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Erste Ausgabe der Heimzeitung Herbst 2012 PDF, 17.432 kb

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LPH HAINBURG
IM BILD
AUSGABE 1
NOV. 2012
Bei uns ist immer
was los ...
WAS SIE IN DIESER AUSGABE ERWARTET
Große Event-Nachlese
Die besten Experten
Kalendarium: Alle Termine
Top Reportagen
Alle Veranstaltungen der letzten Wo- Stadtpfarrer Mag. Othmar Posch und
chen als Bildberichte zum Nachlesen.
Dr. Bernard Fiebiger schreiben für Sie.
Wer von Ihren Mitbewohnern ist neu, Die Themen des Monats übersichtlich
hat Geburtstag oder ist verstorben?
für Sie aufbereitet.
2
EDITORIAL & INHALT
„Tue Gutes und rede darüber“
EDITORIAL von Direktor Rudolf Schön
Liebe Heimbewohnerinnen und
Heimbewohner, sehr geschätzte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
geschätzte Freunde des Landespflegeheimes Hainburg a. d. Donau!
„Tue Gutes und rede darüber“
Oftmals erfährt die Öffentlichkeit
erst dann etwas über das Leben in
den Pflegeheimen, wenn Berichte
über die unzureichende Versorgung
der Pflegebedürftigen in den Medien
kursieren. Ansonsten richtet sich die
Aufmerksamkeit kaum auf jene Häuser, in denen viele ältere Mitmenschen
ihren Lebensabend verbringen.
In der Tat leben diese Menschen in
einer „kleinen Welt“, in der gepflegt,
betreut und – wenn es so weit gekommen ist – gestorben wird. Aber es
wird auch gesungen, getanzt, gelacht,
gefeiert, ja, gelebt. In dieser Welt spielen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine tragende Rolle. Sie sind
es, die mit Engagement, Kompetenz
und Wertschätzung und vor allem mit
menschlicher Wärme bereit stehen,
um den Herbst des Lebens unserer
Bewohnerinnen und Bewohner mit
ein bisschen Farbe zu verschönern.
Ich denke dabei an die vielen Veranstaltungen und Aktionen für unsere
ältere Generation, die nur sehr eingeschränkt den Weg in die Öffentlichkeit
finden.
Um unsere Bemühungen zusammenzufassen und einem größeren
Personenkreis zugänglich zu machen,
haben wir uns nunmehr zur Herausgabe der gegenständlichen Zeitung
entschlossen.
Ich bedanke mich bei all jenen, die
dabei tatkräftig mitgearbeitet haben
und wünsche Ihnen viel Spaß beim
Lesen.
Ihr Rudolf Schön, Direktor
BIBELWORT
Ausgabe 1, November 2012
3
Herzlich Willkommen!
Mit Elan und
‚LPH Hainburg im vielen Ideen in den
Bild‘ informiert Sie Herbst ...
aus erster Hand!
Liebe Leserin,
lieber Leser!
Schön, dass Sie einen Blick in die Erstausgabe unserer neuen Zeitung werfen. Sie werden merken, dass es sich
lohnt. Künftig möchten wir Ihnen die
wichtigsten Neuigkeiten aus dem LPH
Hainburg in Form dieses Druckwerks
näher bringen. Wir freuen uns darauf!
IMPRESSUM.
Herausgeber: Landespflegeheim Hainburg/Donau,
Hofmeisterstraße 70b
Für den Inhalt verantwortlich: Direktor Rudolf Schön
POESIE
ausgewählt von Mag. Othmar Posch
von Christa Schwab, Seniorenbetreuung
Meine Seele
preist die Größe
des Herren
und mein Geist
jubelt über Gott
meinen Retter.
Lukas 1,46
Unsere Zeitung
Leitl‘n, wir haum a Zeitung kreiert, I kaun eich
sog‘n, dass des wos wird!
Es san ganz guade
Soch‘n dabei, drum lests
as, vielleicht is vo eich a
wos dabei ...
Sehr geehrte
Leserinnen und
Leser!
