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Ausgabe vom März 2012 - Schulen Egg

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Nummer 4 | März 2012
éggole
Schulmagazin für Eltern, Lehrpersonen, Schüler, Mitarbeitende und Einwohner der Gemeinde Egg
Schulgemeindeversammlung 19. März 2012
Die drei Vorlagen der Schule | Seiten 6 bis 9
Religion in der Schule
Was den Schülern heute vermittelt wird | Seite 16
Was das Gewerbe von der Schule verlangt
Interview mit dem Präsidenten des Gewerbevereins | Seite 19
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Bildungspolitik
Wenn Ideen Menschen gegenüberstehen
Oberstufenlehrer Markus Briner erlebt die Reformen in der Schule seit vielen Jahren hautnah.
Sie waren nicht immer erfolgreich. Er attestiert den Reformern jedoch Lernfähigkeit. Denn
damit sich die Schule den Ansprüchen der Gesellschaft stellen kann, braucht sie individualisier­
bare Lösungen mit Weitblick und nicht aufgezwungene Konzepte ohne Spielraum.
Die Volksschule ist ein Ort, wo unterschied­
liche Interessen, Erwartungen, Hoffnungen
und Ansprüche zusammenkommen. Es ist
klar, dass unter solchen Voraussetzungen
Spannungen auftreten müssen. Das spürt
man auch ganz unten, im Klassenzimmer. Tat­
sächlich werden ja auch Chancen verteilt. Es
wird selektioniert, eingeteilt und umgestuft.
Den einen werden zu viele Sprachen unter­
richtet und zu wenig naturwissenschaftliche
Fächer etc. Die Frage, ob es Reformen braucht
oder nicht, ist deshalb falsch gestellt.
Welche Reformen braucht es?
«Moderne Gesellschaften
sind sich ­darin einig,
dass Bildung eines der wich­
tigsten Güter ist. Der
Schule als gesellschaftlicher
Einrichtung dieser Über­
zeugung kommt dabei eine
zentrale Bedeutung
zu.» Markus Briner
Die Schulen Egg setzen die zahl­
reichen Änderungen im Schulwesen
mit Bedacht um – einige davon so
beherzt, dass sie als Vorreiter gelten.
Braucht es alle diese Reformen?
­éggole hat diese Diskussion im letz­
ten Heft lanciert. Das Schulmagazin
will einen Beitrag zu dieser Debatte
leisten. Die zweite Stimme zum
­Thema Bildungsreform ist Markus
Briner, der seit bald 15 Jahren an
der ­Egger Oberstufe unterrichtet.
Natürlich braucht es Reformen. Die Frage ist
bloss welche und wie viele auf einmal. Darü­
ber braucht es eine Auseinandersetzung aller
gesellschaftlichen Gruppierungen. Uns Lehrer
habe ich immer dann begeistert und enga­
giert erlebt, wenn Reformen im Klassenzimmer
wirksam wurden. Auch wenn oft die Absicht
und manchmal auch der lenkende Wille da­
hinter nicht klar wurde. Für einige in den letz­
ten Jahren eingeleitete Reformen charakte­
risierend ist das hohe Tempo, ihre Fülle und
Kurzlebigkeit. Im Lehrerzimmer angekom­
men, bedeutete das, dass bereits laufende
­Reformen wieder reformiert, aufs Eis gelegt
oder ganz abgebrochen wurden. Für die mo­
derne Volksschule wird heute gerne das Bild
des Hauses gebraucht. Dieses Bild vom Haus
des Lernens hat etwas Heiles und Wohliges,
was so gar nicht mit dem globalisierten Wett­
bewerbsbewusstsein unserer Zeit überein­
stimmt. In Wirklichkeit handelt es sich bei der
Schule viel eher um eine gewaltige Land­
schaft – da liegen Schichten auf Schichten,
ungeordnet. Wer da umgraben will, braucht
viel Verstand und Weitblick. Er muss Men­
schen und Systeme im Auge behalten, den
Schüler, die Schule und die Gesellschaft.
«In der Schule als sozialem Ort
brechen all jene Probleme
auf, die in der sie umgebenden Welt
auch bestehen.» Markus Briner
Reformen brauchen Spielraum
Wir haben in der Vergangenheit gelernt, dass
unten, wo Reformen umgesetzt werden soll­
ten, diese oft den Umständen und Bedürfnis­
sen entsprechend angepasst werden müssen.
Manchmal sind sie dann mehr oder weniger
weit von der ursprünglichen Idee entfernt.
Die Ideen sehen sich urplötzlich Menschen
gegenüber – den Kindern und Jugendlichen
mit ihren eigenen Problemen, Träumen, Wün­
schen und Voraussetzungen. Und da liegt
­genau der Spielraum, den die einzelne Schule
hat.
Ob Reformen erfolgreich umgesetzt werden
oder nicht, hat sehr viel damit zu tun, ob ent­
sprechende Reformen auch in der Gesell­
schaft selber durchgeführt werden. In der
Schule als sozialem Ort brechen all jene Pro­
bleme auf, die in der sie umgebenden Welt
auch bestehen.
Umgekehrt kann sich die Schule Reformen
in der Gesellschaft unmöglich entziehen.
­Deshalb braucht es die Öffnung und die
­Bereitschaft zur Zusammen­arbeit.
Und Ehrlichkeit. Denn wer an einem bestimm­
ten Punkt ansetzt, nimmt in Kauf, dass sich
andere auf nicht vorhergesehene Weise ver­
ändern.
Markus Briner
Lehrer Oberstufe
5
Aus der Schule
Besser werden, um gut zu bleiben
Unter diesem Motto steht die Vorlage «Baukredit Schulanlage Esslingen». Der Umbau
ermöglicht das Auffangen der schwankenden Schülerzahlen. Er bringt den
lang ersehnten Mehrzweckraum. Und er ermöglicht einen zeitgemässen Unterricht.
Für weitere Informationen stehen
am 12. März 2012 von 8.30 bis
12.00 Uhr und am 15. März 2012 von
18.30 bis 21.00 Uhr der Architekt,
die Schulleitung und Vertreter der
Schulpflege im Rahmen einer
­«Baustellung» im Schulhaus Esslingen
für Fragen zur Verfügung.
Siehe auch www.schulenegg.ch
Die schwankenden Schülerzahlen waren eine
Herausforderung für den Schulstandort Ess­
lingen. Sollte am Standort Esslingen festge­
halten werden? Welches pädagogische Kon­
zept kann den Rahmenbedingungen gerecht
werden? Die Schulpflege Egg hat sich im
­Dezember 2010 dafür entschieden, den Schul­
standort Esslingen beizubehalten und ab
Schuljahr 2012/13 nicht nur in der Unterstufe,
sondern auch in der Mittel­stufe je zwei jahr­
gangsdurchmischte Klassen zu führen.
