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Lean in die Zukunft – Was wir heute schon tun können

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Lean in die Zukunft – Was wir heute schon tun können
Lean Development, Komplexitätsbeherrschung und Strategien für nachhaltige Effizienz in der
Produktion unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung
G. Schneider
Leiter Fertigung A4/A5/Q5 Ingolstadt
Agenda
•
•
Fertigung A4 / A5 / Q5
Audi Strategie 2020
• Lean Development und Komplexitätsbeherrschung
•
•
•
•
Frontloading
Risikomanagement
Komplexitätsbeherrschung
Beispiele
• Strategien für nachhaltige Effizienz in der Produktion unter
Berücksichtigung der demografischen Entwicklung
• Anforderungen und Rahmenbedingungen
• KVP – Prozess
• Kreativteam
• Umsetzungsbeispiele
2
I/PI-4, Rößler
Fertigung A4/A5/Q5
Tagesstückzahlen A4/A5/Q5
Personal:
7.799 Direkte
669 Indirekte
Audi Q5
Produktion seit 05/2008
Audi A4 Avant (B8)
Organisationsform:
Gruppenarbeit
Produktion seit 01/2008
Audi A4 Limousine (B8)
Produktion seit 09/2007
Arbeitszeit:
Wechselschicht + DNS
Tagesstückzahl 2010
530
Tagesstückzahl 2010
465 + 50 allroad
Tagesstückzahl 2010
190
Tagesstückzahl 2010
Audi A5/S5 Coupe (B8)
Produktion seit 02/2007
Gesamtstückzahl:
2 Linien,
Audi A5/S5 Sportback (B8)
Produktion seit 06/2009
154
Tagesstückzahl 2010
265
je 835 Fzg. / Tag
Audi RS5 Coupé (B8)
Produktion seit 06/2010
3
I/PI-4, Rößler
Tagesstückzahl 2010
16
Strategie 2020
Vision
Audi, die Premiummarke Nr. 1
…durch Kompetenz,
Leidenschaft und Schnelligkeit
Mission
Wir
begeistern
…durch das beste
Markenerlebnis
Ziele
Ableitung für die
Fertigung
A4/A5/Q5
4
I/PI-4, Rößler
Überlegene
Finanzkraft
KVPProzess
Kunden weltweit
Kontinuierliches
Wachstum
Modellvielfalt
Komplexität
beherrschen
…durch innovative und
emotionale Produkte
Imageführer
Premiumqualität
durch
Prozessabsicherung
Attraktivster
Arbeitgeber
Ergonomie
Demographie
Agenda
•
•
Fertigung A4 / A5 / Q5
Audi Strategie 2020
• Lean Development und Komplexitätsbeherrschung
•
•
•
•
Frontloading
Risikomanagement
Komplexitätsbeherrschung
Beispiele
• Strategien für nachhaltige Effizienz in der Produktion unter
Berücksichtigung der demografischen Entwicklung
• Anforderungen und Rahmenbedingungen
• KVP – Prozess
• Kreativteam
• Umsetzungsbeispiele
5
I/PI-4, Rößler
Beherrschung der Multiprojektlandschaft
bis 2007
A4 Limousine
A5 Coupé
A5 Sportback A4 Limousine
A4 Avant
A4 Avant
Q5
A4 Allroad
RS5 Coupé
2010
Parallelfahrweise
SOP -> EOP
A5 Coupé
A5 Sportback A4 Limousine
A4 Avant
Q5
A4 Allroad
RS5 Coupé
Zukunft
Beherrschung der Multiprojektlandschaft in der Projektphase
durch
Frontloading
6
I/PI-4, Rößler
Komplexitäts-/
Variantenreduzierung
Anlaufplanung
Risikomanagement
Frontloading
Definition
Frontloading bedeutet:
• Durchgängige Produkt- und Prozessbeeinflussung
• ab dem Projektstart bis zur Markteinführung
• durch Einbringung der Fertigungserfahrungen und –Forderungen
in den Produktprozess (PP),
• mit dem Ziel Qualitäts-, Kosten- und Terminziele zur 0-Serie zu
erreichen.
