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BRGERVEREIN BERLIN BRITZ E.V. GEGRÜNDET 1890 Was bringt

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Heimath
B R G E R V E R E I N BERLIN BRITZ E.V.
GEGRÜNDET 1890
Was bringt uns das Jahr 1999 ?
(Hinterhof-Idylle in Britz)
69.Jahrgang
Januar / Februar / März 1999
Britzer Heimatbote
Seite 2
Impressum
Sparbuch.
Nicht für ruhige, sondern
für unruhige Stunden.
Herausgeber:
Bürgerverein
Berlin-Britz e.V.
Alt-Britz 81 / 89
12439 Berlin
Telefon 6 06 40 77
Gesamtherstellung/
Anzeigenverwaltung:
AKRONVM
Unternehmenswerbung
Rosa-Luxemburg-Str. 119
15732 Schulzendorf
Tel.: (03 37 62) 429 63
Fax: (03 37 62) 429 64
Mitglieder des
Bürgervereins
erhalten die Zeitung
kostenlos.
Verantwortlicher
Redakteur:
Gero Striek
Liningstraße 61
12439 Berlin
Telefon 6 06 11 15
Namentlich gekennzeichnete
Artikel bzw. veröffentlichte
Zuschriften müssen nicht der
Meinung des Herausgebers
entsprechen.
Das Sparbuch - keiner liest es, aber jeder ist beruhigt, wenn er eins
hat. Z. B. als finanzielles Polster mit 2-3 Monatsgehältern.
Je Kalendermonat können Sie über 3.000 DM frei verfügen. Fragen Sie
danach - bei einer unserer 74 Filialen in Berlin und Brandenburg.
Für unverlangt eingesandte
Manuskripte, Fotos etc. wird
keinerlei Gewähr
übernommen.
Berliner Volksbank
Die Bank für Berlin und Brandenburg.
Zum neuen Jahr
Ein bißchen mehr Freude und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
ein bißchen mehr Wahrheit,
das war'doch was!
Kein Trübsal und Dunkel,
Ein bißchen mehr Licht,
kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
und viel mehr Blumen, solange es geht,
nicht erst auf Gräbern, denn da blüh'n sie zu spät.
Statt soviel Unrast ein bißchen Ruh'
statt immer nur ein bißchen du,
statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln , das wäre gut.
Peter Rosegger
Veranstaltungshinweise
Seite 3
BURGERVEREIN BERLIN-BRITZ E.V.
(Heimatkundliche Vereinigung) Gegründet 1890
Versammlungsort: Berlin-Britz, Alt-Britz 79-81 (Gutsturm)
Bankverbindungen: Berliner Volksbank • Kto.: 01 034 006 • BLZ 100 900 00
Postgiroamt Berlin • Kto.: 3 355 59 -108 • BLZ 100 100 10
Vorschau auf Veranstaltungen
20.01.1999,19.00Uhr (Mittwoch)
Jahreshauptversammlung
17.02.1999,19.00 Uhr (Mittwoch)
Versammlung mit Frau Dr. Kubicki
28.02.1999 ,12.30 Uhr (Sonntag)
Eisbeinessen bei Charly (Kolonie zur Windmühle)
Treffpunkt für Wanderer: 11.00 Uhr am Turm
Skattermine:
22. Januar
12. Februar
19. März
23. April
17.03.1999,19.00 Uhr (Mittwoch)
Versammlung
21.03.1999 (Sonntag)
Wandertag -weiteres Februar-Versammlung
21.04.1999,19.00 Uhr (Mittwoch)
Versammlung
19.05.1999,19.00 Uhr (Mittwoch)
Versammlung
jeweils freitags um
19.00 Uhr
Treffpunkt Turm
Voraussichtliche Tages- und Wochenendfahrten für
Mitglieder des Britzer Bürgervereins e.V.
Fahrt zur Fastnacht
Dienstag, 16.02.1999, 10.00 Uhr • Kappenzwang für alle!
Tagesfahrt in den Frühling
Sonntag, 28.03.1999
Fahrt nach Warmensteinach
Mittwoch, 12.05.1999 bis Sonntag, 16.05.1999
Die Abfahrtzeiten werden auf den Versammlungen mitgeteilt.
Britzer Heimatbote
Seite 4
~
Geburtstage
im Januar
21.01.27 Werner Thonicke
26.01.76 Simone Rettschlag
29.01.23 Heinz Bonat
29.01.48 Arno Schäfer
30.01.44 Regina Stephan
im Februar
im April
02.04.24 Alfred Anders
03.04.20 Erich Rettschlag
03.04.45 Elke Adameit
06.04.15MargotMahlke
06.04.29 Elard Unterstein
06.04.48 Hans-Hermann
Dörr
09.04.18 Liselotte Rumland
09.04.39 Heinz Knischewski
10.04.53 Helga Rusch
12.04.35 Christel Hanisch
12.04.43 Erika Seidlitz
14.04.41 Hans-Joachim
Roszak
15.04.56 Wolfgang
Branoner
16.04.46 Elsa Dummhard
19.04.19 Rudolf Scherfling
20.04.11 Heinrich Jockers
im März
02.03.31 Sonja Hensel
10.03.27 Heinz Walz
10.03.39KarinTetzaff
12.03.56 Andreas Knuth
13.03.37LotharMietz
17.03.17 Heinz Weinert
17.03.30 Horst Herrmann
19.03.36 Ingeborg Wrosch
26.03.25 Käthe Kunkel
26.03.32 Irma Arndt
26.03.46 Barbara Langer
28.03.32 Ingeborg Buchholz
29.03.42 Hannelore Knippel
30.03.19 Ilse Schütz
01.02.29 Eva Schwochow
03.02.25 Horst Klewitz
05.02.26 Marga Anders
10.02.21 Hans-Joachim
Brauer
10.02.34 Melitta Kasten
13.02.21 Gertrud Kupka
13.02.32 Horst Buchholz
13.02.64 Andreas Turban
14.02.41 Carmen Heyer
14.02.66 Thilo-Harry
Wollenschläger
15.02.43 Doris Meier
17.02.37 Knut Sasse
Geehrt werden fär
10 Jahre Mitgliedschaft
m
Verstorben
>en
21.02.37 Klaus Barleben
21.02.37 Inge Schulz
22.02.31 Gerhard Schneider
23.02.60 Sabina Käding
26.02.25 Rosemarie Knopf
26.02.35 Uta Hertz
~
L_n.
