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www.dehoga-bremen.de
Mitteilungsblatt für das bremische Hotel- und Gaststättengewerbe
Offizielles Organ des DEHOGA Bremen
68. Jahrgang Nr. 8 Bremen August 2014
Sky erhöht
die Preise
Leserbriefe:
Was ist mit Bremen ?
SommerferienRegelung
Ferienzeit Schülerjobs
Seite 2
Seite 3
Seite 6
Seite 7
Freisprechung
Ausbildungswerbung
auf Seite 4
auf Seite 5
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Der DEHOGA beschäftigt sich derzeit mit
der Neuordnung der gastgewerblichen
Ausbildungsberufe. Dazu ist die Meinung
der Mitglieder gefragt.
Schließlich werden jetzt die Weichen gestellt für die Berufsausbildung der Branche
für die nächsten 15 bis 20 Jahre.
Die Berufswelt verändert sich und somit auch die Anforderungen an die Auszubildenden. Die jetzigen Ausbildungsordnungen stammen aus dem Jahr 1998
und müssen angepasst werden. Die Überarbeitung ist ein langer Prozess, der mit
vielen Beteiligten abzustimmen ist, und er
hat erst begonnen. Besonders wichtig ist
uns als Wirtschaftsverband natürlich die
Einschätzung der bundesweit rund 20 000
Ausbildungsbetriebe der Branche.
Aber auch andere Beteiligte wie Berufsschulen, Berufsfachverbände, Träger außerbetrieblicher Ausbildung oder
auch Auszubildende sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrung einzubringen.
Für jeden Ausbildungsberuf gibt es
einen Fragebogen mit jeweils sechs bis
neun Fragen, sowie Raum für eigene
Anmerkungen.
Beeim Ausfüllen ist zu Bedenken:
Ausbildungsordnungen legen Mindeststandards fest, das heißt alle Betriebsarten sollten in der Lage sein, die dort
vorgeschriebenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln können. Und jeder
Auszubildende (unabhängig vom
Schulabschluss) sollte sich diese aneignen können. Eine Ausbildungsordnung
definiert das Berufsbild und den allgemeinen Ablauf einer Ausbildung, nicht geregelt wird darin beispielsweise: Qualität des
Berufsschulunterrichts und der Schulbildung des Azubis, Ausbildungsvergütungen, Verbesserungsmöglichkeiten
beim dualen System. Über diesen Link
kommt man zur Befragung:
http://www.dehoga-bundesverband.de/mitgliederbefragung.
Der DEHOGA Bremen bittet die Mitglieder seiner Fachverbände daher herzlich,
sich an der Umfrage zu beteiligen.
DPAG Postvertriebsstück. H 4921 D. Entgelt bezahlt. Verlag: Förderungsges.
für das bremische Gastst.- u.Hotelgewerbe, Hinter dem Schütting 8, 28195 Bremen
Die gastgewerbliche Ausbildungsordnung
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info@dehoga-bremen.de
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Telefon
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Telefax
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E-Mail:
bremen@vht.de
1
Sky erhöht Preise
Laut Sky Auskunft gegenüber dem DEHOGA ist eine
Preisanpassung aufgrund
höherer Lizenzkosten, die
der Sender für Programminhalte zahlt, unvermeidbar.
Man habe das Preissystem
weiterentwickelt und eine
differenziertere Bewertung
der Preiskriterien (Kaufkraft, Bevölkerungsdichte, Sportaffinität) vorgenommen. So
komme es nun für mehrere tausend Betriebe zu Preissenkungen, allerdings für 80
Prozent aller Gewerbekunden zu Preiserhöhungen, die im Durchschnitt bei 30 Prozent liegen und bereits zum 1. September
in Kraft treten.
Die Branche darf versichert sein, dass der
DEHOGA diese erneute Preiserhöhung
deutlich kritisiert hat und auch die massive
Verärgerung der Betriebe gegenüber Sky
deutlich gemacht hat. Leider hat der DEHOGA keine Möglichkeit, Einfluss auf die
Preisgestaltung von Sky zu nehmen.
Vorteilskonditionen fürDEHOGA-Mitglieder- höhere Rabatte
Vor dem Hintergrund derart massiver
Preiserhöhungen hat der DEHOGA die
bestehende Kooperation mit Sky grund-
sätzlich in Frage gestellt, jedoch vorsorglich und ohne
Vorgriff auf eine
abschließende, verbandsinterne Bewertung und Entscheidung höhere Rabatte für DEHOGA-Mitglieder gefordert.
Ein neues, konkretes Angebot liegt seit
heute vor und beinhaltet je nach Preiskategorie deutliche Rabatterhöhungen. Die
jährlichen Rabatte liegen somit für DEHOGA-Mitglieder zwischen 275 und 800
Euro pro Jahr (bisher zwischen 150 und
400 Euro). Zudem greift die Preiserhöhung für diejenigen DEHOGA-Mitglieder,
die sich bereits bei Sky registriert haben,
erst einen Monat später, also erst zum 1.
Oktober 2014.
Wichtiger Hinweis: Rabatte sichern - Registrierung erforderlich
Damit DEHOGA-Mitglieder in den Genuss
des vereinbarten Verbandsnachlasses kommen, müssen sie ihre DEHOGA-Mitgliedschaft unter Nennung des DEHOGA-Landesverbandes und der DEHOGA-Mitgliedsnummer bei Sky anzeigen, per Mail
an bar@sky.de
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Voller Steuersatz fürs Parken
Gilt für die Nutzung von Hotelparkplätzen
durch Hotelgäste der allgemeine Umsatzsteuersatz von 19 Prozent, oder der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent? Mit dieser
Frage hat sich das Niedersächsische Finanzgericht befasst. Sein Urteil: Die Parkplatznutzung ist eine Nebenleistung zur Hotelübernachtung und teilt somit ihr Schicksal.