Mit Projektierungskredit Akzeptanz
für das Projekt gefunden
Gestützt auf diese Grundlagen und einge­
bettet in den Masterplan (vgl. éggole vom
November 2011) wurden an der Schulge­
meindeversammlung vom 6. Juni 2011 erste
Planungsergebnisse gezeigt. Dem damit ver­bundenen Projektierungskredit von 180 000
Franken wurde in der Folge zugestimmt.
Der Kostenvoranschlag für den Umbau liegt
nun mit einer Genauigkeit von ±10 % vor und
wurde vom beratenden Architekten, Reto
Vollenweider, plausibilisiert:
Vorbereitungsarbeiten
(Abbrüche, Provisorien
und ­Kanalisationssanierung)
Fr. 260’500
Gebäude
Fr.1’896’500
(Anbau und Umbau, Solaranlage, ­
Notausgang ­Turnhalle inkl. Planerhonorare)
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Baunebenkosten
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(Gebühren, Kopien, Versicherungen etc.)
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Reserve
(Reserve in Kompetenz der
Baukommission)
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Schulhaus Vogelsang
Fr. 100’000
Ausstattung
Fr.
(Ergänzungen Mobiliar und Einrichtungen
­Mehrzwecksaal)
Total inklusive 8 % MwSt.
95’000
Fr.2’475’000
Massvolle Verwendung
des Baukredits
Dieser Baukredit ermöglicht die Anpassung
des Schulhauses Vogelsang an die pädagogi­schen Anforderungen einer zeitgemässen
Schule sowie an die Schulbaurichtlinien und
trägt den standortbedingten Rahmenbedin­
gungen Rechnung:
– Es wird Raum für Mehrjahrgangsklassen
geschaffen.
– Das Schulhaus erhält seinen lang ersehnten
Mehrzweckraum (Theater, Tanz, Projekt­
arbeit, Ausstellungen, Vereinsaktivitäten,
­Elterngespräche etc.).
– Die Bibliothek wird aus dem Untergeschoss
geholt.
Der Schulbetrieb ist gewährleistet
Mit dem Umbau werden gleichzeitig ver­
schiedene rechtliche Anforderungen und
­Auflagen erfüllt und der Unterhalt wesentlich
vereinfacht. Das Turnhallendach wird mit
­einer Solaranlage bestückt, die den Warm­
wasserbedarf der Anlage deckt. Ebenfalls
wird die undichte Kanalisationsleitung saniert.
Der Umbau ist auf Sommer 2012 bis Frühjahr
2013 geplant. Während der Umbauzeit kann
der Schulbetrieb mit vier zugemieteten Con­
tainerklassenzimmern und zwei Gruppen­
räumen inkl. sanitärer Anlagen auf dem
Pausen­areal sichergestellt werden.
Besser werden, um gut zu bleiben: Darum
­beantragt die Schulpflege der Schulge­
meindeversammlung einen Baukredit von
Fr. 2,475 Mio. für die Realisierung des Bau­
projekts Schul­anlage Esslingen.
Beatrice Gallin
Schulpflege
6
Aus der Schule
Kritische Fragen zur Vorlage der Oberstufe
An der Schulgemeindeversammlung am 19. März 2012 wird über den Bau der dritten
­Lernlandschaft für die Oberstufe und den gleichzeitigen Teilumbau des Schulhauses Kirchwies
abgestimmt. Der Advocatus diaboli *, der im letzten Jahrhundert zur Schule ging, hatte
ein paar Verständnisfragen dazu.
Schulpflegmitglied Christoph Domeisen und
Oberstufenschulleiter Claudio Zambotti haben
sich mit den unverblümten Fragen auseinan­
dergesetzt.
Advocatus diaboli (AD): Warum beantragt
die Oberstufe eine Million Franken für eine
Teilsanierung und einen Umbau, die im
­Zusammenhang mit einem relativ jungen
Schulkonzept stehen?
Der Antrag beinhaltet den Teilumbau des
Schulhauses Kirchwies, welcher durch unser
Schulkonzept angestossen wurde, aber auf
­jeden Fall in den nächsten Jahren angegangen
werden muss.
Die Oberstufe verfügt als Pilotschule für die
Neugestaltung der 3. Sek schon seit 2006
über ­Erfahrungen mit offenen Lernformen,
welche eine Stärkung der Eigenverantwor­
tung und ­Individualisierung zum Ziel haben.
Folglich war die Umsetzung in eine definitive
Form ein gut überlegter Entwicklungsschritt.
Dieser Weiterentwicklung der Schule werden
noch viele Gemeinden in ähnlichen Formen
folgen.
AD: Wofür werden überhaupt Lernlandschaften gebaut, wenn die Schüler doch
auch an den Pulten im Klassenzimmer arbeiten können?
Natürlich arbeiten die Schüler auch in den
Klassenzimmern, aber das Wechselspiel zwi­
schen Lernlandschaft und Klassenzimmer ist
für das Gelingen von zentraler Bedeutung. So
entsteht eine zusätzliche Ebene der Individua­
lisierung, und die Eigenverantwortung wird
gefördert. Wir bieten den Schülern einen
­Arbeitsplatz, an welchem sie in Ruhe arbeiten,
Gelerntes vertiefen und sich mit Gleichalt­
rigen abgleichen können, ohne andere zu
­stören.
Als Gesellschaft erwarten wir von der Schule,
dass unsere Kinder lernen, selbständig zu
­arbeiten und sich Hilfe zu holen, wenn
sie sie benötigen. Eine von Lehrern über­
wachte und begleitete Lernlandschaft
schafft den idealen Ort, wo sie die oben
­genannten ­Fähigkeiten erlernen und erarbei­
ten können.
Der Lernprozess in den Lernlandschaften wird
für die Lehrpersonen (in diesem Fall Coaches)
sichtbarer, und dadurch ist die Betreuung
ganzheitlicher, da die Jugendlichen mehr
­Eigen­verantwortung tragen können.
AD: Wie stellen Sie sich vor, dass 60 Schüler
in einem Grossraum ohne Schallschutz ruhig
und konzentriert arbeiten sollen?
Pro Lektion sind ca. zwischen 15 bis 35 Schüler
in der Lernlandschaft anwesend. Ab ca. 25
Schülern sind die Lehrpersonen zu zweit. Nur
bei wenigen Ausnahmen sind es mehr als 40,
­wobei dann drei Lehrpersonen anwesend
sind. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die
Flüsterkultur funktioniert.