Unser langjähriges Mitglied
itelied
Erna Schulz
ist im November 1998, plötzlich
und unerwartet verstorben.
Im Januar 1999 ist nach langer
Krankheit unser Ehrenmitglied
Herbert Püschel
verstorben. Er war seit 1951
Mitglied des Vereins und bis ins
hohe Alter bemüht, uns mit Rat und
Tat zu ünerstützen. Wir werden ihn
vermissen. Unser Mitgefühl gilt
insbesondere seiner Frau Helene.
Unerwartet ist im Januar unser
Mitglied
Waltraud Ewert
verstorben. Die Vorsitzende der
Arbeiterwohlfahrt Berlin war seit
1995 Mitglied unseres Vereins.
Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Gedenken
bewahren.
Der Vorstand
Alfred Anders
Marga Anders
Paul
Gericke
Christel Hanisch
Klara Jendrian
Lutz
Lehmann
Erna
Schlaffke
Richard Schlaffke
Margarete Wolf
01.03.1988
01.03.1988
01.06.1988
01.01.1988
01.05.1988
01.04.1988
01.01.1988
01.01.1988
01.05.1988
20 Jahre Mitgliedschaft
Frank
Heinz
Dieter
Hilde
Hans
Hilde
Bielka
Buschkowski
Lange
Nowack
Rahmig
Schütze
01.12.1978
01.12.1978
01.10.1978
01.10.1978
01.12.1978
01.05.1978
25 Jahre Mitgliedschaft
Siegfried Freier
Marianne Heyne
Wolfgang Oeser
Ursula
Rahmig
01.07.1973
01.07.1973
01.01.1973
01.05.1973
40 Jahre Mitgliedschaft
Erwin
Hinz
01.09.1958
Aus dem Vereinsleben
Ein herzliches \
Dankeschön
Nachdem das Tanzvergnügen
vom 31. Oktober 1998 hinter uns
liegt, möchten wir es nicht
versäumen, uns an dieser Stelle, für
die vielen wertvollen Sach- und
Geldspenden, die zum Gelingen der
Tombola beigetragen haben, recht
herzlich zu bedanken.
Unser Dank gilt:
Arndt-Bekleidungshaus
Beetz/Sibürge-Bartz-Salon
Carmen (Heyer)-CDU BritzBriefmarken u.Bücher DumhardtFullert-Porzellan, Gedan (Gollnick)H.F.S.Immobilienfonds GmbH
Gropiuspassagen-Hannig-Jelkmann
(Bremen) -Glaserei GutschkeHagedorn-Hensel-Kasten-KädingKeil-Kettel-KrauseBestattungshaus Mars (Santer)Lienig- Firma Melitta- Firma Philipp
Morris-Müller-Nowack-Eier OeserPalme (Bremen)-Autohaus PetersonPüschel-Rahmig-Rettschlag,
sen-Heizöl-u.Kohlenhandlung
Rettschlag-Rumland-Fleischerei
Rusch-Sasse-Schausteller
Wollenschläger-SchlaffkeReisedienst u.Fahrschule H.
Stellmacher, Wildau- Striek- SOS
Schlüsseldienst-Thonicke-ToepferKataw, MdA-Turban-Augenoptik
Unterstein-Fleischerei VogelWalzWasker-Weinert-Dachdeckerei
Wilde-WoltmannAllianz Vertretung Wünsch, WildauDBV Winterthur Vers. (Ziemer)Zeplin
Sollte ein Name in dieser
Aufstellung falsch geschrieben sein
oder ein Spender nicht genannt
worden sein, so kann es sich nur um
einen Übertragungsfehler handeln
und wir bitten im Voraus um
Entschuldigung.
Unser Dank geht ebenfalls an
alle, die geholfen haben, die vielen
Spenden zusammenzutragen.Auch
bei denen, die bei der Vorbereitung
des Tanzvergnügens, Aufbau der
Tombola ihre Arbeitskraft und Zeit
zur Verfügung gestellt haben möchten
wir uns recht herzlich bedanken.
H.N.
Seite 5
Jahreshauptversammlung 1999
Der Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder und den
Ehrenvorsitzenden Heinz Käding, sowie als Neumitglieder Waltraud
Knischewski und in Abwesenheit Lutz Reichert. Der Vorsitzende, der zu
Beginn seiner Begrüßung allen Mitglieder die besten Wünsche zum
neuen Jahr übermittelte, bedankte sich bei Mitgliedern und dem
Vorstand, für die Unterstützung bei der Vereinsarbeit. Sein besonderer
Dank galt den Mitgliedern, die ohne Funktion immer dann da sind, wenn
man sie braucht, und Marianne Heyne sowie Lothar Mietz für die
Übergabe technischer Geräte.
