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Beeinflusst Wachstum . . . Und was macht außer . . . - FOCUS

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01
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Januar 2010
Beeinflusst Wachstum . . .
. . . die Zufriedenheit der Bürger?
Wirtschaftliches Wachstum ist wichtig
– und doch bedeutet es nicht automatisch auch mehr Lebensfreude für die
Bevölkerung eines Landes. So ist das
Bruttoinlandsprodukt – also die Summe
aller in einem Jahr produzierten Waren
und Dienstleistungen – in der Bundesrepublik in den letzten Jahren stets gestiegen, die jüngste Finanzkrise einmal ausgenommen. Das brachte für breite
Bevölkerungsschichten einen Wohlstand
mit sich, wie er in der Geschichte des
Landes beispiellos ist. Obwohl die Reallöhne in der jüngsten Vergangenheit
Markt auf der Piste
Ski und Rodel gut: Nach diesem
Motto wedeln zurzeit Millionen
von Winterurlaubern über die Hänge und Pisten der Alpen zu Tal.
Dabei stehen viele auf nagelneuen
Brettern – aus der Volksrepublik
China. Im vergangenen Jahr wurden allein zwischen Januar und
September 295 000 Paar Alpinskier
in die Bundesrepublik importiert,
144 000 Paar davon stammen aus
dem Reich der Mitte. Der traditionelle Brettl-Produzent Österreich
exportierte nur 44 000 Paar nach
Deutschland und kam damit abgeschlagen auf Rang zwei unter den
Lieferländern. Das Beispiel zeigt,
dass die Welt immer enger zusammenrückt (s. S. 3–5). Unternehmen
aus Fernost dringen inzwischen
auch auf Märkte vor, die bisher den
Europäern vorbehalten schienen.
Das muss kein Nachteil sein: Schließlich machen inzwischen auch immer
öfter Touristen aus Fernost Winterurlaub in den Alpen.
2008 wurden
in Deutschland
Güter im Wert
von rund 2,5
Billionen
Euro produziert.
nur leicht oder gar
nicht gestiegen sind, leben die Deutschen trotzdem immer noch auf im internationalen Vergleich sehr hohem Niveau.
Die Zufriedenheit der Bundesbürger
mit ihren Lebensumständen ist jedoch
seit Beginn der 90er-Jahre nicht gestiegen, in Westdeutschland sogar gesunken, fand jetzt der Wirtschaftsforscher
Ulrich van Suntum heraus. 1997 und
2004 erreichte diese Zufriedenheit Tiefpunkte, 2001 fühlten sich die Deutschen
am zufriedensten.
Und was macht außer . . .
. . . Geld sonst noch glücklich?
Dass Geld allein nicht glücklich
macht, weiß der Volksmund schon seit
Langem. Doch wovon hängen Zufriedenheit und Wohlbefinden dann ab?
In einer Studie für die Initiative
Neue Soziale Marktwirtschaft untersuchte der
Mehr als 40
Ökonom Ulrich van SunMillionen
tum „glücksrelevante
Bundesbürger
Indikatoren“ und beleben inzwischen
rechnete ein „Glücksin selbst genutztem
BIP“. Umfragen zufolge
haben Faktoren wie ein
Wohneigentum.
sicherer Arbeitsplatz, Ge-
sundheit oder der Familienstatus starken Einfluss auf das Glücksempfinden
der Bundesbürger, ebenso eine gerechte Einkommensverteilung.
Ein steigendes Einkommen steigert
zwar auch die Lebenszufriedenheit,
doch ergab die Untersuchung keinen
Beleg dafür, dass die zunehmende
Einkommensungleichheit die Menschen unglücklich mache. Auch private Vorsorge kann wesentlich zum
Glücksempfinden beitragen. So wird
etwa Wohneigentum häufig als
Glücksfaktor genannt.
Chefredakteur, FOCUS-MONEY
Kontakt: mailto:wirtschafterklaeren@focus-money.de
Inhalt
Hier geht’s zur Registrierung
Vielfältige
Stipendien
Wer Studenten eine Förderung
anbietet und was manchmal für
die Geldspritzen während
der Ausbildung verlangt
wird
Seite
2
Alles Markt –
oder was?
Wie der Markt die Menschen
weltweit zusammenbringt, Werte
schafft – und auch
schöpferisch zerstört.
Start einer neuen Serie
Seite
3
Wenn Spekulation
den Urlaub verteuert
Nirgendwo wird täglich so viel
Geld umgeschlagen wie im Handel
mit Dollar, Euro, Pfund
& Co. Jeder sollte die
Hintergründe kennen
Seite
6
Lernen
mit LINKS
Impressum
Die FOCUS-MONEY-Buchtipps
und -Bookmarks
Seite
8
Verantwortlich für den
redaktionellen Inhalt:
Frank Pöpsel
Verlag: Dieser Newsletter
erscheint in der FOCUS
Magazin Verlag GmbH.
