close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Der führende Treffpunkt der Bodenbranche - Saint

EinbettenHerunterladen
p.b.b.
Verlagspostamt 1210 Zulassungsnummer:
- Wien Zulassungsnummer:
02Z031935M - Preis:
Euro 2
P.b.b. Verlagspostamt 1210 Wien
34346W91U
Preis: Euro 10
RICHTIGE ERKLÄRUNGEN COLLEGIALE TENDENZEN UND MEINUNGEN
• Frischer Wind in der ÖH!
• Das KLIVV stellt sich vor
HVU MAGAZIN NR. 2
Dezember
2013/2014
Abnehmen
ohne Hunger
für kleine
Hunderassen
NEU
Das neue SATIETY SMALL DOG für kleine Hunderassen unter 10 kg Körpergewicht weist den
„Satietogenic Effect” auf: Spezielle Fasern füllen den Magen und fördern das Sättigungsgefühl. Spontane Futteraufnahme und Betteln
werden dadurch eingeschränkt.
Mit einem erhöhten Anteil der löslichen, also
verdaulichen Fasern verbessert SATIETY
SMALL DOG die Kotkonsistenz. Der S/O-Index
wirkt der Bildung von Struvit- und Kalziumoxalatkristallen entgegen.
Broschüren und Produktproben erhalten Sie unter: Info-Telefon 0810 / 207601* Unser Beratungsdienst für Tierernährung
und Diätetik steht Ihnen Mo-Do von 15-19 Uhr für Fragen rund um Hund und Katze gerne zur Verfügung!
Besuchen Sie unsere Homepage: www.royal-canin.at (Benutzername: praxis, Kennwort: veto), E-Mails an info@royal-canin.at
*zum Ortstarif
INHALT
EDITORIAL
ÖH-Service
Hallo ihr Lieben,
S. 4
S. 4
S. 9
S. 10
S. 11
S. 28
es ist wieder so weit - das Jahr
neigt sich dem Ende zu und
vor euch liegt die Weihnachtsausgabe des RECTUMS.
Vollgepackt mit allen Infos zu
den Neuerungen in der HVU,
Uni-News sowie Eventberichten soll es euch auf den neuesten Stand der Dinge
bringen.
Der neue Vorsitz
Vorstellung der Referate
Studienvertretung - Orientierungswochenende
Gebühren für Studienplatzbewerbung
Tollwutimpfung
Aus dem Leben einer Pressereferentin...
Studium/Lehre
S. 14
S. 24
S. 32
Konrad-Lorenz-Institut für vergleichende Verhaltensforschung
Die VetmedCard
Erasmusbericht: Leipzig und Gießen
Events
S. 12
S. 13
S. 18
S. 19
S. 23
S. 25
S. 34
S. 36
S. 37
Wiener Akademische Meisterschaften 2013
IVSA Silent Auction
Top-Lehrende und Top-Studierende
Cro-Slo-Austro Austausch
Mitteleuropäischer Buiatrikkongress 2014
Mondseetagung
Streetsoccer 2013
Selbstverteidigungskurs für Frauen
Abfischfest-Exkursion
Da dies die letzte Rectum-Ausgabe unter meiner
Führung sein wird, möchte ich mich an dieser
Stelle herzlich bei allen Menschen bedanken, die
mir in den vergangenen Jahren bei der Umsetzung
unserer Studentenzeitung geholfen haben. Besonders
den fleißigen Schreiberlingen gebührt großes Lob,
weshalb ich ihnen einen kompletten Artikel (S.27)
gewidmet habe. :)
Für die Zukunft hoffe ich, dass das RECTUM
weiterhin ein wichtiges Informationsmedium für uns
Studierende bleibt und meinem Nachfolger/meiner
Nachfolgerin wünsche ich viel Spaß und Erfolg!
Alles Liebe,
Lisa Gamsjäger
Allerlei
S. 20
S. 22
S. 26
S. 28
S.30
S. 38
S. 40
S. 41
Kursioses gesucht!
UNICOM-Bericht
VetShop News
Rectum Jänner 1987
Welcher Seelengeist passt zu dir?
Oskar&Detlef
UNI-Leben
Buchtipps
Wichtige Info
Dies ist eine Studentenzeitung. Das heißt, dass
jeder Student seine Meinung hier kundtun darf.
In der Kategorie Oskar & Detlef finden sich
großteils keine Namen unter den Beiträgen, da dies
sowohl von Oskar- als auch von Detlefverleihern
so gewünscht wird. Wir weisen ausdrücklich darauf
hin , dass die HVU für den Inhalt NICHT VERANTWORLICH ist.
3
ÖH-SERVICE
Frischer Wind in der ÖH
Da sich in den letzten Wochen und Monaten einiges
verändert hat und wir in unseren heiligen ÖH-Reihen viele neue Gesichter willkommen heißen dürfen,
haben wir eben diese gebeten, sich für euch kurz
vorzustellen bzw. euch über Neuerungen zu informieren. Wir freuen uns über den Zuwachs und auf
eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
Lena kann dadurch, dass sie Studentin der Pferdewissenschaften ist, eine weitere Perspektive einbringen, die
auch die kleinen Studiengänge unserer Universität nicht
zu kurz kommen lässt.
Unser gemeinsames Ziel ist es, für die Interessen aller
Studierenden der Vetmeduni einzutreten und mit Hilfe
von Festen und Veranstaltungen einen Ausgleich zum
Studienalltag zu bieten.
Leonie, Lukas, Lena
HVU-Vorsitz
Der neue Vorsitz
Sozialreferat
Nach Rücktritt von Sophia Jeserschek und Daniel
Ertl als stellvertretende ÖH-Vorsitzende hat sich
ein neues Team gebildet. An der Seite von Leonie
Zieglowski, die weiterhin Vorsitzende der HochschülerInnenschaft der Vetmeduni ist, befinden sich nun
Lukas Huber als 1. stellvertretender Vorsitzender
und Lena Knigge als 2. stellvertretende Vorsitzende.
Wir, Anna Pexa und Katharina Meltzer, beide im 7.
Semester Veterinärmedizin, sind seit Oktober für
euch im Referat für Soziales und Gleichbehandlung
tätig.
Durch Lukas haben wir einen sehr erfahrenen ÖHMitarbeiter im Team, der bereits intensiv als Referent
für Internationales tätig war und auch weiterhin IVSAPräsident ist.
4
Bei uns könnt ihr euch über Finanzielles, wie Studienoder Familienbeihilfe, beraten lassen, oder Härtefonds,
Kredite und Stipendien beantragen. Wenn ihr eine
Einfahrtsgenehmigung für die Uni braucht, seid ihr bei
uns ebenfalls an der richtigen Stelle.
Wir sind für euch immer Dienstags von 12-13 Uhr im
Referat oder via Email unter sozial@hvu.vetmeduni.
ac.at zu erreichen.
Anna Pexa & Katharina Meltzer
HVU MAGAZIN
ÖH-SERVICE
Lehrunterlagen - Referat
auch die nachfolgenden Generationen davon profitieren können. Am besten gleich zu Semesterende, damit
dann pünktlich zum Semesterbeginn der USB-Stick mit
brandneuen Informationen gefüllt werden kann.
Wir hoffen auf einen regen Austausch und eine gute
Zusammenarbeit mit euch!
Anna Mokry und Marissa Ebert
Lehrunterlagenreferat
Nach zahlreichen Neubesetzungen gibt es auch neue
Gesichter im Referat für Lehrunterlagen.
Kulturreferat
Als Referentin wurde Anna Mokry bestimmt, die im
2. Jahr Veterinärmedizin studiert und hochmotiviert
frischen Wind zwischen die Skripten bringt. Ihr zur
Seite steht als Sachbearbeiterin Marissa Ebert, ebenfalls
Veterinärmedizinstudentin, allerdings mit etwas mehr
Freizeit im 3. Jahr.
Unser erstes Ziel ist es, die riesige Masse an Lernstoff
der ersten Studienjahre neu zu ordnen und zu sortieren.
Da sich das jeweilige Semester am Besten mit den
zugehörigen Fächern auskennt, würden wir gerne Leute
finden, die die vorhandenen Unterlagen nach Themenblöcken sortieren, um mehr Übersicht und somit auch
effektiveres Lernen mit den Altfragen zu ermöglichen.
Weil dahinter ein gehöriger Arbeitsaufwand steckt, gibt
es für die Helfer eine Aufwandsentschädigung.
Wer mitmachen möchte, melde sich bitte per Email
(lehrunterlagen@hvu.vetmeduni.ac.at) bei uns und
bekommt dann alle weiteren Infos.
Damit unsere große Sammlung an Lehrunterlagen
wächst und vor allem aktuell bleibt, möchten wir euch
darum bitten, alle Fragen, gute Ausarbeitungen und
Zusammenfassungen an uns weiter zu geben, damit
Mein Name ist Laura, ich bin jetzt im 5.Semester
Veterinärmedizin und meistens mit einem kleinen
schwarzen Hund auf der Uni unterwegs.
Seit diesem Semester bin ich neue Sachbearbeiterin
fürs Kulturreferat. Dazu gekommen bin ich durch die
Mithilfe bei der Organisation des Balls letztes Jahr. Die
Arbeit im Referat gefällt mir bis jetzt super. Besonders
da die letzten Hörsaal-Kinos ein voller Erfolg waren
und wir in nächster Zeit einige andere spannende
Sachen geplant haben.
Laura Reinhalter
HVU MAGAZIN
5
ÖH-SERVICE
Event-Update aus dem
Kulturreferat
Unsere ersten zwei Hörsaal-Kinos waren so gut
besucht wie noch nie. Besonders die HalloweenVorlesung von Prof. Rümenapf mit anschließendem
Gruselfilm war der Hit. Danke an unsere Zuschauer
und an Prof. Rümenapf für die lustige Vorlesung
und die Verpflegung!
Voraussichtlich am 14.Jänner planen wir eine Führung
durch den Narrenturm. Für alle, die den Narrenturm nicht kennen: Bis 1869 war er eine „Anstalt zur
Behandlung Geisteskranker“.
Seit 1971 ist das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum dort untergebracht, das mit 1.1.2012 als
Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm
in das Naturhistorische Museum Wien eingegliedert
wurde.
Es wird also eine interessante Führung, bei der man
jede Art von anatomischen Absonderlichkeiten sehen
kann. Mehr News dazu folgen in Kürze!
Sissy und Laura
Kulturreferat
Neues aus dem Sportreferat: Eislaufplatz kommt!
Seit Oktober sind wir, David Feiersinger als Referent und Lukas Martin als Sachbearbeiter, eure
neuen Ansprechpartner in Sachen Sport. Wir studieren beide im 7. Semester und waren von Anfang
an große Fans des Unisports, weshalb wir uns dazu
entschlossen haben, das Sportreferat nun zu übernehmen.
Neben den alljährlichen Veranstaltungen wie Sibiria oder den Wiener Akademische Meisterschaften
kümmern wir uns momentan hauptsächlich um die
Realisierung des Projektes Eislaufplatz an unserer Uni.
Das Konzept dafür steht bereits und wurde durch die
UV abgesegnet. Sobald es die Temperaturen zulassen,
werden wir unseren Multifunktionssportplatz mit einer
Folie überdecken, die Banden mittels eines Holzkonstruktes schützen und langsam Schicht für Schicht den
Platz fluten. Wenn alles glatt läuft sollte der Eislaufplatz Ende Dezember bzw. Anfang Jänner benutzbar
sein. Mit Hilfe von vier LED Strahlern wird es künftig
möglich sein, auch abends eine Runde Eishockey zu
spielen, sein kunstläuferisches Talent zu präsentieren
oder einfach nur mit Freunden eine gemütlich Runde
zu drehen.
6
HVU MAGAZIN
Also vergesst nach den Weihnachtsferien eure Eislaufschuhe nicht!
Weiters würden wir alle Sportbegeisterten bitten,
unserer offenen Facebook-Gruppe „Vetmed Sportarena“
beizutreten. Dort werden sämtliche Neuigkeiten was
sportliche Aktivitäten auf unserer Uni betrifft geteilt,
unter anderem wird darin auch zu lesen sein, ab wann
der Eislaufplatz benutzt werden kann.
Für Fragen oder Anliegen stehen wir euch selbstverständlich in
unseren Sprechstunden oder per Mail jederzeit zur Verfügung!
Auf ein sportliches Studienjahr freuen sich,
David Feiersinger und Lukas Martin
Sportreferat
ÖH-SERVICE
ÖET - Referat
Für alle, die mich noch nicht kennen,
möchte ich mich kurz vorstellen: ich
heiße Tanja, bin 21 Jahre alt und studiere derzeit im 5. Semester Veterinärmedizin. Seit Anfang Oktober bin ich
eure neue ÖH Referentin für Ökologie, Ethik und Tierschutz.
Ich bin unter anderem für die Organisation und
Durchführung des freien Wahlfaches „Übungstierbetreuung“ zuständig. In den letzten Jahren hat es hierbei
leider einige Probleme gegeben, weshalb ich mich von
Anfang an sehr dafür eingesetzt habe, dies endlich zu
verbessern. Ich setze hierbei auf eine gute Kommunikation mit den Verantwortlichen der Kliniken, sowie mit
den Studierenden und freue mich, dass die Betreuung
dadurch sehr gut läuft. Auch die Pflicht-Vorlesungen
finden nun zeitnah zu Beginn des Semesters statt.
Ein lang anhaltendes Thema war auch die fehlende
Anrechnung des Wahlfaches für die höheren Semester
– das gehört nun endlich der Vergangenheit an, nicht
zuletzt aufgrund des hohen Engagements von Frau
Prof. Aurich.
Als ÖET Referentin setze ich mich natürlich auch für
artgerechte Tierhaltung an der Uni ein, bin Ansprechpartnerin für ethische und tierschutzrelevante Fragen
und helfe bei der Vermittlung von Tier-Notfällen.
Zusätzlich arbeite ich gerade an weiteren Projekten für
die Studierenden, um dem Referat wieder mehr Leben
einzuhauchen.
Ihr könnt mich gerne während meiner Sprechstunde
immer Dienstags von 12 bis 13 Uhr besuchen oder mir
eine Mail an tanja.lanzanasto@hvu.vetmeduni.ac.at
schreiben – eure Anliegen und Anregungen sind mir
wichtig!
Tanja Lanzanasto
ÖET Referentin
Referat für Internationales
Ich darf mich herzlich als Referentin für Internationales bei euch vorstellen. Mein Name ist Victoria, ich
bin 19 Jahre alt und studiere Vetmed im 3. Semester.
Nachdem ich letztes Semester schon als Sachbearbeiterin im internationalen Referat tätig war,
durfte ich dieses am 2.10.2013 stolz übernehmen.
