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Da vorne gibt es was zu lachen - AJuM

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ARBEITSGEMEINSCHAFT JUGENDLITERATUR UND MEDIEN DER GEW - www.ajum.de
Niedersachsen
Hannover
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Dahimene
FrSch
Bearbeitung (Name, Vorname)
1810464
ID: 18101810464
Adelheid
Zuname
Nr.
Kürzel
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Stöllinger, Heide
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Da vorne gibt es was zu lachen
978-3-7017-2064-4
32
13,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Kinderlyrik
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
Tiere
Wortspielereien
25.10.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
So kann es gehen, wenn man Pech hat: Die Piraten-Mathilde setzt das Bad unter Wasser, der Vampir verbeißt sich versehentlich im
roten Ampellicht, der heulende Südwind wird vom Westwind verdunstet, der jagenden Schlange geht zur Unzeit das Gift aus, und die
Fliegenklatsche trifft daneben. 13 “schadenfrohe” , anarchische Gedichte für Kinder mit bunten Bildern auf jeder Doppel-Seite.
Beurteilungstext
Was sind “schadenfrohe” Gedichte? Und ist Schadenfreude etwas, das man Kindern näherbringen sollte?
Die Autorin verfasst angeblich “anarchisch frische Reime mit Hintersinn, die sich wieder und wieder mit Genuss entdecken, zischen (?) und
heulen (?) lassen”. Ihre Texte sollen sich durch Feinsinn und hintergründigen Humor auszeichnen, “der zwischen den Zeilen auf arglose
Opfer lauert”. Die Illustratorin “verpackt die Gedichte in leuchtende, turbulente (?) Bilder”. So soll Kinderlyrik, laut Ankündigung des Verlags,
Spaß machen.
Dieses Buch sollte man so schnell wie möglich zur Seite legen und schon gar nicht Kindern vorlesen oder ihnen zu lesen geben. Es ist
sprachlich nicht gelungen, und die Lautmalereien wirken aufgesetzt. Weder der Inhalt noch die Reime und das holpernde Versmaß der
dreizehn Gedichte, die aus zwei bis sechs Strophen bestehen, kommen beim erwachsenen oder kindlichen Leser an. Der fragt sich nur:
Was soll das?
Und zum Lachen ist ihm wahrlich nicht zu Mute.
Jugendliteratur und Medien
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW - www.ajum.de
ARBEITSGEMEINSCHAFT JUGENDLITERATUR UND MEDIEN DER GEW - www.ajum.de
Bremen
Bremen Stadt
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Dahimène
1410170
Kürzel
ID: 14101410170
Adelheid
Zuname
Nr.
ar
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Stöllinger, Heide
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Da vorne gibt es was zu lachen - 13 schadenfrohe Gedichte
978-3-7017-2064-4
24
13,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Lyrik
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
Tier
Schauer
13.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Dreizehn gar nicht so nette Gedichte zum hämisch Grinsen, listig Zischeln und gruseligem Kreischen.
Beurteilungstext
"Wenn die Vampire huidriwui tanzen / verschanzen sich hinter Mauern / fette Zecken und klebrige Wanzen / und sogar die Milchkühe vom
Bauern. // Hodriwo tanzt ein Vampir aus der Reihe, / die Fußgängerampel strahlt glühendes Rot, / der Blutsauger murmelt: Bitte verzeihe, /
und saugt gierig am städtischen Gehverbot. // Einszwei schaltet das Licht auf Grün, / der Vampir flüchtet mit Zahnschmerz / über den
Zebrastreifen hin und dahin, / dabei klirrt wie Glas sein Fledermaus-Herz." Reime geben so mancher Begebenheit einen Rahmen, in dem
das Erzählte allein wegen der Regeln nicht heraus- und zerfällt. Verse machen Spaß, weil sie einzelnen Worten, bestehend oder erdichtet,
im rhythmischen Galopp oder Trab, einen fröhlichen Schwung verleihen. Gedichte vermögen, kurz und ohne Weile, Launen zu machen, im
Handumdrehen. "Schlingel Schlängel Flutsch / durchs Laub, da geht ein Rutsch. / in Kurven feucht und grün / zieht eine Spur dahin. //
Züngel Zischel Flatsch, / die Blätter machen Klatsch!! / Aus herbstlicher Natur / glänzt Schlangenleder pur. // Sabber Sabber Zahn, / reiß mir
einen Mann, / füll meinen Endlosleib / mit Maus und Kind und Weib. // Tucker Tucker Flop. / Aus! Vorbei! Und Stopp! // Nichts wird's mit der
Falle - / der Giftvorrat ist alle!" Bunt gruselig und schadenfroh ist gemalt dazu das Bedichtete. Kurz: Für zwischendurch, wie die
Schadenfreude, Gedichte zum Grinsen und Krähen.
Jugendliteratur und Medien
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW - www.ajum.de
ARBEITSGEMEINSCHAFT JUGENDLITERATUR UND MEDIEN DER GEW - www.ajum.de
Baden-Württemberg
Pforzheim
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Anger-Schmidt /
Zuname
BW-U
Bearbeitung (Name, Vorname)
Nr.
10101010090
Kürzel
ID: 101010101010090
Gerda / Renate
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Habinger, Renate
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Das Buch gegen das kein Kraut gewachsen ist
978-3-37017-2065-1
116
19,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Sachbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
10.10.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Pflanzen
Kräuter
Gewürze
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Das Buch bietet eine ungewöhnliche Sammlung zum Thema Pflanzen. Es ist nicht als Nachschlagewerk für Fundstücke aus Wald und
Feld gedacht, sondern eher als Anregung zum spielerischen Umgang mit diesem Thema. Alphabetisch angeordnet finden sich
Beschreibungen von Kräutern und Gewürzen, Hinweise zu Fundort und Verwendung, Geschichten, Reime, Rätsel, Rezepte und vieles
mehr. Ein Fundus zum immer wieder Hineinschmökern.