Folgender Sachverhalt lag dem Urteil
zugrunde: Der Hotelier betreibt unter anderem ein Business Resort Hotel. Dem Hotel
sind zwei Restaurants, Wellness, Beautyund Fitnessbereiche angeschlossen. Für die
Hotelgäste stehen 140 private PKW-Stellplätze sowie 10 LKW-Stellplätze zur Verfügung. Die vorgehaltenen Parkmöglichkeiten
reichten bei voller Belegung des Hotels für
die Hälfte der Hotelgäste. Die mit dem
Kraftfahrzeug angereisten Gäste durften
freie Parkplätze belegen, ohne dass
hierüber mit dem Hotelier eine Regelung
getroffen wurde. Ein gesondertes Entgelt für
die Nutzung der Stellplätze wurde nicht
erhoben.
Dazu führen die Richter aus, dass nach der
ständigen Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofs (EuGH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) zwar grundsätzlich jeder Umsatz
als eigene selbstständige Leistung zu behandeln ist. Eine wirtschaftlich einheitliche Leistung darf aber nicht künstlich aufgespaltet
werden. Eine einheitliche Leistung liegt
demnach insbesondere dann vor, wenn ein
Teil die Hauptleistung und der andere Teil
die Nebenleistung ist. Eine Leistung ist Nebenleistung zu einer Hauptleistung, wenn
sie für den Leistungsempfänger keinen eigenen Wert hat, sondern allein dazu dient,
die Hauptleistung unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen.
Nach Auffassung der Richter besteht ein
unmittelbarer Zusammenhang zwischen der
Nutzung der vorgehaltenen Stellplätze und
der Übernachtungsleistung. Dies gilt
jedenfalls dann, wenn wie hier über die
Inanspruchnahme eines Stellplatzes zwischen Hotelier und Gast keine ausdrückliche Vereinbarung getroffen wird, der Hotelier nicht prüft, ob der Gast mit einem
Auto angereist ist, einen Hotelparkplatz
nutzt und es nicht gewährleistet ist, dass
jedem Hotelgast auch ein Stellplatz zur
Verfügung steht. Der Vorgang ist beim
BFH unter dem Aktenzeichen XI R 11/14
geführt.
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Anzeigenannahme:
Telefon 04551/1450 oder bremen@vht.de
2
Dem Senat die Rote Karte zeigen
Leserzuschrift
Dank der Gesetzesinitiative des Bremer Senats hat Bremen erneut negative Schlagzeilen in der deutschen Presselandschaft erhalten. Der Ruf der Stadt wird, gerade
auch im touristischen Bereich, durch diesen Senat nachhaltig ruiniert. Ob City- Tax
oder die Abwälzung der Kosten für Polizeieinsätze bei Ligaspielen. Alles nur Maßnahmen um eine verfehlte und unfähige Haushaltspolitik zu kaschieren.
Ist man sich in der Bremischen Bürgerschaft eigentlich bewusst, welche Einnahmen
und welche Reputation alleine der Fußball in diese Stadt und für diese Stadt bringt.
Fußball verbindet Völker und lädt zum Reisen und zum Kennenlernen neuer Städte
und Länder ein. Alleine die Bundesliga Heimspiele besuchen ca. 40.000 Menschen
pro Spiel. Viele aus Bremen und „umzu“, etliche aus allen Teilen der Republik. Umsätze für den Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie. Ein Länderspiel ist, seitdem
Werder nicht mehr international spielt, eine Möglichkeit auch auf diese Weise für
Bremen zu werben, die Gastfreundlichkeit und die schönen Seiten der Stadt zu präsentieren. Das letzte Länderspiel fand im Februar 2012 gegen Frankreich statt, ein
weiteres wird es wohl nicht mehr geben. Andere Städte reiben sich die Hände. Zu
verdanken ist dies der ewigen Kurzsichtigkeit des Bremer Senats.
Nils Plewnia, Bremen
Rote Köpfe - Grüne Stengel!
Leserzuschrift
Nachdem seit Jahren die Soap „Rote Rosen“ der Hansestadt Lüneburg einen riesigen
Boom an Bekanntheitsgrad und Tourismus gebracht hat, ist es an der Zeit auch die
Freie Hansestadt Bremen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen angemessen zur berücksichtigen. Ich lese täglich die Leserbriefe in den Bremer Tageszeitungen und
nicht nur diese und bin mit den Entwicklungen, Träumen und (Fehl)-Entscheidungen
der politischen „Führung“ in Bremen bestens vertraut. Über das, was in dieser Stadt
geschieht, könnte man eine unendliche Serie drehen, ohne ein Drehbuch schreiben
zu müssen.
Die Politiker inzenieren die Folgen jeden Tag aufs Neue. Damit würde Bremen auch
über die Landesgrenzen hinaus in das richtige Spektrum gerückt und genießt bundesweite Aufmerksamkeit.
Also: die Bremen Soap: Rote Köpfe - Grüne Stengel - das darf doch für Radio Bremen kein Problem sein, nachdem sie viele erfolgreiche Produktionen gemacht haben.