Die Ehrung der Verstorbenen wurde vom Vorsitzenden mit einer
Würdigung des Ehrenmitgliedes Herbert Püschel, der dem Verein seit
1951 angehörte und am 13. Januar verstorben war, sowie der gleichfalls
im Januar verstorbenen AWO Vorsitzenden, Waltraud Ewert, eingeleitet.
Er zitierte dabei aus der Traueranzeige der Familie Püschel und gab
den Termin und Ort der Trauerfeier bekannt. Die Versammlung gedachte
den 1998 verstorbenen Mitgliedern und der Vorsitzende schloß mit den
Worten, den Verstorbenen ein ehrendes Gedenken zu bewahren und
„Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht"
Abweichend von der üblichen Aufzählung der durchgeführten
Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen des Vereins,
begann der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht mit einer
Darstellung der Probleme bezüglich des „Heimatboten" und der Suche
nach einer neun Druckerei. Er bat in diesem Zusammenhang um
Verständnis, daß der Heimatbote diesmal mit etwas Zeitverzögerung
erscheint.
Er ging dann auf den Neujahrsempfang ein und warb in diesem
Zusammenhang nochmals um Verständnis, daß diese Veranstaltung im
Gemeindesaal der Dorfkirche Britz durchgeführt wurde. Dies habe
offensichtlich bei den geladenen Gästen mehr Anklang gefunden als bei
einigen Mitgliedern. Er äußerte als persönliche Meinung, daß die
Brunnenführung im Zusammenhang mit dem Neujahrsempfang störend
und unpassend gewesen ist. Hier pflichteten im eine große Anzahl von
Mitgliedern bei. Auch zu der Tanzveranstaltung 1998 äußerte sich der
Vorsitzende und führte aus, daß die Räumlichkeiten einen guten Eindruck
hinterlassen hätten. Für Bewirtung und andere Umstände träfe dies
jedoch nicht zu. Neujahrsempfang und Tanzveranstaltung waren nach
seinen Ausführungen bereits Tagesordnungspunkte
von
Vorstandssitzung und werden dies auch weiterhin sein.
Zu den Vorbereitungen der Feierlichkeiten 625 Jahre Britz, im Jahr
2000 führte er aus, daß der Verein und andere Organisationen und Einrichtungen erst dann mit ihrer Arbeit beginnen können, wenn ein Termin
festgelegt worden ist. Ein diesbezüglicher Vorschlag wurde dem BA vom
Vorstand unterbreitet. Er ging dann auf die Vorbereitungen zum
Deutschen Bürgertag in Berlin und die zugesagte Unterstützung durch
den Bürgerverein ein. Im weiteren berichtete der Vorsitzende über seine
Teilnahme am 50. Delegiertentag des Deutschen Schausteller Bundes im
Haus des Rundfunks.
Der Vorsitzende beendete seinen Rechenschaftsbericht mit den
Worten: „ich denke rückblickend betrachtet hatten wir eine gute Auswahl
von Referenten und Themen; und ich kann sagen, daß wir auch weiterhin
bemüht sind, diesen guten Standart beizubehalten":
Britzer Heimatbote
Tanzvergnügen im Hotel „Mercure"
Eine Tanzveranstaltung und dies sollte eigentlich jeder wissen, ist eine life-Sendung mit vielen
„Unbekannten" und - es jedem recht zu machen, ist eine Kunst, die keiner kann. Die „Boulevard
Band" machte gute Musik, vielleicht für diesen oder jenen ein bißchen zu laut. Das Tanz parkett, ein
wenig zu klein geraten, war Sache des Hotels. Doch zu vor- gerückter Stunde waren die kleinen
Ärgernisse garnicht mehr so aktuell. Unter dem Strich kleinen Aufrechnung stand das Komma
erfreulicher Weise ziemlich weit rechts. Dies erfreute im besonderen Maße jene, die wochenlang an
den Vorbereitungen dieses Tanzvergnügens gearbeitet haben. Das „Mercure-Hotel", im Herzen
Neuköllns gelegen, ist ein moderner Bau mit ansprechendem Flair. Doch es entstand der Eindruck,
das Hotel ist mehr auf Übernachtungen und Tagungen eingestellt. Denn bei unserem Tanzvergnügen
war das Personal in Keller, Hof, Küche, beim Bedienen im Saal und an der Bar überfordert. Die
Geschäftsleitung versprach Besserung.
Gegen 20.00 Uhr eröffnete
der 1. Vorsitzende Gero Striek
unseren Tanzabend. Er begrüßte
die Ehrengäste, Mitglieder und
Freunde vom Britzer
Bürgerverein e.V. Von unseren
geladenen Ehrengästen waren
anwesend:
BW-Vorsteher
Ewald Grabowski,
Staatssekretär Klaus Lohe,
Abgeordnete Sabine ToepferKataw, B e z i r k s s t a d t r ä t i n
Stefanie Vogelsang,
Vorsitzender vom Rudower
Heimatverein Manfred Ziemer,
Ehrenmitglied Manfred Bartz,
Leiter Bestandsmanagement Stadt und Land Detlev Krause, Geschäftsstellenleiter Lutz
Feiling. Etwas verspätet und zur Freude aller Anwesenden kam noch Bezirksbürgermeister Prof.