7
Aus der Schule
Das konzentrierte Arbeiten geschieht nicht
einfach so, sondern muss erlernt werden, ent­
weder in der Schulzeit, wo dies relativ einfach
möglich ist oder dann nach der Schule im
­Beruf. Je früher wir den Kindern die Möglich­
keit geben, dies in einem positiven Umfeld
ohne beruflichen Leistungsdruck erlernen zu
können, desto besser.
* Im weiteren Sinn wird im Bereich der
Rhetorik jemand als Advocatus
­diaboli bezeichnet, der mit seinen
Argumenten die Position der
Gegenseite vertritt, ohne ihr selbst
anzugehören. Umgangssprachlich
wird ­damit auch eine Person
­bezeichnet, die alles hinterfragt und
grund­sätzlich die Gegenposition
­einnimmt (Quelle: Wikipedia).
Der Advocatus diaboli, der dieses
Interview geführt hat, gehört
der Redaktion an. Er wird sich in
­Zukunft wieder mit kritischen
Fragen einmischen.
AD: Wollen die Lehrer nicht mehr unterrichten? Müssen die Schüler jetzt alleine lernen?
Zehn Stunden pro Woche sitzen sie in der
Lernlandschaft und arbeiten alleine! Dafür
könnten wir sie auch zu Hause behalten.
Die Schüler werden auch in Zukunft nicht
­alleine lernen. Die Lehrer der Oberstufe arbei­
ten freiwillig und unentgeltlich etwas länger,
um sicherzustellen, dass die Kinder nie alleine
in der Lernlandschaft sind.
Unterrichten bedeutet auch, Lernsituationen
so zu gestalten, dass verschiedene Sachund Methodenkompetenzen erlernt werden
können. Durch das System Lernlandschaft/­
Klassenzimmer hat die Lehrperson die voll­
ständige Kontrolle über Stoffinhalt und Zeit.
Sie wird die Lernaufgaben in Aufträge verpa­
cken, welche die Schüler in der Lernlandschaft
erledigen müssen. Dabei werden die Schüler
durch die Lehrperson begleitet, was sich
­positiv aufs Lernen auswirkt.
AD: Wollen Sie den Bau der dritten Lernlandschaft hinter der Sanierung des Schulhauses
verstecken? Warum wurde das Projekt
«Dritte Lernlandschaft» ursprünglich nicht
in die Teilsanierung eingebettet?
Wir wollen nachhaltig und seriös mit den
­finanziellen Mitteln umgehen. Alles, was wir
tun, ist Bestandteil der Masterplanstrategie
der Schulen Egg. Wir haben im vergangenen
Jahr verschiedene Varianten geprüft, genau
um sicherzustellen, dass wir keine Schnell­
schüsse tätigen und nur nachhaltig inves­
tieren.
Es war richtig, dass wir vor einem Jahr nur die
ersten beiden Lernlandschaften eingebaut
haben. Dadurch konnten wir Erfahrungen
sammeln und Zeit gewinnen, um die Situa­
tion mit den Sanierungen und den räumli­
chen Bedürfnissen genau zu analysieren. Das
Kirchwies ist 40 Jahre alt und gewisse Sanie­
rungsarbeiten sind jetzt angezeigt.
Interview: Advocatus diaboli *
Wird Schulsozialarbeit Wunder bringen?
Die Einführung der Schulsozialarbeit aufs neue Schuljahr kommt an der nächsten
­Schul­gemeindeversammlung vom 19. März 2012 zur Abstimmung. Was bringt sie aus
dem Blickwinkel von Lehrpersonen und Betreuerinnen?
Schulsozialarbeit ist in vielen Gemeinden des
Kantons Zürich eingeführt und hat sich seit­
dem bewährt. Sie stellt ein niederschwelliges
Angebot für Schüler, Eltern, Lehrpersonen
und Schulleitungen dar.
– Lehrpersonen werden zunehmend mit
­Problemen und Themen konfrontiert,
­welche nicht zu ihren Kernaufgaben gehö­
ren. Sie sollen in ihrem Erziehungsauftrag unterstützt werden. Unter der Feder­
führung der Schulsozialarbeiter sollen
in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen
problematische Situationen von Einzelnen oder Gruppen aufgegriffen und bear­
beitet werden. Somit kann die Schul­
sozialarbeit mit Sicherheit eine Entlastung
gewährleisten.
– Ebenso werden die Schulleitungen von
der sozialpädagogischen Kompetenz
der ­Schulsozialarbeit unterstützt. In Zusam­
menarbeit können zukünftig auf die
­einzelnen Schulen zugeschnittene Interven­
8
Aus der Schule
tions­, Integrations­ und Präventions­
massnahmen eingeleitet werden.
– Schüler sollen bei Problemen und in
schwierigen Situationen vor Ort
rasch und ohne Voranmeldung Hilfe und
Beratung erhalten. Beratungsgespräche
sind vertraulich und kostenlos. Aufgabe der
Schulsozialarbeiter wird sein, Eltern und
Lehrpersonen nach Bedarf und in Absprache
mit den Schülerinnen und Schülern
bei der Suche nach Lösungen einzube­
ziehen.
– Eltern können die Beratung und Unter­
stützung durch die Schulsozialarbeit
in Bezug auf Probleme ihres Kindes in
Anspruch nehmen.
Schulsozialarbeit ist in der heutigen
Zeit nicht mehr wegzudenken
Die Schulsozialarbeit steht und fällt mit der
Person selbst, ihrer Vernetzung und der Art
der Zusammenarbeit. Wichtig ist, dass sie
zugänglich ist, dass sie für alle Beteiligten
bekannt und erreichbar ist. Die Schulsozial­
arbeit wird sich hohen Ansprüchen und
Erwartungen aussetzen müssen – das Ziel
Über die Rahmenbedingungen
der Schulsozialarbeit und
wie sie funktioniert, wurde im letz­
ten Schulmagazin éggole
vom November 2012 berichtet.
sollte eine kompetente und nachhaltige
Lösungsfindung und Unterstützung für alle
Beteiligten sein; Wunder können nicht voll­
bracht werden.