Frontloading-Team ist organisatorisch in der Fertigung angesiedelt.
T. Slupik, E. Forster I/PI-47P, 19.07.2010
7
I/PI-4, Rößler
Phasen und Aufgaben des Frontloading
Zeitschiene
PS
KE
LF
0S
Projekt
Start
Konzept
Entscheid
Launch
Freigabe
Null
Serie
Projektphasen
Konzeptphase (Planung)
Konstruktionsphase (Planung)
SE-Teams
3P-Workshops (Produkt, Prozess, Anlage)
Toleranzmanagement
SOP
ME
Markt
Einführung
Anlauf (Linie)
Anlaufworkshops
Konzeptworkshops
Virtuelle Absicherung Prototypenaufbau Vorserie
0-Serie
Aufgaben
Produkt-/Prozessabsicherungsphase (Vorseriencenter)
8
Fertigungsanforderungen an das
Fahrzeugkonzept definieren
und ins Projekt einsteuern
Fertigungserfahrung ins Projekt (SE-Arbeit,
Fabrikplanung) einsteuern
Projektstände aus der Fertigungssicht bewerten
und Problemlösungen erarbeiten
I/PI-4, Rößler
Problemanalyse und
Problemabstellung
im Anlauf
Qualifizierung der
Linie
Frontloading
Potentialprozess
abstimmen
…
I/PI-4, Rößler
Potential
verifizieren
Kosten
Potential ermitteln
VSC
bereichsübergreifend
Potential
Validieren
&
umsetzen
Qualität
Potential ermitteln
Fertigung
Einhaltung von
Anlage
Prozess
Produkt
P-Potential
Rückmeldung
9
Termin
Prozess systematisiert durch EDV,
aber gelebt von Menschen !
Potential ermitteln
Planung
Vernetzungsstrukturen Frontloading
Vorseriencenter
Fertigung
Frontloading - Team
Karosseriebau
I/PI-4, Rößler
Montage
Themengebiete
Produkt
10
Lackiererei
Prozess
Anlage
Abstimmung
Planungen
Erfahrungstransfer
Technische Entwicklung
Risikomanagement in der Produktion
Frühzeitige Absicherung kommender Anläufe
Warum brauchen wir Risikomanagement?
RISIKOMANAGEMENT
= Systematik zur
•
Erfassung und Bewertung von Risiken
►
Priorisierung von Teilumfängen
►
Steuerung von präventiven Maßnahmen
Mit minimalem Aufwand reibungslose Anläufe sicherstellen!
•
•
•
11
►
Einfach handhabbares Tool zur standardisierten Risikobewertung
Frühzeitiges Beschäftigen mit Inhalten kommender Umfänge
Bündelung vieler „Einzelwissen“
Vorfeld von Anläufen
fundierte Argumentation bei Forderung von Maßnahmen im
•
Vergleichbarkeit von Bewertungen durch Vereinheitlichung der Bewertungsansätze
(projektübergreifend)
•
Maximale Transparenz durch klares Aufzeigen der Ursachen hoher Risikopunkte
I/PI-4, Rößler
Risikomanagement in der Produktion
Frühzeitige Absicherung kommender Anläufe
Risikobewertung
mittels standardisierter
Bewertungsgrößen
Priorisierung
entsprechend des Risikowertes
Maßnahmendefinition
2.0 TDI GenII
• Systematische Bewertung neueinfließender Änderungen (Produkt/ Prozess/ Anlage)
• Priorisierung von Teilumfängen
• Definition und Steuerung präventiver Maßnahmen zur Absicherung
• Zyklische Wiederholung der Bewertung orientiert an Meilensteinen im Produktentstehungs-prozess
…zur maximalen Absicherung neuer Anläufe!
