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Inklusionsfakten statt Vorurteile - Was bei Günther Jauch - openPR

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Inklusionsfakten statt Vorurteile - Was bei Günther
Jauch zur inklusiven Bildung nicht gesagt wurde
Datum: 20.05.2014 17:05
Kategorie: Wissenschaft, Forschung, Bildung
Pressemitteilung von: Inklusionsfakten.de
www.inklusionsfakten.de
Über „Henri“ und das Thema „Inklusion am Gymnasium“ ist
schon viel berichtet worden. Und das ist gut so. Denn endlich
wird das Thema inklusive Bildung diskutiert. Dennoch werden
in den Inklusionsdebatten oft noch Mythen statt Fakten
genannt. Beispielhaft für die internalisierten Vorurteile
gegenüber inklusiver Bildung war die Sendung Günther Jauch
zu diesem Thema.
Ich selber lernte von der ersten Klassen bis zum Abitur mit Mitschülerinnen/Mitschülern mit
und ohne Behinderung. Zuerst an der ersten staatlichen Integrationsschule im
deutschsprachigen Raum (Fläming-Grundschule) und dann an der
Sophie-Scholl-Oberschule. Ich kannte von klein auf Kinder, die ihren Kopf nicht bewegen
konnten, die manchmal laut schrien oder die nie lesen lernten. Ich erlebte Sie als Teil der
Schulgemeinschaft. Behinderung fasziniert und interessiert mich heute nicht. Behinderung
ist ein Aspekt von Vielfalt. Mich interessieren Barrieren, die heute gleichberechtigte
Teilhabe verhindern. Diese Barrieren gab es an meinen Schulen nicht. Ich habe durch
Inklusion nicht weniger, sondern mehr gelernt.
Die Sendung bringt inklusive Bildung ins Gespräch. Die Sendung wirft viele Frage auf. Die
Sendung lässt viele Frage offen. Es gibt nämlich viele empirisch belegte positive Effekte
des Gemeinsamen Lernens von Kindern mit UND ohne Behinderung. Denn:
-Kinder mit Behinderung verbessern ihre Leistungen an der Regelschule
-Der IQ der Kinder mit Behinderung sinkt an den Förderschulen (Wocken-Studie)
-Die Unterrichtsqualität ist im guten inklusiven Unterricht besser
-Die nichtbehinderten Kinder lernen im inklusiven Unterricht nicht schlechter
-Das Sozialverhalten aller wird verbessert
-ein tolerantes und demokratisches Miteinander wird gelebt
-Vorurteile und Diskriminierung werden abgebaut
-Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention wird umgesetzt
-die Chancen einen Schulabschluss zu machen ist an der Regelschule größer
-Inklusion schafft ein angstfreies Klima und eine positive Lernatmosphäre
-Auch Gymnasien profitieren von der Inklusionsidee
Inklusionsfakten hat 20 Mythen und 20 Gegenargumente zusammengestellt.
Unreflektiert Falschaussagen zum Thema inklusive Bildung und Vorurteile gegenüber dem
Gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung werden so entkräftet.
Fakten, Best-Practice-Beispiele, die Menschenrechtsperspektive und Quellen zu
Bildungsstudien, die die Vorbehalte gegenüber inklusiver Bildung korrigieren, liefern
reichlich Stoff, um Inklussionsskeptikern und Unwissenden mit gesicherten Faktenwissen
Seite 1
zu begegnen. Die häufigsten Mythen zum Thema schulische Inklusion werden hier ebenso
erwähnt wie gesicherte Gegenargumente sowie Beweise für den Erfolg von guter
inklusiver Bildung.
Wir brauchen Inklusionsfakten statt Vorurteile
20 Mythen und 20 Gegenargumente
http://inklusionsfakten.de/wir-brauchen-inklusionsfakten-statt-vorurteile/
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Lisa Reimann
Inklusionsfakten.de
Vorstandsvorsitzende
Integrationsprojekt e.V. im Bund Deutscher PfadfinderInnen
Axel-Springer-Straße 40/41
10969 Berlin
E-Mail: info [a t] integrationsprojekt [punkt] org
Lisa Reimann von Inklusionsfakten.de
„Ich selber lernte von der ersten Klassen bis zum Abitur mit Mitschülerinnen/Mitschülern
mit und ohne Behinderung. Zuerst an der ersten staatlichen Integrationsschule im
deutschsprachigen Raum (Fläming-Grundschule) und dann an der
Sophie-Scholl-Oberschule. Ich kannte von klein auf Kinder, die ihren Kopf nicht bewegen
konnten, die manchmal laut schrien oder die nie lesen lernten. Ich erlebte Sie als Teil der
Schulgemeinschaft. Behinderung fasziniert und interessiert mich heute nicht. Behinderung
ist ein Aspekt von Vielfalt. Mich interessieren Barrieren, die heute gleichberechtigte
Teilhabe verhindern. Diese Barrieren gab es an meinen Schulen nicht.“
Verbreiterin von vorurteilssensiblen Ansätzen für die inklusive Praxis
Vorstandsvorsitzende BDP Integrationsprojekt e.V.
Master in Pädagogik
Seite 2
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Kategorie
Bildung
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