Noch vor wenigen Wochen
haben wir gemeinsam
die
Sommerhochvon PDL Mgr.
saison
„über- Darina Kozakova
standen“
und
genossen. Gemeinsam mit unseren
BewohnerInnen, deren Familienangehörigen und dem Team des NÖ
Landespflegeheimes haben wir viel
gefeiert, zusammen Eis gegessen
und Cocktails getrunken. Ich darf
Ihnen dazu die Event-Nachlese in
dieser Zeitung ab Seite 6 ans Herz
legen. Langsam beginnt nun aber
wieder die kalte Jahreszeit.
Ganz stolz möchte ich Sie informieren, dass wir diesen Herbst gemeinsame Abende mit Angehörigen
initiiert haben. Über zahlreiche Besucher würden wir uns sehr freuen,
denn nur mit Ihrer Unterstützung
und Ihrem Vertrauen können wir
unsere Aufgabe erfolgreich, professionell und vor allem menschlich
erfüllen. Ihnen darf ich vorerst viel
Spaß beim Lesen der vorliegenden
Zeitung wünschen – sie soll künftig
regelmäßig erscheinen.
KALENDARIUM
4
Geburtstage, Neuzugänge, Sterbefälle
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Wer hat uns verlassen?
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Die Feste feiern, w
UNSERE GEBURTSTAGSKINDER
... im November 2012
Fr. Häringer Hildegard
Fr. Wunderl Ernestine
Fr. Tute Leopoldine
Fr. Pipek Maria
Fr. Fietz Astrid
Fr. Drgala Maria
... im Dezember 2012
Fr. Wenzel Margarethe
Hr. Friedrichkeit Robert
Fr. Dorn Juliana
Fr. Sander Karoline
Hr. Gludowatz Ernst
WIR TRAUERN UM...
... im Jänner 2013
Hr. Trenz Johann
Hr. Fraihsl Gerhard
Fr. Laminger Alice
Fr. Mayer Bärbel
Hr. Deischitz Oskar
Hr. Kirnbauer Franz
Fr. Appel Elfriede
† Fr. Netuschil Christine
† Fr. Schörghuber Helene
† Fr. Kochinger Ernestine
† Fr. Giffinger Margaretha
† Fr. Kurovec Emilie
† Fr. Heller Leopoldine
Unser Mitgefühl gilt den Verwandten
und Bekannten der Verstorbenen.
AUFNAHME

Wir wünschen allen Geburtstagskindern alles Liebe, viel Gesundheit und
noch zahlreiche weitere Jahre in Zufriedenheit und Glück!
DIE „RUNDEN“ GEBURTSTAGE
Langzeitpflege
Fr. Kocsisek Maria

1.
30.1
Fr. Kuso
Brigitte, 80
Fr. Eßl
Hedwig, 80
2.
26.1
Herzlich
Willkommen in
unserem Haus.
Wir freuen uns,
dass Sie hier sind!
5
NEUES vom
PERSONAL
Diesmal: PENSIONSFEIER
Abschied von zwei langjährigen Mitarbeiterinnen
Am Donnerstag, den 18. Oktober
2012 wurde im Übergang zum Krankenhaus Abschied von zwei langjährigen Mitarbeiterinnen unseres Hauses genommen. Der Grund: DGKS
Vlasta Matovicova und PH Hannelore
Strohkendl verabschieden sich in den
nächsten Wochen in den wohlverdienten Ruhestand. Bei der Feierstunde mit erstklassigem Catering ließen
Vlasta und Hannelore gemeinsam mit
Kolleginnen und Kollegen die letzten
Jahre nochmals Revue passieren.
Das
gesamte
Team des LPH
Hainburg möchte auf diesem
Weg noch einmal
„Danke“ sagen für
den Einsatz und
das Engagement
in den vergangenen Jahren.
Tschüss, Vlasta & Hannelore
stand auf der kreativen Torte, die
bei der Abschiedsfeier im Oktober
gereicht wurde. Viele Kolleginnen
und Kollegen (Bild unten) kamen
und feierten mit.
6 LPH HAINBURG IM BILD
Alle Veranstaltungen zum Nachlesen!