12
I/PI-4, Rößler
Komplexitätsanalyse
Strategien
Ausgestaltung
Beispiele
Komplexitätsbeherrschung
reduzierung
Effiziente
Handhabung
der nicht
Senkung
der bereits
vermeidbaren
vorhandenen Komplexität
Werkerinformationssystem, Pick by Light
Komplexitätsbeherrschung
reduzierung
Effiziente
Handhabung
der nicht
Senkung
der bereits
vermeidbaren
Komplexität
vorhandenen Komplexität
PKO
Komplexitätsvermeidung
Präventive Verhinderung der
Entstehung von Komplexität
Komplexitätsanalyse
13
I/PI-4, Rößler
Frontloadingprozess,
Zielvereinbarung
Varianten im PP
Komplexitätsbeherrschung
BA 1, Nietpräsenter mit integr. Zähler, Takt 2
Beschreibung
►Vereinzeln der Nieten
►Schnelle und ergonomische Entnahme der
Nietpistole
►Werkerführungssystem (Anzahl der
Nietvorgänge wird erfasst)
14
I/PI-4, Rößler
Komplexitätsbeherrschung
BA 3, Aufrüststrecke Spots Takt 91, B2
Beschreibung
►Werkerführungssystem mittels Spotlights zur
Anzeige der Verbauvariante ( Sportback )
►Poka Yoke Lösung
►Null-Fehler-Strategie
15
I/PI-4, Rößler
BA 2, Zählender Schrauber, Takt 38
Beschreibung
►Werkerführungssystem: Poka Yoke Lösung
zur Fehlervermeidung
►MA wird bei fehlender Verschraubung gewarnt
►one touch one motion
►Null-Fehler-Strategie
16
I/PI-4, Rößler
BA 2, QCU (Quattro Control Unit), Takt 52, B2
Beschreibung
►Werkerinformationssystem: Poka Yoke
Lösung zur Fehlervermeidung
►MA wird bei fehlender Verlegung Kabelstrang
QCU gewarnt
►Ziel: Null-Fehler-Strategie
►Mit Ablagemöglichkeit für EC-Schrauber
und Material
►Reduzierung der Laufwege
►Optimierung der Griffweite
►Reduzierung von Fahrzeugverlusten
17
I/PI-4, Rößler
Komplexitätsreduzierung – Variantenmanagement
Beispiel Dachantenne
•
Ist
aktuell
Coupe
Sportback
Limousine
Avant
Q5
poliert
Technik
3
3
3
3
3
lackiert
Technik
5
3
4
4
4
Gesamt
Farbe
16
16
16
16
12
Summe
80
48
64
64
48
Summe
•
319
Nun
neu
Coupe
Sportback
Limousine
Avant
Q5
poliert
Technik
3
lackiert
Technik
5
Farbe
16
Summe
80
Gesamt
3
4
12
48
Summe
18
83
51
67
67
51
83
COP
COP
COP
51
134
•
Weitere Vorteile:
Toleranzunempfindlichkeit gegenüber Strak-Toleranzen
•
Ziel für die Zukunft:
Weitere Reduzierung der technischen Varianz / Farben
I/PI-4, Rößler
Agenda
•
•
Fertigung A4 / A5 / Q5
Audi Strategie 2020
• Lean Development und Komplexitätsbeherrschung
•
•
•
•
Frontloading
Risikomanagement
Komplexitätsbeherrschung
Beispiele
• Strategien für nachhaltige Effizienz in der Produktion unter
Berücksichtigung der demografischen Entwicklung
• Anforderungen und Rahmenbedingungen
• KVP – Prozess
• Kreativteam
• Umsetzungsbeispiele
19
I/PI-4, Rößler
Beeinflussung der AAS-EK / Fzg.