Beurteilungstext
Das Buch ist ein Sammelsurium aus allerlei Wissenswertem rund um das Thema Kräuter und Gewürze. Es ist ein recht unkonventionell
zusammengestelltes Werk, das die Stichworte alphabetisch anordnet, aber nicht als Nachschlagewerk im klassischen Sinn, sondern eher
als Schmöker und Wissensfundus gedacht ist. Beim ersten Durchblättern vermag sich die Ordnung nicht zu erschließen, was aber dem
Spaß am Buch keinen Abbruch tut.
Die Textbeiträge wie auch die Illustrationen sind weit entfernt von einem Buch wie zum Beispiel „Was blüht denn da?“. Wer auf einem
Spaziergang oder im Unterricht Namen und die entsprechenden Informationen zu einer bestimmten Pflanze sucht, ist mit einem anderen
Buch besser bedient, doch das Bestimmen einzelner Fundstücke gelingt auch hier durch die schön gestaltet Übersicht auf einer der ersten
Seiten. Hier finden sich zwar keine Fotografien, sondern bunt eingefärbte, auf einem Kopiergerät entstandene Abbilder der Pflanzen.
Allerdings muss des öfteren der Umweg über das Inhaltsverzeichnis oder das Namensregister, welches am Ende des Buches zu finden ist,
eingeschlagen werden. Wer nach lustvollen Anregungen sucht, wird hier mit Rezepten, Zungenbrechern, Liedern, Gedichten, Geschichten
und mehr belohnt. Als nette Beigabe bekommt der Leser noch eine Rubbel-Duftkarte, bei dem er Salbei, Muskatnuss, Zimt und
Pfefferminze erschnüffeln kann.
Das Buch beginnt mit dem Buchstaben A, der ersten Einträge sind „Auge“, „Augentrost“ und „Allrounder“, (darunter verstehen sich
Gundelrebe und Echte Kamille). Die Macher des Buches versammeln unter den alphabetisch angeordneten Buchstaben Stichworte, welche
danach aber nicht mehr geordnet sind und bei Kindern, welche gerade den Umgang mit einem Lexikon lernen, zu Irritationen führen könnte.
Diese assoziative Anordnungsweise ist einer der wenigen Kritikpunkte, welche ich an diesem Buch ausmachen kann.
Bei den Pflanzen erfährt der Leser die lateinische Bezeichnung und weitere, zum Teil österreichisch angehauchte, Namen. Der Fundort und
die Verwendungsmöglichkeiten, sei es nun als Gewürz oder zur Linderung von Beschwerden, werden beschrieben. Auch der Hinweis auf
giftige Pflanzen, Teile davon oder auch Verwechslungsmöglichkeiten fehlt nicht, allerdings hätte eine deutlichere Kennzeichnung nicht
geschadet.
Ein Bild der Pflanze, deren Ausgangspunkt oftmals die Kopie eines Blattes oder der ganzen Pflanze ist, welche mit Wasserfarben koloriert
wurde, teilweise auch kombiniert mit gezeichneten Illustrationen, ergänzt den Text und leisten einen großen Beitrag zum runden Ganzen
des Buches. Leider finden sich keine Anhaltspunkte zu realen Größe der Pflanzen.
Dieses Buch ist ein schönes Geschenk für Pflanzenliebhaber und solche, die es werden wollen/sollen. Es besitzt einen hohen
Aufforderungscharakter und wird sicher immer wieder aus dem Regal geholt werden. Und auch im Unterricht kann es durch seine Vielfalt
und die gelungenen Illustrationen hervorragend eingesetzt werden – unter dem Vorbehalt, dass es kein Pflanzenbestimmungsbuch ist.
Jugendliteratur und Medien
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW - www.ajum.de
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Rheinland-Pfalz
Ludwigshafen
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Schmögner
2010379
Kürzel
ID: 20102010379
Walter
Zuname
Nr.
RPM
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Schmögner, Walter
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Das Drachenbuch
978-3-7017-2076-7
15
8,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Bilderbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
Freundschaft
23.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Ein Drache ist sehr einsam, obwohl er viele Talente hat. Eines Tages aber nimmt er an einem Talentwettbewerb für Tiere teil und das
ändert sein Leben.
Beurteilungstext
Das bekannte Bilderbuch von 1969 ist erneut aufgelegt worden. Es erzählt die liebenswerte und unschuldige Geschichte vom einsamen
Drachen. Die kleine Fabel zeigt, dass man nur durch Freundschaften und Kontakt mit anderen wirklich zufrieden und glücklich sein kann.
Das Bilderbuch fällt durch seinen comicartigen Stil auf, da die Geschichte in viele kleine Bilder unterteilt ist. Der Text befindet sich jeweils am
oberen Bildrand. Sie sind eher schlicht auf weißem Untergrund gehalten, der Illustrator setzt seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der
liebenswerten und witzigen Tiere. Die aber laden zum Betrachten und Amüsieren ein.
Die Sprache des Autors ist kindgerecht und bezieht den Leser direkt mit ein. Besonders die Darstellung des Drachens spricht Kinder an, da
die Betonung auf sein äußerst liebenswürdiges Wesen gelegt wird.
Das Bilderbuch ist auch heute noch aktuell und bietet eine angenehme Reduzierung auf das Wesentliche der Geschichte. Gerade für
jüngere Kinder im Märchenalter ist es sehr empfehlenswert.
Jugendliteratur und Medien
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW - www.ajum.de
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Rheinland-Pfalz
Ludwigshafen
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Moser
RPWi
Bearbeitung (Name, Vorname)
2010368
ID: 20102010368
Erwin
Zuname
Nr.
Kürzel
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Moser, Ewrin
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Das große Buch von Koko und Kiri
978-3-7017-2077-4
112
19,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Jahr
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Erstelldatum:
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Bilderbuch
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
27.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Familie, Grundschule für Geschichten zum freien Schreiben
Abenteuer
Freundschaft
Mut
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Koko, der Bär mit der krummen Nase, seine Freundin Kiri, der weise Vogel, der Pflanzenbeschwörer, Rikko, der liebe Drache, acht
hungrige Käfer und viele mehr. Sie erleben phantastische Abenteuer mit dem Zauberschirm und dem fliegenden Teppich: sie lernen,
dass das richtige Wünschen so schwierig ist, weil es so einfach ist und auf jeden Fall viel, viel Zeit braucht...
