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Erfolgsfaktor Führung ¬ Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus

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Erfolgsfaktor Führung –
Was zeichnet einen guten Arbeitgeber aus?
Frank Hauser
psychonomics AG
Great Place to Work® Institute Deutschland
3. Forum protecT
Gemeinsam erfolgreich – Mitarbeiter motivieren und führen
Bad Wildungen
18./19. November 2004
“Wir sind alle eine
Familie, ich gehe sehr
gerne arbeiten und
möchte keinen einzigen
Tag missen!“
“Die tollste Kooperation
und Vertrauensebene, die
ich je an einem
Arbeitsplatz erlebt habe!“
„Der Job ist mehr als
ein Job: Ein Stück
Lebenserfüllung.“
Ich finde unser
Unternehmen
super, es macht
dich stark!
“Unser Betrieb ist mein 2.
Zuhause und ich bin
glücklich darüber.“
„Hier ist mein Hobby mein Beruf.“
2
Agenda
! Kurzvorstellung
! Wozu Arbeitgeberattraktivität I?
! Führung und Arbeitgeberattraktivität – das Great Place to Work® Modell©
! Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
! Wozu Arbeitgeberattraktivität II?
! Wie wird man attraktiver Arbeitgeber (Best Practices)?
! Abschluss
3
Vorstellung
psychonomics AG
psychology + economics = psychonomics
... Profil
! Marktforschung, Organisationsforschung,
Umsetzungsberatung: sehen – verstehen – handeln
! gegründet 1991 (Universitätsausgründung)
! Sitz in Köln und Wien
! 60 Mitarbeiter (Psychologen und Ökonomen)
... methodische Schwerpunkte
! wissenschaftliche Basis
! breites Methodenspektrum: Verknüpfung
qualitativer und quantitativer, Offline- und OnlineKompetenz
! Integriertes Projektmanagement
... Grundsätze
! psychonomisch: Prozesse psychologisch
verstehen und ökonomisch gestalten
! methodisch: fundierte Ergebnisse
und Analysen
! umsetzungsorientiert:
anwendungsorientierte
Verzahnung von Forschung und Beratung
! individuell: problemgerechte Forschungsund Anwendungskonzepte
4
Vorstellung
Das Great Place to Work® Institute
Great Place to Work® Institute, USA
" Grundlegende Arbeiten zur Arbeitsplatzqualität seit den 1980er Jahren
" ...“dedicated to building a better society by helping companies to transform their
workplaces“
" Seit 1998 jährliche Veröffentlichung der „100 Best Companies to Work for“ mit dem
Wirtschaftsmagazin FORTUNE
" Partner weltweit
" Great Place to Work® Institute Europe: „100 Besten Arbeitgeber der EU 2003“ im
Auftrag der Europäischen Kommission im Jahr 2002
Great Place to Work® Institute Deutschland
" Partner und Vertreter in Deutschland und Österreich: psychonomics AG
" Great Place to Work® Consulting: Mitarbeiterbefragungen, 360° Feedback, Workshops,
Beratung
" Jährlicher Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
" Medienpartner des Wettbewerbs in Deutschland: Das Wirtschaftsmagazin Capital
" Sponsoren des Wettbewerbs: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA),
Asstel Versicherungen
5
Wozu Arbeitgeberattraktivität I?
Wozu Arbeitgeberattraktivität?
Nutzung des
Potenzials älterer
Arbeitnehmer
Gewinnung qualifizierter
und motivierter Mitarbeiter
Integration
ausländischer
Mitarbeiter
Förderung weiblicher
Mitarbeiterinnen
QuelleGrafik: Statistisches Bundesamt 2003
„Der Wettbewerb der Zukunft entscheidet sich auf den Personalmärkten.“
6
Wozu Arbeitgeberattraktivität I?
Wozu Arbeitgeberattraktivität?