AAS
- 50% im Prozess
Prozesszeit
Prozesszeit
F - Zeit
- 28,5% AAS-Zuschlag
EHPV
EHPV
+ 2,5% PA
SOP
20
I/PI-4, Rößler
Produktzyklus
EOP
Herausforderung Demografie und Ergonomie
Altersstruktur Audi AG - direkter Bereich
21
I/PI-4, Rößler
I/PI-4, Rößler
l…
odel
M
1
201
dell
o
M
010
e ll 2
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M
.
Verbesserung
Ums
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Standard
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n
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e
f
M
Verb tsplätze ndelte
a
i
Arbe ngsgew
tu
Leis
t
22
KVP
vitä
s
pt
ozes tikkonze s
r
P
KVP s Logis orkshop
e
Neu emlösew sse
l
e
Prob re Proz
e
yse
Sich ivteam Voranal
t
Krea Practice
t
Bes tzung
e
Vern
a ti
Kre
M
et
ho
de
n
Nachhaltige Effizienz- und Qualitätssteigerung
Kreativprozess Fertigung A4/A5/Q5
AUDI Produktionssystem
Umsetzung
Kreativität
Wertschöpfungsorientiertes,
synchrones Unternehmen
Takt
Flus
s
Pull
Kundentakt
als Schrittmacher
Reduzierung
der Durchlaufzeit
Ziehende
Prozesse
Perf
ekti
on
Null-FehlerQualität
Effizienz
Nivellierte + geglättete Prozesse
Konsequente Eliminierung jeglicher Verschwendung
Standardisierung
Arbeitsorganisation
Umweltschutz
Kreativteam
Benchmarking
Vernetzung
AUDI
Ideenprogramm
Kreativität ist ein wesentlicher Motor bei der Erreichung unserer Ziele.
23
I/PI-4, Rößler
KVP Workshops – Best Practice Besuche
MLB 2
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KW
KVP Workshop
KVP Workshop
Workshopschwerpunkte
Themen Best Practice Besuche
Standort
A
Standort
B
Messe
Stoßfängeranlieferung
FTS
Steuerung
FTS
Steuerung
Konzept
Routenzug
Best Practice Besuche als fester Bestandteil des KVP Prozesses.
24
I/PI-4, Rößler
KW
KW
Logistik-Workshop
MLB 1
KW
Kick-Off Workshop
Best Practice Voranalyse
KW … KW
Ergonomischer Montagesitz
Beschreibung
►Einsatz eines EMS zur Verbesserung der
Ergonomie bei Einbau
Heckklappenverkleidung A5 Sportback
►Im EMS ist eine Ablage für Werkzeug und
Kleinteile integriert
25
I/PI-4, Rößler
BA 1, Low-Cost-FTS mit Shooter
Beschreibung
►FTS fährt vormontierte Teile an die Linie
►Der Shooter wurde von Mitarbeitern des
Bandabschnittes sowie der KVP-Werkstatt
entwickelt und gebaut.
►Materialkosten ca. 700,-€
►Für den Mitarbeiter entfallen die Laufwege
►Das Handling für den Behälterwechsel entfällt
26
I/PI-4, Rößler
BA 2, Automatische Schmiermittelstation, Takt 66, B2
Beschreibung
►Gleichmäßiges einfetten der Dichtung
►Ordnung und Sauberkeit
►Eigenentwicklung in Zusammenarbeit mit der
KVP Werkstatt
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I/PI-4, Rößler
BA 4, halbautomatischer Radanbau Takt 130
Beschreibung
►Halbautomat. Verschrauben der Räder
►Mehrspindelschrauber
►Kurze Laufwege / Ergonomisches Handling
28
I/PI-4, Rößler
BA 4, Anfädelschrauber, Takt 130
Beschreibung
►Akkuschrauber zum Anfädeln der
Radschrauben in einem Arbeitsgang
29
I/PI-4, Rößler
Filmbeispiel Vormontage Fußhebelwerk A4
30
I/PI-4, Rößler
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Technik
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