Jürg Mühlethaler
Schulleiter Zentrum
Auch in anderen Bereichen der Schule ist
Schulsozialarbeit gefragt. Den Mitarbeiterin­
nen in den Tagesstrukturen gibt es Sicherheit,
wenn man in aussichtslosen, schwierigen
Situationen eine oder mehrere Ansprech­
personen hat. Manchmal muss man Kinder
aus ihrem Kreislauf herausholen. Auch eine
Einzelbetreuung kann eine Chance für das
Kind sein. Eine Fremdbeobachtung in den
Tagesstrukturen kann sehr hilfreich sein, um
die Reaktionen eines Kindes einzuschätzen.
Voraussetzung ist eine enge, gute Zusam­
menarbeit von Betreuerinnen, Sozialarbei­
tern, Eltern und Lehrpersonen.
Cornelia Huber
Betreuerin Tagesstrukturen eggXtra
Die Organisation der Schulsozialarbeit sieht folgendermassen aus:
Organisation Schulsozialarbeit
GemeindeEgg
Führungsgremium
Jugendbeauftragter
Schulsozialarbeiterin
Schulsozialarbeiter
Die Schulen Egg und die Politische
Gemeinde bilden gemeinsam
das Schulsozialarbeit­Führungs­
gremium. Darin befinden
sich der Gemeinderat, die Schulpflege
und die Schulleitung. Es über­
nimmt die Leitung unseres Jugend­
beauftragten. Er wiederum
wird für die beiden neuen Schulsozial­
arbeiter verantwortlich sein.
9
Aus der Schule
Ungehinderter Redefluss statt Stottern und Poltern
In der Serie «Speziallehrkräfte an den Schulen Egg» kommen diesmal die Logopädinnen
zu Wort. Sie greifen im Rahmen des Tages der Logopädie vom 6. März 2012 das Thema Redefluss­
störungen d. h. Stottern und Poltern auf.
Stottern ist eine unbeabsichtigte und unkon­
trollierbare Unterbrechung des Redeflusses. Es
sind Wiederholungen von Lauten (i-i-ich) und
Silben (Po-po-polizei), Dehnungen von Lauten
(Pooolizei) und Blockierungen vor oder in
­einem Wort (… Polizei). Der Stotternde weiss
genau, was er sagen möchte, er kann sich
­jedoch im Moment nicht störungsfrei äussern.
Ursachen sind nicht endgültig e­rforscht
Etwa ein Prozent der Erwachsenen und etwa
fünf Prozent der Kinder stottern. Die Ursache
dafür kann derzeit von der Forschung nicht
abschliessend beantwortet werden. Man geht
davon aus, dass mehrere Faktoren mitspielen.
Stottern lässt sich behandeln
Die Serie Speziallehrkräfte an den
Schulen Egg haben wir mit der
­Heilpädagogin Esther Kaltenrieder
Ingellis begonnen. Sie hat im
Heft Nr. 2 vom Juli 2011 den Alltag der
integrierten Sonderschulung (IF)
­geschildert. Logopädinnen tragen
ebenfalls dazu bei, dass die
Kinder ihre Lernziele an den Schulen
Egg erreichen können.
Stotternde Menschen jeden Alters können
lernen, ihren Redefluss und den Umgang mit
dem Stottern dauerhaft und deutlich zu ver­
bessern. Es ist ein grosser zeitlicher Aufwand
und ausdauerndes Training vonseiten der Be­
troffenen nötig, damit anhaltende Verbesse­
rungen erzielt werden können. Logopädinnen
geben gerne Auskunft darüber.
Unflüssiges Sprechen kann
vorübergehen
Viele Kinder haben eine Phase unflüssigen
Sprechens in ihrer Sprachentwicklung. Bei
den meisten Kindern geht diese Phase wieder
vorüber. Nur bei einem kleinen Teil entwickelt
sich ein Stottern. Es empfiehlt sich eine früh­
zeitige logopädische Abklärung, insbesondere
wenn
– Sprechunflüssigkeiten länger als sechs
­Monate bestehen
– s ich die Symptomatik steigert
– ein Kind zunehmend mehr Kraft für das
Sprechen aufbringen muss
– Auffällige Körperbewegungen
­dazukommen
– die Atmung auffällig wird
–e
in Kind oder dessen Eltern unter dem
Sprechproblem leiden
Poltern, als logopädischer
­Fachbegriff
Poltern ist gekennzeichnet durch eine hohe
Sprechgeschwindigkeit und ein unregelmäs­
siges und unrhythmisches Sprechen. Im Ge­
gensatz zum Stottern werden beim Poltern
durch die Sprechgeschwindigkeit Silben ver­
schluckt und/oder fehlerhafte Satzmuster
gebildet. Auch Poltern lässt sich logopädisch
behandeln.
Claudia Jöhr
Logopädin Schule Zentrum
Tipps im Umgang mit stotternden Kindern
– Versuchen Sie, sich auf den Inhalt des
­Gesprochenen zu konzentrieren.
– Stellen Sie nicht mehrere Fragen an einem Stück,
sondern fragen Sie einfach und präzise.
– Sprechen Sie nicht für das stotternde Kind zu
Ende. Warten Sie, bis es fertig ist.
– Vermeiden Sie gut gemeinte Ratschläge wie
«Überlege, bevor du sprichst!»
– Halten Sie Blickkontakt während
des Gespräches.
– Seien Sie ein Vorbild: Sprechen Sie langsam.
–S
prechen Sie bei Gelegenheit mit dem
­stotternden Kind über sein Stottern.
10
Menschen
Interview mit Diana Zanta (15 Jahre),
Eiskunstlauf-Hoffnung an der Oberstufe Egg
Junge Sporttalente können ihre Karriere durchaus mit der öffentlichen Schule
vereinbaren. Nicht alle besuchen die Kunst- und Sportschule. Warum die viermalige
­Schweizermeisterin im Eiskunstlauf, Diana Zanta, die Schulen Egg gewählt hat.
Diana Zanta ist im März 2010 aus dem italie­
nischen Sprachraum in die 1. Sek der Ober­stufe
Egg gekommen. Die Oberstufe Egg hat es ihr
ermöglicht, ihre sportlichen Bedürfnisse unter
einen Hut mit der Schule zu bringen. Nach
­einem intensiven Deutschkurs hat sie hier
schnell Fuss gefasst und fühlt sich wohl. Sie ist
Mitglied im Talent-Team der Eiskunstshow «Art
on Ice», weswegen sie in der Nähe von Zürich
wohnen und trainieren muss. ­Diana spricht
russisch, i­talienisch und deutsch.
Tina Hafen (TH): Warum hast du mit Eis­
kunstlaufen begonnen?
Diana Zanta (DZ): Ich hab’s einfach probiert,
aus Spass, schon mit 2 Jahren, und dann wei­
tergemacht. Meine Mutter ist Eiskunstlauf­
trainerin.