Produktivität
•
•
•
Kosten
Qualität/Kompetenz der
Mitarbeiter
•
Rekrutierungskosten
•
Fluktuationskosten
Qualität der Produkte und
Leistungen
•
Veränderungs-widerstände
•
Krankenstand/
Gesundheitskosten
Innovation und
Risikobereitschaft
Effekte:
Höhere Kundenbindung &
Profitabilität
7
Das Great Place to Work ® Modell©
Anforderungen an das Management I
Offene und uneingeschränkte Kommunikation
"Informativ: Hält über wichtige Themen auf Laufendem
"Erreichbar: Erhalte auf Frage angemessene Antwort
Kompetente Führung
"Vision: Klare Vorstellungen von Zielen und Zielerreichung
"Koordination: Gute Aufgabenzuweisung/Koordination
Integrität im Handeln
"Zuverlässig: Hält Versprechen ein
"Ehrlich: Ehrliche/ethische Geschäftspraktiken
Glaubwürdigkeit
8
Das Great Place to Work ® Modell©
Anforderungen an das Management II
Förderung
" Entwicklung: Angebote beruflicher Weiterbildung und Entwicklung
" Anerkennung: Anerkennung für gute Arbeitsleistungen
Zusammenarbeit
" Vorschläge/Ideen ernsthaft suchen und beantworten
" In Entscheidungen einbeziehen, die die Arbeit und die Arbeitsumgebung
betreffen
Fürsorge
" Sicherheit: Die körperliche Sicherheit am Arbeitsplatz ist gewährleistet
" Interesse an Mitarbeitern als Person und nicht nur als Arbeitskraft
Respekt
9
Das Great Place to Work ® Modell©
Anforderungen an das Management III
Ausgewogenheit
"Vollwertiges Mitglied unabhängig von der Position
"Angemessene Bezahlung für geleistete Arbeit
Neutralität
"Beförderung für diejenigen, die es am meisten verdienen
"Keine Bevorzugung einzelner Mitarbeiter
Gerechtigkeit
"Keine Diskriminierung: Faire Behandlung unabhängig von z.B.
ethnischer Herkunft/Religion
"Bei ungerechter Behandlung wird Einspruch ernst genommen
Fairness
10
Das Great Place to Work ® Modell©
Anforderungen an Tätigkeit und Unternehmen
Tätigkeit
"Eigene Arbeit wichtiger Beitrag für Unternehmen
"Besondere Bedeutung der Arbeit für einen selbst
Team
"Stolz auf gemeinsame Leistung
"Mitarbeiter sind bereit, zusätzlichen Einsatz zu leisten
Unternehmen
"Stolz anderen erzählen zu können, hier zu arbeiten
"Zufriedenheit mit Beitrag des Unternehmens für Gesellschaft
Stolz
11
Das Great Place to Work ® Modell©
Anforderungen an Verhältnis zu Kollegen
Vertrautheit
"Kann "ich selbst sein" und brauche mich nicht zu verstellen
"Mitarbeiter kümmern sich umeinander
Freundlichkeit
"Freundliche Arbeitsatmosphäre
"Neue Mitarbeiter fühlen sich willkommen
Zusammengehörigkeit
"Wir sind wie eine "Familie" bzw. haben einen guten Teamgeist
"Alle ziehen an einem Strang
Teamorientierung
12
Das Great Place to Work ® Modell©
Das Great Place to Work® Modell©
Glaubwürdigkeit
• Kommunikation
• Kompetenz
• Integrität
Respekt
• Förderung
• Zusammenarbeit
• Unterstützung
Fairness
• Ausgewogenheit
• Neutralität
• Gerechtigkeit
Stolz
Teamorientierung
V
E
R
T
R
A
U
E
N
Ein „great place to work“
ist ein Arbeitsplatz, an
dem man als Mitarbeiter*...
…denen vertraut, für
die man arbeitet,…
• Tätigkeit
• Teams
• Unternehmen
…stolz auf das ist, was
man tut…
• Vertrautheit
• Freundlichkeit
• Zusammengehörigkeit
...und Freude hat an
der Zusammenarbeit
mit den anderen.
