallnow, Mallnower Dorfstraße 23
E-Mail: pfarramt@mallnow.eu
(033 602) 437
unter oben genannter Festnetznummer meist auch mobil zu erreichen
www.mallnow.eu
Fax (033 602) 29 60
Kinderarbeit:
Steffi Ewald 15306 Gusow, Karl Liebknecht Platz 2 033 46 85 54 40
Anja Liske 15306 Friedersdorf, Waldstraße033 46 89 59 13
Kirchenkreis Oderbruch: E-Mail: KKOderbruch@t-online.de
Sup. Roland Kühne15306 Seelow, Berliner Straße 5 (03346) 80 59 - 0
Kirchliches Verwaltungsamt Frankfurt/Oder:
15320 Frankfurt/Oder, Steingasse 1a
(0335) 55 631-0
E-Mail: KVA-FFO@t-online.de
Pfarrer unserer Nachbargemeinden:
Pfr. Gottfried Hemmerling 15326 Podelzig, Hauptstraße 26 (033 601) 210
E-Mail: g.hemmerling@gmx.de
Anja Grätz 15328 Gorgast, Genschmarer Straße 1(033472) 528
Pfr. Christian Sucker15326 Lebus, Schulstraße 8(033 604) 51 38
Diakonisches Werk Märkisch Oderland:
15306 Seelow, Feldstraße 3
(03346) 89 69 - 0
Diakoniestation, Pflegedienstleiterin
(03346) 89 69 - 13
Diakoniestation, Rufbereitschaft
(0172) 7 85 93 21
Suchtberatung
(03346) 89 69 - 22
Schuldnerberatung
(03346) 89 69 - 24
Impressum
Gemeindebrief des Evangelischen Pfarramts Mallnow Herausgeber: Die Gemeindekirchenräte
Dieser Gemeindebrief wendet sich in erster Linie an die evangelischen Gemeindeglieder in Libbenichen, Alt Mahlisch,
Dolgelin, Neu Mahlisch, Sachsendorf, Mallnow, Carzig, Schönfließ, Alt Zeschdorf und Niederjesar; darüber hinaus an alle
Interessierte.
Zu beziehen über das Evangelische Pfarramt Mallnow.
Unterzeichnete Beiträge verantworten die Verfasser, Urheberrechte liegen beim Herausgeber.
Satz und Druck: Ev. Pfarramt Mallnow, Der nächste Gemeindebrief soll Anfang Mai 2010 erscheinen. Redaktionsschluss
für diese Ausgabe wird der 10. April 2010 sein.
Mitarbeiter, Bilder, Texte, Entwürfe und Anregungen sind ausdrücklich herzlich willkommen.
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Mallnower Bote
Gemeindebrief
Ausgabe Februar März April 2010
Die Telefonseelsorge ist kostenfrei zu erreichen unter
0 800 - 111 0 111
oder
0 800 - 111 0 222
Egal von wo, egal wie lange. Gespräche mit der Telefonseelsorge kosten für den Anrufer
keinen Pfennig. Die Kosten übernimmt die Deutsche Telekom. Denn Hilfe soll nicht
am Kleingeld scheitern.
Bei der Telefonseelsorge braucht niemand seinen Namen zu nennen.
Damit jeder ohne Angst sagen kann, was ihm Sorgen macht.
Evangelisches Krankenhaus Lutherstift
15306 Seelow, Robert Koch Straße 3 - 6(03346) 8 77 - 700
15232 Frankfurt/Oder, Heinrich Hildebrandt Straße 22 (0335) 55 42 - 0
Hospizarbeit
Hospizarbeit des Diakonischen Werkes MOL
(033456) 1 50 99 19
Begegnungscafe
Jeden Dienstag von 12.00 bis 16.00 Uhr im Kirchturm der Kirche Seelow
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen bieten Ihnen die Gelegenheit miteinander
ins Gespräch zu kommen.
An jedem ersten Dienstag im Monat findet ein Spielnachmittag statt.
Weitere Angebote entnehmen Sie bitte den Aushängen dort.
Bankverbindungen
Evangelisches Pfarramt Mallnow
Kontonummer 15 99 66 61 05
KD Bank Duisburg
BLZ 350 601 90
Evangelisches Pfarramt Libbenichen
Kontonummer 15 99 66 60 83
KD Bank Duisburg
BLZ 350 601 90
Freunde der Dorfkirche Hohenjesar e. V.
Förderverein Dorfkirche Dolgelin e. V.
Kontonummer 30 00 35 49 39
Sparkasse MOL
BLZ 170 540 40
Kontonummer 5 10 07 20
VR Bank Fürstenwalde Seelow Wriezen e.G.
BLZ 170 924 04
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Seele and Geist
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