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Markt der Möglichkeiten „Was alles geht: Engagement für Menschen

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Markt der Möglichkeiten „Was alles geht:
Engagement für Menschen mit Demenz – innovative Angebote“
Demenzkongress „Zu Hause leben mit Demenz“
08.09.2010, Schwabenlandhalle, Fellbach
1) „Vergissmeinnicht“ – Tanzcafé für Menschen mit Demenz in Abtsgmünd
„Musik ist Bewegung – Bewegung ist ein Lebenselixier!“
Seit über fünf Jahren lädt das Tanzcafé „Vergissmeinnicht“ in Abtsgmünd Menschen mit
Demenz, ihre Partner, Angehörigen, Freunde und Interessierte ein. Jeden letzten Donnerstag
im Monat haben die Gäste, insbesondere Menschen mit Demenz, Gelegenheit in entspannter, geselliger Atmosphäre auf Live-Musik zu tanzen, anderen Menschen zu begegnen und
sich selbst als aktiv und zu einer Gemeinschaft gehörig zu erleben.
Die Resonanz auf das Angebot ist seit
Jahren erfreulich! So kommen regelmäßig
rund 40 Personen zum Tanzcafé.
Das Tanzcafé ist eng verzahnt mit vielen
weiteren Angeboten für Menschen mit
Demenz und deren Angehörigen – z.B.
dem Café Vergissmeinnicht, der Beratungsstelle, der stundenweisen Betreuung
von Demenzkranken zu Hause sowie
Schulungen für Angehörige. Und möglich
wird dieses Angebot erst durch die Mithilfe
vieler ehrenamtlich Engagierter.
Kontakt: Heidi Kratochwille, h.kratochwille@sst-abtsgmuend.de , www.sozialstationabtsgmuend.de
2) Gemeinsamer Urlaub für Demenzkranke und ihre Angehörigen in Isny
„Zur Ruhe kommen, Freude erleben – Kraft für den Alltag schöpfen“
Hervorgegangen aus einer Initiative der Angehörigengruppe Ravensburg hat sich in Isny ein
Kooperationsprojekt etabliert, das für die Teilnehmer nicht mehr wegzudenken ist, und das
jeweils einen langen positiven Nachklang im häuslichen Alltag hat: Gemeinsamer Urlaub für
Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in Isny!
Die Freizeit findet in der Tagungsstätte des Stephanuswerkes ein wenig außerhalb von Isny
statt, eingebettet in eine idyllische Landschaft. Eine 1:1-Betreuung ist durch die Beteiligung
von Altenpflegeschülern durchgängig gewährleistet. Die Angehörigen werden ermuntert,
auch einmal loszulassen und Anderen die Betreuung ihres Kranken anzuvertrauen. Das gelingt im Laufe der zehntägigen Freizeit auch zunehmend und ist für die Angehörigen oft ein
wichtiger Lerneffekt: „Ich muss nicht alles allein bewältigen, und nicht nur ich kann mit ‚meinem‘ Kranken richtig umgehen...“
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Für ein kreatives Programm ist täglich gesorgt! Allerdings wird
Individualität großgeschrieben – niemand „muss“ ein Angebot
wahrnehmen, wenn gerade andere Bedürfnisse im Vordergrund
stehen.
Eine Momentaufnahme: eine resolute ältere Dame liest einer
Gruppe von Demenzkranken mit Herzblut und Überzeugung
Gedichte vor. Auch sie selbst ist dement, aber sehr aktiv und
interessiert – ihre Zuhörer können sicher nur äußerst eingeschränkt
zuhören und begreifen, sind aber dennoch offensichtlich angetan
von der Zuwendung durch die „Vorleserin“.