Hier eine Liste der Austausche, die wir gerade planen
und die auf euch im kommenden Jahr warten:
• 1.2.-10.2.2014: IVSA Malaysia und Belgien in
Österreich
• 11.2-17.2.2014: IVSA Austria in Belgien
• 11.4.-15.4.2014: Erstis der IVSA Austria in Norwegen
• 1.5.-5.5.2014: IVSA Norway in Österreich
Des Weiteren wird ein Austausch mit Rumänien stattfinden und im April/Mai findet unser traditionelles
CroSloAustro Wochenende in Ljubljana statt.
Bei Fragen kommt in unsere Sprechstunde (Dienstags
von 13-14 Uhr) oder schreibt mir eine Mail
(victoria.drauch@hvu.vetmeduni.ac.at).
Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Semester
mit euch und vor allem auf unsere Exchanges!
Liebe Grüße
Vici Drauch
HVU MAGAZIN
7
ÖH-SERVICE
Organisationsreferat
Aus ALT mach NEU!
Zunächst einmal ein Hallo an alle, die mich noch
nicht kennen. Mein Name ist Lisa-Marie Meyer und
zusammen mit meinen beiden Sachbearbeiterinnen
Sabine Koidl und Anna Dalheimer bin ich für unser
Organisationsreferat, und damit hauptsächlich für
unsere ÖH-Bar, zuständig. Jedem ist wohl aufgefallen, dass es hier ein paar Änderungen gab... Ein paar
Worte dazu:
Nach mehr als 20 Jahren ist es nun passiert: auf Grund
strenger Auflagen durch das Magistrat, mussten wir
uns schweren Herzens von unserer alten Lieblingsbar
trennen. Ich weiß, dass es gerade für die regelmäßigen,
jahrelangen ÖH-Bargänger ein schwerer Verlust war.
Was diese Bar gesehen hat, würde ganzen Daily SoapStaffeln als Drehbuch reichen.
Aber jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne. Nach
intensiven Verhandlungen der Hochschülerschaft mit
dem Rektorat war schnell klar, dass wir Studenten
unsere ÖH-Bar brauchen und auch wieder bekommen sollten. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle
an unsere Uni, die uns tatkräftig unterstützt und die
gesamte Renovierung des Raumes übernommen hat.
Auf Grund des Magistratsbeschlusses haben wir also
nach einer mobilen Variante gesucht. Und nun ist sie
endlich da, unsere neue, mobile, verbesserte Bar! Mit
der neuen Bar kommt auch der neue Biergenuss. Wir
sind von Schremser auf Gösser umgestiegen, in der
Hoffnung, dass die Kopfschmerzen sich dadurch etwas
eindämmen lassen. Und da die Spinde in den großen
Raum gewichen sind, ist nun auch genug Platz, um
unseren Nagelstock in den Mittelpunkt des Vorraums
zu rücken.
Als besonderes Goodie warten wir jetzt noch auf unser
neues Tanzpodest, damit auch in Zukunft die überragenden Tanzkünste der Vetmedler der Menge präsentiert werden können.. Und Nein, es wird keine Stange
geben, um hier ein für alle Mal mit den Gerüchten
aufzuräumen – denn seien wir Mal ehrlich, wer würde
diese Stange tatsächlich nutzen-
8
HVU MAGAZIN
die gut aussehende Vollbusige aus der Reihe vor euch
oder doch eher der Bierheld, mit dem ihr jeden Donnerstagabend auf den Freitag danach anstoßt?
Ich höre von vielen „älteren“ Seiten, dass diese Bar
nicht wie die alte ist. Soll sie ja auch gar nicht. Unsere
alte Bar war einzigartig und genauso wird es die Neue
sein.
Gebt der neuen Bar eine Chance und lasst uns eine
neue Ära voller Geschichten und guter Partys einläuten.
Ich freue mich über jeden, der da unten im Keller dazu
beiträgt, dass die neue Bar in 20 Jahren genauso viel zu
erzählen hat wie unsere alte :)
In diesem Sinne bis Donnerstag
Lisa Marie Meyer
Öffnungszeiten Bar: jeden Donnerstag (außer Ferien und
Feiertage) 22.00-04.00 Uhr
ÖH-SERVICE
Orientierungswochenende
Studienvertretung VetMed
Wissenschaft präsentieren wird. Wir haben internationale Spezialisten aus Wien und dem Ausland eingeladen, uns ihre Studien zu präsentieren und in einem
zeitlichen Umfang von ca. 1-1 1\2 Stunden verständlich
zu vermitteln. Anschließend wird es in gemütlicher
Runde bei Sekt und Knabbereien die Möglichkeit zur
Diskussion geben! Wir denken, es profitieren neben den
erfahrenen Studierenden auch die jungen KollegInnen,
die dann in den Genuss klinisch relevanter Fallberichte
kommen werden. Selbstverständlich wird diese Veranstaltung für uns Studierende kostenlos sein!
Im Dezember wird es außerdem eine Infoveranstaltung
geben, welche uns mit Fachvertretern die Möglichkeiten
der Weiterbildung eröffnen soll. Zentrale Frage: Was
kann ich nach dem Studium machen, was ist sinnvoll,
für was bin ich qualifiziert genug! Wir denken, dass sind
wichtige Fragen unserer Zukunft und jeder sollte sich
früh genug mit denselben auseinandersetzen.
Wir freuen uns auf einen lehrreichen Abend, weitere
Infos folgen.
Liebe Kollegen und Kolleginnen, der Herbst ist
vorbei, der Winter kündigt sich an und die Studienvertretung heizt ein!
Die Mitglieder der Studienvertretung Veterinärmedizin
haben sich Mitte September zusammen gesetzt, um
gemeinsam eine Strategie, einen roten Faden und klare
Aufgaben zu entwickeln, die uns durch das nächste Jahr
leiten sollen!
Schwerpunkte waren das neue Curriculum mit seinen
Lehr- und Prüfveranstaltungen, die Entwicklung neuer
Ideen und das interne Kennenlernen der neu gewählten
Mitglieder untereinander.
Wir haben in den nächsten Jahren viel vor. Es wird mit
ihrer Premiere im Sommersemester eine Vortragsreihe
starten, welche uns Studierenden an zwei Abenden pro
Semester die neuesten Erkenntnisse aus Klinik und
Abgesehen von solch konkreten Plänen haben wir natürlich weiterhin die Möglichkeit, unsere Kollegen und
Kolleginnen bei Fragen studientechnischer Natur zu
unterstützen. Wir helfen bei der Umsetzung finanziell
aufwendiger, fachlich sinnvoller Exkursionen und bieten
wie in jedem Jahr zahlreiche unterstützende Tutorien an.
Abschließend möchte ich einen Appell an alle Mitstudierenden richten, uns bei Fragestellungen rund um das
Studium jederzeit aufzusuchen oder zu kontaktieren.
Manchmal ist es ein Anruf, manchmal dauert es länger,
letztendlich haben wir aber eine recht gute Erfolgsquote!
Auf ein erfolgreiches Studienjahr und ein schönes Weihnachtsfest!
Thorsten Rick, Martin Entner, Stephi Hof,
Thorben Liening-Ewert und Philipp Linke
Studienvertretung Veterinärmedizin
HVU MAGAZIN
9
ÖH-SERVICE
Erhebung von Gebühren
für Studienplatzbewerbung
Um „Spaßbewerber“ auszubremsen, kam von Seiten
der Universität zu Beginn des Semesters der Vorschlag,
Gebühren im Wert von ca. 60 Euro für die Teilnahme
am Auswahlverfahren für den Studiengang Vetmed zu
erheben. Die eingenommenen Gelder sollten dann im
Umgekehrten wieder in die Lehre und die Verbesserung
der Lehrmittel zurückfließen.
Grund dafür war, dass sich im letzten Jahr viele für
einen Studienplatz beworben haben, dann aber nicht
zum Test erschienen sind. Dadurch entstanden große
Lücken in der Belegung der Plätze im Test und somit
ein unnötiger personeller Zeitaufwand. Um solche
Anwärter auszubremsen, sollten eben jene Gebühren
erhoben werden.
Da diese Angaben aber für uns nicht ersichtlich machten, wie die Kosten durch eine Online-Bewerbung
entstehen und in welchem Rahmen sich diese abspielen,
war für uns der Grund, Gebühren einzuführen, nicht
erkennbar. Zumal eben jene Bewerber gar nicht zu
den tatsächlich kostenintensiven Auswahlgesprächen
erschienen wären.
Außerdem wurde scheinbar vergessen, welchen finanziellen Aufwand Studierende im Allgemeinen schon mit
ihrer Bewerbung haben. Im besten Fall muss unsereins nur zweimal nach Wien reisen, bis er/sie sich als
Vetmed-StudentIn bezeichnen kann – aber wie viele
kommen dreimal oder bereits zum wiederholten Antritt
nach Wien? Die Bewerber aus dem Ausland haben
zudem erhöhte Reisekosten durch Flüge und dergleichen und brauchen dann meist auch noch eine Übernachtungsmöglichkeit. Das alles sind Kosten, die von
der Uni scheinbar ganz vergessen wurden!
Nach intensiven Gesprächen mit der Bundes-ÖH habe
ich herausgefunden, dass die Medunis die gleichen
Probleme haben. Hier ist zwar der Kostenfaktor noch
härter (bis zu 100 Euro), aber auch die Meduni-Studierenden lassen sich das nicht gefallen!
10
HVU MAGAZIN
Die Bundes-ÖH hat herausgefunden, dass die Erhebung solcher Gebühren für die Studienplatzbewerbung rechtswidrig ist und klagt die Gelder ein. Alle
betroffenen Studierenden können sich bei der BundesÖH melden und ihre bezahlten Gebühren zurück
klagen.
Hätte nun unsere Universität auf die Erhebung der
Gebühren bestanden, dann hätten wir uns von Seiten
der HVU der bundesweiten Klage angeschlossen und
weitere Schritte eingeleitet.
Aus unserer Sicht wäre nämlich dann der so schon
teure Studiengang Veterinärmedizin mehr und mehr zu
einem von Geld geprägten Studiengang geworden und
mit „FREIER BILDUNG“ hätte das dann nichts mehr
zu tun! Mögliche Studierende schon vor der Bewerbung
aus finanziellen Gründen auszubremsen, ist nicht im
Sinne der Studierenden! Verbesserte Lehre hin oder
her…
Weitere Infos bekommt ihr beim Referenten für Bildungspolitik der ÖH-Bundesvertretung:
andreas.weber@oeh.ac.at oder unter www.oeh.ac.at .
Leonie Zieglowski
HVU-Vorsitzende
ÖH-SERVICE
Tollwutimpfung für Studierende und
TierärztInnen
Da die Vetmeduni dringend eine ordnungsgemäß
durchgeführte Tollwutschutzimpfung für die Teilnahme
an Lehrveranstaltungen mit Tieren und Materialien/
Lehrunterlagen tierischer Herkunft empfiehlt, veranstaltet die HVU jedes Wintersemester eine Tollwut
Impfaktion.
Ein Infoblatt zum Tollwutimpfschutz findet ihr in Vetmedonline auf eurer persönlichen Visitenkarte im Block
DIENSTE – Formulare, Stundenpläne, Infos in der
Rubrik „Wichtige Informationen“. Fragen werden auch
im ÖH Büro beantwortet.
Die Impfstoffe und den durchführenden Arzt finanziert
die Unfallversicherungsanstalt (www.auva.at).
Achtung! AbsolventInnen, die keine Matrikelnummer
mehr haben, sind von der Impfaktion ausgeschlossen!!
Nach Abschluss des Studiums werden Tierärzte und
Tierärztinnen allerdings weiter von der auva betreut
und kostenlos geimpft, sofern ein Kontakt mit den
Erregern bestehen könnte.
KollegInnen, die diese Versorgung in Anspruch nehmen
wollen, wenden sich bitte an Herrn Rosenmayer
Oswin, Gruppenleiter der Abteilung HUB, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt,
oswin.rosenmayer@auva.at, Tel.: 01 331 11/424
Weitere Infos erhaltet ihr bei mir im ÖH Büro!
Liebe Grüße
Alice Lütjens
alice.luetjens@hvu.vetmeduni.ac.at
HVU MAGAZIN
11
EVENTS
Wiener Akademische Meisterschaft 2013
Ein emotionales Turnier und der falsche Sieger (wieder)!
Jeden November, wenn die Nächte so lang sind,
dass man kaum mehr Sonnenlicht zu erblicken
vermag und ein eisiger Wind in Wien sein Unwesen
treibt, macht sich eine kleine Truppe fußballverrückter Ballkünstler auf den Weg in Richtung „UsiSportzentrum“, um sich gegen andere Universitäten
in ihren Fertigkeiten im Umgang mit dem Ball
zu messen. Auch in diesem Jahr begaben sich 10
Männer auf die Reise, um den heiß ersehnten
Turniersieg ihr Eigen zu nennen.
Wie immer zählten die Gladiatoren unserer Vetmed zu
den unangefochtenen Favoriten. Nicht nur im Bezug
auf Fußball konnte man glänzen- auch mit Wortgewalt
konnte man den Gegner, ja auch den Schiedsrichter,
einschüchtern.
Die Gegner hießen YoungCaritas, Sportuni und wie
immer die Boku, der es eine Niederlage zuzufügen galt,
vor allem nach dem letztjährigen Scheitern im Finale.
Als Erstes ging es gegen Jimmy und seine Kollegen.
Eben dieser Jimmy sorgte gleich im ersten Spiel für eine
erquickende Situation, da er gewohnheitshalber nur mit
einem Schuh spielen wollte. So begann das erste Spiel
mit einer kleinen Verzögerung und auch Zwei-SchuhJimmy konnte den 2:0 Sieg der VetMed über die JungeCaritas nicht wirklich verhindern. Nach kurzer Stärkung machten sich die Unsrigen auf gegen den Rivalen
BoKu. Gleich zu Beginn geriet die Mannschaft jedoch
in Rückstand, sie wirkte wie ein angeknockter, wankender Boxer im Ring, die einfachsten Pässe wollten
nicht mehr gelingen und auch das Aluminium war des
Öfteren das letzte Hindernis für den herbeigesehnten
Torjubel. Die Mannschaft ließ sich jedoch nicht unterkriegen und kämpfte sich tapfer zurück. Mit dem Ausgleich wurde die Partie immer emotionaler und als ob
der Fußballgott uns an diesem Tag nicht hold gewesen
wäre, verletzte sich der Abwehrchef der Truppe.
Wenn den Jungs schon der Fußballgott nicht zugeneigt
12
HVU MAGAZIN
war, dann wenigstens Fortuna, so konnte in letzter
Sekunde noch der Siegestreffer erzielt werden. Die
Vetmed eroberte mit diesem Erfolg die Spitze der
Gruppe.
Im letzten Gruppenspiel war ein Aufstieg ins Grande
Finale eigentlich nur eine Formsache, ein Unentschieden hätte gereicht, doch graue Wolken zogen
auf. Berauscht durch den zuvor erreichten Triumph,
preschte die Mannschaft wie wild nach vorne und
wollte sich auch gegen die Sportuni ihre Lorbeeren
abholen. Ich warf also gerne 5€ ins Phrasenschwein, die
Chancen waren da, aber wenn man sie nicht zu nutzen
vermag, so ist das Ziel nicht zu erreichen. Auch wenn
das Spiel sicherlich nicht zu den Glanzvollsten der
WAM-Historie in die Annalen eingehen wird, so hätte
sich die Vetmed den Einzug ins Finale verdient. Mit
einem 0:3 machte die Sportuni, im Movemberlook,
jedoch jeglichen Traum vom Finale zunichte.