Kirtag, 5.7.2012
Eis- & Cocktailnachmittage 2012
Nur ein Gewitter war
Kirtags-Spaßbremse
Anfang Juli durften sich
die HeimbewohnerInnen
an einem gemütlichen
Kirtagsnachmittag
mit
Livemusik, Grillerei und
erfrischenden Getränken
erfreuen. Gestärkt durch
die von Stadtpfarrer Mag.
Posch zelebrierte Messe
und kulinarische Köstlichkeiten wurde auch das
Tanzbein geschwungen –
bis ein plötzlich aufziehendes Gewitter dem Treiben
ein jähes Ende bereitete.
Willkommene Erfrischungen in
der Hitze des heurigen Sommers!
Aufmerksames Lauschen.
BewohnerInnen folgen andächtig der
von Stadtpfarrer Mag. Othmar Posch
(oben) zelebrierten Hl. Messe.
Gruppenfoto. Neben den MitarbeiterInnen des
Hauses ließen es sich auch GR Johann Geringer
(mit Gattin Evelyn) und Direktor Rudolf Schön nicht
nehmen, mit den BewohnerInnen anzustoßen.
Ein Tänzchen in Ehren ... kann keiner verwehren.
BewohnerInnen, MitarbeiterInnen des Hauses und
politische Vertreter der Stadt schwangen das Tanzbein!
Gemütlicher Nachmittag: Auf
der Terrasse im Erdgeschoß fanden
sich zahlreiche BewohnerInnen zum
gemütlichen Kirtag ein und
ließen sich die gegrillten
Schmankerl, Bier und
Wein schmecken. Auch
Direktor Rudolf Schön
(rundes Bild re.) genoss
die gute Stimmung bei
Livemusik.
Mahlzeit. Die HeimbewohnerInnen ließen sich‘s schmecken ...
7
Grillmeister. Die Hausarbeiter Slavko & Franz sorgten für die Kulinarik.
Es war DAS Gebot der Stunde im vergangenen Sommer: der Hitze trotzen! Also
ließ man sich einiges einfallen, um den BewohnerInnen
die Strapazen des heißen
Wetters ein bisschen
zu erleichtern: Zwei
Eisnachmittage und
zwei Cocktailpartys
wurden organisiert –
und von den BewohnerInnen dankbar angenommen ...
Cocktailgenuss. Bei Knabbereien
schmeckte der Cocktail noch viel besser.
Flinke Finger gefragt. Zahlreiche Eisbecher arrangierte Stationsleiterin Christa Flink mit ihrem Team.
Nachmittag
als Barkeeper.
Viele Hände waren
nötig, um die vielen
Cocktails in kunstvoll
dekorierten Gläsern
anrichten zu können.
Die BewohnerInnen
– wie die Damenrunde links – ließen sich
die Erfrischungen
schmecken und
amüsierten sich ...
NEWS-ÜBERBLICK
8 LPH HAINBURG IM BILD
Ausflug zum FF-Fest
Viel Spaß bei
Grillhuhn und
guter Musik
Eine Aktion, die sich Mitte August großer Beliebtheit erfreute, war der Ausflug
zum Frühschoppen des Florianifestes.
Gegen 11:00 Uhr war man in Richtung
Feuerwehrgelände aufgebrochen, um
noch rechtzeitig zum Mittagessen einzutreffen. Bei hochsommerlichem Wetter genossen die Mitgegangenen Grillhuhn und kühle Getränke und durften
sich an zünftiger Musik erfreuen. Es
wurde viel gelacht und geplaudert – und
womit wohl die wenigsten gerechnet
hätten: viele altbekannte Gesichter von früher wiedergetroffen. Da man sich viel zu erzählen hatte, wurde vor dem
Abmarsch das Angebot von
Kaffee und Kuchen dankbar
angenommen.
Nett. Die Bewohner freuten sich über ein
Wiedersehen mit ihren alten Bekannten.
In jeder Ausgabe aktuell: Ihre Info-Seite
Mit dabei. Sylvia Mader, Petra Loidl, Renate
Gailer und Elfriede Scherz.
