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- Spitzencluster MAI Carbon - was ist das Der Spitzencluster

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Spitzencluster MAI Carbon - was ist das
Der Spitzencluster-Wettbewerb ist ein Flaggschiff der Hightech-Strategie für Deutschland: Unter dem
Motto "Deutschlands-Spitzencluster - Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung" fanden
seit 2007 bereits drei Wettbewerbsrunden statt.
Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten Cluster auf dem Weg in die
internationale Spitzengruppe zu unterstützen. Durch die Förderung der strategischen Weiterentwicklung
exzellenter Cluster soll die Umsetzung regionaler Innovationspotentiale in dauerhafte Wertschöpfung
gestärkt werden. Dadurch sollen Wachstum und Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen und der
Innovationsstandort Deutschland attraktiver gemacht werden.
In drei Wettbewerbsrunden wählte eine hochrangig besetzte, unabhängige Jury in einem zeitlichen
Abstand von ein bis zwei Jahren jeweils bis zu fünf Spitzencluster aus, die über einen Zeitraum von
maximal fünf Jahren gefördert werden. Thematische Vorgaben gab es dabei nicht: Ausgewählt wurden
die Bewerber mit den besten Strategien für Zukunftsmärkte - in ihren jeweiligen Branchen.
An der Spitzenclusterinitiative MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) beteiligen sich
Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie unterstützende Organisationen aus der
Region München-Augsburg-Ingolstadt. Gründungspartner von MAI Carbon sind die Unternehmen Audi,
BMW, Premium AEROTEC, AIRBUS HELIOCOPTER (früher Eurocopter), Voith und die SGL Group,
sowie die IHK Schwaben, der Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) der TU München und der CCeV.
Alle beteiligten Partner agieren auf dem Technologiefeld Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe, und
hier insbesondere auf dem Gebiet der carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK). Der Schwerpunkt liegt
auf den Anwenderbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.
Hauptanliegen von MAI Carbon ist es, den Werkstoff Carbon für die Serienreife fit zu machen sowie die
Region München-Augsburg-Ingolstadt zu einem europäischen Kompetenzzentrum für CFK-Leichtbau
auszubauen, das die gesamte Wertschöpfungskette der CFK-Technologie abdeckt und den vertretenen
Partnern in der Schlüsseltechnologie CFK zu einer Weltmarkt-Spitzenposition verhilft. Dadurch können
bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.
Nominierung: 19. Januar 2012
Laufzeitende: 30.06.2017
www.mai-carbon.de
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MAI Carbon – aktuelle Zahlen
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40 Mio Fördergeldsumme für die Spitzenclusterzeit von 5 Jahren, die zu gleichem Anteil
gegenfinanziert werden müssen
85 Mitgliedspartner (Stand April 2014) (OEM, KMU sowie Forschung)
Ca. 75% der Mitglieder aus der Region München-Augsburg-Ingolstadt
Ausstellungsvolumen ca. 500.000 Euro
Stand der Projekte (als ganzes, wie viele Projekte sind beantragt/bewilligt/…)
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17 laufende Projekte aus der ersten Förderphase (35 Zuwendungsempfänger)
http://site.mai-carbon.de/index.php/de/cluster-organisation/projekte
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14 beantragte Projekte für die zweite Förderphase (Start 1. Juli 2014)
http://site.mai-carbon.de/index.php/de/m-a-i-carbon/2-foerderphase-maicarbon/ausgewaehlte-projekte-fuer-die-2-foerderphase
Schwerpunkte in den Projekten
Die Projekte sind den vier Schwerpunkten zugeordnet:
• Produktionssysteme
• Effizienz und Nachhaltigkeit
• Design und Engineering
• Wissen
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Warum Ausstellung
Mit der Sonderausstellung im Zentrum Neue Technologien (ZNT) wird die Einzigartigkeit des Werkstoffes
gezeigt und mit allen Sinnen erfahrbar. Der Spitzencluster MAI Carbon möchte mit dieser einmaligen
Gelegenheit im Deutschen Museum den Werkstoff erklären und eine Zukunft skizzieren, in der
Kohlenstofffaserverbundtechnologien eine große Rolle spielen.
Zeitgleich wird im „Kinderreich“ des Museums eine Dauereinrichtung des Projekts MAI Bildung eröffnet.
Hier können sich auch die jüngsten Besucher mit dem Werkstoff Carbon vertraut machen.
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Was sind Carbonfasern
Kohlenstofffasern (auch Carbonfasern) sind industriell hergestellte Fasern aus kohlenstoffhaltigen
Ausgangsmaterialien (mindestens zu 96%), die durch Pyrolyse (Oxidation und Carbonisation) in
graphitartig angeordneten Kohlenstoff umgewandelt werden. Man unterscheidet isotrope und anisotrope
Typen: Isotrope Fasern besitzen nur geringe Festigkeiten und geringere technische Bedeutung,
anisotrope Fasern zeigen hohe Festigkeiten und Steifigkeiten bei gleichzeitig geringer Bruchdehnung in
axialer Richtung.
Eine Kohlenstoff-Faser hat einen Durchmesser von etwa 5-9 Mikrometer (dünner als ein Haar).
Üblicherweise werden 1.000 bis 24.000 Filamente (Einzelfasern) zu einem Filamentgarn
zusammengefasst, das aufgespult wird. Die Weiterverarbeitung erfolgt zum Beispiel auf Prepreganlagen,
Webmaschinen oder Wirkmaschinen zu Halbzeugen oder textilen Strukturen.
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Wofür werden Carbonfasern verwendet
Sie finden in allen Produkten Ihren Einsatz, bei denen eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig sehr
geringem Gewicht entscheidend ist.
Dies sind im allg. dynamisch oder hoch dynamisch beanspruchte Teile sowie hoch genaue
Komponenten.
Daneben werden Komponenten, die keine Temperaturausdehnung aufweisen dürfen aus
Kohlenstofffasern aufgebaut.
Beispiele: Im Flugzeugbau werden mit Harz vorimprägnierte Garnscharen oder Gewebe, die
sogenannten Prepregs, mit geringem oder mittlerem Flächengewicht verwendet.
Das gängigste im Automobilbau verwendete Produkt ist ein multiaxiales Flächengebilde.
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Zielgruppe der Ausstellung
Alle Interessierten, ob jung oder alt, die sich gerne von neuen Technologien begeistern lassen bzw. sich
für neue Werkstoffe interessieren . Zielgruppe sind auch alle ausländischen Museumsbesucher.
http://www.deutschesmuseum.de/fileadmin/Content/010_DM/010_Information/130_Wir/060_JBs/DM_Jahresbericht_2013_An
hang.pdf
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Was soll erreicht werden
mehr Bewusstsein, mehr Einblick, Wissen für CFK
Wer sonst ist aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft daVertreter der forschenden Institute,
Vorstände, Geschäftsführer, Unternehmer, Medienvertreter, Mitglieder des Carbon Composites e.V.
sowie der Abteilung MAI Carbon
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Bildung
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