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MBT P-HEFT Was ihr wollt (02_2008)-Corel13.CDR

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Was ihr wollt
von William Shakespeare
19. Programm
Hinter den Kulissen
Souffleuse:
Katharina Schallenberg
Licht, Ton und Video:
Andreas Mangen, Christian te Pas,
Ulrich Lohmeier, Dennis Bohn,
Stephan Papke
Kostüme:
Renate Wiedemann
Requisite:
Renate Wiedemann
Maske:
Karmen Laco, Ingken Beglau
Bühnenbild:
Kurt Golembiewski,
Peter Krech, Hubert Soddemann
Dekoration:
Peter Wieser
Bühnentechnik:
Herbert Hövelmann, Alfred Hamann,
Hermann Bergmann, Achim Frick
Organisation:
Katharina Bauch, Ramona Freudenberg,
Melanie Kerfin, Jörg Kleffken,
Kerstin Potabi, Doris Schneider,
Bernd Schröter, Hans-Joachim Spotteck
Gastronomieservice:
Heinrich Ruiters, Eberhard Gotsch
Inspizienz:
Klaus Wehling
Produktionsleitung:
Michael Bohn
Mülheimer Backstein Theater
Das Theater am Evangelischen Krankenhaus
Mülheim an der Ruhr,
Wertgasse 30, 45468 Mülheim an der Ruhr
Künstlerische Leitung:
Dr. Heribert Lochthove
Michael Bohn
Geschäftsführende Leitung:
Michael Bohn
Impressum
Fotos:
Andreas Mangen
Gestaltung: Michael Bohn
Redaktion: Regina Bollinger
Druck: Thierbach, Mülheim an der Ruhr / 1. Auflage
Kostenlose Eintrittskarten
erhalten Sie
an der Information in der Eingangshalle,
unter www.evital.de
oder am Kartentelefon 0208 / 309-2067
Dem Menschen verpflichtet
Seit 1990 bietet
Evital - das
Zentrum für
Gesundheit und
Kultur am Ev.
Krankenhaus in
Mülheim den
Patienten, Mitarbeitern und Bürgern der Stadt ein umfangreiches Programm von Informationen und
Unterhaltung an.
Evital-Info behandelt die Themen Prävention, Gesundheitsbildung und Nachsorge in
bürgernaher Form. So entsteht ein Dialog
zwischen interessierten Bürgern, Ärzten
und Pflegekräften, z. B. beim „Treff um 11“.
Dies nimmt Ängste, hilft Erkrankungen zu
vermeiden und führt zu einer besseren
Kooperation im Krankheitsfall.
Evital-Kultur mit den vier Säulen Musik,
Theater, Tanz und Gestaltung präsentiert
das Krankenhaus als Begegnungsstätte
und Kulturraum. Im Evangelischen Krankenhaus Mülheim sollen Körper, Seele und
Geist zugleich angesprochen werden.
Der ganze Mensch steht im Mittelpunkt.
Bodo Scheibel
Volker Feldkamp
Kuratoriumsvorsitzer
der Stiftung
Vorstandsvorsitzender
der Stiftung
Zum Stück
Nichts ist wie es scheint.
Das junge Zwillingspaar Viola und Sebastian wird bei einem Schiffbruch an der
Küste Illyriens auseinander gerissen.
Beide halten einander für tot.
Viola tritt, als Cesario verkleidet, in die
Dienste des Herzogs Orsino, der ihn (sie)
als Liebesboten zur Gräfin Olivia schickt.
Die Gräfin weist die Werbung Orsinos
zurück, verliebt sich aber unsterblich in
den Boten, dem aber das Gleiche mit
Orsino widerfährt.
Das Auftreten Sebastians verstärkt
zunächst das Vexierspiel der Verwechslung, vermag es aber schließlich aufzulösen.
Malvolio, dem Haushofmeister Olivias,
wird durch Sir Toby und Sir Andrew, zwei
Trunkenbolde, und Maria, Olivias Kammerzofe, vorgegaukelt, Olivia sei in ihn
verliebt. Feste, der Narr, versorgt uns mit
Weisheiten.
Vieles scheint verrückt.
Ein Spiel mit Worten und Taten. Auf nichts
ist Verlass. Ein Spiel über die Tiefen und
Untiefen der Liebe.