TH: Wie gefällt es dir an den Schulen Egg?
Warum hast du nicht die Kunst- und Sport­
schule gewählt?
DZ: Der Schulleiter, Claudio Zambotti, hat mir
sehr geholfen. Ich weiss nicht, ob sie an einer
anderen Schule so entgegenkommend gewe­
sen wären. Es geht mir gut hier. Ich habe es
mit allen gut. Was die anderen über mich
­sagen, interessiert mich nicht. Ich bin schon
sensibel, aber ich zeige einfach nicht, dass es
mich stört. Die anderen gehen manchmal ins
Jugi, das mache ich gar nicht. Ich gehe schon
mal mit Kolleginnen in die Stadt oder an den
See, aber ich habe fast keine Freizeit. Ins Klas­
senlager kann ich nur für zwei Tage, wegen
einem Wettkampf.
habe gerne Sprachen. Dort bin ich gut. In
­Mathematik und Physik läuft’s weniger gut.
TH: Welches war dein letzter grosser Erfolg?
DZ: Im September 2011 war ich 15. beim Grand
Prix in Brasov, Rumänien. Das ist im Eiskunst­
lauf die Weltmeisterschaft. Ich darf für die
Schweiz an internationalen Wettbewerben
starten. Jetzt bin ich unter den Top 20 der
­Juniorinnen. Leider war ich diesen Winter
­verletzt. Ich ­hatte eine Unterschenkelent­
zündung. Bei «Art on Ice» darf ich noch nicht
­auftreten, aber sie sponsern und fördern uns.
TH: Wie schaffst du diese Belastung?
DZ: Eiskunstlauf ist nach Golf der mental
schwierigste Sport. Es gibt nicht viele, die dich
gern haben. Die Konkurrenz ist zu gross. Es ist
sehr schwierig, so zu trainieren. Dass meine
Mutter gleichzeitig meine Trainerin ist, ist
auch nicht einfach. Ohne mei­
nen ­Mentalcoach könnte ich
das nicht. Er berät mich,
wie ich reagieren soll.
Wir ­reden viel über
Konzen­tration. Er ist
in Italien, aber wir
skypen zwei, drei
Mal pro Woche. Er
ist super.
Interview:
Tina Hafen
Redaktion
Ich wollte nicht an die KUSS; mir gefiel es
nicht, wie sie dort trainieren, aber ich hoffe,
dass ich nach der Sek ans Sportgymnasium
kann. In Egg bin ich von den Nebenfächern
und den Lektionen im Lernatelier befreit. Ich
11
Institutionen
Die nächsten Kurse:
Anmeldung: www.schulenegg.ch/erwachsenenbildung
oder bei Karin Reis, erwachsenenbildung@schulenegg.ch
Verrückte Hühner
Faszination Glas
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Kursge
Fr. 30.–
Fr. 48.–
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Geflochtener Schmuck
mit Silberelementen
2 x samstags, 24./31. März 2012
9.00–13.00 Uhr
Geflochtener Arm­ und Halsschmuck
mit Silberelementen setzt modische
Akzente! Ideal auch als Weihnachts­
geschenk.
Kursleitung:
Sibylle Zimmerli­Gehret
Handarbeitslehrerin
Kursgeld:
Fr. 48.–
Materialkosten ab Fr. 80.–
3 x dienstags,
20.03. /27.03. /03.
04 . 2012
19.00–22 .00 Uhr
Eintauchen in die
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des Glases. Erlern
en der Herstellung
von Glasperlen. Gl
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renner erhitzt un
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zu bunten und sc
hön verzierten
Perlen geschmolze
n.
Kursleitung :
Svenja Bögeholz
Hauswirtschaftsle
Kursgeld :
Fr. 54 .–
Materialkosten ca
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2 x donnerstags, 22./29. März 2012
18.30–21.30 Uhr
«Ei was flattert denn da?» Lustige
Hühner und Küken am Stecken.
Kleine dekorative Weidenobjekte für
den Garten.
Kursleitung:
Simone Rüppel
Korbmachermeisterin
Kursgeld:
Fr. 36.–
Materialkosten ca. Fr. 35.–
hrerin
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Fr. 60.–
Japanische Küche
12
Mittwoch, 18. April 20
18.30 –22 .00 Uhr
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Die japanische Küche ist
Die
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schmackhaft und fettar
tungsarten
verschiedenen Zuberei
Lebens­
und die authentischen
elernt.
mittel werden kenneng
und Desserts
Suppen, Hauptspeisen
ichen Essen
werden zu einem köstl
werden
zusammengestellt. (Es
keine Sushi zubereitet.)
Kursleitung:
Pia Lanz
Köchin
Kursgeld :
Fr. 24 .–
Fr. 35.–
Lebensmittelkosten ca.
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2 x mittwochs
, 11./18. April 20
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19.00 –22.00 U
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Dieser Kurs bi
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Ausserdem wer
den Tipps zum
Auf treten,
Outfit und zu
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Kursleitung :
Gerold Brütsc
h, dipl. Komm
unikationsleit
Daniel Guyer,
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Personalleiter
Kursgeld :
Fr. 90.–
Kursunterlagen
12
ca. Fr. 30.–
Institutionen
Informationsanlass zur Musik
für Kinder und Eltern
Die diesjährige Instrumenten­Ausstellung der Jugendmusikschule Pfannenstiel (JMP)
vom Samstag, 12. Mai 2012 in Egg verspricht besondere Attraktionen wie Wettbewerbsparcours
und Kurzkonzerte.
Jedes Jahr lädt die JMP Kinder und Eltern zur
Instrumenten­Ausstellung ein, wo unter fach­
kundiger Beratung der Lehrpersonen gezupft,
getastet, gestrichen, geblasen, geschlagen
und gefragt werden darf und man sich einen
Überblick über das Gesamtangebot der JMP
verschaffen kann.
Instrumente selbst ausprobieren
Neben dem seit letztem Jahr neu eingeführ­
ten Wettbewerbsparcours bietet der inzwi­
schen zur Tradition gewordene Informations­
anlass ganz besondere Attraktionen. Nicht
nur das kleine Konzert der JMP­Musikschüler
wird die jungen Besucher dafür begeistern,
die Instrumente auch direkt selbst auszupro­
bieren.
Balthasar Steinbrüchel (Musiklehrperson
an der JMP) erklärt einem jungen
Besucher das Spielen des Violoncellos
Im Wettbewerb können sich Interessierte
durch den Instrumenten­Parcours tasten
und dabei bei jedem Posten eine Frage beant­
worten. Ebenfalls gehört der Besuch eines
der beiden Konzerte dazu, die um 9.30
und 11.00 Uhr im Mehrzweckraum Schul­
haus Pfannenstiel B beginnen.