Nachdruck ist nur mit
schriftlicher Genehmigung
des Verlags gestattet.
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Karriere
Etwa
Sponsoren fürs Studium
zwei
Prozent
aller Studierenden erhalten
Staat und private Stiftungen fördern Studenten mit
Stipendien. Es lohnt auf alle Fälle, sich umzusehen
D
ie Chancen auf ein Stipendium haben
sich nach Ansicht der staatlichen Begabtenförderungswerke seit 2006 um fast
50 Prozent erhöht. Das mag zwar prozentual nach viel aussehen, absolut betrachtet,
bekommen jedoch lediglich etwas mehr als
zwei Prozent aller Studierenden ein Stipendium. Der Staat ließ sich die Unterstützung
2009 insgesamt mehr als 132 Millionen Euro
kosten – immerhin 20 Millionen Euro mehr
als im Jahr zuvor. Zu den elf staatlichen Förderwerken kommt 2010 noch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk hinzu. Private
Sponsoren besserten das Angebot auf und
legten in etwa die gleiche Summe drauf. Die
private Förderlandschaft ist etwas unübersichtlich, insofern ist es schwierig, die Gesamtsumme abzuschätzen, die an den Studiennachwuchs fließt. Was die Zahl der
privaten Stiftungen angeht, so schätzt sie
der Bundesverband Deutscher Stiftungen
auf 2220 Werke.
In Zukunft mehr Geld. Zu den
größten Förderern gehört die Studienstiftung des deutschen Volkes. Der eingetragene Verein unterstützt zurzeit 11 000 Studierende über alle Fachrichtungen hinweg.
Dafür hat die Stiftung, die von Bund, den
Ländern und auch privaten Spendern unterstützt wird, ein Budget von annähernd
2
ein Stipendium.
52 Millionen Euro – so viel war es zumindest
2008. Tendenziell dürfte es nach eigenen
Angaben 2009 etwas mehr gewesen sein.
Die Konrad Adenauer Stiftung und die
Hans Böckler Stiftung müssen sich mit einem Etat von zwölf und 14 Millionen Euro
zufrieden geben. Die anderen Förderwerke
wie die Hans Seidel Stiftung und die Rosa
Luxemburg Stiftung verfügen über einen
Etat im einstelligen Millionenbereich.
Die Auswahlkriterien. Viele
unterscheiden bei ihrer Förderung weder
nach Abstammung noch nach politischer
oder religiöser Einstellung, einige Sponsoren nehmen jedoch eine gezielte Auswahl
vor. Das Cusanuswerk pickt sich katholische Studierende heraus, das evangelische
Studienwerk bevorzugt natürlich Bewerber
der zweiten großen Konfession in Deutschland. Die Matthäus-Hahn-Stiftung fördert
Studierende in Albstadt, andere Stiftungen
beschränken sich auf bestimmte Fachrichtungen oder sind nur für Waisen oder Bewerber mit Migrationshintergrund offen.
So vielfältig wie die Stiftungen und die
Auswahlkriterien sind auch die Fördermittel. Einige Studierende bekommen nur einen bescheidenen Zuschuss, anderen wird
das Studium voll finanziert. Die staatlichen
Förderwerke zahlen in der Regel 585 Euro
Insgesamt
2220
Stellen
vergeben Stipendien
an Studierende.
im Monat, ferner 80 Euro Büchergeld. Die
Regierungsrat-Paul-Meyer-Stiftung beispielsweise, die sich an Eisenbahnerkinder
wendet, zahlt maximal 3067 Euro pro Jahr,
was monatlich 255 Euro entspricht. Andere
Stipendien fallen noch bescheidener aus.
Das Stipendium wird in der Regel voll auf
das staatliche Bafög angerechnet. Stipendien der privaten Förderer sind in der Regel
vergleichsweise niedrig, sodass das Bafög
meist nur gekürzt, aber nicht gestrichen
wird.
Nicht ohne Gegenleistung.
Übrigens, ganz umsonst gibt es die Stipendien nicht. Einige erwarten neben der
„richtigen“ Gesinnung und Religion auch
Engagement, gute Noten und Interesse an
der Stiftung, was der Stipendiat teilweise
auch beweisen muss. Manche verlangen
zum Beispiel, dass der Geförderte an Seminaren teilnimmt.