Dr. Heribert Lochthove
Was ihr wollt
Komödie
von William Shakespeare
Der Inszenierung liegt die Übersetzung von
Thomas Brasch zugrunde.
Dauer des Theaterabends:
2 Stunden
Pause nach dem dritten Akt
Die Rollen und ihre Darsteller:
Orsino
Jost Schenck
Viola/Cesario
Sebastian
Olivia
Andrea Krause
Jens Wedde
Dina Sterzenbach
Katharina Schallenberg
Sir Andrew
Sir Toby
Maria
Dr. André Spira
Oliver Jackowiak
Alexandra Glienke
Feste, der Narr
Antonio
Fabian
Simone Bay
Alexander Urban
Fabian Diersch
Kapitän
Alexander Urban
Offiziere
Alexandra Glienke
Fabian Diersch
Regie
Dr. Heribert Lochthove
Weitere Informationen unter
www.backsteintheater.de
Vom Anfang bis heute
1991 Elemente des Spiels
von Slavomir Mrozek, Thornton Wilder u.a.
Regie: Volkmar Spira, Frido Kruse
9 Aufführungen
1992 2. Einakterabend
von Curt Goetz und Georg Kaiser
Regie: Volkmar Spira, Frido Kruse,
Dr. Heribert Lochthove
8 Aufführungen
1992 Der Drachenthron
von Wolfgang Hildesheimer
Regie: Volkmar Spira
11 Aufführungen
1993 Der Diener zweier Herren
von Carlo Goldoni
Regie: Dr. Heribert Lochthove
17 Aufführungen
1994 Ingeborg
von Curt Goetz
Regie: Volkmar Spira
16 Aufführungen
1995 Der tollste Tag
von Peter Turrini
Regie: Dr. Heribert Lochthove
15 Aufführungen
1996 Heiraten ist immer ein Risiko
von Saul O´Hara
Regie: Volkmar Spira
17 Aufführungen
1997 Ein Sommernachtstraum
und
2004
von William Shakespeare
Regie: Dr. Heribert Lochthove
19 Aufführungen
1998 Bunbury
von Oscar Wilde
Regie: Volkmar Spira
19 Aufführungen
1999 Der eingebildete Kranke
von Molière
Regie: Dr. Heribert Lochthove
16 Aufführungen
2000 Der Lügner und die Nonne
von Curt Goetz
Regie: Volkmar Spira
17 Aufführungen
2000 Der Jagdgast
Einakter von Curt Goetz
Regie: Volkmar Spira
bisher 8 Aufführungen
2001 Die andere Hälfte des Himmels
von Regina Bollinger (Text)/Günter Ader (Musik)
Regie: Dr. Heribert Lochthove
20 Aufführungen
2002 Die Heiratsvermittlerin
von Thornton Wilder
Regie: Volkmar Spira
21 Aufführungen
2003 Schöne Bescherungen
von Alan Ayckbourn
Regie: Dr. Heribert Lochthove
11 Aufführungen
2004 Phantasien und Trügereien
Vier Einakter
Regie: Volkmar Spira
10 Aufführungen
2005 Despotische Spitzfindigkeiten
Zwei Komödien von Hildesheimer und Kästner
Regie: Volkmar Spira
18 Aufführungen
2006 Der nackte Wahnsinn
Komödie von Michael Frayn
Regie: Heribert Lochthove
16 Aufführungen
2007 “Von der Liebe, die uns
zuweilen Bären aufbindet”
Drei Einakter von Curt Goetz
Regie: Volkmar Spira
16 Aufführungen
„Vorhang auf!“
Das Backstein Theater
im Portrait
Das „Mülheimer Backstein Theater” ist inzwischen bekannt durch über 250 Theaterabende. Zu dem stets „vollen Haus“ bisher über 45.000 Besucher - trägt auch
das Stammpublikum bei. In der alten Backstein Schule an der Kettwiger Straße werden seit Mai 1990 Theaterprogramme für
Patienten, Mitarbeiter und Besucher des
Krankenhauses erarbeitet. Seitdem haben
insgesamt ca. 70 Spielerinnen und Spieler
und drei Spielleiter an den Programmen
mitgewirkt. Die Grundidee stammte vom
ehemaligen Stiftungsdirektor, langjährigen
Theater- und Spielleiter, Volkmar Spira: mit
einem kreativen Angebot neue, positive Gedanken in das Krankenhaus hineinzutragen.