Musizieren fördert die Konzentration
Am 1. Juni 2012 ist Anmeldeschluss für das
kommende Semester ab August 2012. Für wel­
ches Unterrichtsfach man sich auch entschei­
det: Aktiver Umgang mit Musik macht Freude
und begünstigt eine gesunde, harmonische
Persönlichkeitsentwicklung des Menschen.
Aktives Musizieren schult «wie nebenbei»
wichtige sekundäre Fähigkeiten, die auch in
anderen Lebenszusammenhängen förderlich
sind: Konzentrationsvermögen, Durchhalte­
und Leistungswillen, Kreativität, Kommuni­
kations­ und Ausdruckfähigkeit sowie beim
gemeinsamen Musizieren den Teamgeist.
Die Jugendmusikschule Pfannenstiel ist in
den vier Trägergemeinden mit vielen Veran­
staltungen für Familien und Kulturinteres­
sierte Ort der Begegnung mit Musik. Sie
ergänzt nicht nur den Musikunterricht an den
öffentlichen Schulen, sie integriert Musik in
unser Leben.
Silvia Kunz
Instrumenten-AusstellunginEgg
Samstag,12.Mai2012,9.30bis12.30Uhr
SchulhausKirchwiesundSchulhausBachtel,
usikzimmer
M
Programm-Highlights:
– Wettbewerbs­Parcours mit tollen Preisen
– Beginn Konzerte um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr
– Eintritt gratis
– Infos unter www.jmp­pfannenstiel.ch
WeitereInstrumenten-AusstellungderJMP:
Samstag, 14. April 2012, 9.30 bis 12.30 Uhr
in Uetikon, Schulhaus Mitte
JugendmusikschulePfannenstiel,Tel.0449241770
13
Informationen
Zentrum
Agenda Schulen Egg
Oberstufe
7.3. 2012
19.–23 .3 .2012
10.– 11.4 .2012
22.5 .2012
29.5 .2012
11.– 15 .6.2012
22.6.2012
5.7. 2012
1. OST
Umstufungen
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Berufswahlwoc
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Abschlussarbe
Präsentation
3. Oberstufe
20.3 .2012
10.4 .2012
13 .4 .2012
20.4 .2012
22.5 .2012
29.5 .2012
Gemeinsam
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Sporttag
Verabschied
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6. Klässler/9
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11.– 15 .6.2012
12.6.2012
11.7.2012
BüHiKi
Esslingen
20.–21.3 .2012
10.4 .2012
10.5 .2012
15.5 .2012
22.5 .2012
29.5 .2012
12.7. 2012
Gemeinsamer Besuchsmorgen
Weiterbildung (schulfrei)
Sporttag
Verschiebungsdatum Sporttag
Kapitelnachmittag (schulfrei)
Evaluations­/Planungstag
(schulfrei)
Sommer fest
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tag
Schluss
WannwerdenKindereingeschult?
DerStichtagfürdieEinschulungderKinderindieVolksschulewirdverschoben.Zurzeitistesder
30.April.NeuerStichtagfürdieEinschulung(§3Abs.2,§5Abs.1und«Übergangsbestimmungenzur
Ä
nderung»vom16.Mai2011):
Die Einführung des neuen Stichtags 31. Juli (bisher 30. April) erfolgt schrittweise ab Schuljahr 2014/15,
indem er jedes Jahr um jeweils vierzehn Tage nach hinten verschoben wird. Im Schuljahr 2014/15
erfolgt die erste Verschiebung des Stichtags auf den 15. Mai, ab Schuljahr 2019/20 gilt dann der definitive
Termin (31. Juli).
14
Institutionen
Das Jahr 2011 in der Bibliothek Egg
Drei Ereignisse haben das Jahr 2011 in der Bibliothek geprägt. Die Themen Erzählen, Fotografieren
und Gestalten bekamen in der Bibliothek eine Plattform und ergänzten das geschriebene
Wort zu einem wahren Gesamtkunstwerk.
Anderswelten an der
Erzählnacht 2011
Ausstellung Fotokurs
Jeweils am zweiten Freitagabend im No­
vember findet die Schweizerische Erzähl­
nacht statt. Grundidee dieses gesamtschwei­
zerischen Anlasses ist es, dass unter dem
gleichen Motto, zur gleichen Zeit und an
möglichst vielen Orten in der Schweiz er­
zählt, vorgelesen, geschrieben, rezitiert oder
szenisch inszeniert wird.
Das Motto der Erzählnacht 2011 lautete:
Anderswelten.
Die Bibliothekarinnen von Egg luden dazu
Thomas Grond, den Leiter der Kindersendun­
gen ZAMBO vom Schweizer Fernsehen und
Radio SRF ein. Er führte die vielen anwesen­
den Mittelstufenschüler in die andere Welt
des Radios, Fernsehens und Internets ein.
«Das Buch und ich» – dieses Thema in Foto­
grafie umzusetzen, war die Idee der Bibliothe­
karinnen für eine Ausstellung in den Räumen
der Bibliothek Egg.
Die Resultate waren vielfältig. Sie reichten
vom schlichten Foto bis hin zu fantasievollen
Bildkompositionen am Computer. Die Biblio­
thekarinnen und Bibliotheksbesucher waren
begeistert vom Ideenreichtum der jungen
Fotografen und den originellen und überra­
schenden Bildern. Die drei prämierten waren
im Heft Juni 2011 abgebildet. Weitere zieren
diese Seite.
Adventsausstellung
mit Tannenbäumen
Die Schüler der Klasse von Markus Lüthert
gestalteten die Adventsausstellung. Nach­
dem sich die Schüler von der Vorstellung des
grünen Nadelbaumes gelöst hatten, kannte
die Phantasie der Kinder keine Grenzen
mehr.
Es wurde geklebt, gebohrt, gefeilt. Kerzen­
bäume, CD­Splitter­Bäume, Bucheckertannen
und Goldnuggetbäume entstanden. Die
Fenster im ersten Stock verzierten die Kinder­
gärtler von Ursula Frank mit ihren wunder­
schön gestalteten Tännchen aus Metall­
bügeln. Bibliothekarinnen und Bibliotheks­
kunden waren begeistert vom Ideenreichtum
und den originell gestalteten Tannenbäumen.