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Top-N
Alle Veranstaltun
gen
zum Nachlesen!
Genossen den Ausflug:
Robert Friedrichkeit,
Ernst Gludowatz, Kati
Gadjaj (oben), Jelena Tomek & Johann Kurzbauer (links), sowie Maria
Untermayer, Magdalena
Tadler und Elfriede Appel.
Erfrischung. Kühle Getränke waren bei
äußerster Gluthitze mehr als gefragt.
Der aktuelle
Amerika wählt:
Obama oder Romney? KOMMENTAR
Gespannt
blicken wir im November
nach
Amerika. Bei der
am 6.11. stattfindenden
Präsidentschaftswahl zittert der
d e m o k ra t i s c h e
Präsident Barack
Obama (51) um
seinen Verbleib
im Weißen Haus.
Sein republikanischer Herausforderer ist der
Multimillionär
Mitt Romney (65).
Laut letzten Meinungsumfragen
ist der Ausgang
der Wahl offen
– ein mehr als
spannender Urnengang ist damit
garantiert.
Mit
seinem
StratosphärenSprung aus rund
39.000
Metern
Höhe schrieb Mitte Oktober der
Österreicher Felix
Baumgartner Geschichte! Er ist der
einzige
Mensch
dem es bisher gelang, im freien Fall
die Schallmauer
zu durchbrechen.
Mit den Worten
„I am going home“
öffnete er nach
über zwei Stunden
Aufstieg ins Weltall die Türe seiner
Raumkapsel und
sprang in die Geschichtsbücher.
Millionen
Menschen sahen ihm
via TV dabei zu ...
Die Welt staunt über
Felix Baumgartner
von Clemens Oistric, Zivildiener
‚Ja‘ zur Volksbefragung –
aber was ist mit Zivildienst?
Was lange währt, wird endlich gut. Die
seit der Ära Kreisky andauernde Diskussion um die allgemeine Wehrpflicht
wird nun endlich einer verantwortbaren Lösung zugeführt. Nachdem der
niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll ein Machtwort gesprochen hat, entschied die Regierung,
das Volk Schiedsrichter spielen zu lassen. Der Bürger ist im Jänner aufgerufen, eine Entscheidung darüber zu
treffen, ob ein Berufsheer geschaffen
wird, oder die Wehrpflicht in ihrer gegenwärtigen Form beibehalten wird.
Gut so, denn das leidige Thema Heer
eignet sich danach endlich nicht mehr
als Wahlkampfzuckerl.
Was mir in der breiten öffentlichen Debatte allerdings abgeht, sind Modelle
für die Zukunft des Zivildienstes im Falle eines Berufsheeres. Viele soziale Organisationen sind mittlerweile darauf
angewiesen. Fakt ist, dass Zivildienst
nur als „Wehrersatzdienst“ zulässig ist,
verpflichtender Sozialdienst nicht.
Man muss rasch über Alternativen
nachdenken. Und die werden teuer.
PFLEGE AKTUELL 11
10 PROJEKT
Projekt ‚miteinander.füreinander‘
Ein fabelhaftes
Märchenbuch ...
oMit Spaß beim Pr be
im
jekt dabei. He
a
wohnerin Margareth
nd
)u
(†
Giffinger
Volksschüler Florian
Zimmermann.
Märchen. Günter Bergmann
mit Sebastian
Klinko, der ein
Märchen von
der Lebensgeschichte des
Heimbewohners
schrieb.
Unsere Pflegeformen im Überblick
Wir wollen das Beste für Sie
Fotocollage.
Wie das Projekt
enstand.
Wir bauen eine Brücke – das ist seit längerer Zeit ein wichtiges Motto im Landespflegeheim Hainburg und bedeutet,
dass Kinder und Jugendliche von Zeit zu
Zeit ins Heim kommen und ein Miteinander der Generationen aktiv leben. Im
Rahmen dessen wurde im Frühjahr ein
Märchenbuch gemeinsam von HeimbewohnerInnen, Jugendlichen, Volksschülern und Kindergartenkindern gestaltet.