Kaum einer konnte sich zum Spiel um Platz 3 noch
aufraffen, so groß war die Enttäuschung, so tief saß der
Schock über die verpasste Chance. Im kleinen Finale
ging es noch ein Mal gegen die YoungCaritas - nach
einem 2:2 am Ende der Spielzeit ging es schließlich
zum Elfmeterschießen.
EVENTS
Es mussten sage und schreibe 11 Elfer getreten werden,
um zu klären, wer der Sieger war. Nur durch einen
Fehlschuss von Zwei-Schuh-Jimmy, der knapp 5m
neben das Tor ging, fand diese Odyssee ein ENDE...
...hätte er doch den Schuh ausgezogen!
So endete dieser graue Novembernachmittag und durch
des Gerstensaftes heilende Wirkung sollten schon bald
die weniger erfreulichen Ereignisse des Tages in den
Hintergrund gerückt werden, um Platz zu schaffen für
neue Pläne und Taktiken, den Pokal endlich wieder
einmal auf die Vetmed zu holen.
Lukas Martin
Sportreferat
IVSA
Silent Auction
„Silent“ war die Auktion erfreulicher Weise nur in
ihrem Ablauf: Interessenten konnten ihre Gebote
schriftlich abgeben und so in einem Rahmen von zwei
Stunden auf die Artikel ihrer Wahl bieten. Das haben
die Studenten fleißig gemacht, daher an dieser Stelle
Glückwunsch an die Höchstbietenden und danke auch
an alle anderen Teilnehmer!
Auch dieses Jahr war die Silent Auction der International Veterinary Students Association wieder ein
voller Erfolg! Dank der großzügigen Unterstützung
unserer Sponsoren ROYAL CANIN, BAYER und
MSD hatten wir Tierzubehör, Lehrbücher und- für
die mehr praktisch veranlagten - tolle anatomische
Modelle zu versteigern!
Dank der Silent Auction konnten wir viel Geld für die
spannenden Projekte des kommenden Jahres sammeln,
wie z.B. einen Austausch mit Veterinärmedizin-Studenten aus Malaysia und Belgien, den ErstsemestrigenAustausch mit Norwegen und und und... :)
Wir freuen uns auf weitere tolle Aktionen im laufenden
Studienjahr!
Karin Luzak
Referat für Internationales
HVU MAGAZIN
13
STUDIUM/LEHRE
Der Berg ruft: junge Verhaltensforscher sind am
Wilhelminenberg willkommen
Das KLIVV bietet Mitarbeit an Forschungsprojekten im Rahmen einer neuen Lehrveranstaltung und begleitet Abschlussarbeiten von Bachelorund Masterstudenten.
Wer eine Bachelor- oder Masterarbeit zum faszinierenden Thema Verhaltensforschung schreiben möchte,
der kommt zu uns ans Konrad-Lorenz-Institut für
Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV). Seit neustem bieten wir Bachelor- und Masterstudenten an, bei
unseren Forschungsprojekten längerfristig mitzuarbeiten und das Erstellen der Abschlussarbeit zu begleiten.
Zudem hast du in unserem vielfältigen Forschungsumfeld Gelegenheit zu kleinen, mehrwöchigen Mitarbeiten im Rahmen der Lehrveranstaltung ‚Experimental
design in ethology/behavioral ecology‘ (Nr. 14003).
Alles, was du brauchst ist Forschergeist, Neugier und
ein genügendes Ausmaß an Fremdsprachenkenntnissen. Unsere Arbeitssprache ist hauptsächlich Englisch,
da wir unsere Forschungsergebnisse in internationalen
Zeitschriften publizieren und oft mit WissenschafterInnen aus anderen Ländern zusammenarbeiten.
14
HVU MAGAZIN
Das KLIVV verfügt über ein molekulargenetisches Labor für
Vaterschafts- und andere Analysen. Damit können wir eine
Vielzahl von Merkmalen bestimmen.
Wir, das sind junge, internationale Wissenschaftler um
Priv.-Doz. Dr. Dustin J. Penn. Gemeinsam untersuchen
wir wilde Mäuse und Fische, bzw. von wilden Tieren
abstammende Mäuse/Fische sowohl im Labor (z. B.
Y-Labyrinth) und in Aquarien, als auch im Freiland
oder in naturnahen, großen Gehegen. Dabei gehen wir
der Frage nach, wie die Auswahl von bestimmten Sexualpartnern durch das andere Geschlecht genau funktioniert, welchen Einfluss dabei Parasiten und Krankheitserreger haben, warum es bestimmte Verhaltensweisen
gibt, und was die Vorteile für Nachkommen sind. Wie
immer in der Biologie dreht sich unsere Arbeit also um
Sex, genauer gesagt eigentlich um die Fortpflanzung
– „Erfolg“ spiegelt sich im Tierreich in Anzahl und
Fitness der überlebenden Nachkommen wieder.
So haben wir z.B. durch innovative Forschungsmethoden belegt, dass Mäusemänner das weibliche
Geschlecht durch „Duft“-Markierungen anlocken, die
für Menschen nicht gerade wohlriechend sind. Oder
dass sie ihren Partnerinnen auch ein Liedchen (im für
uns nicht hörbaren Ultraschallbereich) singen, um sie
zu beeindrucken.
Unsere Forschung am KLIVV richtet sich größtenteils
STUDIUM/LEHRE
auf die Evolution von Sozial- und Partnerwahlverhalten, insbesondere die Mechanismen und Funktionen
von sexueller Selektion (Varianz im Fortpflanzungserfolg). Dabei wenden wir verschiedenste moderne
Methoden an, wie beispielsweise genetische, biochemische, akustische, und Farb-Analysen (mit dem Spektrophotometer).
Wenn ihr mehr wissen wollt und euch für kurz- wie
längerfristige Mitarbeit an einem unserer Forschungsprojekte interessiert, dann besucht uns auf unserer
Website: www.vetmeduni.ac.at/klivv
Für Anfragen steht euch gern zur Verfügung:
Dr. Dustin Penn, dustin.penn@vetmeduni.ac.at,
Tel. 01/4890915-823
Erfahrungsbericht eines Studenten aus dem
KLIVV
Mein Name ist Christian Fohringer (24) und durch
mein Veterinärmedizinstudium kam ich in Kontakt
mit dem Department für Integrative Biologie und
Evolution. Über die Teilnahme an den Seminaren
der Lehrveranstaltung ‚Ausgewählte Themen der
Wildtierökologie‘ am Wilhelminenberg kam ich
relativ spontan auf die Idee, mir dort ein Praktikum
zu organisieren.
Ein Kollege vermittelte mich ganz unkompliziert
an Frau Dr. Sarah Zala, aus dem Team vom Konrad
Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung
(KLIVV). Somit hatte ich die Möglichkeit von Juni bis
August 2013 bei Evolutionsexperimenten zur sexuellen
Selektion beim Dreistachligen Stichling (Gasterosteus
aculeatus) mitzuarbeiten.
Nach einer Einführung in die Versuchsabläufe und
einer Vorstellung des Teams am Institut, vor allem
meiner lieben Kollegin Mag. Bettina Wernisch, folgte
immer mehr selbstständige Arbeit. Dabei lernte ich
nicht nur mit Programmen zur Analyse von Verhaltensmustern bzw. zur Auswertung von Daten zu arbeiten,
sondern mir wurde auch viel über den ordnungsgemäßen und artgerechten Umgang mit Fischen und
deren Pflege beigebracht. Ich konnte eigene Ideen und
Vorschlägen beitragen und selbstständig arbeiten. Zum
Abschluss meines Praktikums erfolgte eine Exkursion
ins Feld, in den Nationalpark Donauauen, um die
Stichlingspopulation für Experimente im kommenden
Jahr aufzustocken.
Ich entwickelte ein Bewusstsein für die notwendige
Sensibilität und den ethischen Aspekt bei Tierexperimenten. Darüber hinaus konnte ich meine
Fähigkeiten im Bezug auf wissenschaftliches Arbeiten,
Zeitmanagement, experimentelle Abläufe, Fehlervermeidung und statistisch vernünftigen Aufbau von Experimenten, um deren Validität und Reproduzierbarkeit
zu gewährleisten, verfeinern. In entspanntem Umfeld
konnte ich meinen Horizont erweitern und Fähigkeiten
zum besseren Verständnis der Komplexität von Versuchsaufbauten und -abläufen in der Verhaltens- und
Evolutionsbiologie ausbauen.
Ein engagiertes internationales Forschungsteam arbeitet
am Wilhelminenberg, fast wie in einer großen Familie,
an spannenden Projekten v.a. an Fischen, Mäusen und
Vögeln verschiedenster Arten. Die große Vielfalt an
Forschungsmöglichkeiten, die ich dort erfahren konnte,
haben meine Ambitionen weiter gestärkt.
HVU MAGAZIN
15
STUDIUM/LEHRE
Vor meiner Anstellung habe ich nicht erwartet, so viel
Freude und Interesse für den Bereich der Fischverhaltensbiologie zu entwickeln. Ich bin noch immer
in Kontakt mit KollegInnen am Institut und sehr dankbar für die schöne Zeit, die ich viel weniger als Arbeit,
sondern eher als eine Chance empfunden habe. Nicht
zuletzt aufgrund des vergangenen Sommers habe nun
auch das Biologiestudium mit dem Master Wildtierökologie und Wildtierforschung fortgesetzt.
Zusammenfassend möchte ich mich auch bei allen
MitarbeiterInnen am Institut für die sehr schöne und
lehrreiche Zeit bedanken und kann sowohl Studierenden der Boku, als auch der Vetmeduni einen Besuch
des Departments für Integrative Biologie und Evolution
empfehlen.
Damit bekommt man nicht nur einen Überblick über
die Breite an Möglichkeiten nach abgeschlossenem
Studium, sondern entdeckt auch die Option der interdisziplinären Forschung.
Christian Fohringer
Geschichte des KLIVV
Das Institut wurde ursprünglich 1945 durch Otto
und Lilli König im Geiste der bahnbrechenden
Arbeit von Konrad Lorenz und der neu entstehenden
Disziplin der Ethologie (dem biologischen Studium
des Verhaltens) zur Erforschung von Tierverhalten
gegründet.
Konrad Lorenz (1903 – 1989) entdeckte die Prägung und die Evolution individueller und sozialer
Verhaltensmuster. Er erhielt 1973 den Nobelpreis
für Physiologie, mit Karl von Frisch und Nikolaas
Tinbergen.
16
HVU MAGAZIN
Aus einigen leer stehenden Militärbaracken bauten sie
hier die „Biologische Station Wilhelminenberg“ auf.
Als Lorenz nach dem Krieg zurückkehrte, forschte
auch er an unserem Institut.
Otto König zog sich 1984 zurück und nach dem
Tod von Konrad Lorenz 1989 wurde das Institut
ihm zu Ehren umbenannt. Bis 2011 war das Institut
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
zugeordnet, seither wurde es in das Department für
Integrative Biologie und Evolution der Veterinärmedizinischen Universität Wien eingegliedert.
Gelenkpflege
k
r
a
t
s
n
e
h
c
o
„Kn
“
!
g
a
T
n
e
d
h
c
r
du
Bay·o·Pet® Megaflex
Zur Unterstützung des Bewegungsapparates
Enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe
Fitness
für die Gelenke
BayoPet_VA_Gelenke_Hund_98x260_mSt_150y.indd 1
26.11.13 16:44
EVENTS
Vetmeduni Vienna prämiert Top-Lehrende und
Top-Studierende
Besonderes Engagement in Lehre und Studium
wurde heuer wieder mit den Preisen Teacher,
Instructor und Student of the Year 2013 ausgezeichnet. Die vom Vizerektorat für Lehre und klinische
Veterinärmedizin vergebene Auszeichnung ist mit bis
zu 3.800 Euro dotiert.
Lehrende und Instruktoren, die sich besonders für
Lehre und Ausbildung einsetzen, zeichnet das Vizerektorat für Lehre und klinische Veterinärmedizin
der Vetmeduni Vienna jedes Jahr mit Preisen in drei
Kategorien aus. Dr. Britta Vidoni, Klinische Abteilung für Kleintierchirurgie, erhielt den mit 2.800 Euro
dotierten Preis Junior Teacher of the Year (sowie den
Oskar in der Mai 2013 Ausgabe, Anm. der Redaktion),
Univ.Prof. Dr. Till Rümenapf, Institut für Virologie,
den mit 3.800 Euro dotierten Senior Teacher of the
Year. In der Kategorie Instructor of the Year werden
Tierärzte ausgezeichnet, die Studierende im Rahmen
ihres Pflichtpraktikums ausbilden. Dr. Karl Grohmann
erhielt die Auszeichnung dieses Jahr. Die Preisgelder
werden von der Kulturabteilung der Stadt Wien
gesponsert.
Instructor of the Year Karl
Grohmann
Teachers of the Year James
Rushton, Britta Vidoni und
Agnes Dadak
Um die Preise konnten sich alle Lehrenden und
Instruktoren der Vetmeduni Vienna bis Mitte August
bewerben. Zusätzlich waren die Studierenden aufgefordert, ihre Favoriten für die Auszeichnung zu nominieren.
18
HVU MAGAZIN
Aus allen eingegangenen Bewerbungen, wählte eine
Jury, bestehend aus Gewinnern des Vorjahres, Studierenden und der Vizerektorin Petra Winter, die zehn
Besten aus. Schließlich bestimmten die Studierenden
via Online-Voting die Preisträgerinnen und Preisträger. Die offizielle Verleihung fand am 11. Oktober im
Rahmen der Akademischen Feiern statt.
Die besten Absolventen 2013
Students of the Year: Martin Höcher, Simone Bauer und
Nina Kunz
Zu den Students of the Year werden die besten Absolventinnen und Absolventen des Jahres in drei Studiengängen gekürt. Als Bewertungskriterien werden
Notendurchschnitt und Studiendauer herangezogen.
Die diesjährigen Ausgezeichneten sind Mag. Martin
Höcher (Veterinärmedizin), Nina Kunz, Bsc. (Pferdewissenschaften) und Simone Bauer, Bsc. (Biomedizin
und Biotechnologie).