Beurteilungstext
Das große Buch von Koko und Kiri enthält vier Geschichten, die jede für sich schon als Bilderbuch erschienen ist. Hier sind sie in einem
Sammelband zusammengefasst. Dieser Band ist mit vielen Bildern versehen. Mit wenigen Ausnahmen stehen jedem Bild sechs
geschriebene Zeilen gegenüber. Die Illustrationen sind wie immer sehr fantasievoll und unterstützen das Gelesene. Dieses kommt
besonders den Selbstlesern zugute (ab sieben Jahren). Die Zuhörer tauchen mit Hilfe dieser Bilder automatisch tiefer in die Geschichte ein
und erleben die Abenteuer von Koko und Kiri intensiv mit.
Erwin Moser ist es gelungen kindgerecht, phantasievoll und niemals langweilig seine Geschichten aufzuschreiben, die an Kinderträume
erinnern und deshalb vielleicht auch so gut bei Kindern und kindgebliebenen Erwachsenen ankommen. Immer, wenn der Vorleser oder
Selbstleser glaubt zu wissen wie es weitergeht, überrascht er mit anderen Ideen. Es gelingt ihm die Stimmungen, in denen sich die Akteure
befinden, genau zu vermitteln und zu beschreiben. Diese unterschiedlichen Stimmungen werden auch durch die Farben der Illustrationen
unterstrichen und gespiegelt.
Ein schönes Buch, das Erwachsene an ihre Kindheit mit Koko und Kiri erinnert und zum Vor- und Selberlesen einlädt.
Jugendliteratur und Medien
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Hessen
Dillenburg
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Lembcke
1610010155
Kürzel
ID: 16101610010155
Marjaleena
Zuname
Nr.
Sz
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Hochleitner, Verena
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Hasenlenz
978-3-7017-2066-8
48
13,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Bilderbuch
Medienart/Ausführung
Ort
Fantastische
Gattung
Tiergeschichte
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Ja
Flattern im Bauch
Frühlingsgefühle
Entdeckung der Sexualität
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Hassu Hase spürt, dass etwas in der Luft liegt. Seine Mutter nennt es den Lenz und entfernt sich. Hassu hat keine Ahnung ,wer oder
was das ist und macht sich nun auf die Suche nach jemandem, der ihm erklären kann, was dahinter steckt. Nachdem er viele Tiere und
am Ende seinen schlauen Vater gefragt hat, merkt er, dass dessen Erklärung seinem Gefühl sehr nahe gekommen ist. Vor ihm steht
dann das Wesen, von dem er in der Nacht geträumt hat.
Beurteilungstext
16100101
Die Wiederholung der Frage bei verschiedenen Tieren oder Menschen ist ein beliebtes Mittel des Bilderbuchs. Hier lösen die Antworten der
Tiere nicht das Problem, denn es dreht sich darum, dass Hassu, der junge Hase, zum ersten Mal "Frühlingsgefühle" hat und tief im Innern
auf der Suche nach dem anderen Geschlecht ist. Die Dialoge sind selten witzig, die Tiere wirken meist gelangweilt und sind mit sich selbst
beschäftigt. Das ungewöhnliche und auch für Kinder ansprechende Thema wird leider nicht adäquat umgesetzt.
Mit farbenfrohen Bildern möchte Verena Hochleitner das Gefühl vom Frühling transportieren. Sie benutzt Druck- und Maltechniken in
kräftigen Farben, teilweise in einem Design, wie es auf Tapeten oder Stoffen zu finden ist. Die Darstellungen gleiten oft ins Absurde. Tiere
sind vermenschlicht, sind auch durch ihre Kleidung überzogene Charaktertierchen. In schwarz-weißen Abbildungen hat sie Tiere und
Phänomene eingebaut, die gar nicht zum Geschehen dazu gehören: Fische fliegen, ein Dampfschiff landet im Baum, exotische Tiere sind
mehr oder weniger aus der Luft gegriffen und erscheinen ohne Zusammenhang. So schaut eine Giraffe kopfüber beim Wäscheaufhängen
zu, ein Gürteltier wandelt im Hintergrund, ein Chamäleon klettert in einem Baum, ein Hummer klemmt zwischen einem Ast ein Affe, ein
Elefant ein Bär und sogar Seehunde sind zu finden. Die Tiere sind meiner Meinung nach unmotiviert als Skizzen in die Bilder eingebaut. Die
Größenverhältnisse stimmen nicht und Kinder könnten so keinen Bezug zur Realität finden. Ich finde es sehr wichtig, den Kindern auch nach
einer Bilderbuchbetrachtung naturgetreue Abbildungen der dargestellten Tiere zu zeigen z.B. einen Auerhahn, wie er in der Natur vorkommt.
Das Buch ist für Kinder im Elementarbereich sicher witzig, aber den Zusammenhang werden sie nicht verstehen.
Jugendliteratur und Medien
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Niedersachsen
Wittmund
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Nöstlinger
181050830
Kürzel
ID: 1810181050830
Christine
Zuname
Nr.
uhb
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Lumpenloretta
978-3-7017-2027-9
125
12,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Erzählung
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
22.10.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Erwachsenwerden
Liebe/Erste Liebe
Freundschaft
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
22.10.2010
Inhaltsangabe
Lockes Opa sagt gegen Ende der berührenden Geschichte, dass Glatze, Zecke, Zahn und Locke selbst "mit einem silbernen Löffel im
Mund auf die Welt gekommen" sind, für Loretta aber "hat es nur einen Blechlöffel gegeben". Wir sind in einer kleinen, überschaubaren
gut-bürgerlichen Siedlung. Dorthinein zieht Loretta mit ihrer Familie, "Lumpenloretta" sagt Glatzes Mutter.
Beurteilungstext
Es sind nur diese vier Kinder, die im etwa gleichen Alter in der Siedlung wohnen. Hauptschüler oder Lehrlinge gibt es nicht, wer nicht auf die
Hauptschule geht, geht aufs Gymnasium, "auch die Deppen".