Lothar Plewnia, Bremen
DEHOGA Bremen-Nord on Tour
Am Montag, den 1. September 2014
In diesem Jahr fahren wir nach Bad Zwischenahn und besuchen die größte Baumschule Europas. Die Firma Bruns hat auf
einem Gelände von 500 ha ein breit gefächertes Sortiment von Nadelhölzern, Solitärpflanzen, Rhododendren und vieles
mehr. Die Firma liefert z.B. Alleebäume in
alle Welt. Wir fahren mit unserem Bus für
ca. 2 Stunden durch die Anlagen. Herr
Ludewig wird uns als Parkführer interessante Erklärungen geben. Ein Mittagessen
ist im „Spieker“ vorgesehen, das Kaffeetrinken ist im „Haus am Meer“ bestellt
und ein Abendessen im Ringhotel „Voss“
in Westerstede. Getränke müssen selbst
bezahlt werden. Preis einschl. Mittagessen
für Mitglieder und Ehepartner 10,00
Euro, für andere Teilnehmer 15,00 Euro
pro Person.
Abfahrt des Busses 10:30 Uhr von Köpke
Farge, 10:45 Uhr von Hotel Union Blumenthal und 11:00 Uhr von der Strandlust
Vegesack. Anmeldung bis 20. August bei
Carsten Köpke Tel.0421 682316 oder bei
Ferdinand Meyer-Farge Tel. 0421 650989.
Nach Bezahlung auf das Konto DEHOGA
Bremen-Nord, Volksbank Bremen-Nord
IBAN: DE24291903300116288800,
BIC: GENODEF1HB2, gilt die Reise als
gebucht.
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3
HOTEL GASTRONOMIE
Freisprechungsfeier im Dorint Park Hotel
Bremen eine „Insel der Glückseligkeit“
Thomas Schlüter
Hauptgeschäftsführer
des DEHOGA Bremen
Sky – wer bleibt dabei?
Was unlängst geklappt hat, klappt
wohl auch auf´s Neue, mag der Bezahlsender Sky gedacht haben, als
er den DEHOGA – für diesen völlig
überraschend – von einer weiteren,
saftigen Preiserhöhung in Kenntnis
setzte.
Ob eine derartige Vorgehensweise
mit dem Grundgedanken einer Kooperation vereinbar ist, kann bezweifelt werden.
Nicht nur Wirte und Wirtinnen sind
zu Recht höchst verärgert, wenn unter Ausnutzung von Marktmacht so
ungeniert hingelangt wird.
Es bleibt abzuwarten, ob die Branche Sky nach dieser Nummer, nun
die rote Karte zeigt und den Sender
damit zum Einlenken bewegt, und
sich damit ein altes Sprichwort bewahrheitet, das da lautet: „Der Krug
geht solange zum Brunnen, bis er
bricht.“
Der Schlusssatz des neuen Präsidenten des
Koch-Clubs Bremen, Joachim Himmelskamp, saß: „Freispruch, machen Sie was
draus!“ So schickte er 168 `Gesellen bei
der Freisprechungsfeier der gastgewerblichen Ausbildungsberufe im Dorint Park
Hotel Bremen in ihre berufliche Karriere.
Leider erfüllte ein Fünftel der Prüflinge die
Anforderungen von Ausbildungsbetrieb
und Schulzentrum Rübekamp nicht und
fiel durch. Die Statistik im Sommer 2014
zeigt, dass die höchste Durchfallerquote
(41,38 Prozent) im Segment Fachmann/frau für Systemgastronomie liegt. Auf
Rang zwei folgen die Berufe Koch/Köchin
(22,73 Prozent). Und dann toppte Ina
Mausolf, Referentin für Ausbildung bei der
Senatorin für Bildung, Wissenschaft und
Gesundheit, sieht trotz Fachkräftemangel
in vielen Branchen gerade in Bremen im
Gastgewerbe eine große Chance und sensibilisierte die Dienstleister, es doch auch
mal auf einem Kreuzfahrtschiff zu versuchen. Detlef Pauls, der Vorsitzende des
DEHOGA Bremen, appellierte an die neuen Kollegen: „Seien Sie engagiert, lieben
Sie Ihren Beruf!“
Applaus forderte der Hauptgeschäftsführer
des DEHOGA, Thomas Schlüter, bei Partnern, Freunden und Angehörigen, Lehrern
sowie den Ehrengästen heraus: „Sie haben
bis zu Ihrem erfolgreichen Abschluss
durchgehalten und können daher zu Recht
so richtig stolz sein“, wertschätzte er die
Leistungen der Prüflinge. Anschließend
sprach er die allgemeine Ausbildungsituation an. So setze sich die Branche daher
schon seit geraumer Zeit mit der drängenden Frage auseinander, wie sie es sicherstellen kann, auch in Zeiten nachlassender
Nachfrage nach Ausbildung, genügend
junge Menschen für eine Ausbildung in
einem der Berufe des Gastgewerbes zu
gewinnen. „Die Zeiten von Ausbildung
ohne Kompromissbereitschaft des ausbildenden Betriebes ist vorbei“, so der DEHOGA-Hauptgeschäftsführer. So müsse
sich jeder Betrieb zukünftig mehr auf die
Bedürfnisse von Auszubildenden einstellen. Der Branche treu bleiben wollen jedoch die meisten. Zur Freude von Studiendirektor Ole Meine aus der Abteilung Gastronomie des SZ Rübekamp und dem Leiter, Oberstudiendirektor Börje Horn. In
Walle wollen Freigesprochene
nochmal die Schulbank drücken und
ihre Allgemeinbildung verbessern.
Die Pädagogen
sprachen sogar
davon, dass für die
gastronomischen
Ausbildungsberufe
auch wegen des
Dualen Systems
Bremen eine „Insel
der Glückseligkeit“
sei. Immer wieder
Das sind in den gastronomischen Ausbildungsberufen die Prüfungsgern wird die Tatbesten im Sommer 2014: Melanie Holsten, Apolonia Assan, Mona
sache herausgeAfra Jung, Jana Marie Harsman, Kevin Neumann, Elena Friedrich
stellt, dass die
und Nadine Wallbaum (v.r.).