Presseinformation Vetmeduni
www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice
EVENTS
Alle prämierten Lehrenden und Instruktoren
Junior Teacher of the Year
• 1. Platz: Dr. Britta Vidoni, Klinische Abteilung für
Kleintierchirurgie
• 2. Platz: Dr. Agnes Dadak, Institut für Pharmakolo
gie und Toxikologie
• 3. Platz: Dr. James Rushton, Klinische Abteilung
für Kleintierchirurgie
Senior Teacher of the Year
• 1. Platz: Univ.Prof. Dr. Till Rümenapf, Institut für
Virologie
• 2. Platz: Ao.Univ. Prof. Dr. Kofler, Klinik für Wie
derkäuer
• 3. Platz: Univ.Prof. Dr. Veronika Sexl, Institut für
Pharmakologie und Toxikologie
Till Rümenapf konnte bei der Verleihung leider nicht
dabei sein, die Übergabe wurde aber bereits nachgeholt.
Instructor of the Year
• 1. Platz: Dr. Karl Grohmann
• 2. Platz: Dr. Isabella Copar
• 3. Platz: Dr. Anton Wallner
Cro-Slo-Austro Austausch
Mitte November fuhren 9 IVSA-Mitglieder zum
Cro-Slo-Austro-Austausch nach Zagreb. Hier ist ihre
Geschichte:
Eines kalten Freitages hat sich eine kleine Gruppe von
9 IVSA-Studenten auf den Weg von Wien nach Zagreb
begeben.
Nach einer interessanten Autofahrt mit einer plötzlich
endenden Autobahn und einer Straße, die mit Zäunen
versperrt war, kamen wir schließlich auch ohne die
Hilfe des Navis an der kroatischen Universität an. Dort
wurden wir gleich mit einem leckeren Abendessen
verwöhnt und durften sowohl die slowenischen als auch
die kroatischen Studenten kennen lernen.
Nach einem kurzem
Kennenlernen unserer
„Hosts“ wurden wir am
Abend in die „Lemon
Bar“ ausgeführt, in der
wir dann auch reichlich
Gelegenheit hatten, uns
untereinander auszutauschen und ausgiebig zu
feiern.
Am Samstag ging es dann nach einer kleinen Stärkung
bei den jeweiligen Familien zurück zur Universität,
wo uns die Klinikräume gezeigt wurden und wir einen
HVU MAGAZIN
19
EVENTS
Eindruck von einer Klinik bekommen konnten, die um
einiges kleiner und grauer ist als die unsere.
Von dort fuhren wird gemeinsam zum sogenannten
„Hunting Field“, einem Gebiet, wo sowohl das Jagen
erlernt , als auch die dortige Fauna und Tierwelt studiert werden kann. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse haben wir uns dann in die gemütliche Jagdhütte zurückgezogen.
Dort hatten wir beim Lunch reichlich Möglichkeit für
interessante Gespräche, sowie erste Kontakte zu den
typischen Nationalgetränken wie Rakja und dem slowenischen Heidelbeerschnaps. Das Tolle war, dass es sogar
bayrisches Bier nach Kroatien geschafft hat. Es war eine
sehr gesellige Runde vor dem Kamin, bei dem natürlich
auch die Wissensüberprüfung in Form eines kleinen
Quiz nicht zu kurz kam.
Am letzten Tag wurde schließlich Zagreb unsicher
gemacht und wir haben eine sehr nette und interessante
Stadtführung bekommen.
Wir haben den alten Stadtteil von Zagreb gesehen,
der nur durch vier Torbögen erreichbar ist. In einem
Torbogen befand sich sogar eine kleine Kapelle. Sehr
eindrucksvoll waren die vielen verschiedenen Kirchen,
welche nach verschieden Stilen gebaut wurden. Insgesamt hatte man, wie uns durch die Einheimischen
bestätigt wurde, den Eindruck, in „Little Vienna“ zu
sein. Danach rückte unsere Abfahrt nach einer letzten
Stärkung leider immer näher und wir mussten uns von
unseren neu gewonnen Freunden verabschieden. Wir
freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen beim nächsten
Austausch in Slowenien.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz
herzlich bei unseren Hosts und der IVSA Croatia
bedanken, die sich wirklich sehr große Mühe gegeben
haben, uns gut zu versorgen und uns ihre Heimatstadt
näher zu bringen sowie uns einen Einblick in ihr Unileben zu geben.
20
HVU MAGAZIN
Alles in allem war es- trotz des schlechte Wetters- ein
super Wochenende, und ich kann nur jedem empfehlen, mitzufahren, der Lust hat, neue Leute und ein
neues Land kennen zu lernen. Es ist eine wirklich tolle
Erfahrung, an die man noch lange zurück denken wird!
Alexandra Miklis
Kurioses gesucht!
Da sich auf unseren Aufruf, uns kuriose Bilder/
Schilder/Sprüche aus dem Alltag zukommen zu
lassen, doch einige KollegInnen gemeldet haben,
möchten wir euch hier und auf S. 39 unsere
Favoriten präsentieren :) Viel Spaß!
e
f all
u
a
eis Katze!
w
s
a
u
R ena und
10it%Studefnütr Hundop!
m
e
Sh
te®n rodukt im ÖHn
e
P
ich
Stud
für O PLANErhältl
PR
batt
Sensible Hunde
vertrauen
CATHERINE
PRO PLAN®
Managerin Ernährungsforschung,
mit SAM
PRO PLAN® ADULT SENSITIV
Die Ernährungsvorteile
von PRO PLAN® Adult Sensitive
n
e
k
c
ntde
E
SENSI
EMPFINDLICHE
HAUT
Hilft
bei FutterüberD EHautreaktionen
RMA
empfindlichkeit zu verringern.
HIGH
TOLERANCE FORMULA
HIGH
Enthält
Anzahl
TO LEnur
R Aeine
NC begrenzte
E
an
Proteinquellen.
F OR M U L A
NATÜRLICHE
P R O IM M U N E ABWEHRKRÄFTE
Mit einem extra hohen Gehalt an
Antioxidantien.
Konsumentenservice:
Nestlé Österreich GmbH
Am Europlatz 2, A- 112 Wien
01 – 545 14 52
purina@at.nestle.com
ALLERLEI
Engagement für den Tierschutz – in Wien und
rund um den Globus
Eines haben wohl alle StudentInnen der Veterinärmedizin gemeinsam: ihre Liebe zu den Tieren und
ihr Engagement für deren Wohlergehen. Wohin es
die AbsolventInnen aber nach ihrem Studium verschlägt, ist sehr verschieden. Und so waren auch die
beiden UNICOM-Vorträge (It Shouldn’t Happen to
a Vet) im Oktober und November inhaltlich höchst
unterschiedlich, aber gleichermaßen bewegend und
lehrreich.
„Aug‘ in Aug‘ mit Berggorilla und Tigerhai“ (Claudia und Manfred Hochleithner)
Die Wiener Tierärzte
Claudia und Manfred
Hochleithner kümmern
sich nicht nur in ihrer
Klinik um Hund, Katze
& Co, sondern waren
und sind als Studenten,
Forscher und Lektoren auf
der ganzen Welt unterwegs. Als VÖK-Präsident und Mitglied in der Delegiertenversammlung der Tierärztekammer engagiert sich
Manfred Hochleithner auch standespolitisch und in der
Fortbildung.
Auf ihren Reisen halten die beiden ihre Eindrücke auf
beeindruckenden Fotos und Videos fest. Auf ihren
zahllosen Tauchgängen haben sie Bildmaterial gesammelt, das 2004 in dem Kunstfotoband „Underwater
Universe“ veröffentlicht wurde. Ihr Unterwasserfilmmaterial wurde 2010 zu der „Universum“-Dokumentation „Die See der kleinen Monster“ verschmolzen.
In ihrem Privatleben engagieren sich die beiden
Tierärzte darüber hinaus im Verein Endangered für den
Schutz bedrohter Tierarten. Besonders die Berggorillas
liegen ihnen am Herzen und so haben sie sich sehr stark
in Ruanda betätigt.
22
HVU MAGAZIN
Mittlerweile stehen aber die Haie in ihrem Fokus, da
diese Tiere für die beiden sehr faszinierend und außerdem für unser Ökosystem sehr bedeutsam sind. Auf
diesem Gebiet geht es sehr viel um Aufklärung, denn
Haie sind in der öffentlichen Wahrnehmung menschenfressende Monster. Allerdings haben die Haie viel
mehr Grund den Menschen zu fürchten, als umgekehrt.
Denn pro Jahr sterben zwar ca. drei Menschen an den
Folgen eines Haiangriffs. Dem gegenüber stehen aber
laut Schätzung von Experten pro Jahr ca. 200 Millionen Haie - rund 550.000 pro Tag -, die durch den
Menschen getötet werden.
„Ein Herz für 1.500 Tiere“
(Marlen Priestner)
Marlen Priestner bezeichnet sich selbst als Tierärztin aus
Überzeugung und Liebe zu den Tieren. Sie sieht Ihren
Job nicht als Beruf, sondern als Berufung. Seit August
2012 betreut sie zusammen mit drei weiteren TierärztInnen und drei OrdinationsassistentInnen die rund
1.500 tierischen Schützlinge im Wiener Tierschutzhaus
- von Wildtier in Not bis zu Hund, Katze, Kleintier
und ausgesetzten Exoten ist alles dabei - medizinisch.
Dabei haben sie jeden Tag alle Hände voll zu tun. Am
laufenden Band werden Infusionen verabreicht, Kastrationen durchgeführt, Blutbilder gemacht und vieles
mehr. Dazwischen müssen noch die Lungenentzündung einer Python und der Rektumprolaps bei einem
Igel versorgt werden - langweilig wird es nie.
Täglich gibt es hier 15 bis 20 Neuankömmlinge, die
einer Erstversorgung bedürfen. Bei den Hunden sind
es ganz besonders die Pit Bull Terrier und Staffordshire
Bullterrier, die im Tierschutzhaus enden und auch nur
sehr schwer wieder zu vermitteln sind. Abhängig von
der Jahreszeit gibt es dann eine auffällige Häufung bei
bestimmten Tierarten.
ALLERLEI
Im Frühjahr sind es Jungvögel, im Herbst die Igelkinder, die aus falsch verstandener Tierliebe aufgesammelt und ins Tierschutzhaus gebracht werden.
In den Sommermonaten kommen dann typischerweise
die Katzen und Hunde, für die Herrchen oder Frauchen keine Urlaubsbetreuung gefunden hat und im
Jänner werden die ungeliebten „Weihnachtsgeschenke“
abgegeben.
„Ganz besonders schlimm finde ich Fälle, in denen
Tiere aus Müllcontainern gefischt wurden.
Was sind das für Menschen, die ein Lebewesen einfach in den Müll werfen? Manchmal ist es bei meinem
Job schwierig, nicht zum Menschenfeind zu werden“,
beschreibt die Tierärztin. Täglich ist sie mit viel Leid
und berührenden Schicksalen konfrontiert. Aber natürlich gibt es auch schöne Momente, vor allem immer
dann, wenn wieder einer ihrer Schützlinge ein neues
und liebevolles Zuhause gefunden hat.
Und so geht’s weiter:
Wer mal wieder seine Lachmuskeln trainieren möchte,
kommt am besten zur nächsten UNICOM-Veranstaltung am 22. Jänner 2014 um 20 Uhr im Hörsaal B –
einem Kabarettabend mit Vetophil.
Unter diesem Link könnt ihr euch anmelden: www.
bayer-unicom.at
Bei Fragen könnt ihr euch gerne direkt an eure UNICOM-Ansprechpartnerin Carmen Fürst (info@bayerunicom.at ) wenden.
Wir freuen uns auf euch!
euer UNICOM-Team
Mitteleuropäischer Buiatrikkongress 2014
Auch wenn es noch früh ist, schadet es nicht, schon
mal einen Blick ins nächste Semester zu riskieren.
Auch dieses Jahr veranstalten wir zusammen mit der
österreichischen buiatrischen Gesellschaft (ÖBG)
die nun schon fast Tradition gewordene Fahrt zum
mitteleuropäischen Buiatrikkongress.
Bitte schreibt, solltet ihr Interesse an der Teilnahme
haben, bis 12.12.2013 an
lukas.huber@hvu.vetmeduni.ac.at, ob ihr gerne bei
diesem großartigen Event dabei sein wollt und ob ihr
lieber fliegen würdet oder die zehnstündige Busfahrt
bevorzugt.
Dieser findet dieses Mal von 24.5. bis 27.5. in Warschau statt. Die Kongressgebühr für Studenten beträgt
150 Euro. Die ÖBG versucht, uns als Studenten auch
dieses Mal mit allen Mitteln zu unterstützen und uns
eine Teilnahme zu ermöglichen. So wird es wieder eine
finanzielle Förderung geben, die die Universität
hoffentlich sogar wieder aufstocken wird. Auch der
Transport hin und zurück wird organisiert. Ob wir
dabei per Flugzeug oder per Bus reisen, steht allerdings
noch nicht fest. Da dies von eurer Präferenz und der
Teilnehmeranzahl abhängt, wende ich mich schon so
früh an euch.
Eine Zusage ist bindend, da alles organisiert werden
muss. Mehr Informationen bekommt ihr unter:
http://www.mebc-warsaw.pl/
Dass es sich lohnt, dabei zu sein und wie die letzten
Kongresse waren, entnehmt den Rectumartikeln der
letzten Jahren oder lasst euch von euren Mitstudenten,
die bereits das Vergnügen hatten, die Legenden berichten. ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Lukas Huber
HVU MAGAZIN
23
STUDIUM/LEHRE
Die VetmedCard - Der Studierendenausweis in
Scheckkartenform
Sehr geehrte Studierende!
Es ist soweit! Die Ära der orangefarbenen PapierStudierendenausweise neigt sich dem Ende zu. Im Mai
2013 wurde von Fr. VRin Petra Winter ein Projektteam
bestehend aus MitarbeiterInnen der Universität und
der Vorsitzenden der HochschülerInnenschaft mit der
Bedarfserhebung und folglich Umsetzung beauftragt.
Im Studienjahr 2014/15 werden alle alten Ausweise
gegen die neue VetmedCard kostenfrei ausgetauscht.
Natürlich möchten wir Ihnen das neue, stylische Teil
nicht vorenthalten – so wird der neue Studierendenausweis aussehen:
Die Vorderseite:
Auf eine große Änderung möchten wir schon jetzt
hinweisen:
Der Zahlscheindruck und Versand wird mit SS 2015
eingestellt (letztmaliger Versand im WS 2014).
Die Rückseite:
Sie finden alle Daten des Zahlscheines (Zahlungsfristen,
Einzahlungsbetrag, Überweisungsdetails (Kontonummer, Bankleitzahlt, BIC, IBAN und Ihre persönlichen
Kundendaten-Nummer) direkt in Vetmedonline auf
Ihrer Visitenkarte im Block STUDIUM unter „Studienbeitragstatus“.
Genaue Informationen zur Funktionalität der Karte,
des Ablaufs zum Kartentausch und die aufgrund der
Umstellung resultierenden Neuerungen folgen im SS
2014.