Christine Nöstlinger hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen, denn auch wenn sie derbe Worte benutzt, so werden die Menschen in
ihrer Geschichte immer als vollwertig behandelt und haben ihren je eigenen Wert, auch wenn der manchmal verborgen ist. Die Hauptperson
hier ist Glatze, ein sehr "eigener" Junge namens Konrad, der - wie sein Vater - nicht viel spricht und zum Denken sich vor der Siedlung auf
den Findling setzt. Das Element Radon würde ihn dort durchströmen, sodass seine Gedanken ins Reine kommen. Seine Mutter,
Chemielehrerin und sehr auf Etikette bedacht, hat kaum noch Einfluss auf ihren Sohn mit dem eigenen Kopf. Und eben diesen trifft der
Schlag der "Liebe auf den ersten Blick", als in das vererbte Nachbarhaus Loretta mit ihrem Vater Zopferl, seiner etwas pummeligen Frau
und Baby Hank einzieht. "Patsys Altwarenparadies" steht auf dem klapprigen Bus, und wir erfahren bald, dass die Familie weit entfernt ist
von jeder bürgerlichen Normalität. Glatzes Mutter spricht von "Pack".
Das kann natürlich nicht gut gehen, und irgendwann bald nimmt Lockes Opa Kontakt auf mit dem Jugendamt, denn das Haus ist bald völlig
verwahrlost und Loretta für mindestens drei Tage allein, weil die Eltern eine Haushaltsauflösung vornehmen.
Kein Zeigefinger, keine moralische Deutung. Nöstlinger beschreibt Lockes Einerseits-Andererseits-Wirrwarr, denn einerseits freut sie sich,
dass Loretta endlich weg ist, andererseits sieht sie, wie Glatze leidet. Und als Krönung erfahren wir, dass sie selbst Glatze "liebt seit sie
denken kann".
Kinder werden mit Problemen konfrontiert, mit denen viele Erwachsene nicht fertig werden. Doch Nöstlingers Personen sind solche, die sich
selbst treu bleiben, auch wenn sie noch nicht genau wissen, wer sie selbst sind. Dabei wachsen sie und machen einen gehörigen Schub in
Richtung erwachsen werden. Gleichzeitig helfen die Personen, die sie umgeben, und sei es, dass sie einmal nichts tun.
Die Geschichte spielt in Österreich, und weil es doch einige Vokabeln gibt, die ein vielleicht Norddeutscher nicht einordnen kann, ist der
Autorin etwas Schönes eingefallen: Der Vor- und Nachsatz ist mit "Lorettas Wörterliste" ausgefüllt: Alphabetisch geordnet und per krakeliger
Handschrift können wir dort nachlesen, dass "jappeln" laufen heißt und "Fisolen" grüne Bohnen und ein "Reindl" eine Kasserolle ist. Was
"stoppen" und "fladern" ist, kann man aus dem Zusammenhang erkennen wie das "Stadl".
Die Vignetten und die wenigen kleinen Bilder, fast hingekritzelt, passen sehr gut in die Zeit, in der die vier Kinder mit den sprechenden
Spitznamen leben.
Toll hineingedacht in diese Welt, Frau Nöstlinger. Wieder einmal.
Jugendliteratur und Medien
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Handschrift können wir dort nachlesen, dass "jappeln" laufen heißt und "Fisolen" grüne Bohnen und ein "Reindl" eine Kasserolle ist. Was
"stoppen" und "fladern" ist, kann man aus dem Zusammenhang erkennen wie das "Stadl".
ARBEITSGEMEINSCHAFT
MZeit,
GEW
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UGENDLITERATUR
UND
EDIEN
DER
Die Vignetten und
die wenigen kleinen Bilder, fast J
hingekritzelt,
passen sehr gut
in die
in der
die vier
Kinder- mit
den sprechenden
Spitznamen leben.
Toll hineingedacht in diese Welt, Frau Nöstlinger. Wieder einmal.
Rheinland-Pfalz
Ludwigshafen
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Nöstlinger
RPTL
Bearbeitung (Name, Vorname)
2010343
ID: 20102010343
Christine
Zuname
Nr.
Kürzel
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Schneefuß, Trixi
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Lumpenloretta
978-3-7017-2027-9
124
12,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Erzählung
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
05.12.2010
Erste Liebe
Soziale Unterschiede
Freundschaft
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Jungen in der Pupertät, konfrontiert mit erster Liebe! So gehört das Buch in die Hände von
Mädchen und Jungen, die etwas ähnliches erleben...
Zentraldatei:
Ja
Nein
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Glatze lebt in einer sehr ordentlichen Siedlung. Eines Tages zieht eine merkwürdige Familie ins Nachbarhaus ein. Pöbel nennt sie
Glatzes Mutter. Aber Glatze ist total in Lumpenloretta verliebt. Diese will später im Zirkus auftreten. Lockes Großvater sorgt dafür, dass
Loretta in eine Pflegefamilie kommt. Glatze will mit Loretta fliehen, was diese nicht will. Krank vor Liebeskummer wird Glatze. Nun will er
Zirkusclown werden
Beurteilungstext
Gegensätze ziehen sich an, sagt man. Für ihre Hauptpersonen hat sich Christine Nöstlinger einen Jungen und ein Mädchen ausgesucht,
wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Loretta hat kaum etwas zum Anziehen, ist auf sich alleine gestellt, hat keine täglichen
Mahlzeiten, ist aber in ihrem Verhalten kontaktfreudig, wissbegierig und sportlich ausgesprochen talentiert. In den Zirkus möchte sie später
und dafür trainiert sie jeden Tag. Glatze, der Junge, ist der einzige Sohn, hat alles, was er braucht, wird von seiner Mutter überbehütet, trägt
Markenkleidung, die seiner Mutter nach der jeweiligen Mode ausgesucht hat, ist ein wenig verschlossen und braucht sein Alleinsein auf dem
großen Stein sitzend, um nachdenken zu können. Total verliebt ist Glatze und es treibt ihn jede Minute zu diesem außergewöhnlichen
Mädchen. Die Familie würde man tatsächlich als asozial bezeichnen, aber sie haben das Herz auf dem rechten Fleck und wollen niemanden
stören. Aber schon ihr Aussehen lässt die Gemüter in der Straße ausflippen und die neuen Nachbarn ablehnen. Der Großvater des
Nachbarmädchens, erst kurz aus der Reha zu Hause und von einem Schlaganfall genesen, macht das einzig Richtige. Er holt eine
Sozialarbeiterin. Freilich, für Glatze bricht die Welt zusammen, weil Loretta aus seinem Umfeld verschwindet. Er beschließt, mit Loretta zu
fliehen und haut von zu Hause ab, als er Lorettas Adresse bekommt. Für ihn ist es unfassbar, dass das Mädchen gern bei der Pflegemutter
bleiben will, die durchaus auch den Zirkuswunsch des Mädchens unterstützt. Glatze wird richtig krank vor Liebeskummer. Genesen, beharrt
er auf Geigenunterricht. Es wird klar, wozu. Glatze hofft, als Zirkusclown Loretta begegnen zu können. Diese Geschichte hat Christine
Nöstlinger in der ihr eigenen lebendigen und nahe der gesprochenen Sprache formuliert. Man spürt die Schwierigkeiten, die
Heranwachsende mit Konventionen ihrer Eltern haben, man erfährt aber auch die Sorgen und Gedanken der Erwachsenen. Vielleicht wäre
alles weniger schmerzlich für den Jungen gewesen, wenn die Mutter versucht hätte, sich in ihren Sohn einzufühlen. Dem Vater gelang dies
etwas besser, aber der hat ja selbst Kommunikationsprobleme mit seiner Frau. Ein Buch, das man nicht nur Jugendlichen, sondern
durchaus auch Eltern zum besseren Verständnis ihrer Kinder empfehlen möchte.