Informationen:
www.stiftungen.org
www.studienstiftung.de
www.stipendiumplus.de
www.stipendienlotse.de
www.e-fellows.net „Stipendium“
www.arbeiterkind.de
www.daad.de
Neue Bachelor-Studiengänge an Deutschen Hochschulen Sparen macht Spaß
Bilder das Laufen lehren
Professionelle Pflege
Energiesparen macht doppelt Spaß – zum
einen entlastet es die Umwelt, zum anderen den Geldbeutel. Häuslebauer und
Immobilienbesitzer müssen dafür allerdings erst einmal investieren – und dabei
sollen ihnen Absolventen des neuen Studiengangs Energie- und Gebäudetechnologie helfen. Die Hochschule Rosenheim
startet zum Wintersemester 2010/2011
den gleichnamigen Studiengang. Das Studium dauert sieben Semester, schließt ein
Industriepraktikum ein und endet mit
dem Titel Bachelor of Engineering. Mehr
Infos unter:
www.fh-rosenheim.de
Wir leben in einem medialen Zeitalter,
daher wächst die Bedeutung dieser Branche. Die Hochschule Offenburg bietet
deswegen ab dem Sommersemester
2010 den neuen Studiengang „medien.
gestaltung und produktion“ (m.gp) an.
Die Studierenden sollen lernen, Medien
zu gestalten, zu produzieren und zu bewerten. Künstlerische Begabung sollten
sie dafür allerdings mitbringen. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester.
Das Studium führt zu dem akademischen
Grad Bachelor of Arts. Infos unter:
http://mgp.mi.fh-offenburg.de/html/
index.html
Die Gesundheitsbranche wächst und
wächst und . . . Die Fachhochschule Koblenz stellt sich auf diesen Boom ein und
startet im Wintersemester 2010/2011 den
Studiengang „Betriebswirtschaft Pflege“.
Clou des dualen Studiums: Der Studierende bekommt nach Abschluss sowohl den
Titel Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft und ist automatisch Gesundheitsund Krankenpfleger/in. Die FH kooperiert
deswegen mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Bonn und der Marienhaus
GmbH, einem katholischen Träger für
soziale Einrichtungen. Infos unter:
http://www.rheinahrcampus.de
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Seite
3
neue SErie
Der Markt macht’s
Das Geschehen auf unterschiedlichen Märkten bestimmt unseren wirtschaftlichen Alltag.
Doch wie funktioniert eigentlich der Markt – und warum ist er erfolgreich?
W
ir alle waren schon mal auf dem Markt: Auf Wochenmärkten kaufen wir ein, wir schlendern über
Flohmärkte, und auf Weihnachtsmärkten tanken wir – wie
erst vor Kurzem – Stimmung und Glühwein. Märkte entwickeln auch ein Eigenleben: Sie steigen und fallen, brechen ein oder boomen, öffnen sich, werden überrollt, sind
viel versprechend, neu oder geregelt, werden schwarz oder
grau. Was aber ist eigentlich ein Markt? Wie funktioniert
er, und wie beeinflusst das Marktgeschehen unseren Alltag? Warum heißt unser Wirtschaftssystem „Markt“-Wirtschaft? Und warum ist es so erfolgreich? Diesen und ähnlichen Fragen geht „Wir erklären die Wirtschaft“ in einer
Serie nach und erläutert dabei zentrale ökonomische Mechanismen sowie Grundbegriffe der Wirtschaftstheorie.
Leistung und Gegenleistung. Was haben
ein Flohmarkt und der Aktienmarkt gemeinsam? In beiden
Fällen begegnen sich Anbieter und Interessenten und tauschen Leistungen aus. Egal, ob Second-Hand-Klamotten
oder Wertpapiere: Immer bietet ein Verkäufer „Waren“ an.
Interessiert sich ein Käufer dafür, handeln beide einen
Preis aus; haben sie sich geeinigt, übergibt der Anbieter
die Ware und kassiert als Gegenleistung den vereinbarten
Preis. Dieses Austauschprinzip findet sich auf einem lokalen Bauernmarkt genauso wie auf dem globalen Energie-
und Rohstoffmarkt. Doch wenn Ökonomen von „Markt“
sprechen, meinen sie nicht nur den Warenaustausch, sondern ein übergreifendes Ordnungsprinzip: die Marktwirtschaft und das System des Wettbewerbs. Denn auf Märkten vollzieht sich der Austausch von Leistung und
Gegenleistung grundsätzlich über den Wettbewerb um
das günstigste Angebot. Regelmäßig bieten mehrere Obsthändler ihre Äpfel feil oder mehrere Autohersteller ihre
Fahrzeuge. Wer letztlich das Rennen macht – also den
Käufer, sprich: Kunden, gewinnt –, entscheidet sich wesentlich über den Preis. Denn in aller Regel wird der Käufer nicht bereit sein, mehr für eine Ware zu bezahlen als
nötig; er versucht dabei, seine Ressourcen – sprich: sein
Geld – so nutzbringend wie möglich einzusetzen.