Das Projektteam „Vetmedcard“
Leonie Zieglowski (HVU), Gregor Bauer (FSS), Karl Böck
(IT), Doris Sallaberger (PR) und Ulla Winkler (VRLK)
24
HVU MAGAZIN
EVENTS
Mondseetagung 05. - 06.10.2013
Von Samstag, 05.10. bis Sonntag, 06.10.2013 fand
im oberösterreichischen Mondsee die alljährliche
Fachtagung für Klauentiere statt. Jedes Jahr gibt
der Tiergesundheitsdienst dort Tierärzten aus ganz
Österreich und Umgebung die Möglichkeit, Fachwissen und innovative Behandlungsmethoden auszutauschen.
Tierärzte in den Pausen besuchten und wo sie Namen
und E-Mail Adressen hinterließen. Andere nutzten die
kurzen Unterbrechungen zwischen den Vorträgen dagegen, um mit leckeren Häppchen wieder zu Kräften zu
kommen. Schließlich kann zuhören sehr anstrengend
sein…
Die Inhalte der Vortragenden reichten von Themen wie
der Kälberaufzucht und Bestandsbetreuung bis hin zur
heiß diskutierten Alkoholanästhesie und zur Einführung von Kexxtone. Den Zuhörern wurde die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen, eigene Meinungen
preiszugeben und von Erfahrungen zu berichten. So
kam es nicht selten zu spannenden Diskussionen.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete das Galadinner am Samstagabend. Es wurden tolles Essen und
Musik geboten, und die Gelegenheit genutzt, sich mit
den Referenten und Studienkollegen auszutauschen.
Dabei kam eine derart gute Stimmung auf, dass die
Mehrheit aller Anwesenden nach Schließen des Festsaals in eine Bar auswich, um bis in die frühen Morgenstunden weiter zu feiern.
Unter den Vortragenden waren auch Professoren der
Vetmeduni Vienna. Herr Prof. Wittek erklärte Allerlei
über Neuweltkameliden und deren Behandlung und
Frau Prof. Krametter-Frötscher berichtete in ihrem
Vortag über Bluttransfusionen, Indikationen dafür und
eigene Erfahrungen damit.
Dank der Ersti-Party am 04.10. und den neuen
Bekanntschaften, die man dort gemacht hatte, hatten
auch zwei Erstis die Möglichkeit, dabei zu sein. Diese
möchten sich an dieser Stelle noch einmal bei ihren
Studienkollegen dafür bedanken, dass sie mitfahren
durften und freuen sich schon auf die nächste Aktion.
Auch elf Studenten unserer Uni, hauptsächlich aus dem
Wiederkäuermodul, besuchten die Veranstaltung, um
Neues zu lernen und um mit praktizierenden Tierärzten
in Kontakt zu kommen. Dabei erhofften sie sich natürlich auch, mehr über interessante Praktikumsplätze und
Jobs zu erfahren. Für diesen Zweck haben sie kurzer
Hand einen informativen Uni-Stand aufgebaut, den die
Zitat des Monats
„Change happens by listening and then starting a dialogue with the people who are doing something you don‘t
believe is right.“
Cassandra Eibl
Kompetenz-Check
Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit, am Kompetenz-Check teilzunehmen.
Studierende im 5. bzw. im 9. Semester können
am 17.12.2013 von 16:15 bis 18:00 die Vorbereitungs-Lehrveranstaltung und den KompetenzCheck gemeinsam an einem einzigen Termin im
E-Center absolvieren (0,5 ECTS-Punkte). Einfach
ein E-Mail senden an:
kompetenzcheck@vetmeduni.ac.at
Jane Goodall
HVU MAGAZIN
25
ALLERLEI
Das Wintersemester 2013/2014 im
In Zusammenarbeit und mit Unterstützung der PRAbteilung unserer Universität konnten wir auch neue,
sehr interessante Textilien für den Verkauf anschaffen.
Es handelt sich dabei um Hoodies für Damen und
Herren, welche in den Grundfarben weinrot und
schwarz zum Verkauf zur Verfügung stehen.
Diese Textilien tragen das Logo der Vetmeduni und
sind der absolute Hingucker für Studium und Freizeit.
Zu Beginn des Winter-Semesters haben wir die Aula
mit einer neuen Plakatserie gestaltet, auf der diverse
Artikel aus unserem umfangreichen Warensortiment
zu sehen sind. Wir bedanken uns beim Fotografen und
natürlich auch bei unseren Amateur-Models, die professionelle Arbeit geleistet haben.
Die bereits bekannte „Semester-Startaktion“ haben wir
in diesem Herbst ebenfalls erweitert und durften uns
dann auch über euren regen Zuspruch freuen.
Wir werden deshalb auch für die Zukunft versuchen,
euch ein noch individuelleres Einkaufsangebot zur Verfügung zu stellen. Gerne nehmen wir dazu auch eure
Wünsche und Anregungen entgegen.
Unser bestehendes Warensortiment wurde in den vergangenen Wochen im Bereich Futtermittel (für Hunde
und neu auch für Pferde!) erweitert. Hier soll vor allem
die Nachfrage nach speziellen Leckerlies (z.B. für Allergiker) abgedeckt werden.
Auch schon traditionell soll an dieser Stelle mein persönlicher Dank für die wirklich gute Zusammenarbeit
an die Mitarbeiter des VetShops gehen. Das Team hat
auch heuer wieder ausgezeichnete Arbeit geleistet und
damit zum positiven Gelingen unserer Dienstleistungsaufgabe nachhaltig beigetragen.
Im Namen dieses Vetshop-Teams darf ich mich heute
auch bei euch, bei allen KundInnen und bei unseren
Freunden und Interessenten für die gemeinsame Arbeit
im letzten Jahr bedanken. Gerne wollen wir diese auch
im kommenden Jahr so begeistert fortsetzen.
Zum bevorstehenden Jahreswechsel wünsche ich alles
Gute und entbiete ganz herzliche Weihnachtsgrüße!
Ing. Andreas Thil / Shopmanager
26
HVU MAGAZIN
ÖH-SERVICE
Aus dem Leben einer HVU Pressereferentin...
Kaum zu glauben, aber nach fast vier Jahren als
Pressereferentin der HVU wird diese Rectum-Ausgabe meine Letzte sein. Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge verlasse ich Ende Jänner
meinen Arbeitsplatz, an dem ich hunderte von Stunden mit dem Planen und Verwirklichen des Rectums
verbracht habe. Ob man anhand einer Kaffeebestellung tatsächlich die Persönlichkeit eines Menschen abschätzen kann, weiß ich nicht. Doch dank
euch habe ich gelernt, dass der Schreibstil häufig so
einiges über die Persönlichkeit des Autors verrät.
Lest selbst :)
Während die BiomedizinerInnen stets eher streng
strukturierte Beiträge mit wenigen Rechtschreibfehlern
-Tippfehler kommen bei dieser Gruppe so gut wie nie
vor- erstellen, neigen die PferdewissenschaftlerInnen
mehr dazu, seitenlange Erzählungen einzureichen,
liebevoll ausgeschmückt bis ins letzte Detail. Natürlich
schleichen sich auch hier kleine Fehler ein, die man
allerdings aufgrund der ausschweifenden, ja nahezu
märchenhaften Erzählungsweise leicht überlesen kann.
Die Vetmeds sind eine ganz eigene Spezies, auf die ich
hier besonders eingehen möchte, da sie auch den Großteil der Berichte beisteuern.
Selten habe ich anderswo einen derart freien Umgang
mit Satzzeichen, Grammatik oder Rechtschreibung
bewundern dürfen. :) Dass wir, Studenten der Veterinärmedizin, auf Grund unseres Studiums zu Improvisationskünstlern werden, ist zu 100% auch in der
Berichterstattung zu erkennen. Es lassen sich hierbei
verschiedene Untergruppen klassifizieren:
Die „Kämpfer“, das sind die KollegInnen, welche
dankenswerterweise gerne in diversen Kommissionen
sitzen, um dort die Rechte der Studenten zu vertreten und die Welt für uns ein Stück besser zu machen,
wehren sich hartnäckig gegen Neuerungen wie die
„neue“ Rechtschreibreform (gültig seit 1. August 2006).
Nein, wir müssen uns nicht alles gefallen lassen, aber an
manchen Dingen führt leider einfach kein Weg vorbei.
Eine zweite interessante Gruppe
ist jene der Vetmed Eventplaner,
also jene Personen, die sich sehr
engagiert der Planung und Umsetzung unserer Freizeitaktivitäten,
von sportlichen bis internationalen oder abendlichen Events,
widmen. Dieses Grüppchen bringt
stets verlässlich Ankündigungen
sowie noch verlässlicher den obligatorischen Post-Event-Bericht in
das RECTUM ein. Diese Beiträge mag ich besonders
deshalb, weil im Eifer des Gefechts einzelne Wörter,
halbe Sätze und besonders Satzzeichen gerne weggelassen werden, was die grauen Zellen des Korrekturlesers
unglaublich fordert. Natürlich habe ich auch hierfür
eine optimistische Erklärung - beim Niederschreiben
aller Impressionen des Events kommen dort gesammelte
Eindrücke und Gefühle erneut hoch, und wir alle
wissen, wie überwältigend diese (nüchtern betrachtet)
manchmal sein können. Somit habt ihr, liebe in Erinnerungen schwelgenden Vetis, mein vollstes Verständnis
und ich bin euch unendlich dankbar, dass ihr mir so
manche triste Layoutstunde mit euren großteils emotionalen und stets mitreißenden Beiträgen versüßt habt.
Keinesfalls vergessen darf man selbstredend den
Personenkreis der immer treuen, fleißigen, verlässlichen
ÖH‘ler, bei denen ich mich an dieser Stelle besonders
herzlich bedanken möchte! (Natürlich lassen sich viele
ÖH‘ler zusätzlich auch einer der bereits genannten
Gruppen zuordnen). Ich liebe es, wie sie mir zwei
Wochen vor der Deadline per Email verkünden, welche
Beiträge ich zu erwarten habe (das liebe ich wirklich!).
Spannend wird es dann rund um die Deadline - dort
beginnen die wilden ÖH‘ler in der Regel, mir ihre
Beiträge zukommen zu lassen, und zwar auf jedem nur
erdenklichen Weg: handgeschrieben in der Vorlesung,
per Email ins Büro oder an mich privat, mündlich am
Gang, per Whatsapp, SMS, Facebook,...
HVU MAGAZIN
27
ALLERLEI
Was ich also als Pressereferentin von Beginn an lernen
musste, war den Überblick zu behalten.
Eine weitere Spezialität der ÖH‘ler ist das Bezirzen
meiner Person, um einen Aufschub der Deadline
herauszuschlagen. Dies gelingt in etwa 99,9% der Fälle
(da wir doch alle eine große, liebende HVU-Familie
sind) und endete nicht selten in einem kleinen Nervenzittern meinerseits.
Meine Zeit als Pressereferentin war insgesamt eine sehr
schöne, ich habe viel gelernt und mit wirklich tollen
Leuten zusammengearbeitet. Ich bin allen Berichterstattern (egal, welcher Gruppe sie zugehören:)) unglaublich
dankbar, denn ohne sie gäbe es kein RECTUM! Es
gäbe keine Event- oder Auslandsberichte, keine Oskars
und Detlefs, keine ÖH-News und keine Leserbriefe.
Liebe Schreiberlinge, IHR macht das RECTUM zu
dem, was es ist, und das in jeder einzelnen Ausgabe.
Danke für eure Treue und eure Bemühungen, ihr
seid großartig!
Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner
ehemaligen Sachbearbeiterin, Ursula Teubenbacher,
die immer frische Ideen ins Referat hereintrug, und bei
meiner aktuellen Sachbearbeiterin, Sarah Postner, die
dem RECTUM durch ihre künstlerische Begabung den
letzten Schliff gibt.
Ein großer Dank geht auch an unsere treuen Sponsoren, mit denen die Zusammenarbeit stets unkompliziert und erfreulich war, sowie natürlich an ALLE
LESER!
Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft!
Lisa Gamsjäger
Rectum Jänner 1987
Die Polizei – ‚Unser Freund und Helfer‘
Dass unsere Vorvorvor…gänger auf der Vetmeduni
auch einige Abenteuer erlebt haben, zeigt dieser fast
27 Jahre alte Artikel, den wir zufällig in einer alten
Rectum-Ausgabe gelesen haben:
Wie jeden Montag trafen sich auch am 23.3. um 19:30
Uhr Studenten beim sogenannten „Stammtisch“ der
ÖH-Vet.med.. Was, wie immer, als gemütliche Runde
begann, endete mit der Festnahme und teilweisen
Inhaftierung von vier Studenten durch ein Polizeiaufgebot, das aus neun Streifenwagen mit insgesamt 20
bis 25 Streifenbeamten und einer „Grünen Minna“
bestand.
Bericht:
In den frühen Morgenstunden des 24.3. um ca. 2.30
Uhr brechen Rudolf Lachinger, Stefan Meinhart und
Klaus Truschner, der an seinem linken Bein aufgrund
eines Rodelunfalls einen Gehgips trägt und Krücken
benutzen muß (siehe Artikel „Öh-Schikurs“), auf.
28
HVU MAGAZIN
Übermütig – nicht betrunken und nicht zu laut! –
unterhalten sich die drei Freunde auf der Straße und
zünden spaßhalber einen alten Wettschein von einem
Pferderennen an.
Zufällig kommt in diesem Moment ein Streifenwagen
der Wiener Bundespolizei mit dem Kennzeichen BP135
vorbei. Als die Beamten des Fahrzeugs das brennende
Stück Papier sehen, halten sie an und beobachten
anfangs abwartend die drei Studenten, die zwar weiterhin fröhlich sind und lachen, sich aber ansonsten nicht
weiter auffällig verhalten. Plötzlich steigen die Polizisten
aus, weil sie sich anscheinend provoziert fühlen. Die
Beamten führen die üblichen Ausweiskontrollen durch
und erklären, daß sie Rudolf, Stefan und Klaus wegen
Ruhestörung und Erregung öffentlichen Ärgernisses
festnehmen werden.
In diesem Moment kommt ein Bekannter des Wirtes
vom Gasthaus „Neumann“ ebenfalls zufällig vorbei
und muss mitansehen, wie einer der Beamten Truschner Klaus das Bein stellt und den durch die Krücken
ALLERLEI
Wehrlosen zu Boden reißt. In diesem Augenblick
kommen die restlichen Studenten aus dem Lokal und
sehen ihren Kollegen am Boden liegen. Es ist gerade
2:45 Uhr, als Susi Griefing, Renate Neumann, Roland
Immler und Thomas Neudecker, die zuerst durch die
Anwesenheit der Polizei einen Unfall vermuten, in
diesen Fall verwickelt werden.
Inzwischen treffen weitere Funkstreifen ein und man
will Klaus zwingen, in einen Streifenwagen einzusteigen. Obwohl dieser, inzwischen wieder aufgestanden,
die Beamten darauf hinweist, daß er wegen seines Gipsbeines nicht auf der rückwärtigen Bank des Fahrzeugs
sitzen könne, versuchen die Polizisten Klaus gewaltsam
in das Wageninnere zu stoßen, was mit einem weiteren
schmerzhaften Sturz des Studenten endet.