Jugendliteratur und Medien
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Nordrhein-Westfalen
Wuppertal
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
NÖSTLINGER
Zuname
Nr.
REI
Bearbeitung (Name, Vorname)
19101235
Kürzel
ID: 191019101235
CHRISTINE
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
LUMPENLORETTA
978-3-7017-2027-9
128
12,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Abenteuererzählung
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
12.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Familie
Freundschaft
Liebe/Erste Liebe
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Der 13-jährige Konrad verliebt sich spontan in die etwas verrückte neue Nachbarin Loretta
Beurteilungstext
Als Loretta in die Straße von Glatze, Locke, Zahn und Zecke einzieht, gerät Konrad genannt Glatze völlig
durcheinander. Loretta ist so frei, übermütig, unangepasst, naiv, unkompliziert, dass er, der ansonsten
eher schüchtern ist, am liebsten jede freie Minute mit ihr zusammen sein möchte. Jedoch währt sein Glück
nur kurze Zeit, da Loretta bereits nach wenigen Tagen abgeholt und zu einer Pflegefamilie gebracht wird.
Nachdem Glatze von Zuhause ausreißt und ihr hinterher fährt, muss er erkennen, dass es ihr dort bei der
Pflegefamilie gut ergeht und sie ihn nicht vermisst. So nimmt er sein altes Leben wieder auf.
Lumpenloretta ist meiner Meinung nach ein absolut typisches Nöstlinger-Buch: Der österreichische Humor
aus dem "Gurkenkönig" gepaart mit der Thematik der ganz jungen Liebe und der Verrücktheit von "Lucky
live". Ihrem österreichischen Schreibstil verfallen auch deutsche junge Leser und Leserinnen und es gibt
viele Stellen im Buch, an denen auch Erwachsene laut auflachen werden. Die eigentlich ernste Thematik um die verwahrloste Lumpenloretta kümmern sich ihre Eltern nicht - wird ein bisschen à la Pippi
Langstrumpf ins Lustige gezogen. Die zarten Gefühle von Glatze nimmt keiner so richtig ernst und am
Ende geht in dem kleinen Dorf alles so weiter wie vor Lorettas Auftritt. Durch die Übersetzungen
(Österreichisch - Hochdeutsch) im vorderen und hinteren Buchumschlag kann man die meisten - aber
nicht alle - Ausdrücke verstehen. Nach den 128 Seiten ist man traurig, dass die Geschichte bereits vorbei
ist, hat aber ein zufriedenes Gefühl. Besonders gelungen finde ich an dem Buch auch die äußere
Aufmachung, bei der man viele kleine versteckte Details findet, die zur Geschichte passen.
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Bayern
Bayern Süd
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Nöstlinger
111007032
Kürzel
ID: 1110111007032
Christine
Zuname
Nr.
CJB
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Schneefuß, Trixi
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Lumpenloretta
978-3-7017-2027-9
124
13,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Adoleszenzroman
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
30.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Liebe/Erste Liebe
Ungleichheit
Jugend / Pubertät
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Seit die gleichaltrige Loretta ins Nachbarhaus gezogen ist, hat der dreizehnjährige Konrad, genannt "Glatze", regelrecht Schmetterlinge
im Bauch. Loretta ist ganz anders als die spießbürgerliche Welt, in der Glatze bisher gelebt hat, denn sie will Zirkusartistin werden. Ihre
Eltern lassen sie tagelang allein, um Altwaren auf Jahrmärkten zu verkaufen, und Loretta war seit drei Jahren nicht mehr in der Schule.
Wird diese Liebe - trotz aller Widrigkeiten - bestehen?
Beurteilungstext
Christine Nöstlinger kritisiert in diesem Roman für etwa Elf- bis Dreizehnjährige das Bildungsbürgertum, das in der von ihr beschriebenen
ruhigen Siedlung wohnt: Glatzes Mutter kocht nur Gesundes, bekommt Migräne bei zu lauter Musik, sorgt sich ständig, dass ihr armer Sohn
krank wird, und findet die neuen Nachbarn einfach unmöglich - "Pöbel", sagt sie. Glatze muss also dafür kämpfen, dass er sich mit Loretta
treffen darf, und er lernt durch sie eine andere Art zu leben kennen. Diese andere Art zu leben wird jedoch unter dem Bildungsbürgertum in
der Nachbarschaft immer kritischer gesehen und eines Tages wird Loretta vom Jugendamt abgeholt. Ist das das Ende der Liebe oder kann
Glatze Loretta "retten"?
