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Alles Hochzeit - oder was? - Städtisches Orchester Waiblingen

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Alles
Hochzeit -
Nein, nicht ganz, aber 5 Hochzeiten in
den vergangenen Monaten innerhalb
unseres Orchesters sind schon was. Also,
den Anfang machen Julia Fiedler und
Alexander Braun am 21. Mai. Nach der
kirchlichen Trauung in St. Antonius,
musikalisch begleitet vom Blasorchester
mit tatkräftiger Unterstützung durch
Mitglieder der Concert Band der Uni
Hohenheim, begann das Spektakel durch
die Stadt. Angeführt vom Musikverein
Oggenhausen,
dem
Heimatverein
von Julia, dann die Waiblinger und
„Hohenheimer“, gefolgt vom Brautpaar
und der ganzen Hochzeitsgesellschaft,
ging`s mit Marschmusik durch die Stadt,
über die Erleninsel zum Bürgerzentrum
– zum Sektempfang. Nicht vergessen
möchte ich unsere „Kleinen“ vom
Jugendaufbauorchester die „ihrer Chefin“
und ihrem frisch Angetrauten vor der
Kirche ein Ständchen spielten.
Eine Woche später, am 28. Mai der nächste
Hochzeitseinsatz in der Stadtkirche Aalen.
Silke und Thomas Schnell gaben sich nun
auch vor dem Traualtar das Ja–Wort. Ein
besonderer Tag auch für mich, durfte ich
als Brautvater die Musik des Städtischen
Orchesters als Zuhörer genießen. Ich,
aber nicht nur ich, war begeistert, einfach
schön! Bei bestem Kaiserwetter endete
oder
was?
für die Musiker auch diese Trauung mit
einem Sektempfang vor der Kirche.
Die nächste Hochzeit in den Reihen
unseres Vereins fand ohne die orchestrale
Mitwirkung des Blasorchester statt. Anja
Diehl und Michael Leiter sind vor drei
Jahren nach Waiblingen gezogen und
seither im Städtischen Orchester aktiv.
Ihre Hochzeit haben sie allerdings in
ihrer Heimatstadt Östringen, musikalisch
umrahmt vom dortigen Blasorchester,
gefeiert. Unsere guten Wünsche haben
aber natürlich auch diese beiden erreicht.
Am 3. September
die Hochzeit Nr.
4. Yvonne und
Jochen Ellwanger
wurden von ca. 50
Musikkameraden
und Kameradinnen
aus
Waiblingen,
Großheppach und
etwas Geradstetten
mit Marschmusik
vom Weingut zur Kirche in Großheppach
geleitet. Nach der sehr schönen
Trauzeremonie – was wohl? Natürlich
Sektempfang vor der Kirche, mit edlem
Tropfen aus dem Hause Ellwanger.
Am 17. September dann die wohl letzte
Hochzeit für das laufende Jahr. Claudia
und Roland Ströhm – ja unser Boss – hatten
in die Oberhofer Kirche in Göppingen zur
kirchlichen Trauung geladen. Mit voll
besetztem Orchester (60 Musiker und
Musikerinnen),
unter der Leitung
unseres
„Vizes“
Jörg Murschinski,
durften wir den
Gottesdienst
mitgestalten. Ich
habe in meinem
Notizblock notiert:
Entgegen
der
Befürchtung, gutes Wetter und a
scheenes Paar, das
traf natürlich auch auf die anderen vier
Hochzeitspaare zu!!!, super gute Musik,
nach der Kirche und vor der Kirche
Ständle von Flötenkindern aus Ottenbach,
Jugendorchester aus Waiblingen und
dann beim obligatorischen Sektempfang
Gelegenheit „zum Schwätza“. Von dieser
Stelle aus nochmals die besten Wünsch an
die Hochzeiter!
So, die Hochzeiten sind abgehandelt.
Dass es nicht nur Erfreuliches gibt im
Jahres-verlauf, mussten wir auch heute
wieder erfahren. Freud und Leid sind
untrennbar verbunden. Dass unser
Musikkamerad Manfred Weishaar schwer
krank war wussten wir, die Nachricht
von seinem Tod am 8. April machte uns
aber doch sehr betroffen. Gemeinsam mit
den Musikkameraden vom Musikverein
Bein-stein geleiteten wir „Mandes“ am 12.
