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Bücher sind was Besonderes Hilfe für bedürftige Tierhalter

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AKTUELLES
März 2010
Bücher sind was Besonderes
Neues Projekt für leseschwache Schüler an der Astrid-Lindgren-Schule
In der Bücherei können es sich die Kinder gemütlich machen. Foto: bb
„Manche Kinder brauchen eben
eine besondere Förderung. Die
tun sich sonst schwer.“ Professor Niels Galley, Präsident
des Rotary-Clubs in Bergheim,
weiß wovon er spricht. Seit
Jahren setzt er sich für leseschwache Kinder ein. „Deutsch
plus“ heißt ein neues Projekt,
das der Rotary-Club zusammen mit der RWE-Stiftung an
acht Grundschulen in der Region für drei Jahre anbietet. Jeweils 9000 Euro geben die Institutionen für die Organisation
der Förderangebote. Eine der
Schulen, die nun individuelles
Lesetraining anbieten kann, ist
die
Astrid-Lindgren-Grundschule. Schulleiterin Christa
Kaperlat-Fuß hat ihre Examensarbeit über Legasthenie
geschrieben. Die Gründe, warum Kinder nicht lesen können,
sind vielfältig. Manchmal handele es sich um einen Gendefekt. In anderen Fällen komme
das Kind aus einem „bildungsfernen Haushalt“, in dem keine
Bücher zu finden sind. Christa
Kaperlat-Fuß kennt noch andere Probleme. Rund 85 Prozent
der Schüler an ihrer Schule haben einen Migrationshintergrund. Das neue Leseprojekt
ist fest in den Stundenplan integriert. Lehrerin Waltraud Pütz
vermittelt den Kindern in der
Schulbibliothek in gemütlicher
Atmosphäre das Interesse am
geschriebenen Wort. Den Erstklässlern wird vorgelesen, die
Viertklässler lesen selbst ausgesuchte Bücher und stellen sie
dann ihren Mitschülern vor. Ein
weiterer Baustein des Projekts
ist das Lernstudio. Hier hat
Christa Kaperlat-Fuß verschie-
dene Materialien zusammengetragen, um Spaß am Lesen zu
wecken. Es gibt neben gut illustrierten Büchern Lesekarten,
Spiele und Hörbücher zu einem
bestimmten Thema. „Dadurch,
dass die Leseförderung eine
Zeit ist, in der die Kinder besondere Zuwendung von uns
erfahren, freuen sie sich richtig auf die Stunden“, erzählt die
Schulleiterin, die schon zuvor
vom Engagement des RotaryClubs profitiert hat. Es wurden
Klassenbibliotheken eingerichtet und Bücher an die Erstklässler verschenkt. Den Kindern jedenfalls macht das Schmökern
Spaß. Die elfjährige Silan ist in
der Bücherei fündig geworden.
„Ich interessiere mich für Fußball“, lacht sie und blättert fasziniert in ihrem neuen Buch.
bb
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Culture Clash
Musikunterricht
für Kinder
Musikunterricht für Kinder bietet Professor Eghbal Hajabi im
Rahmen des Culture ClashProjekts im Jugendzentrum am
Chaunyring an. Jeden Dienstag
von 15.30 bis 17.30 Uhr können
Jungen und Mädchen Streichinstrumente, Tasteninstrumente
und Percussion erlernen. Immer
donnerstags werden von 15.30
bis 18 Uhr Gitarre, Tasteninstrumente und Percussion gelehrt.
Nur Streichinstrumente werden
freitags von 17 bis 19 Uhr im
FuNTASTIK unterrichtet. Das
Projekt Culture-Clash wird vom
SüdWestWind unterstützt.
Diabetiker
Treffen im
Krankenhaus
Jeden zweiten Dienstag im Monat treffen sich die Mitglieder
des Vereins „Diabetes Selbsthilfegruppen Bergheim-BedburgElsdorf“ im Bergheimer Maria-Hilf-Krankenhaus.
Beim
Treffen am Dienstag, 13. April,
19 bis 21 Uhr referiert Podologe
Frank Schmitz zum Thema „Füße aus medizinischer und pflegerischer Sicht.“ Nähere Informationen zum Verein und seinen
Aktivitäten erteilt Vorsitzender
Leonard Schmitz unter www.
diabetes-rhein-erftkreis.de
Hilfe für bedürftige Tierhalter
Futterausgabe jeden Freitag im Wohnpark
Anfang Februar jährte sich
die erste Futterausgabe an bedürftige Tierhalter in der Ausgabestelle Bergheim. Im vergangenen Jahr wurde viel
erreicht. Der DogWalk gehörte zu den Highlights im vergangenen Sommer. Es haben
sich 125 Hundehalter beteiligt
und pro gelaufenen Kilometer entlang der Erft für Futterspenden von namhaften Spon-
soren gesorgt. Zum Jahresende
konnten wir erfreulicherweise
die Suche nach neuen Räumen
einstellen, denn die Ausgabestelle bleibt in den bekannten
Räumlichkeiten. Traurig begann jedoch das Jahr für das
Team. Eva Schütten, Gründerin der Ausgabestelle, verstarb
Mitte Januar. Ihr Mann, Volker
Schütten, hat nun die Leitung
übernommen. Für die Zukunft
hofft das Team auf Unterstützung von Tierphysiotherapeuten, Tierärzten, Hundefriseuren und auch Pflegestellen.
Außerdem soll die Versorgung
von bedürftigen Rentnern mit
Haustieren ausgebaut werden.
Die Tiertafel versucht auch bei
chronisch kranken Tieren oder
in nachgewiesenen dringenden
Fällen einen Zuschuss zu den
Tierarztkosten zu geben. Natür-
lich ist das nur möglich, wenn
wir Sponsoren finden. Wer die
Tiertafel unterstützen will meldet sich entweder per Mail unter bergheim@tiertafel.de oder
telefonisch unter 02271/98
64 55. Die Ausgabestelle ist
freitags von 15 bis 18 Uhr im
Wohnpark Zieverich, OttoHahn-Straße 1/Ecke HeinrichHertz-Straße geöffnet.
Dagmar Oetken
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Bildung
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