* Great Place to Work® Definition
Das Great Place to Work® Modell© ist ein Konzept zur umfassenden
Ermittlung der Qualität und Attraktivität des Arbeitsplatzes.
13
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Great Place to Work® Wettbewerb
„Deutschlands Beste Arbeitgeber“
! Jährliche Ermittlung und Prämierung der besten Arbeitgeber Deutschlands
(und Europas) auf Basis des Great Place to Work Ansatzes
! Vergabe von Sonderpreisen für zentrale Handlungsstellen der Personalpolitik
(bspw. Lebenslanges Lernen, Diversity, Chancengleichheit der Geschlechter,
Förderung älterer Arbeitnehmer)
! Kernziele des Wettbewerbs
! Öffentliche Anerkennung und Würdigung qualifizierter
und attraktiver Arbeitgeber
! Unterstützung von Arbeitgebern auf dem Weg zur Schaffung
und Erhaltung qualifizierter und attraktiver Arbeitsplätze
! Sensibilisierung für die Vertrauenskultur
als wertschöpfender Erfolgsfaktor
! Verleihung eines „Beste Arbeitgeber“-Siegels und Veröffentlichung der BestenListe der 50 besten und attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands durch das
Wirtschaftsmagazin Capital
! Prämierungsveranstaltung, Fachkonferenz, Netzwerk
! National wie weltweit größte u. bedeutendste Untersuchung ihrer Art
14
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Wettbewerbsmethodik
Befragungsinstrumente
Mitarbeiterbefragung (Trust Index©)
#
58 geschlossene Fragen
#
1 offene Frage
#
Voll- oder Repräsentativbefragung
(je nach Unternehmensgröße 100 – 500 MA)
Kultur-Audit
#
Fragen zu Maßnahmen,
Konzepten, Programmen
im Personalbereich
#
Dokumentationsmaterial
Gewichtung
Benchmarks
2/3
:
Best Practices
1/3
Votum der Mitarbeiter steht im Vordergrund.
15
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Die Sieger 2004
1. Microsoft
18. Boehringer Ingelheim
35. Hugo Boss
2. Skytec
19. Ford
36. L‘Oréal Cosmetic Brands*
3. Diageo
20. Olympus Europa
37. Rohde & Schwarz
4. HEXAL
21. Fachklinik Heiligenfeld
38. National Instruments
5. Endress+Hauser
22. Sauer-Danfoss Neumünster*
39. LEONI
6. Kraft Foods
23. Volkswagen Bank
40. Dow Chemical
7. J. Schmalz
24. Johnson & Johnson*
41. Heinrich-Deichmann-Schuhe
8. SICK
25. W.L. Gore
42. GFK
9. Guidant
26. H & M
43. Weinmann
10. Federal Express
27. Lilly Deutschland
44. KYOCERA MITA
11. Consol
28. smart
45. Schreiner Group
12. Johnson Wax
29. Pfizer
46. SAS Deutschland*
13. Ruhrgas
30. ELECTRONIC ARTS
47. Hannover Rück
14. Office Depot
31. GSD mbH
48. burster
15. CA Computer Associates
32. Hakle-Kimberly
49. 3M
16. Brose Coburg*
33. DePuy
50. Epigenomics
17. Soft Imaging
34. Ingram Micro
*Teilgesellschaft
16
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Teilnehmer 2004
1. Microsoft
18. Boehringer Ingelheim
35. Hugo Boss
2. Skytec
19. Ford
36. L‘Oréal Cosmetic Brands*
20. Olympus Europa
37. Rohde & Schwarz
3. Diageo
Teilnehmer:
107 Unternehmen
4. HEXAL
#
bis
MA: 51Heiligenfeld
Unternehmen
21.500
Fachklinik
5. Endress+Hauser
#
22. Sauer-Danfoss
Neumünster*
501
bis 5.000 MA: 47
Unternehmen 39. LEONI
#
23. Volkswagen
über
5.000 MA: 9Bank
Unternehmen
6. Kraft Foods
7. J. Schmalz
8. SICK
Branchen:
38. National Instruments
40. Dow Chemical
24. Johnson & Johnson*
41. Heinrich-Deichmann-Schuhe
26. H & M
43. Weinmann
27. Lilly Deutschland
44. KYOCERA MITA
Industrie, Handel, Dienstleistung, IT und
25. W.L. Gore
42. GFK
zentrale
Einzelbranchen
9. Guidant
Finalisten:
10. Federal Express
100 Unternehmen
11. Consol
#
24.811
befragte Mitarbeiter
28. smart
12. Johnson Wax
#
29. Pfizer 70%, sehr hohe Akzeptanz!
46. SAS Deutschland*
Rücklauf:
13. Ruhrgas
14. Office Depot
45. Schreiner Group
ELECTRONIC
ARTS
47. Hannover
$ Aussagen für30.
etwa
170.000 Mitarbeiter
in Deutschland
% Rück
31. GSD mbH
48. burster
15. CA Computer
Associates
Keine
vergleichbare
Studie diesen Umfangs und dieser
32. Hakle-Kimberly
49. 3M
Beteiligung zum 33.
Thema
Arbeitgeberattraktivität 50. Epigenomics
16. Brose Coburg*
DePuy
17. Soft Imaging
34. Ingram Micro
17
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Ergebnisüberblick Top 50 Arbeitgeber 2004
Unabhängig von
Position als
vollwertiges Mitglied
behandelt
Notwendige Mittel/
Ausstattung, um Arbeit
auszuführen
Sicherheit
100%
Geschäftspraktiken
ehrlich
Gesamtbewertung
Diskriminierung
und ethisch vertretbar
90%
Kompetenz
80%
70%
60%
50%
Partizipation
40%
Work-LifeBalance
30%
Angemessene
Beförderung
20%
10%
0%
Glaubwürdigkeit
1
4
7
10
Respekt
13
16
*Zustimmende Antworten:
19
22
25
28
31
34
Teamorientierung
Stolz
Fairness
37
40
43
46
49
52
55
Trifft fast voll zu
Trifft überwiegend zu
Ohne Darstellung: teils/teils, trifft überwiegend nicht zu, trifft fast gar nicht zu.
18
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Relevanz: Die 10 wichtigsten Merkmale
Korrelation mit der Gesamtbeurteilung
„Alles in allem kann ich sagen, das Unternehmen ist ein sehr guter Arbeitsplatz.“
Aufrichtiges Interesse an Person, nicht nur
als Arbeitskraft.
0,65
Das Management führt das Unternehmen kompetent.
0,64
Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam leisten.
0,64
Wir gehen hier gemeinsam durch dick und dünn.
0,63
Vollwertiges Mitglied unabhängig von der Position.
0,63
Bei ungerechter Behandlung wird Einspruch
ernst genommen.
0,63
Ehrliche/ethische Geschäftspraktiken.
0,62
Wir sind hier wie eine "Familie" bzw. haben einen
guten Teamgeist.
0,62
Möglichkeit zu Aufmerksamkeit und Anerkennung
für jeden.
0,60
Gute Aufgabenzuweisung/Koordination.
0,60
19
Wozu Arbeitgeberattraktivität II?
Wozu Arbeitgeberattraktivität?
Fortune's "100 Best" vs. Stock Market
1998-2004 Annualized Return
Würde nicht für 500 Euro monatlich
mehr Lohn in eine der alten Firmen
zurück gehen. Geld ist nicht alles!