Das Buch ist im typischen Christine-Nöstlinger-Stil geschrieben: Jugendnah, alltäglich, anschaulich. Es ist ein Pendant für männliche Leser
zu "O du Hölle" und anderen Klassikern, in denen sich Heranwachsende mit den Problemen des Erwachsenwerdens (nervigen Eltern, der
ersten Liebe etc.) konfrontiert sehen.
Das Buch ist in relativ kurze Kapitel zwischen fünf und zehn Seiten unterteilt. Es ist sprachlich leicht, amüsant und flüssig zu lesen, so dass
man sich gut darin vertiefen kann. Die 124 Seiten sind auch für Kinder, die nicht viel lesen, bezwingbar.
Ein wunderbares Buch für Jugendliche, das ihnen hilft, mit dem Alltag leichter zu leben; auch geeignet für Mädchen, deren Eltern ähnliche
Macken haben wie Glatzes. Als Klassenlektüre kann das Buch z. B. in der 6. Jahrgangsstufe eingesetzt werden.
Jugendliteratur und Medien
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Bremen
Bremerhaven
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Nöstlinger
1410221
Kürzel
ID: 14101410221
Christine
Zuname
Nr.
ISCH
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Lumpenloretta
978-3-7017-2027-9
125
12,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Adoleszenzroman
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
30.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Familie
Liebe/Erste Liebe
Freundschaft
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Als Glatze Loretta zum ersten Mal sieht ist es um ihn geschehen. Doch kann aus dem Jungen aus guten Hause und der
“Lumpen-Loretta” etwas werden?
Beurteilungstext
Frau Nöstlinger schreibt ein Buch über ein Mädchen, das in einer total chaotischen Familie aufwachsen muss und in einer Wohngegend
landet, in der nur "gute" Familien wohnen. Schon beim Einzug der mit auf Jahrmärkten mit Trödel handelnden Familie wird klar, dass es
Schwierigkeiten geben muss. Laute Musik, egal zu welcher Tageszeit, Möbel im Vorgarten und auf der Straße, Rad schlagen nur im
Nachthemd im Garten und ohne Unterhose, alles Verhalten der Familie provoziert Protest und Streit. Glatze, der eigentlich Konrad heißt,
erwischt dieses Mädchen kalt. Er hat es gesehen und hat sich in sie verliebt. Frau Nöstlinger beschreibt den Konflikt in dem sich Konrad
bewegt gekonnt, der Leser kann sich empathisch in seine Lage versetzen. Sie beschreibt die Situation, wie sie sich wirklich zugetragen
haben könnte. Konrad und seine Freunde, die Loretta nach dem beurteilen, was sie ist. Sie in ihren Kreis aufnehmen und selbst ihr
Gespartes für sie opfern, um für sie Lebensmittel einzukaufen, als Lorettas Eltern auf Jahrmärkten unterwegs sind, und Loretta allein
zurückgelassen haben. Mütter, die sich Sorgen um ihre eigenen Kinder machen und ihnen den Kontakt mit der "Neuen" verbieten, die diese
Familie so schnell wie möglich loswerden wollen, damit wieder Ruhe in ihr Wohngebiet einkehrt ohne sich über die Situation, in der sich das
Lorettakind befindet, als Handlungsauftrag zu betrachten. Einzig der Großvater, selber gerade erst von einer Reha zurück übernimmt die
Initiative und holt Hilfe. Konrad, der sieht, wie Loretta vom Jugendamt abgeholt wurde, empfindet dieses als Verrat und kann erst wieder ein
normales Leben beginnen als er, von zu Hause abgehauen, um Loretta zu retten, von ihr selbst erfährt, dass es ihr gut geht und sie
glücklich ist. Seine Liebe ist so tief, dass er, nach Hause zurückgekehrt, anfängt Geige zu spielen und Clown werden möchte. Damit er und
Loretta, die Artistin werden möchte, gemeinsam in einem Zirkus auftreten können. Ein gutes Buch, das zu Herzen geht und den Leser
auffordert sich zu positionieren, und seinen eigenen Standpunkt zu überdenken. Ein gutes Buch nicht nur für Kinder, sondern besonders für
deren Mütter.
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Niedersachsen
Wittmund
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Nöstlinger
1810638
Kürzel
ID: 18101810638
Christine
Zuname
Nr.
LK
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Schneefuß, Trixi
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Lumpenloretta
978-3-7017-2027-9
125
12,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Erzählung
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
Freundschaft
Liebe/Erste Liebe
31.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Loretta kommt ganz ohne Schule aus und lernt trotzdem eine Menge. Durch Loretta lernt Glatze eine ihm bis dahin unbekannte Welt
kennen.
Beurteilungstext
Glatze kannte bisher niemanden, der Probleme damit hat, die Miete zu bezahlen, auf Flohmärkten Altwaren verkauft, Babys in Pflege gibt
und Zeugnisse in Italien bestellt. Durch die Freundschaft mit Loretta, die mit ihrer Familie neu in die Siedlung gezogen ist, lernt Glatze eine
neue Welt kennen. Viele Dinge, die in seiner Familie wichtig sind, spielen in der Familie von Loretta keine Rolle. Auch die anderen Kinder in
der Siedlung freunden sich mit Loretta an. Nur Locke, eine Freundin von Glatze, kann sich nicht vorbehaltlos auf eine Freundschaft mit
Loretta einlassen.
Die Geschichte von Loretta, Glatze, Locke, Zahn und Zecke spielt in Österreich. Sie wird in der Sprache der Kinder erzählt, und auf
charmante Weise fließen immer wieder Wörter aus Österreich in den Text ein. Diese werden auf den Innenseiten der Buchdeckel in einer
Wörterliste erläutert.
Durch die beiden Hauptdarsteller spricht das Buch Mädchen wie Jungen gleichermaßen an.
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Nordrhein-Westfalen
Herne
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Rettl
1910917
Kürzel
ID: 19101910917
Christine
Zuname
Nr.
kbl
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Soganci, Selda Marlin
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Mamas Wundertasche
978-3-7017-2073-6
24
14,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Bilderbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
04.10.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Handtasche
Wimmelbild
Fantasie
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Was ist in Mamas Handtasche? Mama hat ja immer alles dabei, Parfüm, Lippenstift, Kamm, Süßigkeiten, ein Buch, Fotos, Pflaster und
vieles mehr. Schwierig wird es nur, wenn sie etwas nicht findet. Da hilft es nur, die Tasche auszukippen.