Jeder leistete dabei einen Beitrag: Die
Senioren erzählten Geschichten aus deren Leben, die Volksschüler schrieben
spannende Märchen darüber, welche
wiederum von den Kindergartenkindern illustriert wurden. Am 22.6.2012
wurde schließlich das fertige Werk im
Museumsdorf Niedersulz präsentiert.
Projektpräsentation „miteinander.füreinander“. In Niedersulz präsentierte eine Abordnung unseres Heims das generationsübergreifend hergestellte Märchenbuch. Von den BewohnerInnen des LPH Hainburg haben Bärbel Mayer, Margarethe Scheiblecker, Margaretha Giffinger (†) und Günter Bergmann mitgewirkt.
Tagespflege. Ein
B e t re u u n g s a n gebot für pflegebedürftige ältere
Menschen, die einen Tag bei uns
verbringen möchten und am Abend
wieder nach Hause kommen.
Kurzzeitpflege.
Eine Möglichkeit,
bis zu 6 Wochen
pro Kalenderjahr
die professionelle
Pflege in Anspruch
zu nehmen und
dadurch pflegende Angehörige zu
entlasten.
Übergangspflege.
Eine rehabilitative und stabilisierende Pflege, die
zur Überbrückung
nach einem Krankhausaufenthalt bis
zur Rückkehr nach
Hause dient (Dauer: max. 12 Wochen/Jahr).
Langzeitpflege.
Sie finden bei uns
ein neues Zuhause – wertgeschätzt
vom ersten Tag an.
Wir freuen uns auf Sie!
Bestens umsorgt. Unsere Bewohnerinnen und
Bewohner sollen sich bei uns wohlfühlen. Das ist
unser vordergründigstes Ziel. Lesen Sie hier alles über
die unterschiedlichen Pflegeformen, die wir anbieten.
Noch mehr Zufriedenheit
Ein bekanntes Sprichwort
drückt es sehr gut aus: „Wer
rastet, der rostet.“ Um Stagnation bei uns im Haus entgegenzuwirken, möchten
wir uns stetig weiterentwickeln und verbessern.
Durch Qualitätsweiterentwicklung und Qualitätssteigerung möchten wir eine
noch höhere BewohnerInnen- und MitarbeiterInnenzufriedenheit erzielen.
Ein
Qualitätsmanagementsystem – es trägt den
Namen „E-Qualin“ – wurde speziell für die Branche
der stationären Altenarbeit
entwickelt.
Kennzeichen
von „E-Qualin“ ist ein handlungsorientierter Lernansatz, der alle hierarchischen
Ebenen einer Organisation einschließt und die
aktive Beteiligung der
MitarbeiterInnen fördert.
Wir haben vor, den KickOff demnächst zu veranstalten und anschließend
einen
kontinuierlichen
Selbstbewertungsprozess
in die Wege zu leiten. Mitte
2013 werden wir über den
Verlauf des Projektes berichten. Bis dahin wünsche
ich allen viel Spaß dabei!

Mgr. Darina Kozakova, PDL
12 REPORT & RATGEBER
Über Gott & die Welt ...
Neue Erlöserkirche vor Fertigstellung
Dem Herrgott so nah
Eifrig wird vor unserer Nase an der Errichtung einer neuen Kirche gearbeitet.
Ein Schritt, der notwendig geworden
war, da die bisherige Erlöserkirche dem
Um- und Zubau des Landesklinikums
weichen musste. Stadtpfarrer Mag. Othmar Posch setzte sich daraufhin persönlich für den Neubau einer vollwertigen
Kirche ein. Dieser wird zwar etwas kleiner ausfallen, was aber nichts an der
Wichtigkeit dieses Gotteshauses ändert
– PatientInnen des Spitals und BewohnerInnen des Pflegeheimes wollen ja
auch weiterhin dem Herrgott nahe sein.
WORT DES PFARRERS
von Stadtpfarrer Mag. Othmar Posch
Auf der richtigen Spur sein ...