Kontakt: Gabriele Schnell, ehemals pflegende Angehörige, Vorstand der Alzheimer
Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Gabriele.Schnell@web.de und Gisela Harr,
ehemalige Zweite Vorsitzende des Vorstandes, gisela.harr@web.de
3) Menschen mit Demenz erleben Kunst und Kultur
„Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut.“
(Augustinus)
Menschen mit Demenz sind noch lange über die Sinne ansprechbar, auch wenn der Zugang
über die Verstandeswelt zunehmend eingeschränkt wird. Eine Möglichkeit, Sinneserfahrungen zu machen und am gesellschaftlich-kulturellen Leben teilzunehmen, sind Besuche in
Museen und andere kulturelle Begegnungen wie z.B. die Teilnahme an einer kleinen Musikvorführung. Durch die fachliche Begleitung einer Kunsttherapeutin und mit geschulten ehrenamtlichen Begleitern können auch demenzkranke Menschen solche Aktivitäten erleben und
genießen.
„Komm, wir gehen mal wieder… ins Museum!“
Eine Gruppe von bis zu sechs Demenzkranken und mehreren Betreuern ist alle zwei Wochen auf „Museumstour“. Im Vordergrund stehen
hierbei immer die Freude am sinnlichen Betrachten und am anregenden Gespräch über Interessantes und Bemerkenswertes an den Bildern sowie an den Kunstwerken. Kunstpädagogische Informationen
werden von der leitenden Kunsttherapeutin nur gegeben, wenn ein
Teilnehmer es ausdrücklich wünscht.
Als Willkommensritual und zur gemeinsamen Einstimmung werden die
Teilnehmenden mit einer Brezel oder einem Stück Hefezopf und Kaffee
aus der Thermoskanne im jeweiligen Foyer des Museums empfangen.
„Komm, wir gehen mal wieder… ins Konzert!“
Auch Konzertbesuche mit freiwillig Tätigen als Begleitung sind im Entstehen. Ein kleines Mittagskonzert in der Musikaliensammlung im alten Fruchtkasten in Stuttgart eignet sich dazu
beispielsweise ganz gut. Das Konzert ist kurz, reicht jedoch, um sich von einigen Klavierstücken und der ansprechenden Atmosphäre in der Musikaliensammlung mit den alten
Instrumenten berühren zu lassen.
Auch wenn demenzkranke Menschen viele Fakten vergessen, haben sie doch ein gutes
emotionales Gedächtnis. So klingen die Stimmung und manche Eindrücke von Erlebnissen
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auch bei ihnen noch lange nach und begleiten sie den Rest des Tages oder der Woche, auch
wenn Ort und Zeitpunkt des Erlebnisses schon lange vergessen sind.
Der Unkostenbeitrag von 15 - 20 € kann im Rahmen der Verhinderungspflegeleistung
(1.510 € jährlich) und der zusätzlichen Betreuungsleistung nach § 45b (1.200 - 2.400 € jährlich) von der Pflegeversicherung zurückerstattet werden.
Kontakt: Günther Schwarz, Fachberatung Demenz, Evangelische Gesellschaft Stuttgart,
Guenther.Schwarz@eva-stuttgart.de , www.eva-stuttgart.de/alzheimer-beratung.html
4) Wohnen mitten im Leben –
WOGE Wohngruppe für Menschen mit Demenz in Freiburg
„Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden,
und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten“
(Hildegard von Bingen)
Der Verein WOGE geht in der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz
neue Wege. Die wichtigste Aufgabe ist hierbei der Aufbau und die Unterstützung der ambulant betreuten Wohngruppe WOGE im Quartier Vauban in Freiburg, welche im Januar 2008
eröffnet wurde. Die Wohnung ist rund 300 qm groß, ebenerdig und barrierefrei gebaut.
Mittelpunkt der Wohnung ist die große Gemeinschaftsküche mit integriertem Esszimmer, an
das Terrasse und Garten anschließen.
Der Blick aus dem Wohnzimmer fällt direkt auf den
Spielplatz des benachbarten Kindergartens. Die Zimmer der zehn Bewohner sind mit persönlichen Möbeln
ausgestattet, genauso wie die Gemeinschaftsräume.
Das Leben in der WOGE ist dem Wohnen zu Hause
vergleichbar, allerdings in einer gemeinschaftlichen
Form. Die Bewohner sind die Mieter der WOGE –
i.d.R. vertreten durch ihre Angehörigen, Bevollmächtigten oder rechtlichen Betreuer.
