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CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe Zykl - Derkeiler.com

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CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe Zykl enzahl ?)
CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe
Zykl enzahl ?)
Source: http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/De/de.sci.electronics/2007−07/msg02884.html
• From: Michael.Karcher@xxxxxxxxxxx (Michael Karcher)
• Date: 23 Jul 2007 10:47:55 GMT
robert <no−spam@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
CCS muss z.B. auch den Strom zumindest gelegentlich abschalten um
die Ri−Messung zu machen.
Muss es nicht. Im Datenblatt steht doch klar und deutlich, dass
*pulsierende* Gleichspannung verwendet werden muss. Da kann man
während der Ladung im einfach die AC−Komponente der Akkuspannung
messen, und erhält den Innenwiederstand.
Wenn ich das richtig sehe, glätten mit Hilfe von R12/C7 die Spannung
von Batterie und Strommesswiderstand, und vergleichen die mit Hilfe einer
per R14/C8 geglätteten PWM−Spannung aus dem Chip. Wenn die PWM−Spannung
aus IntOut im Bereich der geglätteten Akkuspannung liegt, kann man also
aus dem Duty−Cycle von IntIn (dort sollte eine 100Hz−Schwingung auftreten)
ablesen, wie lange der Akku + R8 bei der Halbwellenladung über der
Referenzspannung gelegen hat. Selbst wenn man den Akku mit Ri=0 annimmt
kommt es an IntIn also zu einer Schwingung.
Misst man die Veränderung des IntIn−Dutycycles in Abhängigkeit des IntOut
Dutycycles erhält man eine schöne Messung der I/U−Kurve von Akku + R8, und
kann daraus den Innenwiderstand bestimmen.
Laut CCS−Lader−Schaltplan http://www.bticcs.com/data/9310b2−e9.pdf
ist Rückstrom da gar nicht möglich − nur µC beeinflussbare
Regelung des Stroms durch den TIP127 Darlington
Längs−Regel−Transistors (recht schlechte antiquierte "Bratpfanne")
per OP IC4B.
Macht einem die Längsregelung nicht eigentlich die AC−Komponente
kaputt? Grob überschlagen komme ich bei 820R/10µF auf eine (C9/R3)
auf eine Grenzfrequenz von 40Hz, da sollten die 100Hz schon ziemlich
stark bei verformt werden.
Hat vielleicht jemand Osci−Bilder von einem CCS−Lader (Strom an
R8, Spannung and R9, Schaltspannung an TIP127−Basis/R3 und
CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe Zykl enzahl ?)
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Watch−Pin−2)?
Leider bis jetzt nicht. Wenn ich mal absolut nix zu tun habe (kommt leider
fast nie vor), kann ich mal meinen ChargeManager 2000 mit einem Oszi
betrachten. Der arbeitet mit CCS.
Wird eher mit seltenen Unterbrechungen nur gemessen
("Watch" Pin 2) oder haben die Abschaltpulse auch eine operative
elektrochemische Bedeutung?
Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, dann ist das tatsächlich
ein Watchdog, der den Ladestrom abschaltet, wenn der Chip abgestürzt ist,
und daher nicht mehr mit 16kHz an Watch wackelt. Außerdem wird es
in den Ruhephasen genutzt. Da C4/R2 eine Grenzfrequenz von ca. 1Hz hat,
kann sowieso nicht dauernd ein− und ausgeschaltet werden.
Besonders interessant auch: Warum wird behauptet, dass mit dieser
CCS Methode der Memory−Effekt (v.a. von NiCD) ausgebootet wird?
Behauptet wird es, damit sich die Chips verkaufen. Was tatsächlich
passieren wird, ist dass das Programm im CCS−Controller (Buschtrommeln
reden hier von vorprogrammiertem PIC) U und Ri überwacht und daher
besser am Ladeende abschalten kann, als −deltaU oder d²U/dt², da einfach
eine Größe mehr gemessen wird, die sich auch abhängig vom Ladezustand
ändert.
Ein Memory−Effekt existiert bei Consumer−Akkus ja eigentlich sowieso
nicht, siehe d.s.e.−FAQ, sondern die Voltage Depletion durch dauerndes
Überladen, wenn vorher nicht anständig geleert wurde, und dann per Uhr
geladen wird. *Jedes* Verfahren mit Abschaltung, die tatsächlich vom
Akkuzustand abhängt (also −dU, d²U/dt², dT/dt) vermeidet diesen Effekt,
also auch CCS.
Es müssten also die Pulse/Wellen doch eine über die Mess− und
Abschaltfunktion hinausgehende Bedeutung haben ...
Haben sie wohl nicht. Aber die Messung kann damit (im Rahmen der Genauigkeit
der Netzspannung, hihi...) ohne explizite D/A und A/D−Wandler stattfinden..
( Nebenbei: Wie kann OP IC4B den TIP127−PNP überhaupt abschalten,
wenn seine Versorgungsspannung Vdd=5V ist und der PNP−Emitter an
hoher Spannung liegt? Ist das ein Druckfehler − oder liefert der
OP−Ausgang bei max. Spannung keinen negativen Strom? )
Wie MaWin schon sagte: LM393 ist ein Komparator, und die Dinger verhalten
sich wie ein OpAmp, der einen etwas kräftigeren NPN nach Masse treibt,
also Open Collector Output. Daher auch die unglaublich vielen PullUp−
CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe Zykl enzahl ?)
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CCS (was: Ideale Ladeverfahren NiMH für hohe Zykl enzahl ?)
Widerstände, wo z.B. wie bei IC2A der Komparator als OpAmp missbraucht
wird. Genau das Gegenteil von dem, was Jörg gerne macht.
Grüsse
Robert
Gruß,
Michael
.
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