Azubis nach ihrer
Schulzeit ihre theoretische Ausbildung laut
Neumann (Berufsbildungswerk Bremen);
Pisa-Studie auf dem 16. Tabellenplatz beFachkraft im Gastgewerbe: Elena Friedrich
gännen, am Ende sie jedoch in den Ergeb(Fährhaus Farge); Fachmann/frau für Sysnissen auf Platz 1 im Bundesdurchschnitt
temgastronomie: Nadine Wallbaum (DB
stünden. Bei nicht unfreundlichen TempeFernverkehr); Hotelfachfrau/mann: Jana
raturen bewirtete das Team von HoteldiMarie Harsman (Atlantic Grand Hotel);
rektor Jörg Landau schließlich die rund
Koch/Köchin: Mona Afra Jung (Kränholm
600 Gäste mit einem Buffet, glückselige
Service GmbH); Restaurantfachmann/frau:
Gespräche auf der Terrasse und ein geApolonia Assan (Freie Hansestadt Bremen
meinsames Foto beendeten den Event im
Aus- und Fortbildungszentrum); FachpraktiDorint Park Hotel Bremen.
ker/in im Gastgewerbe: Melanie Holsten
Die Prüfungsbesten der Abschlussprüfung
(Berufsbildungswerk Bremen).
Sommer 2014: Beikoch/Beiköchin: Kevin
Gruppenbild auf der Treppe des Dorint Park Hotel Bremen: Die Freigesprochenen jubeln,
halten ihre Gesellenbriefe als äußeres Zeichen der bestandenen Prüfung in der Hand.
Danach ging es in den Kuppelsaal zum Buffet.
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AnzeigenAnnahme:
Telefon
04551/1450
Telefax
04551/2504
Fachverband Bremen
Tel. 0421/33 59 00 Fax 0421/324473
E-Mail: info@dehoga-bremen.de
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Der DEHOGA Fachverband Bremen wünscht
seinem neuen Mitglied viel Glück und
Erfolg !
Kollegin Bärbel Krieten, „Hotel am Hillmannplatz“, Am Hillmannplatz 1, 28195 Bremen
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Besuchen Sie uns: „Gastro Spezial“ Messe
am 20. und 21. Oktober in Bremen
4
4
HOTEL GASTRONOMIE
Gastgewerbliche Ausbildungsberufe auf dem Bremer Marktplatz
Streckenweise leider jugendfrei – „Job4u“-Team des Schulzentrums Rübekamp, des Koch-Clubs
Bremen, des Ho.Re.B und des DEHOGA Bremen präsentierte gastgewerbliche Ausbildungsberufe auf dem Bremer Marktplatz
Ein bisschen mehr Resonanz hätte sich die
Crew des DEHOGA-Pavillons, die bei
absolut hochsommerlichen Temperaturen
die gastgewerblichen Ausbildungsberufe auf dem Bremer Marktplatz über zwei
Tage präsentierte denn doch gewünscht.
Standbesucher, die sich die leckeren, von
Auszubildenden zubereiteten Crêpes
und Cocktails schmecken ließen, gab es
zwar genug, allerdings handelte es sich
bei ihnen meistens eher um Touristen, als
um den für die Branche so wichtigen
potentiellen Berufsnachwuchs.
Es mag an der Hitze oder an einem bereits
erhaltenen Ausbildungsplatz gelegen
haben, dass sich der Andrang junger Menschen am gemeinsam vom Schulzentrum Rübekamp, Koch-Club Bremen,
Ho.Re.B und DEHOGA Bremen bespielten
Stand in Grenzen hielt.
Gleichwohl: Die mit den Schülern geführten Gespräche waren gut, und bei dem
Einen oder dem Anderen schien doch das
Interesse an einer Ausbildung im Gastgewerbe geweckt worden zu sein.
Der DEHOGA Bremen bedankt sich bei
allen Beteiligten, die zum Gelingen der
Veranstaltung beigetragen haben, herzlich!
Namentlich sind dies:
- der Landesverband Hotel- und Restaurantfachkräfte in Bremen e.V., kurz
Samantha Winters
Ho.Re.B., auf der
Messe vertreten
durch den Vorsitzenden, Herrn
Manfred Ehlert und die Jugendwartin und
stellvertretende
Vorsitzende des
Verbandes,
Frau Natascha
Prietz sowie die
2. Jugendwartin
Frau Carina Stelljes
- das Schulzentrum Rübekamp,
vertreten durch
v.l.n.r.: René Wilke (Koch), Samantha Winters, Biserka Gusani,
den StudiendirekPierre Engelmann (Koch)
tor Ole Meine
sowie die Studienrätin Rachel Meine.
-die auszubildenden Köche
- Marco Altmann,
Atlantic Hotel an
der Galopprennbahn
- Jannis Fuhrberg,
Ringhotel Munte
am Stadtwald
- Pierre Engelmann, Hotel Roshop, Barnstorf
- René Wilke, Hotel Landgut Horn
- Duni GmbH, Tafeldeko ( Servietten, Be- Mohammad Mehdie Yaghmaiean, Hotel
steck, Teller, Becher)
Robben - Grollander Krug
- die auszubildenden Fachkräfte im Gast- die Mitgliedsbetriebe des DEHOGA
gewerbe
Fachverbandes Bremen
- Samantha Winters
- das Café und Restaurant Classico, Frau Bea- Biserka Gusani
ta und Herr Konstantinos Kostelides (Kühllage- René Hartung
rung und logistische Unterstützung),
Alle drei von der Akademie Überlingen
- die Restaurants 1783 und Ratskeller,
Herren Oliver Rößler und Arndt Feye
- die Firmen
(Kühllagerung und logistische Unterstüt- H. Beckröge, Getränke- Fachgroßhandels
zung).
