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20140214_AZ_Von US-Gebäuden kaum was übrig - BHB Bauwert

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~((gemeine ~eitung
Freitag, 14. Februar 2014
Von US-Gebäuden kaum was übrig
KONVERSION "Bauwert" wandelt fünf Objekte im Gewerbepark General Rose zu modernen Wohnhäusern um I Bereits hohe Verkaufsquote
Von Isabel Mittler
BAD KREUZNACH. Das Mittelzentrum an der Nahe gehört zu
den wenigen Städten im Land,
die kontinuierlich weiterwachsen. Deutlich wird dies zum Beispiel an der bestehenden Nachfrage nach Wohnraum in Bad
Kreuznach. Für solchen kann
derzeit noch auf Konversionsareal gesorgt werden. Sehr zufrieden mit dem Wachsen der
Stadt und der Umwandlung von
ehemals militärisch genutzten
Gebäuden zeigte sich Oberbürgermeisterin Dr. Heike KasterMeurer beim symbolischen Spatenstich an Haus 1 im Gewerbepark General Rose in der Eberhard-Anheuser-Straße 10 bis 12,
gleichermaßen. Dort realisiert
die "BHB Bauwert Dritte Objektgesellschaft Bad Kreuznach"
das Projekt "Anheuser Höfe".
Auf dem Gelände der ehemaligen Rose Barracks stehen zwischen John-F.-Kennedy-Straße,
Alzeyer Straße und Georg-Marshall-Straße noch fünf Gebäudekomplexe, die in moderne, komfortable und energieeffiziente
Wohnhäuser umgewandelt werden. Der Denkmalschutz für die
aus den 1930er-Jahren stammenden ehemaligen Kasernengebäude wurde mittlerweile aufgehoben, die Schieferdächer können
somit auch neu gestaltet werden.
Im Zuge des Projektes werden
Einige der letzten Konversionsgebäude werden noch in diesem Jahr zu modernen Wohnhäusern an der
Eberhard-Anheuser-Straße umgebaut. Auf der Baustelle, betonte Bauwert-Geschäftsführer Uwe Birk (3.
v. 1.), werde dafür gesorgt, dass die Arbeiter Mindestlöhne erhielten.
Foto: Isabel Mittler
rund 250 Wohnungen unterschiedlicher Größen geschaffen,
die Gebäude erhalten Balkone
und Loggien, zudem werde für
rund 300 Stellplätze gesorgt.
Wie bereits im Musikerviertel
modernisiert Bauwert dort über
Aufzüge barrierefrei zugängliche
Gebäude mit teils barrierefreien
Wohnungen mit hochwertiger
Ausstattung und nach KfW-Effi-
zienzhaus-70-Klassifizierung.
Gemeinsam mit Uwe Birk, Geschäftsführer der Bauwert-Objektgesellschaft, wies KasterMeurer darauf hin, dass für das
Projekt aktuell eine Teilbaufreigabe vorliegt. Im März sollen
weitere Gewerke ausgeschrieben werden können. Für die
Häuser I und II konnte Birk
schon eine Verkaufserfolgsquote
von 90 beziehungsweise 70 Prozent verkünden. Die Bauanträge
für die weiteren Gebäude wurden eingereicht. Für die Häuser
IV und V wird vermutlich ein
anderes Wohnkonzept (Seniorenwohnungen) realisiert, ließ
Birk wissen. Bauwert hat mit
dem Projekt "Solar@Home" in
Bad Kreuznach bereits 250
Wohneinheiten geschaffen. Da
der Bestand von Konversionsobjekten nun langsam zu Ende
geht, bedauerte Birk augenzwinkernd die schnelle Vermarktung
seiner Vertriebsfachleute sowie
der Mitarbeiter der BKEG, vertreten durch Dietmar Canis. Die
Oberbürgermeisterin ließ Birk
wissen, dass sich im Zuge der
Fusion mit Bad Münster am
Stein-Ebernburg weitere Betätigungsfelder für den Bauherrn
mit Hauptunternehmenssitz in
Baden-Baden auftun könnten.
Nicht beteiligt am Projekt ist
Stadtrat Peter Anheuser, dessen
Familie allerdings stolz darauf
ist, dass der Gebäudekomplex
aufgrund der Lage an der Eberhard-Anheuser-Straße nach dem
1805 in Bad Kreuznach geborenen Pionier benannt wurde.
Eberhard Anheuser wanderte
1842 nach Amerika aus und
gründete dort die Brauerei Anheuser-Busch (heute AnheuserBusch InBev). Peter Anheuser
(CDU) erinnerte daran, dass er
und MdL Carsten Pörksen
(SPD) noch bis vor zwei Jahren
zu den Verfechtern gehörten, die
an diesem Standort die erste
europäische GebärdensprachenUni errichten wollten. Für das
Reservieren des Geländes hätten
allein zwei Millionen Euro an
Spenden gesammelt werden
müssen. Das Projekt scheiterte
auch daran, dass es keine Zuschusszusagen gab.
Die Wiedergabe dieses Artikels erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung
der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG
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Reisen
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