15.21%
9.56%
3.99%
3.81%
Reset
Annually
Buy & Sell
Fortune’s “100 Best”
S&P 500
Russell 3000
Market
Source: Frank Russell Company, 2004
20
Best Practices
Prinzipien
Entwicklung eines Great Place to Work
! Grundlegend: Die Überzeugung oder Einsicht, dass die Mitarbeiter zentral für
den Erfolg des Unternehmens sind!
! Schlüssig an Vision, Werten und Unternehmensstrategie ausgerichtete
Maßnahmen und Instrumente.
$
Ein Bündel von Maßnahmen abstimmen, nicht einzelne Maßnahmen
betrachten
$
Auf Konsistenz und Alltagswirksamkeit der Konzepte achten
Gezielte Überprüfung der Umsetzung der Mitarbeiterorientierung im
Unternehmen
! Das Wichtigste: Ein starkes Commitment des Top-Managements.
Führungskräfte sind Träger und Motoren einer lebendigen
Mitarbeiterorientierung und einer Vertrauenskultur. Umsetzung ist ein
gemeinschaftlicher Prozess.
$
! Stärken der Organisation aufbauen, nicht nur Probleme lösen.
! Wer Vertrauen fördern will, muss Offenheit pflegen und sich verletzbar machen.
21
Best Practices
Zielsetzung: Klarheit & Commitment schaffen
Top-Unternehmen verankern Mitarbeiterorientierung auf allen Ebenen der
Organisation.
&
Sie betonen die zentrale Stellung der Mitarbeiter in ihren Grundsätzen,
Bei einem Logistikunternehmen stehen die Mitarbeiter an der ersten Stelle der
Unternehmensziele – vor Service und Gewinn: People – Service – Profit.
&
machen die Zielerreichung vergütungsrelevant für das Management
Bei einem IT-Unternehmen wirkt sich die Mitarbeiterzufriedenheit auf die Gehälter der
Manager aus.
&
und fördern gezielt die Umsetzung der Grundsätze im Unternehmen.
Ein Unternehmen der Medizintechnik zählt „Jeden Mitarbeiter respektieren“ zu seinen
zentralen Werten. Ein Culture Award Programm wurde ins Leben gerufen, um die
Werte bei den Mitarbeitern bewusster zu machen und um besondere Leistungen im
Zusammenhang mit den Kulturwerten zu honorieren.
22
Best Practices
Kommunikation: Erreichbarkeit & Transparenz
Top-Unternehmen setzen auf einen intensiven Austausch und einen
transparenten Informationsfluss.
&
Sie reden nicht nur von offenen Türen, sondern fördern aktiv den direkten Kontakt
von Top-Management und Mitarbeitern,
Bei einem Finanzdienstleister arbeiten Vorstände und Abteilungsleiter in Büros auch
räumlich inmitten ihrer Mitarbeiter.
&
bieten institutionalisierte Möglichkeiten zum Austausch
Ein Chemieunternehmen setzt „Round-Table Diskussionen“ und „Listening Sessions“
ein, um den persönlichen Kontakt von Management und Angestellten zu sichern. Im
Intranet gibt es einen Service, mit dem Mitarbeiter Fragen an den Vorstand stellen
können – die Antworten werden wiederum im Intranet veröffentlicht.
&
und gehen offen mit allen unternehmensrelevanten Informationen um.
Ein Pharmaunternehmen stellt das Protokoll des zweiwöchentlichen Meetings mit
Vorstand und Führungskräften allen Mitarbeitern zur Verfügung.
23
Best Practices
Respekt: Zielgruppengerechte Investitionen
Top-Unternehmen investieren in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter...
&
Sie betreiben eine aktive Entwicklungsplanung für alle Mitarbeiter,
Bei einem IT-Unternehmen werden in jährlichen Developmentgesprächen
Entwicklungspläne für jeden Mitarbeiter auf jeder hierarchischen Stufe gemacht und
deren Umsetzung in Ziel- und Leistungsgespräche geprüft.