Beinahe zur gleichen Zeit wird Thomas Neudecker
aufgrund der Frage festgenommen, wo denn die Beamten mit Klaus hinzufahren gedenken; wörtlich: “Wo
fahrt’s ihr denn mit ihm hin?!“ – Aber anstatt eine
Antwort zu erhalten, wird Thomas von dem Polizist mit
den Worten „Kommen’s gleich mit!“ zu dessen Wagen
gezerrt und muß der Forderung, sich hineinzusetzen,
nachkommen.
Bevor jedoch der Beamte die Fahrzeugtür schließen
kann, stellt sich Renate Neumann dazwischen und
kann den Ordnungshüter nach einigem Zureden dazu
bewegen, Thomas wieder aussteigen zu lassen und
lediglich eine Ermahnung auszusprechen. Später, auf
dem Kommissariat, weiß der Beamte nichts von diesem
Vorfall.
Indessen trifft ein vom Lokalbesitzer zur Hilfe gerufener
Rettungswagen ein. Außer diesem Fahrzeug befinden
sich zu diesem Zeitpunkt bereits neun Einsatzfahrzeuge
der Wiener Bundespolizei am „Tatort“[…].
Demnach sind ca. 25 Polizisten zur Stelle, von denen
allerdings nur ein einziger bereit ist, irgendeine Auskunft zu geben, das Verhalten der Exekutive zu begründen oder der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, sich durch Dienstnummer bei Aufforderung
auszuweisen. So müssen Susi, Renate, Roland, der
Lokalbesitzer und dessen Freund schließlich tatenlos zusehen, wie man Thomas doch noch mit dem
Streifenwagen […] mitnimmt, ebenso Stefan […] und
Rudi […]. Während diese drei Festgenommenen in das
Polizeikommissariat Juchgasse transportiert werden,
führt man Klaus Truschner mit der Rettung weg, und
ca. eine Stunde später um vier Uhr morgens überstellt
man ihn ebenfalls in das Koat. Juchgasse, nachdem sein
Bein im Spital geröntgt worden ist. Das Knie war nach
den beiden schmerzhaften Stürzen stark angeschwollen,
sodaß man Klaus einen Spaltgips machen mußte.
Susi, Rusi, Roland, der Wirt und sein Freund sind
inzwischen wieder im „Neumann“. Sie beobachten kurz
nach Abfahrt der neun Polizeistreifen durch ein Fenster
einen Arrestwagen, „Grüne Minna“ genannt, der kurz
anhält aber gleich wieder abfährt, weil für die Beamten dieses Fahrzeuges alles wieder in Ordnung zu sein
scheint.
Um ca. vier Uhr taucht plötzlich Thomas Neudecker
wieder auf und erzählt, daß er eine Stunde verhört
worden sei, daß der Beamte, der ihn vorher in den
Streifenwagen gezerrt hatte, von nichts mehr gewußt
habe, und daß er „nur“ wegen eines Ordnungsvergehens angezeigt werde, trotzdem aber habe heimgehen
dürfen.
Rudi und Stefan werden aber bis 10 Uhr vormittags in
Einzelzellen festgehalten, auch „nur“ wegen Ordnungsvergehen.
Und auch Klaus wird bis 10 Uhr inhaftiert mit der
Begründung, er habe trotzdem noch Widerstand gegen
die Staatsgewalt geleistet.
Dieses Delikt wird im Polizeibericht so erläutert, daß
Klaus Truschner mit seinen Krücken auf die Beamten eingeschlagen habe, und diese zur Seite springen
mußten, um nicht verletzt zu werden.
Abschließend sollte noch erwähnt werden, daß die
Hochschülerschaft Österreichs hinter den sieben beteiligten Studenten steht und alles unternehmen wird,
um sie zu rehabilitieren, weil sie offensichtlich völlig
unschuldig festgenommen und inhaftiert worden sind.
Original übernommen aus dem Rectum 1/1987
HVU MAGAZIN
29
ALLERLEI
Welcher Seelengeist passt zu dir?
Aus der phantastischen Welt eines Tierarztes.
Menschen denken unterschiedlich. Das wussten
wir eigentlich immer. Wir haben es gespürt, als wir
gemeinsam am Seziertisch standen, beim Lernen
lernen in Studiendidaktik oder bei den Fremdkörperproben in der Propädeutik. Da gibt es die Leute,
die zielgerichtet ihrem Weg folgen, ohne zur Seite
zu blicken. Dann gibt es die, die eher in der ÖH Bar
als im Hörsaal zu Hause sind. Manche lernen leicht,
andere kämpfen, sind dafür aber vielleicht wieder
großartig im Umgang mit anderen Menschen. Die
Facetten sind mannigfaltig, selbst im Mikrokosmos
einer Universität.
Naturgemäß leben wir alle auf unterschiedliche Weise
und beim Lesen entstehen unsere ganz persönlichen
Bilder im Kopf.
Über diese Tatsache hatte ich mir oft Gedanken
gemacht, als Mitte dieses Jahres meine Reise als Autor
begann. Als promovierter Tierarzt, gerade 30 geworden,
der sich in seinem Berufsalltag mit klinischer Forschung
und Medikamentenentwicklung befasst, war mir etwas
gelungen, was vielen Hobbyschreiberlingen verwehrt
bleibt - falls jemand von euch ein Mal auf Twitter geht:
es gibt dort anscheinend mehr selbsternannte Autoren, als Leser - ein Verlag interessierte sich für meinen
Fantasy Roman „Die Wanifen“. Ich hatte mich in der
Geschichte für ein Setting in der mystischen Vergangenheit der Alpen entschieden, einer Welt, in der unsere
Vorfahren in Pfahlbauhütten lebten, riesige Wisente
mit Speeren jagten und die Welt der Naturgeister noch
wesentlich näher an der unseren lag als heute. Ich wollte
eine Geschichte schreiben, die einen in diese mythische
Welt hineinzieht und nicht mehr loslässt. Die Idee war
neu - und das gefiel.
In dieses Setting setzte ich sogenannte Wanifen, Menschen, die als Kinder von einer Kreatur der Geisterwelt ausgesucht werden, weil sie ihnen im Charakter
ähneln und ihnen ihre Kraft schenken. Die Wanifen
sollten fortan fähig sein, diesen Geist zu ihrem Schutz
zu rufen, aber auch sonst einige seiner Fähigkeiten
30
HVU MAGAZIN
anzunehmen.
Wie die Studenten der Vetmed, sollten auch die Geister
und ihre Wanifen möglichst unterschiedlich sein. Stark,
wandlungsfähig, jähzornig, charismatisch, humorvoll...
Das Buch war kaum in Druck gegangen, da erinnerte
ich mich an eine banale Szene aus meinem eigenen
Sezierkurs. Zwei meiner Kolleginnen, Xandi und Lisi,
hatten einen seltsamen Jodler gedichtet, der ihnen
helfen sollte, sich die verschiedenen Teile des Zungenbeins zu merken. Das ging ungefähr so: Stylohyoid
Holeradio, Thyreohyoid Holeradio... den Rest erspare
ich euch (und nein, es gab keinen Reim ;-)). Sie machten damit das nicht besonders spannende Zungenbein
(Prof. Weissengruber möge mir vergeben) zu etwas Persönlichem, zu ihrem Zungenbeinjodler. Ich bin sicher,
sie können ihn heute noch singen (und das ist schon
ein Weilchen her). Irgendwie wollte ich, dass mein
Buch für den Leser nicht das fade Zungenbein, sondern
der besondere Zungenbeinjodler ist. Jeder sollte einen
eigenen Bezug zu der Geschichte bekommen, zu einem
Teil der Geschichte werden können. Mit der Hilfe der
talentierten Vetmedstudentin Sarah Postner brachte ich
die Zeichen der verschiedenen Geister der Wanifenwelt
zu Papier und entwickelte einen Test, mit dem jeder
herausfinden konnte, welcher Seelengeist zu ihm passen
würde und was das über die eigene Person aussagt.
ALLERLEI
Neben interessanten Erkenntnissen über den eigenen
Charakter würde einen das nun tatsächlich zum Teil
des Buchs werden lassen. Ich war von den ersten Reaktionen auf dieses Experiment ziemlich überrascht. Die
Leute schienen Spaß daran zu haben, ihre Seelengeister
untereinander zu vergleichen und zu diskutieren, ob sie
jetzt zu ihnen passten oder nicht. Aus diesem Grund
möchte ich auch euch diese Möglichkeit geben. Sendet
mir die Antworten auf untenstehende Fragen an misomirror@hotmail.com zu und ich maile euch euren
1.) Der folgende Ort übt die größte Anziehung
auf mich aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Das dunkle Dickicht des Waldes
Ein tiefer See
weites Grasland
zauberhafter Winterwald
eine geheimnisvolle Höhle
eine blumenbewachsene Lichtung
Seelengeist mit Charakterbeschreibung zurück. Denn,
wer weiß, vielleicht seid ihr nicht nur Leichtlerner, ÖH
Bar-Geher, studentische Hilfskraft oder Mensaverweigerer, sondern die Wanifen eines Perchts, eines Tatzelwurms oder gar eines Albs?
Das Buch dazu „Die Wanifen“ gibt’s übrigens seit
kurzem dankenswerterweise auch im ÖH Shop zu
kaufen. Ich freue mich über eure Meinungen!
Viel Spaß beim Lesen!
René Anour
3.) Ich würde mich am wohlsten fühlen als:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
ein Heiler
ein Medium
ein Held
ein Donnergott
ein Magier
der freie Wind
4: Wie andere mich sehen:
2.) Meine Stärke ist:
1.
Ich bin eine elegante Person, die sich rasch
den verschiedensten Gegebenheiten anpassen kann.
2.
Ich verfüge über eine untrügliche Intuition.
Mein Bauchgefühl ist meistens der beste Ratgeber.
3.
Bei anderen erkenne ich oft ihre Schwachstellen und stoße auf ihre tiefsten Geheimnisse.
Wenn ich will, kann ich sie damit aus der Fassung
bringen.
4.
Ich bin einfach ein Mensch, den andere gern
um sich haben. Viele Menschen fühlen sich besser,
wenn sie mit mir geredet haben.
5.
Ich bin ein unbeugsamer Charaker. Meine
Energie ist unerschöpflich. Ich lag oft am Boden,
aber bin, für andere verblüffend, immer wieder aufgestanden.
6.
Ich kenne meine Ziele und hasse Herumgeierei. Ich weiß, was ich will- und erreiche es-Punkt.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
starker Charakter
sonniges Gemüt
freiheitsliebend
einfühlsam
schöpferisch/kreativ
intensiv/alles durchschauend
HVU MAGAZIN
31
20STUDIUM/LEHRE
Kleiner Bericht über Leipzig und Gießen
Zawas liebe Vetis! Ab Oktober diesen Jahres sind wir an
eurer großen und schönen Vetmeduni als Erasmusstudenten immatrikuliert und dürfen ein ganzes bzw. ein
halbes Jahr Lehre, Angebote und alles von den schier
unfassbar vielen Möglichkeiten nutzen, die eine große
Stadt wie Wien bietet. Perfektes Wienerisch sprechen
wir nach einem Monat noch nicht, aber mittlerweile suchen wir nicht mehr nach „Schlagsahne“ und
„Tüten“. Ja und irgendwie befällt uns immer wieder
das Gefühl, das Wien einfach „anders ist“ und es sich
immer irgendwie ausgeht.
Doch bevor wir jetzt weiter in Schwärmereien über das
Donauland verfallen, möchten wir euch Lust machen,
über das Sturmglas hinwegzuschauen um uns geistig ein
klein wenig weg von der Vetmeduni zu zwei der fünf
Piefke-Unis zu begleiten: Leipzig und Gießen. (München, Hannover und Berlin hat irgendwo bestimmt
jeder schon gehört)
Beide Unis gehören zu den „kleineren“ Fakultäten, was
aber nichts heißen soll, denn wie ihr merken werdet:
Oho!
Die Veterinärmedizinische Fakultät Leipzig ist eine
eigene, kleine Oase mitten in der ostdeutschen und
zu vielen Teilen schön renovierten Großstadt Leipzig.
Auf einem eigenen Campusgelände mit frei laufenden
Hunden, jeder Menge grünem Rasen im Sommer und
Schnee im Winter, findet man alles, was das Studiherz erfreut: Pferde, Schafe, Rinder, Beagles, hübsche
Studenten und immer irgendjemanden, der Lust hat,
gerade Waffeln oder Kuchen zu verkaufen. Eine eigene
Mensa, eine kleine Bibliothek mit Arbeitsräumen, einen
Fachschafts-Shop und einen Fußballplatz gibt es außerdem. An der Fakultät beginnen pro Jahr 150 Studenten
im WS und wenn man sich einmal durch die zeit- und
nervenstrangulierende Vorklinik gekämpft/gemogelt/
gezittert…hat, nähert sich das Studium dem Mittelund Höhepunkt: Bergfest! Durchs Physikum aneinandergeschweißt, ernennt jedes Matrikel sein eigenes
Maskottchen (Wölfe, Eisbären, Schwämme, Eulen),
welchem man das ganze Leben lang treu ist.
32
HVU MAGAZIN
Eine ganze Woche lang wird gefeiert, der fetzige Bergfestfilm gezeigt, Klinikspiele veranstaltet und traditionsreiche Vetilieder geschmettert. Studenten und
Profs befinden sich gemeinsam im Ausnahmezustand.
Obwohl nicht ganz: Ausnahmezustände findet man
auch jeden Donnerstag im eigenen TV-Club, der
Schwemme (eigener Kneipe) oder auf Mensaparties.
Auf der Uni erlangt man durch ihre Größe schnell
einen Ruf und besonders als männliches Individuum
hebt man sich deutlich von der Menge ab.
Falls man Mal von der Uni wegkommt, bietet Leipzig gute Gelegenheiten, sein Hirn auch mit anderen
Dingen zu füllen als mit Wissen. Neben der berüchtigten Kneipenstraße „Karli“ und alternativ anmutenden Vierteln, gibt es viele kulturelle Angebote und
Geheimtipps in der gesamten Stadt. Kabaretts, Improvisationsabende, eine Oper und zur Stählung des Körpers breit gefächerte Sportangebote. Die Seenlandschaft
(Cossi, Kulki…) um Leipzig ist Erholung pur. Und
zumindest wer (noch) ein Fahrrad hat, kann diese gut
erreichen und manch ausartenden Sonnenuntergangsweinabend genießen.
Schön sind auch die Weihnachtsmärkte, empfehlenswert die Leipziger Buchmesse und natürlich für die
Vetis der Tierärztekongress und der zweitschönste Zoo
Europas.
Was wir uns für unsere Uni wünschen ist einen leichteren Zugang gegenüber internationalen Studenten,
eine Unterstützung der einzigen beiden Sekretärinnen
für Studienangelegenheiten und damit eine bessere
Organisation bzw. schnellere Bearbeitung von Fragen
auf dem Campus. Da Sachsen gerade eine Sparkampagne betreibt außerdem: ein Aufruf an Investoren,
Studenten im Studium und Professoren in der Fortentwicklung der Lehre unterstützen.