Ingrid Notter
Bibliothekarin
«Das Buch und ich»
15
Aus der Schule
Religion und Kultur statt Biblische Geschichte
«Religion und Kultur» ist ein relativ neues Fach an der Volksschule. Es ersetzt «Biblische
­Geschichte» und ist konfessionsneutral. Was ist genau der Inhalt dieses Fachs?
Zwei L­ ehrpersonen der Primar- und Oberstufe erzählen, was sie den Schülern vermitteln.
Der neue konfessionsneutrale Religionsunter­
richt verlangt keine Bekenntnisse, sondern
will Erkenntnisse vermitteln. Das bedeutet,
dass die Schüler etwas über Religionen lernen
­sollen, um die Gesellschaft, in der sie leben,
zu verstehen. Es geht dabei um Handlungs­
weisen und Werte, die in unserer Gesellschaft
auch eine Bedeutung haben für Menschen,
die den betreffenden Religionen nicht ange­
hören.
Das neue Schulfach will nicht Differenzen
überwinden, sondern Gemeinsamkeiten und
Verschiedenartigkeit wahrnehmen und res­
pektieren. Die Angst einiger Eltern, ihre Kinder
würden vereinnahmt, muss ernst genommen
werden. Es ist auf jene Rücksicht zu nehmen,
die sich als religionsfrei verstehen und ihre
ethischen Grundsätze aus der Philosophie
oder der Anthropologie ableiten.
Im Unterricht muss deshalb die konfessio­
nelle und religiöse Neutralität stets gewähr­
leistet sein. Die Lehrpersonen müssen sich
­ihrer eigenen Überzeugungen bewusst sein
und verantwortungsvoll mit ihrer Rolle um­
gehen.
Martin Bächtold
Schulleiter BüHiKi
Kritische Fragen der Kinder
Auf der Unterstufe liegt die Herausforderung
darin, Themen zu wählen, welche für die
­Kinder verständlich sind, da sie noch kaum
Vorwissen haben. Es wurde noch kein Lehr­
mittel für dieses neue Fach publiziert. So ist
es manchmal schwierig, im Voraus abzuschät­
zen, wie eine Schulstunde schliesslich gelin­
gen wird.
Das Schöne beim Unterrichten von 1.-Kläss­
lern ist deren offene und natürliche Reaktion
auf Geschichten und Bilder, die sie zum ersten
Mal hören und sehen. Sie assoziieren frei und
stellen Fragen, auf die sie wirklich eine Ant­
wort hören wollen, und drücken ihre Gefühle
und Meinungen lautstark aus:
«Sie, aber wenn der Noah alle Tiere auf das
Schiff einlädt, dann beissen doch die Schlan­
gen die anderen Tiere?» oder «Beim Aus­
steigen kann der hungrige Löwe alle anderen
Tiere mit Leichtigkeit fressen!» und «Weshalb
nimmt Noah nur Mutter- und Vatertier mit?
Werden die Kinder einfach zurückgelassen?».
Auf solche Fragen eine Antwort zu finden, die
den unterschiedlichen religiösen und nicht­
religiösen Gefühlen der Schüler gerecht wird,
ist Teil dieses Faches.
Alessia Pfaffhauser
Lehrerin Unterstufe Bützi
16
Aus der Schule
Kompetenz im Umgang mit
­religiösen Fragen
Auf der Sekundarstufe liegt der Schwerpunkt
beim Aufbau von Grundkenntnissen zu den
Weltreligionen. Die Schüler sollen die religiö­
sen Traditionen kennenlernen, die für das Ver­
ständnis der Gesellschaft und der heutigen
Welt wichtig sind.
– Wie und weshalb feiern Menschen Feste?
– Wie gestalten sie ihren Alltag?
– Welche Vorstellungen sind Menschen
wichtig?
– Welche Traditionen und Regeln
beachten sie?
– Was wird religiös begründet?
Zahlreiche Religionsgemeinschaften und Be­
wegungen halten ihre Antworten auf die
Sinn- und Lebensfragen bereit. Durch die
­ igration sind aus ehemals fernen FremdM
reli­gionen Nachbarschaftsreligionen gewor­
den. Zu einem lebendigen Unterricht tragen
Per­sonen bei, die von ihren Erfahrungen mit
ihrer Religion erzählen, zum Beispiel Pfarrer
­Matthias Stäubli. Besuche in Synagogen oder
Moscheen bereichern den Unterricht.
Es ist wichtig, dass die Jugendlichen eine
Kompetenz im Umgang mit religiösen Fragen
und Traditionen entwickeln. Gerade mit Teen­
agern ist das Fach auch Lebenskunde. Sich,
seine Traditionen und andere besser kennen­
zulernen, ist gerade im Berufswahlprozess
eine wichtige Grundlage, um Entscheidungen
zu fällen.
Stefan Langenegger
Lehrer Oberstufe
Informationen
Der LuftiBus kommt
Lüften Sie das Geheimnis Ihrer Lunge!
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Samstag, 31. März 2012
9–12 und 13–16 Uhr
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17
Rubrik
Menschen
Jubiläen und ein Abschied
Im ersten Halbjahr des Jahres 2012 feiert eine sportliche Mitarbeiterin ihr 25 Jahre-Jubiläum an
den Schulen Egg. Eine hauswirtschaftlich begabte Mitarbeiterin unterrichtet seit 15 Jahren
hier. Zwei weitere M
­ itarbeiterinnen mit speziellen Stärken in Deutsch und Personalwesen gehören
den Schulen Egg seit 10 Jahren an.
25 Jahre
Regula Gut
Sportlehrerin Oberstufe
Schon in der zweiten Oberstufe war für
mich klar, dass ich einmal Sportlehrerin
­werden wollte. Die Freude an der Bewegung
und am Sport an junge Menschen weiterzu­
geben, ist mir bis heute erhalten geblieben.
Mein Ziel ist es immer, sie dazu zu bewegen,
dass sie Sport auch neben der Schule be­
treiben. Die Krönung unzähliger Teilnahmen
an verschiedenen Schulsportwettbewerben
waren bisher vier gesamtschweizerische
Siege. Ich freue mich sehr auf die noch kom­
menden Jahre; darauf, junge Menschen mit
meiner Begeisterung für den Sport anzu­
stecken, sie dafür zu gewinnen, im Sport
­einen wichtigen Beitrag für ihre physische
und psychische Gesundheit zu erkennen.
15 Jahre
10 Jahre
Margret Huber
Hauswirtschaftslehrerin
Barbara Nussbaumer
Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache
Therese Schlup
Sachbearbeiterin Personal
Die Schulen Egg verabschieden ­folgende L­ ehrperson:
Rosmarie Tobler hat nach 10 1⁄2 Jahren Mitte Februar die ­Schulen Egg verlassen. In den letzten Jahren unterrichtete sie
an ­einer der beiden 1. –3. Klassen in Esslingen.