Der zu Ende gegangene Sommer mit
seinen Erlebnissen und Wegen führt uns
hin zu unserem neuen Jahresmotto: „Auf
der richtigen Spur sein.“ Am Beginn des
neuen Arbeits- und Schuljahres sind wir
eingeladen, uns mit dem neuen Motto
vertraut zu machen. Dies umso mehr, weil
es passend ist für das kommende Jahr
des Glaubens, das mit dem 11. 10. beginnt. Dieser Beginn erinnert uns an die
50. Wiederkehr der Eröffnung des 2. vatikanischen Konzils durch Johannes XXIII.
In unserem alltäglichen Leben hören
wir Worte wie: „Dieser Spur müssen wir
Kaum zu glauben, aber
das wird die neue Erlöserkirche. Links: die alte Kirche.
nachgehen“, oder „Da hat ein Mensch seine Spur hinterlassen.“ Eltern und gut meinende Menschen legen für Kinder und
Freunde eine Spur. Damit letztlich Leben
gelingt, braucht es zum einen fest gelegte Spuren, und zum anderen die Bereitschaft, diesen zu folgen.
Weil wir als Christen einen Gott haben, der mehr ist als unser Schöpfer, ein
Freund und Wegbegleiter, sondern die
Liebe selbst, legt er uns und seiner Welt
eine Spur, die zum Ziel aller Ziele; zu ihm
selbst führt. Auch im Alter und dort, wo
es im Leben nicht mehr so leicht ist, tut
uns allen ein guter Weg des Miteinander
und eine richtige Spur gut. Dafür wünsche ich Ihnen, den Heimbewohnerinnen
und Heimbewohnern, und jenen, die sie
täglich begleiten und für sie da sind, alles
Gute, viel Kraft, Freude und Gottes Segen!
13
Bibliothek am Spitz (Station 2)
Heute schon gelesen?
Neues Angebot. BewohnerInnen hier mit Büchern aus
der neuen „Heim-Bibliothek“.
SPRECHSTUNDE
Dr. Bernard Fiebiger schreibt für Sie!
Warum Besuch für die
BewohnerInnen wichtig ist
Vorweg ein kurzer Willkommensgruß:
Seit gut drei Jahrzehnten bin ich als betreuender Arzt im Landespflegeheim
Hainburg tätig. Ich freue mich, Ihnen in
Zukunft einige mehr oder weniger medizinische Gedanken in dieser Zeitung
mitteilen zu dürfen.
Fakt ist, für die meisten Menschen
ist es eine große Zäsur, aus ihrem privaten Umfeld in ein Altersheim einzutreten. Das Verlassen der gewohnten
Umgebung, viele neue Gesichter und
Brandneues Angebot im Haus: Am
Spitz von Station zwei (1. Stock) entstand durch Initiative der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Petra Prinz eine
kleine, aber feine Bibliothek. Bewohner,
Angehörige und Besucher können hier
problemlos Bücher ausborgen. Es wurde bereits einiges an Lesestoff angeschafft und für jeden Geschmack dürfte
etwas dabei sein. Stationsleiterin Christa Flink, die den Platz zur Verfügung
stellte: „Wir hoffen, dass dieses neue
Angebot von unseren Bewohnerinnen
und Bewohnern angenommen wird.“
Eindrücke – diese Veränderung führt
viele anfangs in eine depressive Phase,
wobei die beste Therapie naturgemäß
der häufige Kontakt mit ihren Anverwandten, Kindern und Enkeln wäre. In
vielen Fällen ist dies allerdings aus unterschiedlichen Gründen nicht – oder
in nicht ausreichender Form – möglich.
Leider ist festzustellen, dass der mangelnde Kontakt – rascher als man meinen möchte – zu einem psychischen
und physischen Abbau des Menschen
führt.
Die zahlreichen Veranstaltungen im
Heim sorgen zwar für Abwechslung
und Kurzweile, können den Besuch von
Familie und Freunden aber niemals 1:1
ersetzen. Ich lade Sie daher ein: Schenken Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern ein bisschen Ihrer Zeit...
EHRENAMT & BETRIEBSRAT 15
14 SENIORENBETREUUNG
Abwechslung
beim Basteln.
Unmöglich ohne die Hilfe Ehrenamtlicher
Neu: Lei(n)wande
Kino-Vorführungen!