Erfahrungen zeigen, dass Wohngruppen wie die
WOGE gerade für Menschen mit Demenz viel zur
Lebensqualität beitragen können, denn hier steht die
Alltagsgestaltung und nicht die Pflege im Zentrum.
In der häuslichen Umgebung der Wohngruppe wird
an individuelle Lebensgewohnheiten angeknüpft. Die
Bewohner werden in die alltäglichen Aktivitäten
einbezogen
und
erfahren
dadurch
Selbstbestätigung, Kompetenz und Wertschätzung.
Die Integration der Wohngruppe mitten in ein
„normales“ Wohnumfeld ermöglicht Quartiersnähe
sowie eine gute Beteiligung von Angehörigen und
freiwillig Engagierten. Dies ermöglicht in besonderem Maße die Anknüpfung an die Lebensgeschichten der Bewohner.
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Hohe Lebensqualität wird in der WOGE durch das Prinzip der „geteilten Verantwortung“
erreicht. Bezahlte Fachkräfte, freiwillig Engagierte und Angehörige teilen sich die
Verantwortung für die Betreuung und Pflege. Für diese anspruchsvolle Aufgabe bilden sie
sich auch gemeinsam fort. Tagsüber sind zwei bis maximal vier Personen und nachts eine
Person für die Betreuung der Bewohner zuständig.
Kontakt: Anne Helmer und Regina Kraus, Vorstand WOGE e.V., WOGEVauban@web.de ,
www.wogevauban.de
5) Interaktives Internetportal zum körperlichen Training bei demenzieller Erkrankung
Demonstration von effektiven Übungen – Informationen zum Thema – Selbsttest zur
körperlichen Leistung
„Heiterkeit, körperliche Bewegung und Mäßigkeit sind die besten Ärzte.“
(Baron Friedrich Melchior Grimm)
Der Mangel an Bewegung, der sowohl Ursache als auch Symptom einer demenziellen
Erkrankung sein kann, hat schwerwiegende Folgen: Die körperliche, vermutlich auch die
geistige Leistungsfähigkeit werden schneller abgebaut und die Betroffenen haben im
Vergleich zu vergleichbaren Älteren ein dreifach erhöhtes Risiko zu stürzen. Doch ist es
überhaupt möglich, mit demenziell erkrankten Menschen etablierte Trainings-Übungen
durchzuführen oder gar neue zu trainieren?
Am AGAPLESION Bethanien Krankenhaus - Geriatrisches
Zentrum des Klinikums der Universität Heidelberg wurde ein
spezielles Trainingsprogramm für Menschen mit leichter bis
mittelschwerer Demenz entwickelt und wissenschaftlich
überprüft.
Balancetraining
Die Ergebnisse zeigen, dass es durchaus möglich ist,
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung für Bewegungsübungen zu motivieren. Auch die Effekte des Trainings
waren überzeugend: Die Muskelkraft und Balancefähigkeit
der Betroffenen konnte deutlich gesteigert werden. Die
Leistungen bei Alltagsbewegungen, wie Gehen, Aufstehen
von einem Stuhl oder Treppensteigen verbesserten sich um
30 bis 50 Prozent. Motorisch-kognitive Leistungen (DualTask Leistungen), welche in Beziehung zum hohen Sturzrisiko der Erkrankten stehen und bei demenzieller
Erkrankung früh auftreten, konnten ebenfalls wesentlich
gesteigert werden.
Effektives Training bei einer demenziellen Erkrankung funktioniert nur, wenn die Übungen so
vermittelt werden, dass sie von den Betroffenen z.T. mit Hilfe von Trainern oder Angehörigen
umgesetzt werden können.
Das spezielle Trainingskonzept berücksichtigt die kognitiven Defizite, aber auch die
verbliebenen Ressourcen der Erkrankten. Das Konzept ist zudem Grundlage einer neuen
Übungsleiterausbildung bei Behindertensportverbänden. Erste Trainerausbildungen wurden
in Kooperation mit dem badischen Behindertensportverband bereits erfolgreich durchgeführt.