Der Preis ist aber nicht das einzige Kriterium für eine
Kaufentscheidung. Denn was nützt es dem Käufer, wenn
er zwar das billigste Angebot annimmt, aber für sein Geld
einen Artikel erhält, der umgehend kaputtgeht? Neben
dem Preis ist also die Qualität eines Produkts oder einer
Ware ein entscheidendes Argument. Aus der Sicht eines
Unternehmens bedeutet das: Im Wesentlichen sind es zwei
Wege, auf dem es die Konkurrenz am Markt ausstechen
kann – das billigste Angebot und das hochwertigste Produkt. Am erfolgreichsten ist dabei stets die Kombination
beider Faktoren.
Handel ohne Grenzen
Die Welt wächst zusammen – zumindest wirtschaftlich. Das
zeigt sich gerade am grenzüberschreitenden Handel mit
Waren aller Art, der in den vergangenen 60 Jahren global
Grenzüberschreitender Warenhandel
Pkte
Index, 1950 = 1, in konstanten Preisen, 1950 bis 2007
um fast das 30-Fache anstieg. Der Export von Fertigwaren
vervielfachte sich, aber auch das Geschäft mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Rohstoffen boomt.
Warenexport nach Warengruppen
Pkte
Index, 1950 = 1, in konstanten Preisen, 1950 bis 2007
25
Warenexport
50
40
gesamter
Warenexport 30
10
5
Warenproduktion
60
70
80
90
60
20
15
1950
70
Fertigwaren
20
Brennstoffe u.
Bergbau
Landwirtschaft
10
1
1
2000
2010
1950
60
70
80
90
2000
2010
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung; Grafik: Focus-Money
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Seite
4
Fortsetzung von Seite 3
Privat und öffentlich. Grundsätzlich können
auf Märkten die unterschiedlichsten Güter ausgetauscht
werden: Obst, Autoreifen, Schweinebäuche, Weizen, Erdöl, T-Shirts oder Wertpapiere. Waren, die am Markt angeboten werden können, nennen Ökonomen „private“ Güter.
Gemeinsam sind diesen Gütern zwei Kriterien: die Ausschließbarkeit und die Rivalität. Der erste Begriff bedeutet,
dass nur der Besitzer über dieses Gut verfügen kann. Wer
ein Auto hat, kann seinen Wagen beispielsweise selbst
fahren, ihn verleihen oder vermieten oder in der Garage
stehen lassen – was mit dem Fahrzeug geschieht, bestimmt
er jedenfalls allein, er kann also andere von der Nutzung
ausschließen. Der Begriff Rivalität bedeutet, dass der Konsum eines Gutes durch eine Person den Konsum desselben
Gutes durch eine andere ausschließt. Beispiel Baguette:
Konsumiert es eine bestimmte Person, kann nicht gleichzeitig eine andere das Brot essen.
Sind Ausschließbarkeit und Rivalität nicht gegeben,
sprechen Ökonomen von „öffentlichen“ Gütern. Typischerweise kann der Besitzer eines solchen Gutes den Konsum
durch andere Personen nicht verhindern. Ein Beispiel dafür ist etwa die Straßenbeleuchtung, von der auch Passanten profitieren, die keine Anwohner sind oder keine Beiträge und Gebühren bezahlt haben – trotzdem können sie
sich nachts bei guter Sicht auf den Heimweg machen.
Sozialer Ausgleich. Beim Kampf um den Kunden
– also beim Wettbewerb – können nicht alle Anbieter erfolgreich sein. Manche schneiden im Konkurrenzkampf
sogar so schlecht ab, dass sie vom Markt verschwinden.
Das ist hart, aber auf Dauer sorgt dieser Prozess für Wachstum und Entwicklung und damit letztlich für Wohlstand.
Wettbewerb führt zu Innovationen und Fortschritt – schließlich können mit attraktiveren Produkten Kunden neu oder
zurückgewonnen werden. Beispiel Auto: Im Kampf um
Marktanteile und Absatzzahlen versuchen die Hersteller,
mit Weiterentwicklungen bei Technik, Kraftstoffverbrauch,
Sicherheit oder Komfort zu punkten. Und deshalb sieht ein
Fahrzeug von heute nicht nur meist besser aus als ein Wagen Baujahr 1970, sondern bringt auch mehr Leistung bei
weniger Spritverbrauch und deutlich geringerem Unfallrisiko. Wettbewerb ist also immer auch der Wettstreit um
die beste Lösung.