Das Ensemble des Mülheimer Backstein
Theaters umfasst z. Zt. ca. 45 Mitglieder.
Ihre Berufe: Schüler, Student, Lehrer,
Diplom-Ingenieur, Diplom-Chemiker, Arzt,
Hausfrau, Sozialpädagoge, Pfarrer u.a.
Beleuchtung, Akustik, Maske, Requisiten,
Kostüme, Bühnentechnik, Bühnenbild und
Organisation liegen in den Händen von
weiteren 30 Damen und Herren. Eins haben
alle gemeinsam: die Begeisterung für die
Sache, Freude am Theater und eine gute
Portion Professionalität.
Seither ist das Backstein Theater auch mit
zahlreichen Gastspielen aufgetreten. Daneben gibt es Kurzprogramme und die "Kleine
Bühne", die mit Musik, Einaktern und Lesungen das Spektrum der Kulturarbeit im
Krankenhaus aufzeigen.
Die musischen Angebote
und ihre Finanzierung
Manche Menschen entdecken ihre noch
schlummernden Fähigkeiten oder Neigungen oft erst, wenn sie Abstand zum
Alltag gewinnen. Dass jemand bei einem
Krankenhausaufenthalt „von der Muse
geküßt“ wird, passiert im Evangelischen
Krankenhaus Mülheim allerdings auch
gelegentlich.
Bei den vielseitigen musischen Angeboten
kann das geschehen, z.B. wenn Ulrike
Dommer zur „Musikwerkstatt“ bittet, um
mit den Patienten zu musizieren. Konzerte
des Krankenhaus-Salonorchesters oder
des Chors mit Petra Stahringer laden
zum Zuhören und Mitsingen ein. Die
Tanzpädagogin Brigitte Schmidt lädt jede
Woche zur „Werkstatt für tänzerische
Bewegung“ ein und bringt an Tanzabenden auch Rollstühle und Gipsbeine in
Bewegung. Die Mülheimer Künstlerin
Gabriele Weyers steht für den aktiven Teil
des Bereiches „Gestalten“. Selbst
Ungeübte lernen unter ihrer Anleitung in
kurzer Zeit ein Aquarell zu malen. So
verlassen Patienten das Krankenhaus mit
dem eigenen Kunstwerk unter dem Arm.
Aus dem Krankenkassenentgelt kann und
soll diese Arbeit nicht finanziert werden.
Das Krankenhaus sieht es als seine
Aufgabe, Kultur im Krankenhaus zur
Unterstützung des Heilungsprozesses
anzubieten. Außerdem decken Spenden
einen Teil des Aufwandes für die
Kulturarbeit am Krankenhaus.
Im Mai 1995 zeichnete die UNESCO die
Kulturarbeit der Stiftung als Modellprojekt
für Kultur im Krankenhaus aus. Im März
1996 wurde unter UNESCO-Patenschaft
der „Bundesverband Kultur und Gesundheit MediArt“ gegründet, mit dem Ziel,
Kultur als Standard in jedes Krankenhaus
einzubinden. Im Jahr 2006 feierte MediArt
sein 10jähriges Bestehen.
Michael Bohn
Malvolio: „Ich werde lächeln, was das
Zeug hält.“
Sir Toby: „Nach Mitternacht noch nicht im
Bett zu liegen, heißt früh wach zu sein.“
Maria: „Was soll denn das Gejaule hier?“
THEATER AM EVANGELISCHEN KRANKENHAUS
Orsino: „Doch voller Wahnsinn ist die
Raserei, die Liebe heißt.“
19. Theaterprogramm
Narr: „Wollt ihr ein Liebeslied oder was mit
Inhalt?“
Viola/Cesario: „Verkleidung, stell ich fest,
du bist ein Teufelsding, das alles durcheinanderbringt.“
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Wenn Ihnen die Aufführungen des Backstein
Theater Freude bereiten und Sie die Arbeit
unterstützen möchten, können sie entweder
eine Video-DVD des letzten Programms
erwerben (10,- €) oder nutzen das
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Sparkasse Mülheim an der Ruhr
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