Beurteilungstext
Wer kennt das nicht? Man fragt sich, was Frauen so in ihrer Handtasche mit sich tragen. Dieses Buch gibt fantasievoll Antwort darauf. Die
Autorin beschreibt liebevoll, wie sich ein Kind den Inhalt von Mamas Handtasche vorstellt: als kleine Wohnung, als Parfümerie, als kleiner
Kaufladen und als Buchladen. Mamas haben einfach immer alles dabei, auch etwas Futter für Tiere, Fotos und Pflaster. Wer so viele
nützliche Dinge mit sich herumträgt, hat bestimmt auch Platz für ein kleines Klavier, eine ganze Mäusefamilie und drei Elefanten.
Problematisch wird es nur, wenn Mama etwas bestimmtes sucht und nicht findet. Die Autorin spielt mit der Fantasie der Leser, es fällt leicht,
in dieses Buch einzutauchen, die Geschichte weiterzudenken und eigene Vorstellungen im Kopf entstehen zu lassen. Die Illustrationen von
Selda Marlin Soganci unterstützen und regen auch auf bildnerischer Ebene zum Weiterdenken an. Die Zeichnungen erinnern an die
Darstellungen in Büchern der vierziger und fünfziger Jahre, die dezenten Farben unterstützen den Reichtum an Details. Einzelne Bilder kann
man fast schon als “Wimmelbilder” bezeichnen, auf denen die Leser und Zuhörer viel entdecken können. Ein Buch für alle, die schon immer
mal wissen wollten, was man alles in einer Handtasche verstauen kann.
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Niedersachsen
Göttingen
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Rettl
1810466
Kürzel
ID: 18101810466
Christine
Zuname
Nr.
sina
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Soganci, Selda Marlin
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Mamas Wundertasche
978-3-7017-2073-6
28
14,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Bilderbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Ja
Fantastik
Mutter
Erstelldatum:
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Mamas Handtasche ist das 8. Weltwunder und niemand auf der Welt kann so viele Dinge in seiner Tasche unterbringen wie Mama,
behauptet jedenfalls Papa.
Ja, Mama ist wirklich gut, für jede Gelegenheit gerüstet und denkt immer an alles. Braucht jemand Vogelfutter? Ein Pflaster? Duftwolken
schweben aus der Tasche hervor, Musik erklingt daraus und Mäuse knuspern und wispern darin.
Beurteilungstext
Über "Mamas Wundertasche" erzählt die kleine Tochter, die alles, was ihre Phantasie bewegt, in die Tasche hineinphantasiert: von Tieren,
großen und kleinen; über Musiker; Leckereien aller Art; bis zum gemütlichen Schlupfwinkel für sich selbst, in dem sie wie in einer
behaglichen Höhle geschaukelt werden könnte.
Der Spannungsbogen der Geschichte wird dadurch erzeugt, dass auf jeder neuen Doppelseite überraschende, zunehmend
unwahrscheinlichere und großartigere Gegenstände in die Tasche hineinkommen. Beginnend mit Lippenstift, Kamm und Spiegel, über
Schokolade, bis hin zu einem ganzen Konzertsaal oder Blauwal und Elefant.
Detailreiche, teilweise skurrile, filigrane Zeichnungen in zarten Pastelltönen laden auf den farbig grundierten Doppelseiten zum genauen,
verweilenden Betrachten ein und geben der Geschichte einen zusätzlichen Reiz. Auch die Verwendung ungewöhnlicher, altmodisch
anmutender Begriffe, wie z.B. Kabinett oder Lade, passen gut zum besonderen Ton dieses Buches.
Das Staunen des kleinen Mädchens über die zauberhafte, geheimnisvolle Wundertasche ist eine kindliche Liebeserklärung an die Mutter,
die selbstverständlich jederzeit in allen Lebenslagen allen Bedürfnissen und Notwendigkeiten entsprechen kann.
Das offene Ende lädt im Kindergarten oder Grundschulklasse zu eigenen Aktivitäten ein, wie z.B. Kimspielen, szenischem Darstellen,
Packen einer eigenen Tasche, Gesprächen …
Ein Vorlesespaß nicht nur für Kinder ab 4 Jahren.
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Nordrhein-Westfalen
Herne
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Hula
1910918
Kürzel
ID: 19101910918
Saskia
Zuname
Nr.
kbl
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Hochleitner, Verena
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Oje, sagt die Fee
978-3-7017-2074-3
24
14,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Bilderbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
04.10.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Sprachspiele
Fee
Fantasie
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
Die Fee hat Pech, sie sitzt verletzt im Erdbeerbeet und kann nicht mehr aufstehen. Die Erdkröte ist nicht gewillt Hilfe zu holen, doch sie
setzt einen leisen Hilferuf ab. Dieser geht wie bei der “Stillen Post” durch viele Ohren und Münder und wird immer weiter verfremdet, bis
er bei dem Bären ankommt. Dieser macht sich unter ganz anderen Erwartungen zur Fee auf. Als er bei ihr eintrifft stellt er fest, dass die
Nachricht falsch war. Doch er ist ganz ritterlicher Held, bereit der Fee zu helfen.