Zusammengefasst: Leipzig ist schön, vielfältig, hart in
der Lehre aber mit starkem Zusammenhalt unter den
Studenten.
Schaut vorbei!
STUDIUM/LEHRE
© Daniel Galfsky
Gießen, unsere Wahlheimat, hat es wirklich nicht
leicht, denn es muss ständig mit negativ behafteten
Vorurteilen kämpfen. Oder, um es mit den Worten
eines ehemaligen Gießener Professors zu sagen, der sich
nun unverständlicherweise dauerhaft in Wien aufhält:
„Das Schöne an Gießen ist die gute verkehrstechnische
Anbindung.“
Auch die, nennen wir es mal „moderne“, Architektur,
sowie die etwas ungünstige Stadtplanung tragen leider
nicht unwesentlich zu diesem negativen Bild bei. So
pilgern scharenweise Architekturstudenten aus Frankfurt, Marburg und anderen umliegenden Städten zu
uns um zu lernen, wie man eine Stadt besser nicht
planen sollte.
Nun aber genug des Meckerns auf hohem Niveau und
zu einer absolut objektiven und natürlich unparteiischen Verteidigung der kleinen Stadt an der Lahn. In
Gießen, unter Kennern auch als G-Town bekannt, lässt
es sich wirklich gut leben und studieren.
Kleinstadt steht hier gleichbedeutend für den Komfort,
fast alle Orte fußläufig in kürzester Zeit erreichen zu
können, was besonders fünf Minuten vor Vorlesungsbeginn von Vorteil sein kann.
Durch die geringen Distanzen entsteht außerdem ein
Gefühl des familiären Zusammenhalts innerhalb der
Studierenden und manchmal sogar den Dozenten sowie
den zahlreichen weiteren Angestellten der Universität.
Falls einem am Wochenende ausnahmsweise mal keiner
der zahlreichen Gießener Clubs (immerhin sechs an der
Zahl und fast alle kostenlos) zusagt, wird die
Partyarea eben spontan an die Lahn, in die Fußgängerzone, den Campus oder das WG-Zimmer eines Kommilitonen verlegt, ob dieser will oder nicht.
Einverstanden, aus kultureller Sicht hat Gießen leider
wirklich nicht sehr viel zu bieten, sieht man mal von
dem populären Elefantenklo und dem Liebighaus (wo
man immerhin den Weg zur Erfindung des Düngermittels bestaunen kann), ab.
Dies bringt allerdings auch einen großen Vorteil mit
sich - die Ablenkung vom Lernen, oder besser gesagt die
Anzahl der Ausreden um nicht zu Lernen, halten sich in
überschaubaren Grenzen.
So verbringen zumindest wir Vetis doch einen beachtlichen Anteil unserer Zeit auf unserem idyllischen
Campus im Süden der Stadt, welchen man dank der
großen Anzahl der beherbergten Tiere an windigen
Tagen bereits nahe des Stadtzentrums wittern kann.
HVU MAGAZIN
33
EVENTS
Obwohl wir leider nicht mit einer Mensa dienen
können, gibt es jeden Morgen liebevoll selbstgemachte
Brötchen und einen unvergesslichen Filterkaffee in
unserer Cafete, die von engagierten Kommilitonen und
Kommilitoninnen betreut wird.
Und falls man sich im hochschulpolitischen Zirkus
wohlfühlt, kann man sich in unserer kleinen aber feinen
und motivierten Fachschaft engagieren, die jede Woche
in ihrer eigenen kleinen Festung, dem sagenumworbenen Fachschaftstürmchen, tagt.
Um es nun noch einmal zusammengefasst zu formulieren: Gießen ist klein, aber die Studentenschaft herzlich,
das Gemeinschaftsgefühl, oftmals bestärkt durch das
berühmt berüchtigte Licher-Bier, sehr stark und die
Qualität der Lehre sowie der durchfeierten Nächte
wirklich nicht zu verachten.
Und auch wenn Gießen von außen für viele nicht
immer wunderschön sein mag - in Wahrheit kommt es
doch auf die inneren Werte an und mit denen können
wir dienen. Also kommt vorbei und macht euch selbst
ein Bild, wir freuen uns auf euch!
Zurück zu Donau und Sturm: Wir möchten uns
wärmstens für die herzliche Aufnahme bei euch an
der Universität bedanken. Ganz besonders bei Frau
Dr. Schober als Erasmuskoordinatorin und den Organisatoren des Erasmus-Buddy-Projektes. (An alle die
Buddies werden wollen: meldete euch an, es lohnt sich
;)) Die Organisation, die ihr für uns betreibt ist klasse
und wir fühlen uns sehr gut in das Uninetzwerk integriert. Gespannt erwarten wir die nächste Zeit auf dem
Campus und all die Aktionen, in der Vor- und Nachweihnachtszeit.
Pfiat-eich!
Jakob, Lena, Meike, Alexandra, Julia, Mareike
Rückblick Streetsoccer
2013
Am 12. und 13. Juni des vergangenen Jahres herrschte
einmal mehr Ausnahmezustand auf unserem Campus.
Das lange Warten hatte ein Ende und unser allseits
beliebter Multifunktionsplatz verwandelte sich in ein
Volksfest. Es war wieder Zeit für Streetsoccer!
In einem Jahr ohne fußballerisches Großereignis wie
Welt- oder Europameisterschaft war die Vorfreude auf
dieses Event und das Verlangen nach hochklassigem
Fußball größer denn je. Das rein deutsche Champions League Finale Ende Mai hat wohl auch seinen
Teil dazu beigetragen, schlussendlich 8 Männer- und
5 Damenteams, bestehend aus Studenten und Mitarbeitern unserer Universität, zu motivieren, am Turnier
der Turniere teilzunehmen. Ein besonderes Lob haben
sich dabei die letztjährigen Erstsemestrigen verdient,
welche in beiden Kategorien gleich mit mehreren
Mannschaften an den Start gingen! Als am Morgen des
12. Juni die ersten Sonnenstrahlen das Grün des Sportplatzes erhellten und der Wetterbericht für die nächsten
Tage frühsommerliche Temperaturen ankündigte, stand
34
HVU MAGAZIN
dem Spektakel nichts mehr entgegen. Am Mittwoch
wurden die Gruppenspiele ausgetragen, in denen es
hieß, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für
die Finalrunde am Donnerstag zu erspielen. Obwohl
hier der ein oder andere Stammspieler aus taktischen
Gründen noch geschont wurde, konnte sich bereits in
den Gruppenspielen das Niveau und Tempo in den
Begegnungen sehen lassen. Bei den Herren gelang es
dem Team „Vetdetta“, sämtliche Vorrundenspiele zu
gewinnen, wodurch es am Ende des Tages als heißester
Anwärter auf die prestigeträchtigste Trophäe der
VetMed galt.
EVENTS
Im Damenturnier hatte man den Eindruck, hier kann
jeder jeden schlagen, was die Spannung auf den folgenden Tag noch einmal in die Höhe trieb.
Spielte man am Mittwoch noch mit leicht angezogener
Handbremse, so sollte sich dies am Donnerstag schlagartig ändern. Wollte man den Pokal holen, zählte von
hier an nur mehr der Sieg, wodurch der Körpereinsatz zunehmend forciert wurde. Unserem Schiri Prof.
Alexander Probst gelang es aber mit all seiner Routine
immer, den Überblick zu behalten und so manchen
Hitzkopf schnell wieder zu beruhigen um den Spielfluss
aufrecht zu erhalten. Ein großes Dankeschön an dieser
Stelle für unseren Referee!
Der Finaltag war an Spannung kaum zu überbieten, auf
dem Weg ins Endspiel kam es bei den Herren gleich
mehrere Male zum gefürchteten Siebenmeterschießen.
Dieser Glückslotterie fiel unter anderem der große
Favorit „Vetdetta“ zum Opfer, wodurch das Finale „Vetstreetboys“ gegen „Team Egal“ hieß. Dabei hatte das
„Team Egal“ in einem emotionalen Finale die besseren
Nerven und durfte sich schließlich nach 2012 zum
zweiten Mal in Folge Streetsoccer Champion nennen.
Auch bei den Damen mussten mehrere Spiele vom
Punkt aus entschieden werden. Am Ende hatten „Girls
love Balls“ knapp die Nase vorn! Dadurch qualifizierten
sie sich für das Highlight der Veranstaltung, das traditionelle Abschlussspiel gegen die am wenigsten erfolgreiche Herrenmannschaft „Fettmett“.
Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Herren dabei
nicht den Hauch einer Chance und wurden erbarmungslos abgefertigt.
Aber auch neben dem Platz war an beiden Tagen einiges
geboten! Neben Grillerei und Getränken verschiedenster Sorte, konnte man sich heuer auch erstmals die
Zeit mit Torwandschießen vertreiben.
Ein großes Lob gilt allen freiwilligen Helfern, aktiven
Fußballern und auch Zuschauern, die dieses Event
immer wieder zu etwas Besonderem machen. Und zu
guter Letzt natürlich auch unseren Sponsoren Bayer,
Royal Canin und Zoetis, ohne die Streetsoccer 2013 gar
nicht erst möglich gewesen wäre!
DANKE!
Sportliche Grüße
David Feiersinger & Lukas Martin
Sportreferat
Abnehmen
HVU MAGAZIN 35
EVENTS
VERPISS DICH!!!
Selbstverteidigungskurs für Frauen
an der VetMed
Nachdem ich meinem ehemaligen Jujitsu Trainer
Stefan Reinisch wieder mal bei einem Selbstverteidigungskurs an einer der Schulen in Wien assistiert
hatte, kam mir der Gedanke, dass so ein Kurs doch
auch für unsere Uni etwas wäre. Bei einem Frauenanteil von fast 80% gibt es doch sicher genügend zu
verteidigen.
Aus einer Idee wurden Gespräche mit Stefan, der sich
gerne bereit erklärte, die Vetmedlerinnen zu betreuen.
Ich brachte den Vorschlag im Aktionskomitee ein und
nach dem Okay des Vorstandes wurden auch bald
Termine und geeignete Austragungsräume auf der Uni
gefunden.
In meinem Postfach trudelten, schon am ersten Tag
nach Bekanntmachung des Kurses, die Anmeldungen
aus allen Semestern ein. Und zu meiner Freude konnten wir dann Ende Oktober mit einer Gruppe von 20
tollen Mädels unseren Kurs beginnen.
In der ersten Einheit wurden wir von Stefan und einem
seiner Kollegen mal so richtig blöd angequatscht, wie
wir es leider aus dem richtigen Leben von dem oft
rüpelhaften Geschlecht auch kennen. U-Bahn Szenen
wurden nachgestellt, wobei Stefan sich zuerst versicherte, ob denn zu uns hier raus in den 21. überhaupt
eine U-Bahn fährt. Darauf können wir nur sagen: „Verpiss dich! Es interessiert mich nicht!“
Was wir tun sollen, wenn wir verfolgt werden, wie wir
das Handy effektiv als Waffe einsetzen oder wie Frau
die sogenannten U-Bahn-Grapscher bloßstellt, wurde
durchgespielt. Bei den „Schreiübungen“ wurden dann
auch die sonst ruhig gesinnten Persönlichkeiten einmal
so richtig laut. Das Einzige, was so manches Mädel aus
der Fassung bringen konnte, war die Spinne im Eck ;-)
Diese hatte sich dann jedoch bald zum Rückzug entschieden.
36
HVU MAGAZIN
In den nächsten zwei Einheiten wurden dann die
Schlagpölster und Schienbeinschützer der Trainer aufs
Äußerste gefordert. Ziel: Wie schlage ich wo am einfachsten und effektivsten hin. Auch die Verteidigung
gegen einen Angreifer vom Boden aus oder auf den
Stufen des Stiegenhauses wurde trainiert. Um zwischendurch verschnaufen zu können, erzählte Stefan aus
seinen Erfahrungen und Situationen, die er erlebt oder
berichtet bekommen hatte. Da wurde uns wohl allen
wieder einmal klar, dass wir Frauen das Recht und die
Kraft auf Verteidigung haben. Wir müssen uns nichts
gefallen lassen, was uns unangenehm ist!
In der letzten Stunde ging es dann richtig zur Sache.
Stefan und sein Kollege, ausgestattet mit Ganzkörperschutz (also dort wo es wirklich weh tut wurde gepolstert ;-) ), wurden zu fiesen, provozierenden und handgreiflichen Typen, die uns in die Ecke drängten. Jetzt
galt es, das Gelernte anzuwenden und sich im wahrsten
Sinne des Wortes aus der Ecke raus zu kämpfen. Arme
nach vorne, den Gegner auf Abstand halten, mit dem
Knie ein paar mal gut zielen, mit den Händen auf den
Kopf schlagen, Kopf nehmen und gegen die Wand, er
sackt zusammen, noch zwei ordentliche Tritte nachsetzen und dann die Flucht ergreifen. Klingt brutal, war
aber so. Und so sollte es auch sein!
EVENTS
Kurz mussten wir den Überlebensinstinkt einschalten,
danach wurde mit den Trainern wieder gescherzt.
Alles in allem ein erfolgreicher Kurs, wir haben viel
gelacht und viel geschrien. Stefan und ich hoffen, den
Teilnehmerinnen etwas mehr Sicherheit geben zu
können, und ich würde mich freuen, bei einer Wiederholung des Kurses wieder eine Menge interessierter
Mädles begrüßen zu dürfen.
Viktoria Neubauer
Exkursion zum Abfischfest
Am 19. Oktober machten wir uns, bepackt mit Gummistiefeln, auf den Weg nach Sitzenberg-Reindling.
Hier wird alljährlich Mitte/Ende Oktober, rechtzeitig
zum Abfischzeitpunkt, ein großes Fest gefeiert. Dabei
helfen viele ortsansässige Familien und Zugereiste mit,
im fast vollständig abgelassenen Teich die Fische einzufangen. Neben Karpfen konnten auch Hechte, Barsche
und viele kleine Futterfische gefangen werden. Für
uns Studenten stellte diese Exkursion eine tolle Möglichkeit dar, Fische vor Ort „im Feld“ zu untersuchen
und einiges über Karpfenteichwirtschaft zu lernen.
Wir nahmen Muskelproben für Rückstandskontrolluntersuchungen, konnten mit dem mitgenommenen
Mikroskop Abstriche auf Ektoparasiten untersuchen
und wurden in die hohe Kunst des Karpfen Filetierens
eingewiesen. Wir möchten uns an dieser Stelle recht
herzlich bei Dr. med. vet. Eva Lewisch, Fachtierärztin
für Fische, von der Klinischen Abteilung für Fischmedizin bedanken.
Vielen Dank für die interessante und lehrreiche Exkursion!
Cassandra Eibl
HVU MAGAZIN
37
ALLERLEI
Die große Oskar und Detlef-Verleihung zum
Jahresabschluss!