Bodo Manegold „auf einen Sprung" vorbei.
Nun möchte ich es nicht
versäumen mich bei den Firmen,
Geschäftsleuten, Freunden und
Mitgliedern auf das Herzlichste
für ihre Spenden, in welcher
Form auch immer, zu bedanken.
Ohne diese Unter- Stützung wäre
es uns nicht möglich, eine
Tombola in diesem Umfang zu
erstellen. Danke!
Gegen 23. Uhr wurde
endlich die Tombola eröffnet.
Der Andrang war groß und die
Freude ebenfalls, wenn es ein
schöner Gewinn war.
Aus dem Vereinsleben
Seite 7
Das eingespielte Team hatte
bei der Ausgabe der Gewinne alle
Hände voll zu tun. Auch wenn man
mal nichts gewinnt, bleibt doch die
Hoffnung, daß es im nächsten Jahr
bestimmt wieder ein Tanzvergnügen und eine Tombola gibt.
Ich drücke schon jetzt beide
Daumen für einen tollen Gewinn.
Gegen 01. Uhr ließen wir unser
Tanzvergnügen ausklingen. Die gut
gefüllte Tanzfläche, oder sah es nur
so aus, weil sie viel zu klein geraten
war? überzeugte jedoch alle
Verantwortlichen der Veranstaltung, daß et doch eijentlich janz
jutjewesenwar!
G.Th.
( bleibt für die Redaktion
noch nachzutragen, daß dem
Veranstalter Grußworte von der
stv. Parlamentspräsidentin, Frau
Brinkmeier, dem Stadtältesten
Dr. Heinz Stücklen, dem Konsul
von Madagaska und Präsident
des Eropäischen, Deutschen und
Berliner Schaustellerverbandes, Harry Wollenschläger, dem
stv. Bezirksbürgermeister. Heinz
Buschkowski, dem (damals noch
Staatssekretär) Senator Wolfgang B r a n o n e r und dem
Bürgerverein Bremen-Blumenthal zugegangen sind.
Der Berliner Schaustellerverband wurde durch
Tilo-Harry Wollenschläger
nebst charmanter Begleitung
vertreten.)
Seite 8
Britzer Heimatbote
Aus der Geschichte der Britzer Bürgerstaße
In den letzten Jahren, vor allem durch den
Bau der Autobahn A100 in Richtung Treptow, hat
sich auch in der Bürgerstaße viel verändert.
Blicken wir einmal zurück: Als Neubritz in den
Jahren 1860/70 entstand, siedelten sich in der
Bürgerstaße viele Handwerker an. Die
Werkstätten lagen auf den Hinterhöfen. Die
ehemaligen Familienbetriebe sind verschwunden. Das Rad der Zeit ist hier nicht spurlos
vorübergerollt.
Nach wem ist die Bürgerstraße benannt ?
Bei der Bürgerstraße handelt es sich um den nach
dem Kriege 1870/71 von dem „Ersten Bauverein
vereinigter Beamten und Handwerker" angelegten „Parzellenweg". Der Vorsitzende dieses
Bauvereins war August Bürger. Nach ihm wurde
der Parzellenweg in Bürgerstraße umbenannt.
Interessant ist auch, daß die Wederstraße vom
Bauverein „Erwerb" angelegt wurde und zuerst
den Namen „Unter den Akazien" führte.
Die mehr als 100 Jahre alte 49./50.
Volksschule, heute Zürich-Grundschule, die von
vielen Generationen aus Britz besucht wurde,
kann viel erzählen. Zur 100-Jahrfeier 1988
trafen sich dort ehemalige Schulfreunde und
haben Erinnerungen ausgetauscht. Erinnerungen
gemeinsamer Schuljahre während der Nazi- und
Kriegszeit; Schülerlandverschickungen durch den
Bombenkrieg, Einrichtung einer Kartenstelle und
Lagerung von Getreide in der Turnhalle. Der
ehemalige Rosengarten an der Ecke Bürger- und
Rungiusstraße war ein beliebter Spielplatz. Dort
wurde ein Luftschutzbunker gebaut, der auch
heute noch steht. Während der Berlin-Blockade
1948/49 wurden hier Lebensmittel eingelagert.
Dicht neben dem Bunker, das Haus 29/31
gehörte früher der Familie Kuppler. Auf dem Hof
befand sich die Fabrik von H. Kuppler. Es wurden
hier Treibhäuser, Frühbeetfenster und Warmwasseranlagen hergestellt. Heute ist auf dem Hof
ein Baugeschäft. Im gleichen Hause, Nr. 31,
befand sich das Tabakgeschäft von H. Wurzel. Da
er ein Jude war, wurden die Fensterscheiben
seines Geschäftes in der Kristallnacht 9.11.1938
eingeschlagen und sein Geschäft ausgeraubt.
Dieses Unrechtsgeschehen war unfaßbar, zumal
man wußte, daß der Sohn von H. Wurzel im
l. Weltkrieg als Offizier gefallen war.
Auf der anderen Seite der Bürgerstraße
war die Bäckerei von Karl Dickhoff. Wie oft haben
hier die Menschen aus der Umgebung zu
Familienfeiern ihre Napf- und Blechkuchen
abhacken lassen. Während der bitteren Kriegsund Nachkriegsjahre, als es Lebensmittel nur auf
Karten gab, war jeder dankbar, wenn
beim Bäcker Dickhoff auch mal das Brot „ohne"
verkauft wurde. Bekannt war aus dieser Bäckerei
das „Britzer Landbrot". Karl Dickhoff jun. hat
nach dem letzten Krieg noch dieses Brot in seiner
Bäckerei hergestellt und verkauft. Seit 1893 gab
es dieses Bäckergeschäft.