Beurteilungstext
Hier liegt ein Kinderbuch vor, das weder durch seinen Inhalt, noch durch seine Illustrationen überzeugt. Die Geschichte von der Fee wirkt
“an den Haaren herbeigezogen”. Mehr noch, hier wird ein Frauenbild vermittelt, das nicht zum heutigen Lebensbild passt und das wir schon
längst überwunden glaubten. Die Illustrationen unterstützen leider diesen Eindruck. Wir sehen hier eine Fee auf hohen Stöckelschuhen, die
sich am Bein verletzt, weil ihr ein Absatz vom Schuh abbricht. Nun sitzt sie dort und wartet auf einen Retter, der in Gestalt des Bären
erscheint. Zwar ist es zum Glück nicht so, dass sie ihm als Dank auch noch ein Essen kocht, sondern der Bär lädt sie zum Kuchenessen
ein. Vielleicht als kleiner Beitrag zur Emanzipation? Die Nachricht, die die Kröte absetzt und die sich immer weiter verändert entbehrt nicht
eines gewissen Witzes und kann Kinder vielleicht zum Experimentieren mit Sprache anregen. In Anbetracht dessen jedoch, dass
Bilderbücher auch immer Erstlesebücher für Kinder sind, wurden die Vokabeln ungünstig gewählt. Welcher Erstleser kann Wörter wie
“Sorbet”, “Filet” oder sogar “Soufflee” lesen? Die Geschichte endet zudem ohne jeden Sinn. Man fragt sich, warum man dieses Buch
gelesen hat. Die Illustrationen haben künstlerisch ein hohes Niveau, als Erwachsener kann man sich sogar sehr daran erfreuen. Trotzdem
passen sie nicht in dieses Kinderbuch. Es sind viele Details, die mit der Geschichte erst einmal nichts zu tun haben und die auf den Leser
(und Zuhörer) verwirrend wirken. Man fragt sich zudem, warum die Bilder in dieser fantastischen Geschichte auf einmal einen
Realitätsbezug herstellen müssen. So sieht man ein Kraftwerk mit der Aufschrift “Nokia” oder einen laufenden Pottwal, der “Allbi-Tüten” mit
sich herumträgt. Das ist gesellschaftskritisch sehr interessant, muss aber nicht in einem Bilderbuch mit einer Feengeschichte verarbeitet
werden.
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Bremen
Bremen Stadt
Landesstelle
Ausschuss
Verf./Bearb./Hrsg.:
Hula
1410171
Kürzel
ID: 14101410171
Saskia
Zuname
Nr.
ar
Bearbeitung (Name, Vorname)
Vorname
Bewertung
sehr empfehlenswert
empfehlenswert
eingeschränkt empf.
nicht empfehlenswert
Titel
Einsatzmöglichkeiten
Büchereigrundstock
Klassenlesestoff
für Arbeitsbücherei
Reihe
Zielgruppe
Hochleitner, Verena
Illustrator/-in (Name, Vorn.)
Übersetz. von (Name, Vorn.)
Übersetz. aus Sprache
Oje, sagt die Fee
978-3-7017- 2074 -3
24
14,90
ISBN
Seitenzahl
Preis (EURO)
Residenz
St. Pölten
2010
Verlag
Buch: Hardcover
Medienart/Ausführung
Ort
Bilderbuch
Gattung
Empfehl. für Taschenbuchtipps
Ja
Jahr
12-13
14-15
16-17
ab 18
Schlagwörter
Kinder-/Jugendliteratur zur Arbeitswelt ?
(Wolgast-Preis)
Erstelldatum:
0-3
4-5
6-7
8-9
10-11
Ja
13.12.2010
Anmerkungen (Material/ bes. Einsatzort)
Stille Post
Wortspiele
Mitmachen
Internet?
Ja
Nein
Zentraldatei:
Verlag Datum
Inhaltsangabe
So ein Pech. Die Fee hat sich ein Bein gebrochen. Zumindest fühlt es sich so an. Der Hilferuf erreicht irgendwann auch den Bären. Der
rennt jedoch aus einem ganz anderen Grund zum Feenhaus. Stillepost im Feenwald - Mitmachen erwünscht.
Beurteilungstext
Mitten im Erdebeerfeld, zwischen den roten Früchten, ist es passiert. Der Stein ist Schuld. Nun liegt die Fee am Boden und das Bein
schmerzt. Und wird dick. Und dicker. Womöglich ist es gebrochen. In jedem Fall braucht die Fee Hilfe. Weit und breit ist jedoch keiner zu
sehen. Nur eine Erdkröte hockt faul in ihrem Schlammloch. "Ja, gut" antwortet die Gebetene unwillig und gräbt sich träge aus dem
Schlamm. Mit rosa Badekappe und blauem Handtuch um die Hüften steht sie da, auf einem kleinen Hügel, holt tief Luft und ruft: "Achtung,
Achtung, bitte weitersagen! Die Fee hat sich ein Bein gebrochen!" Leider hat sie ihre Puste wohl schon beim Besteigen des wirklich nicht
nennenswerten Hügels veratmet und so wird es nicht mehr als ein Versuch. "‚Naja', sagte die Fee düster, ‚ich hoffe nur, das hat jemand
gehört.'" Gehört wurde der leise Ruf von vielen. Vom Schwein beispielsweise, das, in eine grüne Weste und ebensolch gefärbten Hüft hohen
Gummistiefeln gehüllt, beim Eisangeln sitz. Auch die Schlittschuh laufenden Piepmätze haben den Aufruf vernommen. Gespannt ist zudem
das Rehkitz und der Wal. Der hat schon mal eingekauft. Der Bär, in seinem Wintersesselschlaf, wittert Verlockendes. "Reisauflauf mit
Schokolade? Überbackene Krautroulade? Apfel-Fenchel-Marinade?" Was noch? Schließlich erhebt er sich gähnend und stapft zum
Feenhäuschen. Immer mehr geistert durch seinen Kopf, der Appetit wird größer und größer. "Erdbeerpüree? Schollenfilet? Mandelsouflee?
Kiwisorbet?" Endlich bei der Fee angekommen, erwartet den hungrigen Bären jedoch eine böse Überraschung. "Die Fee will uns was Feines
kochen!" Leider falsch. Statt dessen ein Bein, gebrochen, und eine schluchzende Fee, erschrocken auf den fürchterlich laut und gierig
knurrenden Bärenmagen lauschend.
"Stille Post" heißt das Spiel, welches Saskia Hula in eine kleine Geschichte verpackt und Verena Hochleitner mit verspielten Illustrationen
sichtbar gemacht hat. Da gibt es viel zu gucken, skurriles zu entdecken und phantasievoll lustiges weiterzudichten. Ein Mitmach-Bilderbuch
der etwas anderen Art, eine Geschichte, die bei jedem neuerlichen Lesen einen anderen Speiseplan bekommen darf.
Jugendliteratur und Medien
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW - www.ajum.de
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Seele and Geist
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