Ziel ist die Ausbildung von Übungsleitern, die Trainingsgruppen mit demenziell Erkrankten
kompetent betreuen.
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Nicht alle Betroffenen können oder wollen jedoch an
einem Gruppentraining teilnehmen. So wurde ein
interaktives
Internetportal
zum
Heimtraining
entwickelt, welches demenzspezifische Barrieren bei
der Durchführung der Übungen berücksichtigt.
Die Webseite wendet sich an ältere Menschen mit
und ohne demenzielle Erkrankung und deren
Angehörige und beinhaltet Informationen und Links
zum Thema Demenz und Selbsttests zu körperlichen
Leistungen, die das Sturzrisiko im Alter wesentlich
bestimmen.
Interaktives Trainingsprogramm auf
www.bewegung-bei-demenz.de
Wichtigster Bestandteil des Portals in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft BadenWürttemberg e.V. sind angeleitete, animierte Übungsanleitungen, die verbal und graphisch
unterstützt sind und die für unterschiedliche motorische Leistungsniveaus abgerufen werden
können. (www.bewegung-bei-demenz.de)
Kontakt: PD. Dr. Klaus Hauer, khauer@bethanien-heidelberg.de
6) EasyCare – moderne Technik, die pflegenden Angehörigen passgenaue Hilfen bietet
„Den Computer gibt es nicht, damit Leute weniger zu tun haben,
sondern weil Leute Besseres zu tun haben.“ (NN)
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 2008 unter dem Titel „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben“ 18 Forschungsprojekte – eines davon ist EasyCare. Ende 2009 ist das Projekt gestartet und läuft für drei Jahre.
Durchgeführt wird EasyCare von vier Partnern: Forschungszentrum
Informatik (FZI) in Karlsruhe, Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg
in Stuttgart, vitapublic GmbH in München und Karlsruher RaumComputer GmbH.
Bausteine des Projektes
 Internet-Plattform: Eine Internetseite bietet bedarfsgerechte
Informationen und eine Anleitung für die Pflege sowie ein
Austauschforum für Angehörige.
 Persönliche Beratung: In der Modellregion Stuttgart werden die
Angehörigen zu Hause persönlich beraten und Unterstützungsund Entlastungsangebote vermittelt.
 „Häusliche Assistenzsysteme“: Die zentrale Frage hierbei: Wie kann die Begleitung
und Pflege eines demenzkranken Menschen zu Hause durch technische Innovationen
erleichtert werden?
Ziel des Projektes EasyCare ist es, pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten,
damit Pflegebedürftige ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten
häuslichen Umgebung führen können. Ausgehend von den Wünschen und Bedürfnissen
Pflegender soll ein ganzheitliches Assistenz- und Servicekonzept entwickelt werden.
Kontakt: Tibor Vetter, tibor.vetter@wohlfahrtswerk.de, http://projekt-EasyCare.de
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7) „Demenzfreundliche Kommune“ Ostfildern –
die Demenzkampagne „Wir sind Nachbarn“
„Früher haben Sie im Urlaub meine Blumen gegossen…
Jetzt bin ich an der Reihe!“
„Demenzfreundliche Kommune“ – ein Stichwort, das den
Bürgern derzeit immer wieder begegnet. Eine Vorreiterrolle
nimmt hierbei die Demenzkampagne „Wir sind Nachbarn“ in
Ostfildern ein. Sie fand bereits von Oktober 2007 bis Mai 2008
statt. Die Kampagne ist eine gelungenes Beispiel dafür, wie das
Thema Demenz auf vielfältigste Weise aus der Tabuzone
herausgeholt, Wissen über die Erkrankung vermittelt und ein
Bewusstsein in der Bevölkerung dafür geschaffen werden kann,
dass das Thema Demenz uns alle angeht!