Vor 100 Jahren blühte in Britz das
Bäckergewerbe. Etwa 20 Bäcker wohnten im
Dorfe, die täglich Brot nach Berlin fuhren. Um bei
der damaligen Torsteuer, die erst nach Mitternacht erhoben wurde noch rechtzeitig in Berlin
sein zu können, trafen die Bäcker mit ihren
(Anmerkung der Redaktion: hier irrt der
Verfasser. Der Bürgerverein wurde am 1.11.1890
in dem ehem. „Wutzlerschen" Lokal in der
RudowerStr. (heute Buschkrugallee) gegründet.)
Doch Erinnerungen an bekannte Bürger aus
dieser Straße wie Kohlenhändler Butschek,
Gurken-Dreier, Kartoffelhändler Bollmann,
Spalier oder der „dicke" Schankwirt Schönfisch,
bleiben und gehören zur Geschichte der
Bürgerstraße. In der letzten Zeit haben sich viele
Kleinbetriebe in der Bürgerstraße niedergelassen
G.W.Th.
Frische Ware auf allen Wochenmärkten
v
seit 1893
Bäckerei Karl Dickhoff
Bürgerstr. 26 • 12347 Berlin • 684 54 94
Wagen schon vor Mitternacht am
Kottbusser Tor ein. Allein zwischen Bürger- und
Wederstraße gab es einmal 6 Bäckereien.
Noch aus der Vergangenheit der
Bürgerstraße: „das Geierhaus". Wer kennt es
wohl noch ? Es stand in der Bürgerstraße 19 und
war eine Sehenswürdigkeit von Britz. 4 große
Geier zierten den in Form eines Turmes gekrönten
First des Hauses, an dessen Fassade in Lebensgröße farbenprächtige Märchengestalten zu
sehen waren. Der letzte Krieg hat dem Haus, das
1904 erbaut wurde, übel mitgespielt. Davorstand
hier kleines Häuschen, im Alpenstil erbaut. Es war
eine besuchte Gaststätte mit dem Namen
„Jägerschlößchen".
Sogar eine Kegelbahn war schon
vorhanden. 1888 hat der Postsekretär Geier das
Grundstück gekauft. Er war übrigens Mitglied des
1890 gegründeten Bürgervereins. Es ist nicht
ausgeschlossen, daß in dem ehem. „Jägerschlößchen" der Bürgerverein gegründet wurde.
Eine Bestätigung darüber gibt es nicht. Heute
stehen hier Neubauten.
Heimat & Welt
Seite 9
Neujahrsempfang 1999
125 Gäste und Mitglieder des Bürgervereins waren
zum Neujahrsempfang, am 10. Januar gekommen.
Wegen der sonst zu erwartenden Enge im Turm war der
Bürgerverein diesmal in den Gemeindesaal der Britzer
Dorfkirche ausgewichen. Hier ein Auszug aus der
Eröffnungsrede des Vereinsvorsitzenden:
zum letzten Male in diesem Jahrzehnt,
Jahrhundert, Jahrtausend hat der Bürgerverein Berlin-Britz
e.V. zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen
und ich will die Freude darüber nicht verhehlen, daß sie so
zahlreich erschienen sind. Sozusagen die Vorfreude, war
auch der Grund, daß wir unser eigentliches Domizil für ein
paar Stunden, aus der Verantwortung für die Sicherheit und
das Wohlbefinden unserer Gäste, verlassen haben und
sozusagen Asyl bei der Britzer Dorfkirche genommen
haben. - Nun wären wir nicht der Britzer Bürgerverein,
wenn wir nicht gleichzeitig mit unserem vorübergehenden
Auszug die vordringliche Notwendigkeit beheizbarer
Stallungen unterstreichen würden.
Das neue Jahr, noch jung an Tagen, hat bedeutungsvoll mit der Aufgabe unserer eigenständigen Währung, der
DM und der Einführung des EURO begonnen und wird sich
mit weiteren bedeutungsvollen Ereignissen, wie der Wahl
des Bundespräsidenten, dem Umzug der Bundesregierung
nach Berlin, nicht zuletzt den Wahlen in Berlin fortsetzen.
Wenn wir bedenken, daß der Fall der Mauer, die Berlin einst
umgab, sich in diesem Jahr bereits zum l O.Male jährt,
erleben wir, wie schnell die Zeit zu vergehen scheint.
Dennoch, dies will ich hier freimütig sagen, vergeht
für mich die Zeit nicht so schnell, daß ich mich mit einer
Amnestie für das sogenannte oder tatsächliche DDRUnrecht anfreunden könnte. Vielleicht, so kann ich ja hier
im Hause der Kirche sagen, ist Vergebung für manches
möglich, aber die Zeit zum Vergessen ist für mich noch
nicht gegeben. Dazu sind zu viele Menschen gestorben,
haben zu viele Menschen, auch oder gerade wir Westberliner erlitten und erdulden müssen.
