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Beendigung der Beschäftigung œ was passiert mit meiner

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(Stand Dezember 2003)
Beendigung der Beschäftigung –
was passiert mit meiner Zusatzversorgung?
Aufgrund Ihrer Beschäftigung hat Sie Ihr Arbeitgeber bei der KZVK zur so genannten Pflichtversicherung angemeldet. Eventuell haben Sie zusätzlich eine freiwillige Versicherung bei
uns abgeschlossen. Dadurch haben Sie eine Anwartschaft auf Betriebsrente erworben, die
Sie im Rentenfall bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen von uns beanspruchen können.
Im Folgenden geben wir Ihnen wichtige Informationen, zu den sich im Zusammenhang mit
der Beendigung der Beschäftigung ergebenden Fragen. Sollten Sie darüber hinaus weitere
Fragen haben oder eine Beratung wünschen, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung.
Kirchliche ZusatzVersorgungsKasse Baden
Gartenstraße 26 | 76133 Karlsruhe
Telefon: (0721) 93113 -0
Telefax: (0721) 93113 -99
E-Mail:
info@kzvk-baden.de
Homepage: www.kzvk-baden.de
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------1. Was geschieht mit meiner bis zum Ausscheiden erworbenen Betriebsrentenanwartschaft?
a) Pflichtversicherung
Ihr Arbeitgeber hat für Sie bis zu Ihrem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Beiträge zur Kasse entrichtet. Dadurch haben Sie sich eine Anwartschaft auf Betriebsrente erworben.
Beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis wird von der KZVK die bis dahin erworbene Anwartschaft auf Betriebsrente ermittelt und festgeschrieben; die Höhe der Anwartschaft verringert sich durch das Ausscheiden nicht. Über die Höhe der erworbenen Anwartschaft informiert Sie der Versicherungsnachweis, den Sie zu gegebener Zeit von uns erhalten werden.
Wenn der Arbeitgeber für Sie für 120 Monate Beiträge bis zum Ausscheiden gezahlt hat,
kann sich die Betriebsrentenanwartschaft nach dem Ausscheiden weiter erhöhen. Dies deshalb, da Sie bei Vorliegen der vorgenannten 120 Beitragsmonate auch weiterhin an einer
etwaigen Überschussverteilung beteiligt werden.
-2b) Freiwillige Versicherung
Wenn Sie vor der Beendigung der Beschäftigung eine freiwillige Versicherung mit uns abgeschlossen haben, so kann diese nach dem Ausscheiden fortgeführt werden. Der Antrag auf
Weiterführung muss allerdings innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten nach
dem Ausscheiden aus der Beschäftigung beantragt werden. Das Antragsformular kann
bei der KZVK angefordert oder von unserer Homepage heruntergeladen werden.
Es besteht die Möglichkeit, die nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis
fortgeführte freiwillige Versicherung auf formlosen Antrag hin beitragsfrei zu stellen. In diesem Fall wird die sich aus der freiwilligen Versicherung ergebende Anwartschaft auf Betriebsrente zum Stichtag der Beitragsfreistellung festgeschrieben; die Anwartschaft verringert
sich durch die Beitragsfreistellung nicht.
Wenn die freiwillige Versicherung beitragsfrei gestellt wird, kann sich die hieraus ergebende
Betriebsrentenanwartschaft nach dem Ausscheiden weiter erhöhen. Dies deshalb, da Sie
auch weiterhin an einer etwaigen Überschussverteilung beteiligt werden. Die Wartezeit von
120 Beitragsmonaten muss hier nicht zurückgelegt worden sein (im Gegensatz wie bei der
Pflichtversicherung, siehe obige Ausführungen bei Buchstabe a). Voraussetzung ist alleine,
dass die freiwillige Versicherung noch besteht, sie darf also nicht gekündigt worden sein.
Sollten Sie demgegenüber die freiwillige Versicherung kündigen, würden Sie zukünftig nicht
mehr an einer etwaigen Überschussverteilung beteiligt werden können.