Schöpferische Zerstörung. Nicht ohne Grund
sprach der österreichische Nationalökonom Joseph Schumpeter (1883–1950) in diesem Zusammenhang von „schöpferischer Zerstörung“. Dieser Prozess sei, so Schumpeter,
der Grund für Wachstum und damit die Quelle unseres
Wohlstands. In der Tat: Wettbewerb hebt das Wohlstandsniveau einer Gesellschaft. Denn Unternehmen, die erfolgreiche Produkte herstellen, benötigen Arbeitskräfte und
sorgen damit dafür, dass viele Menschen ein Einkommen
erzielen, Geld für ihren Konsum zur Verfügung haben und
Steuern und Abgaben bezahlen können.
Doch was ist mit denen, die dem – manchmal harten und
unbarmherzigen – Konkurrenzkampf zum Opfer fallen?
Wenn ein Unternehmen dem Wettbewerbsdruck nicht mehr
standhalten kann, keine attraktiven Produkte anbietet oder
nicht in ausreichendem Maß Käufer findet, muss es seine
Kosten senken. In der Praxis bedeutet das regelmäßig:
Abbau von Arbeitsplätzen. Nutzen auch solche Maßnahmen
nichts mehr, bleibt nur noch der Gang in die Insolvenz oder
gar der Konkurs.
Vorteil für Verbraucher
Eine wesentliche Ursache für die weltweit boomende Exportwirtschaft sind sinkende Kosten für Transport und Kommunikation – zum Vorteil der Verbraucher. Die profitieren
Transport- und Kommunikationskosten
%
Entwicklung seit 1930, in konstanten Preisen
auch von sinkenden Preisen für Nahrungsmittel. Indus­
trierohstoffe haben sich zuletzt allerdings wieder verteuert.
Grund ist die weltweit steigende Nachfrage.
Rohstoffpreise weltweit
Pkte
Index, 2008 = 100, in konstanten Preisen*
0
300
Seetransportkosten u. Hafengebühren
für Import- und Exportfracht pro US-Tonne*
Nahrung und Genussmittel
–20
250
200
–40
150
–60
Lufttransportumsatz pro
Passagier und Meile
Kosten eines
3-Minuten-Telefonats
zwischen New York und London
1930
40
50
60
*ca. 907 kg
70
80
90
2000 2010
100
–80
–100
Industrierohstoffe
50
*deflationiert mit USA-Lebenshaltungskostenindex
1960
70
80
0
90
2000
2010
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung; Grafik: Focus-Money
Mit freundlicher Unterstützung von
Seite
5
Fortsetzung von Seite 4
als früher verfügbar. Das versetzt die Bürger wesentlich
besser als in früheren Zeiten in die Lage, von ihren Rechten Gebrauch zu machen und bei Wahlen demokratische
Kontrolle auszuüben.
Nicht ganz so schnell wie Wissen, aber ebenfalls in früher kaum vorstellbarem Tempo werden Waren transportiert.
Dauerte es vor wenigen Jahrhunderten noch Wochen und
Monate, ehe Güter aus Übersee in Deutschland ankamen,
haben sich diese Zeiten auf wenige Tage oder Stunden
verkürzt. Dadurch sind auch die Kosten gesunken, Güter,
die sich in der Vergangenheit nur wenige Gutbetuchte
leisten konnten, sind heute für Otto Normalverbraucher
erschwinglich geworden. Und auch die Menschen selbst
sind mobil: Mit dem Flugzeug erreichen sie binnen kurzer
Zeit selbst die entlegensten Orte. Führte eine Urlaubsreise
noch vor wenigen Jahren bestenfalls nach Österreich oder
Italien, steht Touristen heute buchstäblich die ganze
Welt offen.
Das alles hat Länder und Menschen näher zusammengeführt und den Austausch über die Grenzen hinweg zur
Normalität werden lassen. Der Abbau von Zöllen und Handelsbeschränkungen hat das Zusammenwachsen der Märkte und den globalen Waren- und Güterverkehr weiter beschleunigt. Nutznießer sind nicht nur die Konsumenten
hierzulande, sondern auch die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie können ihre Produkte
besser absetzen und so ihren Wohlstand mehren – und
damit wiederum Erzeugnisse aus etablierten Industriestaaten kaufen. Protektionismus und neue Handelsschranken
bringen daher langfristig Nachteile für alle. Schon Altkanzler Helmut Schmidt wusste: „Märkte sind wie Fallschirme. Sie funktionieren nur, wenn sie offen sind.“ Für alle Beteiligten sind die Konsequenzen einer solchen
Entwicklung schmerzhaft. Der Unternehmer und seine
Mitarbeiter verlieren die Existenzgrundlage, aber auch
Lieferanten sind massiv betroffen, weil ihnen Aufträge
wegbrechen, was wiederum zu Kostendruck und Gefährdung von Arbeitsplätzen führen kann.