&
machen ihren Mitarbeitern ein umfangreiches und gleichzeitig spezifisch
zugeschnittenes Weiterbildungsangebot,
Bei den 50 Besten erhalten Mitarbeiter im Durchschnitt 45 Stunden Weiterbildung im Jahr
- bei einem Finanzdienstleister sogar 200 Stunden.
&
fördern auch nicht berufs-bezogene Weiterbildung
&
und belohnen das Engagement ihrer Mitarbeiter.
Bei einem Maschinenbauer basiert die gewerbliche Entlohnung auf einem Lernzeitmodell,
das eine fortwährende Weiterqualifizierung der Mitarbeiter bei Erreichung bestimmter
Stufen monetär honoriert. Die Mitarbeiter werden motiviert, sich ständig fortzubilden und
sich für mehr als einen Arbeitsplatz zu qualifizieren.
24
Best Practices
Fairness: Neutralität sichern
Top-Unternehmen stellen einen möglichst gerechten Umgang mit allen
Mitarbeitern sicher.
&
Sie gestalten Beförderungen und Entlohnung transparent
Ein Industrieunternehmen bezieht bei der Gehaltsfindung externe und interne
Einflussgrößen ein, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter fair behandelt werden. Das
Gehalt aller Mitarbeiter wird basierend auf einem Ranking durch die Kollegen festgelegt.
Über Gehaltsstudien vergleicht das Unternehmen die Angemessenheit von Vergütung
und Sozialleistungen mit externen Wettbewerbern.
&
und implementieren Konfliktregelungsverfahren, die den Umgang mit
wahrgenommenen Ungerechtigkeiten regeln.
Bei einem Logistikunternehmen können Probleme, Beschwerden oder Bedenken von
Mitarbeitern über ein „Guaranteed Fair Treatment Verfahren“ angesprochen werden. Das
Verfahren bekräftigt das Recht des Mitarbeiters, alle in Frage kommenden
Angelegenheiten systematisch durch stufenweise höhere Managementebenen
überprüfen zu lassen.
25
Best Practices
Grundlegende Erkenntnis
Jedes Unternehmen kann unabhängig von Größe und Branche ein “Great
Place to Work”, ein sehr guter Arbeitgeber werden!
Jedes Unternehmen macht es auf seine Weise. Es gibt nicht den einen
richtigen Weg!
26
Abschluss
Ich freue mich auf die
gemeinsame Zukunft in
diesem innovativem und vor
allem menschlichem
Unternehmen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
27
Der Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“
Partner des Wettbewerbs
Durchführendes Institut:
Der Medienpartner:
Die Sponsoren:
... das qualifizierte Forschungs- und
Beratungsunternehmen im Bereich
Marktforschung, Organisationsforschung
Strategie- und Umsetzungsberatung.
sowie
... das meistverkaufte Wirtschaftsmagazin mit mehr
als 217.000 Exemplaren und einziger
Wirtschaftstitel mit Millionen Leserschaft.
... der auf betriebliche und private Vorsorge
spezialisierte Belegschaftsversicherer,
selbstständiges Mitglied im Gothaer Konzern.
... ab sofort wird der Wettbewerb von INQA, der
Initiative Neue Qualität der Arbeit des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit
unterstützt (www.inqa.de)
Der Europa-Koordinator:
... Great Place to Work® Europe ist Vertreter des
Great Place to Work® Institutes, USA und
koordiniert die Great Place to Work® Studie auf
europäischer Ebene.
28
Kontakt
Great Place to Work® Institute Deutschland
c/o psychonomics AG
Frank Hauser (Leiter)
Peter Lesch (Projektbüro)
Berrenrather Str. 154-156
50937 Köln
Tel.: (0221) 42061-0
Fax: (0221) 42061-100
E-Mail: gpw@psychonomics.de
Webseite: www.psychonomics.de
Webseite des deutschen Wettbewerbs: www.greatplacetowork.de
Webseite des europäischen Wettbewerbs: www.greatplacetowork-europe.com
29
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