Estella Jauch wird nach den Sportferien ihre Nachfolge ­übernehmen. Sie wird sich in der nächsten Nummer des éggole
­persönlich vorstellen.
Stelleninserat
Die Schulen Egg haben immer wieder Bedarf an neuen Betreue­rinnen und Betreuern. Kochen ­müssen
Sie nicht, das Essen wird warm angeliefert. Wir bieten Ihnen eine fröhliche ­Kinderschar und eine
erfüllende Tätigkeit mit guten Arbeits­bedingungen. ­Unsere Mittags­tische sind an ­verschiedenen Stand­
orten in ­Hinteregg, im Zentrum von Egg und in Ess­lingen. Ihr Einsatz ­dauert etwa 2 1⁄2 Stunden
pro Mal. Ausführlicheres Stelleninserat unter www.schulenegg.ch
18
Menschen
Schulabgänger müssen den
Inhalt eines Würfels berechnen können
Der Präsident des Gewerbevereins Egg, Otto Schärer, ist in Hinteregg zur
Schule gegangen. ­Er erzählt, warum er die Sensibilisierung auf Handwerksberufe
vermisst und warum man die ­Gewerbeausstellung im Mai besuchen soll.
Tina Hafen (TH): Welches Schulsystem haben
Sie erlebt?
Otto Schärer (OS): Wir hatten in Hinteregg in
der Primarschule sowie in Egg in der Ober­
stufe immer den Mehrklassenunterricht. Es
gab Unterrichtsstunden, in denen drei Klas­
sen miteinander unterrichtet wurden. Oft
hatte aber auch eine Klasse Unterricht und
die ­andern Klassen waren still beschäftigt.
Der Turnunterricht fand, ausser im Winter,
meistens draussen statt.
TH: Was, würden Sie sagen, war das wich­
tigste Fach oder die wichtigste Fähigkeit, die
Sie in der Schule für Ihr späteres Leben erlernt
haben?
OS: Das ist schwierig zu beantworten, aber
meine Lieblinsfächer waren Geschichte und
Geografie. Am meisten hat mich bestimmt
die praktische Arbeit auf dem elterlichen
­Bauernhof geprägt. Wir haben neben der
Schule und den Hausaufgaben oft auf dem
Hof mitgeholfen. Auf die Berufswahl wurden
wir in der Schule nicht gross vorbereitet und
so ­erlernte ich eher zufällig den Schreiner­
beruf. Nicht nur aus diesem Grunde finde ich
den Job-Infotag, den wir gemeinsam mit der
Oberstufe Egg durchführen, eine super Sache.
TH: Sie leiten einen Betrieb in Egg. Haben Sie
Lehrlinge? Was erwarten Sie als «Gewerbler»
von den Schülern resp. von der Schule?
OS: Wir bilden vier Lehrlinge aus. Ich finde, die
Schule macht ihre Aufgabe sehr gut. Was ich
aber sehr bedaure, ist die Mentalität «Wenn
du sonst nichts kannst, werde halt Handwer­
ker». Es wird viel zu wenig erklärt, was man
mit dem Handwerkerberuf erreichen kann.
Mit den enormen Weiterbildungsmöglich­
keiten stehen viele Türen offen. Von der
­Schule erwarte ich eine gute Grundausbil­
dung, auf der man aufbauen kann. Immer
wieder betonen wir, dass ein Schulabgänger
halt einen Arbeitsrapport ausfüllen oder den
Inhalt eines Würfels berechnen können muss.
Es nützt mir nichts, wenn er sein Handy be­
dienen kann.
TH: Warum bilden Sie Lehrlinge aus?
OS: Ich finde es schön, mit jungen Leuten zu
arbeiten und deren Fortschritte zu beobach­
ten. Dadurch kann ich die Jugend noch ein
bisschen verstehen. Auch finde ich es wichtig,
dass unserer Wirtschaft junge, gut ausgebil­
dete Fachleute zur Verfügung stehen.
TH: Kennen Sie das neue Konzept mit den
Lernlandschaften an der Oberstufe?
OS: Ja, ich finde die Lernlandschaften interes­
sant. Es scheint mir eine gute Sache in die
richtige Richtung zu sein. Die Schüler lernen
dabei selbständiges Planen und Arbeiten. Die
Gefahr besteht, dass ein paar Querulanten
andere Schüler mitziehen. Aber man kann
nicht immer verlangen «macht etwas» und
dann alles abblocken.
TH: Die Gewerbeausstellung EGA12 findet am
4./5./6. Mai 2012 in der Dreifachturnhalle
statt. Warum soll man die Ausstellung besu­
chen? Ihre Chance für einen Werbeaufruf:
OS: 90 Gewerbetreibende präsentieren sich
an der EGA12. Der Aufwand für so eine Messe
ist riesig und es wäre schön, wenn die einhei­
mische Bevölkerung zum guten Gelingen bei­
tragen würde. Wir sponsern ja auch viele An­
lässe, Vereine und Institutionen. «Lueg zerscht
z’Egg», sagt unser Slogan, denn nur wenn wir
in der Gemeinde zusammenhalten, kann es
uns gut gehen!
Interview: Tina Hafen, Redaktion
19
Bibliothek
Öffnungszeite
n
Montag 16.00
–19.00 h
Dienstag 14 .0
0 –17.00 h
Mittwoch 17.0
0 –20.00 h
(auch w
ährend der Sc
Erwachsenenbildung
line­
Kursprogramm und On
mer
Anmeldemöglichkeit im
.ch /
unter ww w.schulenegg
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In
hulferie
n)
Freitag 14 .00 –1
7.00 h
Samstag 10.0
0 –12.00 h
Während der
Schul­ und
Weihnachtsfer
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n.
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Impressum
Herausgeber
Schulen Egg, Po
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Tel. 04 4 986 27
32 Egg ZH
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Redaktion
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Tina Hafen (R
edak tionsleitu
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Alexander Arno
ld, Mar tin Bäch
told,
Christoph Dom
eisen, Claudio
Zambotti
Layout & Gest
altung
Lithop Elec tron
ic Media AG, Zü
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op.ch
Ersc heinungs
weise
Dreimal jährlic
h; Nummer 4,
März 2012
Redaktionssc
hluss nächste
Nummer
30. Mai 2012
Auflage
4000 Exempl
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Druck
Fotorotar AG,
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