Für uns als Verein wird das neue Jahr u.a. geprägt
sein, von den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten 625
Jahre Britz, der Unterstützung des Deutschen Bürgertages
im Juni , in Berlin. Lassen sie mich an dieser Stelle, die für
mich angenehme Pflicht erfüllen, unsere Ehrengäste
namentlich zu begrüßen. Der Vorsitzende, Herr Strick,
konnte nunmehr Herrn Bezirksbürgermeister, Prof. Bodo
Manegold, den stv. Bgm. und Stadtrat, Herrn
Buschkowsky, Frau Stadträtin Vogelsang, den
Bezirksverordnetenvorsteher Herrn Grabowski, die stv.
Vorsteherin Frau Bock, den Stadtältesten, Herrn Dr. Heinz
Stücklen, die Frau Abgeordnete Toepfer-Kataw, den
Staatssekretär Herrn Bielka, den Ehrenvorsitzenden des
Bürgervereins, Herrn Käding, für die Britzer Dorfkirche:
Herrn Bornschein und Herrn und Frau Mahn, für die
Neuköllner bzw. Britzer Wirtschaft: Geschäftsstellenleiter
(Stadt und Land), Herrn Feiling und den Malermeister,
Herrn Schulz sowie für das Neuköllner Volksblatt, Herrn
Poelschick, begrüßen Für die mit dem Bürgerverein
befreundeten Vereine begrüßte er für den Neuköllner
Heimatverein den Vorsitzenden, Herrn Monath und den
Geschäftsführer, Herrn Meyer, für den Rudower Heimatverein, den Vorsitzenden, Herrn Ziemer und für den
Radsportverein Möwe-Britz den Vorsitzenden, Herrn
Toepfer und die „Schloßherrin", Frau Stephan". Der
Vorsitzende fuhr dann in seiner Ansprache fort mit
"Verehrte Damen und Herren, erlauben sie mir, in der
dem heutigen Anlaß entsprechenden Kürze, auf ein
besonderes Jubiläum unseres Vereins hinzuweisen. Auch
wenn der eigentliche Grund zum tatsächlichen Datum
innerhalb des Vereins gefeiert werden wird, will ich den
heutigen Tag zum Anlaß nehmen, Herrn Prof. Manegold,
diesmal nicht in seiner Eigenschaft als Bezirksbürgermeister, sondern für seinen Sprengel, so sagt man, glaub'
ich, und dem Herrn Stadtrat Buschkowsky, jeweils 50,- DM
zu übergeben. Für die Verwendung stellen wir uns vor, daß
die jeweiligen 50,- DM, einem bedürftigen Mädchen aus
dem kirchlichen Bereich des Herrn Prof. Manegold und
einem unterstützungsbedürftigen Mädchen eines Sportvereins, aus dem Verantwortungsbereich des Herrn
Buschkowski, zukommt.
Die Auswahl dieser beiden Herrn entspricht unserer
satzungsgemäßen Ausgewogenheit. Gern hätten einen
höheren Betrag zur Verfügung gestellt, aber auch wir
müssen sparen und so ist dies als hoffentlich
wohlverstandene Geste aus besonderem Anlaß zu sehen".
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Britzer Heimatbote
Gropius Passagen einmal anders gesehen
In grauen Novembertagen
1998, trafen sich Vereinsmitglieder
vom Bürgerverein Britz im lichten
Atrium, zur Besichtigung des
Einkaufszentrums Gropius
Passagen mit 120 bereits 1997
eröffneten Fachgeschäften. Zum
Treffpunkt, wühlte man sich
zunächst durch den Einkäuferstrom
vom U-Bahnhof Johannisthaler
Chaussee über den behelfsmäßigen Baugang der Baustelle.
Ein zweites Parkhaus mit noch
mehr Geschäften und einem
direkten U-Bahnzugang entsteht
hier. Am 2. September 1999, soll der
Erweiterungsbau des größten
Shopping-Center Berlins eröffnet
werden. Alles unter einem Dach.
Erleben - Einkaufen Genießen, heißt das Motto, der
Modeboutiken, Fachmärkte, Cafes,
Fitness-Club und sechs Kinos.
Vielen sind die Geschäfte
bereits bekannt, man deckt hier
seinen Bedarf, aber hinter die
Kulissen des attraktiven Superbaus
schaute noch keiner. Herr Kirbach,
begrüßte alle, begann die Führung
zunächst in den Büroräumen der
Centerleitung, gab einen kurzen
Überblick am Modell der GropiusPassagen mit zukünftig direktem
Zugang zur U-Bahn. Von den
Funktionen der Technik, Heizung,
Belüftungs- und Kühlanlagen mit
riesigen Ausmaßen der Einkaufsstätte, waren alle sichtlich beeindruckt. Elegante Vorräume mit Bar
und Popcornstand führten in die
Kinosäle. In Kino 4 gibt es als
Vorspann eine rasante Laserschau.
Treppauf und Treppab in den
langgestreckten Vorführraum der
UCI Kinowelt. Als Laien schauten
wir neugierig von hieraus durch die
Luken in die Kinosäle, ließen uns
erklären mit welchen Geräten der
Filmvorführer arbeitet. Häufig ist nur
ein Vorführer für alle sechs
Kinos tätig, da sonst die Kinopreise
zu teuer wären. Sparen ist auch hier
angesagt. Die riesigen Filmspulen,
(bei dem Film „Untergang der
Titanic", waren sie 40 Km lang)
werden in einer Rückspulvorrichtung zurück- gespult, oftmals
muß das per Hand geschehen, weil
sich die Filmstreifen statisch aufgeladen haben und aneinander
kleben. Ein schönes Stück Arbeit
mit flexibler Zeiteinteilung, finanzträchtige Werbung gehört in den
Vorspann, Ton und Lichtstärke muß
stimmen. Pünktlich muß auf die
versetzten Anfangszeiten der sechs
Kinos mit unterschiedlichen Längen
der Filmstreifen geachtet werden.