GmbH (Getränke)
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Hotelklassifizierung
Folgeklassifizierung:
René Hartung
INNSide Bremen
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Anzeigen-Annahme:
Telefon 04551/1450
Telefax 04551/2504
eMail: bremen@vht.de
Der DEHOGA Bremen gratuliert zur
Deutschen Hotelklassifizierung herzlich
und wünscht weiterhin viel Erfolg.
Anzeigenschluß für die nächste
Ausgabe ist der 25.08.2014
Fachverband Bremerhaven
Tel. 0471/43371 Fax 0471/411793
E-Mail: hoga-verb@freenet.de
Der DEHOGA Fachverband Bremenhaven
wünscht seinem neuen Mitglied viel Glück
und Erfolg !
Kollege Viktor Kalafus, „Hungerhaken“,
Kohlenkai 1, 27572 Bremerhaven
Die Geschäftsstelle Bremerhaven
ist vom
04.08.-17.08.2014
nicht besetzt.
In dringenden Fällen wenden Sie
sich bitte an den
DEHOGA Bremen.
Telefon 0421/335900
Die Fachgruppe
Hotels unter
100 Betten
informiert !
Die Fachgruppe
trifft sich in 2014
immer am letzten
Mittwoch des Monats
Neue Interessenten können sich unter
0421/348710 zu dem
Meeting anmelden.
Die Austragungsorte werden per
Rund-Mail bekanntgegeben.
IMPRESSUM
Herausgeber: DEHOGA Bremen,
Hinter dem Schütting 8, 28195 Bremen,
Tel. 33 59 00, Telefax 32 44 73.
Verlag und Redaktion:
Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH
Postfach 1221, 23782 Bad Segeberg,
Tel. 04551/1450, Fax 04551/2504,
E-Mail: bremen@vht.de
Anzeigen und Gesamtherstellung:
Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH
Postfach 1221, 23782 Bad Segeberg,
Tel. 04551/1450, Fax 04551/2504,
E-Mail: bremen@vht.de
Erscheint einmal im Monat.
Bezugspreis: EURO 36,- jährl. (einschl. 7%
MwSt). Für Mitglieder ist die Bezugsgebühr
im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Für Druckfehler keine Haftung.
55
Die Sommerferienregelung der Kultusministerkonferenz
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Deutschlandweite arbeitsrechtliche Seminare im September 2014
Hotelverband, YOURCAREERGROUP und das Anwaltsbüro Claus veranstalten deutschlandweite arbeitsrechtliche Seminare zum Thema Betriebsverfassungsrecht
Im September veranstaltet der Hotelverband Deutschland (IHA) in Zusammenarbeit mit der YOURCAREERGROUP AG
und dem Anwaltsbüro Claus erneut
deutschlandweite arbeitsrechtliche Seminare, die sich an Personalverantwortliche der
Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten. Das Schwerpunktthema des Seminars
ist das „Betriebsverfassungsrecht für Führungskräfte“.
Während des halbtägigen arbeitsrechtlichen Seminars erhalten die Personalverantwortlichen mit Hilfe prägnanter Praxisbeispiele Sicherheit im Umgang mit dem Betriebsrat. Nach einer Einführung in das
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Betriebsverfassungsrecht folgen Kernthemen wie zum Beispiel die Spielregeln für
den Umgang mit dem Betriebsrat, Mitwirkungsrechte, die Dienstplangestaltung und
die Mitbestimmung in sozialen und personellen Angelegenheiten. Außerdem werden die Aufgaben des Betriebsrats sowie
der Kündigungsschutz von Betriebsratsmitgliedern erläutert.
Das Seminar wird von Rechtsanwalt Claus
gehalten, der seit über 20 Jahren auf
Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie
spezialisiert ist. Claus ist Fachanwalt für
Arbeitsrecht und Preferred Partner des
Hotelverbandes Deutschland (IHA). Er hat
in der Vergangenheit Vorträge vor ErfaGruppen oder bei Personalleitertagungen
zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts
gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und
Seminarveranstaltungen bundesweit sehr
beliebt.
Interessenten können auf http://
www.yourcareergroup.de/arbeitsrecht-
seminar weitere Details einsehen sowie die
Online Anmeldung vornehmen.
Termine & Veranstaltungsorte (jeweils
13:30 – 18:20 Uhr):
Mo., 15.09.2014
Hamburg, Grand Elysée Hotel Hamburg
Di., 16.09.2014
München, INNSIDE München Parkstadt
Schwabing
Mo., 22.09.2014
Berlin, Steigenberger Hotel Berlin
Fr., 26.09.2014
Düsseldorf, Hyatt Regency Düsseldorf
Mo., 29.09.2014
Frankfurt, Best Western Premier IB Hotel
Friedberger Warte
Teilnahmegebühr:
149 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Kunden der
YOURCARERGROUP AG oder Mitglieder
des Hotelverbandes Deutschland (IHA)
179 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Nicht-Kunden bzw. Nicht-Mitglieder.
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6
Nachhilfe für
Auszubildende
In diesen Tagen werden wahrscheinlich
noch die letzten Ausbildungsverträge unterzeichnet. Vielleicht ist manchem Betrieb
die Auswahl nicht leicht gefal-len und man
hatte bei dem einen oder anderen Bewerber Bedenken, ob er auf-grund seiner Noten wirklich die Ausbil-dung schaffen kann.