Grenzenloser Austausch. Das Marktgeschehen ist heute aber nicht mehr nur lokal oder regional begrenzt, sondern spielt sich auf globaler Ebene ab: Wir sprechen vom Weltmarkt. Ganz selbstverständlich fahren auf
deutschen Straßen japanische Autos, wir telefonieren mit
finnischen Handys und essen Kiwis aus Neuseeland. Zwei
Faktoren haben diese Entwicklung erst möglich gemacht:
die Vermehrung des Wissens mit ungeahnten Informationsund Kommunikationsmöglichkeiten und die Verbesserung
bei Transport und Verkehr.
Dauerte es von Christi Geburt an rund 1500 Jahre, ehe
sich das Wissen der Menschheit verdoppelt hatte, geschieht
dies heute innerhalb von fünf Jahren, manche Experten
gehen sogar von noch höherem Tempo aus. Doch Wissen
wächst nicht nur mit immenser Geschwindigkeit, sondern
ist auch größtenteils für jedermann zugänglich. Über Internet, Radio, Fernsehen und Telefon wandern Informationen binnen Sekunden rund um den Globus. Herrschaftswissen – also Wissen, über das nur wenige Menschen
verfügen und das ihnen infolgedessen Macht über andere
verleiht – gehört definitiv der Vergangenheit an. Per Mausklick kann sich jedermann Informationen über Waren und
Produkte verschaffen, Preise vergleichen und das günstigste Angebot auswählen. Aber auch politische und ökonomische Informationen sind heute in viel höherem Maß
Liberale Märkte
Ein Haupthindernis für den grenzüberschreitenden Handel
und das Entstehen eines Weltmarkts waren lange Zeit die
Zölle. Sie verteuerten ausländische Waren enorm und ver-
minderten deren Absatzchancen. Doch inzwischen sind
die Märkte liberalisiert, etablierte Industrienationen und
Entwicklungsländer bauen Handelsschranken ab.
Zollbelastungen
%
handelsgewichtet, in Prozent des Warenwertes, 1980 bis 2001
20
Zölle ökonomisch sich entwickelnder
Staaten gegenüber sich entwickelnden
16
12
Zölle ökonomisch entwickelter
Staaten gegenüber sich entwickelnden
8
4
Zölle ökonomisch entwickelter
Staaten gegenüber der Welt
0
1980
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
2000
01
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung; Grafik: Focus-Money
Mit freundlicher Unterstützung von
Seite
6
Währungen
Dollar, Euro,
Pfund & Co.
Der Euro zeigt Muskeln
Auch wenn der US-Dollar mal wieder Boden wettgemacht hat gegenüber dem Euro, mittelfristig hat er doch verloren – auch gegenüber
dem Schweizer Franken und anderen wichtigen Währungen. Anfang
2002, als der Euro als Bargeld eingeführt wurde, bekamen Europäer
nur 90 US-Cent für einen Euro, mittlerweile sind es annähernd 1,50
Dollar. Urlauber, die ein Wochenende in New York verleben, können
sich freuen, nicht jedoch die Exportwirtschaft, da sie bei Exporten in
die USA Einbußen erleidet. Trotzdem ist der Greenback, wie er auch
gern genannt wird, immer noch die Leitwährung für internationale
Geschäfte. Das könnte sich jedoch ändern.
Warum steigt eine Währung
und fällt die andere? Welche
Rolle spielt Gold? So läuft das
Devisengeschäft
D
ass jeder Verbraucher problemlos Euro
in Dollar oder britische Pfund umtauschen kann und umgekehrt, verdankt er
Hunderttausenden von Bankern, die vor
ihren Terminals sitzen und mit Devisen
handeln. Jeden Tag wechseln nach Schätzung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mehr als drei Billionen Dollar, sprich: 3000 Milliarden, den
Besitzer – Tendenz steigend. Der Devisenmarkt ist damit die größte Drehscheibe der
Welt. Nirgendwo sonst wird so viel Geld
umgeschichtet, nicht einmal an den Börsen
in New York, Tokio oder London.
Was treibt die Devisenhändler an, wer
spielt überhaupt mit, was beeinflusst die
Kurse von Dollar, Euro, Yen und Pfund – und
warum wächst dieser Markt so rasant?
Der Devisenmarkt hat sich schon längst
von der realen Wirtschaft abgekoppelt. Das
heißt, um Ex- und Importe von Öl, Gas, Eisenerz, Weizen, Elektronik und Maschinen
abzuwickeln, müsste längst nicht so viel
Geld die Seiten wechseln. Oft geht es um
Finanzgeschäfte zur Absicherung von Risiken oder um reine Spekulation. An der
kann sich übrigens jeder beteiligen – er
muss nur ein Konto bei einer auf Devisengeschäfte spezialisierten Bank eröffnen.