April zur letzten Ruhe.
Am 23. Mai stand der nächste Besuch auf
dem Friedhof an. Unser Ehrenvorsitzender
Franz Robens wurde zu Grabe getragen.
Mit 17 Bläsern durften wir die schlichte
Trauerfreier mitgestalten und uns mit
dem „Guten Kameraden“ von einem
liebenswerten Menschen verabschieden.
Am 17. Oktober trafen wir uns wieder
auf dem Friedhof, diesmal in Neustadt.
Unser
langjähriges
Vereinsmitglied
Egon Merz war am 11. Oktober nach
langen Leidenstagen verstorben. Für
uns selbstverständlich, unser früheres
Ausschussmitglied und langjährigen
2. Kassier auf seinem letzten Gang zu
begleiten. Was bei uns außer Hochzeiten
und Beerdigungen sonst noch so los war,
versuche ich nachfolgend zu vermitteln.
S`war ned wenig!! Am 23./ 24. April
stand das Probenwochenende auf Schloss
Kapfenburg bei Lauchheim auf dem
Plan. Sehr, sehr viel Probenarbeit wurde
geleistet, schön war es doch, na ja, der
gemütliche Teil kam etwas zu kurz, oder
war`s die Nacht? Der Freitagabend fehlte,
war nicht anders zu machen. Das Ergebnis
der harten Arbeit konnten die ca. 450
Besucher beim Frühjahrskonzert am 4. Mai
im Bürgerzentrum erleben. Das war doch
ein sehr gutes, ansprechendes Konzert,
unter der Leitung von MD Roland Ströhm.
Und zum ersten Mal gestalteten wir unser
Konzert alleine, ohne Gastorchester,
nicht einfach, aber gelungen. In der WKZ
ein recht positiver Bericht, ein schönes
Photo, aber warum um Himmels Willen
ist die Berichterstatterin während der
Pause gegangen? Die gesamte „Carmen
Suite“, das Hauptwerk des Abends,
unterschlagen. Schade darum! Moderation
am Konzertabend routiniert wie immer
durch Alexander Barun. Auf ein Neues!
Donnerstag, 26. Mai – Fronleichnam. Ja,
auch in diesem Jahr waren wir wieder
mit 10 Bläsern im Einsatz, auf dem
Karolingerschulhof beim Gottesdienst
und bei der Prozession hoch zur St.
Antonius Kirche. Wie immer unter der
Leitung von Kirchenmusikdirektor Peter
Böttinger. Pfarrer Franz Klappenecker
meinte hinterher, ein Fronleichnamstag
ohne Bläser – nicht daran zu denken
– gehört einfach dazu!
Mittwoch, 22. Juni um 14.30 Uhr: Beginn
der Aufbauarbeiten zum Altstadtfest
auf dem Karolingerschulhof. Donnerstag, den ganzen Tag, Aufbau und am
Freitag dauert der Aufbau fast bis zur
Eröffnung, die dieses Jahr auf dem
Rathausplatz stattfand. Die Turmbläser,
die wie jedes Jahr um 18.30 Uhr auf
dem Hochwachturm antraten, mussten
sich gehörig sputen, damit um 19.00
Uhr das Fest vor dem Rathaus beginnen
konnte. Samstags Festbetrieb, Sonntag
früh um 10.00 Uhr Gottesdienst auf
„unserem Platz“, anschließend Frühschoppenkonzert des Blasorchesters.
Fazit am Sonntagabend – sehr gutes,
schön verlaufendes Altstadtfest. Ja, und
dann am Montagmorgen zum Abbau, wie
befürchtet: ohne die „Rentner – Gang“
geht nichts. Es ist ja schön, wenn man im
Verein so rüstige Ruheständler hat, aber
irgendwie stimmt`s mich nachdenklich, es
sollten, nein es müssten mehr Helfer sein!
