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Bürgerversicherung, Gesundheitsprämie … oder was?

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Fragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an:
Veranstaltungsort:
• Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V.
Schloßplatz 1d
06886 Lutherstadt Wittenberg
E-Mail:
Ev-Akademie-Wittenberg@t-online.de
Jörg Göpfert, Studienleiter
Tel.: (03491) 49 88 - 41/- 45
Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg
Georgenstraße 15, 06842 Dessau
Regionalstelle
Dessau
• Evangelische Erwachsenenbildung im Land
Sachsen-Anhalt
Regionalstelle Dessau
Ruststraße 10, 06844 Dessau
E-Mail:
erwachsenenbildung@evlkanh.de
Dr. Siegfried Braun
Tel.: (0340) 250 84 197
Fax: (0340) 791 16 90
Evangelische Akademie
Sachsen-Anhalt e.V.
Bürgerversicherung,
Gesundheitsprämie
… oder was?
Die nächste Veranstaltung von Ev. Akademie
und Ev. Erwachsenenbildung:
Der Klimawandel findet statt –
Was kosten die Schäden?
Die Münchener Rückversicherungsgesellschaft
ist eine der weltweit größten Rückversicherungen. Prof. Dr. Peter Höppe, Leiter der GeoRisikoForschung, analysiert aus Sicht des Rückversicherers die deutliche Zunahme wetterbedingter Naturkatastrophen und der von ihnen verursachten Schäden.
Samstag, den 29. April 2006, 10-12 Uhr,
Umweltbundesamt
Die Veranstaltung wird gefördert durch
die Landeszentrale für politische Bildung
des Landes Sachsen-Anhalt.
Hinweis:
Anreise mit der Bahn: vom Hbf. Dessau zu Fuß ca.
fünfzehn Minuten oder mit allen Straßenbahnen bis
zur dritten Haltestelle „Museum“.
Anfahrt mit dem PKW: von der A 9 Abfahrt Dessau Ost Richtung Dessau, vor der Georgenkirche
links in die Kantorstraße und von dort rechts in die
Georgenstraße (Achtung: wenig Parkplätze!)
Wie das Gesundheitssystem
in Deutschland finanziert
werden soll
.
Donnerstag, 23. Februar 2006, 19.30 Uhr
Gemeinde- und Diakoniezentrum „St. Georg“
Georgenstraße 15, 06842 Dessau
Kostenbeitrag: 3,00 Euro
Der Patient Gesundheitswesen ist krank. Wie krank,
wird immer dann deutlich, wenn sich Erwartungen,
gepaart mit Versprechungen, als nicht realistisch
erweisen. Da wurde z.B. mit der Einführung der
Praxisgebühr eine Absenkung der Krankenkassenbeiträge in Aussicht gestellt. Zwei Jahre danach ist
davon wenig übrig geblieben. Auch die Koalitionsvereinbarung der regierenden Parteien bleibt an
diesem Punkt sprachlos. Inzwischen steigen die
Kosten im Gesundheitswesen unvermindert weiter.
Von den Auswirkungen sind nicht nur die Patienten
betroffen, sondern auch die Ärzte, wie ihre jüngsten
Proteste zeigen. Kann die Kostenlawine noch gestoppt und der Trend umgekehrt werden?
Vortrag und Gespräch
Kurzprofil
mit
Andreas Gerber, geb. 1964, studierte Evangelische Theologie in Hamburg und Heidelberg
(Dipl.-Theol.), Religionswissenschaften in Philadelphia (MA) und Humanmedizin in Hamburg
(Dr. med.).
Dr. med.
Andreas Gerber
Mehrjährige Auslandsaufenthalte führten ihn
nach Indien, Australien, in die USA und in die
Schweiz.
Dr. med. Andreas Gerber meint: „Ja“. Denn heute
gebe es zahlreiche Über- und Fehlversorgungen im
Gesundheitssystem. Würde man diese vermeiden,
ließen sich die Kosten erheblich senken.
Das Thema seiner medizinischen Doktorarbeit
lag im Bereich der Molekularbiologie. Es folgte
die Facharztweiterbildung in der Pädiatrie mit
Schwerpunkten Neuropädiatrie und neonatologische Intensivmedizin.
Bevor man sich also von der solidarischen Finanzierung des Gesundheitssystems mit dem Argument
der Unbezahlbarkeit verabschiede, gelte es, die
Finanzlage sowie die Krankheitslast der Gesetzlichen und der Privaten Krankenversicherung genau
zu analysieren. Andreas Gerber stellt die in der
Öffentlichkeit diskutierten Reformmodelle Bürgerversicherung und Kopfpauschale/Gesundheitsprämie auf den Prüfstand. Für ihn muss sich jede Finanzierungsform und Ausgestaltung des Gesundheitswesens ethischen Fragen stellen. Dazu gehören vor allem die Qualität der Versorgung – unabhängig von der Zahlungsfähigkeit der Patienten –
sowie Vorsorgeuntersuchungen zur Erhaltung der
Gesundheit.
Bürgerversicherung oder Gesundheitsprämie oder
was sonst ist geeignet, diese Prinzipien in Verbindung mit einer solidarischen Finanzierung der Krankenversicherung zu wahren? Auf der Basis der Untersuchungen des Instituts für Gesundheitsökonomie wird Dr. Gerber eine Antwort geben und sich
der anschließenden Diskussion mit Vertretern von
Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag stellen.
Sie sind herzlich eingeladen!
Dr. Siegfried Braun
Evangelische
Erwachsenenbildung
Jörg Göpfert
Evangelische Akademie
Sachsen-Anhalt e.V.
Er absolvierte ein Aufbaustudium Gesundheitsökonomie an der Universität zu Köln
(MSc).
Derzeit ist er Habilitand am Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie an der Universität zu Köln bei Prof. Dr. Dr.
Karl Lauterbach. Seine Schwerpunkte sind:
Gesundheitsökonomische Analyse der Prävention der koronaren Herzkrankheit; ethische
Fragen des Gesundheitswesens (Bürgerversicherung und Finanzierung allgemein), der Gesundheitsökonomie und der Medizintheorie
sowie gesundheitspolitische Fragen.
Institut für
Gesundheitsökonomie und
Klinische Epidemiologie
an der Universität zu Köln
(Leiter: Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach)
Mit ihm diskutieren:
Jens Ackerman (FDP), MdB
stellv. Mitglied im Gesundheitsausschuss
und
Dr. Harald Terpe (Bü. 90/Die Grünen), MdB
Obmann im Gesundheitsausschuss
„Gerechtere Systeme und dennoch geringere finanzielle Probleme haben jene Länder, die ihren Sozialstaat nicht in erster Linie über die abhängige Erwerbsarbeit finanzieren. In vielen Ländern wird der
Sozialstaat nicht nur von Arbeitern und Angestellten, sondern auch von Honorarkräften, Scheinselbstständigen, Selbstständigen und Unternehmern getragen.“
Prof. Dr. Diether Döring
in: “Der neue Sozialstaat“,
Publik-Forum 1/2006
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Bildung
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