Betriebe und Auszubildende haben die
Möglichkeit mit Nachhilfe zu unterstüt-zen
und die sogenannte „ausbildungs-begleitende Hilfe“ zu beantragen. Diese Maßnahme wird über die Arbeitsagen-tur finanziert, sodass weder dem Aus-zubildenden noch dem Betrieb Kosten entstehen.
In kleinen Gruppen werden die Auszubildenden unterstützt, den
schulischen Stoff zu bewältigen und zu
verstehen. Zugleich werden sie pädagogisch begleitet, denn häufig liegen die Probleme der Auszubildenden nicht nur im
schulischen Bereich, sondern es spie-len
auch andere Themen und Lebens-bereiche
eine Rolle. Allerdings muss ein Auszubildender dieser Hilfe zustimmen, denn nur
dann kann sie erfolgreich sein. Als Ausbilder kann man aber auch sanf-ten Druck
aufbauen und den jungen Menschen ermutigen, dieses Angebot anzunehmen.
Vor allem, wenn ansons-ten der Ausbildungserfolg in Frage ge-stellt ist.
Einzelne Betriebe sind inzwischen sogar
dazu übergegangen, dass sie die Unterstützung-auf eigene Kosten-ins Haus holen.
So haben sie es besser im Blick, dass die
betroffenen Auszubildenden auch wirklich
die Hilfe in Anspruch neh-men und sie
können dafür sorgen, dass die Nachhilfe
auch den speziellen be-trieblichen Bedarf
im Auge hat. Dadurch ist eine sehr enge
Verzahnung zwischen Betrieb und ausbildungsbegleitender Hilfe gewährleistet.
Ferienzeit ist Schülerjobzeit
In den Sommerferien bieten sich eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten in Gastronomie- und Hotelbetrieben für Schüler. Doch
gilt es bestimmte Dinge zu beachten,
denn grundsätzlich ist die Beschäftigung
von Kindern gesetzlich verboten. Der Gesetzgeber gewährt aber eine Reihe von
Ausnahmen. So dürfen Kinder welche das
13. aber noch nicht das 15. Lebensjahr
vollendet haben mit Einwilligung ihrer Eltern leichte und für sie geeignete Aufgaben bis zu zwei Stunden täglich an
höchstens fünf Tagen in der Woche ausführen. Sie dürfen aber nicht in den
Abend- und Nachtstunden, d. h. zwischen
18.00 und 8.00 Uhr eingesetzt werden.
Die Arbeit darf nicht vor dem Schulunterricht und nicht während des Schulunterrichts stattfinden. Schüler ab 15 Jahren
können zusätzlich während der Schulferien
vier Wochen pro Kalenderjahr arbeiten.
Erlaubt sind in dieser Zeit höchstens acht
Arbeitsstunden pro Tag zwischen 6.00
und 20.00 Uhr. Die Bestimmungen des
Jugendarbeitsschutzgesetzes sind daher
penibel zu beachten, insbesondere gilt
dies für das Nachtarbeitsverbot. Des Weiteren ist die Schülereigenschaft durch Vorlage einer „Schulbesuchsbescheinigung“
nachzuweisen und durch den Arbeitgeber
bei den Lohnunterlagen aufzubewahren.
Die nach den vorstehenden Grundsätzen
erlaubten Schülerbeschäftigungen sind Arbeitnehmerverhältnisse, welche jedoch
befristet sind. Die Arbeitsverhältnisse enden mit Ablauf der vereinbarten Zeit ohne
Kündigung.
Bei Schülerbeschäftigungen gelten folgende sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten: Wenn Schüler von allgemeinbildenden Schulen während der Dauer ihrer
Schulausbildung oder nur in den Schulferien arbeiten, besteht grundsätzlich keine
Beitragspflicht zur Arbeitslosenversicherung. In der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung gibt es für Schüler keine Ausnahmevorschriften, so dass sie grundsätzlich versicherungspflichtig sind.
Es gelten aber die allgemeinen Ausnahmen
von der Versicherungs- und Beitragspflicht.
Zu unterscheiden sind hier zum einen eine
geringfügige Beschäftigung als Dauerarbeitsverhältnis sowie eine geringfügige
kurzfristige Beschäftigung.
Berufsausbildung an, so wird bereits die
Tätigkeit des Ferienjobs versicherungspflichtig.
Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung
als Dauerarbeitsverhältnis liegt vor, wenn
das regelmäßige Arbeitsentgelt 450 € im
Monat nicht übersteigt (Minijob). Für diese versicherungsfreie Beschäftigung hat
der Arbeitgeber einen besonderen pauschalen Arbeitgeberbeitrag in Höhe von
15% zur Renten- und ggf. 13% zur Krankenversicherung zzgl. ca. 1,7% für Umlagen zu entrichten.
Schülerinnen und Schüler müssen für ihren
Ferienjob über den Hotel- bzw. Gastronomiebetrieb unfallversichert werden.
Die Besteuerung des Arbeitslohns von
Schülern richtet sich nach den allgemeinen
Vorschriften. Schüler, die im Kalenderjahr
2014 erstmals einen Ferienjob ausüben,
müssen dem Gastronomen oder Hotelier
eine amtliche „Bescheinigung für den
Lohnsteuerabzug 2014“ vorlegen. Diese
Bescheinigung wird auf Antrag von dem
Wohnsitzfinanzamt des Schülers ausgestellt. In den meisten Fällen wird es aber
nicht zu einem Lohnsteuerabzug kommen,
da derzeit ein Monatslohn bis zu 946 €
bei Schülern mit der Steuerklasse 1 steuerfrei bleibt. Bei einem sogenannten Minijob
kann die Vorlage der „Bescheinigung für
den Lohnsteuerabzug 2014“ unterbleiben.