Weil es vergleichsweise einfach ist, mit
Geld Geld zu verdienen, wächst die Zahl
der Zocker. Der Währungshandel verzweieinhalbfachte sich seit 2001.
Was die Kurse treibt. Angesichts
der gigantischen Summen, die jeden Tag
umgeschichtet werden, lösen kurzfristige
Spekulationen zwar kleinere Ausschläge
aus, bestimmt wird der Wert einer Währung
jedoch von anderen Faktoren – von der wirtschaftlichen Situation und den Leitzinsen
in einem Land oder Währungsraum. Bestes
Beispiel ist das Verhältnis von Dollar zu
Euro. Der Greenback, wie die amerikanische Währung auch gern genannt wird,
verlor gegenüber dem Euro allein von März
USD
Euro-Kurs in US-Dollar
1,4
1,2
1,0
0,8
2000
01
02
03
04
05
06
07
08
2009
Quelle: Thomson Datastream
Schwacher Dollar, teures Gold
Allein in den vergangenen zwölf Monaten stieg der Preis für eine Feinunze Gold (31 Gramm) um über 40 Prozent. Im September nahm der
Kurs die 1000-Dollar-Marke und erreichte Anfang Dezember ein Allzeithoch. Mit Gold wollen sich Anleger gegen den schleichenden Kaufkraftverlust des US-Dollar schützen. Sie sehen das Edelmetall als sicheren Hafen an. Gefragt sind neben Barren auch Münzen.
USD
USD
Wert des US-Dollar zum Euro und Goldpreisentwicklung
1,1
1000
US-Dollar-Kurs in Euro
1,0
Goldpreis je Feinunze
800
0,9
600
0,8
400
0,7
200
0,6
0
2000
01
Quelle: Bloomberg
02
03
04
05
06
07
08
2009
Mit freundlicher Unterstützung von
bis Dezember mehr als 17 Prozent. Anders
ausgedrückt, im Frühjahr bekamen Amerikaner noch 80 Euro-Cent für ihren Dollar,
im Dezember waren es nur noch 66 Cent
– bevor sich der Dollar zuletzt erholte. Der
Absturz rührt vor allem daher, dass sich
Amerika in beängstigender Weise verschuldet. Die öffentliche Hand steht mit mehr
als zwölf Billionen Dollar in der Kreide.
Da nicht absehbar ist, dass sich daran so
schnell etwas ändert und die US-Notenbank (Fed) fleißig weiter Dollars druckt,
dürfte es mit dem Greenback weiter bergab gehen. Die Fed unter Ben Bernanke
weitete die Geldmenge kräftig aus und
pumpte ihre Bilanz binnen zwölf Monaten
fast um das Doppelte auf mehr als zwei
Billionen Dollar auf – nachlesbar auf den
Internet-Seiten der Fed.
Seite
7
Geldvermehrung aus dem Nichts
Die amerikanische Notenbank (Fed) überschwemmt den Markt mit Geld.
Sie druckt rund um die Uhr Dollars und hat ihre Bilanz kräftig aufgeblasen – auf mittlerweile mehr als zwei Billionen Dollar. Die Geschäftsbanken reiben sich die Hände, bekommen sie das finanzielle Schmiermittel
doch fast zum Nulltarif, denn der Leitzins ist nahe null. Ben Bernanke,
Chef der amerikanischen Notenbank Fed, wird auch im kommenden
Jahr bei seiner lockeren Geldpolitik bleiben und die Wirtschaft weiter
üppig mit Dollars versorgen. Er fürchtet, dass ein zu früher Schwenk
schlecht für die Konjunktur sein könnte.
Geldmenge der US-Notenbank in Milliarden US-Dollar
2000
2009
2008
1600
1200
Billiggeld lockt Zocker.
Der
Faktor „Leitzinsen“ – in den USA übrigens
auf einem historischen Tief nahe null – ist
indes mindestens ebenso entscheidend.
Billiges Geld animiert Zocker zu den sogenannten Carry-Trades. Dabei nehmen sie
Schulden in Dollar fast ohne Kosten auf,
kaufen Anleihen oder Aktien in Euro, streichen höhere Zinsen als in den USA ein und
zahlen ihren Kredit mit noch wertloseren
Dollars wieder zurück. Dieses Spiel funktioniert nur so lange, wie der Dollar-Kurs
und die Zinsen niedrig bleiben. Die Spekulanten müssen nur aufpassen, dass sie
den Absprung rechtzeitig schaffen, bevor
das System zusammenkracht.