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Akt
Bewegung macht
Spaß. Unsere Bewohner
beim Aktiv-Programm.
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Vielseitiges Angebot.
Ballspiele, Besuche von
Monika Ivos Hund oder Gespräche mit Christa Schwab.
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10:00 - 1 (Erdgeschoß)
Petra Prinz 0 Einzelbetreuung Fr.
13:00 - 14:0 0 Meditation mit EA
14:00 - 15:0(Obergeschoß)
Petra Prinz 0 Realitäts-Orientie
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11:00 - 1 ing (Erdgeschoß) rungstrain 0 Realitäts-Orientie
11:20 - 11:3ing (Obergeschoß)
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Eines ist gewiss: Langweilig
wird den BewohnerInnen im LPH
Hainburg so schnell nicht. Dafür
sorgt ein dichter Aktivitätenplan!
Ohne die Mithilfe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen wäre im LPH
Hainburg vieles nicht möglich. So
wurde zum Beispiel Ende August
2012 erstmals eine Kinovorführung
beim Übergang zum Krankenhaus
angeboten. Der EA-Mitarbeiter Wolfgang Ivo sorgte im Vorfeld für die
Installation der gesamten Technik
(Beamer, Lautsprecher, ...), er wurde
von Ehrenamts-Kollegin Helma Math
tatkräftig unterstützt. Die Premierenvorstellung – der Film „Charley‘s
Tante“ wurde gezeigt – kam allseits
sehr gut an. Es wurde gemeinsam
viel gelacht und über Erinnerungen
von früher sinniert. Auch in Zukunft
muss niemand auf derlei Aktivitäten
verzichten: jeder zweite Montag wird
zum Kino-Vormittag erklärt ...
Waren begeistert: Zahlreiche HeimbewohnerInnen, die sich bei der Vorführung des Films „Charley‘s Tante“ amüsierten. Fortsetzung ist geplant.
Tatkräftig dabei.
Die ehrenamtlichen
Mitarbeiter Helma Math
& Wolfgang Ivo.
Betriebsrätin
Monika Ivo informiert
Unser gelungener Betriebsausflug mit toller
Live-Musik ist noch
vielen in guter Erinnerung – für mich
ein Grund, dies auch
für die heurige Weihnachtsfeier (14.12.2012, ab 18:00
Uhr) zu organisieren. Nun die gute
Nachricht: Das Betriebsrats-Team
hat die Finanzierung von Musik
und leiblichem Wohl bereits auf
sichere Beine gestellt. P.S.: Gefeiert wird heuer in toskanischem
Ambiente in Bad Deutsch-Altenburg. Freuen wir uns d‘rauf.
16 STANDARDS
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Die
Was Sie
sich schon
jetzt im Kalender
eintragen sollten!
1.
30.1
Adventeinstimmung
2.
20.1
2.
06.1
Weihnachtsfeier
Laminger impulsiv
wilden Rosen, mit ihren blassrosa Blüten
im Schutz der dornigen Ranken, die sich
bei Jahresneige mit leuchtenden Früchten schmücken.
Über Äckern und Wiesen kreisen Falken und Weihen, nach Mäusen und Zieseln spähend.
An den Straßenrändern erglühen leuchtend rote Inseln von Klatschmohn, dem
Flugsand und Staub trotzend.
Paradies der Einsamkeit und Schwermut; den Wanderer verschlingt es wie ein
Schemen und lässt ihn nicht mehr los.
Nikolausfeier
von Heimbewohnerin Alice Laminger
Pannonische Impression
Weite Ebenen und sanfte Hügel soweit
das Auge reicht; sattgelbe Frucht, fahlgrüne Maisfelder und Rieden mit reifendem Wein.
Ziellos streicht der heiße, trockene
Steppenwind über die harten Gräser, die
schon früh im August zu weißgelbem
Stroh verdorren. Sandige Lösswege füh
ren durch die Landschaft, von Zeit zu
Zeit gesäumt von Weißdornbüschen und Haben auch Sie einen Beitrag für uns? Wir würden uns freuen!
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Seele and Geist
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