Wieder alle Treppen zurück.
Von den Giganten der Urzeit, den
Dinosauriern in Styropurmaterial,
aber in Lebensgröße von zwei bis
sieben Metern, die hier Ausgestellt
waren gab es nur noch den
Palmengarten, gerade heute wurde
um- dekoriert. Weihnachten stand
vor der Tür. An den glitzernden
Geschäften vorbei, hier und da
schon festlich. Das Fitness-Studio
war die nächste Station. Sportler,
die eifrig an den Geräten ihre Kräfte
stärkten wurden bewundert. „Alle
Altersgruppen kommen hierher, die
sich sportlich betätigen
wollen" sagte der Studioleiter. „Nur
keine Angst." Wir arbeiten mit einem
Sportarzt zusammen für jeden
einen Plan aus, in welcher Gruppe
man sich persönlich wohlfühlen
kann, Sport soll Spaß machen, soll
nicht in Leistungssport ausarten.
Auch Ernährungsvorschläge werden hier im Studio gegeben, für
Leute die nicht nur durch Sport ihre
Taille schlanker trainieren möchten.
In der Sauna gibt es außer
Schwitzen dazu eine Menge netter
Leute zum Gesprächs- und Gedankenaustausch.
Wir stiegen voller guter
Vorsätze, mancher seufzend,
wieder über viele Treppenstufen in
die Tiefe der Unterwelt der
Keller-räume. Aber keiner gab auf!
Aus vielen Verladerampen,
wie bei den Heinzelmännchen, wir
unbemerkt von der Kundschaft die
Warenbelieferung und Entsorgung
der Geschäfte vorgenommen durch
ein- und ausfahrende Lastkraftwagen. Erschöpft wieder ans
Oberlicht gelangt, bedankte man
sich für die nette Führung, zog
Richtung Heimat davon, kaufte hier
und da noch etwas ein oder labte
sich an Kaffee oder Bier. Zu sehen
gibt es noch vielmehr, z.B. die
Funküberwachungsstelle mit
zwanzig Monitoren und anderes
mehr, vielleicht einandermal, zu
einer anderen Führung 1999. Wer
ist dabei?
So. He.
Dies &. Das
Seite 11
Aqua-Wellness
Seit 8 Jahren auf dem Britzer Kietz
Immer sind wir bemüht,
zu unseren Versammlungen
Referenten mit interessanten
Themen zu finden. Zu unserer
letzten Versammlung im
November 1998 kam
Andreas Biegel zu uns.
Herr Biegel ist staatlich
geprüfter Physiotherapeut mit
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Seine Praxis befindet sich im
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Schmerzen zu lindern
oder sogar zu heilen. Je nach
dem Krankheitsbild der
Patienten wird das Behandlungsprogramm individuell
zusammengestellt. Neu an
dieser Form von Physiotherapie ist die Wiederentdeckung
der heilenden Urkraft im
Element Wasser. Die Indikationsliste für den physiotherapeutischen Bereich
reicht vom Bandscheibenschaden, über Kopfschmerzen, künstlichen Gelenken,
Atemwegser-krankungen bis
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Britzer Heimatbote
Seite 12
Besuch im Turm
Am 21. November 1998
machten die Behinderten aus der
Behindertenwerkstatt Grenzallee mit ihren Betreuerinnen
einen Ausflug nach Britz. Ihr Ziel
war dar Britzer Bürgerverein und
das Britzer Schloß.
Wir zeigten ihnen unseren
Dia-Film von der Buga „ Einst und
jetzt", den sie mit großer
Begeisterung ansahen und auch
gut darüber Bescheid wußten.
Anschließend gab es zur
Stärkung ein Würstchen und ein
Getränk nach Wahl. Unser
zubereiteter heißer Tee tat allen
gut; hatte doch der verfrüht
einsetzende Winter für einige
Kältegrade gesorgt. Aufgeschlossen und dankbar zeigten sich
unsere Gäste, einige kennen uns
ja schon, für jedes Gespräch das
wir mit ihnen führten.
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Der Britzer Heimatbote
fand reißenden Absatz. Gegen
12.30 Uhr verließen uns die
Behinderten um das Schloß Britz
zu besich-tigen. Die Führung
übernahm die „Schloßherrin",
Frau Stephan. Herzlichen Dank
sage ich den Helfern.
G.Th.
Der Freizeitclub-Grenzallee wünscht dem Bürgerverein
ein glückliches neues Jahr.
Hiermit auch noch einmal ein
ganz herzliches Dankeschön für
einen sehr interessanten DiaVortrag und die nette Bewirtung.
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Seite 13
Volkstrauertag
Am Volkstrauertag, kamen
zahlreiche Vereinsmitglieder
des Bürgervereins Britz zur
Kranzniederlegung und Gedenkstunde zum Ehrenmal. Der
Bezirksbürgermeister Prof.
Bodo Manegold, die Britzer
Abgeordnete Sabine Toepfer Kataw, der Bezirksverordnetenvorsteher Ewald
Grabowski, die stellv. Vorsteherin Frau Hannelore Bock,
Vertreter der Britzer CDU, des
Reichsbundes und nach langer
Zeit auch wieder Vertreter der
Britzer SPD waren anwesend.