... and the Oskars go to...
Ao. Univ. Prof. Dr. Petra Winter
16 Uhr: während wir Studenten immer noch gegen
unseren postprandialen Schlafzwang ankämpften,
machten wir uns auf den Weg zum Wahlpflichtfach
„Spezielle Mastitisdiagnose - klinischer Teil“.
Erwartet wurde ein weiterer 08/15 Mastitis-Vortrag
in einem dunklen, kalten Vorlesungssaal.
Doch schnell wurden wir eines Besseren belehrt: nachdem wir von Frau Prof. Winter sehr freundlich begrüßt
wurden, wurden wir mit Clickern und Hand-outs (!)
ausgestattet. Schon nach 15 Minuten war klar, dass
diese Lehrveranstaltung ein absolutes Highlight war.
Nicht nur die ein oder andere spannende Geschichte
aus der Praxis, die uns Frau Prof. Winter mit viel Witz
und Charme erzählte, sondern auch die kompetente
Beantwortung all unserer Fragen begeisterte uns.
Zudem tut es der Seele gut, nach gefühlten 10 Stunden
auf der Uni von einer Professorin ein mehrmaliges „Ma,
ihr seits Spitze!“ als Reaktion auf unsere Mitarbeit zu
hören.
Die Qualität der Veranstaltung ließ sich auch objektiv
sehr gut anhand der überdurchschnittlich hohen Anzahl
an motivierten und vor allem wachen Studenten (zu
dieser eigentlich studentenunfreundlichen Zeit) beurteilen.
Ihr Ziel, alle Lehrenden zu einem Mindestmaß an
Didaktikeinheiten zu verpflichten, finden wir auch einsame Spitze (siehe Detlef ) und wir freuen uns auf die
hoffentlich daraus resultierenden Erfolge.
Frau Prof. Winter: Sie machen ihrer Vorbildfunktion
als Vizerektorin für Lehre alle Ehre und zeigen, wie es
gemacht werden sollte!
38
HVU MAGAZIN
Dr.med vet.Dipl.EVCIM small mammal
Frank Künzel
...wir verleihen Dr.Künzel den verdienten Oscar für
seine innovative und kurzweilige Gestaltung der Lehrveranstaltungen im Kleintiermodul. Es werden regelmäßig lebende Patienten ins Vorlesungsgeschehen einbezogen und vor versammeltem Auditorium diagnostisch
aufgearbeitet. Das ist klinisch/wissenschaftliche Vorlesungsarbeit, wie wir sie uns wünschen.
Wir hoffen auf eine Fortführung derartiger Praxis und
möchten uns recht herzlich für diese Pionierarbeit
bedanken!
ALLERLEI
... and the Detlefs go to...
Dr. Christina Nagel
Bereits am ersten Tag unserer gynäkologischen
Übungen am LFG hat Frau Dr. Nagel, der wir in
dieser Ausgabe feierlich den Detlef überreichen, es
geschafft, uns die Freude an der Lehre zu nehmen.
Statt dem gewohnten: „Hallo, mein Name ist...und
wir machen heute...“ bekamen wir nur ein bissiges
„Mitkommen!“ serviert. Auf die kritische Frage nach
der Sinnhaftigkeit der intrauterinen Geschlechtsbestimmung beim Rind war ihre Antwort: „Mir ist das
scheissegal, ob sie die Prüfung bestehen oder nicht. “
Zum Spekulum schieben hatte sie eines für Pferde mitgebracht, welches im Durchmesser für die Rinder viel
zu groß war.
Zwei Stunden täglich wurde „mit ihr“ geübt, wobei
jeder Student nur maximal zwei Rinder rektalisieren
durfte und sie selbst leider nicht nachgegriffen hat,
somit fehlte uns jegliche Kontrolle unserer Befunde.
Am letzten Tag haben wir uns selbst eine Liste mitgenommen, auf der die Zyklen der Rinder angegeben
waren, welchen sie uns allerdings aus der Hand gerissen
hat.
Generell ist es uns egal, ob ein Prof. nett ist oder nicht,
denn er muss nicht unser bester Freund werden. Ein
gewisses Maß an Höflichkeit darf man allerdings verlangen. Wenn das auch nicht drinnen ist, wäre zumindest
ein angemessener Lernerfolg wünschenswert. Dieser
ging bei uns auf Grund der inkompetenten Betreuung
leider gegen Null. Wir würden Frau Dr. Nagel empfehlen, ihr Verhalten Studenten gegenüber bzw. ihre
Berufswahl zu überdenken.
Kurioses gesucht -Teil 2
ÖH-SHOP ANGEBOT
OKTOBER - DEZEMBER
U
Aktion Katze:
Beim Kauf von
ROYAL CANIN-Produkten für die Katze
ab einem Wert von € 40,-erhalten Sie
1 Buch „Gastroenterologie bei Hund
und Katze“ (J. Steiner)
GRATIS!
Aktion Hund:
Beim Kauf von
ROYAL CANIN-Produkten für den Hund
ab einem Wert von € 40,-erhalten Sie
1 „Das Hunde-Zahnbuch“ (M. Eickhoff)
GRATIS!
Angebot gültig von 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 bzw. solange der Vorrat reicht!
Alle Bilder sind Symbolfotos.
www.royal- canin.at
HVU MAGAZIN
39
ALLERLEI
UNI - Leben
In dieser Ausgabe wollten wir von euch wissen, welche Erfahrungen iht mit unserem Vetsim gemacht habt.
Habt ihr es schonmal besucht? Wie gefallen euch die dortigen Möglichkeiten? Gibt es Verbesserungsvorschläge?
An dem Vetsim finde ich besonders toll, dass Studenten die Möglichkeit haben, eigenständig berufsbezogene Situationen zu üben und somit routinierter werden können.
Des Weiteren hat das Vetsim lange Öffnungszeiten und ermöglicht somit jedem, auch
zu späterer Stunde noch zu üben.
Geübt habe ich: chirurigische Bestecke, steriles Anziehen, Nähtechniken.
Ich kann jedem empfehlen, mal dort vorbei zu schauen. Es lohnt sich!
Carsten Funke
Als ich von der Eröffnung des VetSim gehört hatte, war ich schon gespannt
darauf, dieses zu testen. Erwähnenswert finde ich, dass dies allen Studenten
- egal welches Semester – zugänglich ist und uns die Möglichkeit bietet,
erste medizinisch-praktische Fertigkeiten zu erlernen bzw. zu üben und
sich auch schon auf die klinischen Übungen vorzubereiten. Zudem haben
größere Gruppen auch die Möglichkeit, gemeinsam Präsentationen mit
Hilfe des White-Boards zu gestalten. Ein Besuch des VetSim ist auf jeden
Fall lohnenswert!
Janna Vogelgesang
Ich habe das Vetsim mehrmals während den klinischen Übungen genutzt, weil
einige Übungen hier stattfanden. Ebenfalls kommen wir oft als Gruppe und nutzen
den PC-Raum, um gemeinsam Präsentationen zu erstellen.
Ich finde das Angebot im VetSim super. Für Prüfungen oder zur Übungsvorbereitung stehen viele Materialien, Versuchsobjekte und Erklärungen zur Verfügung. Wir
können sehr dankbar für solch eine tolle Einrichtung sein.
Cassandra Eibl
40
HVU MAGAZIN
ALLERLEI
BUCHTIPPS
Karen Duve schreibt in diesem Buch über ihren Ernährungs-Selbstversuch: Von der
Durchschnitts-Konsumentin über Bio-Lebensmittel, Vegetarismus und Veganismus bis
hin zur frutarischen Lebensweise. Mit Humor und in einer sehr sympathischen, unkomplizierten Weise schildert sie ihre Erlebnisse und greift auch in diesem Zusammenhang die
Themen Moral und Ethik auf – auf dem Gebiet der Nutztierhaltung, aber auch außerhalb
der Nahrungsindustrie, wie etwa dem Reitsport. Ohne moralisch unter Druck gesetzt
zu werden, verfolgt man die Geschichte und kann sich zum Schluss ein ganz eigenes Bild
machen, ohne in eine Richtung gedrängt zu werden. (336 Seiten, 20€)
James Herriot
James Alfred Wight
Der Klassiker für (angehende) Nutztierärzte ist geeignet für jeden medizinisch interessierten Tierfreund! Mr. Alfred Wight schreibt unter dem
Pseudonym des „James Herriot“ seine Autobiographie nieder, was im
ersten Augenblick etwas langweilig wirkt (Autobiographie?! Nee, nichts für
mich…) aber die durchaus fesselnden Geschichten rund um den Alltag des
zuerst frisch von der Uni kommenden, jungen schottischen Tierarztes, der
schon immer Kleintierchirurg werden wollte bis zum verheirateten Familienvater und begeisterten Nutztierarzt in Yorkshire (England) sind wunderbar flüssig zu lesen und im Nu ist man mit allen 5 Bänden durch.
Ich habe sehr viel dabei gelernt und kann die ganze Reihe der James-Herriot-Bücher nur wärmstens weiterempfehlen! (auch als DVDs in unserer
Bibliothek: „Der Doktor und das liebe Vieh“, die Verfilmung der Bücher!)
Sein eigener Herr
Halldor Laxness
Der isländische Bestseller-Autor beschreibt in diesem Roman die Geschichte des Einödbauers Bjartur, ein gesellschaftlicher Außenseiter und sturer Patriarch. Stolz, Engstirnigkeit und Aberglaube tragen viel zur Atmosphäre des Buchs bei, aber man erfährt auch
jede Menge über Schafzucht und Islands unzählige Mythen. Der Roman war sowohl in
Island und Dänemark, als auch in den USA und in Asien ein Hit und wer nicht vom
ständigen Ereignisreichtum vieler heutiger Bestseller verwöhnt ist, dem sollte diese etwas
andere Geschichte gut gefallen.
Sarah Postner
HVU MAGAZIN
41
VORSITZTEAM
Vorsitzende: Leonie Zieglowski
leonie.zieglowski@hvu.vetmeduni.ac.at
HAUPTBÜRO
Alice Lütjens
1. Stellvertreter: Lukas Huber
lukas.huber@hvu.vetmeduni.ac.a
täglich 9:00 - 14:00 Uhr
Tel:
01 25077 / 1700
FAX:
01 25077 / 1790
2. Stellvertreterin: Lena Knigge
lena.knigge@hvu.vetmeduni.ac.at
sekretariat@hvu.vetmeduni.ac.at
www.hvu.vetmeduni.ac.at
R: Anna Pexa
KONTAKTE
Sozial-&Gleichbehandlungsreferat
Sozial@hvu.vetmeduni.ac.at
DW:1713
R: Tanja Lanzanasto
ÖET
oeet@hvu.vetmeduni.ac.at
DW:1713
R: Lisa Marie Meyer
Organisationsreferat
organisation@hvu.vetmeduni.ac.at
SB: Katharina Meltzer
2. SB: Anna Dalheimer
DW:1715
R: Anna Mokry
Referat für Lernunterlagen
1. SB: Sabine Koidl
SB: Marissa Ebert
Lernunterlagen@hvu.vetmeduni..ac.at DW: 1714
R: Carina Stengl
Bildungspolitisches Referat
DW:1711
R: Vicoria Drauch
Internationales Referat
international@hvu.vetmeduni.ac.at
Kultur Referat
kultur@hvu.vetmeduni.ac.at
R: Lisa Gamsjäger
SB: Sarah Postner
R: David Feiersinger
SB: Lukas Martin
DW:1711
R: Johannes Pfabe
Webreferat
webmaster@hvu.vetmeduni.ac.at
SB: Laura Reinhalter
DW:1714
Sportreferat
sport@hvu.vetmeduni.ac.at
R: Simone Rammelmeier
DW:1710
Pressereferat
presse@hvu.vetmeduni.ac.at
SB: Lukas Huber
SB: Karin Luzak
DW:1710
DW:1715
R: Melina Reuther
SB: Cornelia Müller
StV Pferdewissenschaften&Biomedizin
Stephanie Woidig
Silvia Steinbacher
bio@hvu.vetmeduni.ac.at
Hannah Wickman
Wirtschaftsreferat
wirtschaft@hvu.vetmeduni.ac.at
DW:1703
DW1712
pferde@vetmeduni.ac.at
Thorben Liening-Ewert
Thorsten Rick
StV Vetmed
Stephanie Hof
Phillip Linke
vetmed@hvu.vetmeduni.ac.at DW1712
Martin Entner
Simone Grabner
Christiane Gebhart
Doktorat
Felicia Gauff
Ulrike Schuhmann
dissertanten@vetmeduni.ac.at
Nadja Kneidinger
IMPRESSUM:
Medieninhaber und Herausgeber: Hochschüler/innenschaft an der Vet.Med.Univ.Wien (HVU), Veterinärplatz 1,
1210 Wien Tel.: 0043-1-25077-1700 Fax: 0043-1-25077-1970 eMail: presse@hvu.vetmeduni.ac.at Vorsitzender:
Max Winkler Redaktion: Lisa Gamsjäger Inserate: C Layout & Satz: C&G Artwork: C&G Hersteller: WUV
Facultas, Berggasse 5/1090 Wien
WWW: http://hvu.vetmeduni.ac.at/hvu/rectum Abonnement: 100.- pro Jahr; Offenlegungspflicht lt. §25: Grundlegende Richtung: Offizielles Medium der HVU, Zeitschrift für Studium, Wissenschaft, Politik und Kultur mit
Schwerpunkt Hochschulbereich. Leser/innenbriefe und namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem
Fall die Redaktionsmeinung wieder. Auflage: 2800 Stück; Leserzuschriften wenn möglich als eMail (presse@hvu.
vetmeduni.ac.at) oder auf Diskette/CD (MS Word). Disketten/CDs werden auf Wunsch retourniert.
bipol@hvu.vetmeduni.ac.at
Katzen sind
einzigartig,
so auch ihre
Ernährung
KITTEN
A D U LT
NEU!
Maßgeschneiderte Ernährung für Rassekatzen
FELINE BREED NUTRITION
Broschüren und Produktproben erhalten Sie unter: Info-Telefon 0810 / 207601* Unser Beratungsdienst für Tierernährung
und Diätetik steht Ihnen Mo-Do von 15-19 Uhr für Fragen rund um Hund und Katze gerne zur Verfügung!
Besuchen Sie unsere Homepage: www.royal-canin.at (Benutzername: praxis, Kennwort: veto), E-Mails an info@royal-canin.at
*zum Ortstarif
Bis zur Sponsion ist es
noch ein weiter Weg.
Genießen
Sie jeden
einzelnen Tag.
Studieren ist schön. Studieren mit
dem StudentenKonto noch schöner.
Denn es bietet Ihnen nicht nur alles,
was ein Konto können muss, sondern
auch viele Extras wie das Bank Austria
Ticketing, mit dem Sie für rund 4.000
Events im Jahr vergünstigte Karten
erhalten.
studenten.bankaustria.at
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
81
Dateigröße
3 003 KB
Tags
1/--Seiten
melden