Der Arbeitgeber muss dann aber eine Pauschalsteuer in Höhe von 2% an die Minijobzentrale abführen.
Bei einer geringfügig kurzfristigen Beschäftigung entfällt die Pflicht zur Entrichtung
von Sozialversicherungsbeiträgen. Eine
geringfügig kurzfristige Beschäftigung liegt
vor, wenn diese im Laufe eines Kalenderjahres auf längstens zwei Monate oder 50
Arbeitstage begrenzt ist. Auf die Höhe des
Arbeitsentgelts kommt es in diesem Fall
grundsätzlich nicht an. Aber aufgepasst
bei folgender Besonderheit: Schließt sich
für den Schüler nach dem Sommerjob eine
○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○
Wirten droht Entzug der Konzession nach Jugendschutzgesetz
Erfolglos blieb die Klage eines Unternehmers eines Einzelhandelsgeschäfts mit
Café. Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte die von der Ordnungsbehörde ausgesprochene Gewerbeuntersagung und den
Widerruf der Gaststättenerlaubnis . Begründung: Der Gewerbetreibende hat sich
als unzuverlässig erwiesen.
Wie kam es dazu? Die Ordnungsbehörde
warf dem Unternehmer vor, er habe in
seinem Geschäft wiederholt Alkohol an
Jugendliche verkauft, die sich danach
teilweise in einen Vollrausch versetzt hätten und von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Jugendlichen konnten wohl mehrfach ohne
Probleme eine Flasche Wodka und auch
eine Flasche Rum kaufen, ohne dass sie
einen Ausweis hatten vorzeigen müssen.
Die Jugendlichen wussten, dass man in
diesem Laden Alkohol bekommt.
Der Widerruf der Gaststättenerlaubnis findet seine gesetzliche Grundlage im Gaststättengesetz, die Gewerbeuntersagung
○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○
Bremen: GASTRO SPEZIAL - Messe
Am 20. und 21. Oktober lädt Recker Feinkost alle interessierten Fachbesucher aus
Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung in die Messehalle 4
nach Bremen ein.
Recker Feinkost versteht sich als innovati-
ver Lebensmittel-Vollsortimenter, der sich
auf die Zustellung der Artikel mit einer
modernen Fahrzeugflotte und dienstleistungsorientierten Servicefahrern spezialisiert hat. Von Borkum bis Hildesheim werden die ca. 2.000 gewerblichen Kunden
von den Betriebsstätten Bremen und Wetschen aus beliefert.
Die Fachberater/innen und Telefonverkäufer/innen erfüllen nicht nur die Artikelwünsche in Bezug auf die Speise- bzw.
Menükarten, sondern stehen den Kunden
mit individueller, kundenbezogener Beratung zur Seite.
Das Familienunternehmen Recker zeigt als
Lebensmittel - Großhändler anlässlich der
Gastro Spezial die neuesten Food Trends.
Ca. 100 Produzenten werden ihre besten
und neuesten Produkte präsentieren, zubereiten und verköstigen. Die bekannten
Fernsehköche Stefan Marquard und Ludwig „Lucki“ Maurer
werden permanent in
der Show-Küche interessante Gerichte zubereiten. Unterstützt
werden sie in der
Show-Küche von der
Firma Rational, die das
neueste Self-CookingCenter vorstellen wird.
Dieses Gerät erspart
Ihnen viel Zeit und
Kosten in der Küche.
Die Messezeiten sind am Montag von
10.00 bis 18.00 Uhr und am Dienstag
von 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist
gratis und nur für Fachbesucher aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschafts-
verpflegung.
Recker Feinkost GmbH, Diepholzer Str.
82, 49453 Wetschen, 05446-99300
Recker Feinkost GmbH, Gelsenkirchener
Str. 17-21, 28199 Bremen, 0421-518080
stützt sich auf die Regelungen in der Gewerbeordnung. Beide Gesetze ordnen im
Ergebnis übereinstimmend den Widerruf
beziehungsweise die Gewerbeuntersagung
für den Fall an, dass der Gewerbetreibende sich als unzuverlässig erweist. Das ist
hier der Fall. Gewerbliche Unzuverlässigkeit ist gegeben, wenn der Gewerbetreibende nach dem Gesamtbild seines Verhaltens keine Gewähr dafür bietet, dass er
sein Gewerbe künftig ordnungsgemäß betreiben wird.
Hierzu zählt unter anderem, dass der Gewerbetreibende seinen laufenden öffentlich-rechtlichen Erklärungs- und Zahlungsverpflichtungen pünktlich, vollständig und
unaufgefordert nachkommt (sowie die
Jugendschutzvorschriften beachtet). Verstößt er hiergegen erheblich oder nachhaltig, bietet er nicht die geforderte Gewähr.
Da die gewerbliche Unzuverlässigkeit verschuldensunabhängig ist, kommt es im
Falle von beachtlichen Verstößen gegen
die genannten Verpflichtungen grundsätzlich nicht auf
die Gründe an.
in der Lage gewesen sei, für einen einwandfreien Betrieb in seinem Café bzw.
Verkaufsgeschäft zu sorgen, so das Gericht. Allein darauf komme es an.