Unsere Oberschaffende „Uschi“ (nein, die
ist noch nicht im Ruhestand) freut sich
über jeden Helfer – ehrlich.
Freitag, 1. Juli: Hannelore Randow,
ohne diese Frau gäb`s in Waiblingen
keinen Fasching, wurde 80, aber so
sieht se net wirklich aus! Natürlich
waren wir zur Stelle, um Hannelore den
„Geburtstagsmarsch“ zu blasen, wir
hatten viel Spaß in der „Gastwirtschaft“
Silcherstraße. Leider aber mussten wir
nach Beinstein, der dortige Musikverein
feierte sein 100 jähriges Bestehen und
wir waren eingeladen, beim Festbankett
mitzuwirken.
Mein Notizbuch sagt dazu: Super
gute Musik bis kurz nach Mitternacht,
Besucher begeistert und uns selbst hat`s
richtig Spaß gemacht!
Am Samstag, 3. Juli trafen wir uns nochmals
in Beinstein zum Festumzug. Unter
blauem Himmel bei Knallhitze ging`s vom
Hausweinberg mit Marschmusik hinunter
in`s Dorf zum Festplatz. Fazit: Orchester
und Dirigent waren gut drauf. Es macht
Spaß über Positives zu berichten, so auch
über die Kleine Marktmusik am 14. Juli,
ein wunderschöner Sommerabend, sehr
gute Musik unter anderem nochmals
mit der Carmen Suite von G. Bizet, a
guat`s Viertele ond a Brezel, was will
m`r mee, doch doch, `s war schee!
Damit keine Langeweile aufkommt, am
Sonntag 17. Juli, der nächste Auftritt.
Die Bürgeraktion Korber Höhe feierte
ihr 30 jähriges Bestehen und wir durften
mitfeiern. Wir durften bei diesem großen
Fest den Gottesdienst mitgestalten
und anschließend zum Frühschoppen
aufspielen. Den vielen Gästen hat`s
gefallen.
Am 21. Juli stand unsere Musikerversammlung auf dem Programm. Nach
dem insgesamt positiven Bericht unseres
Chefs MD Ströhm stand die Wahl des
Musikervorstandes im Blasorchester aus.
Neu an der Spitze Kalus-Dieter Moosmann
und Stellvertreterin Petra Hutschneider,
beide einstimmig gewählt. Gell, sie hen
des g`merkt, dia zwoi hent rotiert. Danke
den beiden für die Bereitschaft. Danke
auch an Uschi Moosmann für die vielen
belegten Brötchen und der Vereinsleitung
für die Getränke! Die Versammlung
verlief gut, warum der Besuch so schwach
war bleibt mir, nicht nur mir, ein Rätsel.
Auf gute Besserung.
In`s Schwabenalter gekommen ist
unsere Oboistin Beate Golda am 23. Juli.
Selbstverständlich gab`s in Beutelsbach
das verdienste Ständchen. Und weil wir
schon dran waren, am Sonntag 24. Juli
sahen wir uns schon wieder, heute in
Plüderhausen, bei den Festtagen. Wie
gehabt, erst der Festumzug, danach
noch zwei Stunden Unterhaltungsmusik.
Wir waren mit 50 Musikern in „Plüha“,
für eigene ausgefallen Kräfte hat uns
Roland Ströhm Aushilfen besorgt.
Danke! Im August sind Ferien – dachten
wir. Aber as soll man denn machen,
wenn unser früherer Bürgermeister
Hans Wössner seinen 70. Geburtstag
feiert? Richtig, man bringt dem Jubilar
ein Ständchen. Trotz Ferienzeit – gute
Besetzung. Hans Wössners zwei Vereine,
Städtisches Orchester Waiblingen und
Musikverein Beinstein, musizierten mit
guter Besetzung wegen des Regens im
Foyer des Bürgerhauses in Hohenacker.
Der Jubilar und seine vielen Gäste waren
beeindruckt. Nach ca. 20 Jahren, so der
Vorsitzende des MV Schnait traten wir am
Sonntag, 11. September in der Schnaiter
Kelter beim Weinfest des MV auf. Von
14 – 16 Uhr boten wir den Gästen gute
Unterhaltungsmusik. Ich glaube, wir
dürfen wieder kommen.