Natürlich schauen andere Nationen mit
Dollar-Reserven wie China – Amerikas
größter Gläubiger – nicht tatenlos zu, wie
ihre Bestände immer weniger wert werden. Sie fliehen in andere Währungen und
kaufen Euros – oder SDRs (Sonderziehungsrechte) vom Internationalen Währungsfonds. Der SDR, ein Korb aus vier
Währungen, hat jedoch auch seine Schwächen, denn er bezieht den Dollar mit ein.
Zudem ist der Handel mit SDRs schwierig,
der Markt immer noch vergleichsweise
klein. Als Alternative weichen Notenbanken und auch Privatleute auf Gold aus und
stocken ihre Bestände auf. China bunkert
mittlerweile weit über tausend Tonnen
Gold in seinen Tresoren. Übrigens ist China nicht allein, Russland, Japan und Indien setzen ebenfalls vermehrt auf Gold als
heimliche Reservewährung. 800
400
0
NOV
JAN
JAN
NOV
Grafik: IWF
Die virtuelle Weltwährung
Die Welt hat bereits eine internationale Währung: das SDR. Nur kennt
dieses künstliche Geld kaum einer. SDR steht übrigens für Special Drawing Right – oder zu Deutsch: Sonderziehungsrechte. Diese Kunstwährung besteht aus einem Korb, der Dollar, Euro, Yen und das britische
Pfund enthält. Der Internationale Währungsfonds, der für SDRs verantwortlich zeichnet, errechnet täglich den Wechselkurs zum Dollar. Ein
SDR entspricht in etwa 1,60 Dollar. Das Handelsvolumen ist mit rund
270 Milliarden SDRs allerdings noch vergleichsweise gering.
Virtuelle Weltwährung (Sonderziehungsrechte) Aufteilung nach Währungen in Prozent
1 SDR (Special Drawing Right):
1,6 US-Dollar
japanischer Yen
US-Dollar
44
11
11
britisches Pfund
Quelle: Thomson Datastream
34
Euro
Mit freundlicher Unterstützung von
Seite
8
Mehr Menschenverstand!
D
ie schlechte Nachricht: „Die Menschen
sind Idioten“ – die gute Nachricht: Daran lässt sich etwas ändern. Das fängt beim
Essen an und hört beim Lotteriespielen
noch längst nicht auf. Larry Winget, der
Autor des Buches „Menschen sind Idioten
und ich kann’s beweisen“, will aufrütteln
und griff deswegen zu dem provokanten
Titel – wie er übrigens stets gern provoziert.
Der schrägste Persönlichkeitstrainer Amerikas hält seinen Landsleuten den Spiegel
vor und rüttelt sie auf. Vieles in dem Buch
bezieht sich leider auf „Joe the plumber“,
das Gegenstück zum deutschen Michel.
Insofern können Mitteleuropäer manchmal
nur müde über die Vorschläge lächeln, weil
wir sie längst befolgen, zumindest einige
davon. Aber auch dieser Vergleich kann ja
schon amüsant sein. Das mindert den Wert
seines „Arbeitsbuchs“, wie er selbst dazu
sagt, nur wenig.
Der – mit gesundem Selbstbewusstsein
ausgestattete – bekennende Fan von Cowboy-Devotionalien und Besitzer von Hunder-
ten von Stiefeln sowie bestickten Hemden
belässt es nicht bei Appellen, er führt seinen
Lesern vor Augen, welche Dummheiten sie
täglich begehen. „Amerikaner geben jährlich 33 Milliarden Dollar für Diätprodukte
aus – wäre es nicht billiger, weniger zu essen
und sich mehr zu bewegen?“ Recht hat er!
Den Beispielen folgen auch gleich To-doListen – Handlungsanweisungen für mehr
Erfolg. Seine „Idiotenwerkstatt“, wie er sie
selbst nennt, nimmt die Hälfte des Buches
ein. Vielleicht passt nicht jede Liste auf jede
persönliche Situation, aber jeder kann sich
ja das herauspicken, was er braucht. Da findet der Leser eine Liste, wie er seine Zeit
besser einteilt, wie er Probleme löst, wie er
lernt, glücklich zu sein, wie er mit Stress
besser zurechtkommt, wie er gesünder lebt,
wie er dumme Menschen loswird . . .
Wingets Anspruch ist es, den Leser in die
Lage zu versetzen, das Leben genießen zu
können, das er wirklich will – und zu lernen,
das Leben zu wollen, das er genießen kann.
Dann hört auch die Selbstsabotage auf.
Larry Winget:
„Menschen sind Idioten und ich
kann’s beweisen“,
288 Seiten, 22,90 Euro,
Ariston Verlag.
ISBN: 9783941493087
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