Auch dass eine Verurteilung im Bußgeldverfahren bisher nicht erfolgte, sei unerheblich. Dem Kläger sei offenbar bis
zuletzt die Bedeutung des Jugendschutzgesetzes unklar geblieben. Demnach haben
Personen, bei denen nach diesem Gesetz
Altersgrenzen zu beachten sind, ihr Lebensalter auf Verlangen in geeigneter Weise nachzuweisen, und der Gewerbetreibende hat in Zweifelsfällen das Lebensalter zu
überprüfen. Scheitert der Gewerbetreibende an der Beachtung des Gesetzes – wie
hier – in schwerwiegender Weise, so zieht
das Gesetz – unter Berücksichtigung des
Verhältnismäßigkeitsgebotes – die Konsequenz, dass die gewerbliche Betätigung
wegen Unzuverlässigkeit zu beenden ist.
Jürgen Benad.
Der Unternehmer
hatte zwar wiederholt versichert, dass
er an solchen Verkäufen überhaupt
nicht interessiert
gewesen sei und
dass er sowohl seine Arbeitnehmer
eindringlich belehrt,
als sich auch von
unzuverlässigen
Mitarbeitern getrennt habe.
Hiervon ließ sich
das Gericht aber
nicht beeindrucken.
Der geschilderte
Sachverhalt zeige
eindeutig, dass der
Unternehmer nicht
7
Aktuelles aus dem Arbeitsrecht
Besondere Regelungen in der Schwangerschaft
I. Schwangere Arbeitnehmerinnen genießen während der Schwangerschaft und bis
zum Ablauf von vier Monaten nach der
Entbindung einen besonderen Kündigungsschutz. Wird dennoch eine Kündigung erklärt, ist diese ohne die Zustimmung des
Amtes für Arbeitsschutz nicht nur unwirksam; sie kann auch eine Entschädigungszahlung des Arbeitgebers nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
auslösen.
Diskriminierung wegen des Geschlechts
Mit Urteil vom 12.12.2013 (Az. 8 AZR
838/12) sprach das Bundesarbeitsgericht
(BAG) der klagenden Arbeitnehmerin eine
Entschädigung in Höhe von 3.000,00 Euro
zu. Nach § 7 AGG dürfen Beschäftigte
nicht aus Gründen der Rasse oder wegen
der ethnischen Herkunft, des Geschlechts,
der Religion oder Weltanschauung, einer
Behinderung, des Alters oder der sexuellen
Identität benachteiligt werden. In dem entschiedenen Fall hatte die Arbeitgeberin
zunächst erfolglos versucht, die schwangere Klägerin dazu zu bewegen, das aus medizinischen Gründen ausgesprochene Beschäftigungsverbot zu ignorieren und in
gewohntem Umfang weiter zu arbeiten.
Kurz darauf sprach die Arbeitgeberin die
Kündigung aus. Das BAG stellte fest, dass
die Klägerin aufgrund ihrer Schwangerschaft ungünstiger behandelt und damit
wegen ihres Geschlechts benachteiligt wurde. Dieser Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot führte zu dem Entschädigungsanspruch der Klägerin. Die Höhe der
Entschädigung ist lediglich bei einer Benachteiligung im Rahmen einer Nichteinstellung auf drei Bruttomonatsgehälter
begrenzt. Im Übrigen kann eine „angemessene“ Entschädigung verlangt werden.
Hatte der Arbeitgeber bei Ausspruch der
Kündigung dagegen gar keine Kenntnis
von der bestehenden Schwangerschaft,
kann auch keine Benachteiligung aufgrund
des Geschlechts vorliegen. Zwar bleibt es
auch in diesem Fall bei der Unwirksamkeit
der Kündigung; ein Entschädigungsanspruch besteht jedoch nicht (BAG Urteil
vom 17.10.2013 – 8 AZR 742/12).
Mutterschutzlohn und Beschäftigungsverbot
II. Werdende Mütter dürfen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden. In dieser Zeit erhalten sie Mutterschaftsgeld von
der Krankenkasse. Daneben bestehen weitere Beschäftigungsverbote, z.B. wenn dies
von einem Arzt angeordnet wird, Lasten
von bestimmtem Gewicht gehoben, Arbeiten im Stehen oder in hockender oder gebückter Haltung durchgeführt werden
müssen sowie bei Nacht-, Sonn und Feiertagsarbeit (§§ 3 Abs. 1, 4 und 8 Mutterschutzgesetz). Bei Letzterem bestehen jedoch Ausnahmeregelungen für Gast- und
Schankwirtschaften und im Beherbergungswesen: In den ersten vier Monaten
der Schwangerschaft dürfen werdende
Mütter bis 22 Uhr beschäftigt werden,
danach nur noch bis 20 Uhr. Die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen ist zulässig, wenn in jeder Woche einmal eine ununterbrochene Ruhezeit von mindesten 24
Stunden im Anschluss an eine Nachtruhe
gewährt wird.
U2-Verfahren
Bei dieser Art von Beschäftigungsverboten,
muss der Arbeitgeber mindestens den
Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder drei Monate vor Beginn der
Schwangerschaft weiter gewähren. Dieser
sog. Mutterschutzlohn wird jedoch vollständig und einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung von den
Krankenkassen erstattet (U2-Verfahren).
Seit 2006 haben alle Unternehmen unabhängig von ihrer Beschäftigtenzahl diesen
Erstattungsanspruch.
Rechtsanwältin Katharina Rosbund, SKW
Schwarz Rechtsanwälte
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Immobilien - Verkäufe - Verpachtungen - Service
www.gastroimmo24.de
Das Portal für Gastgewerbe-
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Immobilienangebote aus den
Fachzeitschriften der norddeutschen
DEHOGA-Verbände
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