Durch die Unterstützung der Erich und Liselotte Gradmannstiftung und der Stadt Ostfildern
konnten in neun Monaten mit über 30 Veranstaltungen rund 650 Besucher erreicht werden –
hierbei wurde das Thema Demenz in ganz unterschiedlichen Kulturveranstaltungen dargeboten: in Theatervorstellungen, bei Filmabenden, durch eine Kunstausstellung sowie bei Bücherlesungen, Konzerten und einer Demenz-Gala.
Demenz-Gala in Ostfildern
Zudem fanden statt:
 eine umfassende und facettenreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 die Plakataktion „Wir sind Nachbarn“, mit der Botschaft „Jeder kann etwas tun!“
 ein Podiumsgespräch mit Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und
Wirtschaft
 ein „Erste-Hilfe-Kurs-Demenz“ – eine kostenfreie Schulung zum Thema Demenz für Einzelhändler, Vereine, Banken, Notare und Polizei
Bis heute klingen die vielfältigen Aktionen der Demenzkampagne nach. So finden seitdem
jährliche Veranstaltungen wie das Wunschkonzert „Sommernachtstraum“ und Ökumenische
Gottesdienste für Menschen mit Demenz und deren Angehörige sowie Freunde und Bekannte statt.
Kontakt: Gabriele Beck, Leitstelle-Ostfildern@t-online.de, www.demenz-ostfildern.de
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8) Die Veeh-Harfe – passend auch für die Begleitung von Menschen mit Demenz
„Puzzeln ist vorbei, jetzt spiele ich Harfe“
Die Veeh-Harfe hat ihren Namen von Hermann Veeh, der dieses
einfach zu erlernende Instrument für seinen musikbegeisterten Sohn
mit Down-Syndrom entwickelte. Man muss keine Noten lesen können,
um es spielen zu können – das „Notenblatt“ besteht lediglich aus
einem Blatt Papier mit aufgezeichneten Saiten und Punkten, das
unter die Veeh-Harfe gelegt wird und dem Musiker zeigt, welche Saite
zu zupfen ist.
Jüngste Erfahrungen zeigen, dass sich die Veeh-Harfe nicht nur für
die Arbeit mit geistig behinderten Menschen, sondern auch mit und für
Senioren und speziell für die Begleitung von Menschen mit Demenz
eignet: „Gesunde“ Senioren spielen für Menschen mit Demenz –
einzeln, als Gruppe, bei Besuchen zu Hause, in einer Betreuungsgruppe, in einem Pflegeheim oder zu musikalischen Begleitung in
Gottesdiensten. So spielt die Leiterin einer Betreuungsgruppe das
Veeh-Harfe
Quelle: www.rehadat.de Instrument zum Beispiel am Gruppennachmittag.
Auch in der häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz, in der immer gute Ideen
gefragt sind, ist die Veeh-Harfe ein willkommenes Medium, die Betreuungszeit sinnvoll zu
gestalten. Das ist jedenfalls die Erfahrung einiger ehrenamtlicher Betreuer, die vielleicht auch
ein Tipp für Angehörige sein kann?! Es wird gespielt und gesungen und gerade
Menschen mit beginnender Demenz können das Instrument oft selbst noch erlernen und
spielen und sich über diesen Erfolg freuen: „Puzzeln ist vorbei, jetzt spiele ich Harfe!“
In der Diakoniestation Remchingen können ehrenamtlich Engagierte, die Menschen mit
Demenz in der Häuslichkeit betreuen, nicht nur den Umgang mit Demenzkranken, sondern
auch das Spielen auf der Veeh-Harfe lernen. Die Schulung führt eine geübte Veeh-HarfenSpielerin vor Ort durch – zum größten Teil ehrenamtlich und mit viel Begeisterung.
Kontakt: Edith Huber, Diakoniestation Remchingen e.V., edith.huber@diakonieremchingen.de, www.veeh-harfe.de
Zusammengestellt:
Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.
Friedrichstr. 10
70174 Stuttgart
Tel. 0711 / 24 84 96-60 / Fax 0711 / 24 84 96-66
info@alzheimer-bw.de / www.alzheimer-bw.de
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