Ein ca. zehnjähriges Mädchen
und ein Junge mit einer Fahne
der SPD, stellten sich rechts
und links neben dem Ehrenmal
auf, nahmen still an der Feier
teil.
Gero Striek, Vorsitzender
vom B ü r g e r v e r e i n Britz,
gedachte in einer kurzen Rede
den Gefallenen der Kriege, der
verfolgten und ermordeten
Juden und der Maueropfer, die
den Weg in die
Freiheit
suchten.
Bodo Manegold, brachte
das Wissen der geschichtlichen Zusammenhänge um
Kriege unseres Jahrhunderts in
einer ergreifenden Gedenkrede zu Gehör.
„Wir trauern um 1,7
Millionen Menschen an mehr
als 40 Stätten dieser Welt, doch
wir leben in der Hoffnung auf
Versöhnung und Frieden unter
den Menschen und Völkern.
Nicht „befohlene Trauer" ist
das Motto des Volkstrauertages, sondern das Setzen eines
Zeichens der Solidarität mit
den trauernden Hinterbliebenen der Gefallenen. Wir alle,
die hier heute in Britz versammelt sind vor dem Britzer
Gedenkstein, denken
zurück an den Opfergang der
letzten Kriegsgeneration. Er
nahm 1939 seinen Anfang. Die
damals jungen deutschen
Männer mußten in den Krieg
ziehen, wie die Männer
anderer Nationen. Niemand
hat sie oder uns gefragt. Sie
mußten alles was ihnen lieb war
verlassen, gleich in welchen
Uniformen, den Befehlen,
getreu ihrem geleisteten Eid,
gehorchen und in Ausübung
dieser Pflicht ihr Leben lassen.
Sie wollten nicht sterben,
sondern leben. Fast alle hatten
ihr Leben noch vor sich.
Jüngere können sich kaum
vorstellen, welches Leid und
welche Not solche Betroffenen
durchlebt haben. Die Namen
der Hinterbliebenen stehen auf
keinen Steintafeln. Und doch
wollen wir heute an sie denken
und mit ihnen trauern".
(Auszugsweise aus der Gedenkrede), Bodo Manegold
schloß mit einem Fürbittgebet
die Gedenkrede am Ehrenmal.
Ergriffen standen die Anwesenden, zogen sich still nachdenkend zurück.
Im Turm, dem Domizil des
Britzer Bürgervereins, wurde
der Nachmittag mit gespendetem Kuchen fleißiger Hausbäckerinnen und Kaffee, bei
Gesprächen zum Ausklang gebracht.
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Seite 14
„Lotte in Berlin"
Das Wetzlarer Lottehaus
zu Gast im Schloß Britz
Unter diesem Motto
steht die derzeitige Ausstellung im Schloß Britz. Vor
rund 250 geladenen Gästen
wurde die Ausstellung am 23.
Januar feierlich eröffnet.
Politik aus Berlin, Neukölln
und Wetzlar, Geschäftsleute
und Freunde des Britzer
Schlosses konnte Prof. Bodo
Manegold als Neuköllner
Bürgermeister und Vorstand
der Stiftung begrüßen. Neben
der Ausstellungseröffnung
stand die 40jährige partnerschaftliche Verbundenheit mit
Wetzlar im Mittelpunkt der
Feierstunde.
Die Ausstellung die
nahezu den gesamten Bestand des Lotte-Hauses
beinhaltet bildet den Auftakt
des „Goethejahres 1999" Die
Ausstellung vermittelt zunächst Einblicke in die
Geschichte des 1655
bis
1658 erbauten Hauses, welches den Verwaltern der
Wetzlarer DeutschordenNiederlassung als Wohn-und
Dienst- gebäude diente. Dort
wird dann später (1753)
Charlotte Buff, als zweites von
sechzehn Kindern, des Amtmannes Adam Heinrich Buff,
geboren. Charlotte, die
Jugendfreundin Goethes,
verstirbt 1828. So werden im
Rahmen der Ausstellung
e r s t m a l i g in Berlin,
Originalbriefe Goethes an die
Familie Buff gezeigt. Persönliche Gegenstände aus
dem Leben von Lotte, wie
ihren zusammenklappbaren
Regenschirm, Hauben-
schachtel und sogar eine
Haarlocke sind neben Kupferstichen aus dem 18. Jahrhundert sehenswerte Exponate. Sicher auch die erste
illustrierte in Berlin 1775
gedruckte Ausgabe des
„Werther".
Das Wetzlarer Haus
hatte eine wechselvolle Geschichte: Preußische Soldaten, Armenküche, Nähstube, richten Wetzlarer
Bürger schon 1863 das Lotte
Zimmer mit Leihgaben aus
dem B u f f - K e s t n e r s c h e n
Familienbesitz ein. Wetzlarer
Bürger sind es dann auch, die
das Inventar nach einem
teilweisen Einsturz des
Hauses durch Kriegseinwirkungen 1945 bergen und
so der N a c h w e l t
erhalten. Nach einer derzeit
durch-geführten Renovierung
des Hause, wird es am 8. Mai
1999 wiedereröffnet.
Wahrlich, eine Ausstellung deren Besuch sich
lohnt. Öffnungszeiten -an den
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Uhr, Freitags von 14 - 20.00
Uhr, Dienstag bis Donnerstag
von 14-18.00 Uhr.
Weitere Veranstaltungen: 5.2.,20.00 -das RimskyKorsakow-Quartett, 19.2.,
20.00 Duo-Abend für Viola
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