Wenn Sie wissen möchten, welche staatlichen Fördermöglichkeiten nach dem Ausscheiden
aus dem Beschäftigungsverhältnis bestehen und ob ggf. eine Anpassung des freiwilligen
Versicherungsvertrages nach dem Ausscheiden aus der Beschäftigung sinnvoll ist, wenden
Sie sich vertrauensvoll an unser Beraterteam (Adressdaten siehe auf Seite 1).
2. Was ist zu beachten, wenn ich eine Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber
aufnehme?
a) Pflichtversicherung
!
Treten Sie in ein neues Beschäftigungsverhältnis zu einem Arbeitgeber ein, der seine
Beschäftigten auch bei unserer Kasse versichert, so werden Sie erneut zur Pflichtversicherung bei der KZVK angemeldet; die bisherige Pflichtversicherung lebt damit
wieder auf.
!
Wenn Ihr neuer Arbeitgeber seine Beschäftigten bei einer anderen kommunalen oder
kirchlichen Zusatzversorgungseinrichtung versichert, kann die Pflichtversicherung
von uns an die neu zuständige Zusatzversorgungskasse übertragen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass mit der neu zuständigen Zusatzversorgungskasse eine so
genannte Überleitungsvereinbarung geschlossen wurde und dass Sie die Überleitung
der Versicherungszeiten über Ihren neuen Arbeitgeber beantragen.
-3Die Überleitungen von Versicherungen sind im Augenblick nicht möglich. Sobald jedoch
die maßgeblichen Vorschriften an das neue Zusatzversorgungssystem angepasst wurden, werden die Überleitungen dann durchgeführt.
b) Freiwillige Versicherung
Unabhängig davon, ob Sie wieder eine neue Beschäftigung aufnehmen oder nicht und unabhängig davon, bei welchem Arbeitgeber Sie ggf. wieder beginnen zu arbeiten ist es Ihnen
möglich, die freiwillige Versicherung bei unserer Kasse weiterzuführen. Bitte beachten Sie
hierzu die Ausführungen unter der Ziffer 1 Buchstabe b.
Bezüglich der Übertragung der freiwilligen Versicherung bei Anstellung bei einem Arbeitgeber, der seine Beschäftigten nicht bei der KZVK versichert:
Nach dem so genannten Betriebsrentengesetz (siehe dort § 4 Abs. 4) kann der Beschäftigte
verlangen, dass der Barwert einer auf Entgeltumwandlung beruhenden Anwartschaft auf
seinen neuen Arbeitgeber oder dessen Träger der betrieblichen Altersversorgung übertragen
wird. Voraussetzung ist, dass der neue Arbeitgeber dem Beschäftigten eine dem übertragenen Barwert wertmäßig entsprechende Versorgungszusage erteilt.
3. Wann kann ich meine Betriebsrente beantragen?
a) Pflichtversicherung
Sie haben eine unverfallbare Anwartschaft auf eine Betriebsrente aus der Pflichtversicherung, wenn Ihr Arbeitgeber für Sie bis zum Eintritt des Rentenanspruchs für 60 Kalendermonate Beiträge entrichtet hat. Sie erhalten nach dem Zurücklegen dieser Wartezeit eine Betriebsrente, wenn Sie Ihre Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Die Betriebsrente ist in jedem Fall schriftlich bei uns zu beantragen.
b) Freiwillige Versicherung
Sie haben Anspruch auf Betriebsrente aus der freiwilligen Versicherung, wenn der Versicherungsfall eintritt. Dies ist regelmäßig mit dem Bezug einer Altersrente aus der gesetzlichen
Rentenversicherung der Fall. Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten werden analog zur jeweiligen Rente des gesetzlichen Rentenversicherungsträgers geleistet, wenn Sie
diese Risiken versichert haben. Die Betriebsrente ist in jedem Fall schriftlich bei uns zu beantragen.
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Bildung
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