Dienstag, 4. Oktober 17.00 Uhr im
Schwabenbräu Zelt, das war die Vorgabe
zum Besuch des Cannstatter Volksfestes.
Auf Einladung des Blasmusikverbandes
war das Städtische Orchester Waiblingen
mit 48 Teilnehmern dort und wie ich
gehört habe, soll es dort recht lustig
zugegangen sein. Jedes Jahr, am zweiten
Wochenende im Oktober, feiert die
Stadt Fellbach ihren Herbst. So auch
heuer wieder. Am 8. Oktober waren wir
Waiblinger, wie seit zig Jahren (eigentlich
von Anfang an), mit von der Partie.
Zuerst beim Erntedank, wie auch beim
Festumzug runter von der Kelter in die
Stadt. Dank der „Unterstützung durch
das Jugendorchester“ waren wir mit
51 Aktiven in Fellbach, bei „Fellbacher
Herbstwetter“, also wenn der Wein auch
so wird, dann aber Hallo..... Tradition
hat auch der Laternenumzug der Stadt
Waiblingen. Wir sind seit Anfang mit
dabei, mit Mitgliedern des Blasorchesters
und des Jugendorchesters. Laut WKZ
waren es diesmal ca. 15.000 Teilnehmer,
Kinder mit ihren Laternen, Eltern,
Großeltern und natürlich Musikanten
aus Waiblingen, Beinstein, Neustadt und
Bittenfeld. Eine sehr schöne Veranstaltung
der Stadt Waiblingen.
Herbst Matinee- jedes Jahr im Oktober,
erfreut das Blasorchester „sein“ Publikum
mit einem Konzert am Sonntagmorgen.
So auch wieder am 30. Oktober. Neben
diversen Ensembles, alles Mitglieder
des großen Blasorchesters, trat selbiges
natürlich auch selbst auf. Und allen waren
gut, sehr gut, so sahen und hörten es
die vielen zufriedenen Besucher. Beim
gemeinsamen Mittagessen im „Staufer
Kastell“ durften wir alle noch viel lobende
Worte hören. Roland Ströhm hatte wieder
hervorragende Arbeit im Vorfeld geleistet.
Es macht einfach Freude so gut vorbereitet
ein Konzert zu geben!
Am 4. November stand noch ein Geburtstagsständle an, bei Hans Eisele in der
Heinrich Küderli Straße. Der frühere
Tenorhornist beim MV Schmiden ist seit
vielen Jahren förderndes Mitglied bei uns
im Städtischen Orchester. Ganz klar, dass
wir auf unsre Weise zum 70. Geburtstag
gratulierten.
So, liebe Leserinnen und Leser, das
war`s. Nicht wenig, wie sie selbst feststellen konnten. Ein kurzer Ausblick in
die kommenden Monate soll meinen
Bericht für heute beenden. Zur Jahresabschlussfeier am 10. Dezember, sehen
wir uns dann alle wieder?
Am ersten Weihnachtsfeiertag werden die
„Turmbläser“ ab 11.00 Uhr wieder weihnachtliche Weisen vom Hochwachturm
erklingen lassen.
Am 11. Januar 2006: Mitwirkung beim
Bürgerempfang der Stadt Waiblingen im
Bürgerzentrum. Und weil das Jahr 2006 ein
ganz besonders ist- ihr, unser Verein wird
100 Jahre alt – wird alles etwas anders.
Die Matinee findet schon am 5. Februar,
verbunden mit einem Festbankett, statt.
Dafür wird unser Frühjahrskonzert vom
Mai auf den November, genau auf den
12. November 2006, verlegt. Die genauen
Konzerttermine aller Abteilungen im
Jubiläumsjahr sind im Jahresprogramm
nachzulesen.
Für die anstehende Adventszeit wünsche
ich besinnliche Stunden, ein schönes
Weihnachtsfest, guten Rutsch und für`s
neue Jahr alles erdenklich Gute!
Bleibet xond
Ihr, Euer
Robert Wolf
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